„Christina von Schweden: Ich fürchte mich nicht – Leben und Lieben einer Unbeugsamen“

Lesung mit Charlotte Ueckert

Christina von Schweden (1626-1689), die Tochter Gustav Adolfs, war 10 Jahre Königin, lebte 30 Jahre in Rom und dazwischen insgesamt 4 Jahre in Hamburg, immer bemüht um die ihr vertraglich zugesicherten schwedischen Finanzen. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass der Westfälische Friede 1648 den 30-jährigen Krieg beendete. Nach ihrer Abdankung konvertierte sie zum Katholizismus, führte ein rastloses Leben auf Reisen durch Europa, versuchte Papstwahlen zu beeinflussen und bewarb sich sogar um neue Königsämter. Dabei brachte ihr ein befohlener Mord die Ächtung der europäischen Königshäuser ein. Alles saß sie eigensinnig aus. Berühmt wurde sie als Kunstmäzenin.
Dieses farbige Leben einer Frau, die „keines Mannes Acker“ sein wollte, stellt Charlotte Ueckert in ihrem Buch dar.

Kurzprosa und Gedichte

Außerdem wird Charlotte Ueckert Kurzprosa und Gedichte vortragen aus ihren Büchern Nach Italien und Die Fremde aus Deutschland.

Charlotte Ueckert studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Kunstgeschichte, war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in den Bereichen Exil- und Nachkriegsliteratur, freiberufliche Lektorin und Dozentin und ist jetzt freie Autorin. Sie lebt in Hamburg und veröffentlichte mehrere Lyrikbände, Reiseessays und Biografien, u. a. Paula Modersohn-Becker, Rowohlt 2007.

Im Pop-Verlag erschienen Erzählungen, wie Nach Italien, 2012, auch Gedichtbände, wie Einstimmen, 2015, oder Die Fremde aus Deutschland, 2017, und ein neuer Band 2019. Ihre Gedichte sind ins Persische, Polnische, Rumänische und Spanische übersetzt worden.

Sie ist u. a. Mitglied beim PEN-Zentrum Deutschland und Ehrenmitglied in der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge.

Montag, 27. Mai 2019, 19.30 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, Bauhüttensaal (Raum 204), Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Eintritt 6 €, Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung frei.
Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, Karten nur an der Abendkasse.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Website der Hamburger Autorenvereinigung: www.hh-av.de

Aktuelle Literaturkurse

Lektoratswerkstatt: Eigene Texte verbessern
Maren Schönfeld Foto: privat

Egal, ob Sie ein Gedicht, eine Kurzgeschichte oder einen Roman schreiben – es kommt immer auf den treffenden Ausdruck, das richtige Bild und die passende Metapher an. Wenngleich Sie für andere Fehler aufspüren, sehen Sie vielleicht bei Ihrem eigenen Text den Wald vor lauter Bäumen nicht. Alle Teilnehmenden in diesem Kurs sind Schreibende und Publikum zugleich. Sie profitieren von der Erörterung Ihres eigenen Textes und von dem Einblick in die Arbeit der anderen. In freundlicher und sachbezogener Diskussion reflektieren wir die Texte. Sie erleben, wie Ihr Text verstanden wird und was er in den Zuhörern auslöst. Kommt das, was Sie gemeint haben, auch beim Publikum an? Sie lernen Möglichkeiten der Bearbeitung von Texten kennen.
Jede/r TeilnehmerIn bringt eigene Texte mit. Etwa zwei Wochen vor Kursbeginn werden Sie von der Dozentin darüber informiert, welchen Umfang Ihre Texte haben dürfen. Es können in sich abgeschlossene Geschichten, Teile größerer Texte wie z. B. Romane oder auch Gedichte mitgebracht werden.
Der Kurs richtet sich an Schreibende, die bereits Texte verfasst haben, diese einer Gruppe von Gleichgesinnten vorstellen möchten und Bearbeitungsmöglichkeiten kennen lernen möchten.

Termine:
Samstag, 22. Juni 2019, 10:30 bis 16 Uhr, VHS West (Othmarschen)
Kursnummer: J10570WWW15
Samstag, 26. Oktober 2019, 9:30 bis 17 Uhr, VHS-Haus Wallstr. 17, 21682 Stade
(Der Kurs ist ca. ab August buchbar, www.vhs-stade.de)

Auf den Spuren von Walter Kempowski – mit Fahrt nach Nartum
Hildegard Kempowski
Foto: Maren Schönfeld

Walter Kempowski war einer der wichtigsten Schriftsteller der Nachkriegszeit. 2019 wäre er 90 Jahre alt geworden. Mit seiner „Chronik des deutschen Bürgertums“, zu der auch der Roman „Tadellöser & Wolff“ gehört, schuf er ein einzigartiges gesellschaftliches Bild einer bürgerlichen Familie. Das „Echolot“, eine Collage aus Zeitzeugendokumenten, ist eine unvergleichliche, spannende und erschütternde Dokumentation verschiedener Zeitspannen des Zweiten  Weltkriegs. Die „Chronik des deutschen Bürgertums“ wurde vom Altonaer Theater 2018 in zwei Stücken auf die Bühne gebracht.
Seine eigenen Tagebuchaufzeichnungen und seine Romankonzepte sind für Leser und auch für Autoren interessant.

Wir treffen uns an zwei Vormittagen in der Volkshochschule, um uns auf Leben und Werk Walter Kempowskis einzustimmen. An einem Tag geht es um die „Chronik“ und das „Echolot“, am zweiten um die weiteren Romane und den Bezug zu seinen Tagebüchern. Am dritten Termin fahren wir mit unseren PKWs (Absprache der Fahrgemeinschaften an den vorhergehenden Terminen) nach Nartum, wo wir im Wohnhaus Walter Kempowskis dessen Witwe Hildegard treffen. Wir hören eine Lesung aus dem Werk und können das von Walter Kempowski geplante Haus und den Park besichtigen. Frau Kempowski steht uns für Fragen zur Verfügung. Kosten: Beteiligung an der Fahrgemeinschaft mit dem PKW oder am Zugticket/Taxifahrt.
Für Lesung und Besichtigung in Nartum 25 Euro – bitte passend – dabei haben!

Termine:
Mittwoch, 28.08. und 04.09.2019, 10:00 bis 12:15 Uhr VHS West (Othmarschen)
Mittwoch, 11.09.2019, 10:00 bis ca. 16:00 Uhr Exkursion nach Nartum
Kursnummer: 0510WWW11

Die Waffen nieder!
Ein Abend für Bertha von Suttner
Susanne Bienwald

Bertha von Suttners Appell, die Waffen schweigen zu lassen, fand lange Zeit großes Gehör in Europa und in Amerika. Ihr Buch, „Die Waffen nieder!“ war das meistgelesene Werk des 19. Jahrhunderts. Ihre Bemühungen um Frieden und Abrüstung und ihre Vorschläge zu einer die nationalen Grenzen überschreitenden Friedensvereinigung wurden 1905 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt.
Ein moderner Krieg sei von keiner Seite zu gewinnen, so warnte sie. Doch als sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Staaten Europas in eine Aufrüstungsspirale treiben ließen, wurden Bertha von Suttners Ideen als Ausdruck weiblicher Exaltiertheit verhöhnt. Ein nationalistisch verhetztes Europa bereitete sich auf den Krieg vor. In Zeitläufen, in denen Pazifismus zu einem Schimpfwort wurde, Pazifisten als Vaterlandsverräter galten, verloren sich die Spuren dieser mutigen und kämpferischen Frau.
Und dennoch: Wenn heute das Haager Schiedsgericht angerufen wird, wenn die Genfer Konvention zwischenstaatliche Konflikte zu lösen versucht, so basieren diese Institutionen auf Einrichtungen, zu denen Bertha von Suttner einst den Grundstein legte.
An diesem Abend stellt die Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Susanne Bienwald Bertha von Suttners Persönlichkeit, ihre Biografie und ihre Friedensbotschaft vor. Die Lyrikerin Maren Schönfeld, Organisatorin von musikalisch-literarischen Veranstaltungen zur Friedensdekade, rezitiert ihre zeitgenössischen Gedichte zum Thema Krieg und Frieden.

Termine:
Montag, 2. September 2019, 18 bis 21 Uhr, VHS West (Othmarschen)
Kursnummer: J20500WWW01
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19 Uhr, VHS Buxtehude (noch nicht buchbar)

Überraschung mit Klavier am 15. Mai

Krisztina Gyöpös, Foto privat

Die hochbegabte und mehrfach ausgezeichnete Pianistin Krisztina Gyöpös lädt anlässlich ihres Geburtstags zu einem Überraschungskonzert ein. Gemeinsam mit ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem Pianisten Stefan Bonev, erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm. Bekannte und weniger bekannte Stücke werden am Geburtstagsabend in der Alten Druckerei in Hamburg-Ottensen erklingen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Alte Druckerei Ottensen, Bahrenfelder Str. 73 d, Hamburg
15. Mai 2019 um 20 Uhr

„Hamburg – Königin des Nordens“

Foto: Hans Krech

Hans Krech liest seine Loblieder auf die Hansestadt
Donnerstag, 9. Mai 2019, 20.15 Uhr
Mathilde-Bar Ottensen
Kleine Rainstraße 11, 22765 Hamburg

Hans Krech ist Sicherheitsexperte im Berufsalltag, aber Dichter in den Pausen. Seine Sicht auf die Hansestadt ist erheiternd, realistisch, überraschend und offenbart das Friedfertige eines revolutionären Visionärs und Soldaten – das Einträchtige, das die Stadt in einem auslösen kann.

Der Autor wurde 1956 in Halle / Saale geboren. Er studierte Geschichte, wurde 1984 zum Dr. phil. promoviert. Er war Bürgerrechtler, Fußballer und Autor. Mit der Wende siedelte er nach Hamburg über, wo er lebt und arbeitet; als Sachbuchautor, Journalist, Herausgeber zweier Sachbuchreihen, als Hauptmann d. R., als Leiter von Lehrveranstaltungen an der Führungsakademie der Bundeswehr und – als Dichter.

Eintritt 12 €, Gäste der Hamburger Autorenvereinigung 9 €, Mitglieder frei.
Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

www.hh-av.de

Umkämpfte Zone – Mein Bruder, der Osten und der Hass

Ines Geipel liest im LIT-Zentrum Hamburg

Woher kommt die große Wut im Osten? Ines Geipel sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Unser Land habe sich seit 2015 stark verändert, schreibt sie, über allem steht jetzt die Frage: Verlieren wir den Osten? In ihrem neuen Buch erzählt sie von den Schweigegeboten nach der NS-Zeit, der verfälschenden Deutung historischer Ereignisse in der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit.  Anhand der eigenen Familiengeschichte erzählt sie von Verdrängung und Verleugnung, die die Gesellschaft bis ins Private hinein prägt. Dabei verknüpft sie die politische Geschichte mit ihrer eigenen.

Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium in Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie. Sie lebt in Berlin und hat vielfach zu Themen der Geschichte des Ostens publiziert.

Datum:   Donnerstag, 9.5.2019
Zeit:        19.30 Uhr
Eintritt:  € 7,-/ 5,-
Ort:         Literaturhaus, Schwanenwik 38
Karten unter 040.227 92 03 oder lit@lit-hamburg.de

Klavierstücke von Bach u. a. mit Krisztina Gyöpös

Klavierabend in der Epiphanienkirche, Großheidestr. 44, am 14. April um 18 Uhr

Als Pianistin ist Krisztina Gyöpös seit 2017 im „Metamorphosen Ensemble“ aktiv. Weitere Auftritte hatte sie mit dem Damenkammerorchester Bratislava, dem Franz Schmidt Kammerorchester in Wien, der Sinfonietta dell‘Arte, dem Slowakischen Radiosinfonieorchester und der Jenaer Philharmonie, um nur einige zu nennen. Ihre Mitwirkung bei Konzerten und Musikfestivals führte sie u. a. nach Tschechien, Ungarn, Kroatien und in die Schweiz. Sie hatte TV-Auftritte im In- und Ausland und wirkte bei Hörfunkaufnahmen mit. In Hamburg tritt sie in renommierten Konzertsälen wie Kampnagel und der Staatsoper auf.

Immer wieder ist sie auch als Korrepetitorin tätig: zunächst am Konservatorium in Bratislava (2010-2011), danach an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Querflötenklasse von Prof. Imme-Jeanne Klett (2013-2015) und aktuell an der Dresdner Kammeroper.

2015 wurde sie Künstlerische Leiterin für ausländische Konzerte und Veranstaltungen der Franz-Schubert-Gesellschaft in der Slowakei. 2018 organisierte sie ein internationales Musikfestival zum 240. Jubiläum von Johann Nepomuk Hummel, das in drei Ländern (Slowakei, Österreich und Deutschland) stattfand. Auf diesem Festival traten nicht nur international renommierte Künstler auf: Es war Krisztina Gyöpös auch wichtig, Kinder und Jugendliche daran zu beteiligen. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung arbeitete sie mit der Musikschule Ján Albrecht in Bratislava zusammen. So konnten die Schüler beispielsweise an einem Klavier-Meisterkurs teilnehmen, bei dem sie die Möglichkeit hatten, auf einem historischen Érard-Flügel zu spielen.

(Quelle: http://www.musikschule-ungefucht.de/hamburg/klavierlehrer/gyoepoes-krisztina)

Kuscheln² im Bergdorf Prechtlgut in Wagrain

Zeit zu zweit, voller Romantik und kleiner Momente, denen ein großer Zauber innewohnt: Im neuen Bergdorf Prechtlgut in den Pongauer Bergen gibt’s das sozusagen „frei Haus“. – Auch für Honeymooner oder Paare die ihre Hochzeit in den Bergen planen.

Bei einem Romantik- und Kuschelurlaub im neuen Bergdorf Prechtlgut in Wagrain bilden die Natur und der Luxus des Einfachen eine Wohlfühl-Allianz. Viel Alt- und Zirbenholz, natürlicher Loden, Leder und Leinen sorgen für höchsten Wohnkomfort und Behaglichkeit. Die lichtdurchfluteten Räume tun der Seele gut, die alte Handwerkskunst vermittelt ein puristisches Urlaubsgefühl. Verliebte, Hochzeitspaare und Honeymooner, die in dem ursprünglichen Salzburger Dorf ihre schönsten Tage des Lebens verbringen wollen, können hier mit dem Besten rechnen: auf dem gemütlichen Diwan mit einem guten Buch in der Hand oder am offenen Kamin, am knisternden Feuer mit einem Glas Wein. Auf Wunsch werden auch entspannende Massagen im eigenen Chalet angeboten. Jeden Morgen kommt ein frischer Almfrühstückskorb ins Haus. Wer danach dem Lockruf der Berge folgt, der schwingt sich aufs Bike oder schnürt die Wanderschuhe. Besonders leichtfüßig bergauf geht’s mit der Grafenbergbahn direkt neben dem Prechtlgut. Hier heroben inmitten eines „Meeres von Alpengipfeln“ sind auf Wunsch sogar Hochzeiten möglich.

Baden in Luxus – und im Hot Tub auf der Holzterrasse

In den Luxus-Chalets des Prechtlguts fällt es leicht, Arbeit und Hektik hinter sich – und die Zeit genussvoll verstreichen – zu lassen. Jedes der acht Luxuschalets hat eine private Wellness-Zone drinnen und draußen. Hier tankt man eine Extraportion Wärme und Geborgenheit. Etwa im eigenen Relax & Sauna Bereich mit freistehender Badewanne oder auf der Hausterrasse mit Hot Tub. Im Alm Spa mit Altholz-Sauna, Badewanne, Rainforest-Dusche und Relaxbereich perlt der Alltag einfach ab. Der Tipp für Verwöhnte ist das Wohlfühlbad mit natürlichen Ölen, mit einer anschließenden Pedi- und Maniküre sowie Handmassage. Auch für entspannende „Wellness im Doppelpack“ braucht man die eigenen vier Wände nicht zu verlassen. Da Liebe durch den Magen geht, steht eine hochwertige und perfekt eingerichtete Küche für „zweisame“ Gaumenfreuden bereit. Wer sich fürs Grillen und Chillen entscheidet, wirft einfach die Feuerstelle auf der Terrasse an. Wer sich lieber professionell „einkochen“ lassen möchte, hat den Prechtlstadl unmittelbar im Bergdorf. Dort gibt es Sonntag und Montag das traditionelle Hut-Essen“ und ein Fondue. Auf der Speisekarte stehen aber auch deftig Pongauerisches und Schmankerl aus der österreichischen Mehlspeisenküche. Im Umkreis von 25 Kilometern um Wagrain lassen sich außerdem einige Haubenrestaurants und ein paar von Österreichs besten Köchen aufspüren. www.prechtlgut.at

Romantik-Kuscheltage im Bergdorf Prechtlgut (buchbar bis 26.11.19)

Leistungen: 3/4/7 Übernachtungen inkl. aller Prechtlgut Wohlfühl- und Premiumleistungen, süße Willkommensüberraschung, täglich Almfrühstückskorb, 1 Hut Essen im Chalet, 1 Abendessen im Prechtlstadl, 1 Wellness-Einheit zur Wahl (Pediküre, Maniküre od. Entspannungsmassage), 1 x Badevergnügen zu zweit mit Fl. Champagner und Früchten im Chalet.

Preise p. P.: 3 Nächte im Chalet ab 840 Euro, 4 Nächte ab 1.060 Euro, 7 Nächte ab 1.835 Euro

(Text und Fotos: mk Salzburg)

Interkulturelle Begegnungen im LIT: Lina Atfah

Foto: Osman Yusufi

Zweisprachige Lesung
Lina Atfah liest aus Das Buch von der fehlenden Ankunft (Pendragon Verlag)
Gedichte Arabisch-Deutsch 
übersetzt u.a. von Mahmood Hassanein, Osman Atfah, Suleman Taufiq, Jan Wagner

Bereits mit 17 geriet Lina Atfah in Konflikt mit dem syrischen Regime. Von einer Aktivistin, sagt sie, sei sie zu einer geworden, die wegläuft und schließlich zu einem Flüchtling. „ … wir können nicht zurückkehren und schauen nicht zurück, aber wir tragen die Narben des Abschieds …“    „Lina findet Worte für die, die sie verloren haben. Sie sucht nach einer Sprache inmitten der Sprachlosigkeit. Sie macht für mich greifbar, was in seiner ganzen Grausamkeit zur Abstraktion verkommen ist. Sie erzählt Geschichten aus ihrer Welt, die zum Abschuss verkommen ist.“ (Nino Haratischwili)

Buchcover

„ Was ihr und vielen anderen widerfahren ist, wandelt sie um in Poesie, der man sich nicht entziehen kann. Im ‚Buch von der fehlenden Ankunft‘lässt die junge Lyrikerin auch das bereits Verlorene wieder auferstehen.“(Bremer Radio)

Moderation:  Alexander Häusser
Lesung der deutschen Texte: Patricia Paweletz

Disrupt Yourself – die digitale Zukunft unserer Arbeitswelt

Roboter Nao in der Ausstellung Out of Office, Foto Daniel Nide

Workshops und Diskussionen im Rahmen der Ausstellung „Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten“ im Museum der Arbeit

Mit der sich rasant fortentwickelnden Digitalisierung halten Algorithmen, Robotersysteme und Künstliche Intelligenzen mehr und mehr Einzug in unsere Arbeitswelt. Die damit verbundenen Prognosen für die Zukunft der Arbeit führen zu Diskussionen über das Pro und Contra dieser Veränderungen. Gemeinsam mit dem Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung zeigt das Museum der Arbeit in der Ausstellung „Out of Office“ noch bis zum 19. Mai 2019, welche fundamentalen Umbrüche durch Roboter und Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt bereits stattfinden und welche uns unter Umständen noch bevorstehen. Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wandels der Arbeitswelt bzw. der Prognosen und Visionen von zukünftigen Prozessen diskutiert die Ausstellung gemeinsam mit den Besuchern, wie wir als Gesellschaft mit den kommenden Veränderungen umgehen wollen, welche Chancen wir ergreifen können und mit welchen Risiken wir uns befassen müssen.

Das vielfältige Begleitprogramm zur Ausstellung wartet in den kommenden Wochen mit drei besonderen Veranstaltungen auf, bei denen die Besucher mit Experten aus unterschiedliche Bereichen zum Thema „Künstliche Intelligenz“ diskutieren können. Das Disrupt Yourself Camp am 12. April bietet in Form eines ganzen Workshop-Tages die Gelegenheit, sich darüber zu informieren, wie wir uns auf die digitale Zukunft vorbereiten können – mit dabei u.a. der Autor und Digitalisierungsexperte Christoph Keese. Am Samstag danach lädt der Verein TINCON vor allem junge Interessenten zu einem Festival mit Workshops und Diskussionen ein. Unter dem Motto „Arbeit, Auto, Androiden“ stehen dann am 29. April Vertreter aus dem Wissenschaftsbetrieb Rede und Antwort zu bisher absehbaren Nutzungsmöglichkeiten und Risiken von Künstlicher Intelligenz. Die Teilnahme an den Veranstaltungen, die vom Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung mit den jeweiligen Partnern organisiert wurden, ist kostenlos, Anmeldungen können über die Website www.outofoffice.hamburg erfolgen.

Freitag, 12. April 2019 von 9 bis 17 Uhr: Disrupt Yourself Camp
Wie wir uns auf die digitale Zukunft vorbereiten können!
Ein Workshop-Tag des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung u.a. mit Christoph Keese
Die Teilnahme ist kostenlos!
Eine Anmeldung ist erforderlich über www.outofoffice.hamburg

Unter dem Motto „Disrupt Yourself“ lädt  des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung die Teilnehmer dazu ein, sich mit der eigenen beruflichen Situation auseinanderzusetzen – ob als Arbeitnehmer oder als Unternehmer. Im Mittelpunkt des Workshop-Tagess steht die Frage, wie wir uns unter den Vorzeichen der Digitalisierung neu erfinden können – oder müssen. Christoph Keese, ehemaliger Chefredakteur von Welt am Sonntag und Financial Times Deutschland, berät Firmen bei ihren Digitalisierungsprozessen. In seinem aktuellen Buch „Disrupt Yourself“ ermutigt er Berufstätige, sich rechtzeitig neu zu erfinden, ehe der eigene Job möglicherweise durch Maschinen ersetzt wird. Mit einem Impulsvortrag wird er den Workshop-Tag einleiten.

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Samstag, 13. April 2019 von 10 bis 18 Uhr: TINCON goes „Out of Office“
Das Jugendfestival zur Ausstellung  – eine Veranstaltung des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung und von TINCON e.V.
Ein Blick auf die Arbeit der Zukunft mit Talks, Workshops und Diskussionen für alle zwischen 13 und 21 Jahren
Die Teilnahme ist kostenlos!
Eine Anmeldung ist erforderlich über www.outofoffice.hamburg

Ziel des gemeinnützigen Vereins TINCON e.V. ist es, junge Menschen zu inspirieren, zu motivieren und dazu zu befähigen, die vernetzte Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Der Verein möchte Jugendliche dazu ermutigen, von Zuhörern zu Akteuren und von Konsumenten zu Produzenten zu werden. Mit Workshops, Diskussionen und Aktionen ist TINCON am 13. April in der Ausstellung „Out of Office“ im Museum der Arbeit zu Gast.

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Montag, 29. April 2019 um 19 Uhr
Arbeit, Auto, Androiden – Was versprechen wir uns von Künstlicher Intelligenz?
Ein Diskussionsabend des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung und von Wissenschaft im Dialog, Berlin
Eintritt frei!

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ steht im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2019. Dabei geht es um die Fragen, was KI bereits leisten kann und worin der Nutzen und die Risiken ihrer Anwendung bestehen. Dient oder entmüdigt KI den Menschen, wenn immer mehr Entscheidungen und damit auch Verantwortung an Maschinen abgegeben wird. Unter dem Titel „Arbeit, Auto, Androiden“ kann am 29. April mit Experten aus dem Wissenschaftsbetrieb im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion darüber debattiert werden. Mit dabei sind Prof. Dr. Andreas Birk (Jacobs University Bremen), Dr. Manfred Eppe (Universität Hamburg), Prof. Dr. Dagmar Monett Diaz (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin).
Moderation: Dr. Manuela Lenzen, freie Wissenschaftsjournalistin und Philosophin

Matthias Seeberg
Pressesprecher

Stiftung Historische Museen Hamburg
Holstenwall 24
20355 Hamburg
Tel. +49 40 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de

 

„Kuhles“ Familienprogramm in der Wildkogel-Arena

Mit dem WildkogelAktiv-Programm kommen Familien beim Sommerurlaub „über alle Berge“ der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Die Wildkogel-Arena hat einen ganzen Rucksack voller Abenteuer, Naturschätze und „Wildheiten“ gepackt.

Mit den geprüften Wander- und Bergführern wird die Natur in den Nationalpark-Orten Neukirchen am Großvenediger & Bramberg am Wildkogel für große und kleine Entdecker zum Erlebnis. Die Ideen dafür holen sich viele Familien schon vor dem Urlaub aus dem Sommerprogramm online auf wildkogel-arena.at. Vor Ort entdecken sie dann die größten Wasserschätze des Nationalparks Hohe Tauern und das heilsame „Waldbaden“. Ins Tal der Smaragde, das Habachtal, locken verschiedenen Mineralien, allen voran natürlich der begehrte grüne Edelstein, der Smaragd. Zum Einkehren in urige Almhütten lädt eine „kulinarische Hüttenroas“ durch Wald und Wiese. Die Wanderung führt unter anderem auch in das Mühlbachtal, zu einer Käseverkostung auf der Baumgartenalm. Ein echter Leckerbissen – nicht nur für Dreikäsehochs! Schöne Ausblicke lassen sich bei der Entdeckung der Nationalpark- und „Sonnseit“-Täler genießen. Großer Geiger und Großvenediger, der höchste Salzburger, rücken dabei ins Blickfeld. Gäste in Neukirchen und Bramberg können diese geführten Traumtouren kostenlos miterleben. Ebenfalls kostenlos ist der Verleih von Buggys, Kindertragen und Bergschuhen – alles mit der Gästekarte von Neukirchen und Bramberg.

Mit Nationalpark Rangern in Täler und auf Touren

Mit Nationalpark Rangern und geprüften Bergführern dringen Abenteurer noch tiefer und höher in den Nationalpark Hohe Tauern vor. Im Sommer 2019 werden wieder die beliebten Ranger-Touren angeboten – und ganz neu – „Meet a Ranger“. Dabei sind die Nationalpark Ranger an gewissen Zeiten in den verschiedenen Tälern anzutreffen und für große und kleine Nationalpark-Erlebnisse bereit. In den Sommerferien gibt es dann auch mal eine „Sondertour“: Bei der anspruchsvollen Dreitausender-Tour auf den 3.017 m hohen Larmkogel (12.07. und 09.08.19) hat man einen herrlichen Rundblick auf die umliegende Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern. Auch den Bettlersteig, der die beiden Sulzbachtäler verbindet, kann man im Sommer bei geführten Ranger-Touren (19.07. und 16.08.19) erkunden. Der Steig führt teilweise über steiles Gelände und ist nur für geübte Bergwanderer zu empfehlen. Spannende Einblicke in die alpine Geologie und in die Geschichte des Nationalparks eröffnet die „Reise ins Tauernfenster – Schaubergwerk Hochfeld“.

„Kuhles“, Wolliges und Gläsernes im Wildkogel-Kindersommer

Spiel, Sport und Abenteuer mit Gleichaltrigen ist mit Kogel-Mogel und Kogel-Mia angesagt. Die beiden Maskottchen der Wildkogel-Arena schauen beim Wildkogel-Kindersommerprogramm immer wieder mal vorbei. Ganz oben auf der Hitliste steht ein „kuhler“ Nachmittag am Biobauernhof. Da gibt es eine Stallführung, Möglichkeiten zum Ponyreiten, Heuherzen basteln und Butter schütteln. Das Naturerlebnis bleibt den Kindern sicher lange in Erinnerung. Beim Filzen mit Wolle, Wasser und Seife im Salzburger Wollstadel erfahren sie, wie aus Schafwolle ein Schlüsselanhänger wird, der auch Geheimnisse aufbewahrt. Kids-Abenteuer am Blausee mit Grillen, Spielen und Lösen von kniffligen Aufgaben lassen die Kleinen die Wildkogel-Arena noch besser kennenlernen. Bei „Glaskunst selbst gemacht“ ist die Kreativität aller Familienmitglieder gefragt. Mit der Nationalpark Sommercard und ihren über 60 Inklusivleistungen (täglich eine Berg- und Talfahrt mit den Bergbahnen Wildkogel, regionale Öffis wie die Pinzgauer Lokalbahn, Bus etc.) sowie Ermäßigungen haben Familien einen weiteren Joker für ihren Urlaub. www.wildkogel-arena.at

(Text und Fotos: mk Salzburg)

WildkogelAktiv-Pauschale

Leistungen: 3 oder 7 Ü in der gewünschten Kategorie, Nationalpark Sommercard, 3 x geführte Wanderungen, 1 x Wander- oder Bikekarte, Wanderstempelbuch für Kinder – Preis p. P.: ab 111 Euro für 3 Nächte, ab 259 Euro für 7 Nächte