OBLIGAT! Festival für Kammermusik in Hamburg

Ensemble Obligat Hamburg, Foto Christina Körte

Saisonstart 2021: Konzertabende mit dem Ensemble Obligat Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, im Altonaer Museum und im Jenisch Haus
Samstag, 14. August 2021 um 19 Uhr: open air am Jenisch Haus
Sonntag, 15. August 2021 um 19 Uhr: Galionsfigurensaal des Altonaer Museums

 

MO(D)ZART! 

Werke für Flöte, Horn, Violine, 2 Violen und Violoncello
von Wolfgang Amadeus Mozart, Olivier Messiaen, Jindrich Feld

Unter dem Motto „MO(D)ZART“ widmen sich die beiden Konzertabende voll und ganz dem 265. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit einer Werkauswahl für Flöte, Horn und Streichern präsentiert das Ensemble Obligat Hamburg ein Programm der besonderen Farben und Spiegelungen: Mozarts Horn-Quintett Es-Dur KV 407 paart sich mit dem Apell Interstellaire aus „Des Canyons aux Étoiles“ von Olivier Messiaen, und Mozarts Quartett in G-Dur KV 370 in einer anonymen historischen Bearbeitung für Flöte und Streichtrio aus dem Jahr 1801 trifft auf die „Recollection of Mozart for Magic Flute Solo“ von Jindrich Feld. Das Ganze wird elegant durchwoben vom Mozart’schen Divertimento KV 538 für Streichtrio.

Künstlerische Leitung: Prof. Imme-Jeanne Klett

Eintritt: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro

Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel. 040 44 02 98, www.konzertkassegerdes.de und an allen bekannten Hamburger Vorverkaufsstellen

Beim Besuch der Konzerte gelten die jeweils aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Es spielen Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte; Emanuel Jean-Petit-Matile, Horn; Anette Behr-König, Violine; Boris Faust, Viola; Charles-Antoine Archambault, Violoncello

Von Oktober 2021 bis in den Januar 2022 wird die Kammerkonzertreihe dann im Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte und im Galionsfigurensaal des Altonaer Museums fortgesetzt.

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Stiftung Historische Museen Hamburg
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel.: 040 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de

„Pfiati“ Winter – Nix wie raus in die malerische Frühlingslandschaft Oberbayerns und rein in die Federn der Traumschmiede

Hotel Traumscmiede

Die Wanderschuhe anziehen, das Fahrrad satteln, das Motorrad starten – wenn der Frühling in Oberbayern Einzug hält, dann sind die aktiven Genießer nicht mehr zu bremsen. Einfach raus aus dem Alltag und weg vom allseits gehassten Frühjahrsputz und einfach mal voll und ganz genießen: abseits großer Touristenströme verführt die malerische Inn-Salzach-Region zum Genusswandern – eine Einkehr in gemütlichen bayerischen Biergärten ist da ein Muss. Rund um Altötting, Burghausen und Mühldorf hat sich außerdem eine attraktive Radregion etabliert. Dort warten bestens ausgeschilderte Radtouren mit unterschiedlichsten Themen. Und wem die traumhafte Bergkulisse nicht reicht: nur einen Katzensprung ist es für Wanderer und Radfahrer an den Chiemsee, dort sind die Berge und das allseits bekannte „Bayrische Meer“ ganz nah. Wer mit dem Motorrad kommt, erkundet genüsslich zum Beispiel auf der Bayerwaldrunde das Wasserschloss oder unternimmt auf kurvigen Motorrad-Strecken einen Abstecher in die Chiemgauer Alpen und hinüber nach Österreich ins Salzburger Land. Eine tolle Abwechslung für eine schöne Motorrad-Frühlingstour. Ein sanftes Hügelland, schöne Wälder und weite Felder, Flussauen und Naturschutzgebiete – und nicht zuletzt die berühmte bayerische Gastfreundschaft – erfreuen alle, die im Frühling am liebsten draußen unterwegs sind. Mittendrin in dem Naturerlebnis liegt das Hotel Traumschmiede – ein familiengeführtes Hotel, das liebenswerte Gastlichkeit, bayrisch-lässiges Design und Wohlfühlen ideal verbindet. In der Gastwirtschaft gleich nebenan, Raspl´s Genuss.Schmiede schmeckt´s einfach. Mehr braucht man dazu gar nicht sagen. Auf der Sonnenterrasse und im Biergarten tut ein kühles Bier nach einer schönen Wanderung, Rad- oder Motorradtour doppelt gut.

Mit viel Liebe zum Detail hat sich Familie Raspl den Traum von der Traumschmiede erfüllt. Gemütliche Zimmer und Appartements warten dort auf Genießer. Das gesamte Hotel ist barrierefrei. Alle Appartements sind mit einer Mini-Küche, hochwertigen Boxspringbetten und Sat-TV mit Sky ausgestattet. Rund um die Uhr kann man am Check-in-Automaten einchecken, so gestaltet sich die Anreise ganz flexibel. Das Traumschmiede-Wohnzimmer ist der Ort, an dem man in der Traumschmiede zusammenkommt. Morgens wird dort das regionale Frühstücksbuffet für einen bärenstarken Tag angerichtet. Die Marmeladen sind hausgemacht. Fast alle Produkte kommen von regionalen Lieferanten und Produzenten im Umkreis von zirka zehn Kilometern. „Fast wie dahoam“ lockt zwischendurch der gefüllte Selbstbedienungskühlschrank mit Getränken und Snacks. Wenn der große Hunger kommt, gibt es nur einen Weg – den in den Raspl´s Genuss.Schmiede direkt am Hotel. So gut wie alles, das auf die Teller kommt, wird in der Gasthausküche selbst gemacht. Kochen ist im Raspl noch ein Handwerk, und das schmeckt der Feinschmecker bei jedem Bissen: Ein gekonnter Mix aus bayrischer Tradition und internationaler Beef-Küche. Dazu gibt’s Biere von lokalen Brauereien und ausgewählte Weine von Spitzen-Winzern. Für den kleinen Absacker steht eine Auswahl an Spirituosen an der Barothek bereit.

Bayrisch-Lässig-Liebenswert, das ist das Motto in der Traumschmiede. Gut zu wissen: Sollte es in einem der urigen Biergärten unter uralten Kastanienbäumen einmal länger werden oder einem die Müdigkeit beim Wandern überkommen: Ein Anruf in der Traumschmiede genügt und der Shuttle holt einen ab.

Raspl´s Land-Frühling (01.03.–31.05.21)    
Leistungen: 4 Nächte, regionales Frühstücks-Buffet, Begrüßungscocktail, Raspl´s Genuss.Küche an jedem Abend, zur Wahl: Eintrittskarten in die Burg Burghausen oder Eintrittskarten in den Wildfreizeitpark Oberreith, kostenloser Verleih von E-Bikes und Fahrrädern – Preis p. P.: ab 304 Euro
Raspl´s Radl Roas (06.–09.05.21, 03.–06.06.21)  
Leistungen: 3 Nächte, regionales Frühstücks-Buffet, Raspl´s Genuss.Küche an jedem Abend, 2-3 geführte Rad-Touren je nach Lust und Laune, Inn-Salzach-Radltasche, Fahrradkarte Inn-Salzach, kostenlose Unterstellplätze, E-Bikes zum Ausleihen, Sonntag zur freien Verfügung – Preis p. P.: ab 279 Euro
Boxen-Stopp Inn-Salzach (01.03.–31.10.21)  
Leistungen: 2 Nächte, regionales Frühstücks-Buffet, lässiges Bier bei Ankunft, Raspl´s Genuss.Küche an jedem Abend, Motorrad-Stellplätze und Schrauberecke, Trockenmöglichkeit für Motorrad-Klamotten, Tourenvorschläge und Routen, zubuchbarer Motorrad-Guide – Preis p. P.: ab 152 Euro

Hotel Traumschmiede & Raspl´s Genuss.Schmiede
Hotel Traumschmiede und Gasthof zur alten Schmiede
Tüsslingerstraße 2
84579 Unterneukirchen

 

Fotoausstellung: Fisch, Gemüse, Wertpapiere

Die Fotoausstellung von Fide Struck im Altonaer Museum wurde bis zum 14. Juni 2021 verlängert. 

Markante Portraits und ungewöhnliche Perspektiven zeichnen die Bilder des Fotografen Friedrich „Fide“ Struck (1901–1985) aus, der in den frühen 1930er Jahren die Arbeiter im Hafen, die Bauern im Hamburger Umland, aber auch die Händler an der Hamburger Börse mit der Kamera festgehalten hat. Nachdem seine Fotografien erst 2015 in einem alten Holzkoffer wieder entdeckt wurden, werden die Arbeiten des Autodidakten und Arbeiterfotografen jetzt vom Altonaer Museum in Zusammenarbeit mit der Stiftung F.C. Gundlach zum ersten Mal in einer Ausstellung präsentiert.  In diesem Jahr wurde der komplette Bestand von Strucks Oeuvre in das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (bpk Bildagentur) aufgenommen.
In Hamburg und Altona fotografierte Fide Struck in den Jahren zwischen 1930 und 1933 unter anderem auch die Arbeiter in der Altonaer Fischauktionshalle und den Fischräuchereien sowie die Bauern auf dem Gemüsemarkt an den Deichtorhallen. Seine Fotos bestechen zum einen durch ihre Nüchternheit, inspiriert von „Neuer Sachlichkeit“ und „Neuem Sehen“, besitzen aber in ihrer Empathie für die Welt der einfachen Arbeiter und Bauern auch einen politischen Charakter. Die wiederentdeckten Fotografien Strucks sind in ihrer herausragenden fotografischen Qualität und ihrem guten Erhaltungszustand ein kleiner Schatzfund. Sie legen Zeugnis ab von der bildsprachlichen Entwicklung des Mediums Fotografie zwischen 1918 und 1933 und erlauben einen besonderen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen in Hamburg und Altona in den frühen 1930er Jahren.
Interessierte haben  noch  bis zum 14. 6. 2021 Gelegenheit, die Fotos von Fide Struck im Altonaer Museum zu bewundern.

Veranstaltungen zur Ausstellung „Fisch. Gemüse. Wertpapiere“
Führungen jeden Sonntag, 11 Uhr.
Das Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22763 Hamburg  hat am
Montag, Mittwoch und Freitag, von 10.00 bis 17.00 sowie am Sonnabend  und
Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Weitere Infos: Stiftung Historische Museen Hamburg
Tel. 040 428 135 0
info@am.shmh.de

Altonaer Museum: Sonderausstellung „Glaubensfreiheit“

Vom 30. Oktober 2020 bis zum 22. Juni 2021 findet im Altonaer Museum eine Sonderausstellung  zum Thema „Glaubensfreiheit. Gegeben und gefordert  seit 1601“ statt.
Wir haben die Freiheit, zu glauben was wir wollen oder auch gar nicht zu glauben. Religionsfreiheit steht im Grundgesetz und ist ein Menschenrecht. Im Alltag wird um dieses Recht gerungen. Architektur, Schulunterricht, Bestattungen – die Themen sind vielfältig. Mit dieser Sonderausstellung lädt die Stiftung  Historische Museen Hamburg zum Mitreden ein: über die Geschichte und Gegenwart errungener und gewährter, gegebener und geforderter Freiheiten in Glaubensfragen. Denn Glaubensfreiheit hat in Altona seit 1601 Tradition. Die selbstständige Stadt Altona setzte schon Ende des 16. Jahrhundert seinen Kontrapunkt zu Hamburg, das nur den lutherischen Glauben zuließ. Die beiden Straßen „Große Freiheit“ und „Kleine Freiheit“, die bis 1938 zu Altona gehörten, bezeugen diese besondere Geschichte eindrucksvoll durch ihren Namen. Mennoniten, Reformierte, Juden und Katholiken erhielten hier das Recht, ihren Glauben zu leben – auch wenn sie dieses immer wieder mit den Landesherren aushandeln mussten. Die Geschichte dieser Toleranz prägt Altona bis in die Gegenwart.
Heute ist die Hamburger Stadtgesellschaft zunehmend säkular, gleichzeitig religiös sehr vielfältig und der interreligiöse Dialog wird besonders intensiv gepflegt. Und doch ist Glaubensfreiheit immer noch ein Thema. Die Sonderausstellung spannt einen Bogen vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart und zeigt Entwicklungen und Fragen rund um dieses
Grundrecht.
Veranstaltungen zur Ausstellung „Glaubensfreiheit“
Führungen
jeden Sonntag um 14 Uhr
Kuratorenführung Sa, 07.11.,
14-15.30 Uhr
Lesung und Gespräch: Do, 12.11., 19 Uhr
Lesung und Gespräch mit Navid Kermani: „Über Glaubensfreiheit“
Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro
Verbindliche Voranmeldung unter info@am.shmh.de erforderlich, begrenzte Plätze (60 Personen max.)
Vortrag So, 22.11., 19 Uhr
Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Frankfurt am Main): Vor der (In)Toleranz
– Über das Zusammenleben von Juden und Christen im Mittelalter (im Rahmen des
deutsch-dänischen Kulturellen Freundschaftsjahres 2020
Verbindliche Voranmeldung unter info@am.shmh.de erforderlich

Kultur trotz(t) Corona: Das Digital-Angebot der Stiftung Historische Museen Hamburg

Auf dem Webportal der SHMH steht unter https://shmh.de/de/digitalprogramm
eine breite Auswahl an digitalen Angeboten zur Verfügung, die neben virtuellen Ausstellungsrundgängen, Online-Dossiers zu verschiedenen Kapiteln aus der Hamburgischen Geschichte auch einen speziell für Kinder und Familien kuratierten Blick in die Sammlung der SHMH beinhaltet:

Unter der Rubrik „Hamburg Wissen“ finden sich Geschichten und Informationen aus 1200 Jahren Hamburgischer Geschichte auf einen Klick. Warum die Stadt ist, was sie ist, welche Geschichten sich hinter Orten, Gebäuden und Straßen verbergen und welche Familien und Unternehmen die Hansestadt Hamburg geprägt haben, kann dort von einer reichen Bebilderung begleitet nachgelesen werden.

Wie es dem Tattoo-Künstler Christian Warlich gelungen ist, aus einer Kneipe auf St. Pauli zum „König der Tätowierer“ zu avancieren, zeigt die Ausstellung „Tattoo-Legenden“ im Museum für Hamburgische Geschichte. Diese kann dank eines detail- und informationsreichen virtuellen Rundgangs der Agentur Absolute Reality nun auch via Bildschirm aus den eigenen vier Wänden besucht werden. „Streng reell und absolut giftfrei!“

Das die Frage nach den Chancen und Herausforderungen von Homeoffice-Tätigkeiten nicht erst seit Corona von zunehmender Relevanz ist, wurde in der Sonderausstellung „Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten“ thematisiert, die in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung im letzten Jahr im Museum der Arbeit zu sehen war. Was es heißt, „out of office“ zu sein, kann nun bei einem virtuellen Besuch der Ausstellung mit vielen Features und Interviews nachvollzogen werden.

Das Hafenmuseum Hamburg gilt als Schatzkiste der Hafengeschichte. In seinem Schaudepot können Besucherinnen und Besucher am authentischen Ort des Schuppens 50A den historischen Güterumschlag im Hamburger Hafen erleben. Anhand der verblüffenden 360-Grad-Fotografien von Thomas Peters kann das Schaudepot nun auch bei einer digitalen Tour entdeckt werden.

Das besondere Angebot für Kinder und Familien: Via Smartphone oder Tablet können Groß und Klein auf Entdeckungsreise durch die Museen gehen und verschiedene Objekte aus den Sammlungen kennenlernen, wiedererkennen und benennen. Kindgerechte Geschichten zu den einzelnen Gegenständen regen nicht nur die Fantasie an, sondern helfen auch, den eigenen Alltag besser zu verstehen. Zur Auswahl stehen zahlreiche Sammlungsobjekte zu den Oberthemen: „Farben“, „Wasser“, „Zahlen“ oder „Zuhause“. Das digitale Angebot ist Teil der Buchreihe „Mit Kindern durchs Museum“, die die Stiftung Historische Museen Hamburg gemeinsam mit dem Carlsen Verlag konzipiert hat. Der Band zum Thema „Farben“ ist aktuell in der Rubrik „Sachbuch“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert.

Mit dem Foto der Woche gibt das von der Stiftung Historische Museen Hamburg koordinierte Projekt eFoto einen wechselnden Einblick in das entstehende größte gemeinsame Bildarchiv der Stadt Hamburg. Jedes Bild zeigt eine ganz eigene Ansicht Hamburgs und trägt so dazu bei, dass unsere Stadt in ihrer kulturellen und historischen Vielfalt sichtbar wird.

Unter dem Motto „Mitmachen & Teilhaben“ möchten die historischen Museen Hamburgs dazu aufrufen, das Hier und Jetzt der aktuellen Situation festzuhalten: Der Ausbruch der Pandemie verändert Hamburg und es stellt sich schon jetzt die Frage, wie wir im Laufe der Jahre und Jahrzehnte auf diese Zeit zurückblicken werden? Es wäre deshalb ein große Hilfe, die aktuellen Zeitläufte einzufangen – in Gegenständen, Dokumenten, Fotos und Geschichten. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, ist alles unter https://shmh.de/de/digitalprogramm zu erfahren.

Text und Foto: SHMH

Stiftung Historische Museen Hamburg
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel.: 040 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de