Auf Spritztour durch Sachsen

Die Autoregion Leipzig

Gestern wie heute ist der Alfa Romeo umschwärmt - besonders von den Frauen. Foto Dirk Brzoska

Wer über die Autobahn A 14 nördlich von Leipzig fährt, entdeckt viele bekannte Unternehmen, die sich in den vergangenen Jahren hier angesiedelt haben, darunter die Automobilmarken BMW, Porsche und die Deutsche Post DHL. Erfreulich ist, dass es der Leipziger Messe GmbH gelungen ist, bedeutende Ausstellungen wie die Auto Mobil International (AMI) in Leipzig zu etablieren, zu der jährlich 300.000 Autoliebhaber pilgern. Dies zeigt, dass die Autoregion Leipzig nicht nur einen gewichtigen Wirtschafts- und Imagefaktor darstellt, sondern auch dem Tourismus viele Impulse verleiht – zumal man die interessante Automobilentwicklung in Leipzig und Sachsen hautnah erleben kann.

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Vom „guten“ Benehmen

Von Johanna R. Wöhlke

„Nun benimm dich mal ordentlich!“ Mit dieser Aufforderung, nein, dieser tadelnden Kritik, sind wir alle aufgewachsen. Regeln wie: „Wenn du denkst, du bis allene, mach dir deine Nägel rene“ , kennen wir wohl alle. Ja, das Benehmen –  vielfach gefordert und doch offensichtlich so schwer richtig zu praktizieren, dass meterweise Bücher darüber geschrieben worden sind. Wir kennen sie alle und jeder hat schon mal was vom Knigge gehört. Ja, wir wollen natürlich alles richtig machen und einen guten Eindruck hinterlassen – wenn es darauf ankommt! Ansonsten neigen wir schon mal dazu, uns gehen zu lassen. „Vom „guten“ Benehmen“ weiterlesen

Schrille Töne

Von Uta Buhr

Die flinken dunklen Augen des Mannes in der schon malerisch verschlissenen Kleidung taxieren die Anzahl der Fahrgäste in der einlaufenden U-Bahn. Als er in einen gut besetzten Wagen steigt, fällt die fröhliche Miene wie eine Maske von seinem Gesicht. Mit vergrämtem Ausdruck und Trauer in der Stimme wendet er sich an das Publikum: „Meine Härrschaften, ick bien ein Flichtling und brauchen Geld für fünf Kiender und teire Miete. Deshalb ich was spielen von Franzi Schubert.“ Damit setzt er eine weiße Flöte an die Lippen und intoniert eine Melodie, die man mit einigem guten Willen für ein Stück aus dem Forellenquintett halten kann. „Schrille Töne“ weiterlesen

Sommer Barbecue – bitte anmelden!

Liebe Kollegen und Kolleginnen!

Der Tag unseres Sommerfestes rückt näher und ich benötige nun bald alle verbindlichen Anmeldungen. Sie können gerne als Kommentar zu diesem Artikel geschrieben werden.

Der Vorstand freut sich, möglichst viele von uns in Finkenwerder an der Elbe begrüßen zu können!

Im Namen des Vorstandes

Johanna Renate Wöhlke

Hier ist die genaue Beschreibung

Die neue Webseite – Update und Besucherfrequenz

In den vergangenen zwei Tagen hakte es auf der Webseite in einigen Bereichen. Beispielsweise waren zeitweise die Mitgliederseiten nicht mehr aufrufbar. Der Grund war die Umstellung auf eine neue Version des Programms, das dieser Seite zugrunde liegt. Da sich die Struktur des Webseitenaufbaus grundlegend geändert hat, waren eine Reihe manueller Anpassungen notwendig.

Inzwischen sollte alles wieder wie gewohnt laufen. Falls noch ein Problem auftritt, bitte ich um kurze Nachricht an den Webmaster.

Für alle, die neugierig sind, wie sich die Seitenbesuche seit der Umstellung der Webseite entwickelt haben, hier eine Grafik der Verkehrsentwicklung: „Die neue Webseite – Update und Besucherfrequenz“ weiterlesen

Hommage an Jim Knopf zum 50. Geburtstag

Von Josef Wilhelm Knoke

Thienemann Verlag

„Eine Insel mit zwei Bergen, und dem tiefen, weiten Meer,…“, wer kennt es nicht, dieses Lied aus der Fernsehserie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.“ Ich war damals ein elfjähriger Internatsschüler; Fernsehen gab es bei uns nur Sonntags, und auf diese Fernsehserie der Augsburger Puppenkiste habe ich mich damals die ganze Woche gefreut! Das Buch, welches die Grundlage bildete für die Fernsehserie, erschien vor genau 50 Jahren.

Ein Jahr nach Erscheinen erhielt der Autor, Michael Ende, bereits den Deutschen Jugendliteraturpreis dafür, mit der Begründung, die Geschichte sei „randvoll von köstlichen Einfällen und atemberaubenden, fantastischen Abenteuern.“ Der Autor lebte damals auf Ibiza und war ziemlich abgebrannt. Auf Ibiza kamen ihm die Ideen, die er in dem Buch verwirklichte. Das weiss ich allerdings erst seit kurzem von einer guten Freundin, Uta, die auf Ibiza lebt. Eine Insel mit zwei Bergen, das ist die Ibiza vorgelagerte Insel Es Vedra, das Lummerland aus dem Buch. Sie ist wirklich winzig und hat zwei Bergspitzen. Und die danebenliegende, noch kleinere Insel  Es Vedranell entspricht der im Ozean mit dem Netz für Jim Knopf  und Li Si eingefangenen Insel.

Wie war die Welt doch noch schön in Ordnung damals, zwar nicht überall, aber auf der Insel Lummerland. Die war so klein, dass nur ein Leuchtturm darauf passte, der zugleich klein und groß war. Wie aber kam es zu Jim Knopf? Das war so: auf der Insel Lummerland  kam eines Tages versehentlich ein Paket an, denn eigentlich sollte es nach Kummerland. Es war adressiert an Frau Malzahn. Die kannte allerdings niemand auf Lummerland. Aber weil das Paket mit Luftlöchern versehen war und man Geräusche hörte, beschlossen Lukas, der Lokomotivführer, „Hommage an Jim Knopf zum 50. Geburtstag“ weiterlesen

Maßanfertigung in 3-D – Mein neues Auto!

Von Josef Wilhelm Knoke

Audi macht seinem Motto „Vorsprung durch Technik“ wieder alle Ehre. Als erster Premiumhersteller stellt Audi einen bildgewaltigen 3-D Konfigurator in seine Autohäuser. Tiefseeblauer Lack mit Perleffekt, Sitze mit Kontrastnähten oder das große Lichtpaket: alles wird bestechend klar visualisiert.

Wer bei der Marke mit den Vier Ringen ein Modell bestellen will, hat heute 34 Modelle zur Auswahl, sowie eine Vielzahl von Ausstattungsvarianten. Die Anzahl der Modelle soll bis 2015 auf 42 ansteigen. Das kann kein Händler mehr in der gesamten Vielfalt im Autohaus vorhalten und live präsentieren. Diese Lücke wird nun mit dem Audi Konfigurator mit Großbildschirm und 360 Grad-Ansichten im Schauraum gefüllt. „Maßanfertigung in 3-D – Mein neues Auto!“ weiterlesen

DIE NEUE MEGA-LUXUS-YACHT

Das Luxusschiff Seabourn Sojourn zu Gast in Lübeck-Travemünde

Von Renato Diekmann

Neue Mega-Luxus-Yacht

Wer sich dem Massenansturm auf gigantischen Kreuzfahrtschiffen ab 1.000 Passagieren aufwärts entziehen und lieber unter seinesgleichen ganz exklusiv durch die Meere kreuzen will, sollte mit der nagelneuen Seabourn Sojourn in See stechen. Unter der Flagge von Seabourn Cruise Line, die zur amerikanischen Carnival-Gruppe gehört, befährt nun ein weiterer Luxusliner die Weltmeere. Er ist der zweite von insgesamt drei baugleichen Kreuzfahrtyachten der Premium-Luxus-Klasse. Bereits 2009 ging die Seabourn Odyssey auf große Fahrt, jetzt folgt die Seabourn Sojourn. Die dritte Kreuzfahrtyacht – die Seabourn Quest – kommt im Sommer 2011.

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„Schweinegrippe“ und ihre Geschichte

Von Hans-Peter Kurr

Zwar wurde ein anderes zum „Unwort“ des Jahres 2009 erkoren, aber es hätte auch „Schweinegrippe“ den fragwürdigen Lorbeer erringen können, jener bis dato vollständig unbekannte Begriff für eine besonders seltene Influenza-Variante, die einem bestimmten Industriezweig im Verlauf der zurückliegenden Monate und international gewiss einen Zusatzverdienst in Milliardenhöhe eingebracht haben dürfte, dessen publikatorische Vernetzungen imstande waren, der gesamten Menschheit oder doch zumindest deren in den – fälschlicherweise so genannten – „zivilen Zonen“ lebenden Teil Angst einzuflössen vor der Gefahr einer weltweiten Verseuchung, die sämtliche Auswirkungen einer mittelalterlichen Pest-Pandemie übertreffen sollte. „„Schweinegrippe“ und ihre Geschichte“ weiterlesen

Jenseits von Schanghai


Eugen Flegler: Chinabilder 1936 bis 1938

Von Dr. Wolf Tekook

Wer die Fotos in diesem soeben erschienenen Bildband mit der futuristischen Skyline des heutigen Shanghai vergleicht, fühlt sich weit mehr als nur drei Generationen in die Vergangenheit versetzt:

Da flanieren Chinesinnen im traditionellen Mantel und zeittypischer Kopfbedeckung über die Straßen, indische Sikhs im Turban regeln den Verkehr, der Liniendampfer Scharnhorst verbindet das damals noch unendlich ferne China mit Europa. Die Silhouette von Hongkong Island lässt die heutigen Stahlbetonriesen genauso wenig erahnen wie ein Blick in den Hafen von Shanghai. Zum Weihnachts- Familienporträt thronen Fotograf und Gattin neben dem lamettageschmückten Weihnachtsbaum, während die Kinder hübsch drapiert neben der Krippe hocken – das Mädchen mit züchtig gesenktem Kopf, der Junge weltoffen in die per Selbstauslöser gesteuerte Kamera blickend. „Jenseits von Schanghai“ weiterlesen