„Geständnisse mit Pinsel“ heißt die neue Ausstellung von Dr. László Kova in Hamburg. In der Galerie der Parkresidenz Alstertal zeigt er Landschaftsbilder, Ölgemälde und Radierungen.
Schon als kleiner Junge war der am 17. Dezember 1851 im westfälischen Witten geborene Otto Schott vom Handwerk in der väterlichen Glashütte fasziniert. Die Familientradition des Glasmachens begeisterte ihn so sehr, dass er nach der Reifeprüfung, die er an der Provinzial-Gewerbeschule in Hagen ablegte, an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Leipzig Chemie, Mineralogie und Physik studierte.
Nach der Promotion mit „Beiträgen zur Theorie und Praxis der Glasfabrikation“ im Jahre 1875 und Tätigkeiten in chemischen Fabriken in Haspe bei Hagen und im spanischen Oviedo kehrte er in sein Elternhaus zurück, wo er sich der Forschung hingab. Er begann, das Schmelz-, Glasbildungs- und Kristallisationsverhalten verschiedenster chemischer Verbindungen systematisch zu erforschen. Ihm gelang dabei die Entwicklung einer neuen Glassorte von einer Homogenität, die es ermöglichte, spektrometrische Messungen durchzuführen. Continue reading „Glasmacher Otto Schott: Wissenschaftler, Industrieller und Wohltäter“
Konstanze Ullmer inszeniert „Warten auf Clanton“ im Hamburger Sprechwerk Von Hans-Peter Kurr
Kristina Bremer (Josie)
Es gibt die Anekdote um Erfindung und Verkauf des alkoholfreien Bieres im „Wilden Westen“, des „Ginger-Ale“, damit die harten Kerle nicht so schnell besoffen und dadurch schiesswütig würden wie beim Genuss des mit Whiskey vermengten alkoholischen Gerstensaftes.
Von diesem Schlag des Typus Westernheld sind die Männer, denen wir in Ellla Marouche’s und Huug van’t Hoffes „schräger Komödie“ begegnen mit dem assoziationsreichen Titel „Warten auf Clanton“.
Zwar ist Clanton kein literarischer Bruder von Godot, und deutsche Jung-Schauspieler, wenn sie Pistoleros darstellen, immer unfreiwillig karikierend (, sowohl auf der Bühe wie im Film!). Aber genau diesen zweitgenannten Umstand hat sich die vielseitig begabte Regisseurin Konstanze Ullmer, die schon so manches Kunststückchen in dem von ihr künstlerisch mitgeleiteten Off-Theater „Hamburger Sprechwerk“ zuwege gebracht hat, zunutze gemacht, nachdem sie – in guter alter amerikanischer Manier – ihre Inszenierung als „Off-off-try-out“ im Rahmen des Wilhelmsburger „Dockville“-Festivals ausprobiert und den dort offenkundigen Erfolg jetzt im Zentrum der Hansestadt wiederholen konnte.- Continue reading „Der Trick der Unerbittlichkeit“
In 2010, vom 30. Juni bis zum 3. Juli fand das 18. VOLT Festival in Ödenburg (Sopron) an der ungarisch-österreichischen Grenze, etwa 60 km von Wien und 200 km von Budapest entfernt, statt. Auch dieses Jahr gaben sich viele ungarische und auch internationale Interpreten die Ehre. Wir waren vor Ort um zu sehen, warum jedes Jahr mehrere zehntausende Menschen verschiedenen alters und Nationen dieses Fest besuchen.
Schon seit einigen Jahren hat die Frage: „Warst du da?“ in Ungarn eine neue Bedeutung erlangt. Das ungarische Wort „volt“, bedeutet nämlich, außer natürlich der Maßeinheit der elektrischen Spannung, auch übersetzt „war“, ist also somit das Zeitverb der Vergangenheit. Natürlich verbreiteten sich schnell viele Wortwitze über diesen alltäglichen Namen und bald war das Festival in aller Munde. Außerdem kamen von Jahr zu Jahr immer mehr Interpreten hinzu und die Medienpräsenz wurde auch immer stärker. Das VOLT Festival wuchs ständig und wird zur Zeit, nach dem Sziget Festival, als das zweit bekannteste Festival dieser Art in Ungarn gehandelt. Continue reading „Es WAR einmal ein Festival…“
Győriványi Ráth György, früherer Leiter der Staatlichen Ungarischen Oper, arbeitet nun schon seit fünf Jahren als Gast-Dirigent in Hamburg in der Staatsoper. Die Liste seines hier aufgeführten Repertoires ist sehr anschaulich. Sie reicht von der Pikk Dame, über Jenufa, Maskenball, Simone Boccanegra, Machbet, La Boheme und Tosca bis Don Giovanni.
Debrecen, Ost Ungarn , an der Grenze zu der Ukraine. Eine 200.000 Seelen Stadt. Die Fahrt aus Budapest ist angenehm, die Autobahn ist im guten Zustand, das Wetter optimal. Mit der Hilfe des Navigationsgeräts kommen wir direkt an der Phönix Sporthalle an. Die ist ein paar Jahre alt mit richtigen Rängen, eigentlich ganz modern.
Zum 21. Mal startete gestern das weltgrößte Heavy – Metal – Festival in dem kleinen, beschaulichen 7000 Seelen-Dorf Wacken, im Kreis Steinburg in Schleswig- Holstein.
Ein Mekka für alle Heavy- Metal Fans, da auch in diesem Jahr wieder bekannte Bands wie Iron Maiden, In Extremo und der legendäre Alice Cooper auftreten. Einige hundert Besucher sind schon seit Anfang der Woche auf dem Campingplatz des Geländes und genießen die Zeit und die Vorfreude im Kreise gleich Gesinnter. Die 75000 Karten für dieses weltweit bekannte Festival sind schon seit Monaten ausverkauft.
Wacken befindet sich wieder im Ausnahmezustand und alle genießen es. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um ein alljährlich stattfindendes „Familientreffen“ der Heavy-Metaller handelt. Schwarz gekleidete, friedliche Menschen jeden Alters, aus aller Herren Länder, bis hin nach Australien, treffen aufeinander. Continue reading „Wacken Open Air – Familientreffen der Metal-Fans“
Unser Mitglied Hartmuth Seitz hat einen großen Erfolg für seine Arbeit zu verbuchen.
Hier sein Bericht.
Von Hartmuth Seitz
Von Schwertern und Schirmen
Professor Hermann Rauhe (links) und David McAllister (rechts), Ministerpräsident Niedersachsen
Seit dem 09. April dieses Jahres hat die Grundschule Wanna einen richtigen Namen: Prof.-Hermann-Rauhe-Schule. Geehrt wurde damit der gebürtige Wannaer und Ehrenprofessor der Hamburger Hochschule für Theater und Musik. Über die Namensgebung berichtete Johanna Renate Wöhlke auf diesen Seiten.
Als es im Rahmen der Überlegungen zur Namensgebung unserer Schule um die Bearbeitung der Gästeliste ging, gab es wenig Diskussionsbedarf. Bei der obligatorischen Pressekonferenz rutschten den Organisatoren jedoch zwei Begriffe über die Lippen . Zu einem „musikalischen Hermann-Rauhe-Tag“ gesellte sich schnell der Zusatz „Festival“. Wir überholten uns zu diesem Zeitpunkt bereits mit unseren Planungen selber. Continue reading „David McAllister übernimmt Schirmherrschaft“
Győriványi Ráth György a Magyar Állami Operaház korábbi főigazgatója öt éve dolgozik vendégkarmesterként Hamburgban a helyi Staatsoper megbízásából. Az itteni repertoárjában szereplő darabok sora igen hosszú, mely sor a Pikk Dámától indul, és a Jenufán, az Álarcosbálon, a Simone Boccanegrán, a Machbeten, a Bohéméleten, a Toscán keresztül, a Don Giovanniig ível.
Ezen öt év után kis számvetésre hívtuk őt az eltelt időszakról.
Ezt a rövid beszélgetést egy Don Giovanni előadás után folytattuk a hamburgi kikötő melletti szálloda 20. emeleti bárjában: Continue reading „Jó hírek – Magyar karmester sikere Hamburgban“
Verzweifelte Hausfrauen? Erscheinungsformen der Macht in DESPERATE HOUSEWIVES
von Julia Langner. Mit einem Vorwort von Kay Kirchmann
Tectum, Marburg, 2009
Von Götz Egloff
Da gibt es also Hausfrauen. Und die Soziologie. Und die Psychologie. Und Macht. Die Medienwissenschaften. Und Fernsehserien… Eine davon, die Erfolgsserie DESPERATE HOUSEWIVES, nimmt Julia Langner, Universität Erlangen-Nürnberg, in ihrem Buch unter die Lupe und bündelt viele der genannten Schlagwörter in einer Tour-de-Force durch die verschiedenen Disziplinen. Nach einer gelungenen Einführung in die Historie des Machttopos mit Ausflügen zu Hobbes, Nietzsche, Foucault, Plessner, sowie in die psychologische Forschung von McCleland, führt die Autorin die Leser mittels eines, sozusagen Close Viewing in die beziehungsverstrickten Welten der Protagonistinnen Bree, Lynette, Gabrielle und Susan ein und zeigt auf, auf welche Art sich zeitgenössische Frauenbilder in einem aktuellen Fernsehformat darstellen. Und gibt damit Einblick, inwiefern sich diese im Lauf der Zeiten verändert oder eben nicht verändert haben. In jedem Fall ist dies höchst spannend.
Was sich verändert hat, das wird deutlich, sind die medialen Verarbeitungsmuster gesellschaftlicher Themen. Einst – und teilweise zurecht – vielgeschmähte Fernsehserien werden mittlerweile zum Reflektionsort gesellschaftlicher Zusammenhänge, zum Ort gesellschaftlicher Selbstbefragung (s. Kay Kirchmann im Vorwort). Continue reading „Postmoderne Hausfrauen“
Gemälde für Blinde des deutschen Malers Horst W. Müller Von Hans- Peter Kurr; Bilder: Horst W. Müller
Im November endlich wird eine Ausstellung seiner Bilder für Blinde in Hamburg zu sehen sein: Die beträchtliche Sammlung des in USA lebenden Malers Horst W. Müller als Gesamtwerk wird das “ Logenhaus an der Welckerstrasse“ im Zentrum der Hansestadt, nicht weit entfernt vom Gänsemarkt, zeigen.
Unser Mitglied, der Regisseur Hans-Peter Kurr, durfte bei der Auswahl der Motive mitwirken und kommentiert das Oeuvre des Malers:
Wenn in USA erschienene Würdigungen der Werke Horst W. Müllers seine Bilder als Bas-reliefs apostrophieren, so ist dies, kritisch besehen, nur begrenzt zutreffend. Denn: Müller gräbt seine Illsutrationen nicht, wie etwa bei den Grabwand-Dekorationen der ägyptischen Antike, in eine Grundfläche, sondern „verdichtet“ jene mit einem Gipsgemisch ( dessen detaillierte „Legierung“ sein Gehemnis bleibt!) um ein Mehrfaches und spachtelt, ritzt, sägt, instrumentiert seine eigenen Hände zum Werkzeug, Continue reading „Wie in antiken Tragödien“
In loser Folge stellen wir Mitglieder der Auswärtigen Presse e.V. vor, deren Vita besonders interessant ist.
Von Uta Buhr
Mit Hannelore Droege in "Der Biberpelz" von Gerhart Hauptmann
Bei diesem Mann drängen sich automatisch Vergleiche mit der Bibel und den Mythen der alten Griechen auf. Hätten laute Trompetenstöße die wehrhaften Mauern der Stadt Jericho im Heiligen Land nicht zum Einstürzen gebracht, wäre dies der Donnerstimme eines Hans-Peter Kurr mit Sicherheit spielend gelungen. Jene, die weiland die Trompeten bliesen, sind uns namentlich nicht geläufig, doch der Name des so ungemein wandlungsfähigen Proteus ist uns bekannt. Der allwissende, weissagende Meergeist der Danaer war in der Lage, ständig – je nach Gusto – seine Gestalt zu verändern.
Und da sind wir auch schon mitten im Thema. Ob Hans-Peter Kurr der Weissagung mächtig ist, wissen wir nicht. Doch als Schauspieler erfindet er sich fast täglich neu, schlüpft von einer Rolle in die nächste wie in eine fremde Haut. Sein Répertoire ist schier unerschöpflich. Tritt er als der Narr in Shakespeares „König Lear“ auf, ist er der Narr. Dasselbe gilt für den Totengräber im „Hamlet.“ Der Mime verschmilzt mit jeder seiner Rollen. Doch er verkörpert nicht nur dramatische Rollen, sondern bewährt sich mit derselben Verve im komödiantischen Fach. Wer ihn je in Gerhard Hauptmanns Diebeskomödie „ Der Biberpelz“ erlebt hat, ist begeistert von seiner Vielseitigkeit und seinem Spielwitz. Continue reading „Ein Mann mit vielen Talenten – Hans-Peter Kurr“
Gestern war auf Deutschlands größtem Marktplatz, dem Marktplatz in Heide, Premierentag für „Sag dem König Gute Nacht“. Dieses großartige Freilicht-Festspiel hat unser Mitglied Dagmar Kurr- Mensing inszeniert und Regie dabei geführt. Unser Mitglied Hans-Peter Kurr zeichnete in den Jahren davor für dieses Festspiel verantwortlich. Wir freuen uns, Ihnen diese beiden Mitglieder durch ihre künstlerische Arbeit noch einmal aktuell vorstellen zu können. Continue reading „Empfehlung: Heider Marktfrieden 2010“
„Vinum mosellanum est omni tempore sanum!” Die Römer wussten Gutes zu schätzen. Und so exportieren sie den ebenso süffigen wie gesunden Moselwein in großen Mengen an ihren kaiserlichen Hof in Rom. Heute zählt die Region rund um den Strom, der sich über Hunderte von Kilometern in unzähligen Schleifen durch eine einzigartig schöne Landschaft windet, zu den beliebtesten Urlaubsgebieten Deutschlands.
Wer hier radelt, wandert oder elegisch mit dem Schiff die Gegend erkundet, entdeckt neben Burgen und alt-ehrwürdigen Städten viele zauberhafte Winzerdörfer, in denen er liebevoll bewirtet und stets mit einem guten Tropfen empfangen wird. Denn laut dem großen Gelehrten der Renaissance Nikolaus von Kues hat „der liebe Gott nicht gewollt, dass edler Wein verderben sollt. Drum hat er uns nicht nur die Reben, nein, auch den nöt’gen Durst gegeben!“ Aber eins nach dem anderen.
Am 6. Juli ist der internationale Tag des Kusses! Ein Tag also, an dem wir alle uns wahrscheinlich daran erinnern sollen, welche Poesie und Freude so ein Kuss zu transportieren und zu vermitteln in der Lage ist. Wer hat das nicht schon einmal erfahren? Wer hat das nicht schon einmal genossen? Wer konnte dem Zauber eines liebevollen Kusses widerstehen? Stellen wir uns diese Frage und freuen wir uns mit allen, die darauf ganz eindeutige und zweifelsfreie Antworten zu geben in der Lage sind!
In diesem Sinne also einen schönen 6. Juli 2010, liebe Kolleginnen und Kollegen. Vielleicht bringt der Tag ja den einen oder anderen sehr persönlichen Beitrag zu diesem weltumspannenden, friedlichen Thema. Auch das ist in unserer Welt der Freude wert!
„Eine Insel mit zwei Bergen, und dem tiefen, weiten Meer,…“, wer kennt es nicht, dieses Lied aus der Fernsehserie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.“ Ich war damals ein elfjähriger Internatsschüler; Fernsehen gab es bei uns nur Sonntags, und auf diese Fernsehserie der Augsburger Puppenkiste habe ich mich damals die ganze Woche gefreut! Das Buch, welches die Grundlage bildete für die Fernsehserie, erschien vor genau 50 Jahren.
Ein Jahr nach Erscheinen erhielt der Autor, Michael Ende, bereits den Deutschen Jugendliteraturpreis dafür, mit der Begründung, die Geschichte sei „randvoll von köstlichen Einfällen und atemberaubenden, fantastischen Abenteuern.“ Der Autor lebte damals auf Ibiza und war ziemlich abgebrannt. Auf Ibiza kamen ihm die Ideen, die er in dem Buch verwirklichte. Das weiss ich allerdings erst seit kurzem von einer guten Freundin, Uta, die auf Ibiza lebt. Eine Insel mit zwei Bergen, das ist die Ibiza vorgelagerte Insel Es Vedra, das Lummerland aus dem Buch. Sie ist wirklich winzig und hat zwei Bergspitzen. Und die danebenliegende, noch kleinere Insel Es Vedranell entspricht der im Ozean mit dem Netz für Jim Knopf und Li Si eingefangenen Insel.
Wie war die Welt doch noch schön in Ordnung damals, zwar nicht überall, aber auf der Insel Lummerland. Die war so klein, dass nur ein Leuchtturm darauf passte, der zugleich klein und groß war. Wie aber kam es zu Jim Knopf? Das war so: auf der Insel Lummerland kam eines Tages versehentlich ein Paket an, denn eigentlich sollte es nach Kummerland. Es war adressiert an Frau Malzahn. Die kannte allerdings niemand auf Lummerland. Aber weil das Paket mit Luftlöchern versehen war und man Geräusche hörte, beschlossen Lukas, der Lokomotivführer, Continue reading „Hommage an Jim Knopf zum 50. Geburtstag“
Rejoice! On September 9, 2010, the English Theatre of Hamburg will present its new premiere. “THIS IS HOW IT GOES” is the title of the play written by the famous American playwright Neil LaBute. It deals with such classic themes as prejudice, racism and – last but not least – bigotry. The topics of this gripping play are the still existing problems and tensions between black and white citizens in today’s America. The author does not care in the least for political correctness and thus adds a funny note to his drama. Neil LaBute who is of French Canadian, English and Irish ancestry, writes plays for the theatre and, at the same time, boasts an impressive record as a filmmaker. For example … “The Wicker Man” was an American version of a British cult classic which starred famous actors like Nicolas Cage and Ellen Burstyn. A great British newspaper recently dubbed Neil LaBute “America’s misanthrope par excellence.” Let us put it this way: The author is absolutely free of any illusions and just calls a spade a spade.
Endlich! Am 9. September ds. Js. wird das English Theatre of Hamburg nach seinen wohl verdienten Theaterferien in gewohnter Frische sein erstes Heimspiel geben. Und natürlich wartet es wieder mit einer interessanten Premiere auf. „THIS IS HOW IT GOES“ (frei übersetzt: „So läuft’s nun mal“) heißt das neue, vom amerikanischen Erfolgautor Neil LaBute geschriebene Stück. Es behandelt Themen, die zu allen Zeiten aktuell waren und es heute nicht minder sind – Vorurteile, Rassismus und Bigoterie. Neil LaButes Tragikomödie spielt im Amerika der Gegenwart, wo schwarze und weiße Bürger offiziell – also qua Gesetz – absolut gleichberechtigt sind. Doch stimmt das überhaupt? Ist die Mauer in den Köpfen wirklich überwunden. Diese und ähnliche Aspekte werden herzerfrischend politisch unkorrekt ausgeleuchtet und genüsslich ausgekostet.
Also schon einmal vormerken: Premiere am 9. September, Beginn 19.30 Uhr
Karten wie üblich unter 040 – 227 70 89. Oder schauen Sie einmal im Internet unter www.englishtheatre.de