Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn und St.-Pauli-Schmäh

TIVOLI: GASSENHAUR Interior Hamburg, 18. Mai 2026 Photo: Morris Mac Matzen/mmacm.com

Grund zur Freude beim Team der Schmidt-Theater auf St Pauli: Das Schmidt-Restaurant & Beisl „Gassenhaur“ ist neu in den Guide Michelin Deutschland aufgenommen worden! Damit zählt das Lokal an der Kastanienallee 32 auf der Rückseite des Tivoli-Theatersaals ab sofort offiziell zu den vom renommierten Genuss-Guide empfohlenen gastronomischen Adressen Hamburgs.

Das Restaurant gehört zur Schmidts Tivoli GmbH, geführt von Tessa Aust, Corny Littmann und Hannes Vater. „Unser Anspruch im ‚Gassenhaur‘ war von Anfang an einfach: das beste Original Wiener Schnitzel auf den Tisch zu bringen –  nicht mehr und nicht weniger“, sagt Alexander Hagen, Leiter der gesamtem Schmidt-Gastronomie. Eine große Anerkennung bedeutet die Neuaufnahme auch für das Team um Küchendirektor Olaf Dose: „Dass diese konsequente Art zu kochen nun vom Michelin Guide wahrgenommen wird, freut uns enorm. Diese Neuaufnahme ist eine besondere Anerkennung unserer klaren gastronomischen Haltung: ehrliche Küche aus hervorragenden Zutaten, handwerklich präzise umgesetzt.“

Die Inspektor*innen des Guide Michelin sind ganzjährig unterwegs, um herausragende Restaurants zu  entdecken. Neu aufgenommene Lokale werden fortlaufend auf der Website und in der App des Guide veröffentlicht und mit einem „Neu“-Symbol gekennzeichnet. Neben den drei Schmidt-Bühnen an der Reeperbahn, die jeweils umfangreichen Imbiss- und Getränkeservice in den Theatersälen  bieten, gehören mit dem „Gassenhaur“ und dem „Reep“ auch zwei hauseigene Restaurants sowie darüber hinaus ein Deli, der Open-Air-Weingarten „Sechsundzwanzig“ plus drei Bars zum Unternehmen.

Wie die drei Schmidt-Geschäftsführer betonen, versteht sich das „Gassenhaur“ ausdrücklich nicht als Fine Dining-Restaurant im klassischen Sinne, sondern als entspanntes, familiäres Lokal mit gemütlichem Ambiente und charmantem Service, wo sich österreichische Genusskultur mit Hamburger Kiezambiente verbinden. Zwischen der Reeperbahn und dem Hafen in der ruhigen Kastanienallee mitten auf St. Pauli gelegen, setzt das Restaurant auf hochwertige, vorwiegend  regionale Produkte und eine kleine, fokussierte Speisekarte. „Beim Wiener Schnitzel kommt ausschließlich  Kalbsrücken auf den Teller“, betont Küchendirektor Olaf Dose und ergänzt: „Die Erdäpfel stammen von der Familie Tobaben aus dem Alten Land, die Semmelbrösel werden aus der Kruste von frischem Hamburger Weißbrot hergestellt und die Preiselbeeren nach eigener Rezeptur gekocht.“ Wie ein Blick auf die nicht zu umfangreiche Karte verrät, stehen dort auch vegane und vegetarische Schmankerl sowie frischer Fisch vom Markt zur Auswahl. Und Freund*innen klassischer österreichischer Desserts kommen bei Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster und Vanílleschaum voll auf ihre Kosten.

„Gassenhaur“ Restaurant & Beisl, Kastanienallee 32, 20359 Hamburg, geöffnet mittwochs bis sonntags ab 17 Uhr. Reservierung empfohlen unter der Hamburger Festnetznummer 040-31 12 31.

Fotos:

  • Ein Blick in den Gastraum des „Gassenhaur“
  • Legendäre Spezialität des Hauses ist das original Wiener Schnitzel
  • Wer österreichische Desserts liebt, wählt einen klassischen Kaiserschmarrn

Fotos: Tivoli/ Morris Mac Matzen

„The Magic Table“: Zauber-Show trifft auf kulinarischen Genuss

Die Gäste des Grand Elysée Hamburg können nicht nur exzellent in mehreren Restaurants des  Hauses speisen, sondern haben  darüber hinaus jetzt auch Gelegenheit, selbst Teil einer magischen Geschichte werden: Das Hotel an der  Rothenbaumchaussee hat das kulinarische 3D-Event „The Magic Table“ in Kooperation mit der Firma „2Spicy Entertainment“ erstmals nach Hamburg gebracht. Deren Erfinder-Duo  – Thommy Ten und Amélie van Tass – gehört zu den herausragenden modernen Magiern unserer Zeit, die unter dem Künstlernamen „The Clairvoyants“ ihr Publikum mit bislang über 500 Zauber-Shows am New Yorker Broadway und in Las Vegas begeistert haben.

Grand Élysée Magic Table Tashi Takang, Thomas Schreiber c Moritz Krebs

Der kreative Kopf für die dazu passende „magische“ Kulinarik ist Tillman Fischer, Küchendirektor im Grand Élysée. Das von ihm kreierte Fünf-Gang-Menü mit dem Titel „Magie des Genusses – a Gourmet Journey“ verzaubert Genießer mit den Kreationen Lachs-Tatar mit Gurke, Ingwer und Limette, Burrata mit Mango, Avocado, Granatspfel und Mandel, Tomatenessenz,  Rinderfilet „Surf & Turf“ mit Riesengarnele sowie einem Dessert aus Joghurtmousse mit Lemon-Curd, Himbeere und weißer Schokolade für 159 Euro pro Person. Mit den kulinarischen Konzepten „Die Magie der Natur – a  Vegetarian Journey“ für 139 Euro pro Person sowie „Kleine Wunder – a Junior Wizard Journey“, einem Kindermenü für 79 Euro pro Person, werden zwei weitere Menü-Varianten angeboten.

An jedem „Magic Table“ erleben die Gäste, wie sich zaubergleiche Illusion und Kulinarik in einer außergewöhnlichen Symbiose verbinden. Jeder Gang des Dinners wird dabei durch 3D-Storytelling und interaktive Magie zum Leben erweckt. Auf diese Weise werden die Gäste Teil einer phantastischen Geschichte, an deren Fortgang sie mitwirken und auch selbst Entscheidungen  treffen müssen, deren wie durch Zauber beeinflusste Ergebnisse stets Verblüffung hervorrufen.

„Mit ,The Magic Table‘ bereiten wir unseren Gästen einen Abend, der so lange nachklingt wie ein  fabelhafter Zauberspruch“, sagt General Manager Tashi Takang. „Das Grand Élysée Hamburg steht für  Lebensfreude und kulinarischen Genuss. Beides verbindet dieses Dinner-Erlebnis aufs Beste, deshalb  passt es hervorragend zu uns. Mit ,Le Petit Chef‘ bieten wir bereits ein sehr erfolgreiches gastronomisches  3D-Event. Wir freuen uns nun besonders, als erstes Hotel in Norddeutschland ,The Magic Table‘ zu  präsentieren und wollen auch damit unsere Gäste überraschen und verzaubern.“

„The Magic Table“ im ersten Stock des Grand Élysée Hamburg bietet 42 Sitzplätze in drei miteinander verbundenen Räumen und ist von mittwochs bis sonntags geöffnet. Mehr Informationen und Reservierungen gibt es unter www.grand-elysee.com/restaurants/magic-table

 

Das Badia Hill macht Kulinarik zum Reiseziel und verankert Michelin Küche im Herzen der Dolomiten  

Blick auf das Hotel inmitten der Dolomiten (c)Visciani Photography (Hotel Badia Hill)

Eingebettet in die stille Weite von Alta Badia entfaltet das Hotel Badia Hill eine klare Idee von Gastlichkeit. Das Haus rückt die Küche in den Mittelpunkt und versteht sich als kulinarisches Reiseziel, ergänzt durch stilvolle Zimmer und ein exklusives Spa. Die Gäste kommen, um die Handschrift von Marco Verginer zu erleben und finden ein fein abgestimmtes Zusammenspiel, in dem der Genuss den Takt vorgibt. 

Auf einem Hügel mit freiem Blick auf die Dolomiten gelegen, konzentriert sich das Haus auf das Wesentliche. 33 Zimmer, reduzierte Architektur und eine klare Formensprache schaffen Raum für Ruhe, Landschaft und kulinarische Tiefe. 

Marco Verginer prägt das Badia Hill. Als Küchenchef, Gastgeber und Mitinhaber lässt er Kulinarik, Architektur und Erlebnis nahtlos ineinanderfließen. Seine persönliche Handschrift definiert die Vision des Hauses und macht sie für Gäste auf allen Ebenen spürbar. 

Die klare Ausrichtung wurde früh gewürdigt. Das Restaurant Porcino erhielt bereits drei Jahre nach der Eröffnung einen Stern des Guide Michelin. Die Auszeichnung unterstreicht den Anspruch, Kulinarik auf höchstem Niveau zum Mittelpunkt des gesamten Aufenthalts zu machen. 

Die Küche folgt zwei Leitideen, die das Profil des Hauses definieren. Dolomite to Sea“ verbindet alpine Herkunft mit mediterranen Einflüssen und schafft eine eigenständige kulinarische Identität. Regionale Produkte treffen auf internationale Perspektiven und entfalten eine Balance aus Klarheit und Leichtigkeit, aus Berg und Meer. 

„Nose to Tail“ steht für einen bewussten und respektvollen Umgang mit dem Produkt. Verarbeitet wird das Tier in seiner Gesamtheit, gedacht wird ganzheitlich statt in Einzelteilen. Dieser Zugang ist Ausdruck einer klaren Haltung und zeigt sich in einer Küche, die präzise, verantwortungsvoll und konsequent arbeitet.

Die Menüs sind reduziert, produktfokussiert und klar strukturiert. Jeder Gang ist Teil einer Gesamtkomposition, die nicht überladen wirkt, sondern durch Präzision überzeugt. Weitere Restaurantbereiche im Haus greifen diese Philosophie auf. Sie bieten leichtere Interpretationen, ohne den Anspruch zu verlieren, und erweitern das kulinarische Erlebnis über den Fine Dining Rahmen hinaus. Gästen, die bewusst auf Sterneküche verzichten möchten, steht jederzeit das Bistro zur Verfügung, das durchgehend geöffnet ist. Ergänzend wird auch Fondue angeboten, das eine gesellige und alpine Facette einbringt. 

Eine tragende Rolle spielt der Wein. Rund 1.500 Positionen umfasst die kuratierte Karte. Der Fokus liegt auf Herkunft, Charakter und Balance. Wein wird als gleichwertiger Bestandteil des kulinarischen Erlebnisses verstanden. Die Abstimmung zwischen Küche und Keller ist präzise. Jeder Wein wird bewusst gewählt und auf die Gerichte abgestimmt. 

Tagsüber prägen das klare Licht der Dolomiten, die markanten Felsformationen und die weiten Almlandschaften die Atmosphäre. Am Abend rückt die Küche in den Mittelpunkt. Der Fokus verschiebt sich vom Panorama auf den Teller, vom Außen zum Genuss. 

Das Badia Hill steht für eine Form des Reisens, die sich bewusst reduziert. Weniger Ablenkung, mehr Konzentration. Weniger Inszenierung, mehr Substanz. Ein Ort für Gäste, die sich Zeit nehmen für Geschmack und für die feinen Zwischentöne eines Abends, der leise wirkt und lange nachhallt.

 

Hotel Badia Hill
I-39036 Abtei/Badia, Strada Damez 2A
Tel.: +39 0471 1808 060
E-Mail: info@badiahill.com
www.badiahill.com

Festlicher Champagner-Empfang

Mit ihren offiziellen Ehrenketten waren Madame le Bailli Bettina Schliephake-Burchardt (2. von links) und die Mitglieder des Regionalen Rates beim Jahresempfang: Volker Schwarz, Beate Rabanus, Hagen Hoppenstedt und Marc Schumann (von links). (c) Chaîne des Rôtisseurs

Chaîne des Rôtisseurs lud ins Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten

Küche, Kochkunst und Tafelkultur – diesen harmonischen Dreiklang hat sich die „Chaîne des Rôtisseurs“ weltweit auf ihre Fahnen geschrieben. Gegründet im Jahre 1248 in Frankreich als Berufsgilde der „Bratenmeister“, französisch „Rôtisseurs“, ist die Vereinigung heute eine internationale Bruderschaft, in der sowohl Gastronomie-Profis, als auch Amateure, sprich Gäste, gemeinsam dazu beitragen, gehobene Kochkunst und gepflegte Gastlichkeit zu zelebrieren.

Die 1950 gegründete deutsche Abteilung innerhalb der internationalen Gemeinschaft ist die „Bailliage National d‘Allemagne“, die örtliche Sektion heißt „Bailliage de Hambourg“. Auch in diesem noch jungen Jahr 2026 hatte die Bailliage de Hambourg durch ihre Vorsitzende, „Madame le Bailli“ Bettina Schliephake-Burchardt wieder zum traditionellen Jahersempfang in die Räume des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten eingeladen. Sie ist außerdem bekannt als Präsidentin der Deutschen Konditorenbundes sowie als Jurorin in der TV-Sendung „Das große Backen“. Bei ihrer Arbeit für die Bailliage de Hambourg wird sie unterstützt durch die Mitglieder des „Regionalen Rates“. Beim Jahresempfang im Vier Jahreszeiten genossen rund 80 Gäste  Champagner mit exquisiten kalten und warmen Snacks, die in Form eines „Flying Buffets“ gereicht wurden. Die kulinarischen Köstlichkeiten wurden kreiert und zubereitet von Drei-Sterne-Koch Christoph Rüffer mit der weißen Brigade des hauseigenen Gourmet-Restaurants „Haerlin“. „Ein vollendeter Reigen exquisiter kulinarischer Genüsse auf höchstem Sterne-Niveau“, so das einhellige Urteil aller Gäste.

Übrigens: Vor ein paar Jahren wurde speziell für jüngere Interessenten an der Chaîne-Idee  die Abteilung „Jeune Chaîne“ gegründet, in der Chaîne-Mitglieder im Alter bis zu 35 Jahren mit reduziertem Beitrag Zugang zu den Veranstaltungen und Kontakt zu Altersgenossen in der Chaîne finden. Mehr Infos über die Bailliage des Hambourg gibt es im Internet auf Facebook und unter www.chaine-hh.de, eine Kontaktaufnahme ist möglich unter info(at)chaine-hh.de.

 

Foto: Mit ihren offiziellen Ehrenketten waren Madame le Bailli Bettina Schliephake-Burchardt (2. von links) und die Mitglieder des Regionalen Rates beim Jahresempfang: Volker Schwarz, Beate Rabanus, Hagen Hoppenstedt und Marc Schumann (von links)

Copyright: Chaîne des Rôtisseurs