Von der Elbe über den Ozean ins Herz der Sahara

Unsere Mitglieder Reimer Boy Eilers und Wolf-Ulrich Cropp stellen ihre Bücher vor:

 

 

 

 

Maja Loewe und Juliane Pickel gewinnen Preise der Gruppe 48

Gruppe 48-Team, Sponsoren und Finalisten; Foto: Gruppe 48

Am Sonntag, den 12. September 2021, wurde im Schloss Eulenbroich in Rösrath der Wettbewerb der Finalisten um die Literaturpreise der Gruppe 48 des Jahres 2021 ausgetragen. Vier Lyrik- und vier Prosa-Autoren traten gegeneinander an.

Am Sonntag spürte man von Anfang an im Bergischen Saal des Schlosses Eulenbroich eine Stimmung, die neben der Vorfreude auf die Wettbewerbstexte auch eine angenehme Entspannung unter Geimpften, Getesteten und Genesenen vermittelte. 62 Teilnehmer waren aus allen Teilen Deutschlands und sogar aus Österreich und der Schweiz angereist. Einer der Magnete war das Preisgeld von insgesamt 12.000 €, für dessen Höhe die Sponsoren Dr. Uta Oberkampf und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung sorgten, beide mit Sitz in Rösrath. Eine Spende der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen ermöglichte den feierlichen Rahmen, den der Bergische Saal von Schloss Eulenbroich bot.

Bürgermeisterin Bondina Schulze freute sich über die vielen Gäste und übermittelte die Grußworte der Stadt Rösrath. Die 1. Vorsitzende der Gruppe 48 e.V., Dr. Hannelore Furch, wies in ihrer Begrüßungsrede darauf hin, dass es sich um den 6. Literaturwettbewerb der Gruppe 48 handele, zu dem 1023 zum Wettbewerb eigereichte Beiträge zu bewerten waren. „Über unsere Jurymitglieder, die diesen Berg von Texten fachkompetent bewältigt haben“, so Furch, „kann man sich auf unserer Website informieren“: http://www.die-gruppe-48.net/Wir-stellen-uns-vor

Maja Loewe, Preisträgerin Lyrik; Foto: Gruppe 48

Die Lesungen begannen mit den Lyrikern. Sie boten dem aufmerksam lauschenden Publikum eine vielseitige und unverbrauchte Bildhaftigkeit. Maja Loewe aus Lübeck, die 2014 den „Hildesheimer Lyrikpreis“ gewann, punktete auch hier und gewann den mit 3.000 € dotierten Hauptpreis mit ihren Gedichten unter dem Kennwort „Luftschiffe“. Sie verband gekonnt Himmel und Erde, Realität und Vision, „ich knüpfe die erdschwere in die zöpfe der trauerweiden“, sodass man im Publikum ihre Verse mit denen der Romantik verglich, aber keine Nachahmung sah. Die mit je 1.000 € dotierten Nominierungspreise erhielten Eline Menke, Sabine Petko und Prof. Dr. Thomas Schlager-Weidinger.

Juliane Pickel, Preisträgerin Prosa; Foto: Gruppe 48

In der Sparte Prosa überzeugte Juliane Pickel aus Hamburg mit ihrer Kurzgeschichte „Wunderkind“. Sie gewann den ebenfalls mit 3.000 € dotierten Hauptpreis in der Sparte Prosa. Zuvor hatte sie 2017 schon den „Walter-Kempowski-Literaturförderpreis der Hamburger Autorenvereinigung“ und 2021 den „Peter-Härtling-Preis“ gewonnen. Ihre Protagonistin schildert als musikbegabtes Wunderkind ihren komplizierten Alltag mit einem zur Karriere treibenden Förderer, einem nicht dressierbaren Hamster und einer launischen Mutter, von der sie mit unterschwelligem Witz sagt: „Sie schreibt ein Buch über ihre Kindheit, um sich besser zu verstehen.“ Die Nominierungspreise erhielten Michael Hackethal, Tom Liehr und Uwe Schneider.

Die jeweils in den Texten schwingende Stimmung wurde mit großem Einfühlungsvermögen nach jeder Lesung von der Flötistin Anne Cordes-Pistorius aufgenommen. Durch die Veranstaltung führte souverän die Moderatorin Christel Hinrichsen, so dass Dr. Hannelore Furch eine gelungene Veranstaltung schließen konnte, bei der mit Applaus nicht gespart wurde.

Gruppe 48
Thomas Hein – Pressereferent
Südrand 1
44869 Bochum
Tel.: 01590 – 64 65 994
Email: gruppe-48@online.de

Web: www.die-gruppe-48.net

 

Gefährten der Hoffnung: Eriks Suche

Frühstückslesung mit Jörg Krämer
„In einer zerstörten Welt, bewohnt von Mutanten und erwachten Wesen, findet Erik seine große Liebe: Irinskat.
Alles scheint perfekt. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Irinskat und ihre Tochter Nanuk werden von Plünderern entführt.
Kann Eriks vierbeiniger Gefährte Odin, ein riesiger Bärenhund, helfen Irinskat zu retten? Und welche Rolle spielt Giada, die italienische Kriegerin, der sie unterwegs begegnen?
Während der Suche tritt immer häufiger Eriks Geheimnis zutage. Wird das seine Familie retten oder seine Gefährten in den Untergang reißen?
Zach, der Waldkauz, ist Nanuks Freund. Er unterstützt die Gefährten als Kundschafter und erzählt ihre Geschichte auf seine ganz eigene Art und Weise.“
(Klappentext, www.net-verlag.de)

Lesung mit dem Autor am Donnerstag, 23. September 2019, 9:30 Uhr
ZWAR e.V. – Altes Amtshaus, Steinhammerstr. 3, 44379 Dortmund
Kurs-Nr. K9-216639-552
Eintritt: 8 Euro

 

Jörg Krämer: Gefährten der Hoffnung – Eriks Suche, net-Verlag, Chemnitz 2019

 

 

Online-Lesereihe des VS Hamburg – Bewerbung erwünscht!

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in ver.di – Landesverband Hamburg – veranstaltet seit dem 23. Februar 2021 eine digitale Lesereihe mit auf der Streaming-Plattform Twitch. Finanziert wird die Hamburger VS-Onlesung mit Hilfe von Neustart Literatur, des Deutschen Literaturfonds e.V. Um die Teilnahme können sich Schriftsteller*innen, Übersetzer*innen von literarischen Texten sowie Selfpublisher*innen bewerben, soweit sie ihren ersten Wohnsitz in Hamburg oder dem Einzugsbereich des HVV haben. Eine Mitgliedschaft im VS ist nicht notwendig.

Nach erfolgreichem Start im November ist auch die neue Winter- und Frühlings-Lesereihe des VS Hamburg beim Publikum gut angekommen. Die ersten Lesungen konnten jeweils 70 Zuschauer*innen und eine rege Diskussion im Chat verzeichnen. Da die Lesungen ab sofort auch auf YouTube abrufbar sind, ist eine weitere Verbreitung gewährleistet.

Neu erschienene Bücher von Hamburger Autor*innen

Mit diesen Lesungen trägt der VS Hamburg zur Sichtbarmachung der im Jahr 2019 und 2020 erschienenen Bücher von Hamburger Autor*innen bei. Denn in Zeiten des verlängerten Lockdowns 2021 fallen immer noch die Vor-Ort-Lesungen aus, womit eben jene Sichtbarkeit von Titeln leidet, und die Verfasser*innen auf Lesungshonorare verzichten müssen. Mithilfe der Bundesmittel des Neustarts Kultur, die über den Deutschen Literaturfonds vergeben werden, hat der Hamburger VS in ver.di die neue wöchentliche Online Lesereihe gestartet.

Die Lesungen werden auf dem twitch.tv. Kanal des VS Hamburg gestreamt. Jeweils 2 Hamburger Autor*innen und ein Moderator bestreiten die Onlesungen. Die Veranstaltungen bestehen aus 4 x 10 bis 15 Minuten Lesung mit anschließender Diskussion.

»In dieser großen Krise der Geselligkeit geht es uns um die Sichtbarkeit der aktuellen Bücher und ihrer Autoren«, betont Reimer Boy Eilers, Landesvorsitzender des Hamburger VS. »Die Lesungen werden im Gegensatz zu den meisten digitalen Lesungen natürlich vergütet, um Schriftstellerinnen und Schriftstellern den Einkommensausfall zu kompensieren.«

Die nächsten Termine und Themen sind:

13. April 2021 »Verschwörungstheorien: Reden oder Schweigen«
20. April 2021 »Morden im Norden«
27. April 2021 » Frühling: Drinnen oder draußen«
4. Mai 2021 »Alles Theater«
11. Mai 2021 »Schreiben als Passion und harte Arbeit«

Moderiert werden die Lesungen u.a. von dem Stellvertretenden VS-Bundesvorsitzenden Sven j. Olsson. Die Onlinelesungen des VS Hamburg finden dann an den folgenden Dienstagen auch jeweils um 20:15 Uhr statt. Nach ca. zehnminütigen themenbezogenen Lesungen mit jeweils zwei Autorinnen oder Autoren schließt sich eine Diskussion zu den gelesenen Werken und dem Thema an. Die einzelne Veranstaltung wird ca. 60-80 Minuten dauern.

Bewerbungen auf die Leseplätze sind für alle Hamburger Autor*innen möglich. Eine Mitgliedschaft im VS ist erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Wer sich bereits in der ersten Staffel beworben hat, braucht nicht neu einzureichen.

Für die Lesungen können sich sowohl Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Übersetzerinnen und Übersetzer von literarischen Texten und Selfpublisherinnen/ Selfpublisher bewerben. Bei der Auswahl der Lesenden wird auf Diversität von Urheberinnen und Urhebern, Werken und Genres geachtet. Willkommen sind auch diverse Textgattungen wie z.B. Lyrik oder Drama – wichtig ist, dass die Texte nach dem 1.1.2019 erschienen/uraufgeführt sind. Das Erscheinungsdatum der vorgeschlagenen Bücher darf nicht vor dem 1. Januar 2019 liegen. Weitere Veranstaltungsthemen und -termine können über die Internetseite des VS Hamburg www.vshamburg.de eingesehen werden. Auch die Bewerbungskriterien und -bedingungen finden sich dort:

VS Hamburg liest online: Die Bedingungen

Bewerbungen bitte ausschließlich in der auf der Webseite erbetenen Form per Mail an folgende Adresse:

lesung@vshamburg.de

Dr. Reimer Boy Eilers
Landesvorsitzender VS Hamburg

Poetische Texte zum Tag der Poesie

Zum Internationalen Tag der Poesie lesen sechs Mitglieder des Schriftstellerverbands aus Hamburg. Lauschen Sie Lyrik und Prosa von Ferry Blume-Werry, Lutz Flörke, Esther Kaufmann, Vera Rosenbusch, Maren Schönfeld und Margret Silvester. Poetische Texte an einem poetischen Ort.

21. März 21 von 14 bis 16 Uhr

Wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen wird die Veranstaltung als Stream im Internet angeboten: twitch.tv/vshamburg und ist 14 Tage lang auf der Plattform nachhörbar.

#vshamburg #tagderpoesie

Hilfe für Autoren, Journalisten und andere Kulturschaffende

Der Schriftstellerverband VS in verdi hat unter dem Motto „Solidarität in Zeiten von COVID-19“ eine Handreichung für selbstständige und freie Kulturschaffende veröffentlicht, um deren Honorar- und Verdienstausfälle zu dokumentieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese abgefangen werden könnten. Außerdem gibt es Empfehlungen für die Betroffenen hinsichtlich Künstlersozialkasse u.a. sowie für die öffentliche Hand und die Verwertungsgesellschaften, wie diese den Betroffenen helfen könnten. Die VG Wort hat allerdings eine vorgezogene Ausschüttung der jährlichen Tantiemen aus personellen Gründen in einem Rundschreiben an die Registrierten abgelehnt. Die Ausschüttung wird zum gewohnten Zeitpunkt Mitte des Jahres erfolgen.

Alle Betroffenen können sich an der Datensammlung beteiligen, egal ob sie Mitglied im VS sind oder nicht. Hier ist die Handreichung im originalen Wortlaut zu finden:

Handreichung VS in verdi, Link