Zwei Generationen mit musikalischen Parallelen

M. Stein / W. CG Schönfeld, Fotos: privat

 

3. Konzert am Sa., 16.12.23, 18:30-21:00 Uhr: Max Stein und Wolfgang CG Schönfeld, KulturWerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, Hamburg-Harburg

Max Stein: Melodieorientierter Singer-Songwriter Pop mit Einflüssen aus Folk & Blues. Musik mit Seele aus Hamburg seit 2022

Aufgewachsen auf einem traditionellen Weingut an der Mosel, erlebte Max eine farbenfrohe Kindheit, wie sie sich viele nur von Postkarten vorstellen können. Doch die Dinge waren nicht so friedvoll, wie sie scheinen. Gegen den Willen seines Vaters kaufte sich Max von seinem Ersparten in der 10. Klasse eine Gitarre und fand die Liebe seines Lebens: die Musik. Was die Familie anfangs nur als Spielerei abtat, war Max von der ersten Sekunde klar: Er hält seine Zukunft in den Händen. „Als ich das erste Mal Gitarre übte, war ich wie besessen. Ich verbrachte Stunden damit, Akkorde zu suchen, und fand endlich einen Weg mich auszudrücken“.

Max machte erste Erfahrungen in der Schulband und begann bereits nach wenigen Wochen Gitarre zu spielen und eigene Songs zu schreiben. Es festigte sich der Wunsch, Musik zu studieren, wozu er neben der Gitarre und dem Singen auch das Klavierspiel erlernte. Am Wochenende kellnerte er im örtlichen Restaurant, um sich den Gitarren- und Klavierunterricht leisten zu können. Der Widerstand seines Vaters konnte ihn nicht von seinem Plan abbringen, sodass er nach dem Abitur die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik Mainz und später an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erfolgreich absolvierte. „Ich war überwältigt von der Magie individueller Freiheit. Alle um mich herum liebten und feierten die Musik. Das hat mich inspiriert. Ich machte wichtige Erfahrungen und lernte nicht nur viel auf meinen Instrumenten, sondern auch viel über mich selbst“. Während des Studiums spielte Max in zahlreichen Bands und Ensembles. Nach dem Bachelor in Mainz zog es ihn für den Master nach Hamburg, wo die musikalische Reise weitergeht.

Neben seinem Solo-Projekt spielt der 27-jährige regelmäßig auf Hochzeiten oder als Sessionmusiker für andere Künstlerinnen und Künstler. „Ich stehe gerade erst am Anfang meiner Reise. Es stehen große Ereignisse bevor und ich freue mich über jede und jeden, der mich auf meiner Reise begleitet!“.
https://www.backstagepro.de/max-stein

Wolfgang CG Schönfeld and his virtual Orchestra & Band

Wolfgang CG Schönfeld wurde am 31.01.1952 in Hamburg geboren und musiziert seit seiner Kindheit. Das Schlagzeug war nach der Violine sein zweites Instrument, 1969 wechselte er zur Bassgitarre und entdeckte in den 1990er Jahren die fünf- und sechssaitige Variante als Lied-Instrument. Am Hamburger Brahms-Institut absolvierte er einen Lehrgang in Harmonielehre. Er spielte in verschiedenen Bands diverser Stilrichtungen, zuletzt mit Jutta Weinhold bis 2013.

2016 erschien seine CD „Shadows“. Seine kompositorische Arbeit umfasst Werke für die sechssaitige E-Bassgitarre, Band und Orchester, sowie Kompositionen für Klavier.

2021 schrieb er das Klavierstück  „Für Piano Nr. 3 – für Krisztina“, das Krisztina Marouf 2022 im Mozartsaal, Hamburg, spielte. https://www.youtube.com/watch?v=VlWhDxgTUtI&t=17s

2021/22 komponierte er Stücke für ein neues Album. Mit dem Pianisten und Musikpädagogen Lars Entrich arbeitet W. CG Schönfeld an der Interpretation der drei Gymnopédies Nr. 1 – 3 Eric Saties für Bass-Gitarre und Piano. Die Gymnopédie Nr. 1 präsentierten die beiden Musiker das erste Mal am 19.11.2019 im Kunstforum der GEDOK Hamburg.

Am 16.12.23 präsentiert Wolfgang CG Schönfeld Songs aus dem Album „SHADOWS“ und neue Kompositionen.

Der Eintritt ist frei, Hutspende willkommen

https://kulturwerkstatt-harburg.de/

 

 

Im Zauber der Poesie und Musik

Das Herz des ungarischen Dichters, Malers und Journalisten László Kova schlägt schon seit fast 50 Jahren in der Hansestadt, wo er lebt, liebt, schreibt und malt.

Am Dienstag, den 7. November 2023, um 19 Uhr liest er im Teehaus Wallanlagen bei Planten un Blomen u.a. aus seinen neusten Büchern Ins Wort gemeißelt, Am Elbufer, Mit Elbwasser geschrieben, Unterwegs an der Alster – an der Elbe und Von der Elbe weht der Wind. Umrahmt wird die Lesung von musikalischen Klängen des Autors.

László Kova ist Mitglied der renommierten Hamburger Autorenvereinigung und der Auswärtigen Presse.

Seine Kurzprosa wurde u.a. vom LangenMüller Verlag München, net-Verlag Tangerhütte, Verlag  Expeditionen Hamburg, Zeitgut Verlag Berlin sowie Rowohlt Verlag Reinbek veröffentlicht.

Er findet seine Themen in der ungarischen Puszta, in Hamburg an der Alster, Elbe, im Tag und Nacht pochenden Hafen sowie in der Lagunenstadt Venedig.

Seine Vorführungen sind informativ, ernst und auch humorvoll. Wort und Klänge bewegen und heben die Phantasie der Zuhörer in zusätzliche Dimensionen.

7. November 2023, 19 Uhr

Planten un Blomen (Teehaus Große Wallanlagen), Holstenwall 28, 20355 Hamburg

Veranstalter: AWO in Koop. mit der Hamburger Autorenvereinigung
Eintritt: 6 €

Anmeldung unter Angabe der Veranstaltungsnummer ST4708 direkt bei der AWO per Mail an Sabine.Witt@awo-hamburg.de oder telefonisch unter 040-414 023 786.

 

Märchen und Musik zum japanischen Tanabata-Fest

Samstag, 8. Juli 2023, 15:00 Uhr, Sülldorfer Kirchenweg 161, 22589 Hamburg

Tanabata (七夕) ist eines der wichtigsten und beliebtesten Feste des japanischen Sommers: In der siebten Nacht des siebten Monats wird das Sternenfest gefeiert und einer alten Legende über die Liebe des Rinderhirten Hikoboshi (彦星) und der Weberprinzessin Orihime (織姫) gedacht. Überall in den Straßen findet man farbenfrohe Dekorationen aus Bambus, an welchen bunte Sterne und Girlanden aus Papier sowie kleine Wunschzettel gehängt werden. Schließlich ist Tanabata auch ein Fest der Wünsche – und solange kein Regen fällt, bestehen gute Chancen, dass die auf Papier verewigten Wünsche auch in Erfüllung gehen.

Das Sternenfest wollen wir in diesem Jahr auch in Hamburg feiern, und so lädt am Samstag, dem 8. Juli 2023, um 15:00 Uhr das Deutsch-Japanische Forum Elbe e. V. (DJFE) gemeinsam mit der Kirchengemeinde Blankenese  zu einem Sommerkonzert mit kleinem Rahmenprogramm in der Friedhofskapelle Blankenese (Sülldorfer Kirchenweg 161, 22589 Hamburg) ein.

Es erwartet Sie ein wunderbares Konzert, das von verschiedenen Solistinnen und Solisten sowie dem Sakura-Chor des DJFE gestaltet wird und in welchem Sie nicht nur japanische und deutsche Lieder genießen, sondern selbstverständlich die ganze Geschichte von Hikoboshi und Orihime erfahren können. Im Anschluss an das musikalische Programm laden wir Sie ein, mit uns gemeinsam Bambus zu dekorieren und Ihre Wünsche anzubringen .

Über das DJFE e. V:

Das Deutsch-Japanische Forum Elbe e. V. ist ein im Jahr 2014 gegründeter Verein aus dem Hamburger Westen mit nunmehr über 650 Mitgliedern, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den deutsch-japanisches Austausch mit kulturellen Veranstaltungen und sozialem Engagement zu fördern. Hierzu gehören neben einem regelmäßigen Stammtisch über das Jahr verteilt verschiedene Konzerte, Vorträge und Events sowie die aktive Unterstützung japanischer Bürger*innen in Hamburg bei unterschiedlichen Belangen.     http://www.djfe.de/      https://www.facebook.com/djfeev/

Bildnachweis:

Bild 1: https://unsplash.com/de/fotos/fUnfEz3VLv4 (Graham Holtshausen @ unsplash.com)

Bild 2: https://unsplash.com/de/fotos/8eiSgjerHQU (Yanghong Yu @ unsplash.com)

Bild 3: https://illustimage.com/?id=3522 (illustimage.com)

„Hanami“ Kirschblütenkonzert mit Haiku-Lyrik

Foto: AJ @ unsplash.com

Gemeinsam mit der Kirchengemeinde lädt das Deutsch-Japanische Forum Elbe e. V. (DJFE) zu einem frühlingshaften Konzert- und Japanabend ein: Die fröhliche Kirschblütenstimmung möchte der Sakura-Chor des DJFE mit verschiedenen Solistinnen und Solisten mit einem abwechslungsreichen Programm aus japanischen Liedern und Musikstücken sowie einer Haiku-Lesung den Gästen vermitteln. Es erwarten Sie zauberhafte Melodien und interessante Einblicke in japanische Tradition.

Datum: 29. April 2023
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Lutherkirche Bahrenfeld (Lutherhöhe 24, 22761 Hamburg)

Es treten auf:

Miki Sawai, Sopran
Mana Abe, Mezzosopran
Chieri Shiotani, Klavier
Harald Maihold, Klarinette
Sabine Malsch, Tischharfe
Maren Schönfeld, Haiku-Lyrik
Julia Hackenberg, Moderation
Sakura-Chor des DJFE e. V.

Die musikalische Leitung übernimmt Masanori Hosaka. Als musikalische Gäste wird das Ensemble durch Hinata Ishida und Miyu Ando unterstützt.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

„HANAMI“ Kirschblütenkonzert mit Haiku-Lyrik

Fantastisches Plastik: Zum neuen Album von Goetz Egloff

Cover

Goetz Egloff. Plastic Fantastic. TuneCore, New York, 2022
Audiovorstellung eines neuen Komponisten-Albums

Goetz Egloffs wieder bei TuneCore erschienenes Komponisten-Album wartet mit zehn neuen Titeln im R&B Pop-Genre auf. Dabei bietet ´Plastic Fantastic´ im Vergleich zum 2021 erschienenen ´Demos, Baddest´ vielleicht noch etwas rundere Songs – bei gleichzeitiger Vielfältigkeit  der Stile im Pop-Paradigma.

So erinnert  z.B. „Teri Teri“ charmant an den Groove von Pebbles´ US-Hit  „Givin´ You the Benefit“, das darauffolgende „I Ain´t Here No More” aber könnte auch von den Red Hot Chili Peppers sein; die Vocals haben vielleicht etwas von einem bedröhnten Kid Rock. „I Luv Luvin U“ wiederum stellt ganz klar eine Upbeat-Soul-Hymne für Howard Hewett dar, und wer das String Pad der Pet Shop Boys auf deren frühem 80er-Hit „West End Girls“ liebt, fragt sich: wieso hört man das eigentlich sonst nicht mehr?

Doch das Album hat noch anderes zu bieten: unverschämte Titel wie „C.U.C.I.M.M.“ oder „Hots“ erinnern musikalisch und textlich an Prince, Sheila E. oder auch The Family Stand. Hier und da könnte man auch sagen: Prince trifft auf Police-Drummer Stewart Copelands vertrackte Instrumentalvisionen. Aber auch simple, doch starke Popsongs wie „Chinese Love“ oder „YoDancinShooz“ sind hier anzutreffen – man kann dann das gute alte R&B-Radio bei Sommerwind im Cabrio fühlen… Letzterer Titel erinnert übrigens an Scritti Politti, aber mit einem GoGo-Beat à la Damian Dame. Dies und noch viel mehr im Plastiksound der 80er Jahre…

Nicht nur im Gefolge von ´Demos, Baddest´ gilt auch hier wieder: minimalistische Songs, aber immer in Bewegung, und keine Statik. Nachdem die im Sommer 2021 nachgeschobene Single „Mr Clinton, President“ – zum 80. Geburtstag von Funk-Großmeister George Clinton –  sich seit über 30 Wochen auf der Spotify-Playlist der Washingtoner Return Records befindet, darf ´Plastic Fantastic´ hier locker anschließen. Bleibt zu wünschen, dass es fantastisch abhebt – denn wer auch diesmal alle Regler aufzudrehen gewillt ist, wird mit feinen R&B Pop-Kompositionen belohnt.

Goetz Egloff. Plastic Fantastic. TuneCore, New York, 2022, 48 min., 8,99 $
Zugänglich und erhältlich z.B. über YouTube, Amazon, Spotify, itunes, Deezer, Pandora u.ä.

Tracklist:

  1. Sex on the Beach
  2. I Don’t Know
  3. Chinese Love
  4. Teri Teri
  5. I Ain´t Here No More
  6. Kabbazah
  7. YoDancinShooz
  8. C.U.C.I.M.M.
  9. I Luv Luvin U
  10. Hots

Link zu Chinese Love: https://www.youtube.com/watch?v=1kdt8bE2i8c

Link zu C.U.C.I.M.M.: https://www.youtube.com/watch?v=S24pDtJsq_o

Link zum Album auf Amazon:
https://www.amazon.de/music/player/albums/B0B1VDTN88?ref=sr_1_16&s=dmusic&keywords=plastic+fantastic&crid=23557HYS4JRPL&sprefix=%2Cdigital-music%2C230&qid=1654372269&sr=1-16