Segelfrachter mit öko-fairen Waren kommt nach Hamburg

Blick-vom-Hafenmuseum-Hamburg-auf-Kleiner-Grasbrook-und-Elbphilharmonie-2-Foto-SHMH-Sinje-Hasheider

15.500 Seemeilen hat die AVONTUUR in neun Monaten zurückgelegt – und das nahezu ausschließlich mit Windkraft. Nun kommt das einzige deutsche Segelfrachtschiff zurück nach Deutschland. Am 6. Juli entladen Crew und mehr als 100 Freiwillige in einem außergewöhnlichen Lösch-Event die öko-fairen Waren aus Übersee traditionell von Hand.
Nach der vierten Atlantikpassage in die Karibik, über Mittelamerika und weiter nach Kanada legt die AVONTUUR mit ihrer 16-köpfigen Besatzung am Samstagmorgen, den 6. Juli, im Hafenmuseum Hamburg am Bremer Kai an. Bis unter die Luckendeckel ist der Laderaum mit größtenteils ökologisch produzierten und fair gehandelten Waren gefüllt. Die Ladung wird wie schon im vergangenen Jahr den Tag über ganz traditionell gelöscht.

Lösch-Event mit mehr als 100 Freiwilligen im Hafenmuseum Hamburg

Besonderheit gewinnen die aus Madeira, der Karibik, Mittelamerika und von den Azoren mitgebrachten Produkte durch einen nachhaltigen und fast emissionsfreien Seetransport, der durch die vom Wind angetriebene AVONTUUR ermöglicht wird. All diese Waren sind Botschafter für sauberen Seetransport. Rumfässer, Kaffee- und Kakaosäcke, die bereits ohne technische Hilfsmittel auf die 99 Jahre alte AVONTUUR verfrachtet wurden, werden nun händisch mit Hilfe von Lastenzügen und Sackkarren entladen. Mit Lastenfahrrädern verschiedener Fahrradkurierfirmen geht es umweltfreundlich weiter ins Bio-Zollager bei Schwarze und Consort. Das Lösch-Event wird von mehr als 100 Freiwilligen, die beim Entladen helfen, unterstützt. An verschiedenen Ständen können sich Interessierte über die AVONTUUR und die Händler und Händlerinnen informieren, für Essen und Trinken wird gesorgt und nach getaner Arbeit werden wir gemeinsam mit der Besatzung der AVONTUUR, unseren Helfern und Helferinnen, Unterstützern und Ladungspartnern die Rückkehr gebührend feiern!
Liveschaltungen zu den Partnerprojekten in Lateinamerika, in Mexiko und Nicaragua wird es in dem Kaischuppen geben.

Mission Zero – Wandel in der Seefracht: Schweröl belastet die Umwelt

Das traditionelle Löschen von Stückgut im Hafenmuseum Hamburg ist etwas Besonderes, weshalb sich Leiter Carsten Jordan auch dieses Jahr wieder über die Belebung der alten Kaianlage freut. Das Herzstück des Hafenmuseums bildet der Kaischuppen, der noch vor wenigen Jahrzehnten zum Güterumschlag in Deutschlands größtem Hafen genutzt wurde. Mit der Einführung der Container in den 1960er Jahren hat sich der Seefrachtverkehr gewandelt, so dass rund 90% des Welthandels inzwischen über die Meere erfolgt (Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag, 2018). Die großen Containerfrachter werden mit Schweröl betrieben und belasten die Umwelt stark. Der Schiffsverkehr auf den Weltmeeren ist schon heute für über zwei Prozent der klimaschädlichen globalen CO2-Emissionen verantwortlich. 2012 betrugen diese ca. 940 Millionen Tonnen CO2. Das sind mehr als die gesamten Emissionen Deutschlands im Jahre 2012 in Höhe von 926 Millionen Tonnen CO2 (Umweltbundesamt, 2016). Schätzungen deuten darauf hin, dass ohne politische Gegenmaßnahmen die CO2-Emissionen des Seeverkehrs in Abhängigkeit von der ökonomischenEntwicklung bis 2050 sogar um 50 bis 250 Prozent im Vergleich zu 2012 ansteigen könnten (Third IMO GHG Study 2014). Es wird also Zeit für einen Wandel in der Seefracht: Mission Zero – für emissionsfreien, sauberen Warentransport auf See.

Timbercoast: cargo under sail

Um für saubere Verschiffung per Windkraft Aufmerksamkeit zu gewinnen, hat Kapitän und Gründer Cornelius Bockermann „Timbercoast – cargo under sail“ ins Leben gerufen, um im globalen Seefrachtverkehr ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Finanziert wird das Umweltschutzprojekt unter anderem durch den Vertrieb eigener Produkte wie Kaffee, Tee, Honig, Salz und Rum, und zum ersten Mal Wein aus Bordeaux, die von den Frachtsegelreisen der AVONTUUR mitgebracht werden. Dieser Vertrieb ist eine der fünf Finanzierungssäulen von Timbercoasts. Das Frachtsegelschiff steht als Symbol dabei nicht nur für einen umweltfreundlichen Seetransport, sondern bringt außerdem bewusste Konsumenten mit verantwortungsvollen Erzeugern und fairen Händlern zusammen.
Inzwischen ist der Bedarf an klimafreundlichem Warentransport so gewachsen, dass Timbercoast ihn mit der AVONTUUR alleine nicht mehr abdecken kann. Ein ermutigender Beleg, dass der Wandel zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit in der Schifffahrtsindustrie begonnen hat.

Nachhaltiger und fast emissionsfreier Seetransport: Waren auf der AVONTUUR

Einige Händler und Händlerinnen haben bereits zum zweiten und dritten Mal ihre Waren mit zunehmenden Ladevolumen an Bord der AVONTUUR auf die lange Reise geschickt.
Zu diesen Händlern und Händlerinnen gehört unter anderem die Organisation Teikei Coffee, die rund 20 Tonnen grüne Kaffeebohnen aus Mexiko an Bord hat. Im Sinne einer gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft wird der soziale und ökologische Anbau der Bohnen durch ein Kaffee-Abo der Konsumenten vorfinanziert. Es entsteht eine Gemeinschaft zwischen Erzeugenden und Verbrauchenden in der Informationen sowie Risiken geteilt und individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden. Daraus folgen ein fairer Preis sowie umweltfreundliche Anbau- und Transportweisen. Diese vierte Reise der AVONTUUR brachte ein großes Ereignis mit sich. In Veracruz, Mexiko, trafen sich die beteiligten Kaffeebauern und Bäuerinnen und ihr Exporteur Ensambles, Teikei Coffee und Timbercoast zum gemeinsamen Austausch und gegenseitigem Kennenlernen. Kaffeebauern besuchten das Schiff, das ihren Kaffee transportiert. Unsere Besatzung wiederum die Kaffeebauern. Dabei haben einige Segler und Seglerinnen zum ersten Mal eine Kaffeepflanze gesehen.

Für 22 Waldorf-Schüler aus Bayern wird es erst nach dem Ende der Warenlöschung so richtig anstrengend. Sie kaufen von Café Chavalo rund 350 kg Rohkaffee und wollen ihn mit Lastenrädern von Hamburg bis ins unterfränkische Haßfurt bringen. Mit ihrem außergewöhnlichen Projekt möchten die Jugendlichen ein Zeichen setzen und zeigen, dass es möglich ist, den Klima-Fußabdruck eines Genussmittels wie Kaffee deutlich zu reduzieren. 600 km liegen noch vor den Schülern. Einen immensen Organisationsaufwand haben sie schon hinter sich.

Mit nachhaltiger Überzeugung und ökologischer Verantwortung sind die Händler, Cargobiker und Freiwilligen an einer einzigartigen Löschaktion der AVONTUUR von Timbercoast im Hafenmuseum am Bremer Kai beteiligt.

Ort:
Hafenmuseum Hamburg, Bremer Kai, Am Kopfbau des Schuppens 50A, Australiastraße in 20457 Hamburg

Programm:
Ankunft der AVONTUUR am Bremer Kai gegen 9 Uhr
Ab 10 Uhr bis ca. 18 Uhr Löschen der gesegelten Waren

Unreine Haut, Pickel oder Akne?

Luvos-Heilerde klärt und verbessert das Hautbild

Pickel und unreine Haut machen unserem Selbstbewusstsein ganz schön zu schaffen – vor allem Akne. Etwa acht von zehn Teenagern sind davon betroffen. Aber auch viele Erwachsene leiden unter Spätakne (Akne tarda). Zwar ist reife Haut eher trocken, hat weniger Mitesser als in der Pubertät, die Entzündungen sitzen dafür tiefer. Anti-Pickel-Cremes mögen vielleicht punktuell helfen, porentief rein und wieder in Balance kommt die Haut erst durch eine Kur mit Luvos-Heilerde. Wir sind die Experten für Naturkosmetik, verarbeiten nur natürliche Rohstoffe. Und weil die anschließende Pflege mindestens genauso wichtig ist, bietet sich hier unsere umfassende Luvos Naturkosmetik an. Mehr dazu in unserem kleinen 1×1 bei Pickelalarm

Einladung zur Luvos Anti-Pickel-Kur

Poren öffnen: Dampfbad – so wird‘s effektiv
Talgverstopften Poren, Mitessern und Pusteln ist am besten mit einem Kamillen-Dampfbad beizukommen: Etwa 3 TL getrocknete Kamille mit zwei Litern kochendem Wasser aufgießen. Kopf im Abstand von 30 cm über die Schüssel halten, mit einem Frotteetuch abdecken, sodass eine Dampfkabine entsteht. Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Der warme Dampf öffnet Poren, ideal für eine nachfolgende Gesichtsmaske mit Heilerde.

Heilung beschleunigen: Ab in die Maske
Bewährt bei unreiner Haut sind Masken mit Heilerde. Das fein gemahlene Gesteinspulver (Löss) enthält wichtige Mineralien und Spurenelemente und besitzt besondere Bindungskräfte: Als Maske feucht aufgetragen, entwickelt die Heilerde eine kapillare Saugkraft, die mit einem Schwamm vergleichbar ist. Während die Heilerde trocknet, entsteht ein von innen nach außen wirkender Flüssigkeitsstrom: Schadstoffe, Wundsekrete und Bakteriengifte werden so aus der Haut geleitet. Papeln, Zysten, Pickeln und Mitessern wird der Nährboden entzogen, Entzündungen klingen ab und verschwinden. Im Gegensatz zu anderen Produkten lässt sich Heilerde sogar großflächig anwenden und ist daher ideal bei Unreinheiten auf Dekolleté oder Rücken.

Gesichtsmaske – frisch angerührt
5 TL vom Pulver Luvos Heilerde hautfein 2 in eine Schüssel geben, mit Wasser zu einer streichfähigen Paste verrühren. Messerdick aufs Gesicht pinseln. Lässt sich auch punktuell auftragen, je nach Pickelbefall, z. B. auf der T-Zone. Etwa 20 Minuten trocknen lassen. Das vollständige Trocknen erkennen Sie an der erdig-gelben Färbung ohne dunkle Flecken (Restfeuchte). Anschließend lauwarm abwaschen. Tipp: 2 – 3 Mal wöchentlich machen, bei Akne und starken Hautunreinheiten mindestens über einen Zeitraum von sechs Wochen (siehe Charité-Untersuchung im Anhang).
(Luvos-Heilerde 2 hautfein, als Pulver 480 g, 5,99 €)
Schon gebrauchsfertig im Sachet: Luvos Anti-Pickel-Maske mit Jojobaöl, 1,19 €

SOS-Maske für Dekolleté & Rücken
Wem das Anrühren der Heilerde zu aufwendig ist, greift zur gebrauchsfertigen Heilerdepaste. Trocknen lassen und mit warmem Wasser unter der Dusche wieder abnehmen. Bei Pickelbefall auf dem Rücken: sich beim Aufstreichen helfen lassen.
(Luvos-Heilerde hautfein 2, gebrauchsfertige Paste zur unterstützenden Behandlung von Akne, Dose mit 720 g, 9,49 €)

Kleines 1×1 bei Pickelalarm

Banal und doch wichtig: Hygiene bringt‘s
Hände sind der Überträger schlechthin: Auf Smartphone, Treppengeländern oder Türklinken tummeln sich Millionen Bakterien. Und wie oft fassen wir uns mit den keimbelasteten Fingern ins Gesicht! Da hilft nur mehrmals waschen – vor allem vor dem Griff in den Cremetopf. Außerdem: regelmäßig Handtuch und Waschlappen wechseln. Das feuchtwarme Milieu in dem Stoff bietet Bakterien einen idealen Nährboden. Zum Abtrocknen der Gesichtshaut ein anderes Handtuch als für Hände und Körper verwenden!

Hauptsache sanft: Waschen
Tenside, wie sie in herkömmlichen Waschlotionen stecken, sind viel zu scharf bei akuten Hautproblemen. Ganz anders Luvos Waschcreme mit Heilerde: wertvolle Mineralien und Spurenelemente binden hier überschüssiges Hautfett und Schmutz, befreien die Haut von Schadstoffen und alten Hautschüppchen. Der enthaltene Traubensilberkerzen-Extrakt beugt Hautirritationen vor. Mandelöl verhindert, dass die Haut austrocknet. Und so geht‘s: Waschcreme mit beiden Händen aufmischen, kreisend aufs Gesicht auftragen. Anschließend mit lauwarmem Wasser wieder abnehmen.
(Luvos-Heilerde Waschcreme mit Traubensilberkerze, 100 ml, 7,99 €)

Revitalisieren: Nie ohne Gesichtswasser
Kleiner Step in der Beauty-Routine, große Wirkung: Nachreinigung mit dem Wattepad. Toner klärt porentief, beruhigt zudem Pickel & Co. Luvos-Heilerde Gesichtswasser bindet sogar feinste hautbelastende Substanzen, wie z. B. mikrofeinen Feinstaub. Denn auch dieser kann für Hautprobleme sorgen. Nach dem Waschen morgens und abends großzügig über Gesicht, Hals und Dekolleté streichen. Reinigt auch zwischendurch gezielt T-Zone oder einzelne Pickel.
(Luvos-Heilerde Gesichtswasser für jeden Hauttyp, 150 ml, 8,99 €)

Richtig pflegen: Cremen & kaschieren
Unsere Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse. Wer sie nicht kennt, kassiert prompt Pickel, Pusteln oder Rötungen. Das aufbauende Luvos Gesichtsfluid eignet sich hervorragend als vollwertige Basis-Gesichtspflege. Wer Unreinheiten kaschieren möchte, greift zum getönten Luvos Gesichtsfluid in Hell oder Bronze. Es zaubert einen natürlich getönten, strahlenden Teint, stärkt mit wertvollem Aprikosenkernöl. Für jeden Hauttyp geeignet.
(Luvos-Heilerde Aufbauendes Gesichtsfluid, 50 ml, 14,99 €;
Luvos-Heilerde Getöntes Gesichtsfluid, in HELL und BRONZE, 50 ml, 100 ml, 14,99 €)

Anhang:
Wissenschaftliche Untersuchungen mit Luvos-Heilerde

Im Rahmen einer Untersuchung an der Berliner Charité wurde die Wirksamkeit von Luvos-Heilerde unlängst bestätigt. Insgesamt nahmen 175 Probanden an dieser Studie teil – im Durchschnitt gaben die Teilnehmer an, seit 16 Jahren an Hautunreinheiten oder Akne zu leiden. Die Ergebnisse der 6-wöchigen Behandlung (mit 2 – 3 Gesichtsmasken wöchentlich) sind vor allem wegen ihrer deutlichen Ausprägung bemerkenswert:

– Abnahme Papeln um 69 %
– Abnahme kleinerer Zysten um 58 %
– Abnahme Pickel um 49 %
– Abnahme Mitesser um 36 %

Hautsymptome und Lebensqualität besserten sich deutlich. Rund 80 % der Teilnehmer bewerteten Empfindungen, Hautgefühl und Wirksamkeit der Heilerdemaske als gut oder sehr gut.

 

Text und Fotos: Luvos Heilerde, www.luvos.de 

Konrad Singer liest aus „Salomon ruft“ im Lit-Zentrum

Sonntag, 2.6.2019 – zur Teatime 17 Uhr – Literaturhaus Hamburg
Konrad Singer, Foto privat

Konrad Singer war in der Buchbranche bekannt als „Handlungsreisender“ in Sachen Literatur. Jetzt hat er sein erstes Buch veröffentlicht: Salomon ruft. Es handelt von sechs Schülern in den bewegten 60er Jahren, die von der 68er Revolte nachhaltig geprägt wurden. Alle blieben wach, fragen nach der Wahrheit und engagieren sich bis heute. Konrad Singer erzählt von Widerstandsgeschichten, die sich von 1938 bis in die Gegenwart erstrecken.

Konrad Singer, Hamburg. Drei Jahrzehnte arbeitete er als freier Verlagsvertreter für unabhängige Verlage. Er schreibt Lyrik und Prosa.

Datum:  Sonntag, 2.6.2019  Zeit: 17.00 Uhr
Eintritt: € 7,-/ 5,-
Ort:   Literaturhaus Hamburg

Wir empfehlen, Karten zu reservieren unter Telefon: 040/2279203 und 040-20769037, Fax: 040/2291501 oder E-mail: lit@lit-hamburg.de  
Internet: www.lit-hamburg.de www.facebook.com/LiteraturzentrumHamburg

Die Arbeit des Literaturzentrums wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg.

„Christina von Schweden: Ich fürchte mich nicht – Leben und Lieben einer Unbeugsamen“

Lesung mit Charlotte Ueckert

Christina von Schweden (1626-1689), die Tochter Gustav Adolfs, war 10 Jahre Königin, lebte 30 Jahre in Rom und dazwischen insgesamt 4 Jahre in Hamburg, immer bemüht um die ihr vertraglich zugesicherten schwedischen Finanzen. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass der Westfälische Friede 1648 den 30-jährigen Krieg beendete. Nach ihrer Abdankung konvertierte sie zum Katholizismus, führte ein rastloses Leben auf Reisen durch Europa, versuchte Papstwahlen zu beeinflussen und bewarb sich sogar um neue Königsämter. Dabei brachte ihr ein befohlener Mord die Ächtung der europäischen Königshäuser ein. Alles saß sie eigensinnig aus. Berühmt wurde sie als Kunstmäzenin.
Dieses farbige Leben einer Frau, die „keines Mannes Acker“ sein wollte, stellt Charlotte Ueckert in ihrem Buch dar.

Kurzprosa und Gedichte

Außerdem wird Charlotte Ueckert Kurzprosa und Gedichte vortragen aus ihren Büchern Nach Italien und Die Fremde aus Deutschland.

Charlotte Ueckert studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Kunstgeschichte, war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in den Bereichen Exil- und Nachkriegsliteratur, freiberufliche Lektorin und Dozentin und ist jetzt freie Autorin. Sie lebt in Hamburg und veröffentlichte mehrere Lyrikbände, Reiseessays und Biografien, u. a. Paula Modersohn-Becker, Rowohlt 2007.

Im Pop-Verlag erschienen Erzählungen, wie Nach Italien, 2012, auch Gedichtbände, wie Einstimmen, 2015, oder Die Fremde aus Deutschland, 2017, und ein neuer Band 2019. Ihre Gedichte sind ins Persische, Polnische, Rumänische und Spanische übersetzt worden.

Sie ist u. a. Mitglied beim PEN-Zentrum Deutschland und Ehrenmitglied in der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge.

Montag, 27. Mai 2019, 19.30 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, Bauhüttensaal (Raum 204), Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Eintritt 6 €, Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung frei.
Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, Karten nur an der Abendkasse.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Website der Hamburger Autorenvereinigung: www.hh-av.de

Aktuelle Literaturkurse

Lektoratswerkstatt: Eigene Texte verbessern
Maren Schönfeld Foto: privat

Egal, ob Sie ein Gedicht, eine Kurzgeschichte oder einen Roman schreiben – es kommt immer auf den treffenden Ausdruck, das richtige Bild und die passende Metapher an. Wenngleich Sie für andere Fehler aufspüren, sehen Sie vielleicht bei Ihrem eigenen Text den Wald vor lauter Bäumen nicht. Alle Teilnehmenden in diesem Kurs sind Schreibende und Publikum zugleich. Sie profitieren von der Erörterung Ihres eigenen Textes und von dem Einblick in die Arbeit der anderen. In freundlicher und sachbezogener Diskussion reflektieren wir die Texte. Sie erleben, wie Ihr Text verstanden wird und was er in den Zuhörern auslöst. Kommt das, was Sie gemeint haben, auch beim Publikum an? Sie lernen Möglichkeiten der Bearbeitung von Texten kennen.
Jede/r TeilnehmerIn bringt eigene Texte mit. Etwa zwei Wochen vor Kursbeginn werden Sie von der Dozentin darüber informiert, welchen Umfang Ihre Texte haben dürfen. Es können in sich abgeschlossene Geschichten, Teile größerer Texte wie z. B. Romane oder auch Gedichte mitgebracht werden.
Der Kurs richtet sich an Schreibende, die bereits Texte verfasst haben, diese einer Gruppe von Gleichgesinnten vorstellen möchten und Bearbeitungsmöglichkeiten kennen lernen möchten.

Termine:
Samstag, 22. Juni 2019, 10:30 bis 16 Uhr, VHS West (Othmarschen)
Kursnummer: J10570WWW15
Samstag, 26. Oktober 2019, 9:30 bis 17 Uhr, VHS-Haus Wallstr. 17, 21682 Stade
(Der Kurs ist ca. ab August buchbar, www.vhs-stade.de)

Auf den Spuren von Walter Kempowski – mit Fahrt nach Nartum
Hildegard Kempowski
Foto: Maren Schönfeld

Walter Kempowski war einer der wichtigsten Schriftsteller der Nachkriegszeit. 2019 wäre er 90 Jahre alt geworden. Mit seiner „Chronik des deutschen Bürgertums“, zu der auch der Roman „Tadellöser & Wolff“ gehört, schuf er ein einzigartiges gesellschaftliches Bild einer bürgerlichen Familie. Das „Echolot“, eine Collage aus Zeitzeugendokumenten, ist eine unvergleichliche, spannende und erschütternde Dokumentation verschiedener Zeitspannen des Zweiten  Weltkriegs. Die „Chronik des deutschen Bürgertums“ wurde vom Altonaer Theater 2018 in zwei Stücken auf die Bühne gebracht.
Seine eigenen Tagebuchaufzeichnungen und seine Romankonzepte sind für Leser und auch für Autoren interessant.

Wir treffen uns an zwei Vormittagen in der Volkshochschule, um uns auf Leben und Werk Walter Kempowskis einzustimmen. An einem Tag geht es um die „Chronik“ und das „Echolot“, am zweiten um die weiteren Romane und den Bezug zu seinen Tagebüchern. Am dritten Termin fahren wir mit unseren PKWs (Absprache der Fahrgemeinschaften an den vorhergehenden Terminen) nach Nartum, wo wir im Wohnhaus Walter Kempowskis dessen Witwe Hildegard treffen. Wir hören eine Lesung aus dem Werk und können das von Walter Kempowski geplante Haus und den Park besichtigen. Frau Kempowski steht uns für Fragen zur Verfügung. Kosten: Beteiligung an der Fahrgemeinschaft mit dem PKW oder am Zugticket/Taxifahrt.
Für Lesung und Besichtigung in Nartum 25 Euro – bitte passend – dabei haben!

Termine:
Mittwoch, 28.08. und 04.09.2019, 10:00 bis 12:15 Uhr VHS West (Othmarschen)
Mittwoch, 11.09.2019, 10:00 bis ca. 16:00 Uhr Exkursion nach Nartum
Kursnummer: 0510WWW11

Die Waffen nieder!
Ein Abend für Bertha von Suttner
Susanne Bienwald

Bertha von Suttners Appell, die Waffen schweigen zu lassen, fand lange Zeit großes Gehör in Europa und in Amerika. Ihr Buch, „Die Waffen nieder!“ war das meistgelesene Werk des 19. Jahrhunderts. Ihre Bemühungen um Frieden und Abrüstung und ihre Vorschläge zu einer die nationalen Grenzen überschreitenden Friedensvereinigung wurden 1905 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt.
Ein moderner Krieg sei von keiner Seite zu gewinnen, so warnte sie. Doch als sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Staaten Europas in eine Aufrüstungsspirale treiben ließen, wurden Bertha von Suttners Ideen als Ausdruck weiblicher Exaltiertheit verhöhnt. Ein nationalistisch verhetztes Europa bereitete sich auf den Krieg vor. In Zeitläufen, in denen Pazifismus zu einem Schimpfwort wurde, Pazifisten als Vaterlandsverräter galten, verloren sich die Spuren dieser mutigen und kämpferischen Frau.
Und dennoch: Wenn heute das Haager Schiedsgericht angerufen wird, wenn die Genfer Konvention zwischenstaatliche Konflikte zu lösen versucht, so basieren diese Institutionen auf Einrichtungen, zu denen Bertha von Suttner einst den Grundstein legte.
An diesem Abend stellt die Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Susanne Bienwald Bertha von Suttners Persönlichkeit, ihre Biografie und ihre Friedensbotschaft vor. Die Lyrikerin Maren Schönfeld, Organisatorin von musikalisch-literarischen Veranstaltungen zur Friedensdekade, rezitiert ihre zeitgenössischen Gedichte zum Thema Krieg und Frieden.

Termine:
Montag, 2. September 2019, 18 bis 21 Uhr, VHS West (Othmarschen)
Kursnummer: J20500WWW01
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19 Uhr, VHS Buxtehude (noch nicht buchbar)

Überraschung mit Klavier am 15. Mai

Krisztina Gyöpös, Foto privat

Die hochbegabte und mehrfach ausgezeichnete Pianistin Krisztina Gyöpös lädt anlässlich ihres Geburtstags zu einem Überraschungskonzert ein. Gemeinsam mit ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem Pianisten Stefan Bonev, erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm. Bekannte und weniger bekannte Stücke werden am Geburtstagsabend in der Alten Druckerei in Hamburg-Ottensen erklingen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Alte Druckerei Ottensen, Bahrenfelder Str. 73 d, Hamburg
15. Mai 2019 um 20 Uhr

„Hamburg – Königin des Nordens“

Foto: Hans Krech

Hans Krech liest seine Loblieder auf die Hansestadt
Donnerstag, 9. Mai 2019, 20.15 Uhr
Mathilde-Bar Ottensen
Kleine Rainstraße 11, 22765 Hamburg

Hans Krech ist Sicherheitsexperte im Berufsalltag, aber Dichter in den Pausen. Seine Sicht auf die Hansestadt ist erheiternd, realistisch, überraschend und offenbart das Friedfertige eines revolutionären Visionärs und Soldaten – das Einträchtige, das die Stadt in einem auslösen kann.

Der Autor wurde 1956 in Halle / Saale geboren. Er studierte Geschichte, wurde 1984 zum Dr. phil. promoviert. Er war Bürgerrechtler, Fußballer und Autor. Mit der Wende siedelte er nach Hamburg über, wo er lebt und arbeitet; als Sachbuchautor, Journalist, Herausgeber zweier Sachbuchreihen, als Hauptmann d. R., als Leiter von Lehrveranstaltungen an der Führungsakademie der Bundeswehr und – als Dichter.

Eintritt 12 €, Gäste der Hamburger Autorenvereinigung 9 €, Mitglieder frei.
Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

www.hh-av.de

Umkämpfte Zone – Mein Bruder, der Osten und der Hass

Ines Geipel liest im LIT-Zentrum Hamburg

Woher kommt die große Wut im Osten? Ines Geipel sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Unser Land habe sich seit 2015 stark verändert, schreibt sie, über allem steht jetzt die Frage: Verlieren wir den Osten? In ihrem neuen Buch erzählt sie von den Schweigegeboten nach der NS-Zeit, der verfälschenden Deutung historischer Ereignisse in der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit.  Anhand der eigenen Familiengeschichte erzählt sie von Verdrängung und Verleugnung, die die Gesellschaft bis ins Private hinein prägt. Dabei verknüpft sie die politische Geschichte mit ihrer eigenen.

Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium in Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie. Sie lebt in Berlin und hat vielfach zu Themen der Geschichte des Ostens publiziert.

Datum:   Donnerstag, 9.5.2019
Zeit:        19.30 Uhr
Eintritt:  € 7,-/ 5,-
Ort:         Literaturhaus, Schwanenwik 38
Karten unter 040.227 92 03 oder lit@lit-hamburg.de

Klavierstücke von Bach u. a. mit Krisztina Gyöpös

Klavierabend in der Epiphanienkirche, Großheidestr. 44, am 14. April um 18 Uhr

Als Pianistin ist Krisztina Gyöpös seit 2017 im „Metamorphosen Ensemble“ aktiv. Weitere Auftritte hatte sie mit dem Damenkammerorchester Bratislava, dem Franz Schmidt Kammerorchester in Wien, der Sinfonietta dell‘Arte, dem Slowakischen Radiosinfonieorchester und der Jenaer Philharmonie, um nur einige zu nennen. Ihre Mitwirkung bei Konzerten und Musikfestivals führte sie u. a. nach Tschechien, Ungarn, Kroatien und in die Schweiz. Sie hatte TV-Auftritte im In- und Ausland und wirkte bei Hörfunkaufnahmen mit. In Hamburg tritt sie in renommierten Konzertsälen wie Kampnagel und der Staatsoper auf.

Immer wieder ist sie auch als Korrepetitorin tätig: zunächst am Konservatorium in Bratislava (2010-2011), danach an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Querflötenklasse von Prof. Imme-Jeanne Klett (2013-2015) und aktuell an der Dresdner Kammeroper.

2015 wurde sie Künstlerische Leiterin für ausländische Konzerte und Veranstaltungen der Franz-Schubert-Gesellschaft in der Slowakei. 2018 organisierte sie ein internationales Musikfestival zum 240. Jubiläum von Johann Nepomuk Hummel, das in drei Ländern (Slowakei, Österreich und Deutschland) stattfand. Auf diesem Festival traten nicht nur international renommierte Künstler auf: Es war Krisztina Gyöpös auch wichtig, Kinder und Jugendliche daran zu beteiligen. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung arbeitete sie mit der Musikschule Ján Albrecht in Bratislava zusammen. So konnten die Schüler beispielsweise an einem Klavier-Meisterkurs teilnehmen, bei dem sie die Möglichkeit hatten, auf einem historischen Érard-Flügel zu spielen.

(Quelle: http://www.musikschule-ungefucht.de/hamburg/klavierlehrer/gyoepoes-krisztina)

Kuscheln² im Bergdorf Prechtlgut in Wagrain

Zeit zu zweit, voller Romantik und kleiner Momente, denen ein großer Zauber innewohnt: Im neuen Bergdorf Prechtlgut in den Pongauer Bergen gibt’s das sozusagen „frei Haus“. – Auch für Honeymooner oder Paare die ihre Hochzeit in den Bergen planen.

Bei einem Romantik- und Kuschelurlaub im neuen Bergdorf Prechtlgut in Wagrain bilden die Natur und der Luxus des Einfachen eine Wohlfühl-Allianz. Viel Alt- und Zirbenholz, natürlicher Loden, Leder und Leinen sorgen für höchsten Wohnkomfort und Behaglichkeit. Die lichtdurchfluteten Räume tun der Seele gut, die alte Handwerkskunst vermittelt ein puristisches Urlaubsgefühl. Verliebte, Hochzeitspaare und Honeymooner, die in dem ursprünglichen Salzburger Dorf ihre schönsten Tage des Lebens verbringen wollen, können hier mit dem Besten rechnen: auf dem gemütlichen Diwan mit einem guten Buch in der Hand oder am offenen Kamin, am knisternden Feuer mit einem Glas Wein. Auf Wunsch werden auch entspannende Massagen im eigenen Chalet angeboten. Jeden Morgen kommt ein frischer Almfrühstückskorb ins Haus. Wer danach dem Lockruf der Berge folgt, der schwingt sich aufs Bike oder schnürt die Wanderschuhe. Besonders leichtfüßig bergauf geht’s mit der Grafenbergbahn direkt neben dem Prechtlgut. Hier heroben inmitten eines „Meeres von Alpengipfeln“ sind auf Wunsch sogar Hochzeiten möglich.

Baden in Luxus – und im Hot Tub auf der Holzterrasse

In den Luxus-Chalets des Prechtlguts fällt es leicht, Arbeit und Hektik hinter sich – und die Zeit genussvoll verstreichen – zu lassen. Jedes der acht Luxuschalets hat eine private Wellness-Zone drinnen und draußen. Hier tankt man eine Extraportion Wärme und Geborgenheit. Etwa im eigenen Relax & Sauna Bereich mit freistehender Badewanne oder auf der Hausterrasse mit Hot Tub. Im Alm Spa mit Altholz-Sauna, Badewanne, Rainforest-Dusche und Relaxbereich perlt der Alltag einfach ab. Der Tipp für Verwöhnte ist das Wohlfühlbad mit natürlichen Ölen, mit einer anschließenden Pedi- und Maniküre sowie Handmassage. Auch für entspannende „Wellness im Doppelpack“ braucht man die eigenen vier Wände nicht zu verlassen. Da Liebe durch den Magen geht, steht eine hochwertige und perfekt eingerichtete Küche für „zweisame“ Gaumenfreuden bereit. Wer sich fürs Grillen und Chillen entscheidet, wirft einfach die Feuerstelle auf der Terrasse an. Wer sich lieber professionell „einkochen“ lassen möchte, hat den Prechtlstadl unmittelbar im Bergdorf. Dort gibt es Sonntag und Montag das traditionelle Hut-Essen“ und ein Fondue. Auf der Speisekarte stehen aber auch deftig Pongauerisches und Schmankerl aus der österreichischen Mehlspeisenküche. Im Umkreis von 25 Kilometern um Wagrain lassen sich außerdem einige Haubenrestaurants und ein paar von Österreichs besten Köchen aufspüren. www.prechtlgut.at

Romantik-Kuscheltage im Bergdorf Prechtlgut (buchbar bis 26.11.19)

Leistungen: 3/4/7 Übernachtungen inkl. aller Prechtlgut Wohlfühl- und Premiumleistungen, süße Willkommensüberraschung, täglich Almfrühstückskorb, 1 Hut Essen im Chalet, 1 Abendessen im Prechtlstadl, 1 Wellness-Einheit zur Wahl (Pediküre, Maniküre od. Entspannungsmassage), 1 x Badevergnügen zu zweit mit Fl. Champagner und Früchten im Chalet.

Preise p. P.: 3 Nächte im Chalet ab 840 Euro, 4 Nächte ab 1.060 Euro, 7 Nächte ab 1.835 Euro

(Text und Fotos: mk Salzburg)