Roman mit Spielort Hamburg

Eine Frau lässt sich nicht unterkriegen

DAP-Mitglied Lilo Hoffmann hat einen Roman geschrieben, der kürzlich im Verlag „Tinte & Feder“ erschienen ist. Titel: Das Glück ist selten pünktlich.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Psychotherapeutin Julia, die ohne Vorwarnung von ihrem Mann Steffen wegen einer anderen Frau verlassen wird. Plötzlich steht sie vor den Ruinen ihres Familienlebens. Aber eine Pause gibt es nicht für Julia – die Patienten brauchen sie, Geld muss verdient werden und ihre pubertierende Tochter Lena findet ganz eigene Wege, um mit der neuen Situation umzugehen.
In all dem Gefühlschaos merkt Julia bald, dass so eine Trennung durchaus gewisse Vorzüge hat, und sie beschließt, ihre neu gewonnene Freiheit zu genießen: mit Nachbar Hannes, der überraschend gut tanzen kann, bei einem Glas Whiskey, im Sportstudio… und mit dem charmanten Sascha. Die Frage ist nur: Was will Julia wirklich? Und mit wem?
Übrigens, die Geschichte spielt unter anderem in den Hamburger Stadtteilen Blankenese, Altona, Othmarschen und Eppendorf. Der Roman ist auf Bestellung erhältlich in allen Buchhandlungen sowie im Internet.

ELBFEST.HAMBURG 2018

Das Kulturnetzwerk Maritimes Hamburg lädt ein zum Schippern, Schnacken, Schlendern am 22. und 23. September 2018

Foto: Stefan Malzkorn

Das ELBFEST.HAMBURG ist zurück: das Kulturnetzwerk Maritimes Hamburg lädt zum zweiten Mal dazu ein, das maritime Erbe der Hansestadt zu feiern. Höhepunkt ist die Traditionsschiffsparade mit rund 50 Teilnehmern, darunter der Raddampfer KAISER WILHELM, zahlreiche Dampfschiffe, Ewer, Segel- und Motorschiffe.

Unter dem Motto „Hafenbekenntnisse“ können die Besucher an beiden Tagen das vielfältige maritime Erbe der Hansestadt an zahlreichen Orten auf besondere Weise erleben: liebevoll restaurierte Schiffe, hochwertige Kulinarik und stimmungsvolle künstlerische Beiträge sorgen für eine entspannte und inspirierende Atmosphäre. Crewmitglieder laden zu Gesprächen und Vorführungen ein, vermitteln ihre Leidenschaft und werben um frisches Engagement für ihre „alten Pötte“.

„ELBFEST.HAMBURG 2018“ weiterlesen

Hundstage

von Uta Buhr

Foto: Pixabay

Es ist bruttig heiß, und das schon seit Monaten. So verwöhnt von der Sonne waren wir doch noch nie – oder zumindest ziemlich selten. Wo sonst über ständigen Regen und niedrige Temperaturen geschimpft wurde, wird jetzt über die lähmende Hitze gemeckert. Ja, es ist wirklich heiß an diesen Tagen unter dem Canis Major, dem Sternbild des Großen Hundes. Und erfrischende Regenfälle und angenehme Kühle sind in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Erinnern wir uns doch einmal an unsere Schultage im Hochsommer. Bei 28 Grad Celsius war Hitzefrei angesagt. Zeigte das Thermometer lediglich schlappe 27 Grad, wurde von dem Mutigsten der Klasse kräftig auf dasselbe gehaucht und dem Lehrkörper triumphierend aufs Pult gelegt. Aber der brave Mann oder die brave Frau – je nachdem, wer gerade die Klassenaufsicht führte – ließ sich nicht täuschen, schlug das Thermometer herunter und verkündete kühl den wahren Wärmegrad. Pech gehabt. Da musste bei hohen Temperaturen weiter gelernt und geschwitzt werden. Denn Klimaanlagen waren noch Zukunftsmusik. „Hundstage“ weiterlesen

Lyrischer Spaziergang an den Gestaden der Elbe

von Uta Buhr

(c) Wiesenburg Verlag

Dieses kleine Buch – es umfasst knapp 80 Seiten – hebt sich wohltuend von so manchem Werk ab, das sich wortreich mit den Befindlichkeiten Hamburgs beschäftigt und allzu oft dieselben Sujets in den Mittelpunkt stellt. Mit „Töne, metallen, trägt der Fluss“ hat Maren Schönfeld einen Band vorgelegt, der Lyrik und Prosa rund um Geschichten und Geschicke der Hansestadt elegant mit einander verbindet.

Postkartenromantik ist nicht die Sache der Autorin. Sie richtet ihr Augenmerk nicht auf die allseits bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern leuchtet völlig andere Aspekte aus. Und dies in der ihr eigenen klaren Sprache. Das Gedicht „Heute Nacht“ ist ein besonders schönes Beispiel ihres schnörkellosen Stils: „Durch die Zahnlücken / der Stadt pfeift / Sturm heute Nacht // das Lied der verlorenen / Gedanken, die wir suchen“ Dem Stadtteil Ottensen – im Volksmund „Mottenburg“, in welchem Maren Schönfeld seit Langem wohnt, widmet sie vier Strophen, in welchen sie den Wandel eines ehemaligen Industriestandortes  mit rauchenden  Schornsteinen und rußigen  Häuserfassaden in einen sogenannten „In“-Stadtteil beschreibt. Hier im ehemaligen Quartier der armen Glasbläser, deren Lungen durch ihr aufreibendes Metier irreparable Schäden erlitten, die der Volksmund sarkastisch „Motten“ nannte, leben heute vornehmlich Künstler und arrivierte junge Leute, die gern ihren Latte Macchiato in einem der vielen Cafés und Bistros genießen. Sie wissen nichts von dem Elend, in welchem die Altvorderen dieses Quartiers einst ihr Leben fristeten. „Lyrischer Spaziergang an den Gestaden der Elbe“ weiterlesen

Mutter der »Wurzelkinder«

Die Kinderbuchautorin und -illustratorin Sibylle von Olfers

von Dr. Manuel Ruoff

Buchcover
(c) Esslinger Verlag

Wenn einer Kinderbücher macht, kann es nicht schaden, wenn er pädagogisch begabt, zu bildhafter Darstellung fähig sowie phantasievoll ist, um nicht zu sagen verträumt. Für die Macherin des Jugendstil-Klassikers „Etwas von den Wurzelkindern“ traf alles drei zu. Die am 8. Mai 1881 auf Schloss Metgethen bei Königsberg geborene Sibylle von Olfers entstammte einer Schriftstellerfamilie. Zu ihren Tanten gehörte die Schriftstellerin, Illustratorin und Salonnière Marie von Olfers, die unter dem Pseudonym Maria Werner neben Gedichten und Novellen auch Kinderbücher herausgab, die sie selbst illustrierte. In den Sommermonaten besuchte Maria von Olfers die Familie ihres Bruders und hatte auf ihre Nichte dabei großen Einfluss.

Dass die Natur in Sibylle von Olfers Werk eine derart große Rolle spielt, kommt nicht von ungefähr. Ihr Vater war Naturforscher und Naturfreund und ließ mit seiner Frau die reiche Kinderschar für damalige Verhältnisse ziemlich ungezwungen von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen aufwachsen. Der Vater konnte das Gut nicht halten und mit 17 Jahren kam Sibylle zu ihrer Tante nach Berlin. Sibylle von Olfers, die ihre Naturverbundenheit auch in der Großstadt bewahrte, wurde durch ihre Tante nun noch systematischer in Zeichnen und Malen ausgebildet, als es vorher schon während der Sommerbesuche der Fall gewesen war.

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Golf & Genuss an der Lübecker Bucht

von Marita Weber-Hagel

(c) Maritim Golfpark Ostsee /Warnsdorf

Darf’s Golfurlaub an der Lübecker Bucht sein? Wer jeden Tag eine neue golferische Herausforderung sucht, die See liebt und nach der Runde feines Essen schätzt, ein paar Regentropfen als herrliche Erfrischung begrüßt und die Schicki-Mickis am liebsten in sicherer Entfernung weiß, der sollte sich gen Norden aufmachen.
Sie haben die Wahl, denn an der Lübecker Bucht gibt es sieben Golfclubs: von Fehmarn über Grömitz, Timmendorf, Warnsdorf, Brodauer Mühle, Travemünde bis hin zu Hohen Wieschendorf. Von elitär bis rustikal, von platt bis alpin, von preiswert bis teuer, von beschaulich bis belebt – alles da. Und die meisten Anlagen liegen so nah beieinander, dass man von Platz zu Platz bequem in zehn bis 30 Minuten Autofahrt gelangt.

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BuchEntdecker 2018

Foto: Sinje Hasheider

Hamburgs längster Tag der Kinder- und Jugendliteratur mit umfangreichen Programm vorm und im Altonaer Museum am Freitag, dem 22. Juni 2018 von 10 bis 22 Uhr

Ohne Anmeldung & Eintritt frei!

Deutschlands Kinderbuchhauptstadt Hamburg feiert Premiere: Zum ersten Mal laden die Hamburger Literaturinitiativen gemeinsam alle Kitas, Schulklassen, Familien und Jugendlichen zu einem bunten, für die Besucher kostenlosen Festtag rund um die Literatur ein! Am Freitag, den 22. Juni 2018 stellen sich von morgens um 10 Uhr bis zum Sonnenuntergang um 22 Uhr in und um das Altonaer Museum zahlreiche Hamburger AutorInnen, Illustratoren, Bücherkünstler und Lese-Initiativen in Lesungen und Workshops ihrem Publikum vor. Dabei richtet sich das Programm vormittags vor allem an Schulklassen und Kitagruppen, nachmittags an Kinder und Familien und abends an Jugendliche und junge Erwachsene.

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“I Love You, You’re Perfect, Now Change – The New Play at the English Theatre of Hamburg

by Uta Buhr
Photos by Stefan Kock

Hey folks, listen to the wise words of Dr. William Masters

Ladies and Gentlemen, welcome to a hilarious Off-Broadway show, featuring four highly gifted actors! The best thing: in order to enjoy this outstanding comedy, you do not even have to fly to New York. Just buy ticket and make yourselves comfortable in one of the seats at the English Theatre of Hamburg. After the much talked about classic “The Picture of Dorian Gray” now a musical! Why not? The “regulars” – meaning those who have been loyal to the Mundsburg stage for many, many years – like diversity in the theatre’s choice: start with a drama, go on with a musical or a comedy and end up with a thriller.

By doing so, you attract people who like to go to plays.

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“I Love You, You’re Perfect, Now Change“ – die neue Premiere am English Theatre of Hamburg

von Uta Buhr
Fotos: Stefan Kock

Leute, hört auf die Ratschläge von Dr. William Masters

Um Kontrastprogramme war das Theater an der Mundsburg noch nie verlegen. Und das ist auch gut so. Auf Oscar Wildes Klassiker „Das Bildnis des Dorian Gray“ folgt nun nahtlos eine ausgeflippte Off-Broadway-Comedy, die es in jeder Hinsicht in sich hat. Nur vier singende und tanzende Schauspieler, zwei Frauen und zwei Männer, bestreiten dieses temporeiche Musical und übernehmen nacheinander eine Anzahl unterschiedlichster Rollen und Charaktere.

Genau genommen hat dieses revueartige Stück keine richtige Handlung. Hier reiht sich eine Sequenz an die nächste und erzählt in teilweise witziger oder melodramatischer Weise vom Leben und Wirken ganz normaler Menschen, von den Höhenflügen romantischer Liebe bis in die Niederungen von Alter und Einsamkeit. „“I Love You, You’re Perfect, Now Change“ – die neue Premiere am English Theatre of Hamburg“ weiterlesen

Faszination Porträtfotografie

Bilder aus vier Kontinenten in der Galerie IMBA

von Lilo Hoffmann

Mit Fotografie beschäftigte sich Norbert Becke schon lange Zeit. Das brachte sein Beruf als Graphik-Designer so mit sich. Selbstverständlich war auch auf all seinen Reisen die Kamera dabei. Als er vor etlichen Jahren zum ersten Mal mit seiner Frau durch Afrika reiste, faszinierten ihn die Menschen, die dort leben. Er drückte auf den Auslöser und entdeckte  seine Liebe zur Porträtfotografie.

Stets aufs Neue zog es ihn nach Afrika. Insgesamt reiste er durch 15 afrikanische Länder und fotografierte unter anderem Menschen in Tansania, Äthiopien, Namibia und Marokko. „Ich führe zunächst ein kurzes Gespräch“, erklärt Norbert Becke, „frage um Erlaubnis. Manchmal genügt aber schon ein Lächeln oder eine Geste, um das Eis zu brechen.“

Stolz auf den Schmuck: Dassanech-Mädchen aus Äthiopien. Fotos: Hoffmann

Viele der Frauen, die der Heidelberger fotografierte, sind stolz auf den `Schmuck´, den sie tragen. Der besteht allerdings oftmals aus weggeworfenen Gegenständen, die sie auf der Straße finden, wie zum Beispiel  Flaschen, Plastikperlen oder Kronkorken. Auch das Mädchen auf unserem Foto trägt Kronkorken im Haar. Es gehört zu einem Hirtenvolk, das im Grenzgebiet von Äthiopien und Kenia lebt.

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