Ein Berghaus mitten in der Natur: Erholung pur

Das verschneite Alte Schulhaus (c) Patrick Säly (Hotel Montafoner Hof)

Die hektische Welt hat in den Montafoner Berghäusern keinen Platz. Die idyllischen Ruheplätze schmiegen sich mitten in die Naturlandschaft. Weit weg vom Alltag, mit majestätischen Aussichten und einer unbeschreiblichen Gemütlichkeit, stehen die geschichtsträchtigen Häuser für kostbare Wintertage mit der Familie, mit Freunden oder romantisch zu zweit zur Verfügung. Kein Chaletdorf, jedes Haus steht in Alleinlage, jedes für sich ist einzigartig. Unzählige Jahrhundertsommer und -winter haben diese Montafoner Berghäuser hinter sich. Heute heißen sie Menschen willkommen, die wie damals, aber mit dem Komfort von heute, eine Auszeit in der Stille der Berge genießen möchten.

Das neu renovierte Golmerhaus

Auf 1.650 Metern Höhe – direkt an der Skipiste des Skigebiets Golm – liegt das stattliche Golmerhaus. Im Angesicht von Rätikon und Silvretta kommt man dort zusammen, um das Leben zu genießen und Feste zu feiern (7 Zimmer und 16 Betten stehen zur Verfügung). Das Golmerhaus wurde in den letzten Monaten großzügig renoviert: Alle Zimmer sind mit Fichtenholz neu getäfelt. Neue Betten, neue Kästen, ein weiteres Badezimmer (somit 3 Badezimmer) mit Dusche und Badewanne, eine weitere separate Dusche und ein weiteres separates WC (gesamt 4 WCs) bietet das „neue“ Golmerhaus. Auch die Stuben wurden noch gemütlicher gestaltet und laden zum Verweilen ein. Eine der Stuben wie auch alle Zimmer sind mit TV ausgestattet. Unumstrittenes Highlight im neuen Golmerhaus ist der Hot Tub mit einer einzigartigen Aussicht auf die Montafoner Berge und Skipisten. Mit einer professionell eingerichteten Küche steht alles bereit für unvergessliche Tage. Der Golm bietet ein variantenreiches Skigebiet mit modernen Liftanlagen und einem Skikinderland. Wer im Golmerhaus übernachtet, sollte sich den atemberaubenden Sonnenaufgang nicht entgehen lassen – lange, bevor die Gondelbahn die ersten Skifahrer nach oben bringt.

Das Berghaus Manuaf in traumhafter Alleinlage (c) Montafoner Hof

Das Berghaus Manuaf

Das neue „alte“ Berghaus Manuaf ist ein Refugium, nach dem sich die Seele sehnt. Seit einigen Generationen ist es in Familienbesitz. Aus mondgeschlagenem Vollholz in Massivbauweise errichtet und mit Lärchenschindeln eingedeckt, begeistert es schon beim ersten Anblick. Hier waren heimische Tischler detailverliebt und mit Sinn für die Historie am Werk. Böden aus Lärche oder Naturstein mit Fußbodenheizung machen es behaglich und nur der Blick aus den traditionellen Kastenfenstern lockt nach draußen in die Winterlandschaft. Zwei Doppelzimmer in naturbelassener Zirbe, eine gemütliche Stube mit offenem Kamin, eine komplett ausgestattete Berghausküche und viele Wohlfühlbereiche mehr laden ein, kuschelige Wintertage zu verbringen. Das Berghaus Manuaf ist ein idealer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Alle Skigebiete des Montafons sind gut erreichbar. 

Das Berghaus Gauertal – im Skitourengebiet Montafon

Am Gauertaler Maisäß, zu Füßen der „Drei Türme“, wurde das alte Berghaus Gauertal zu neuem Leben erweckt. Familie Tschohl – die Gastgeber im Genießerhotel Montafoner Hof in Tschagguns – hat die besten Schreiner und Zimmermänner der Region geholt, um ihr altes Berghaus neu zu errichten. In traditioneller Holzbauweise, aus mondgeschlagenem Vollholz, mit Lärchenschindeln eingedeckt, aus Zirbe und Fichte und mit Montafoner Handwerk auf höchstem Niveau wurde ein idyllisches Refugium geschaffen. In dem heimeligen Ambiente kann man sich nur wohlfühlen. In drei Doppelzimmern und einem Zimmer mit Etagenbett (alle Zimmer mit Sat-TV und WLAN) finden Gäste des Berghaus Gauertal viel Platz, um sich zu entfalten. In der voll ausgestatteten Berghausküche und der Berghaus Stube kommen die Leute zusammen. Die Lage ist ein Traum für Wintersportler: inmitten des herrlichen Tourengebiets Montafon, mit einer Skiroute vom Skigebiet Golm bis zum Haus (bei entsprechender Schnee- und Wetterlage; für erfahrene Gelände-Skifahrer). Für Transportfahrten gibt es ein hauseigenes Quad.

(Privat)Refugien im Montafoner Winter 

Mit majestätischen Aussichten kann auch das geschmackvoll und liebevoll renovierte Berghaus am Bartholomäberg aufwarten. Oberhalb des ältesten Dorfs im Montafon breitet sich ein legendäres Panorama aus. Das kleine Chalet verfügt über fünf Betten und ist besonders bei Erholungsuchenden, Skitourengehern und Winterwanderern beliebt. Letztere starten ihre Routen direkt an der Hüttentür. Was gibt es Heimeligeres als an einem Winterabend am knisternden Kaminfeuer zu sitzen und die Eindrücke Bergerlebnisse Revue passieren zu lassen?

Nah dem Dorf und doch für sich liegt das Waldhaus Rappenkopf – ein imposantes Landhaus, wie es auch in Kanada stehen könnte. Die Gäste erwartet ein luxuriöser Landsitz mit allen modernen Annehmlichkeiten. Wer in dieses Haus einzieht, wird fasziniert sein. Die prächtigen Schnitzarbeiten, die ein Tischler aus Tschagguns vor über vierzig Jahren angefertigt hat, wurden in all ihrer Schönheit erhalten.

Die Ferienwohnung im Landhaus Bärenwald hat für bis zu zehn Personen Platz. Im großzügigen Wohnambiente kommen in der behaglichen Essküche und der gemütlichen Stube alle zusammen. Zwei Dreibettzimmer, ein großes Doppelbettzimmer sowie ein Schlafsofa im Wohnzimmer und zwei Badezimmer stehen zur Verfügung. Von der komplett ausgestatteten Küche bis hin zum Schuh- und Skiraum und kostenlosem WLAN fehlt es auf 160 m² an keinem Komfort. Vor der Haustür hält der Skibus. So sind die Skigebiete des Montafons leicht erreichbar – Silvretta Montafon und Gargellen sind nur einen Katzensprung entfernt.

Das Alte Schulhaus oberhalb von Schruns

Auch das Alte Schulhaus oberhalb von Schruns zählt zu den Montafoner Berghäusern. Traditioneller Montafoner Baustil trifft dort auf Moderne. Auf knapp 1.000 Metern Höhe gelegen, bietet das gemütliche Urlaubszuhause einen beeindruckenden Blick auf den Golm, die Tschaggunser Mittagsspitze und in das Skigebiet Silvretta Montafon. 1979 wurde in dem historischen Schulhaus der Schulbetrieb eingestellt. 2010 erwachte das Gebäude zu neuem Leben. Es wurde vollständig saniert und ist heute ein behagliches Urlaubszuhause für Familien und Freunde. Mit viel Liebe zum Detail sind die schönen historischen Elemente des Hauses erhalten geblieben und wurden mit modernem Wohnkomfort kombiniert. Bis zu zehn Personen (fünf Schlafzimmer) verbringen in dem alten Schulhaus erholsame Tage. Der 70 m² große Wohn- und Essbereich mit einem Kachelofen ist ein idyllisches Plätzchen für lange Winterabende.

Für Gäste der Berg- und Landhäuser ist stets der umsichtige Service des Viersternehotels Montafoner Hof in Reichweite. Neben der Möglichkeit, die Berghäuser als Selbstversorger zu nutzen, können diese auch mit den Kulinarik-Paketen des Hotels gebucht werden. Ein großzügiger Wellnessbereich mit Innen-/Außenpool und einem modernen Fitnessraum ist ebenfalls Teil des Montafoner Hof. In einem Ambiente, das die Natur in die Räume holt, liebevoll dekoriert, bei wohltuender Wellness, Unterhaltung, Volksmusik und interessanten Begegnungen stellen sich in dem Genießerhotel Urlaubsfreude und Entspannung ein. Die persönliche Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail der Gastgeberfamilie Tschohl zeichnet den Montafoner Hof ebenso aus wie die einzigartigen Montafoner Berghäuser.

Genießerhotel Montafoner Hof
A-6774 Tschagguns/Montafon
Tel.: +43/(0)5556/71000
E-Mail: info@montafonerhof.com
www.montafonerhof.com

Zillertaler Winter für mich – im Wohlfühlhotel Schiestl

Außenansicht des verschneiten Wohlfühlhotel Schiestl bei Nacht (Wohlfühlhotel Schiestl)

Endlich wieder Winterurlaub im Zillertal. Im Wohlfühlhotel Schiestl in Fügen sind neben Skifans auch alle an der richtigen Adresse, die sich für Wintersport abseits der „Weltpisten“ erwärmen können – und für ganz private Wellnessgenüsse im hoteleigenen Badeschlössl.

Ein Urlaub ganz in Weiß, mit der Sonne und eindrucksvollen Bergketten am Horizont. Dazu makellose Winterbilder und absolute Ruhe, die nur vom Knirschen des Schnees unter den eigenen Füßen durchbrochen wird. Das Wohlfühlhotel Schiestl**** in Fügen am sonnigen Eingang des Zillertals ist ideal für Wintererlebnisse abseits der Pisten. Langläufer schwingen auf den 125 Kilometer langen Talloipen durch die weiße Pracht. Wer Höhensonne und Weitblick sucht, findet beides auf Hochfügen. Die neun Kilometer lange, schneesichere Loipe in dem Hochtal auf 1.500 Metern ist allerdings ziemlich anspruchsvoll, da Richtung Gamsstein und Loassattel 400 Höhenmeter zu bewältigen sind. Noch eine Etage drüber, auf 1.800 Metern, liegt die Höhenloipe Hochzillertal mit einem imposanten Blick über die Zillertaler Gipfel. Wie die Langläufer „zappen“ sich auch Skitouren-Fans und Schneeschuhwanderer mithilfe von Spieljochbahn, Bus oder Auto hinauf auf Hochfügen. Oben tun sich unzählige sonnige Routen auf, etwa auf der Geolsalm oder am Arzjochspeicher. Der Weitwinkelblick geht über 55 Dreitausender und hinein in das weltberühmte Zillertal. Ein Bild, an dem man sich kaum sattsehen kann.

Auf Kufen durch den Winter

„Aus der Bahn“ heißt es im gesamten Zillertal auf 14 Rodelstrecken mit in Summe 45 Kilometer Länge, wovon 30 Kilometer abends beleuchtet sind. Die „Hausstrecken“ des Wohlfühlhotels Schiestl liegen auf Fügenberg, Hochfügen und am Spieljoch. Die Rodelbahn Goglhof macht sechs Mal pro Woche bis 23 Uhr die Nacht zum Tag. Zwischendurch bringt ein Boxenstopp auf dem Goglhof ausreichend Energie für die restliche Strecke. Der Treffpunkt für Eisläufer ist 15 Gehminuten vom Wohlfühlhotel Schiestl entfernt, neben der Erlebnistherme Zillertal. Hier können erste Schritte am Eis probiert, Pirouetten gedreht und persönliche Eisschnelllaufrekorde aufgestellt werden.

Abtauchen im blubbernden Wasser

Nach Schnee und Eis tut eine Aufwärmrunde im Badeschlössl des Wohlfühlhotels Schiestl gut. Große Genießer ab 16 Jahren „schrauben“ in zwei Dampfbädern und zwei Saunen die Temperatur nach oben. So lange, bis Abkühlung durch Nebelduschen, Crushed Ice und Schwallkübel gefragt ist. Danach heißt es ausdampfen in einem der beiden Ruheräume. Im Anschluss vielleicht noch eine Anwendung im Vitalcenter: eine Moorpackung in der Softpackliege, ein Nachtkerzenölbad in der Kupferwanne, ein Tiroler Heubad oder eine Latschenöl-Massage. Ein cooler Tipp für kleine Gäste ist neben dem Familienhallenbad im Haus die Erlebnistherme Zillertal 15 Gehminuten vom Hotel. Durch das große Erlebnisbecken und die längste Wasserrutsche Westösterreichs mit 133 Metern Länge ist Spaß fast ohne Ende garantiert.

Bewusst Tirol – beim Essen und Wohnen

Den Energienachschub liefert die Küche des Wohlfühlhotels Schiestl. Das Küchenteam arbeitet vorwiegend mit den „Früchten der Region“ und lässt sich vom Zillertaler Rezeptschatz inspirieren. Dafür gab es schon mehrfach die Auszeichnung „Bewusst Tirol“. Wer danach noch einmal auf Tauchgang gehen möchte, begibt sich in das bis 22 Uhr geöffnete Badeschlössl. Nach einer leichten Unterwassermassage im sprudelnden Wohlfühlpool oder ein paar Runden im Indoorpool wollen Körper, Geist und Seele ganz zur Ruhe kommen. Dafür stehen die edlen Panorama-, Junior- und Kuschelnest-Suiten bereit – oder die modernen Apartments in der Dependance mit großem Wohn-, Ess- und Küchenbereich, extra viel Platz und Privatsphäre.

Wohlfühlhotel Schiestl
Hochfügenerstr. 107
A-6264 Fügenberg
Tel.: +43/(0)5288/62326
E-Mail: info@hotel-schiestl.com
www.hotel-schiestl.com

Im Herzen der schneereichen Sonnenseite der Zugspitze

Das Hotel inmitten der Natur und direkt am Berg (c) Birgit Standke (MyTirol)

Wetterstein, Mieminger Gebirge und Lechtaler Alpen: Dazwischen liegen sieben Skigebiete mit 58 Bergbahnen und 139 Pistenkilometern. An ihrem Knotenpunkt und am Fuße der Marienbergbahnen Biberwier sorgt das MyTirol für einen Skiurlaub, bei dem es ordentlich staubt.

Vor der Hoteltür des MyTirol werden die Ski angeschnallt und schon geht es mit der 6er-Sesselbahn hinauf auf den Marienberg. Die elf Pistenkilometer zwischen Marienbergjoch und Biberwier sind ein perfektes Revier für Familien und Genuss-Skiläufer. Innerhalb eines Radius von 15 Kilometern um das MyTirol stehen sechs weitere Skiberge der Tiroler Zugspitz Arena Spalier. Von weiten, baumfreien Gletscherslopes für Fun-Cruiser auf der Zugspitze, knietiefen Freeride-Revieren, Konditions-Talabfahrten und fordernden „schwarzen“ Challenges ist unter den 139 Pistenkilometern alles zu haben. Der kostenlose Skibus, der vor dem Hotel hält, steuert sie alle an und macht es möglich, dass man jeden Urlaubstag auf einem anderen Skiberg mit neuen Perspektiven verbringen kann.

Boxenstopp auf der Sunnalm

Was viele MyTirol-Urlauber an einen Skitag am Marienberg schätzen: Hier kann man zwischendurch vor dem Hotel abschwingen, wenn eine Aufwärmrunde nötig ist oder sich der Hunger meldet. Im Hotel MyTirol gibt es eine kleine Snackkarte mit allerlei typischen Schmankerln sowie erstklassigen Weinen aus Österreich und Italien. Satt und aufgewärmt steht man innerhalb von Minuten wieder auf der Piste. Für einen kurzen Boxenstopp gibt es auch auf dem Marienbergjoch beste Aussichten: In der Stube der urigen SunnAlm und auf der Sonnenterrasse werden bei einer zünftigen Brettljause, Spinatknödeln oder Kaiserschmarrn mit Powidl leere Akkus rasch wieder vollgeladen. Die SunnAlm gehört ebenso zum MyTirol wie der beliebte Biberschirm an der Marienberg-Talstation. Hier gibt es bei fetziger Après-Ski-Musik ein Dacapo für den Skitag, wenn die Drehkreuze längst stillstehen.

Sundowner im MyTirol-Spa

Viele MyTirol-Gäste fangen nach dem Betriebsschluss bei den Marienbergbahnen die letzten Sonnenstrahlen im vierten Stock des MyTirol ein. Der Panorama-Sauna-, Relax- und Fitnessbereich verabreicht genau die richtige Dosis an Wärme, die man nach einem kalten Wintertag brauchen kann. Das kann in der finnischen Sauna, in der Dampfsauna oder in der Infrarotkabine sein. Eine Massage hilft wieder auf die Sprünge, wenn die Pisten zu sehr in die Beine gefahren sind. Dann noch ein paar Längen im glasüberdachten Indoorpool, ein paar „Sprudler“ auf einer Wasser-Relaxliege und man ist bereit für den Abend, der noch mehr Überraschungen bereithält. Küchenchef Enrico wartet mit einem seiner vielfältigen Buffets auf, die das Beste aus der Region und aller Welt auf den Teller bringen. Wenn die Zeichen auf Rückzug stehen, streckt man sich im großen Holzbett der schlicht-schönen Zimmer aus und träumt vom nächsten Wintertag auf der Sonnenseite der Zugspitze.

MyTirol
A-6633 Biberwier, Fernpassstaße. 71–72
Tel.: +43 (0)5673/22565
E-Mail: holiday@mytirol.com
www.mytirol.com

Love it: Eine Auszeit im Nostalgie-Hotel

Aeronautica Zimmer (Hotel Al Plan)

Entdecker und Neugierige, leidenschaftliche Flohmarkt-Bummler, Vespa und Oldtimer-Fans sind bei Theodora und Maurizio genau richtig. Direkt an den Pisten des Südtiroler Kronplatz führen die beiden mit großer Leidenschaft ihr Nostalgie Hotel & Dolomites Museum Al Plan****. Seit über 25 Jahren besuchen sie Trödel- und Flohmärkte, Antiquitätengeschäfte und Versteigerungen im In- und Ausland. Jedes einzelne Objekt im Al Plan hat seine eigene Geschichte und bekommt in der einzigartigen Urlaubswelt einen Ehrenplatz. Ein Ort der guten Geister und spannenden Geschichten. Ein Ambiente, das verzaubert. Eine Welt, die entdeckt werden will.

Staunen wie ein Kind

Auto- und Motorradfans sind mit Maurizio auf einer Wellenlänge. Seiner Expertise, Liebe zu Oldtimern, Maschinen und Motoren sind die Themenzimmer Ducati, Vespa oder Harley im Hotel Al Plan entsprungen – Wohnwelten, die auf faszinierende Art und Weise die Passion „Motorrad & Auto“ inszenieren. 25 Vespas, einen nostalgischen Porsche und einen alten Käfer beherbergt der Hotelier in seiner Garage. Gäste, die den Fahrzeugen aus früheren Tagen ebenso viel abgewinnen können wie der Chef des Hauses, leihen sich den Porsche und den Käfer für eine Spritztour aus. Wer eine Vorliebe für die Luftfahrt pflegt, der sollte im Frecce tricolori-Zimmer mit einem echten Cockpit auf dem Balkon einchecken. Jedes Zimmer im Al Plan ist ein Unikat, jeder Raum ein Erlebnis. Im Hutstübele, im Uhrmacherzimmer, im Musikzimmer und in der Puppenspieler-Kammer hat Theodora ihr Händchen für das Besondere ausgelebt. 

Stilvolle Einrichtung im Vespa Zimmer (Hotel Al Plan)

Die Stopp-Taste drücken

“Bei uns ziehen Sie die Handbremse, Sie verlangsamen Ihre Gedanken, halten die Zeit an und stellen den Alltag hinten an“, so beschreibt Maurizio das „Al Plan-Feeling“. Am Roof Top entspannen seine Gäste im neuen 18×3 Meter großen, ganzjährig beheizten Panorama-Infinity-Outdoor-Pool. Im Winter prickelt die frische Bergluft, die Piste in Sichtweite. Im Sommer gibt es das Sonnendeck „La Spiaggeta delle Dolomiti“ – einen Strand mit feinem Meeressand und Strandliegen zum Genießen. Finnische Sauna und Infrarotkabine, Whirlpool und Ruheraum, Massagen und Kosmetik ebnen den Weg zur inneren Mitte. Theodora und Maurizio lieben die Ruhe der Natur und die Stille in sich. Von ihrer Zufriedenheit und Gelassenheit nimmt man gerne ein Stück mit nach Hause. Vielleicht findet die Idee, sich dann und wann „Offline-Time“ zu gönnen, auch Einzug in den Alltag. Denn in den Zimmern des Al Plan gibt es zwischen 23 und 6 Uhr kein WLAN, der Erholung zuliebe (24 Stunden WLAN in der Lobby).

Lebensqualität steigern

Winterurlaub im Hotel Al Plan ist das reinste Vergnügen. Direkt vom Hotel starten die Skifahrer auf die traumhaften Skipisten des Kronplatz und in die sagenhafte Skiwelt von Dolomiti Superski. 1.200 Pistenkilometer am Kronplatz, bei den Drei Zinnen, in Alta Badia, Cortina, Gröden/Seiser Alm und Arabba erwarten sie. Rodeln auf Naturbahnen, Langlaufen über schneebedeckte Bergwiesen, Schritt für Schritt mit den Tourenski oder Schneeschuhen durch die Winterlandschaft – die Kraft der Natur, fantastische Ausblicke und Glückgefühle in den Bergen sind den Gästen von Theodora und Maurizio gewiss. Praktisches „Ski in – Ski out“ macht es besonders einfach, in das Wintervergnügen einzusteigen. Wenn sich der Hunger einstellt, dann schmecken in der Osteria des Al Plan eine zünftige Marende, Schlutzkrapfen, Knödel, Südtiroler Mehlspeisen und hausgemachtes Eis. Im Winter geht es zum Glühweinabend mit Aperitivo lungo.

Entschleunigen, zu Ruhe kommen, in sich selbst hineinhören: Dafür ist das Al Plan wie geschaffen. Der unvergleichliche Charme des Hauses, die Philosophie der Gastgeber und die Schönheit der Natur machen aus freien Tagen befreiende Tage. „Die Zeit bremsen“, „Kommunikation leben“ und „Freunde gewinnen.“ Dies sind im Hotel & Museum Al Plan keine leeren Floskeln, sondern ehrliche, gelebte Werte. Theodora und Maurizio beflügeln ihre Gäste mit viel Wertvollem im Leben.

Hotel Al Plan
I-39030 St. Vigil in Enneberg, Ciasè Straße 11
Tel.: +39 0474 501025
E-Mail: info@alplan.at
www.alplan.it

Lehrermangel in der Pflege verhindert die Ausbildung von Pflegekräften

Foto: Pixabay

Am 1. Januar 2020 ist das Pflegeberufegesetz in Kraft getreten. Ziel des Gesetzgebers ist es, die Arbeit in der Pflege aufzuwerten und das Arbeiten in der Pflege attraktiver zu machen.

Ein positiver Schritt in die richtige Richtung, der vor dem Hintergrund des Personalmangels in der Pflege und der demografischen Entwicklung längst überfällig war. Die bisherigen Ausbildungsgänge „Gesundheits- und Krankenpfleger“, „Altenpfleger“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ entfallen. An ihre Stelle tritt der Beruf der Pflegefachfrau bzw. des Pflegefachmannes – die generalisierte Ausbildung. Die Ausbildung ist kostenlos. Statt Schulgeld zu bezahlen, bekommen die Schüler nun eine Ausbildungsvergütung. Auch die Karrierechancen im Anschluss an die generalisierte Ausbildung wurden verbessert. Kranken und pflegebedürftigen Menschen wird gut ausgebildetes Personal an die Seite gestellt und diesem Personal auch eine sinnvolle Perspektive geboten. Bis hierhin ein gut durchdachter Aufschlag der Politik!

Probleme bei der praktischen Umsetzung

Bei der praktischen Umsetzung des Pflegeberufegesetzes manifestiert sich allerdings ein handfestes Problem: Das Gesetz sieht vor, dass für jeden Ausbildungskurs ein
hauptamtlicher Pflegepädagoge zur Verfügung stehen muss. Es gibt jedoch deutschlandweit nur eine begrenzte Anzahl an Pflegepädagogen, auf die in jüngster Zeit die Jagd durch Headhunter begonnen hat. Dadurch entstehen kuriose Situationen, die eine sinnvolle Ausbildung sicher boykottieren. Da sich die Anzahl der Pflegepädagogen nicht in kurzer Zeit erhöhen lässt, kommt es nur zu Verschiebungen. Es können also nicht, wie eigentlich gewollt, mehr Pflegekräfte ausgebildet werden. Im Gegenteil!

Die Situation der Pflegeschulen

In Pflegeschulen können geplante Kurse aufgrund fehlender Pflegepädagogen nicht starten. Auch müssen Pflegeschulen permanent damit rechnen, dass ihre eigenen Pflegepädagogen durch Headhunter / Personalvermittlungsagenturen abgeworben werden. Bei fehlenden hauptamtlichen Lehrkräften darf die zuständige Schulbehörde geplante Kurse nicht genehmigen, dies führt dazu, dass viele Auszubildende keinen Ausbildungsplatz erhalten. Dieser Zustand ist aufgrund des bestehenden Pflegekräftemangels ein grotesker Zustand. Gar nicht zu reden von Existenznöten der betroffenen Pflegeschule.
Das unflexible Bestehen der Schulbehörden bzw. des Gesetzgebers auf die Pflegepädagogen negiert damit den Sinn des Pflegeberufegesetzes und führt zu Schulschließungen und nicht genehmigten Ausbildungskursen. Die Unsicherheit für die Auszubildenden macht die Pflege wieder unattraktiver, durch die begrenzte Zahl der Pflegepädagogen können nicht mehr Interessierte ausgebildet werden als bisher, und Pflegeschulen könnten in kürzester Zeit in die Insolvenz abgleiten.
Völlig absurd ist auch die Tatsache, dass viele Lehrer und Lehreinnen ohne jegliche
Kenntnisse aus der Pflege oder Pflegepädagogik einen Bestandsschutz genießen und als hauptamtliche Lehrer unterrichten dürfen.

Lösung in Sicht?

Eine Lösung dieses Problems wäre relativ einfach zu erreichen. Es gibt zahlreiche fähige Lehrer und Dozenten mit Hintergrund aus der Pflege, die nur keine Pflegepädagogen sind. Würden die Schulbehörden übergangsweise, bis es ausreichend Pflegepädagogen gibt, geeignete Dozenten mit Sondergenehmigung zulassen, wäre das Problem in einigen Jahren nicht mehr existent.

Von Meeren und Wüsten. Die HAV tagte in den Bethanienhöfen

Gemälde von Angelika Kahl

Sie kamen im Doppelpack: Zwei Fahrensleute im besten Mannesalter, de wat to vertellen hebt. Wolf Cropp eröffnete die Lesung im wohl klingenden Bariton mit dem Shanty „Ick heff mol en hamborger Veermaster sehn, to my hoodah. to my hoodah, de Masten so scheef as den Schipper sien Been…“

Ein passender Einstieg in einen Törn mit der Viermastbark „Peking“, die der agile Autor im September letzten Jahres unternahm, als er die Verholung der aufwendig restaurierten Bark von Glücksburg nach Hamburg begleitete. Wolf ist Mitglied der „Freunde der Viermasterbark Peking e.V.“ und Experte bezüglich der Entstehungs- und Erfolgsgeschichte dieses ehrwürdigen Windjammers. Die „Peking“ ist einer der vier noch erhaltenen legendären Flying P-Liner der Hamburger Reederei Laeisz, die am 25. Februar 1911 zum ersten Mal auslief. Inzwischen ist das prachtvolle Segelschiff in die Jahre gekommen und reif fürs Museum. Sein künftiger Liegeplatz wird vermutlich bis zur Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums der Kleine Grasbrook sein. Da klingelt doch etwas. Wurde nicht im Jahre des Herrn 1401 direkt nebenan der berühmt-berüchtigte Seeräuber Klaus Störtebeker hingerichtet, den romantische Seelen zum Robin Hood der Meere verklärten?

Wolf-Ulrich Cropp

Doch zurück zur “Peking“, über deren abenteuerliche Reisen auf den Weltmeeren Wolf Cropp so anschaulich berichtet, dass man meint, dabei gewesen zu sein. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er drei Mal um Kap Hoorn“, zitiert der Autor einen alten Seemannsspruch und schlägt mit seinen abenteuerlichen Erzählungen über Cap Horniers und deren gefährliche Unternehmungen das Publikum in seinen Bann.

Exkursion in die Sahara

Szenenwechsel. Nahtlos tauchen wir ein in geheimnisvolle Wüstenlandschaften, in die selten ein Europäer den Fuß setzt. In einer der fünfzehn Kurzgeschichten in „Jenseits der Westwelt“ beschreibt Cropp seine Erfahrungen während einer Exkursion in die Sahara. Nach einem Besuch bei den Tuareg findet er sich plötzlich mutterseelenallein in der Wüste wieder. Denn während er die Gegend erkundete, hatte der Stamm seine Zelte abgebrochen und sich auf den Weg zum nächsten Rastplatz gemacht. Rund um den Fremdling nur Sanddünen und eine atemlose Stille, wie er sie noch nie erlebt hatte. Was bei den meisten Panikanfälle ausgelöst hätte, führt Cropp zu Frieden und tiefer innerer Einsicht. Eine Erzählung, die tief bewegt und zum Nachdenken anregt.

Das Meer und Helgoland
Reimer Boy Eilers

Reimer Boy Eilers ist aus ähnlichem Holz geschnitzt wie Wolf Cropp. Auch er ist ein weit gereister Mann, der das Meer über alles liebt. Besonders die Nordsee. So lautet auch der schmale Band „Mehr Nordsee“, aus dem der Autor ein Gedicht zum Besten gab, bevor er zu seinem 570 Seiten starken Opus Magnum „Das Helgoland. der Höllensturz: Oder wie ein Esquimeaux das Glück auf der Roten Klippe findet“ überging. Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein äußerst kniffliger Kriminalfall, der sich Anfang des 16. Jahrhunderts auf Helgoland abspielte oder sich abgespielt haben soll. Ein Kapitän aus Amsterdam, der Station auf dem Roten Felsen macht, stürzt die Treppe zum Oberland hinunter. Er stirbt – horribile dictu – ohne die Sakramente der Heiligen Kirche empfangen zu haben, und wird von den Insulanern auf dem Friedhof der Wasserleichen und Namenlosen hoch oben in den Dünen verscharrt. Ist der Mann durch einen Unfall zu Tode gekommen oder war es Mord? Das ist die Frage, die den Autor bewegt. Die Ermittlungen werden von einem Mann namens Pay Edel Edlefsen und seinem Freund und Jagdgefährten Equimeaux Quivitoq, genannt Menschenkind, geführt. Und das gegen den Willen des Fischerhauptmanns, Pays Vater Boje Edlef. Hat der Hauptmann etwas zu verbergen? Bevor der Fall geklärt ist, wartet die Nordsee mit einer Reihe höllenartiger Stürme und anderer Unbill auf.

Der verscherbelte Kalkfelsen

Autor Eilers las einem andächtig lauschenden Publikum mehrere Kapitel seines Thrillers vor und erklärte nebenbei allerhand Wissenswertes über das rote Kliff, Deutschlands einzige Hochseeinsel. Wer wusste zum Beispiel, dass Helgoland einst neben der Langen Anna noch ein weiteres Wahrzeichen hatte? Der schneeweiße Kalkfelsen, von dem die Rede ist, existiert seit langem nicht mehr. Er wurde vom Landesherrn gegen klingende Münze verscherbelt, ohne dass er die Insulaner zuvor um ihre Zustimmung gebeten hatte. Profit stand eben seinerzeit schon an erster Stelle. Was interessierte schon die vox populi? Auch über die strengen Sitten und Gebräuche von anno dunnemals auf der Insel weiß der Autor anschaulich zu berichten. Ein durch und durch ebenso lesenswertes wie spannendes Buch. Eine ausführliche Besprechung von „Das Helgoland, der Höllensturz. Oder: Wie ein Esquimeaux das Glück auf der Roten Klippe findet“ wird in unserem DAP Online-Magazin erscheinen, sobald die Rezensentin den dicken Wälzer von weit über fünfhundert Seiten vollständig gelesen hat.

Vom Cap Horn zum Cap Hornisse

Die Lesung fand in einer sehr entspannten Atmosphäre statt. Frei von Genderei und „Gedöns.“ Ohne Zweifel wird es inzwischen auch weibliche „Cap Horniers“ geben, die die gefährliche Umrundung des Kaps mit Bravour meistern. Aber wie sollen wir die im Zeitalter des nahezu militanten Feminismus nennen? Ich habe da einen Vorschlag zur Güte: Wie wäre es mit „Cap Hornisse?“ Klingt gut und hat etwas unverkennbar Martialisches.

Wem eine bessere Lösung für dieses weltbewegende Problem einfällt, möge sich melden. Ach ja, und Esquimeaux oder Eskimo geht natürlich gar nicht, lieber Reimer Boy Eilers. Das soll ja Fleischfresser bedeuten und ist daher in Zeiten von Veggitum und Veganismus total verpönt. Immer dran denken: Heute ist Inuit angesagt. Man möge es den Helgoländern verzeihen, dass sie diese Sprachregelung im 16. Jahrhundert noch nicht kannten!

Sabine Witt

Die Zuhörer applaudierten den beiden Autoren und freuten sich über diesen gelungenen Abend in den Bethanien-Höfen. Ein herzliches Dankeschön geht an Sabine Witt, die Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, die die Lesung gewohnt charmant moderierte.

 

 

 

Wolf-Ulrich Cropp: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/cropp-wolf-ulrich-dr/

Reimer Boy Eilers: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/eilers-dr-reimer-boy/

Sabine Witt: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/witt-sabine/

Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam – Buchvorstellung

Buchcover
(c) Verlag Expeditionen

Zahlreiche Ratgeber versprechen Heilung von chronischen Schmerzen bei bestimmten Verhaltensweisen. Aber was, wenn die Schmerzen trotzdem nicht mehr weggehen? Positiv und optimistisch zu bleiben und das eigene Leben bestmöglich zu gestalten, sind die Ziele der Schriftstellerin Maren Schönfeld, die aufgrund zweier Gendefekte seit ihrem achten Lebensjahr mit chronischen Schmerzen lebt.

Wer ein solches Problem hat, weiß: Die Schmerzen sind immer dabei, vom Aufwachen bis zum Einschlafen. Der Schmerz als ständiger Begleiter begrenzt und erschwert das Leben. Maren Schönfeld stellt ihr Buch vor, berichtet aus ihren Erfahrungen mit dem Krankheitsmanagement, gibt praktische Tipps und beantwortet Fragen. Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Bericht, ergänzt von einigen Gedichten, da die Autorin auch Dichterin ist. Aus ihrem soeben in erweiterter Neuauflage erschienene Gedichtband „Der Boden des Dunkels“ (Verlag Expeditionen) wird sie einige zum Thema passende Gedichte lesen.

Sie zeigt in der multimedialen Lesung einige ihrer Zeichnungen, die entstanden sind, wenn ihr die Worte ausgingen, sowie Fotos von erbaulichen Orten in Hamburg und im Hamburger Umland, an denen sie Kraft schöpft.

Ulrike Gaate Fotografin: Daniela Möllenhoff

Klangcollagen aus instrumentaler Klaviermusik, gespielt und improvisiert von der Pianistin Ulrike Gaate, runden das Programm ab. Sabine Witt, Literaturwissenschaftlerin und Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, stimmt in einer kurzen Einführung auf das Thema ein.

 

Multimedia-Lesung mit Bildergalerie und Musikfilmen
Donnerstag, 21.10.2021 um 18:30 Uhr 
Online über Zoom, nur mit Anmeldung:

https://www.vhs-hamburg.de/kurs/buchvorstellung-diskussion-wenn-du-schmerzen-hast-gehe-langsam/332088

Ulrike Gaate:
www.ulrikegaate.com

Maren Schönfeld, Präsidentin der DAP
Foto: Ele Runge

 

BOTANGO-Auszeit im Advent

Sonnenuntergänge in der Winterlandschaft genießen (c) IDM-Hannes Niederkofler (Hotel Botango)

Im ersten Easy-Going-Hotel in Südtirol, dem Hotel BOTANGO nahe Meran, weiß man, was gestresste Seelen in der Vorweihnachtszeit brauchen: ausschlafen, im SPA chillen, gut essen, sich verwöhnen lassen. Gut, dass sich das außergewöhnliche Hotel auf einen lockeren, lässigen Lifestyle spezialisiert hat. Ein B&B Hotel, um nach Lust und Laune zu genießen, so wie es gefällt: zwei Pools und ein Spa für die „Wellnessistas“, ein Langschläferfrühstück bis 11 Uhr, ein spannendes Interieur aus Alt und Neu, Alpin und Regenwald für die Design-Verliebten. Von 7 bis 23 Uhr sind die Pools geöffnet. Im großen Indoor-Pool ist es immer lauschig warm, das Wasser hat 29°C. Dort gibt es eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein kleines, feines Verwöhnprogramm mit Massagen und Beauty Treatments. Morgens starten Eilige mit einem schnellen Cappuccino und einem Croissant. Wer den Tag chillig angeht, der greift bei Overnight-Oats, Pancakes und Vitamin-Shots, Birchermüsli, Vollkornbrot, Obst, Eierspeisen und vielen Frühstücksklassikern zu. In der Pizzeria SEM im BOTANGO kommt die wohl beste Pizza weit und breit aus dem Steinofen. Pizza-Fans kosten sich durch Klassiker und spannende Varianten wie Schinken-Feige-Rucola oder Pflaume-Walnuss-Käse – Italien auf der Zunge. Zum Fine Dining geht’s ins Restaurant THEDL, ebenfalls direkt im BOTANGO. In lässig-eleganter Atmosphäre lassen sich Feinschmecker Schlutzkrapfen, Schüttelbrotbandnudeln, Knödel-Tris, Steak vom Laugenrind aus dem Ultental – viel Feines aus der Südtiroler Küche – schmecken. Der Advent hat viel zu bieten: Die Weihnachtsmärkte in der Umgebung. Das Auto bleibt dank Buscard stehen und müde Weihnachtsbummelbeine macht das BOTANGO SPA munter. Die Skifahrer kommen auf den Pisten von Meran2000 in Schwung. Genussskifahrer, Rodler und Snowboarder, Freestyler, Langläufer, Paragleiter, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer erleben dort ihr ganz persönliches Winterglück. Das BOTANGO begrüßt den Winter auf seine Art: Eben noch im SPA entspannt und schon am Workplace Wichtiges erledigen, eben noch am Weihnachtsmarkt Süßes genascht, dann neue Leute an der Bar kennenlernen, eben noch eine Massage genossen, dann zum gemütlichen Abend in der Pizzeria, lecker schmausen, Batterien aufladen.

BOTANGO
I-39020 Partschins, Vinschgauer Straße 105
Tel. +39 0473 967128
E-Mail: info@bontango.it
www.botango.it

VULKAN – Weimar zwischen Glanz und Gosse

„Vulkan – Weimar zwischen Glanz und Gosse“, die aktuelle Produktion des Axensprung Theaters erzählt von den enormen Widersprüchen und der Zerbrechlichkeit der Freiheit in den vielzitierten Goldenen Zwanzigern, die allerdings nicht für alle wirklich golden waren. Um die Wirnisse dieser Zeit möglichst unmittelbar nacherlebar zu machen, werden im Stück die Handlungsstränge der fiktiven Protagonistinnen und Protagonisten mit realen historischen Persönlichkeiten und Geschehnissen verwoben. Die Figuren erleben hautnah, wie Deutschlands Weg in den Völkerbund von nationalen Kräften verhindert werden soll und auf welch dünnem Eis die erste deutsche Demokratie schon wenige Jahre nach ihrer Gründung steht. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher spüren, wie Menschen in Zeiten rasender Veränderung träumen, hoffen und handeln und erinnern auf diese Weise auch an mahnende Ähnlichkeiten zwischen gestern und heute.

VULKAN – Weimar zwischen Glanz und Gosse
Eine Produktion von AXENSPRUNG THEATER
im Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte
Termine:

Donnerstag, 14. Oktober 2021
Freitag, 15. Oktober 2021
Samstag, 16. Oktober 2021
Sonntag, 17. Oktober 2021
Beginn jeweils 19 Uhr

Tickets: 30 Euro / erm. 20 Euro
Reservierung erforderlich über:
https://shmh.de/de/vulkan

Für den Besuch ist der Nachweis der Genesung, der vollständigen Impfung oder ein aktueller negativer Corona-Test erforderlich.
Darüber hinaus gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Darsteller: Oliver Hermann, Angelina Kamp, Mignon Remé, Erik Schäffler, Markus Voigt
Text und Regie: Erik Schäffler
Liedtext und Musik: Markus Voigt
Illustration: Andreas Kramers
Produktionsleitung: Oliver Hermann
Kostüm: Frauke Volkmann
Weitere Informationen zum Stück auf:
www.axensprung-vulkan.de

Vortragsreihe zur Ausstellung „Der Fotograf Max Halberstadt“

Museum für Hamburgische Geschichte

Max Halberstadt (1882-1940) galt in den 1920er Jahren als einer der bekanntesten Porträtfotografen Hamburgs. Bereits 1912 konnte Halberstadt wegen seines Erfolges ein eigenes Atelier in der Hamburger Innenstadt betreiben. Seine wachsende Popularität in den Weimarer Jahren verdankte sich nicht zuletzt den ikonischen Porträtaufnahmen seines Schwiegervaters Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse.

Trotzdem ist der Name Max Halberstadt und sein vielfältiges fotografisches Oeuvre heute leider fast vergessen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und deren antisemitischer Ausgrenzungspolitik konnte Halberstadt in Hamburg bald nicht mehr arbeiten. 1936 floh er nach Südafrika ins Exil, wo er mit nur 58 Jahren in Johannesburg starb.

Die von dem Hamburger Publizisten Wilfried Weinke kuratierte Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte will dem Fotografen die gebührende Würdigung und den verdienten Platz in der Fotogeschichte Hamburgs verschaffen. Das Leben und Werk Max Halberstadts steht dabei beispielhaft für die Zwangslage jüdischer Bürger im Nationalsozialismus, in ihrer Heimat nicht mehr leben zu können und sich nur durch die Emigration Bedrohung Verfolgung und Vernichtung entziehen zu können.

In der Ausstellung sind neben Porträts von Hamburger Künstlern und Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde berührende Kinderfotos, aber auch atmosphärische Einblicke in das Stadtleben Hamburgs der 1920er Jahre zu sehen. Auf der Website des Museums ist unter folgenden Link ein einführender Film mit dem Kurator Wilfried Weinke zu finden:
https://shmh.de/de/max-halberstadt

Von September bis November 2021 findet begleitend zur Ausstellung eine Vortragsreihe statt, in der sich immer donnerstags um 18 Uhr Soziologen, Kunsthistorikerinnen sowie Expertinnen und Experten zur Fotografie in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen mit besonderen Aspekten des Ausstellungsthemas auseinandersetzen.

Eintritt: 10 Euro, erm. 7 Euro – inkl. Besuch der Ausstellung am Veranstaltungstag ab 16 Uhr
Platzreservierung über:
www.shmh.de

Für den Besuch der Vorträge ist der Nachweis der Genesung, der vollständigen Impfung oder ein aktueller negativer Corona-Test erforderlich. Darüber hinaus gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Vortragsprogramm zur Ausstellung „Der Fotograf Max Halberstadt“:

Donnerstag, 28.Oktober 2021 um 18 Uhr
Rolf Sachsse: „Handwerk, Gestaltung, Kunst – Dokument oder Propaganda?“ Spannungsfelder der deutschen Fotografie zwischen den Weltkriegen.

Rolf Sachsse, Jg. 1949, Fotografenlehre, Arbeit als Architektur-, Industrie- und Dokumentationsfotograf, Studium der Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung und Literaturwissenschaft, Promotion. 2004-2017 Professor für Designgeschichte und Designtheorie in Saarbrücken, diverse Veröffentlichungen, u.a. „Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat“ (2003)

Donnerstag, 4. November 2021 um 18 Uhr
Kristina Lemke: „Nicht mehr lesen, sehen!“ Fotografie in der Zwischenkriegszeit.

Kristina Lemke, Jg. 1987, Studium der Kunstgeschichte und Germanistik, Dissertation über das fotografische Werk von Paul Wolff, Kuratorin für Fotografie am Städel in Frankfurt am Main. Herausgeberin des Katalogbuches zur Ausstellung „Neu Sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahren“, die bis Oktober 2021 im Städel Museum in Frankfurt am Main gezeigt wird

Donnerstag, 11. November 2021 um 18 Uhr
Wilfried Weinke: Aus den Augen, aus dem Sinn? Wie der Fotograf Max Halberstadt ins Museum kam.

Wilfried Weinke, Jg. 1955, Literaturwissenschaftler, Publizist und Kurator zeitgeschichtlicher Ausstellungen. Promotion über den Schriftsteller und Journalisten Heinz Liepman. Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte Hamburgs, zur Exilliteratur und Fotografie im Exil, u.a. „Wo man Bücher verbrennt… Verbrannte Bücher, verbannte und ermordete Autoren Hamburgs“ (2017). Wilfried Weinke ist Kurator der Ausstellung „Der Fotograf Max Halberstadt. … eine künstlerisch begabte Persönlichkeit“ im Museum für Hamburgische Geschichte.