Hintersinniges, Märchenhaftes und Gedichte

Foto: Peggy Wolf

 

Weihnachtslesung der Hamburger Autorenvereinigung mit Susana Farkas, Lutz Flörke, Sibylle Hallberg, Barbara Naziri, Kim Rylee und Peggy Wolf
Am Klavier: Marina Savova  

 

 

 

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19 Uhr

Bethanien-Höfe Eppendorf

Martinistraße 41 – 49, 20251 Hamburg

Eintritt: 12 €, Gäste der Hamburger Autorenvereinigung 9 €, Mitglieder frei.

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Anfahrt: Buslinien 20 und 25 bis Julius-Reincke-Stieg (Bethanien)

http://www.hh-av.de/ 

Laß leuchten! Peter Rühmkorf zum Neunzigsten

Kuratorenführung zur Ausstellung im Altonaer Museum mit Dr. Michaela Nowotnick am Samstag, den 7. Dezember 2019 um 14 Uhr

Peter Rühmkorf in seiner Övelgönner Küche, Foto DLA Marbach

Unter dem Titel „Laß leuchten“ zeigt das Altonaer Museum eine ästhetisch faszinierende und interaktiv erlebnisreiche Literaturausstellung zum 90. Geburtstag des vielfach preisgekrönten Dichters Peter Rühmkorf. Kuratiert von einem Team der Arno Schmidt Stiftung, präsentiert die Ausstellung Leben und Oeuvre des Wahlhamburgers Rühmkorf, der lange Jahre in Övelgönne an der Elbe zu Hause war, in einer facettenreichen Inszenierung. Zentrales Element der Ausstellung ist der „Raum der Gedichte“, in dem zehn lyrische Texte Rühmkorfs in Großprojektionen inszeniert werden. Zehn Leserinnen und Leser, unter ihnen Franziska Augstein, Nora Gomringer, Jan Wagner und Heinrich Detering, stellen je ein Gedicht im Interview vor und erklären, warum es ihnen besonders am Herzen liegt.

Eine Auswahl von weitgehend unbekannten Film-Aufnahmen von Rühmkorfs „Jazz und Lyrik“- Programmen aus mehreren Jahrzehnten ergänzt die Gedichtprojektionen. Weitere Themenstationen widmen sich wichtigen Aspekten im Schaffen und Leben des Dichters, stellen einzelne Werkphasen vor und erläutern auf anschauliche Weise sein poetisches Konzept. In vier Medien-Installationen kann von den Besuchern auf spielerische Weise nachvollzogen werden, wie Reimkunst, Ironie, politisches Engagement und Subjektivität in Rühmkorfs Lyrik zusammenwirken. Eine fünfzig Quadratmeter große Wandinstallation verdeutlicht am Beispiel des Gedichts „Selbst III/88“ Rühmkorfs aufwändigen Arbeitsprozess.

Dr. Michaela Nowotnick aus dem Kuratoren-Team der Ausstellung lädt am Samstag, dem 7. Dezember 2019 zu einer Führung durch die Ausstellung, bei der die verschiedenen Themenbereiche vertiefend erläutert werden.

 

Stiftung Historische Museen Hamburg

Matthias Seeberg

Pressesprecher

Tel.: 040 428 131 171

matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de

Von der Stärke einer Freundschaft

Cover

35 Jahre nach dem Abitur fährt Barbara zu einem Klassentreffen in ihre Geburtsstadt Gleiwitz. Bei einem Abstecher in den Vorort ihrer Kindheit ist es wie ein Déjà vu, als sie zwei Mädchen im Garten spielen sieht. Es erinnert sie an ihre Gemeinschaft mit ihrer Freundin Hanna, deren Großmutter Anfang der 1990er Jahre hierher zurückgekehrt ist. Aber was ist aus Hanna geworden?

Die Freundinnen hatten seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr. So wird Kathrin von K., Hannas Großmutter, nicht nur die Vergangenheit wieder aufleben lassen, sondern auch die Gegenwart lebendig machen und die Kindheitsfreundinnen wieder zusammenführen. Hanna, die sich nach dem Tod ihres Sohnes in ein Kloster zurück gezogen hat, und Barbara, die selbst einen querschnittsgelähmten Sohn hat, finden zu ihrer alten Freundschaft zurück. Renate Gandor-Glodny zeichnet ein einfühlsames Porträt von Menschen verschiedener Generationen, die Widrigkeiten in ihrem Leben überstehen müssen. Barbaras Sohn Alexander hat sich in einem geistigen Kosmos aus Literatur verschanzt und sich damit, ähnlich wie Hanna, in seinem Schmerz isoliert. Barbara lebt nur noch für Alexander und meint, kein Recht mehr auf ein eigenes Leben zu haben, solange es Alexander schlecht geht. In der wiedererstandenen Gemeinschaft der Freundinnen, ergänzt durch die Großmutter und Alexander sowie durch Andreas, der behutsam in Barbaras Leben tritt, erstarken die einzelnen Persönlichkeiten und finden zu einem tiefen Zusammenhalt. Wie der Buchtitel es schon benennt, ist diese Geschichte ein Plädoyer für Mut und Zuversicht, dass auch in den vermeintlich dunkelsten Momenten von irgendwoher ein Licht kommt und dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Gerade in der heutigen Zeit baut diese Art Lektüre die Leserinnen und Leser gewiss auf und entlässt sie mit einem positiven Gefühl.

Renate Gandor-Glodny wurde 1944 in Posen geboren und lebte bis zu ihrer Ausreise 1979 nach Hamburg in Gleiwitz/Gliwice. Sie studierte am Polytechnikum in Gliwice und schloss das Studium als Dipom-Ingenieurin ab. Seit 1960 schreibt sie, zunächst Gedichte, später auch Prosatexte und journalistische Texte. Sie ist außerdem freie Übersetzerin und Journalistin.

Renate Gandor-Glodny: Steh auf und geh
Verlag Tredition, Hamburg 2012

Geburtstagsautorenlesung „80-1“: Poesie trifft Erzählungen und Musik

Chin-chin, Bild: László Kova

Dr. László Kova war ein politischer Flüchtling aus Ungarn, lebt seit 45 Jahren in seiner beliebten Wahlheimat Hamburg. Er liebt Flüsse und Meere, seine literarische und malerische Inspirationen findet er an der   Nord- und Ostsee, Elbe, Donau oder eben in der Lagunenstadt Venedig. Sein literarisches Schaffen ist ein vielseitiges Spiegelbild  seiner Erfahrungen und Emotionen als Dozent, Hilfsarbeiter in der DDR, wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer westdeutschen Universität, Handballtrainer in der Bundesliga, freischaffender Journalist und Dozent an einem Sprachinstitut in Hamburg. Seine Poesie und Kurzprosa sind Reflexionen seiner diversen Lebensphasen im sozialistischen Ungarn, in der kommunistischen DDR und im demokratischen Deutschland.

László Kova

Seine Lesung ist ihm an seinem „80-1“. Geburtstag ein literarisches und musikalisches Fest. Aus diesem Anlass lädt er jeden Besucher während seiner ´Autorenlesung bei von ihm live gespielten musikalischen Klängen auf Keyboard´ zu einem Glas Wein zum Anstoßen. László präsentiert diesmal aus seiner Literaturschatzkiste Humorvolles und Ernstes als Lyrik und Kurzprosa. Seine Veröffentlichungen erschienen in Anthologien u.a. bei LangenMüller Verlag München, pro-cutura Hamburg, Schmidt-Römhild Lübeck, net-Verlag Tangerhütte, Zeitgut Verlag Berlin und Rowohlt Reinbek/Hamburg.

Auch als bildender Künstler ist er tätig. Seine Lithografien, Radierungen, Gemälde und Kleinplastiken in Bronze zeigten Galerien u.a. auf Zypern, in Frankreich, Schweden, Norwegen, Japan, der Schweiz und den USA.

Die Autorenlesung wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert.

Um Platzreservierung wird erbeten unter
edition.kova@web.de

Wo und wann:
Alfred Schnittke Akademie International

Max-Brauer-Allee 24, 22523 Hamburg
Do., 14. Nov. 2019, 19:30 Uhr

Veranstalter:
Hamburger Autorenvereinigung

Eintritt: 12 €,

Buchvorstellung mit Joachim Frank

Wie ich lernte, einen Hund zu lieben

So lautet der Titel des neuen Buches von Joachim Frank, das bei Fred & Otto – der Hundbuchverlag, Berlin gerade erschienen ist. Die literarisch-vergnügliche Erzählung richtet sich an alle Frauchen und Herrchen sowie an jene, die es vielleicht werden wollen. Der Autor schildert in diesem Buch seinen Werdegang vom bekennenden Hundhasser zum liebevollen Hundevater.

Frank sagt: „Ein Hund rührt an – oder macht Angst. Ein Hund kann einen Zweck erfüllen, Ärger bereiten oder Freude. Von praktischer Nützlichkeit ist er nur in Ausnahmefällen, und als Geschenk eignet er sich gar nicht. Dachte ich lange.“

Naturgemäß decken sich die Interessen von Ehepartnern nicht immer und in jedem Punkt, und manchmal sind Vorlieben oder Abneigungen sogar völlig gegensätzlich. Beim Autor und seiner Frau war das in Bezug auf Hunde der Fall. Seine Frau liebte Hunde, und er hasste diese Spezies regelrecht. Seine tiefe, von Angst geprägte Abneigung hatte ihre Gründe. Da schien ein Kompromiss ausgeschlossen zu sein. Aber sollte ihr Herzenswunsch nach einem Hund für immer unerfüllt bleiben? Wegen ihm? Wegen seiner Angst?

Der Autor glaubte einen schlauen Trick gefunden zu haben, um das Dilemma zu lösen. Auf die Karte zum Geburtstag seiner Frau schrieb er: „Ich schenke dir einen Hund – wenn Du willst. Ich werde mir alle Mühe geben, ihn zu tolerieren, will aber nichts weiter mit ihm zu tun haben“, und ahnte nicht im Entferntesten, wie Cockerspaniel-Mädel Birka fortan sein Leben verändern und aus ihm, dem bekennenden Hundehasser, das genaue Gegenteil machen sollte, nämlich den liebevollen Hundepapa.

Der erste Teil des Buches handelt von den turbulenten Reaktionen, Empfindungen und Diskussionen, die dieses „Geschenk“ auslöste, im zweiten Teil werden jene Umwälzungen geschildert, die der neue Hausgenosse bewirkte, und im dritten Teil wird erzählt, wie Hündin Birka zum natürlichen Bestandteil des alltäglichen Lebens und zu einem regelrechten Familienmitglied wurde – mit allen Höhen und Tiefen, die das Zusammenleben von Mensch und Tier zu bieten hat: Lebensfreude, Sorgen, Krankheiten, schöne Begegnungen und gefährliche Erlebnisse, praktische Probleme und berührende Momente; Liebe, Trauer und Mitgefühl.

Vor allem aber erfährt der Leser, wie Birka eine unentdeckte Saite in der Gefühlswelt des Autors anschlug und sein Empfinden gegenüber Hunden – gegenüber Tieren generell – veränderte.

Dieses Buch ist eine literarisch genüssliche Rückschau auf ein Zusammenleben mit Hund, die uns lehrt, viele Dinge des Lebens neu und anders zu sehen.

Joachim Frank. Wie ich lernte, einen Hund zu lieben, Berlin 2019, Verlag Fred & Otto, 190 S., 14,99 €, ISBN: 978-3-95693-049-2

Buchvorstellung am 19. September um 19 Uhr im Bücherwurm Pinneberg.

Infos und Kartenreservierung:
Bücherwurm Pinneberg

 

Herausragende Ausstellung über den Lyriker Peter Rühmkorf

Peter Rühmkorf spricht bei „Künstler für den Frieden“ im St. Pauli-Stadion, Hamburg, 1983, Foto Helga Kneidl, DLA Marbach

Anlässlich von Peter Rühmkorfs 90. Geburtstag präsentiert die Arno Schmidt Stiftung, Erbin der Urheberrechte des Autors, in einer atmosphärisch und medial außergewöhnlich gestalteten Literaturausstellung im Altonaer Museum einen umfangreichen Einblick in das Werk und in den Nachlass des Dichters. Unter dem Titel „Lass leuchten!“, der einem von Rühmkorfs Gedichten entstammt, setzt sich die Ausstellung anhand von visuellen Inszenierungen, Manuskripten, Fotos und Alltagsobjekten mit dem facettenreichen Leben und Schaffen des engagierten Künstlers auseinander. Rühmkorfs Sammelsurien als Quelle seiner Inspiration eröffnen ebenso wie eine Reimwortmaschine oder filigrane Schriftanimationen einen unmittelbaren, sinnlichen Zugang zu seinem Werk.

Der vielfach preisgekrönte Dichter Peter Rühmkorf (1929–2008) gehört zu den bedeutendsten Lyrikern und Essayisten der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur. In seinen Texten bedichtete Rühmkorf die Liebe und den Tod ebenso wie den Schnaps und den Schnellimbiss – nichts erschien ihm zu unbedeutend, um in eine lyrische Form gefasst zu werden. Seine vor allem durch Wortwitz funkelnden Gedichte bewegen bis heute mit ihrem politischen Engagement und bewähren sich zugleich auf dem poetischen Hochseil. Das Bühnenprogramm „Jazz und Lyrik“, mit dem er 1966 erstmals gemeinsam mit dem Jazzpianisten Michael Naura und dessen Quartett im Rahmen der Aktion „Dichter auf dem Markt“ auf dem Hamburger Adolphsplatz gastierte, erreichte über Jahrzehnte ein großes Publikum. Seit den frühen 1970er Jahren lebte der Autor mit seiner Frau, der Politikerin Eva Rühmkorf, im Hamburger Stadtteil Oevelgönne an der Elbe, umgeben von zahlreichen Fundstücken von seinen Reisen und Treibgut aller Art. An seinem „Schreibmaschinengewehrchen“ verfasste er dort mit Blick auf Fluss und Hafen Lyrik, Prosa, Essays und Theaterstücke. Seine Texte, Notizen und Zeichnungen sammelte er in Hunderten von Archivkästen, die heute den umfangreichsten Einzelnachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach bilden.

Blick in die Austellung Lass leuchten, Altonaer Museum, Foto Sinje Hasheider (2)

Zentrales Element der Ausstellung ist der „Raum der Gedichte“, in dem zehn lyrische Texte Rühmkorfs in Großprojektionen inszeniert werden. Zehn Leserinnen und Leser, unter ihnen Franziska Augstein, Nora Gomringer, Jan Wagner  und Heinrich Detering, stellen je ein Gedicht im Interview vor und erklären, warum es ihnen besonders am Herzen liegt. Die Textinszenierung von Stefan Matlik nimmt Rühmkorfs Bild vom „Fliegen“ der Texte über den Niederungen von Arbeit und Alltag auf, sodass die Gedichte als luftige Gebilde im Raum schweben. Eine Auswahl von weitgehend unbekannten Film-Aufnahmen von Rühmkorfs „Jazz und Lyrik“-Programmen aus mehreren Jahrzehnten ergänzt die Gedichtprojektionen. Weitere Themenstationen widmen sich wichtigen Aspekten im Schaffen und Leben des Dichters, stellen einzelne Werkphasen vor und erläutern auf anschauliche Weise sein poetisches Konzept. In vier Medien-Installationen kann von den Besuchern auf spielerische Weise nachvollzogen werden, wie Reimkunst, Ironie, politisches Engagement und Subjektivität in Rühmkorfs Lyrik zusammenwirken. Eine fünfzig Quadratmeter große Wandinstallation verdeutlicht am Beispiel des Gedichts „Selbst III/88“ Rühmkorfs aufwändigen Arbeitsprozess. In einem umfangreichen Begleitprogramm, das neben zahlreichen Führungen, einen festlichen Abend zu Rühmkorfs 90. Geburtstag, eine Lesung mit dem Lyriker und Büchner-Preisträger Jan Wagner, eine wissenschaftlichen Tagung und vielfältige pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche umfasst, können sich die Besucher vertiefend mit dem Oeuvre Peter Rühmkorfs auseinandersetzen. Im Anschluss an die Laufzeit in Hamburg wird die Ausstellung im Deutschen Literaturarchiv Marbach gezeigt.

Eine Vielzahl an Veranstaltungen wird während des Ausstellungszeitraums stattfinden, die in einem Flyer des Altonaer Museums zum Download zusammengefasst sind:

Lass_leuchten_Peter_Ruehmkorf_Flyer

Hier gehts zum Altonaer Museum

Stiftung Historische Museen Hamburg
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel.: 040 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de

Auf den Hund kommen?

Joachim Frank mit Birka. – Foto: Tanja Plock, Pinneberger Tageblatt

Die Frage, mit welchem Geschenk man seine langjährige Ehefrau noch überraschen könnte, soll das Leben des Autors Joachim Frank komplett auf den Kopf stellen. Eigentlich hat er es ja gar nicht mit Hunden. Hunde sind überhaupt nicht sein Ding. Und dass er eines Tages nicht nur einen Hund haben, sondern auch über ihn schreiben würde, das hätte er wohl selbst nicht gedacht. Für alle, die jetzt denken: „Nicht noch’n Hundebuch…!“ – das hier ist anders, denn es beschreibt die Wandlung eines Hundehassers zu jemandem, der dem Charme des kleinen Fellknäuels erliegt. Der Autor ist nicht für Gefühlsduseleien bekannt, und so ist auch sein neuestes Buch auf zurückhaltende Weise berührend. Es gibt informative Einblicke in ein Leben mit Hund, denn Joachim Frank thematisiert Unsicherheiten genauso wie erfreuliche Momente, Probleme in der Hundeerziehung, aber auch Kosten für den Tierarzt und dergleichen, sodass dieses Buch auch als Entscheidungshilfe für oder gegen einen Hund dienen kann. Alles das mit einer gekonnten Mischung aus Humor und Sachlichkeit kurzweilig erzählt.

Hier ein Auszug, den wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags FRED&OTTO – Der Hundeverlag, Berlin, veröffentlichen:

Auszug Kapitel 1-3:

Der Tag beginnt

Ob Birka noch schläft?
Ich blinzele aus meinem Bett zu unserer Cockerspaniel-Hündin hinüber, die eingerollt in ihrem Körbchen liegt. Schon Zeit zum Aufstehen?

Im Sommer sind die Nächte kurz in Schweden, und erste Sonnenstrahlen dringen bereits früh am Morgen in unser Schlafzimmer. Wie spät ist es? Wenn ich jetzt zum Wecker lange, ist es mit der Nachtruhe vorbei. Dann weiß Birka nämlich, dass ich wach bin, kommt sofort an mein Bett und stupst mich an. „Hey“, scheint sie mir zu sagen, „ich bin auch schon wach, das Wetter ist herrlich, komm raus aus deiner Kiste, von mir aus können wir gleich loslegen!“

Ich bin kein Langschläfer und liebe die frühen Stunden des Tages. Also schaue ich doch auf die Uhr. Ist es allerdings vor sieben, dann sage ich: „Birka, es ist noch zu früh“. Diesen Satz kennt sie und trottet folgsam in ihr Körbchen zurück. Spätestens zwanzig Minuten später steht sie jedoch erneut vor meinem Bett, um mich zum Aufstehen zu bewegen. Sanft berührt ihr Näschen meinen Ellenbogen, und wenn ich in ihre braunen Augen schaue, kann ich gar nicht anders, als meinen Arm auszustrecken und sie zu streicheln.

Birka ist nicht sehr schmusig, aber am Morgen fordert sie ihre Streicheleinheiten regelrecht von mir ein. Meine Hand gleitet über ihr schwarz-weißes Köpfchen, hinter und unter ihre Ohren, die sich wie flauschige Waschlappen anfühlen. Darunter gibt es zwei ganz besonders empfindsame Stellen, kleine Vertiefungen am Ansatz ihrer wuscheligen Ohren, und wenn meine Finger sie dort sanft massieren, schmiegt Birka ihr Köpfchen fest an meine Handfläche, um durch den Gegendruck ihren Genuss zu erhöhen. Voller Dankbarkeit leckt sie gleichzeitig mit ihrer etwas rauen, fast trockenen Zunge über meinen Unterarm. Ein Moment inniger Verbundenheit ist das zwischen uns.

Höre ich mit den Streicheleinheiten auf, weil mein ausgestreckter Arm müde wird, stupst Birka mich erneut an, damit ich weiter mache. Oder sie dreht mir ihre Rückansicht zu, sodass ich oberhalb ihres Schwanzansatzes mit dem Kraulen fortfahre. Sie hockt sich hin, rückt aber nach und nach immer ein wenig weiter von mir weg. Nie habe ich begriffen, warum. Ich recke mich und strecke mich also bis an die Grenze meiner Reichweite. Ist das ihr „Trick“, mich aus dem Bett zu lotsen und zum Aufstehen zu bewegen? Wird die Entfernung zwischen uns zu groß, beende ich die Liebkosungen und lasse mich zurück in die Kissen fallen, vielleicht kann ich ja doch noch ein halbes Stündchen rausschinden und ein wenig im Bett dösen. Doch Birka gibt nicht auf! Erneut kommt sie ganz nah heran, stupst mich an und fordert weitere Streicheleinheiten.

Immer, wenn wir unseren Sommerurlaub in Schweden verbringen, wiederholt sich dieses morgendliche Ritual so oder so ähnlich, bis Birka unruhig wird und aus dem Schlafzimmer galoppiert. Ich kapituliere und stehe auf. Und genau das ist ihr eigentliches Ziel ‒ und das Signal! Voller Begeisterung rennt unsere Hündin in Richtung Haustür, denn sie weiß, dass gleich unsere ausführliche Morgenrunde durch den Wald beginnen wird. Das Wetter ist schön, die Natur lockt, und wir beide freuen uns auf den gemeinsamen Spaziergang über Stock und Stein, Hügel rauf und Hügel runter, durch hohes Gras, über weite Wiesen und dichten Wald. Für Birka hält jeder junge Morgen tausend und einen verlockenden Geruch bereit, und ich genieße es, mit ihr zusammen zu sein, meinen Gedanken nachzuhängen, die frische Luft zu atmen und mich aufs Frühstück zu freuen, das meine Frau Elke in der Zwischenzeit für Mensch und Hund vorbereiten wird. Kann ein Tag schöner beginnen?

Ich gestehe, dass ein derartiger Tagesbeginn vor unserer Zeit mit Birka so ziemlich das Letzte gewesen wäre, was ich mir gewünscht hätte. Schon der Gedanke, mit einem Hund in einem Zimmer schlafen zu müssen, hätte mich in Angst und Schrecken versetzt. Kein Auge hätte ich zugetan! Die Vorstellung, dass ein Hund Teil meines Lebens werden könnte, lag mir so fern wie der Mond. Mit Hunden hatte ich nämlich bis dahin rein gar nichts am Hut, und daraus machte ich keinen Hehl. Im Gegenteil! Wie es zu diesem erstaunlichen, von mir selbst für unmöglich gehaltenen Wandel vom Hunde-Hasser zum Hunde-Vater kam, das ist die Geschichte, die ich erzählen möchte.

Was schenke ich bloß?

Ich saß an meinem Schreibtisch und grübelte. Wie ein Papier gewordenes Fragezeichen lag die Glückwunschkarte vor mir auf dem Schreibtisch, denn der Geburtstag meiner Frau stand vor der Tür. Doch bevor ich das Hauptgeschenk nicht hatte, war es unmöglich, die passenden Formulierungen zu finden. Und genau da lag der Hase im Pfeffer, weil mir gerade das noch fehlte!

Wenn man jahrzehntelang verheiratet ist, fällt es nicht leicht, zu jedem Geburtstag des lieben Partners eine Überraschung aus dem Hut zu zaubern. Männern soll das bekanntlich noch schwerer fallen als Frauen, und ich bin da keine Ausnahme.

Also goss ich mir noch ein Glas Rotwein ein und ging in meinem Arbeitszimmer auf und ab. Zwar hatte ich bereits ein paar kleinere Geschenke gekauft, jedoch war nichts wirklich Tolles darunter. Meine Nervosität wuchs, denn die Zeit drängte.

Ratlos tigerte ich hin und her, dachte über Karten für Konzerte oder Theater nach, über Gutscheine von Parfümerien, Einladungen in Restaurants und so weiter. Wie langweilig! Das übliche Buch und eine CD hatte ich zum Glück schon. Aber ein Knüller fehlte, eine richtige Überraschung, etwas, worüber Elke sich wirklich freuen würde. Bloß was?

Vor dem Fenster blieb ich stehen und schaute auf die Straße. Es dämmerte bereits, das fahle Licht der gegenüberliegenden Straßenlaterne fiel auf den nassglänzenden Asphalt und Wind trieb herabgefallene Blätter vor sich her. Herbststimmung. Wenn mir doch bloß dieses verdammte Geschenk einfallen würde! Verzweifelt nahm ich noch einen Schluck Rotwein, der aber leider auch nicht die zündende Idee bewirkte. Nervös trommelte ich mit den Fingern auf die Fensterbank. Ganz hinten bog jemand um die Ecke und kam die Straße entlang. Ein Spaziergänger, na ja, nichts Ungewöhnliches. Ich erkannte eine Frau, die einen Hund an der Leine führte. „Hoffentlich schei … der nicht vor unser Haus“, ärgerte ich mich schon im Voraus, denn das konnte ich nun gar nicht leiden. Überhaupt Hunde! Absolut nichts für mich. Im Gegenteil!

Gerade wollte ich mich vom Fenster abwenden, als jener Gedanke durch meinen Kopf zuckte, der unser Leben vollständig verändern sollte.

Der Entschluss

Plötzlich erinnerte ich mich an den lange gehegten Herzenswunsch meiner Frau, der allerdings unerfüllbar zu sein schien. Nicht weil dessen Verwirklichung zu teuer oder aus anderen Gründen utopisch gewesen wäre. Nein, ich war das Hindernis, das im Weg stand!

Schon oft hatte Elke mir von ihrer Kindheitsliebe erzählt, nämlich von Birka, einer schwarz-weißen Cockerspaniel-Hündin, mit der sie aufgewachsen war. Seitdem waren Jahrzehnte vergangen, in denen sie nie einen Hund besessen hatte, weil ich mich strikt weigerte, diese Möglichkeit überhaupt nur in Betracht zu ziehen.

Zurück an meinem Schreibtisch, starrte ich auf die noch immer unbeschriebene Glückwunschkarte, die wie eine stumme Mahnung vor mir lag. Ich goss mir Rotwein nach, kaute an meinem Stift. Ein Hund? Sollte ich ihr einen Hund schenken? Tausend Gedanken und Fragen schossen durch meinen Kopf. Ich wägte ab, stellte mir vor, verwarf wieder. Andererseits: Was wäre das für eine Überraschung! Dazu müsste ich allerdings meine Abneigung und vor allem meine Angst vor Hunden überwinden. Wollte ich das? Konnte ich das überhaupt? Zwei Seelen kämpften in meiner Brust. Gerade stellte ich mir noch Elkes Freude vor, dann stiegen schon wieder Erinnerungen und Bilder von ärgerlichen, peinlichen und von Furcht geprägten Erlebnissen in mir auf. Wie anders hatte Elke immer reagiert, wenn wir irgendwo Hunden begegnet waren! Wie liebevoll hatte sie beinahe jeden x-beliebigen Köter – so meine übliche Bezeichnung für diese „Kreaturen“ – mit vor Zuneigung glänzenden Augen gestreichelt, während ich am liebsten einen weiten Bogen um jeden Hund gemacht hätte.

Es gärte, brodelte, tobte in mir. Konnte ich? Wollte ich? Wie wäre wohl das Leben mit einem solchen Hausgenossen? Was würde sich ändern? Konnte ich meine Angst durch einen kleinen eigenen Hund, den wir selber erzogen, überwinden?

Vielleicht war es voreilig, unbedacht und einer momentanen Laune geschuldet, vielleicht half der Rotwein, vielleicht war es die Vorstellung von Elkes Freude, dass ich mir endlich einen Ruck gab. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, sagte ich mir, „schließlich werden wir beide nicht jünger, und wenn wir uns auf das Abenteuer eines Hundes einlassen wollen, muss das jetzt geschehen.“ Aber ein kleines Hintertürchen wollte ich mir allerdings offen halten …

Beherzt griff ich zum Stift und fügte der üblichen Gratulation und den besten Wünschen für das kommende Lebensjahr hinzu: „Ich freue mich sehr, dass Du Dein Leben so überaus aktiv und fröhlich gestaltest und genießt. Prima! Aber fehlt da nicht etwas? Ist da nicht noch ein ganz lang gehegter Wunsch zu erfüllen? Drehst Du die Karte um, weißt Du, was ich meine. Und schließlich kommen wir in ein Alter, da sollte man die erfüllbaren Wünsche auch verwirklichen. Um es kurz zu machen: Ich schenke Dir einen Hund Deiner Wahl – wenn Du ihn denn willst.“

Ich goss den Rest der Rotweinflasche in mein Glas, lehnte mich zurück und dachte: „Worauf lässt du dich damit bloß ein? Aber vielleicht hast du ja auch Glück, und sie will gar keinen Hund mehr haben.“

<><><><><><><>

Ob der Autor aus dieser Nummer wieder rauskommt? Eher nicht …

Als Lektüre empfohlen:

Buchcover

Joachim Frank: Wie ich lernte, einen Hund zu lieben
FRED&OTTO – Der Hundeverlag, Berlin 2019
Zur Website des Verlags

<><><><><><><>

Zur Website des Autors Joachim Frank

Die Stadt, die niemals schläft – Hanna Malzahn stellt in Cuxhaven aus

von Jutta de Vries

„Downtown“
Foto: Hanna Malzahn

Am 7. Juli wurde um 11 Uhr die Ausstellung „Die Stadt, die niemals schläft“ mit Gemälden von der Hamburger Künstlerin Hanna Malzahn im Schloss Ritzebüttel in Cuxhaven eröffnet. Hier folgt ein Gastbeitrag der Kulturpädagogin Jutta de Vries zur Einführung in die Ausstellung. Sie hat diese Einführungsrede am 7. Juli vor Ort gehalten. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. August zu sehen.

Musik: Frank Sinatra, New York, New York

Weil alle lebenden jungen Musiker im Cuxhavener Umkreis schon ihre Sommerferien genießen, ist ein berühmter Sänger für uns heute morgen eingesprungen, wenn auch leider nur digital: Frank Sinatra mit „New York New York“, „the city that doesn’t sleep“ Ich möchte erwachen in der Stadt, die niemals schläft, und wenn ich es da schaffen kann, dann schaff ich es auch überall“ — Haben Sie den drive, die Unrast, die Gier nach Leben in der Anonymität, aber auch die Bewunderung für ein solches steinernes Riesengebilde „Weltstadt“ in der Musik gespürt?

Die Malerin, Illustratorin, Buchkünstlerin und Fotografin Hanna Malzahn aus Hamburg ist genau so fasziniert von der Stadt, die niemals schläft. Nach dem Studium Mode und Textildesign und der Pädagogik war sie als Lehrerin an Berufsschulen und am Landesinstitut für Lehrerbildung tätig. Seit ihrer Ateliergründung 2009 hat sie an vielen Orten ausgestellt. Sie ist Mitglied in den Künstlervereinigungen GEDOK und BBK, außerdem Kuratorin am Berenberg-Gossler Haus in Hamburg.

Gerade erscheint ihr erster Bildband zusammen mit Lyrik der Hamburger Literatin Maren Schönfeld. Ein Probeexemplar ist auch hier einzusehen.

Sinatras „Stadt, die niemals schläft“ geht mit der neuen Ausstellung von Hanna Malzahn eine Symbiose ein. Das titelgebende Werk hat Sie schon auf der Einladungskarte und gleich als erstes hier beim Eintritt in den Galeriesaal begrüßt. Die Künstlerin zeigt anstelle von New York ihre Stadt Hamburg, die niemals schläft, zumindest nicht auf St. Pauli, Nachtschwarz und doch glühend überlagern sich die vielen schnellen und flüchtigen Eindrücke des Vergnügens, einer ambivalenten Scheinwelt – heisst „dollhouse“ nun Puppenhaus oder verrücktes Haus? Ist die Freiheit wirklich groß? Und wo sind die Menschenmassen, die sich stets durch das Viertel wälzen? Viele Fragen, die wir uns als Betrachter*innen stellen werden.

Eine Stadt, die niemals schläft…
Schloss Ritzebüttel
Foto: Maren Schönfeld

Gleich nebenan befinden sich ja die Gedächtnisräume für den berühmtesten Herrn auf Ritzebüttel einst im 17. Jh., Amtmann Barthold Heinrich Brockes, der sah alles ganz anders. In seiner Dichtung kam die Stadt nicht vor. Wenn sich der Herr Senator, der Pflichtjahre im damals zu Hamburg gehörenden Elbe-Bollwerk Ritzebüttel ableistete, nach der damals schon riesigen Stadt Hamburg sehnte, dann nur nach seinem geliebten Garten vor dem Steintor. Gottes Schöpfung hier auf Erden in der Natur zu feiern, war ihm als Dichter das Höchste: „weil bey den Farben und Figuren so wunderschöner Kreaturen zugleich des Schöpfers Gegenwart unleugbar wird ihm vorgestellt“, so heißt es in einem Gartengedicht aus der Sammlung „Irdisches vergnügen in Gott“.

Während Brockes zu seiner Zeit der beginnenden Aufklärung ein Universum der Fülle in der Natur aufzeigt, macht Hanna Malzahn ein Universum sichtbar, das genau da ansetzt, nämlich im menschlichen Fortschrittsglauben und Erfindergeist, der mit dem barocken Gottesbild nicht mehr viel gemein hat. Es türmen sich die Fragmente der Stadtansichten, berühmte oder austauschbare, die in allen Großstädten der Welt zu finden sind; die wir zu kennen meinen, aber wir können keine so richtig finden, denn es handelt sich inhaltlich um Projektionen der Wirklichkeit auf Wunschtäume oder Horrorvisionen. Da verwandelt sich die Welt in Luftschlösser, in Wolkenkuckucksheime; es sind Fragmente einer universellen Urbanität, die um uns herum tanzen, aus dem Lot geraten, sich spiegeln oder in Nebelschwaden versinken.

Die Bodenhaftung scheint verloren, der Taumel in eine weite Vernetzung von Erinnerungswelten nimmt seinen Lauf, wie es in der Werkgruppe „Fragmente der Welt“ gut ablesbar ist. Da findet sich das St.Pauli-Theater auf dem Eiffelturm, der Topkapi Palast an den Wassern der Elbe, Shanghai und New York sind auch nicht weit, in den Hafensilhouetten erscheinen die Bibliothek von Ephesus und auch die Elphi, alles tanzt zusammen, über- mit- oder gegeneinander, so dass es scheint, als ob der Mensch hier gar keinen Platz mehr hat. er ist auch in der Tat nirgends sichtbar, nur seine Spuren, Spuren der Genialität, Spuren der Erfindungsgabe,

Spuren der Maßlosigkeit, des immer größer, höher, weiter….

Freude am Spiel, an der Farbe, an der Form bilden in Hanna Malzahns Arbeiten die Menschheit und ihr Tun und Lassen als Metapher unausgesprochen hinter den Fassaden ab. Der Bau von Behausung ist als Schutz und individueller Rückzugsraum des Menschen eine frühe Kulturleistung, die heute in immer anonymeren Megastädten ohne Rücksicht auf menschliche Bedürfnisse kumuliert.
Denn abseits der offensichtlich humorvollen, vielfach heiter wirkenden Darstellungsweisen in Hanna Malzahns Werken werfen sich Fragen auf: Wie hat sich die Welt – nicht erst seit Barthold Heinrich Brockes – gewandelt, wie steht es mit der Landflucht, warum wird so sozial unverträglich in den Städten gebaut, wer zieht die Finanz-Fäden, wo sollen Kinder spielen, sind Einkaufstempel aus Glas und Stahl vorrangig, wie gehen Ballungszentren mit der Anonymität, den Einsamkeiten des einzelnen um, wie ballt sich Kriminalität, wer bezahlt die immer höheren Mieten, wo gibt es öffentliches Grün, wie verloren fühlen sich Neuankömmlinge? Kurz gesagt: wo findet sich der Mensch geachtet als Individuum oder als soziales Wesen?

Es gibt aber auch viele positive Aspekte von Stadt, die nich ungenannt bleiben sollen: Die Angebote von Lebensvielfalt sind groß, Wahlmöglichkeiten jeder Art sind gegeben, Interaktion, Information, Bildung, Kultur, Arbeit – die Liste ließe sich weit ergänzen.

Hanna Malzahn
Foto: Maren Schönfeld

Und alles findet sich unausgesprochen in den Arbeiten von Hanna Malzahn. Wir sehen farbsatte Leinwände unterschiedlicher Formate, auch als Triptychon und Diptychon zusammengestellt, um die epischen Möglichkeiten zu intensivieren. Hannas vielfältige Darstellungsmittel reichen von grafischen Zeichen über Papier-und Materialcollage, Monotypie, Prägedruck und Hochdruck auf Seide bis zu den feinsten Farblasuren in Acryl und Öl, die Fotografie nicht zu vergessen. Alles läßt sich auf den Leinwänden zu geschlossenen Kompositionen verbinden, unverwechselbar stilbildend.
Die Künstlerin setzt ihrer surrealen Ideen gern mit den Mitteln der Collage und deren verwandten Techniken sehr subtil und mit neuen Mitteln um. Picasso und Braque, die Collage-Erfinder, und auch Hannah Höch, die Collage-Meisterin zu Beginn des 20.Jh.,hatten davon noch keine Ahnung. Mit ihrer brillanten Weiterentwicklung der Collagetechnik könnte Hanna Malzahn durchaus Hannah Höchs Enkelschülerin sein.

Giorgio Morandi, großer italienischer Maler, meint zum Thema Erfindung: „Nichts oder nur sehr wenig ist neu in dieser Welt, wichtig ist die verschiedenartige und neue Position, in der ein Künstler die Dinge der so genannten Natur und die Werke, die ihm voraus gegangen sind und ihn beschäftigt haben, auffasst oder sieht.“

Im aktuellen Werk von Hanna Malzahn wird das globale Architekturthema in ständigen Variationen weiterentwickelt. Dabei ist formal der konstruktivistische Bauhausgedanke als geometrisches Strukturpotenzial immer vorhanden, in  manchen Werken wird er zum Thema, (Bauhaustryptichon, Downtown). Auch der Kubismus ist niemals weit, das zeigt sich explizit in den gläsernen Brüchen Hamburger EinkaufsGalerien (Fenster I+II). Auf den Grundformen bauen sich dann Liniengefüge, Farbflächen und orthogonale Baukörper in schwereloser Gliederung auf, die oftmals über den Bildrand hinaus ins Weite wachsen. Sie fluten mit ihren rhythmischen vertikalen Höhenschwingungen schwebend ins eigentlich Unfaßbare. Tiefenschärfe und Bewegungsstruktur werden durch repetitive Schichtungen und reliefartige Collage-Einschübe erzielt, die das Licht auf besondere Weise brechen, alles lebt, virulente Farben mischen sich ein. Es dominieren Türkis und verwandte Blauklänge, die mit den komplementären Rot-Violetts spielen. Schwarztrübungen leuchten und werden in den neuesten Werken zum Thema.
Paul Klees Farbklavier wird von Hanna virtuos bespielt.

Die atmosphärisch heitere Palette der leuchtenden Zwischentöne findet sich auch in den neuesten Arbeiten. die speziell für Ritzebüttel entstanden sind. Hier sind kostbare Türen und Fenster der Welt vereint in einem großen Triptychon, wenn das keine Symbolkraft hat! Warum nur sind sie, in ihrer ganzen Schönheit und Farbprächtigkeit, geschlossen?

Im Werk daneben zeigen die Türen in Hamburgs durchaus problematischen Szeneviertel, Am kleinen Schäferkamp, das Kontrastprogramm, aber eine ähnliche Geschlossenheit. Verstärkt wird die Abgrenzung nach außen hin noch durch authentische Botschaften: „Parken verboten“ „Hunde nicht erlaubt“ „Kein Zutritt“. Womöglich aber zeigen die Türen ihren Betrachter*innen ja besonders ihre künstlerische Schönheit, ihre revolutionären Botschaften, was nur in geschlossenem Zustand geht? Denn eigentlich wollen wir Menschen doch nur eins nach einer langen Wanderung durch die Welt unseres Lebens: offene Türen, Fenster, offene Arme, nach Hause kommen.
Home, home, home! schreit dann auch das graffitto gleich nebenan.

Auch die Stadt, die niemals schläft, ist Heimat, hinter jeder Tür, jedem Fenster, wächst eine ganz individuelle Geschichte.

Triptychon Kleiner Schäferkamp
Foto: Hanna Malzahn

 

 

 

 

Hanna Malzahn
„Die Stadt, die niemals schläft“
7.7. bis 25.8.2019, Schloss Ritzebüttel Schlossgarten 8, 27472 Cuxhaven
www.cuxhaven.de/schloss-ritzebuettel
Tel. 04721-721 812

Segelfrachter mit öko-fairen Waren kommt nach Hamburg

Blick-vom-Hafenmuseum-Hamburg-auf-Kleiner-Grasbrook-und-Elbphilharmonie-2-Foto-SHMH-Sinje-Hasheider

15.500 Seemeilen hat die AVONTUUR in neun Monaten zurückgelegt – und das nahezu ausschließlich mit Windkraft. Nun kommt das einzige deutsche Segelfrachtschiff zurück nach Deutschland. Am 6. Juli entladen Crew und mehr als 100 Freiwillige in einem außergewöhnlichen Lösch-Event die öko-fairen Waren aus Übersee traditionell von Hand.
Nach der vierten Atlantikpassage in die Karibik, über Mittelamerika und weiter nach Kanada legt die AVONTUUR mit ihrer 16-köpfigen Besatzung am Samstagmorgen, den 6. Juli, im Hafenmuseum Hamburg am Bremer Kai an. Bis unter die Luckendeckel ist der Laderaum mit größtenteils ökologisch produzierten und fair gehandelten Waren gefüllt. Die Ladung wird wie schon im vergangenen Jahr den Tag über ganz traditionell gelöscht.

Lösch-Event mit mehr als 100 Freiwilligen im Hafenmuseum Hamburg

Besonderheit gewinnen die aus Madeira, der Karibik, Mittelamerika und von den Azoren mitgebrachten Produkte durch einen nachhaltigen und fast emissionsfreien Seetransport, der durch die vom Wind angetriebene AVONTUUR ermöglicht wird. All diese Waren sind Botschafter für sauberen Seetransport. Rumfässer, Kaffee- und Kakaosäcke, die bereits ohne technische Hilfsmittel auf die 99 Jahre alte AVONTUUR verfrachtet wurden, werden nun händisch mit Hilfe von Lastenzügen und Sackkarren entladen. Mit Lastenfahrrädern verschiedener Fahrradkurierfirmen geht es umweltfreundlich weiter ins Bio-Zollager bei Schwarze und Consort. Das Lösch-Event wird von mehr als 100 Freiwilligen, die beim Entladen helfen, unterstützt. An verschiedenen Ständen können sich Interessierte über die AVONTUUR und die Händler und Händlerinnen informieren, für Essen und Trinken wird gesorgt und nach getaner Arbeit werden wir gemeinsam mit der Besatzung der AVONTUUR, unseren Helfern und Helferinnen, Unterstützern und Ladungspartnern die Rückkehr gebührend feiern!
Liveschaltungen zu den Partnerprojekten in Lateinamerika, in Mexiko und Nicaragua wird es in dem Kaischuppen geben.

Mission Zero – Wandel in der Seefracht: Schweröl belastet die Umwelt

Das traditionelle Löschen von Stückgut im Hafenmuseum Hamburg ist etwas Besonderes, weshalb sich Leiter Carsten Jordan auch dieses Jahr wieder über die Belebung der alten Kaianlage freut. Das Herzstück des Hafenmuseums bildet der Kaischuppen, der noch vor wenigen Jahrzehnten zum Güterumschlag in Deutschlands größtem Hafen genutzt wurde. Mit der Einführung der Container in den 1960er Jahren hat sich der Seefrachtverkehr gewandelt, so dass rund 90% des Welthandels inzwischen über die Meere erfolgt (Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag, 2018). Die großen Containerfrachter werden mit Schweröl betrieben und belasten die Umwelt stark. Der Schiffsverkehr auf den Weltmeeren ist schon heute für über zwei Prozent der klimaschädlichen globalen CO2-Emissionen verantwortlich. 2012 betrugen diese ca. 940 Millionen Tonnen CO2. Das sind mehr als die gesamten Emissionen Deutschlands im Jahre 2012 in Höhe von 926 Millionen Tonnen CO2 (Umweltbundesamt, 2016). Schätzungen deuten darauf hin, dass ohne politische Gegenmaßnahmen die CO2-Emissionen des Seeverkehrs in Abhängigkeit von der ökonomischenEntwicklung bis 2050 sogar um 50 bis 250 Prozent im Vergleich zu 2012 ansteigen könnten (Third IMO GHG Study 2014). Es wird also Zeit für einen Wandel in der Seefracht: Mission Zero – für emissionsfreien, sauberen Warentransport auf See.

Timbercoast: cargo under sail

Um für saubere Verschiffung per Windkraft Aufmerksamkeit zu gewinnen, hat Kapitän und Gründer Cornelius Bockermann „Timbercoast – cargo under sail“ ins Leben gerufen, um im globalen Seefrachtverkehr ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Finanziert wird das Umweltschutzprojekt unter anderem durch den Vertrieb eigener Produkte wie Kaffee, Tee, Honig, Salz und Rum, und zum ersten Mal Wein aus Bordeaux, die von den Frachtsegelreisen der AVONTUUR mitgebracht werden. Dieser Vertrieb ist eine der fünf Finanzierungssäulen von Timbercoasts. Das Frachtsegelschiff steht als Symbol dabei nicht nur für einen umweltfreundlichen Seetransport, sondern bringt außerdem bewusste Konsumenten mit verantwortungsvollen Erzeugern und fairen Händlern zusammen.
Inzwischen ist der Bedarf an klimafreundlichem Warentransport so gewachsen, dass Timbercoast ihn mit der AVONTUUR alleine nicht mehr abdecken kann. Ein ermutigender Beleg, dass der Wandel zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit in der Schifffahrtsindustrie begonnen hat.

Nachhaltiger und fast emissionsfreier Seetransport: Waren auf der AVONTUUR

Einige Händler und Händlerinnen haben bereits zum zweiten und dritten Mal ihre Waren mit zunehmenden Ladevolumen an Bord der AVONTUUR auf die lange Reise geschickt.
Zu diesen Händlern und Händlerinnen gehört unter anderem die Organisation Teikei Coffee, die rund 20 Tonnen grüne Kaffeebohnen aus Mexiko an Bord hat. Im Sinne einer gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft wird der soziale und ökologische Anbau der Bohnen durch ein Kaffee-Abo der Konsumenten vorfinanziert. Es entsteht eine Gemeinschaft zwischen Erzeugenden und Verbrauchenden in der Informationen sowie Risiken geteilt und individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden. Daraus folgen ein fairer Preis sowie umweltfreundliche Anbau- und Transportweisen. Diese vierte Reise der AVONTUUR brachte ein großes Ereignis mit sich. In Veracruz, Mexiko, trafen sich die beteiligten Kaffeebauern und Bäuerinnen und ihr Exporteur Ensambles, Teikei Coffee und Timbercoast zum gemeinsamen Austausch und gegenseitigem Kennenlernen. Kaffeebauern besuchten das Schiff, das ihren Kaffee transportiert. Unsere Besatzung wiederum die Kaffeebauern. Dabei haben einige Segler und Seglerinnen zum ersten Mal eine Kaffeepflanze gesehen.

Für 22 Waldorf-Schüler aus Bayern wird es erst nach dem Ende der Warenlöschung so richtig anstrengend. Sie kaufen von Café Chavalo rund 350 kg Rohkaffee und wollen ihn mit Lastenrädern von Hamburg bis ins unterfränkische Haßfurt bringen. Mit ihrem außergewöhnlichen Projekt möchten die Jugendlichen ein Zeichen setzen und zeigen, dass es möglich ist, den Klima-Fußabdruck eines Genussmittels wie Kaffee deutlich zu reduzieren. 600 km liegen noch vor den Schülern. Einen immensen Organisationsaufwand haben sie schon hinter sich.

Mit nachhaltiger Überzeugung und ökologischer Verantwortung sind die Händler, Cargobiker und Freiwilligen an einer einzigartigen Löschaktion der AVONTUUR von Timbercoast im Hafenmuseum am Bremer Kai beteiligt.

Ort:
Hafenmuseum Hamburg, Bremer Kai, Am Kopfbau des Schuppens 50A, Australiastraße in 20457 Hamburg

Programm:
Ankunft der AVONTUUR am Bremer Kai gegen 9 Uhr
Ab 10 Uhr bis ca. 18 Uhr Löschen der gesegelten Waren

Unreine Haut, Pickel oder Akne?

Luvos-Heilerde klärt und verbessert das Hautbild

Pickel und unreine Haut machen unserem Selbstbewusstsein ganz schön zu schaffen – vor allem Akne. Etwa acht von zehn Teenagern sind davon betroffen. Aber auch viele Erwachsene leiden unter Spätakne (Akne tarda). Zwar ist reife Haut eher trocken, hat weniger Mitesser als in der Pubertät, die Entzündungen sitzen dafür tiefer. Anti-Pickel-Cremes mögen vielleicht punktuell helfen, porentief rein und wieder in Balance kommt die Haut erst durch eine Kur mit Luvos-Heilerde. Wir sind die Experten für Naturkosmetik, verarbeiten nur natürliche Rohstoffe. Und weil die anschließende Pflege mindestens genauso wichtig ist, bietet sich hier unsere umfassende Luvos Naturkosmetik an. Mehr dazu in unserem kleinen 1×1 bei Pickelalarm

Einladung zur Luvos Anti-Pickel-Kur

Poren öffnen: Dampfbad – so wird‘s effektiv
Talgverstopften Poren, Mitessern und Pusteln ist am besten mit einem Kamillen-Dampfbad beizukommen: Etwa 3 TL getrocknete Kamille mit zwei Litern kochendem Wasser aufgießen. Kopf im Abstand von 30 cm über die Schüssel halten, mit einem Frotteetuch abdecken, sodass eine Dampfkabine entsteht. Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Der warme Dampf öffnet Poren, ideal für eine nachfolgende Gesichtsmaske mit Heilerde.

Heilung beschleunigen: Ab in die Maske
Bewährt bei unreiner Haut sind Masken mit Heilerde. Das fein gemahlene Gesteinspulver (Löss) enthält wichtige Mineralien und Spurenelemente und besitzt besondere Bindungskräfte: Als Maske feucht aufgetragen, entwickelt die Heilerde eine kapillare Saugkraft, die mit einem Schwamm vergleichbar ist. Während die Heilerde trocknet, entsteht ein von innen nach außen wirkender Flüssigkeitsstrom: Schadstoffe, Wundsekrete und Bakteriengifte werden so aus der Haut geleitet. Papeln, Zysten, Pickeln und Mitessern wird der Nährboden entzogen, Entzündungen klingen ab und verschwinden. Im Gegensatz zu anderen Produkten lässt sich Heilerde sogar großflächig anwenden und ist daher ideal bei Unreinheiten auf Dekolleté oder Rücken.

Gesichtsmaske – frisch angerührt
5 TL vom Pulver Luvos Heilerde hautfein 2 in eine Schüssel geben, mit Wasser zu einer streichfähigen Paste verrühren. Messerdick aufs Gesicht pinseln. Lässt sich auch punktuell auftragen, je nach Pickelbefall, z. B. auf der T-Zone. Etwa 20 Minuten trocknen lassen. Das vollständige Trocknen erkennen Sie an der erdig-gelben Färbung ohne dunkle Flecken (Restfeuchte). Anschließend lauwarm abwaschen. Tipp: 2 – 3 Mal wöchentlich machen, bei Akne und starken Hautunreinheiten mindestens über einen Zeitraum von sechs Wochen (siehe Charité-Untersuchung im Anhang).
(Luvos-Heilerde 2 hautfein, als Pulver 480 g, 5,99 €)
Schon gebrauchsfertig im Sachet: Luvos Anti-Pickel-Maske mit Jojobaöl, 1,19 €

SOS-Maske für Dekolleté & Rücken
Wem das Anrühren der Heilerde zu aufwendig ist, greift zur gebrauchsfertigen Heilerdepaste. Trocknen lassen und mit warmem Wasser unter der Dusche wieder abnehmen. Bei Pickelbefall auf dem Rücken: sich beim Aufstreichen helfen lassen.
(Luvos-Heilerde hautfein 2, gebrauchsfertige Paste zur unterstützenden Behandlung von Akne, Dose mit 720 g, 9,49 €)

Kleines 1×1 bei Pickelalarm

Banal und doch wichtig: Hygiene bringt‘s
Hände sind der Überträger schlechthin: Auf Smartphone, Treppengeländern oder Türklinken tummeln sich Millionen Bakterien. Und wie oft fassen wir uns mit den keimbelasteten Fingern ins Gesicht! Da hilft nur mehrmals waschen – vor allem vor dem Griff in den Cremetopf. Außerdem: regelmäßig Handtuch und Waschlappen wechseln. Das feuchtwarme Milieu in dem Stoff bietet Bakterien einen idealen Nährboden. Zum Abtrocknen der Gesichtshaut ein anderes Handtuch als für Hände und Körper verwenden!

Hauptsache sanft: Waschen
Tenside, wie sie in herkömmlichen Waschlotionen stecken, sind viel zu scharf bei akuten Hautproblemen. Ganz anders Luvos Waschcreme mit Heilerde: wertvolle Mineralien und Spurenelemente binden hier überschüssiges Hautfett und Schmutz, befreien die Haut von Schadstoffen und alten Hautschüppchen. Der enthaltene Traubensilberkerzen-Extrakt beugt Hautirritationen vor. Mandelöl verhindert, dass die Haut austrocknet. Und so geht‘s: Waschcreme mit beiden Händen aufmischen, kreisend aufs Gesicht auftragen. Anschließend mit lauwarmem Wasser wieder abnehmen.
(Luvos-Heilerde Waschcreme mit Traubensilberkerze, 100 ml, 7,99 €)

Revitalisieren: Nie ohne Gesichtswasser
Kleiner Step in der Beauty-Routine, große Wirkung: Nachreinigung mit dem Wattepad. Toner klärt porentief, beruhigt zudem Pickel & Co. Luvos-Heilerde Gesichtswasser bindet sogar feinste hautbelastende Substanzen, wie z. B. mikrofeinen Feinstaub. Denn auch dieser kann für Hautprobleme sorgen. Nach dem Waschen morgens und abends großzügig über Gesicht, Hals und Dekolleté streichen. Reinigt auch zwischendurch gezielt T-Zone oder einzelne Pickel.
(Luvos-Heilerde Gesichtswasser für jeden Hauttyp, 150 ml, 8,99 €)

Richtig pflegen: Cremen & kaschieren
Unsere Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse. Wer sie nicht kennt, kassiert prompt Pickel, Pusteln oder Rötungen. Das aufbauende Luvos Gesichtsfluid eignet sich hervorragend als vollwertige Basis-Gesichtspflege. Wer Unreinheiten kaschieren möchte, greift zum getönten Luvos Gesichtsfluid in Hell oder Bronze. Es zaubert einen natürlich getönten, strahlenden Teint, stärkt mit wertvollem Aprikosenkernöl. Für jeden Hauttyp geeignet.
(Luvos-Heilerde Aufbauendes Gesichtsfluid, 50 ml, 14,99 €;
Luvos-Heilerde Getöntes Gesichtsfluid, in HELL und BRONZE, 50 ml, 100 ml, 14,99 €)

Anhang:
Wissenschaftliche Untersuchungen mit Luvos-Heilerde

Im Rahmen einer Untersuchung an der Berliner Charité wurde die Wirksamkeit von Luvos-Heilerde unlängst bestätigt. Insgesamt nahmen 175 Probanden an dieser Studie teil – im Durchschnitt gaben die Teilnehmer an, seit 16 Jahren an Hautunreinheiten oder Akne zu leiden. Die Ergebnisse der 6-wöchigen Behandlung (mit 2 – 3 Gesichtsmasken wöchentlich) sind vor allem wegen ihrer deutlichen Ausprägung bemerkenswert:

– Abnahme Papeln um 69 %
– Abnahme kleinerer Zysten um 58 %
– Abnahme Pickel um 49 %
– Abnahme Mitesser um 36 %

Hautsymptome und Lebensqualität besserten sich deutlich. Rund 80 % der Teilnehmer bewerteten Empfindungen, Hautgefühl und Wirksamkeit der Heilerdemaske als gut oder sehr gut.

 

Text und Fotos: Luvos Heilerde, www.luvos.de