Von Aranjuez an die Elbe gereist

„Don Carlos“ kehrte -im Thalia- nach Hamburg zurück

Text: Hans-Peter Kurr    Foto: Pressestelle des Thalia-Theaters

Jette Steckel ist eine “ Ver-rückte“, will sagen: Eine Regisseurin jenseits der Norm, immer non-konformistisch, zuweilen ab-norm (, um im Wortspiel zu bleiben:), Tochter eines gleichermassen ver-rückten Vaters eben, der bereits Ende der sechsziger Jahre an den Unruhen im Deutschen Schauspielhaus, sagen wir, nicht ganz unbeteiligt war und seitdem zu den „enfants terribles“ des Sprechtheaters zählt.

Jette Steckel ist aber auch eine Abenteurerin, die Theatertraditionen nicht besonders ernst nimmt, sondern lieber ungewöhnliche ( manchmal durchaus neue) Darstellungsformen erfindet. Ihr „Woyzzek“-Ensemble etwa klettert während des gesamten Aufführungsabends, getragen von Gerd Besslers wundervollen Kompositionen,  in die Wanten, das heisst: Es verlässt den tradionellen (Bühnen-)Boden unter den Füssen und spielt die gesamte Büchner-Tragödie in einem riesigen Netz. Eine phantastische Idee, die restlos aufgeht. Oder: Don Carlos‘ Freund, der Marquis Posa, der sich ja , eingestandermassen ,vom höfischen Establishment König Philipps II. abgesondert hat, lässt sie , schnoddrig, mit einer Plastiktüte als Handgepäck auftreten. Continue reading „Von Aranjuez an die Elbe gereist“

Bertini Preis für Harburger Stadtteilschule Maretstraße

erschienen im Hamburger Abendblatt am 20.Januar 2011

Von Uschi Tisson

Die Bertini Preisträger der Schule Maretstraße

Sie forschten in Archiven, Museen und Gedenkstätten, um Spuren von bisher unbekannten Opfern des Nationalsozialismus in Harburg und im Großraum Hamburg zu finden. Ihre Recherchen führten sie sogar nach Prag, um Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit Deportierten nach Theresienstadt zu bekommen. Am Donnerstag, 27. Januar, werden die Teilnehmer des Projekts „Dialog der Enkel und Urenkelinnen“ für ihre eigene Entdeckungsreise in die Geschichte Deutschlands ausgezeichnet. Die Haupt- und Realschüler der Hamburg-Harburger Stadtteilschule Maretstraße (früher Bunatwiete/Maretstraße) erhalten den Bertini-Preis. Einen von fünf, der in diesem Jahr vergeben wird. Continue reading „Bertini Preis für Harburger Stadtteilschule Maretstraße“

Muskeln aus der Muckibude

erschienen im Hamburger Abendblatt am 19. Januar 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Muskeln sind wichtig. Nicht nur, weil Mann und Frau sie vorzeigen wollen, sondern weil Mann und Frau sich auch so gut mit ihnen beschäftigen können. Natürlich! Das ist der einzige Grund. Widerspruch? Ist nicht gestattet!

Schaue ich mich nämlich in dieser Welt um, dann ist diese Behauptung ganz leicht und locker zu belegen, zu festigen, zu untermauern. Männer mit vielen Muskeln am Körper bewegen sich ganz anders als Männer ohne ausgeprägte Muskeln. Das gilt natürlich auch für Frauen. Wo mehr sitzt, muss mehr bewegt werden. Der Körper wird zum Spielfeld, zum Spielball, zum dauernden Gegenstand der Wertschätzung und Schönheitspflege.

Das ist ohne Zeitaufwand nicht zu schaffen und klar zu beschreiben: Wir wenden für die Dinge viel Zeit auf, die uns viel wert sind. Wir agieren auf den Tätigkeitsfeldern aktiv, auf denen wir uns mit Aussicht und Hoffnung auf Erfolg und Erfüllung unserer Wünsche und unserer Träume etwas ausrechnen. Wir setzen uns deshalb Ziele. Wir verfolgen sie mehr oder weniger konsequent. Continue reading „Muskeln aus der Muckibude“

Reif sein ist alles

Von Hans-Peter Kurr; Fotos: Pressestelle Deutsches Schauspielhaus

Heureka, möchte der Chronist rufen, es ist gelungen! Das Deutsche Schauspielhaus zu Hamburg hat nach Monaten der – weitgehend unverschuldeten –  Krise die ihm zustehende Spitzenposition wieder eingenommen. Es sollte noch katastrophaler um die derzeitige Regierungsmannschaft im Hamburger Rathaus bestellt sein, als bisher angenommen, käme jetzt noch irgendjemand auf die Idee, Deutschlands wichtigstes Schauspielhaus weiterhin wirtschaftlich ( und damit künstlerisch!) zu malträtieren.

Soweit zur Situation. Und nun zur Kunst:

Zwar will es sich auf den ersten Blick nicht recht erschliessen, warum sich dieser, offensichtlich sportlich gestählte und gesunde König Lear in der Personifierung Markus Johns, der anfangs den Hof mit Aktivitäten verblüfft, die man früher „Leibesübungen“ nannte, auf sein Alteneil zurückziehen möchte, und minutenlang blitzt während der später umjubelten Premiere die Frage auf, warum nicht der ältere Michael Prelle seine unglaubliche schauspielerische Präsenz, die er an diesem Abend in die Figur des Gloucester investiert, dem Lear leihen darf . Continue reading „Reif sein ist alles“

Séan Cannon auf Tour

Von Uschi Tisson

Der Sänger von „The Dubliners“ mit seinen Söhnen James und Robert auf Tour

Konzert vor ausverkauftem Haus

Auf Bühnen in der ganzen Welt ist Séan Cannon zu Hause. Doch trotz des großen, jahrzehntelangen Erfolges, den er seit 1982 als Sänger einer der populärsten irischen Folk-Bands „The Dubliners“ feiert, schlägt sein Herz nach wie vor für Auftritte im kleineren Rahmen. „Ich liebe die Musik und bin gern sehr nah am Publikum“, sagt der 70 Jahre alte „Dubliner“, „außerdem macht es mir große Freude, mit meinen beiden Söhnen gemeinsam auf der Bühne zu sein.“ Und so hat  der gastgebende „Culturkreis Hemmoor“ (Landkreis Cuxhaven) mit dem Konzert von Séans Familienband „The Cannons“ in der Kulturdiele am vergangenen Freitag gleich zu Beginn des neuen Jahres einen Volltreffer in seiner Veranstaltungsreihe 2011 gelandet. Kurz nachdem bekannt wurde, dass die Band einen Zwischenstopp ihrer Deutschlandtour im Elbe-Weser-Dreieck einlegen wollten, „waren die 200 Karten ruckzuck ausverkauft“, sagt Culturkreis-Vorsitzende Birte Zöllner. Das war kein Einzelfall, denn „The Cannons“ sind ein Garant für ausverkaufte Häuser, musste doch die diesjährige Tour um ein Zusatzkonzert ausgedehnt werden. Continue reading „Séan Cannon auf Tour“

Hundert Jahre Flughafen Hamburg. Feierstunde im Rathaus

Von Uta Buhr

Am 11. Januar beging der Hamburger Flughafen seinen einhundertsten Geburtstag. Fünfhundert geladene Gäste nahmen an der Feierstunde im prunkvollen Großen Festsaal des Hamburger Rathauses teil. Neben dem Ersten Bürgermeister der Hansestadt Christoph Ahlhaus ergriffen der extra aus Berlin angereiste Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sowie Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport, das Wort. Während der Bürgermeister in seiner launigen Ansprache darauf hinwies, der Hamburger Flughafen sei der älteste der Welt, der sich seit seiner Gründung im Jahre 1911 immer noch an derselben Stelle befinde, betonte Peter Ramsauer die wichtige verkehrspolitische internationale  Rolle Hamburgs: „Die Bedeutung dieser Stadt für Deutschland und den gesamten Kontinent ist unschätzbar.“ Continue reading „Hundert Jahre Flughafen Hamburg. Feierstunde im Rathaus“

Kleists Kommata kommentieren Konkretes

Förderpreis aus Anlass der 200. Wiederkehr von des DichtersTodestag an Hamburger Autor

Von Hans-Peter Kurr

Vielen von uns gibt er seit unserer Schulzeit Probleme auf, jener Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist, der im November a.D. 1811, gemeinsam mit seiner – nach ihrer Selbstdiagnose unheilbar krebskranken – Freundin Henriette Vogel, freiwillig in den Tod ging, nachdem er am Morgen dieses Tages jenen Abschiedsbrief an seine Schwester Ulrike geschrieben hatte , den uns der Deutschlehrer ebenfalls spätestens nach unserem 17. Lebensjahr als Literatur präsentierte :

„Ich kann nicht sterben, ohne mich, zufrieden und heiter, wie ich bin, mit der ganzen Welt, und somit auch, vor allen Anderen, meine theuerste Ulrike, mit Dir versöhnt zu haben.Laß sie mich, die strenge Äusserung, die in dem Briefe an die Kleistin enthalten ist,  laß sie mich zurücknehmen; wirklich, Du hast an mir gethan, ich sage nicht, was in Kräften einer Schwester , sondern in Kräften eines Menschen stand, um mich zu retten:die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war. Und nun lebe wohl; möge Dir der Himmel einen Tod schenken, nur halb an Freude und unaussprechlicher Heiterheit dem meinigen gleich; das ist der herzlichste und innigste Wunsch Wunsch, den ich für Dich aufzubringen weiss.

Am Morgen meines Todes, Stimmings b. Potsdam                                             Dein Heinrich

Auch in dieser letzten schriftlichen Äusserung des grossen Dichters zu Lebzeiten durften wir bemerken, welche Rolle seine individuelle Interpunktion spielen kann – und in allen seinen Werken spielt – , indem sie seine Sätze  zerstückelt und gleichzeitg ungaublich anspannt. Continue reading „Kleists Kommata kommentieren Konkretes“

Rituale am frühen Morgen

erschienen im Hamburger Abendblatt am 14. Januar 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Wir Menschen haben Gewohnheiten. Das kann nicht anders sein. Diese Gewohnheiten sind es, die das Zusammenleben mit anderen bereichern, aber auch belasten können.

Nehmen wir zum Beispiel den Morgenmuffel. Wenn der mit einem Frühaufsteher verheiratet ist, dann kann das schon zu Komplikationen führen. Schlafen und Wachsein sind nun einmal unterschiedliche Seinszustände. Wir sehen in diesem Zusammenhang einmal davon ab, dass man manchen Zeitgenossen nachsagt, sie schliefen auch im Wachzustand.

Bleiben wir bei den Gewohnheiten. Eine davon ist zum Beispiel, welche Getränke der Mensch morgens zu sich nimmt und – wie wichtig ihm das ist! Der Kaffee am Morgen kann so wichtig sein, dass es zu einer kleinen häuslichen Katastrophe führt, wenn die Kaffeemaschine ihren Geist aufgibt – gerade an diesem Morgen, gerade heute, wo er als Muntermacher so wichtig gewesen wäre. Dieser Start in den Tag ist vermasselt! Continue reading „Rituale am frühen Morgen“

Unser neues Mitglied Uschi Tisson

Uschi Tisson

Wir freuen uns über unser neues Mitglied, die Hamburger Journalistin und Buchautorin Uschi Tisson. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin und ist als echte „Hamburger Deern“ Fachfrau in Sachen Hafen, dort besonders den Harburger Binnenhafen, der zurzeit eine rasante Entwicklung nimmt. Zum Harburger Binnenhafen liegt ein Buch von ihr vor: „Wasser, Schiffe, Menschen. Geschichten aus dem Harburger Binnenhafen“, erschienen 2008 im Sutton Verlag.

Uschi Tisson hat den Harburger Binnenhafen für sich wiederentdeckt und verfolgt seine Entwicklung als engagierte Chronistin. Dabei hat sie die Menschen und ihre ganz persönlichen Geschichten im Blick. Gerne schreibt sie auch über Tiere.

Herzlich Willkommen bei uns als neues Mitglied zu Beginn des neuen Jahres 2011!

Der Vorstand

Schwester Oberin ist Wagnerianer

Barbara Krabbe singt und spielt alternierend mit Daniela Ziegler die „Schwester Oberin“ im Musical „Sister act“
Von Hans-Peter Kurr

Barbara Krabbe als Mutter Oberin. Foto: Claudio Goncalves

Wenn sie sich, vermummt gegen die winterliche Kälte und mit einem wärmenden Shawl, die Stimme zu schützen, angetan ,am Elbufer dem Nordostwind entgegenstemmt, wird niemand in ihr die temperamentgeladene Schwester Oberin erkennen als die sie sich – alternierend mit Daniela Ziegler, deren Können wir an dieser Stelle bereits gewürdigt haben – derzeit auf der Bühne des Operettenhauses an der Reeperbahn Dienstag abends und an einem Wochenend-Nachmittag bewegt: Barbara Krabbe ist eine „Wuchtbrumme“ – unverwechselbar in ihrem darstellerischen Feuer, gesangstechnisch wunderbar individuell ausgeprägt. Da sie für die Produktion „Sister act“ derzeit als „Walk-in Cover“ arbeitet, hob sie inzwischen noch eine zweite, sehr schöne Rolle, aus der Taufe, die Schwester Lazarus, die, mehr noch als die gestrenge Oberin, nach komödiantischem Talent verlangt. Und in der Verkörperung durch die Krabbe auch reichlich erhält. Continue reading „Schwester Oberin ist Wagnerianer“

Geschmack macht Lieblingsessen zur Götterspeise

erschienen im Hamburger Abendblatt am 12. Januar 2011

Von Johanna R.Wöhlke

Lieblingsspeisen, das ist ein Thema! Wer jemals in die Gesichter von gerne und mit Genuss essenden Menschen gesehen und ihr Mienenspiel in all seinen Facetten wahrgenommen hat, der hat nicht nur eine Ahnung davon, dass es ein großes Thema ist. Er weiß das. Wahrscheinlich hat er es  auch schon selbst erlebt.

Essen ist nicht nur eine Notwendigkeit. Essen bedeutet Freude, Lust und Lebensqualität. Mir geht es aber heute nur um den Geschmack an den Dingen, die wir essen. Wir schmecken – und halten das für eine Selbstverständlichkeit. Wir machen uns normalerweise keine Gedanken darüber, dass wir vielleicht gar nichts mehr schmecken könnten und uns deshalb im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr schmeckt. Continue reading „Geschmack macht Lieblingsessen zur Götterspeise“

Porträtfoto am Straßenrand

erschienen im Hamburger Abendblatt am 10. Januar 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Jeder kennt das auf seinen täglichen Fahrten mit dem Auto: Entlang seines Weges befinden sich „Blitzer“, die darauf warten, uns mit ihrem hellen Schein zu erfreuen. Habe ich erfreuen gesagt? Egal, sie erfreuen mich jedenfalls immer insofern, als ich immer wieder beobachte, wie alle Autofahrer, die sich auf dieser Strecke auskennen und Zuhause sind, kurz vor der gefürchteten Blitzstation auf das Gaspedal treten, die geforderte Geschwindigkeit für eine kurze Strecke einhalten und dann wieder beschleunigen. Machen Sie das auch? Wahrscheinlich machen wir das alle – mehr oder weniger.

Es kann aber auch geschehen, selten zwar, aber es geschieht, dass ein routinierter Autofahrer, der sich auskennt, gerade an diesem Punkt so abgelenkt wird, dass auch er einmal in den Genuss eines solchen Porträtfotos kommt. Wahrscheinlich ist das auch schon vielen von uns passiert. In diesem Fall allerdings hatte die Geschichte noch einen besonderen Reiz. Continue reading „Porträtfoto am Straßenrand“

Das Schlüsselwort heisst: Wertgleiche Wiederholbarkeit

Die Geschichte des Musicals im Zeitraffer

Von Hans-Peter Kurr. Bilder: Produktion Euro- Studio

Dort, wo die Geschichte Hamburgs als Deutschlands Musical-Stadt Nr. 1 mit dem hinreissend-romantischen Märchen „Cats“ einst begann, als die Schlesselmann-Aera des damals scheinbar verlorenen Operettenhauses endete, wird jetzt (Wir berichteten darüber!) ein veritabler Schmaus für Augen und Ohren gezeigt: Whoopi Goldberg’s  Nonnen sind an die Elbe gekommen, will sagen: „Sister act“, der Titel des gleichnamigen Erfolgsfilmes, ziert auch die neue Produktion dortselbst mit der sensationellen  Zodwa Selele in der Goldberg-Rolle der kleinen Barsängerin, die vor ihrem Zuhälter als Nonne verkleidet in ein Kloster flieht und dort – zunächst unfreiwillig – zur Chorleiterin der frommen Schwestern wird sowie der Wahl-Hamburgerin Daniela Ziegler in einer unterhaltsamen Studie der Mutter Oberin wie man sie auf deutschen Bühnen anderenorts vergeblich suchen würde.

In unserem System der ( wenn auch inzwischen zumeist miserabel) subventionierten Stadt-  und Staatstheater sind kommerzielle Musical-Produktionen wie diese immer noch umstrittene Konkurrenzunternehmen. Dabei wird  gern vergessen ( oder verdrängt?), wie alles begann: Continue reading „Das Schlüsselwort heisst: Wertgleiche Wiederholbarkeit“

Schluss mit der Winterdepression!

erschienen im Hamburger Abendblatt am 8. Januar 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Die grauen Zeiten haben es in sich. Wenn der November grau daherkommt und sich der Himmel hinter den Wolken versteckt, mag das keiner. Sehnsucht nach Sonne ist dann angesagt. Aber das lässt sich leider nicht erzwingen.

Im vergangenen Jahr war das anders. Der frühe Schnee brachte auch oftmals einen schönen blauen Himmel mit sich. Kälte, Schnee und Sonne, das ist eine wunderbare Kombination. Warm anziehen und hinaus in die blau-weiße Welt. Des Guten zuviel war es? Wir werden uns sehnsüchtig an die traumhaften Ansichten erinnern, wenn sich der Regen wieder eingestellt haben wird und es aus dem Grau der Wolken nieselt und nieselt.

Strahlende Sonne in der Wette strahlend mit einem blauen Himmel, das macht aus uns allen andere Menschen. Wir suchen das Licht und nicht die Dunkelheit. Ein Freund brachte es neulich auf eine Jahresbilanz besonderer Art, als er darüber redete, wie sehr er die Sonne in unseren Breiten doch immer wieder vermisst, besonders in grauen Novembertagen und grauen Wintern. Continue reading „Schluss mit der Winterdepression!“

Die schicke Fliege schmückt den Mann!

erschienen im Hamburger Abendblatt am 4. Januar 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Es ist die Zeit des Feierns. Die Damen haben schon vor langer Zeit ihre Garderobe „gecheckt“ – was zieht man so an zu all den Treffen, Parties, Meetings und was es sonst noch so um den Jahreswechsel herum geben mag.

Frauen sind da immer fein raus. Die Palette ihrer Möglichkeiten ist fast unbegrenzt umfangreich.  Aber Männer? Ja, wieder einmal die Männer…und in diesem Fall besonders um den Hals herum! Welche Möglichkeiten hat der gepflegte Mann, sich um den Hals herum hübsch und attraktiv heraus zu putzen?

Ich kenne da einen, der hat zum Beispiel seinen Beruf danach ausgesucht, dass er dort keine Krawatte tragen musste. Das hat sich gehalten bis heute. Zu irgendeiner Gelegenheit eine tragen müssen? Oh je, das ist eine schwierige Angelegenheit. Dieser Herr ist also eher ein Modeexemplar für den gepflegten Rollkragenpullover unterm Sakko. Continue reading „Die schicke Fliege schmückt den Mann!“

Nachlese zu unserer Weihnachtsfeier 2010

Von Uta Buhr

Am 15. Dezember 2010 zelebrierte die Auswärtige Presse e.V.  ihre traditionelle Weihnachtsfeier. Und zwar, wie Ehrenpräsident Günther Falbe in seiner launigen Ansprache betonte, bereits zum zehnten Mal in Folge im  Hamburger „Marriott Hotel“ an der ABC-Straße! Das renommierte 4-Sterne-Hotel hatte den Saal wie üblich festlich geschmückt und eine anheimelnd weihnachtliche Atmosphäre geschaffen. Nach einleitenden Begrüßungsworten durch Günther Falbe und Vizepräsidentin Uta Buhr betrat Hans-Peter Kurr das Rednerpult und erfreute das Auditorium  mit der Lesung von Wolfgang Borchardts  heiter-melancholischer Erzählung „Sisyphus.“ Es folgte das kulinarische dreigängige Weihnachtsmenu, unterbrochen durch den Vortrag weiterer weihnachtlicher Lektüre. Continue reading „Nachlese zu unserer Weihnachtsfeier 2010“

Guten Rutsch!

Das Alte geht, das Neue wird mit vielen Gedanken, Wünschen, Hoffnungen, aber manchmal auch mit Bangen oder Sorgen erwartet.

Der DAP- Vorstand wünscht allen Mitgliedern einen fantastischen Start in das Jahr 2011.