Die Elbphilharmonie zu Gast im Museum für Hamburgische Geschichte

Interaktives Modell der Elbphilharmonie

Vor zwei Jahren war es soweit: Am 11. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie als neues Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg und als „Kulturdenkmal für alle“ mit dem Konzert „Zum Raum wird hier die Zeit“ und einem dreitägigen Festival feierlich eröffnet.

Um der Öffentlichkeit schon vor der Fertigstellung einen Eindruck von diesem einzigartigen Bauwerk und seiner besonderen Ausstattung zu vermitteln, wurde 2016 im Rahmen der Marketingkampagne zur Eröffnung der Elbphilharmonie von der Hamburg Marketing GmbH bei der Agentur Jung von Matt ein Modul in Auftrag gegeben, das durch ganz Europa unterwegs war und unter anderem in Amsterdam, St. Petersburg und Barcelona ausgestellt wurde. Das Modul bildet die Gestalt und die Fassade der Elbphilharmonie nach und bietet über integrierte, zum Teil interaktiv zu nutzende Medienstationen einen Überblick über das Innere und Äußere des Gebäudes sowie das zu erwartende Musikprogramm.

Bis zum 18. Februar 2019 ist dieses etwa vier Meter hohe und fünf Meter lange Modul zur Elbphilharmonie nun im Museum für Hamburgische Geschichte zu Gast und kann von den Besuchern individuell erlebt werden. Das allein schon aufgrund seiner Größe und seiner realistischen Anmutung beeindruckende Modul macht die Elbphilharmonie über einen multimedialen Querschnitt in Bildern, Musik und Videos interaktiv erlebbar. An einem Touchscreen-Display mit 3D-Animation können Besucher das Haus von innen und außen virtuell erkunden und mehrere Hörstationen vermitteln einen Eindruck auf das vielfältige musikalische Programm des spektakulären Konzerthauses.

Stiftung Historische Museen Hamburg
Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg
Öffnungszeiten
Montag sowie Mittwoch bis Freitag 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr
dienstags geschlossen

Eintrittspreise
Einzelbesucher: 9,50 Euro /6 Euro / Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Pressekontakt SHMH
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel. 040 428 131 171
matthias.seeberg@shmh.org
www.shmh.de

(Text: Stiftung Historische Museen Hamburg)

Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten

Ein Ausstellungsprojekt des Museums der Arbeit und des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung
läuft noch bis 19. Mai 2019

Foto: Daniel Nide

Die Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte war bereits von vielfältigen Prozessen der Automatisierung geprägt. Mit der Digitalisierung halten nun auch Algorithmen, Robotersysteme und künstliche Intelligenzen Einzug in mehr und mehr Bereiche unserer Arbeit. Die damit verbundenen Prognosen für die Zukunft der Arbeit führen zu Diskussionen über das Pro und Contra dieser Veränderungen. Für manche stellt das Modell „Arbeit 4.0“ eine radikale und unabwendbare Bedrohung breiter Berufsfelder dar, für andere liegt in der zunehmenden Automatisierung keineswegs ein blinder Automatismus, sie plädieren vielmehr für eine aktive Gestaltung einer neuen Arbeitswelt, bei der gesellschaftliche, politische und soziale Lösungen mitgedacht werden müssen.

Die neue Sonderausstellung „Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten“, die im Museum der Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung zu erleben ist, setzt sich mit diesen Zukunftsfragen auf interaktive Weise auseinander. An elf thematisch spezifizierten Stationen wird den Besuchern gezeigt, welche fundamentalen Umbrüche durch Roboter und Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt bereits stattfinden und welche uns unter Umständen noch bevorstehen. Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wandels der Arbeitswelt bzw. der Prognosen und Visionen von zukünftigen Prozessen diskutiert die Ausstellung gemeinsam mit den Besuchern, wie wir als Gesellschaft mit den kommenden Veränderungen umgehen wollen, welche Chancen wir ergreifen können und mit welchen Risiken wir uns befassen müssen.

Foto: Daniel Nide

Ziel der Ausstellung ist es, die Dimension der mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbundenen Veränderungen zu erkunden und den Besuchern eine Orientierung in der aktuellen Diskussion zu geben. Dabei möchte die Ausstellung zum einen für die Frage sensibilisieren, was wir eigentlich unter „Arbeit“ verstehen, und zum anderen Wissen darüber vermitteln, wovon wir eigentlich reden, wenn wir Schlagwörter wie  „KI“ oder „Robotik“ benutzen. Anhand von Animationen, Info-Grafiken, Experten-Interviews, Filmsimulationen, Virtual-Reality-Stationen, den kreativen Ergebnissen einer KI und natürlich von Robotern möchte die Ausstellung zur Diskussion  einladen, welche Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung von verschiedenen Akteuren ins Spiel gebracht werden. In einem partizipativen Forum werden die Besucher dazu eingeladen, an Touch-Screens ihren individuellen Blick auf die Zukunft der Arbeit zu gestalten und zu bewerten.

OUT OF OFFICE – Das Magazin zur Ausstellung
Rita Müller/Mario Bäumer (Hrsg.), ca. 200 Seiten, ca. 80 Abbildungen, 19,90 €
ISBN: 978-3-947178-05-6, Erhältlich im Museumsladen.
Die Beiträge in diesem „Magazin zur Ausstellung“ bieten vielseitige Annäherungen an den durch Digitalisierung und KI ausgelösten Wandel unserer Arbeits- und Lebenswelt. Mit Beiträgen u. a. von: Carsten Brosda, Christoph Keese, Birger Priddat, Martina Heßler, Ulrich Eberl sowie Fotografien von Henrik Spohler

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden Sie unter:
www.outofoffice.hamburg und www.shmh.de
Stiftung Historische Museen Hamburg
Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
Direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek
Tel. 040 428 133 0
Öffnungszeiten
Montag 10 – 21 Uhr / Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr / Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise
Einzelbesucher: 8,50 Euro/ 5 Euro / Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Pressekontakt:
Matthias Seeberg
Stiftung Historische Museen Hamburg
Tel. +49 40 428 131 171
matthias.seeberg@shmh.org
www.shmh.de

 

(Text: Stiftung Historische Museen Hamburg)