AKTUELL: Hamburgs neues Theatermagazin: GODOT

Unser Mitglied Hans-Peter Kurr ist der Doyen eines Redakteursteams, das für das brandneue und in HH erstmalig erscheinende Theatermagazin GODOT verantwortlich zeichnet.

Wir veröffentlichen aus aktuellen Gründen diese Mitteilung, die wir von Hans-Peter Kurr erhielten und berichten und informieren zeitnah weiter über das Projekt, dem wir natürlich viel Erfolg wünschen und mit auf den Weg geben wollen!

godot-theatermagazin@email.de

Zur Hamburger Theaternacht am 11.September 2010 wird GODOT, das Hamburger Theater Magazin, erscheinen und an zentralen Stellen und vor den Theatern verteilt werden.

GODOT wird von einer Gruppe professioneller Journalisten und Theaterkennern gemacht, die seit Jahren die Szene begleiten, kritisieren und mitgestalten.

GODOT das neue Hamburger Theater Magazin mit Kritiken über Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Kinder- & Jugendtheater und Performance aller Hamburger Theater (-Gruppen) sowie Portraits, Interviews, Hintergrundreportagen, Berichte über Nachwuchs & Ausbildung, Wissenswertes über Technisches oder Politisches, Klatsch & Tratsch und eine Kolumne. Continue reading „AKTUELL: Hamburgs neues Theatermagazin: GODOT“

120 Jahre Hoffmann, exklusive Mode in Hamburg

Von Monika Landsky

Dieses feine, exclusive Modegeschäft wird seit Jahren von Frau Feldmann,rechts im Bild mit Coctailkleid, mit großem Erfolg geführt. Das zeigte auch das Interesse an der Modenschau, zu der man eigentlich Modenshow sagen sollte.Sie fand im Grand Elysee statt. Frau Feldmann, Inhaberin Hoffmann excl.Mode und Frau Kubsch, die langjährige Geschäftsführerin der Schmuck- firma Wempe, haben sich mal wieder selbst übertroffen.

Die Megamodels, wunderschön, von Ted Linow zuständig für die Choregraphy, führten ausgesprochen gekonnt Tages-und Abendmode vor.Jeder findet etwas für seinen Bedarf und Geschmack. Mode mit dem besonderen Schick, ohne unangenehm auffällig zu sein. So wie die Damen von heute es lieben. Sehr tragbare Tagesmode und pelzverbrämte Mäntel und Jacken. Wunderschöne Coctail-und Abendmode. Continue reading „120 Jahre Hoffmann, exklusive Mode in Hamburg“

Neues auf der Webseite

Die DAP- Webseite wird in kleinen, aber stetigen Schritten weiterentwickelt. Aktuell sind zwei Neuerungen eingebaut worden:

  • In der Mitgliederliste werden jetzt Vorschauen von allen Artikel, die aktive DAP- Mitglieder geschrieben haben, angezeigt. Da Bilder im ersten Absatz automatisch auf ein Format umgerechnet werden, kann es dort zu Verzerrungen kommen; aber für einen ersten Eindruck sollte es ausreichen.
  • Unten in der linken Menüleiste besteht jetzt die Möglichkeit, durch Klick auf eine Länderfahne oder Auswahl aus einer Liste die DAP- Seite (per automatischer Google- Übersetzung) in vielen Sprachen anzeigen zu lassen. Die Problematik automatischer Übersetzungen ist bekannt; Grammatikfehler sind derzeit noch unvermeidlich. Aber für einen Inhaltsüberblick reicht die Qualität durchaus aus. Schauen Sie sich doch einmal an, wie die DAP- Seite auf Afrikaans oder Indonesisch aussieht.
    Zurück zur deutschen Sprache geht es mit einem Klick auf die schwarz- rot- goldene Flagge.
  • Noch einmal erinnert werden soll an die Kalenderfunktion.  Jedes eingeloggte DAP- Mitglied hat die Möglichkeit, hier auf eigene Ereignisse und Veranstaltungen hinzuweisen. Die Bedienung ist einfach: Doppelklick auf das gewünschte Datum, und es öffnet sich ein Fenster, in dem man das Ereignis beschreiben und die Zeitdauer eintragen kann.

Kultur in Blankenese nicht gefragt?

Lässt sich die Mehrheit von einem Einzelnen bevormunden?
Ein Kommentar zum Verbot der Aufführrungen im „Römischen Garten“

Von Hans-Peter Kurr
Wir befinden uns in der Hansestadt Hamburg, der weltoffenen, und nicht im Reich der „sieben Schwaben“. Und dennoch – man traut seinen Sinnen nicht –  ist es einem einzelnen Bürger in Blankenese – mithilfe der Behörden – gelungen, sommerlichen Theaterabenden, produziert und veranstaltet durch das Hamburger Privattheater „N.N.“ unter Dieter Seidel in „unserem Jahr 2010“ den Garaus zu machen….wegen Lärmbelästigung. Continue reading „Kultur in Blankenese nicht gefragt?“

Noch mal Schwein gehabt

erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. September 2010

von Johanna R. Wöhlke

„Das Schwein ist  noch auf der Autobahn!“ Gerd sagt das mit einem lachenden Gesicht in die Runde. Das Schwein auf der Autobahn? Er meint doch nicht etwa irgendeinen Menschen, den er nun gar nicht mag und dem er diesen „Ehrentitel“ angedeihen lässt? Nein, Gerd meint ein richtiges Schwein, ein gebratenes, Teile davon.

Hier sitzen nämlich  viele Gäste und warten darauf, dass die Sommerkälte dieses Nachmittags durch innere Wärme vertrieben wird – angespornt durch heiße Getränke und stärkendes, heiß dampfendes Essen. Es ist nämlich Richtfest. Ein neues Haus wächst seiner Bestimmung entgegen.

Die Rede des Poliers auf dem Dach ist gehalten, die Korngläser kreisten in der fröhlichen Runde unter den Regenschirmen. Dann schnell an die gedeckten Tische im neuen Haus, durch Pfützen im Flur, an denen sich schon ein spielendes Kind vergnügt und mit Schäufelchen und kleinem Besen beim Hin- und Herplatschen in seinem Element zu sein scheint. Continue reading „Noch mal Schwein gehabt“

Hotel „Four Seasons“Ritz Lisbon

Von Monika Landsky

Portugals Hauptstadt Lissabon, an der Mündung des Tejo gelegen, wurde auf 7 Hügeln errichtet.

Diese Stadt wollten wir sehen.

Während unseres Aufenthaltes in Lissabon haben wir uns neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch das Hotel „Four Seasons“ angesehen. Es liegt auf einem der 7 Hügel Lissabons visavis dem Park Eduardo VII.

Wir betreten die imposante Lobby und sehen prachtvolle Säulen, Kunstwerke und Marmorarbeiten.

sehr beeindruckt hat uns auch ein riesiges Blumengesteck aus Orchideen in der Mitte der Lobby.

Rechts geht es in das Gourmetrestaurant „Varanda“. Uns wurde von Freunden gesagt, daß es das beste oder eines der allerbesten Restaurants sei.Wir können das jetzt nur bestätigen. Continue reading „Hotel „Four Seasons“Ritz Lisbon“

Saubere Umwelt

Von Uta Buhr

In meinem Stadtteil macht ein unbekannter junger Umweltschützer mit einer Serie apokalyptischer Darstellungen von sich reden. Kindlich unbeholfene Zeichnungen zieren die Stämme alter Kastanien, an denen allmorgendlich ein Heer von Berufstätigen vorbeizieht.

„Rettet die Seen und Flüsse“, steht in steilen Buchstaben auf Bild Nummer 1. Algen und tote Fische gemahnen an Umweltsünden. Weiter fordert das Kind, Meer und Wälder zu schützen. Visionen von kahlen Bäumen in einer verkarsteten Landschaft sowie verendende Robben schockieren den Betrachter. „Kernkraftwerke sind doof“, heißt es lakonisch unter Bild 3, das eine einsame Kuh vor klobigen Reaktoren zeigt. „Der hat recht“, meint ein Zehnjähriger gönnerhaft. „Sogar alles richtig geschrieben“, pflichtet ihm sein Freund zu. „Wälder auch korrekt getrennt.“

Vor der letzten Zeichnung mit dem Aufruf „Rettet das Ozonloch“ stehen die beiden allerdings ratlos. „Das hat er in den falschen Hals gekriegt. Das Ozonloch soll ja nicht gerettet, sondern geschlossen werden“, ereifert  sich der eine. „Und damit die Umweltverschmutzer nicht auf falsche Gedanken kommen, muss das weg“, beschließt der andere. Darstellung Nummer 4 wird vom Baum gelöst, zerrissen und einfach auf den Boden geworfen. Saubere Umwelt!

Gedanken zum Herbst

erschienen im Gemeindeblatt der Michaelis-Gemeinde Hamburg Neugraben, Herbstausgabe 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Bäume rufen im Frühjahr, im Sommer und im Herbst Begeisterungsstürme hervor. Dichter besingen das junge, zarte Grün, Hymnen und Lobgesänge werden über den Frühling und sein vom Winter erlösendes Grün geschrieben, Maler und Künstler machen sich Bäume zum Thema: Endlich, der Winter ist vorüber. Das Grün der Bäume kündet es an, leitet über in den Sommer und dann in den bunten Herbst, in den wunderschönen bunten Herbst!

Dann fallen die Blätter. Sie liegen herum, erzeugen Unlust und Ärger. Ja, der „rundum pflegeleichte“ Baum für menschliche Bedürfnisse ist von der Natur nicht vorgesehen. Genauso wenig, wie der rundum pflegeleichte Mensch nicht vorgesehen ist. Es gibt ihn nicht. Es bleibt auch ihm nicht erspart, ein Leben zwischen Frühling und Herbst zu führen. Continue reading „Gedanken zum Herbst“

Namensgeber eines Seeweges: Adolf Cornelius Piening

Von Dr. Mauel Ruoff

Deutsche U-Boot-Besatzungen, die mit ihren Booten nach der Feindfahrt im Atlantik zu ihren Basen in St. Nazaire und Lorient zurückkehren wollten, nutzten ab 1943 die Piening-Route. Dieser Seeweg führte, beginnend in Höhe der portugiesisch-spanischen Grenze, erst an der spanischen und anschließend an der französischen Atlantikküste entlang. Der Weg war zwar lang, ersparte den Deutschen aber die Durchquerung der von Feindfliegern verseuchten Biskaya. Benannt ist die Route nach Adolf Cornelius Piening. Nach vorausgegangenen Einsätzen auf Überwassereinheiten kam dieser 1940 zur U-Boot-Waffe, wo er im darauffolgenden Jahr das Kommando über U 155 übernahm. Mit ihm versenkte er 1942 den britischen Geleitträger „Avenger“ und war auch ansonsten erfolgreich. 1944 übernahm er das Kommando über die 7. Flottille. 1956 wurde er in die Bundesmarine übernommen. Vor 100 Jahren, am 16. September 1910, kam Piening in Süderende auf der nordfriesischen Insel Föhr zur Welt. Am 15. Mai 1984 starb er in Kiel.

Ein Buch unseres Mitgliedes Anna Bardi

Von Johanna R. Wöhlke

Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen

Herausgegeben von Anna Bardi

Es liegt schon einige Tage auf meinem Schreibtisch: „Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen. Herausgegeben von Anna Bardi“. Es liegt da in sanftem, abgedunkeltem Hellgrün, weiße Schrift und rote Schrift, ein Bild mit einer Parkbank inmitten eines grünen Gartens auf der Titelseite, überzeugend schon dieses Cover – ein Buch, einladend zu einem Spaziergang, zu mehreren Spaziergängen – über einen Friedhof.

Ich erinnere mich an den Ohlsdorfer Friedhof  als einen Park, in dem fast wie zufällig auch noch Menschen ihre letzte Ruhestätte finden.  Es gab dort vor vielen Jahren eine Beerdigungsfeier im Winter, der ich beiwohnte. Ein entferntes Familienmitglied wurde zu Grabe getragen. Ich hatte es nicht einmal gekannt. Die Kälte des Winters in den Gliedern zu spüren, macht solche Wege noch kälter, bis in die Seele hinein. Continue reading „Ein Buch unseres Mitgliedes Anna Bardi“

An der Schwelle zum Krieg mit Spanien

Vor 125 Jahren eskalierte der Streit zwischen Berlin und Madrid um die Karolinen – Päpstliche Vermittlung als Ausweg

Von Dr. Manuel Ruoff

Im Jahre 1885 standen Spanien und das Deutsche Reich für kurze Zeit am Rande eines Krieges. Anlass des Konflikts der an sich befreundeten Länder waren eher drittrangige Interessen an einer pazifischen Inselgruppe. Die Art und Weise, wie Bismarck diesen Konflikt handhabte, zeigt anschaulich das meisterliche Geschick des Reichskanzlers bei der Wahrnehmung deutscher Interessen.

Bismarck vertrat den Grundsatz, dass Leistungen Gegenleistungen gegenüberstehen sollten. Es weckte deshalb seinen Widerstand, wenn europäische Nachbarn auf anderen Kontinenten Eigentumsansprüche auf Gebiete erhoben, in denen sie gar nicht präsent waren, und dann deutsche Unternehmen, die dort präsent waren, behinderten oder abzukassieren versuchten. Von dieser Einstellung ist seine Politik auf der Berliner Kongokonferenz von 1884/85 geprägt, wo es ihm gelang, die sogenannte effektive Besetzung als Voraussetzung für die Legitimität und Anerkennung von Ansprüchen durchzusetzen. Continue reading „An der Schwelle zum Krieg mit Spanien“

Golf und die Frage nach der Disziplin

erschienen im Hamburger Abendblatt am 26. August 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Heute weiß ich: Ich verstehe nichts von Golf. Bis gestern dachte ich noch, ich hätte die wesentlichen Grundzüge des Spieles verstanden. Nun weiß ich: Ich wusste gar nichts! Reinhard ist schuld.  Er ist ein begeisterter Golfer und hat mir einiges erzählt. Das hat mich hellhörig gemacht und nun sehe ich alle Golfer in einem völlig neuen Licht. Continue reading „Golf und die Frage nach der Disziplin“

Bezaubernder Spielfilm: Der kleine Nick

Von Dr. Manuel Ruoff

„Ich bin ein Einzelkind, und das ist auch gut so.“  Dieses Wort, frei nach Klaus Wowereit, könnte vom kleinen Nick stammen, dem Ich-Erzähler der gleichnamigen bezaubernden französischen Spielfilmkomödie, die nach ihrem Debut in ihrem Heimatland vergangenes Jahr am 26. August nun auch in die deutschen Kinos kommt. Nick, ein richtiger Sympathieträger, widerspricht allen Vorurteilen gegenüber Einzelkindern. Weder leidet er unter seiner Geschwisterlosigkeit noch ist er sozial unverträglich. Vielmehr genießt er die ungeteilte Liebe seiner Eltern und ist ein integraler Bestandteil seiner Clique. Als er und seine Klasse zu Beginn der Handlung aufgefordert werden, in einem Aufsatz zu schreiben, was sie werden wollen, ist er ratlos. Er ist nämlich mit dem Status quo zufrieden: „Mein Leben ist doch prima, es muss sich nichts daran ändern.“ Continue reading „Bezaubernder Spielfilm: Der kleine Nick“

Wenn Frauen sich freuen

erschienen im Hamburger Abendblatt am 24. August 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Dass Freundinnen zusammen einkaufen gehen, ist nichts Besonderes. Dabei geht es im Allgemeinen nett, freundlich, entspannt und überaus gelassen zu. Frauen können sich wunderbar miteinander freuen. Wer hat da eben gelacht? Egal – bei diesen beiden, von denen hier die Rede sein soll, ist und war das so. Continue reading „Wenn Frauen sich freuen“