65 Jahre DAP – wir feiern!

Sommerfest der DAP am 7. August 2016 auf der Alster

Liebe Mitglieder der Auswärtigen Presse,

65 Jahre und kein bisschen müde! Unter diesem Motto begeht die

Auswärtige Presse e.V. ihr 65. Jubiläum. Am 7. August feiern wir zusammen mit der uns eng verbundenen Hamburger Autorenvereinigung sehr hanseatisch mitten auf der Alster. Um 18.30 Uhr heißt es „Leinen los.“ Am Jungfernstieg, Anleger 7 (direkt neben dem Alsterpavillon) wartet der historische Alsterdampfer „St. Georg“ auf uns. Hier wollen wir ein paar anregende Stunden bei Musik und Lesungen verbringen. Ende der Veranstaltung gegen 20.30 Uhr. Continue reading „65 Jahre DAP – wir feiern!“

Die schönste Badewanne der Welt – der Heilsee von Héviz

Von Uta Buhr

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Die „Badewanne“ aus der Vogelperspektive

Ubi beni, ibi patria! Wo es dem Römer gut ging, war er zu Hause. Besonders gefiel es ihm in der vom Imperium romanum eroberten Provinz Pannonia. Die fruchtbare ungarische Tiefebene bot den verwöhnten Bürgern Roms unter vielem anderen  eine ganz besondere Kostbarkeit – sprudelnde Quellen heilenden Wassers. Erstaunlicherweise taucht in keiner der ausschweifenden Erzählungen römischer Literaten und Berichterstatter der Heilsee von Héviz auf.

Könnte es sein, dass jene, die sich in seinen Fluten aalten, diesen Geheimtipp um keinen Preis weitergeben wollten? Continue reading „Die schönste Badewanne der Welt – der Heilsee von Héviz“

Zwickt da was?

Eine Glosse von Johanna R.Wöhlke

Mit einfachen sackähnlichen Hemden hat es begonnen und mit einfachen sackähnlichen Hemden wird es enden. Da bin ich ganz sicher – trotz Karl Lagerfeld und Dior, Versace und Gaultier. Da können sich die Großen der Modebranche noch so anstrengen, der Mensch strebt nach den praktischen, unkomplizierten Kleidungsstücken ohne Zipper und Reißverschluss, Knöpfe und Ziernähte, Rüschen und Jabots, Reifröcke und Godets, Falten und Bügelnähte. Der moderne Mensch geht mit dem T-Shirt ins Bett, ins Büro, zum Einkaufen, ins Theater und in die Badeanstalt.

Die wahren Kreativen und zukunftsweisenden Modemacher sind doch schon lange die Kostümbildner der Science Fiction Filme. Die pressen ihre durch ferne Galaxien rasenden Stars in einfache gummiartige Schläuche, die am Körper anliegen wie eine Strumpfhose und die durch strenge und gerade Linienführung bestimmt sind.

Da sich aber Kreativität in der Mode nicht am T-Shirt und schlauchähnlichen Gebilden berauschen kann, erscheinen auch immer wieder andere praktische Kleidungsstücke auf dem Laufsteg – wie jetzt die, ausgestattet mit Blutdruckmessern, elektrischen Heizungen oder integrierten Massagegeräten und allerlei technischem Schnickschnack.

Ach, liebe Modeschöpfenden! Wenn ihr eine Ahnung davon hättet, wie uns Frauen schon ein nicht sitzender Haken-und-Ösen Verschluss an unseren BHs nerven kann, würdet ihr uns nicht auch noch mit Massagehemden auf den Leib rücken!

Industrie 4.0 Made in Germany: Chance für Europa oder Illusion ?

Industrie 4.0 im BMWI : Innovationschub für die deutsche Industrie
Industrie 4.0 im BMWI : Innovationschub für die deutsche Industrie

Von Immo H. Wernicke
Erstmals Industriekonferenz im Bundeswirtschaftsministerium
Im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin wurde während der Berlinale 2016 auch eine Premiere begangen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte am 18. Februar zur 1.Industriekonferenz in sein Ministerium eingeladen (Bild 2 ). Der Wirtschaftsminister stellte das neue Bündnis zwischen Bundesregierung, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften vor. Das Bündnis soll dazu beitragen, das Konzept „Industrie 4.0“ möglichst schnell in die mittelständische Wirtschaft auch europaweit einzuführen und umzusetzen. Auf dieser Grundlage will die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission vor allem Schlüsseltechnologien finanziell fördern. Dazu gehören Elektromobilität und speziell Batteriezellen, Digitalisierung von Produkten und Prozessen, Speichertechnologien für Photovoltaik, der Aufbau leistungsfähiger Breitbandnetze und europäischer Server und „Clouds“ (vernetzte Datenbanken). Besonders gefördert werden „Start ups“ als Software- und Apps-Entwickler in Gründerzentren. Die neue Internet-Platform 4.0 und Branchendialoge zählen ebenfalls hierzu. Continue reading „Industrie 4.0 Made in Germany: Chance für Europa oder Illusion ?“

Ruth Geede 100 Jahre alt. Die immer noch aktive Autorin und Journalistin: „Der liebe Gott hat mir eine gute Festplatte eingebaut.“ Wir gratulieren!

Von Karlheinz Mose

Der Autor Karlheinz Mose ist ein langjähriger Wegbegleiter der Jubilarin. Er arbeitete jahrzehntelang als leitender Redakteur für das Rundfunk- und Fernsehmagazin HörZu.

Ruth Geede beim 98. Geburtstag
Ruth Geede beim 98. Geburtstag

Gerade kann sie nicht mehr gehen. Aber sonst ist die alte Dame mit dem klassisch schönen Gesicht und dem Mittelscheitel im schwarzen Haar voll da. Ein unverwüstlicher Humor und die geistige Frische einer 40-Jährigen sind ihr eigen. Hundert Jahre wird Ruth Geede jetzt alt, und bis zum heutigen Tag arbeitet sie noch als Journalistin in ihrem Haus in Hamburg-Niendorf – „mit eigenem Eichhörnchen“!

Die Arbeit, die sie leistet, hat sehr viel mit ihrer eigenen Herkunft zu tun: Ruth Geede stammt aus Ostpreußen, und sie schreibt seit 30 Jahren für das Ostpreußenblatt, das in die Preußische Allgemeine Wochenzeitung integriert ist, auf eine unaufgeregte, kenntnisreiche Art. Sie hilft jungen Wissenschaftlern weiter auf der Suche nach historischen Fakten oder letzten lebenden Zeitzeugen, sie besorgt auch mal eine Stanze, mit der früher die Königsberger Hausfrauen Marzipan hergestellt haben, aber vor allem bringt sie Familien und alte Freunde zusammen, die durch den Zweiten Weltkrieg getrennt wurden. Continue reading „Ruth Geede 100 Jahre alt. Die immer noch aktive Autorin und Journalistin: „Der liebe Gott hat mir eine gute Festplatte eingebaut.“ Wir gratulieren!“

Neue Stipendien für Literatur und Kunst für Hamburger

Von Johanna Renate Wöhlke

Neue Stipendien für Künstlerinnen und Künstler aus Literatur und bildender Kunst
Die Kulturbehörde schreibt vierwöchige Arbeitsaufenthalte in Südfrankreich für zwei Schriftsteller und zwei bildende Künstler aus

Mit einem neuen Stipendium ermöglicht die Kulturbehörde zwei Schriftstellern und zwei bildenden Künstlern im Juni oder September 2016 vierwöchige Arbeitsaufenthalte im französischen Château de Justiniac südlich von Toulouse. Schriftsteller und Künstler können sich ab sofort für das Stipendium bewerben. Continue reading „Neue Stipendien für Literatur und Kunst für Hamburger“

Zwei neue Eisbrecher für den Hamburger Hafen

Von Sabine Witt

Doppeltaufe bei – 9 °C: zwei neue Eisbrecher für den Hamburger Hafen

Taufpatin Anke Harnack zwischen Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA (links) und Wirtschaftssenator Frank Horch
Taufpatin Anke Harnack zwischen Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA (links) und Wirtschaftssenator Frank Horch

Passend zum eisigen Wetter gab es am 22. Januar 2016 eine gleich doppelte Taufe an der Überseebrücke im Hamburger Hafen: Zwei moderne Eisbrecher, die auch zum Schleppen, Bugsieren und für den Transport eingesetzt werden können, wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie getauft und von der Hamburg Port Authority (HPA) in Betrieb genommen. Taufpatinnen waren die NDR-Moderatorin Continue reading „Zwei neue Eisbrecher für den Hamburger Hafen“

Religionskriege und Evolution. „Geächtet“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Von Hans-Peter Kurr

Klaus Schumacher inszeniert als Deutsche Erstaufführung „Geächtet“ am Schauspielhaus

Carlo Ljubek, Ute Hannig, Samuel Weiss, Isabelle Redfern © Thomas Aurin
Carlo Ljubek, Ute Hannig, Samuel Weiss, Isabelle Redfern © Thomas Aurin

Wer bis vor wenigen Jahren glaubte, die Zeit der Glaubenskriege hätte mit dem berühmt-berüchtigten „Dreißigjährigen“, der im 17. Jahrhundert das halbe Europa entvölkerte, ihr Ende gefunden, muss sich in „unserer“ , also der Jetztzeit , eines Anderen belehren lassen : Längst sind sie wieder an die Stelle der großen Machtkriege es 20. Jahrhunderts getreten und versuchen, einander auf dem Schulungsplaneten Erde wechselseitig auszurotten. Und gewiss wird dies bis zu den Tagen der in der „Offenbarung Johanni“ apostrophierten letzten Schlacht von Meggido andauern! Continue reading „Religionskriege und Evolution. „Geächtet“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg“

Der Käse von Korcula

Johanna R. Wöhlke

Erinnerung an einen Aufenthalt auf Korcula

Am Hafen von Korcula
Am Hafen von Korcula

Ich bin vor der Insel Korcula in der Adria angekommen und ausgestiegen aus dem riesigen Bauch eines Kreuzfahrtschiffes. Ein kleines Boot bringt mich gemeinsam mit anderen Passagieren an Land. Exotisch und schön zeigt sich Korcula in der Mittagshitze. Wer denkt da schon an Käse. An runde, kleine Käselaiber, die auf der Hafenmauer in der Sonne liegen und darauf warten, verkauft zu werden. Continue reading „Der Käse von Korcula“

70 Jahre Hamburger Kammerspiele: Der geheimnisvolle Talisman der Prinzipalin

(Dieser Artikel ist 1997 im Hamburger Abendblatt erschienen, passt nun als Erinnerung in das Jubiläumsjahr und erinnert an Ida Ehre)

Von Johanna Renate Wöhlke
Auf den Spuren eines zerlumpten Püppchens – und einer seltsamen Münze…

Carlheinz Hollmann mit dem Talilsman von Ida Ehre
Carlheinz Hollmann mit dem Talilsman von Ida Ehre

Geschichten ergeben Geschichten. In einer alten Geschichte steckt eine neue verborgen wie in den russischen Matrjoschka-Puppen immer noch eine Puppe mehr steckt, bis man zum Kern vorgedrungen ist und in einer kontinuierlichen Reihe alle von der größten bis zur kleinsten vor sich aufgereiht hat.
Daran muss ich denken, als ich Carlheinz Hollmann und seine Frau Gerti in Luhmühlen besuche. Außerdem geht es an diesem Nachmittag tatsächlich um eine Puppe: den Talisman von Ida Ehre, der ehemaligen Prinzipalin der Hamburger Kammerspiele. Nach ihrem Tod 1989 gelangte die Puppe als Geschenk der Tochter von Ida Ehre, Ruth Müller—Eisler, zusammen mit einer Meißener Vase und einem Half-Dollar Stück in den Besitz der Hollmanns. Einmal neugierig geworden, fragte ich mich, welche Geschichte wohl hinter diesem kleinen, zerlumpten Püppchen stecken möge. Continue reading „70 Jahre Hamburger Kammerspiele: Der geheimnisvolle Talisman der Prinzipalin“

„ Trick 347“ oder „Der mutigste Junge der Welt“

Von Uta Buhr

Von einem der auszog, seine Angst zu überwinden. „ Trick 347“ oder „Der mutigste Junge der Welt“ handelt von einem Elfjährigen, der das Abenteuer Zirkus für sich entdeckt.

Das Buch
Das Buch

Hand aufs Herz. lieber Leser, gehören Sie nicht auch zu jenen Menschen, die sich in ihrer Kindheit nichts sehnlicher wünschten, als zum Zirkus zu gehen, um als Trapezkünstler oder Löwenbändiger zu brillieren? Wer von uns träumte nicht von der unendlichen Freiheit des fahrenden Volkes, das sich nur kurz an einem Ort aufhält, seine Kunststücke einem staunenden Publikum präsentiert und bei Nacht und Nebel in ferne Länder zu neuen Abenteuern aufbricht? Besonders reizvoll schien uns der Gedanke, nicht an einem langweiligen „Paukinstitut“ bei Mathematik, Aufsätzen und lateinischer Grammatik unser junges Leben zu fristen. Selbst die mahnenden Worte der Eltern, uns keinen Illusionen über das entbehrungsreiche Nomadenleben der Zirkusleute im Wohnwagen hinzugeben, fruchteten da nicht.

Und genau hier beginnt die aufregende Geschichte des Continue reading „„ Trick 347“ oder „Der mutigste Junge der Welt““

70 Jahre Hamburger Kammerspiele

Von Hans-Peter Kurr
Ungewöhnlicher Festakt an der Hartungstraße
Ein Chronist – noch zehn Jahre älter – durchstöbert seine Erinnerungskiste

Hamburger Kammerspiele
Hamburger Kammerspiele

Aus dem Dunst, der über dem zerbombten Deutschland nahezu flächendeckend waberte nach Ende des 2. Weltkrieges , taucht folgende Erinnerung auf : Es waren, durch die Initiative meines Vaters -meine erstenTheaterbesuche nach der Kindermärchenzeit :
13 Jahre erst hatte ich auf diesem „Schulungsplaneten Erde“ zugebracht, als ich am Staatstheater Braunschweig „Hamlet“ und an der Hamburger Hartungstrasse Wolfgang Liebeneiners Inszenierung des Heimkehrer-Stückes „Draussen vor der Tür“ als Wiederaufnahme der Uraufführung aus dem Jahr 1947 sah, das die Neu-Begründerin der Kammerspiele, Ida Ehre, entdeckt und für die Hauptrolle des Beckmann den hochbegabten Hans Quest engagiert hatte. Hans Quest, der im Theater und später in TV- und Filmproduktionen bedeutende Rollen spielte, bis ihn im Alter Probleme des Textlernenes heimsuchten und er darunter dergestalt litt, das er einmal in einem Studio des Hessischen Rundfunks, allwo er in der Inszenierung des Frankfurter Schauspieldirektors Heinrich Koch,dessen Assistent ich nach Schulzeit und Studium geworden war, aus einem Wutanfall gegen sich selber einen Stuhl durch das riesige Atelier schleuderte. Derselbe Hans Quest, der Jahre später mein geliebter Schauspiellehrer wurde, Continue reading „70 Jahre Hamburger Kammerspiele“

Silvesternachlese im Wartezimmer

erschienen im Hamburger Abendblatt

eine Glosse vom Johanna R. Wöhlke

Finger weg von den Fleischgabeln!
In der Ecke des Wartezimmers sitzt eine bedauernswerte Frau. Beide Hände sind fingerweise bandagiert, das Gesicht weist einige rote Flecken auf und ihr Gemütszustand scheint verheerend. „Ein frohes neues Jahr…“, ach, das hätte ich nicht sagen sollen. Die Frau schreckt zusammen, weint fürchterlich. Was hat sie nur?
Ich setze mich zu ihr und erfahre ihre Leidensgeschichte: Wie in jedem Jahr waren zu diesem Silvester wieder Freunde gekommen, um in gemütlicher Runde miteinander Fleischfondue zu Continue reading „Silvesternachlese im Wartezimmer“

Preußen spielte nur die zweite Geige

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff
Beim Wiener Kongress vor 200 Jahren musste Staatskanzler Karl August von Hardenberg etliche Kröten schlucken
Am 12. Oktober 1815 ratifizierte Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg mit seiner Unterschrift die Ergebnisse des Wiener Kongresses für Preußen. Dessen Ergebnisse haben sich rückwirkend als ein Schritt in Richtung der kleindeutschen Lösung der deutschen Frage unter Preußens Führung erwiesen. Dieses ist umso bemerkenswerter, als die damals noch kleinste der fünf europäischen Großmächte auf dem Kongress mehr Objekt denn Subjekt, eher Amboss als Hammer gewesen war.

Das lag zum einen daran, dass die Verhandlungsführer Preußens, der Staatskanzler und sein König Friedrich Wilhelm III., ihren Pendants aufseiten der anderen Großmächte, dem britischen Continue reading „Preußen spielte nur die zweite Geige“

Flüchtlingskrise – „Trojanisches Pferd“ von Kanzlerin Angela Merkel ?

Von Immo H. Wernicke

Internationaler Beifall für Kanzlerin Merkels Willkommenskultur

Zur „Flüchtlingskrisendebatte“ im Allianzforum anläßlich „World Health Summit“ im Oktober in Berlin

"Trojanisches Pferd"
„Trojanisches Pferd“

Im September 2015 erntete die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrer Willkommensgeste gegenüber den „Flüchtlingen“ in Ungarn weltweit den Beifall der internationalen Medien und vieler NGOs, wie „Pro Asyl“. Die unerwartete deutsche Willkommenspolitik wurde vor allem vom UNHCR (United Nations‘ High Commissioner of Refugees) und von der zeitgleich tagenden „General Assembly oft he United Nations“ in New York begrüßt (Grafik 1). Auf dem „World Health Summit“ im Oktober in Berlin zur Prävention von Krankheiten, Unterernährung und Hunger als Ursachen für Bürgerkriege und Flucht dankten Studenten aus Syrien, begleitet von anhaltendem Beifall, für die großzügige Aufnahme ihrer Landsleute in Deutschland. Infolge ihres gewachsenen internationalen Ansehens wurde die Kanzlerin bereits für den Friedensnobelpreis „gehandelt“.
Die unkontrollierte Flüchtlingsaufnahme könnte sich indes als „Trojanisches Pferd“ (Foto) für die Kanzlerin erweisen. Seitens der nicht konsultierten Continue reading „Flüchtlingskrise – „Trojanisches Pferd“ von Kanzlerin Angela Merkel ?“

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2016 unseren Lesern!

Weihnachtslichter
Weihnachtslichter

Wieder ist Weihnachten. Wieder ist ein Jahr vergangen, das uns alle durch seine Höhen und Tiefen mitgenommen hat – ob wir wollten oder nicht. Einigen von uns mag es so ergangen sein, dass es besonders viel davon gezeigt hat, was das Leben ausmachen kann: Krankheit und Genesung, Trennung und Neuanfang, Stillstand und Entwicklung, Hast und Ruhe, Sehnsucht und Erfüllung, Misserfolg und Erfolg.
Das ist ja eigentlich wie immer – und doch in jedem Jahr und in jedem Leben immer wieder neu. Wie schön, wenn uns die Zeit dann unseren Zielen und Träumen näherbringt, wenn wir sie denn noch haben! Wer mit dem zu leben in der Lage ist, was das Unvermeidliche genannt werden kann, dem ist sicherlich auch Glück beschieden – trotz alledem! Trotz alledem, was Medien jeder Art immer wieder an Grausamkeiten zu berichten haben. Continue reading „Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2016 unseren Lesern!“

Weihnachten in den 50er Jahren

Erinnerungen von Lilo Hoffmann

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Weihnachten in den 50er Jahren. Statt Playstation, Lerncomputer, Fernlenkauto, Star Wars-Figuren, Mountain-Bike, Tablet und Smartphone, das sich heute schon Erstklässler wünschen, lagen damals Holzeisenbahnen, selbstgeschnitzte Krämerläden, Brummkreisel, gebastelte Flugzeuge und Puppen aus Zelluloid unter dem Weihnachtsbaum.
Der traditionelle bunte Teller bot vor allem Äpfel, Nüsse, Pfefferkuchen, Dominosteine und Spekulatius. Elektrische Lichterketten kannte man noch nicht. Die Kerzen am Weihnachtsbaum, der Zweig für Zweig mit silberfarbenem Lametta geschmückt wurde, waren aus Wachs. Und auf dem Ofen lagen Orangenschalen, damit es weihnachtlich duftete.
Foto: Lilo Hoffmann sen.