„Poesie von Farben und Formen“

komprimiert Dr  László Kova 17 01 2014

Noch bis zum 30. Januar 2014 ist die Ausstellung von dem Maler und Bildhauer Dr. László Kova in der Galerie Kassenärztliche Vereinigung zu besichtigen. Die 49 Exponate zeigen die kreative Vielfalt des Künstlers.

Die Ölgemälde auf Leinen als Landschaftsbilder hat Kova in Plein-Air-Malerei direkt in der Natur vor Ort in Hamburg und Venedig bei Wind und Wetter gemalt. Seine präsentierten grafischen Arbeiten zeigen Farbradierungen, die zum christlichen Thema Advent passen. Seine Farblithografien haben emotionsreiches Sujet. Drei weitere Steindrucke stellen in kräftigen Farben norddeutsche Landschaften dar. Aquarelle fehlen in der Kollektion auch nicht. Besonders fallen hier die Hafenszenen (Rickmer Rickmers, Speicherstadt) auf. Continue reading „„Poesie von Farben und Formen““

Britischer Humor an der Mundsburg

Von Hans-Peter Kurr

Ernst Deutsch Theater kündigt erste Premiere des Jahres 2014 an

Ines Nieri
Ines Nieri

Mit der deutschsprachigen Erstaufführung der Komödie „Jumpy“ von April de Angelis kündigt das Ernst Deutsch Theater für den 16. Januar 2014 seine nächste Premiere an. Das Stück ist ein vergnügliches und scharfsinniges Porträt der Generation 50 + . Es wurde bereits um Jahr 2011 im berühmnten Londoner Royal Court Theatre uraufgeführt und wegen des großen Publikumserfolges später ans West End übernommen. Es inszeniert der Berliner Regisseur Torsten Fischer. Dem neunköpfigen Ensemble gehört auch die junge hamburgische Nachwuchs-Schauspielerin  Inés Nieri an , die ihr Debut an der Mundsburg gibt.

Foto: Tobias Gloger

 

 

Neuinszenierung: „Ernst und Falk“

Aus dem Kalender

Hans-Peter Kurr
Hans-Peter Kurr

Ernst und Falk. Gespräche über Freimäurer von Gotthold Ephraim Lessing

Premiere der Neuinszenierung. Plädoyer für den aufrechten Bürgergang, wider Standesdünkel, nationale und religiöse Vorurteile Bearbeitung und Inszenierung: Hans-Peter Kurr.
When: Fr Februar 7 20:00 - 00:00

Save the date: JHV der DAP

save the date: Jahreshauptversammlung der DAP, 21. März 2014

Jahreshauptversammlung der DAP
Logenhaus, Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg
When: Fr M�rz 21 19:00 - 21:00

Auf den Arm genommen

Von Uta Buhr

Dass heutzutage auch beim sogenannten schwachen Geschlecht Muskeln modern sind, ist allgemein bekannt. Manche Evastöchter erwerben sie gar im Schweiße ihres Angesichts beim harten Bodybuilding. Es ist ebenfalls kein Geheimnis, dass Frauen die Herren der Schöpfung gern mal auf den Arm nehmen. Continue reading „Auf den Arm genommen“

Rudolf-Stilcken-Preis: Kultur als Teil der Menschwerdung

Von Ariane de Melo

Preisverleihung des neuen Rudolf Stilcken Preises für Kultur-Kommunikation: „Kultur ist Kommunikation – Kultur braucht Kommunikation.“ sagt Rudolf Stilcken

Die Preisträger
Die Preisträger

Hamburg feierte im Albert-Schäfer Saal der Handelskammer eine Premiere, aber nicht etwa die Premiere eines neuen Theaterstückes, sondern die eines neuen Kulturpreises. Der „Rudolf Stilcken Preis für Kultur-Kommunikation“ – in drei Kategorien – wurde erstmalig von der Hermann Rauhe Stiftung ausgelobt.

Kunst trägt die Kultur fort, die Kultur ist ein wesentlicher Teil der Menschenbildung, deren Weiterentwicklung. Doch wie kann die Kunst den Menschen Kultur nahe bringen? Indem sie, in der Form wirkungsvollen Marketings weitergetragen wird. Continue reading „Rudolf-Stilcken-Preis: Kultur als Teil der Menschwerdung“

Luxushotel in Abu Dhabi: Emirates Palace

Von Monika Landsky

6  Sterne Traumhotel der Extraklasse

Die Hotelauffahrt
Die Hotelauffahrt

Ein Hotel der Superlative, das einem die Worte verschlagen kann – das ist das 6 Sterne Hotel „Emirates Palace“ in Abu Dhabi. Wo anfangen, um zu beschreiben, mit welcher Aufmerksamkeit und welchem Luxus wir in diesem Haus empfangen und umgeben worden sind? Es war ein wenig wie in einem Märchen aus tausendundeiner Nacht und doch haben wir jede Minute gelebt und in der Realität genossen. Lassen Sie sich mitnehmen durch einen Strauß von Fakten, die dieses Haus schon alleine dadurch beschreiben, dass man sie nennt, ohne sie in umschweifende Sätze zu verpacken: Continue reading „Luxushotel in Abu Dhabi: Emirates Palace“

Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns, Hamburg 2013

Von Johanna Renate Wöhlke

Fast 500 Jahre Hamburger Kaufmannstradition am Jahresende 2013 in der Börse als Jahresabschlussversammlung der Hamburger Wirtschaft

Aufmerksames Publikum in der Börse
Aufmerksames Publikum in der Börse

Zum Jahresende 2013 ist sie wie in jedem Jahr die traditionelle Schlussveranstaltung der Hamburger Wirtschaft: die „Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns“.  Alles was Rang und Namen hat, findet sich auf persönliche Einladung im Börsensaal ein und erwartet gespannt den Bericht des Präses der Handelskammer Hamburg über die wirtschaftliche Gesamtsituation der Stadt mit Ausblicken über den Tellerrand Hamburgs hinaus. An diesem Silvestertag strömen über 2000 Gäste in den dicht an dicht von  Stühlen gefüllten Börsensaal und nehmen schon lange vor Beginn ihre Plätze ein, denn schon in der Einladung wird darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung pünktlich beginnen wird. Es ist Silvester. Sind die Ehrbaren Kaufleute pünktlich? Sie sind es. Es beginnt um 12 Uhr –  keine Drinks, keine Häppchen. Als Vorspeise, Hauptgericht und Dessert: Worte. Continue reading „Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns, Hamburg 2013“

Grüße zur Weihnacht und zum Neuen Jahr 2014

Allen Lesern unseres Internetportals „Die Auswärtige Presse e.V.“ Hamburg und unseren Mitgliedern wünschen wir gesegnete Weihnachten und ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr 2014. Der Vorstand

Weihnachtswünsche
Weihnachtswünsche

Stille Nächte in Oberndorf

Dieser Artikel erscheint am 21. Dezember in der PAZ

Von  Uta Buhr

Weiße Weihnacht
Weiße Weihnacht

Weil die Mäuse die Orgel der Pfarrkirche St. Nikolaus angeknabbert und diese somit unbespielbar gemacht hatten, wurde der Weihnachtsgottesdienst im österreichischen Oberndorf im Jahre 1818 mit Gitarre und zwei Singstimmen zelebriert. Soweit die populärste  Version über die Entstehung von   „Stille Nacht, heilige Nacht.“  Heute kommen jedes Jahr  am Heiligen Abend ganze Busladungen mit Touristen aus aller Welt an den Ort, wo zum ersten Mal das „ewige Lied“ erklang. Continue reading „Stille Nächte in Oberndorf“

Schokolade – das Konzert

Von Hartmuth Seitz

Stückchen für Stückchen. Tröpfchen für Tröpfchen. Beides hat seine Richtigkeit. Es fehlte nur Täfelchen für Täfelchen.

Klingende Schokolade...
Klingende Schokolade

Christina Rommel braucht für ihre Konzerte nicht nur Stückchen, Täfelchen und Tröpfchen. Ihr zur Seite stehen die Musiker und ein Chocolatier. Und was ganz wichtig ist – für jeden Auftritt werden „Schokoladenmädchen“ benötigt. Und diese müssen sich für ihre Aufgaben richtig bewerben. Ihr Job ist es, während des Konzertes Schokolade zu servieren. Natürlich gibt es für diese Aufgaben auch noch ein kleines Schokoladen-Seminar. Schließlich kann man dem Chocolatier ansonsten nicht wirklich assistieren. Continue reading „Schokolade – das Konzert“

Theodor Heuss: Antitypus des »hässlichen Deutschen«

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff

Vor 50 Jahren starb Deutschlands erster Bundespräsident »Papa Heuss«

Wohl kein anderes deutsches Staatsoberhaupt entsprach so wenig dem Klischee des Staatsrepräsentanten mit Pomp und Glorie wie „Papa Heuss“. Damit war er wohl der rechte Mann zur rechten Zeit, denn jedes gegenteilige Verhalten hätte angesichts der Machtlosigkeit Deutschlands und der Bundesrepublik nur allzu leicht unfreiwillig komisch gewirkt.

Zu Theodor Heuss’ Erfolgsrezept gehört sicherlich, dass er derart weitgehend dem von den Alliierten in zwei Weltkriegen gezeichneten Bild des hässlichen Deutschen widersprach und es damit zu konterkarieren half. Er war nicht militaristisch; er war kein Junker, noch nicht einmal preußisch oder adelig; er war kein Vertreter des „deutschen Sonderweges“; er stand nicht für die Continue reading „Theodor Heuss: Antitypus des »hässlichen Deutschen«“

Fest der Kulturen

 

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Aus dem Kalender

Fest der Kulturen

Lesung, Musik, Tanz, Kulinarisches von Emina Kamber und "La Bohemina" Literaturclub und "Deutsch-Bosnische Kulturvereinigung Hamburg e.V.", bosniches Buffet, Eintritt 8 Euro
When: Sa Dezember 14 19:30 - 23:00
Where: Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13 a, U-Bahn Kellinghusenstraße, Bus 20 / 25

Emil Rathenau: AEG-Gründer und Außenministervater

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff

Emil Rathenau gilt als der erste Unternehmensmanager – Vor 175 wurde der Kaufmannssohn in Berlin geboren

Mit der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) gründete Emil Rathenau den neben Siemens zweiten großen deutschen Elektrokonzern. Ein Vergleich mit Werner von Siemens bietet sich da förmlich an.

„Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.“ Diese Worte des Kommunisten Wladimir Iljitsch Lenin verdeutlichen sehr schön, welche Bedeutung neben dem russischen Revolutionär auch viele seiner Zeitgenossen dem elektrischen Strom beimaßen. Tatsächlich gab dieser nach der Einführung der Dampfmaschine nicht nur als Antriebsquelle der Industrialisierung neuen Schub. Und das deutsche Kaiserreich schwamm ganz vorne mit auf der Welle des Fortschritts. Neben der chemischen gehörte auch die Elektroindustrie zu den Continue reading „Emil Rathenau: AEG-Gründer und Außenministervater“

Die Badewanne – ein Teilerfolg auf dem Weg ins Paradies!

Von Johanna Renate Wöhlke

Ab in die Badewanne!
Ab in die Badewanne!

Erkenntnisse nach einer Reise oder Wie die gute, alte Badewanne in der Moderne überlebt!

Wann waren Sie das letzte Mal in der Badewanne? Ich meine nicht mit den Füßen, um vielleicht zu putzen, sondern sitzend und genießend? Baden ist nämlich nicht mehr in Mode, wenn es um den Körper reinigende Aktivitäten geht. Die moderne Welt duscht. Das ist effektiver, billiger und schneller als das Baden in der Wanne.

Allerdings hat sich das Baden als Ausdruck eines Wasser-Körper-Kontaktes mit hohem Genussfaktor im Laufe der Jahre in der Kategorie „Wellness“ eingenistet – oder sollte man lieber Continue reading „Die Badewanne – ein Teilerfolg auf dem Weg ins Paradies!“

St. Petersburger Knabenchor – Großer Chor in kleiner Kirche

Von Hartmuth Seitz

Der Chor beim Konzert in Wanna
Der Chor beim Konzert in Wanna

„Lion sleep tu Nigtht!“ – Wenn man sich nicht ganz sicher ist, notiert man das, was man sagen möchte,  in Lautschrift. Wadim kann gut mit unserer Sprache umgehen. Die Notation seines Redetextes erinnert an Lautschrift. Die Notation von Noten liegt ihm dagegen sehr. Schließlich ist er Leiter des größten russischen Knabenchores, des St. Petersburger Knabenchores.

Wie passt ein großer Chor in die kleine St. Georg Kirche in Wanna? Schließlich füllt ein Konzert dieses Chores nahezu spielend den Frankfurter Dom. Und in der Chorschule lernen etwa 400 Knaben von 3 bis 20 Jahren, davon zählt der feste Konzertchor etwa 130 Sänger. In Continue reading „St. Petersburger Knabenchor – Großer Chor in kleiner Kirche“

Gar nicht so easy

Eine Glosse von Uta Buhr

Englisch ist in aller Munde und auf allen Kanälen. Kurz, Englisch ist „in“, und Deutsch scheinen nur noch die völlig Ahnungslosen oder hoffnungslos Antiquierten zu sprechen. Christina „and friends“ – alle gerade mal achtzehn – sind auch total auf Englisch abgefahren und liegen somit voll im Trend unserer Zeit. Während die Oldies sich schlicht entspannen, „relaxen“ die „Kids.“ Geht etwas schief, sagen sie ganz lässig „Shit“, und muss einer sich entschuldigen, wirft er ganz „easy“ dem anderen ein „So sorry“ zu. Wird etwas als störend empfunden, ist man „not amused.“  Eine Tastatur will heute keiner mehr kennen, wo doch „Keyboard“ viel bedeutender klingt. Continue reading „Gar nicht so easy“