Herr Fiek und die Wutwurzel

Zum Lyrikband „Global ins Affental“ von Rüdiger Stüwe

Buchcover

Mit einem gewissen Herrn Fiek, dessen Namen auf Ansage der Mutter in die Länge zu ziehen war – die Kinder gehorchten in diesem Fall aufs Wort – (Aufs Wort, S. 11) beginnt der Gedichtband des Lyrikers Rüdiger Stüwe aus Schleswig-Holstein. Und daran, dass die Kinder in diesem Fall gehorchten, ist sogleich zu erkennen, dass sie ansonsten eher aufmüpfig waren. Die Aufmüpfigkeit hat der Schriftsteller sich bewahrt und in seine meist kurzen, immer prägnanten Verse verstrickt. Mit wachem Verstand, scharfem Blick und einer Portion Ironie – die manchmal ins Tragische geht – betrachtet Rüdiger Stüwe sein Umfeld mit den weniger oder mehr bekannten Zeitgenossen.  Er widmet sich dem (eigenen) Älterwerden oder, nennen wir es ruhig beim Namen, dem Verfall mit tragikomischer Note: „Noch immer / sehe ich mich / hoch zu Ross / Windmühlenflügel // bekämpfend doch / meine Figur / ähnelt schon lange / Sancho Pansa.“ (Gravierende Veränderung, S. 18).

Fünf Kapitel umfasst der Gedichtband, dessen Bandbreite von freien Gedichten über Lautgedichte im Stile Jandls bis zu Kinderversen – nicht nur für Kinder – reicht. Er versammelt Aphorismen, Haiku und Limericks. Diese Formen verbindet Rüdiger Stüwe auch mit Themen des aktuellen Zeitgeschehens und bezieht Position zu von ihm empfundenen Missständen regional und global. Das stumme Paar, das jeweils zum eigenen Smartphone redselig wird und damit das Kaffeegartenpublikum erfreut (Moderne Kommunikation, S. 70); das Trumpeltier, von es dem unverblümt heißt: „ (…) Mit alternativen Fakten / bringst du den all so Beknackten / sicher nicht zu Fall. (…)“(Trumpeltier, S. 72) bis hin zum Nachbarn, der mit seinem im Wind schellenden Klangspiel die Nachbarschaft in den Wahnsinn treibt (Gegenlärm, S. 68) – Rüdiger Stüwe nimmt all das wahr und lenkt die Leseraufmerksamkeit auf diese kleinen oder auch größeren Momente und Situationen, mit denen wir alle zu tun haben und die uns angehen, ob wir wollen oder nicht.

Ich würde ihn als Realpoet bezeichnen: Rüdiger Stüwe sagt, was ist, er nimmt kein Blatt vor den Mund, er verzichtet auf Schnörkel und Brimborium, seine Sprache ist eingängig und eloquent. Oftmals habe ich gegrinst, manchmal blieb mir das Grinsen auch weg. Und wann dem Lyriker die Wutwurzel schnurzel ist, das möge der geneigte Leser selbst herausfinden (Wutwurzel schnurzel, S. 84).

Rüdiger Stüwe: Global ins Affental, Donat Verlag, Bremen 2018

Biografie: Geboren in der Kalten Heimat, vor den Russen geflohen mit Mutter und Bruder; verschlagen ins idyllische Heidedörfchen Schneverdingen, wo die Häuser noch nummeriert waren und die Leute sehr fromm, jedenfalls war die Kirche immer voll; das färbte nicht sehr ab, nach krummer Schullaufbahn und anschließender Flucht ins Schülerheim (in Hermannsburg) Industriekaufmann gelernt (Hanomag Hannover); eigentliche Lehre auf dem Fußballplatz und im Jugendwohnheim der Arbeiterwohlfahrt Hannover; nach der Desertation als kaufmännischer Angestellter ins Lehrfach (Deutsch und Geschichte) ging es mit der Firma bergab, zur Zeit ist sie in japanischer Hand (Kommatsu); Lehrerlaufbahn, die letzten 18 Jahre an einer Gesamtschule, überzeugter Anhänger einer gemeinsamen Schule für alle Schüler bis zum 10. Schuljahr; heute als Schriftsteller lebend in Ellerbek, Mitglied im deutschen Schriftstellerverband (VS), im Literaturzentrum e.V. Hamburg, in der Hamburger Autorenvereinigung und im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt.

Homepage: http://ruediger-stuewe.de

 

Ein Buch mit vielen Zimmern

Zum Lyrikband „Bodenkunde“ von André Schinkel

Buchcover

Es gibt Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand legen möchte. Denn sie zu lesen ist, als öffneten sich neue Räume, die entdeckt, betrachtet und bewohnt werden wollen; die lebendig werden durch den neuen Bewohner, der sich in ihnen bewegt. So ein Buch ist „Bodenkunde“ des Lyrikers André Schinkel aus Halle. Seine Gedichte erschließen sich nicht schnell, sie fordern Beschäftigung, auch mehrfache, sie verlangen ihren Lesern etwas ab. Und wer sich darauf einlässt, dem öffnet sich der Sprach- und Bildkosmos des Schriftstellers Schinkel in einer Weise, die einen verändert. Ja, diese Gedichte können etwas verändern im eigenen Weltbild, sie lassen einen neuen, anderen Blick zu – beispielsweise auf Sepien, jene Tintenfische, die man womöglich überhaupt noch nie betrachtet haben mag. Im gleichnamigen Zyklus verwendet, bringt mich die Lektüre der Gedichte zunächst in die Recherche nach dem Meeresgetier, und auch wenn das nicht wichtig ist, zeigt es die sorgfältige Wahl der Metapher: In der Homöopathie wird die Substanz Sepia u. a., wenn der Kranke „eine gewisse emotionale Distanziertheit und Kühle“[1] zeigt, und auch bei Frauenleiden. Es ist nicht wichtig, um diesen starken Zyklus zu verstehen, aber es zu wissen, verleiht ihm noch mehr Tiefe als er ohnehin schon mitbringt. Heute noch Liebesgedichte schreiben, über unglückliche Lieben zumal – ein Wagnis, dünnes Eis. So vieles schon tausendfach gesagt, kaum eine Metapher, die nicht bereits irgendwo verwendet wurde. Aber bei André Schinkel ist alles neu, dicht, „rastlos und atemlos“[2], düster verzaubert durch das Sepienthema und dabei so anerlebbar, nachfühlbar, verstörend schön: „(…) Das ist es, was ich von dir behalte: das Leuchten der / Sepien-Sprossen im Rausch, im bebenden Quirlen solch / Endloser Schwärme in der Brackschicht des Wassers; (…)“[3]

Lesen, immer wieder, leise und laut, nur diese sieben Gedichte des Sepien-Zyklus, und von ihnen umgeben, umschlossen sein, sich in der dichten Sprache bewegen und merken, wie sich einige Verse von selbst ins Gedächtnis einbrennen und sich allein rezitieren. Damit habe ich das Buch begonnen, nachdem ich André Schinkel im März 2018 in Leipzig daraus lesen hörte. Fast genau ein Jahr später habe ich natürlich das Buch mehrmals durchgelesen, all die thematisch unterschiedlichen und breit gefächerten Gedichte, die seinen archäologischen Hintergrund ebenso widerspiegeln wie seine weiteren Tätigkeiten, vieles verbirgt sich zwischen und hinter den Zeilen. Dieses Buch werde ich nie „durchhaben“, glücklicherweise, denn diese Gedichte bleiben ein Raum, der sich für mich geöffnet hat und den ich jederzeit wieder aufsuchen kann. Seine Opulenz, die Sperrigkeit der lyrischen Komposition, die dafür sorgt, dass man sich an manchen Gedichten durchaus ein bisschen abarbeiten muss, hier und dort ein Wort nachzuschlagen hat und überlegen darf, wie dieses und jenes Poem sich in der Beziehung zum Autor und dann zum Leser stellt – das sind für mich die Freuden der Lyrik. Zwischendurch finden sich an konkrete Poesie angelehnte sowie dem Tanka-Maß entsprechende Gedichte, die einen Kontrapunkt oder vielleicht eher einen weiteren Raum hinter dem Raum bilden, in jedem Fall aber die poetische Bandbreite abbilden.

[1] www.homöopathie-online.info
[2] SEPIA, II, S. 18
[3] SEPIA, VII, S. 23

André Schinkel wurde 1972 in Eilenburg geboren, er wuchs in Bad Düben und im Bitterfelder Raum auf. 1988 bis 1991 erlernte er den Beruf eines Rinderzüchters mit Abitur. Er studierte ein Jahr Umweltschutztechnik und danach an der halleschen Universität Germanistik und Archäologie, 2001 erwarb er den Grad eines Magister artium. Seit 2005 arbeitet Schinkel als freier Autor, Lektor, Übersetzer, Herausgeber und Redakteur – so leitet er die Redaktion der Literaturzeitschrift oda – Ort der Augen und ist Redaktionsmitglied der Marginalien. Texte von André Schinkel wurden in siebzehn Sprachen übersetzt, er nahm an Autorentreffen und Poesiefestivals in Italien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Belgien, Bulgarien, Armenien, Bergkarabach teil und wurde als Stadtschreiber in Halle, Ranis und Jena tätig. Seit vielen Jahren arbeitet André Schinkel als Autorenpate, Dozent und Workshop-Leiter an Schulen und in der Erwachsenenbildung. Seine Arbeit wurde wiederholt mit Preisen und Stipendien geehrt, so u. a. mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis, dem Joachim-Ringelnatz-Förderpreis, dem Walter-Bauer-Preis und dem Harald-Gerlach-Stipendium des Landes Thüringen. Seit 2016 gibt er die Edition Muschelkalk im Wartburg-Verlag Weimar heraus. Schinkel ist Mitglied des PEN, der Akademie der Künste Sachsen-Anhalt und der Sächsischen Akademie der Künste. Er lebt in Halle (Saale) und ist Vater zweier Töchter.

 

„Mit Hamburg im Herzen die Welt bereisen“ … (frei nach Gorch Fock)

… lautet die Einladung und das Motto des Schriftstellers Wolf-Ulrich Cropp

Buchcover „Jenseits der Westwelt“

 Auf heißen Pfaden folgen wir dem Autor und leidenschaftlichen Reisenden in die spannende Welt der Ferne. Cropp liest, erzählt und stellt seine beiden neuesten Bücher vor: „Im Schatten des Löwen“ (DuMont) und „Jenseits der Westwelt“ (Kadera).

Seine Geschichten von unterwegs berichten von besonderen Orten, interessanten Menschen, erstaunlichen Begegnungen  und grandiosen Landschaften. Sie machen nachdenklich, sind poetisch und lassen mitfühlen.

Buchcover „Im Schatten des Löwen“

„Seit ich lesen kann, faszinieren mich Völker und Ereignisse in fremden unwirtlichen Lebensräumen, dazu die Entdecker und Forscher, die aufbrachen, Menschen und Kulturen in den Urlandschaften zu erkunden. – Durch meine Reisen entstand allmählich ein Kaleidoskop erstaunlicher Erlebnisse und Begebenheiten, von denen ich einige erzählen möchte“, so der Autor. „Der Tod lauert in der Sofaecke. Auch in einer technisierten, von Computern überwachten Welt braucht der Mensch das Gefühl von unentdeckten Horizonten, das Geheimnis unbewohnter Gebiete. Er braucht Orte, die gefährlich und mystisch erscheinen. Orte, die das Abenteuer ahnen lassen!“

Musikalisch untermalt die Lesung Maria Ishola von der Gruppe Tubaba mit afrikanischen Djembé-Rhythmen.

„Auf heißen Pfaden“: Wolf-Ulrich Cropp berichtet, liest und stellt seine beiden neuesten Bücher vor.
Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr
Bethanien-Höfe Eppendorf, Martinistr. 41-49
Karten: 12 €, Gäste der Hamburger Autorenvereinigung: 9 €, Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung: frei

Schöner Wohnen in Altona? Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert

Blick in den Elfriede-Lang-Weg in der Mitte Altona 2018, Foto Johanna Klier

Eine Ausstellung im Altonaer Museum bis 24. Juni 2019

Altona verändert sich. Ende 2017 wurden die ersten Wohnungen im neuen Quartier „Mitte Altona“ bezogen. Weitere Neubauquartiere wie das „Holstenareal“ sind in Planung. Die Sonderausstellung im Altonaer Museum nimmt lädt die Besucher zu einer Erkundungstour durch die Geschichte des Wohnungsbaus ein, der schon seit über 100 Jahren die Stadtentwicklung in Altona bestimmt. Oftmals mit wegweisenden Ideen. Der historische Rundgang präsentiert die wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung der letzten 130 Jahre: Der Kampf gegen die Wohnungsnot um 1890, die Schaffung von gesundem Wohnraum für alle in den 1920er Jahren und die gleichgeschaltete Wohnungspolitik im Nationalsozialismus. Nach 1945 steht die Vision der durchgrünten und autogerechten Stadt im Mittelpunkt, ab 1965 die Schaffung neuer Zentren am Stadtrand. Die selbstbestimmte und von den Bürgern getragene Stadtentwicklung der 1970er Jahre leitet über zu den Entwicklungen der Gegenwart. Farbige Wohnräume im historischen Rundgang erkunden Themen rund ums Wohnen, die immer aktuell scheinen. Fragen zur Bodenpolitik finden sich im Flur, Nachbarschaft wird im Wohnzimmer diskutiert, Mietrecht im Schlafzimmer. Fragen zur Mobilität werden in der Garage angesprochen. Städtische Infrastruktur ist Thema in der Küche und mit urbaner Ästhetik können Sie sich im Esszimmer beschäftigen. Heute gilt es, die Frage zu lösen, wie für eine wachsende Stadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Der letzte Raum lädt zur Auseinandersetzung mit der Zukunft des Wohnens ein: in Altona und darüber hinaus. Welche Ideen zur Zukunft des Wohnens gibt es? Könnte Altona beispielhaft sein für das urbane Leben im 21. Jahrhundert? Was denken Sie?

Gustav-Oelsner-Wohnhäuser in der Helmholtzstr. und Bunsenstr. 1927, Foto: Staats- und Universitätsbibliothek HH

 

 

 

 

 

 

Historische Museen Hamburg
Altonaer Museum
Museumstraße 23, 22765 Hamburg
Tel. 040 428 135 0
info@altonaermuseum.de / www.altonaermuseum.de
Öffnungszeiten Montag 10 – 17 Uhr / Dienstags geschlossen
Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr / Samstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise: 8,50 Euro, ermäßigt 5 Euro
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Führungen und Veranstaltungen
Führungen durch die Ausstellung
jeden Sonntag 14 Uhr, 60 Minuten Kosten: € 1,50 pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt
Kuratorenführungen mit Dr. Kerstin Petermann
jeden 1. Samstag im Monat, 14 Uhr, Dauer 90 Minuten Kosten: € 1,50 pro Teilnehmer zzgl. Museumseintritt
Gruppenführungen/Angebote für Schulen
Führungen für Schulklassen, Studierende, Gruppen aller Art oder in deutscher Gebärdensprache können gebucht werden über: Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131 0 oder www.museumsdienst-hamburg.de

In der Ruhe liegt die Kraft: Querfeldein und lautlos durch das Montafon

Hotel Felbermayer, Foto Andreas Kuenk

Die Ruhe – das ist es, was viele Menschen in ihrem Urlaub suchen. Abseits der Pisten, in der Stille der Natur, finden Schneeschuhwanderer und Skitourengeher ihre Balance. Ungestört durch die verschneite Winterlandschaft zu marschieren ist ein Erlebnis, das einem Wintermärchen gleichkommt. Im Vorarlberger Montafon gibt es sie noch zu Genüge, die Geheimtipps für Natureindrücke fernab von Skiabfahrten und Hüttengaudi. 150 Kilometer markierte Schneeschuhrouten führen querfeldfein über glitzernde Schneefelder und durch weiße Wälder. Skitourengeher sind in allen Höhenlagen unterwegs – die Gletscher der Silvretta reichen bis über 3.000 Meter Seehöhe. Nach einem beeindruckenden Aufstieg seine Spuren in den Schnee zu ziehen, das ist ganz großes Kino. Interessierte finden online auf www.montafon.at. zahlreiche Tipps für Schneeschuhwanderungen und Skitouren im schönen Montafon. In den Bergen schöpfen Urlauber neue Kraft. Die winterlichen Wandererlebnisse – querfeldein und lautlos durch den Schnee – beginnen vor der Haustür. „Kraft schöpfen im Montafon“ – das ist das Motto des Felbermayer Hotel & Alpine Spa Montafon**** in Gaschurn. Gastgeber Markus Felbermayer begleitet seine Gäste mit Schneeschuhen und Tourenski zu den schönsten Aussichtspunkten des Silvrettagebiets. Sein familiengeführtes Haus ist ein besonderer Ort der Erholung inmitten einer traumhaften Gebirgswelt. Alles dreht sich um Erholung, Wellness und Beauty. Die Vital-Oase mit Dampfbad, Bio- und Kräutersauna, Tepidarium und Laconium ist ein Ort, um echte Regeneration zu erfahren. Im Hallenbad können ausgiebig Längen geschwommen werden. Ein professionelles Team kümmert sich um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Gäste bei Massagen, Physio- und Hydrotherapien, Beauty, Kosmetik und vielem mehr. Kammerkonzerte und gemütliche Jazzabende runden Wintertage im Hotel Felbermayer kulturell ab. Regelmäßig gastieren international renommierte Künstler im Haus. Von regionalen und saisonalen Montafoner Spezialitäten über vegetarische Menüs bis hin zu alpiner Fusionsküche spannt sich ein vielseitiger kulinarischer Bogen. Das Hotel Felbermayer ist von 21. Dezember 2018 bis 22. April 2019 geöffnet.

Schneerosenzimmer, Foto Christine Kees

Noch ein Tipp für Wintersportler abseits der Pisten: Die Wanderführer von BergAktiv Montafon bieten zahlreiche geführte Touren an. Auf der Silvretta-Bielerhöhe liegen die höchsten Loipen Vorarlbergs. Langläufer gleiten auf über 2.000 Metern Seehöhe durch die glitzernde Winterwelt.

 

Bergerlebnis Winterwanderwoche (24.–30.03.19, 31.03.–06.04.19)

Leistungen: 6 Nächte inkl. HalbpensionPlus, 4 Tage Montafon-Brandnertalcard für Fußgänger, 3 geführte Schneeschuhwanderungen, Verleih von Schneeschuhen, Stöcken und Pieps – Preis p. P.: ab 720 Euro

Text: mk Salzburg

Die Elbphilharmonie zu Gast im Museum für Hamburgische Geschichte

Interaktives Modell der Elbphilharmonie

Vor zwei Jahren war es soweit: Am 11. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie als neues Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg und als „Kulturdenkmal für alle“ mit dem Konzert „Zum Raum wird hier die Zeit“ und einem dreitägigen Festival feierlich eröffnet.

Um der Öffentlichkeit schon vor der Fertigstellung einen Eindruck von diesem einzigartigen Bauwerk und seiner besonderen Ausstattung zu vermitteln, wurde 2016 im Rahmen der Marketingkampagne zur Eröffnung der Elbphilharmonie von der Hamburg Marketing GmbH bei der Agentur Jung von Matt ein Modul in Auftrag gegeben, das durch ganz Europa unterwegs war und unter anderem in Amsterdam, St. Petersburg und Barcelona ausgestellt wurde. Das Modul bildet die Gestalt und die Fassade der Elbphilharmonie nach und bietet über integrierte, zum Teil interaktiv zu nutzende Medienstationen einen Überblick über das Innere und Äußere des Gebäudes sowie das zu erwartende Musikprogramm.

Bis zum 18. Februar 2019 ist dieses etwa vier Meter hohe und fünf Meter lange Modul zur Elbphilharmonie nun im Museum für Hamburgische Geschichte zu Gast und kann von den Besuchern individuell erlebt werden. Das allein schon aufgrund seiner Größe und seiner realistischen Anmutung beeindruckende Modul macht die Elbphilharmonie über einen multimedialen Querschnitt in Bildern, Musik und Videos interaktiv erlebbar. An einem Touchscreen-Display mit 3D-Animation können Besucher das Haus von innen und außen virtuell erkunden und mehrere Hörstationen vermitteln einen Eindruck auf das vielfältige musikalische Programm des spektakulären Konzerthauses.

Stiftung Historische Museen Hamburg
Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg
Öffnungszeiten
Montag sowie Mittwoch bis Freitag 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr
dienstags geschlossen

Eintrittspreise
Einzelbesucher: 9,50 Euro /6 Euro / Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Pressekontakt SHMH
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel. 040 428 131 171
matthias.seeberg@shmh.org
www.shmh.de

(Text: Stiftung Historische Museen Hamburg)

Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten

Ein Ausstellungsprojekt des Museums der Arbeit und des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung
läuft noch bis 19. Mai 2019

Foto: Daniel Nide

Die Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte war bereits von vielfältigen Prozessen der Automatisierung geprägt. Mit der Digitalisierung halten nun auch Algorithmen, Robotersysteme und künstliche Intelligenzen Einzug in mehr und mehr Bereiche unserer Arbeit. Die damit verbundenen Prognosen für die Zukunft der Arbeit führen zu Diskussionen über das Pro und Contra dieser Veränderungen. Für manche stellt das Modell „Arbeit 4.0“ eine radikale und unabwendbare Bedrohung breiter Berufsfelder dar, für andere liegt in der zunehmenden Automatisierung keineswegs ein blinder Automatismus, sie plädieren vielmehr für eine aktive Gestaltung einer neuen Arbeitswelt, bei der gesellschaftliche, politische und soziale Lösungen mitgedacht werden müssen.

Die neue Sonderausstellung „Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten“, die im Museum der Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung zu erleben ist, setzt sich mit diesen Zukunftsfragen auf interaktive Weise auseinander. An elf thematisch spezifizierten Stationen wird den Besuchern gezeigt, welche fundamentalen Umbrüche durch Roboter und Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt bereits stattfinden und welche uns unter Umständen noch bevorstehen. Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wandels der Arbeitswelt bzw. der Prognosen und Visionen von zukünftigen Prozessen diskutiert die Ausstellung gemeinsam mit den Besuchern, wie wir als Gesellschaft mit den kommenden Veränderungen umgehen wollen, welche Chancen wir ergreifen können und mit welchen Risiken wir uns befassen müssen.

Foto: Daniel Nide

Ziel der Ausstellung ist es, die Dimension der mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbundenen Veränderungen zu erkunden und den Besuchern eine Orientierung in der aktuellen Diskussion zu geben. Dabei möchte die Ausstellung zum einen für die Frage sensibilisieren, was wir eigentlich unter „Arbeit“ verstehen, und zum anderen Wissen darüber vermitteln, wovon wir eigentlich reden, wenn wir Schlagwörter wie  „KI“ oder „Robotik“ benutzen. Anhand von Animationen, Info-Grafiken, Experten-Interviews, Filmsimulationen, Virtual-Reality-Stationen, den kreativen Ergebnissen einer KI und natürlich von Robotern möchte die Ausstellung zur Diskussion  einladen, welche Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung von verschiedenen Akteuren ins Spiel gebracht werden. In einem partizipativen Forum werden die Besucher dazu eingeladen, an Touch-Screens ihren individuellen Blick auf die Zukunft der Arbeit zu gestalten und zu bewerten.

OUT OF OFFICE – Das Magazin zur Ausstellung
Rita Müller/Mario Bäumer (Hrsg.), ca. 200 Seiten, ca. 80 Abbildungen, 19,90 €
ISBN: 978-3-947178-05-6, Erhältlich im Museumsladen.
Die Beiträge in diesem „Magazin zur Ausstellung“ bieten vielseitige Annäherungen an den durch Digitalisierung und KI ausgelösten Wandel unserer Arbeits- und Lebenswelt. Mit Beiträgen u. a. von: Carsten Brosda, Christoph Keese, Birger Priddat, Martina Heßler, Ulrich Eberl sowie Fotografien von Henrik Spohler

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm finden Sie unter:
www.outofoffice.hamburg und www.shmh.de
Stiftung Historische Museen Hamburg
Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
Direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek
Tel. 040 428 133 0
Öffnungszeiten
Montag 10 – 21 Uhr / Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr / Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise
Einzelbesucher: 8,50 Euro/ 5 Euro / Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Pressekontakt:
Matthias Seeberg
Stiftung Historische Museen Hamburg
Tel. +49 40 428 131 171
matthias.seeberg@shmh.org
www.shmh.de

 

(Text: Stiftung Historische Museen Hamburg)

Der Eggerhof in Saalbach hebt Mountainbiker in den Sattel

Der Bike-Circus Saalbach Hinterglemm liegt unmittelbar vor der Haustüre des Eggerhofs. Der Blick schweift über die die Pinzgauer Grasberge und Kitzbüheler Alpen – ein Revier von 400 Kilometer Bikestrecken in allen Schwierigkeitsstufen. Eingebremst wird erst wieder vor dem Hotel.

Mit 400 Kilometer Radwegen und Mountainbike-Trails zählt Saalbach-Hinterglemm zu den führenden Bike-Regionen Österreichs. Der überregionalen Tauernradweg und weitere Trails in den Nachbartälern machen das Bike-Erlebnis fast grenzenlos. Über Berg und Tal legen sich Cross-Country-Pros ins Zeug. Aber auch Gipfelstürmer und MTB-Einsteiger finden für ihre Kondition die passende Tour – auf Wunsch samt knieschonendem Aufstieg mit den Bergbahnen. Ein Abstecher lohnt sich auch in den „weltmeisterlichen“ Bikepark Leogang, der von ausgewiesenen Anfängerstrecken in Europas größtem Einsteiger-Bikepark über anspruchsvolle Trails bis zum Freeride-Vergnügen alles bereithält. Im Jahr 2020 wird hier die 2. UCI Mountain Bike Downhill WM über die Bühne gehen. Mit der kostenlosen Joker-Card, die es für die Dauer des Aufenthaltes im Eggerhof gibt, hat jeder Gast ein Gratis-Ticket für vier Sommerbergbahnen in der Tasche.

 

Absatteln und Downshiften im Eggerhof

Vom Bike in den Pool: Im 30 Grad warmen Außenpool lassen Biker den Blick über die Berge schweifen und planen bereits die nächste Tour. Doch zuvor braucht es ein Aufbauprogramm für Körper, Geist und Seele: Sauna oder Dampfbad, eine knetweiche Massage und die Nachmittagsjause (15-17 Uhr) mit Kuchen, Kaffee und kleinem Imbiss aus der Eggerhof-Küche. Den kulinarischen Abschluss des Tages bildet das 4-Gänge-Verwöhn-Abendmenü mit Zutaten aus der eigenen Landwirtschaft oder von Erzeugern aus der Region. Danach ist der Rückzug in die heimeligen Zimmer und Suiten angesagt, damit man den nächsten Bike-Tag ausgeschlafen „antreten“ kann. www.eggerhof.at

Mountainbiken am Eggerhof (30.05.–01.07.19, 24.08.–30.09.19)

Leistungen: 2 Ü, Verwöhnpension, Kinderbetreuung (So–Fr ab 14 Uhr), Wellnessbereich, Bademantel für den Aufenthalt, Joker-Card –  Preis p. P. ab 134 Euro

 

…. außerhalb des Möglichen    

Zur Ausstellung von Andrea Cziesso im Bürgerhaus Niendorf

Adam und Eva

Kommt man in den Saal des Berenberg-Gossler-Hauses und wirft einen ersten Blick auf die großformatigen Bilder, ist er erste Gedanke: Klar, kenne ich – Turmbau zu Babel von Bruegel. Dann der zweite Blick: Nee, Moment, da stimmt doch was nicht! Der dritte: Oh, das ist ja raffiniert, wie hat sie das denn gemacht?! Der Turm ist eine Collage aus verschiedenen Hausfassaden.
Schon ist man mittendrin in Andrea Cziessos Welt, in diesem Fall in der Serie „Alte Meister-Nachbauten“. Dazu gehören z.B. der „Turmbau zu Babel“ von Pieter Bruegel, „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci und „Das Frühstück im Grünen“ von Édourd Manet. Aber diese Bilder verschieben die Realität, sie haben verfremdete Inhalte und eine gewisse Vieldeutigkeit – sie sind in die heutige Zeit verlegt worden – mit einem Augenzwickern und mit einem gesellschaftskritischen Aspekt. So gibt es bei dem Werk „Adam und Eva“ nach Peter Paul Rubens keinen Apfel, sondern einen Coffee to go und einen Hamburger, und die Verführung findet nicht im Paradies, sondern auf einer Müllkippe statt. Antike Motive werden in die Gegenwart transportiert und erhalten so eine die Zeiten überspannende Wirkung.

Geisterhafte Wesen im verlassenen Haus

In der Serie Fotomontagen vom Olffschen Haus werden die Räume von tanzenden, schwebenden geisterhaften Wesen bevölkert. Dieses alte Haus ist seit 30 Jahren verlassen, wurde aber nie ausgeräumt. Es wirkt so, als wären die Bewohner nur mal kurz weggegangen. Andrea Cziesso hatte die Möglichkeit, zweimal im Haus zu fotografieren, und hat Lebendigkeit in die morbiden Stillleben gebracht. Ihre tanzenden und schwebenden Figuren und eine Explosion geben dem toten Ort Dynamik.

Kleine Kostbarkeiten aus vergangenen Zeiten bilden das Material für die Stillleben im Karton. Aus ihrem im Jahre 1900 erbauten Elternhaus, das vier Generationen ihrer Familie beherbergte, hat sie Gegenstände zusammengetragen und in Szene gesetzt. Zu den Stillleben hat Andrea Cziesso ein Buch mit dem Titel „Eine Hausgeschichte“ veröffentlicht.

Mystik und morbide Ästhetik

Engel

Obergeschoss des Berenberg-Gossler-Hauses finden sich zwei weitere Serien der Künstlerin. Ihre altmeisterlichen Halbportraits haben eine morbide Ästhetik. „In meiner Serie „status humanum“ möchte ich innere körperliche und seelische Zustände sichtbar machen, sozusagen das Innere nach außen kehren. Ganz plastisch können das Organe und Blutgefäße sein, aber auch die Verbildlichung geistiger Zustände wie sich kopflos fühlen, verwirrt oder besinnlich sein, oder ihre Wut herausschreiend“, erklärt Andrea Cziesso.
Die Serie Mixed Media ist eine Mischung aus Malerei und Fototechnik, die mystisch und märchenhaft anmutet. Es sind sehr poetische Arbeiten, Neuinszenierungen, die wiederum einen eigenen Kosmos darstellen.
Eindrucksvoll zeigen die im Haus sehr stimmig angeordneten Werke die große Bandbreite des Könnens der Künstlerin.

Von der Malerei zur digitalen Bildbearbeitung

Hanna Malzahn (li.) und Andrea Cziesso

Zur Vernissage am 11. Januar 19 stellte die Kuratorin des Berenberg-Gossler-Hauses, Hanna Malzahn, die Künstlerin vor und erläuterte einiges zu ihren Werken. Andrea Cziesso ist an der Elbe aufgewachsen und wohnt im schönsten Bauernhaus mit Fachwerk, Reetdach, mit Gemüsegarten und Hühnerstall. Ihre Mutter war Damenschneiderin, ihr Urgroßvater und ihre Großmutter waren Herrenschneider mit eigener Werkstatt. Das erkläre, so Hanna Malzahn, sicher die Affinität zu Kleidung, Verkleidung, Kostümen und zum Handwerk. Andrea Cziesso studierte Kostümdesign an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Als Kostümbildnerin verbrachte sie viele Jahre an verschiedenen Theatern, u.a. zwei Jahre im Stadttheater Bamberg. Wieder im Norden, arbeitete Andrea Cziesso Anfang der 90ziger Jahre, immer noch beheimatet in der Malerei, in Druckereien und bekam so die Entwicklung der Computertechnik in der Druckvorstufe von Anfang an mit. Sie ist sozusagen von klein auf in die Digitalisierung hereingewachsen. Mit Photoshop 1.0 machte sie erste digitale Bildversuche und erkannte das Potenzial dieser Technik für die Umsetzung ihrer fantastischen, skurrilen und manchmal auch morbiden Bildideen. Ab 2003 wendete sie sich der Fotografie zu, nach anfänglichen Portraitaufnahmen entwickelte sie sehr schnell opulente Kostüminszenierungen, sie verkleidete Freunde und Verwandte undbaute sie in phantasievolle Kulissen und sonderbare Welten ein.
Visuelle Inspirationen fand und findet sie im Theater, durch Märchen, schräge Geschichten und bei den „Alten Meistern“.

Einfühlsame Musik zur Vernissage

Hanna Malzahn und Wolfgang CG Schönfeld

Auch der Komponist und Musiker Wolfgang CG Schönfeld verbindet und komponiert Altes und Neues miteinander, es finden Einflüsse klassischer wie moderner Strömungen auf der Grundlage spätklassischer und programmatischer Musik der Romantik zusammen. So passten seine instrumentalen Musikstücke zur Vernissage sehr gut zu den Bildern.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Februar 19 zu sehen.

www.buergerhaus-niendorf.de
Berenberg-Gossler-Haus, Niendorfer Kirchenweg 17, 22459 Hamburg, Tel. 589 766 43
http://andreacziesso.de/

Wolfgang CG Schönfelds CD „Shadows“

 

Der beste Einstieg für den Sonnenskilauf am Katschi

Skitour auf das Aineck, Foto D. Fuchs, St. Margarethen

Der März ist der schneereichste Monat in der Topskiregion Katschberg Aineck – bei meist stabilem Hochdruckwetter. Dann tummeln sich in St. Margarethen im Lungau Sonnenanbeter, die nicht genug von Firn, Fun und fantastischen Aussichten bekommen können.

Von St. Margarethen im Lungau führt seit diesem Winter die topmoderne Gondelbahn Silverjet 1 bergwärts. Für Sonnenskiläufer ist das der beste Einstieg ins Skigebiet Katschberg Aineck, das sich über das Aineck und Tschaneck bis auf die Katschberghöhe auf der Kärntner Seite zieht. Von der Autobahnabfahrt St. Michael im Lungau sind es nur zehn Minuten bis zur neuen Bahn-Talstation auf das Aineck, wo auch ein beheiztes Skidepot, der Skiverleih und eine Skischule untergebracht sind.

Raus aus dem Bett, rein in den Katschi
Gipfelbahn am Aineck, Foto D. Fuchs, St. Margarethen

Von den meisten Unterkünften in dem 800-Seelenort St. Margarethen ist es nur ein kurzer Fußmarsch zum Einstieg ins Skivergnügen. Mit dem neuen Silverjet 1 geht es noch schneller in Richtung Aineck-Gipfel. Oben angekommen, holen Natur- und Sonnengenießer erst mal tief Luft und „ziehen“ sich das atemberaubende Panorama rein. Dann muss die Entscheidung fallen: Wird es die knapp sechs Kilometer lange „A1“, die drei Kilometer lange, superbreite Snowbowl im kupierten Gelände oder doch die Direttissima Richtung Katschberghöhe, eine der längsten „schwarzen“ Abfahrten Österreichs. Über Schneemangel kann man sich am Katschberg nicht beschweren. Die naturschneesichere Höhenlage (1.100–2.200 m) sorgt auch noch im März für reinweiße Pisten. Bei Bedarf können die 600 modernen Beschneiungsanlagen innerhalb von nur zwei Tagen auf allen 70 Pistenkilometern nachzuckern.

Fünf Mal fünf Sterne

Die Saison läuft bis zum 31. März 2019. Das laut skiresort.de weltweit führende Skigebiet bis 80 Kilometer Pisten verbucht 5 Sterne für seine Schneesicherheit, das Pistenangebot, die Präparierung und die Unterkünfte an der Piste. Vier Gründe, warum viele zum Sonnenskilauf nach St. Margarethen kommen, wenn die Temperaturen ein gutes Stück anziehen, die Pisten tagsüber griffig auffirnen und die Sonne die Laune hebt. Wer Skier oder Board zwischendurch abschnallen will, hat eine große Auswahl an Ski- und Berghütten, die auf skiresort.de ebenfalls mit fünf Sternen bedacht wurden. Zu den erklärten Lieblingen zählen das Gipfelrestaurant Adlerhorst, die Branntweinerhütte, die Kößlbacheralm, Aineckstubn oder der Schlögelberger. Diese Adressen werden auch von Schneeschuh- und Skitourengehern angegangen, die eine Extraportion Vitamin D und Schnee zu schätzen wissen. www.stmargarethen.at

SkiPlus Pauschale Lungau (16.03.19–Saisonende)

Leistungen: 5 Ü inkl. 4 Tage-Skipass SkiLungau (Katschberg-Aineck, Grosseck-Speiereck, Fanningberg, Kleinliftanlagen), gratis Skibus in die Skigebiete Katschberg-Aineck, Grosseck-Speiereck, Fanningberg und Obertauern, 15% ermäßigten Skiservice oder Leihskier, 10% ermäßigter Gruppen-Skikurs, 2-Euro Hüttenbonus auf Konsumationen über 10 Euro, 20% ermäßigter Tageseintritt in die BadeINSEL Tamsweg, 25% ermäßigter 3-Stunden-Eintritt ins Vital- & Wellnesscenter Samsunn Mariapfarr, 15% ermäßigter Eintritt in die Erlebnisburg Mauterndorf.– Preise p. P.: HP im Hotel**** ab 588 Euro, Ü/F im Gasthof*** ab 475,50 Euro, Zimmer mit F ab 259,50 Euro, Ferienwohnung (o.V.) ab 882,00 Euro für 2 Erwachsene und 2 Kinder

TIPP: 16.02.19 ab 16 Uhr: Mondschein-Skitour von der Talstation Aineck zur Branntweinerhütte