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Artikel der Kategorie ‘Kunst und Kultur’

The Other Barry Gibb

Dezember 04, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Kunst und Kultur, Musik, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für The Other Barry Gibb

by Götz Egloff

The Many Facets of Pop Composition: A Few Music Theory Aspects

Together with his late brothers Robin and Maurice, and with such heavyweight arrangers like Albhy Galuten and Karl Richardson, Barry Gibb has created not only highly successful but incredibly well-made pop songs that have reached a world audience. Aside from purely enjoying the music, examining these from a music theory point of view can illuminate many facets of great pop composition. In referring to well-known Gibb hits (which have proven to be timeless both in composition and arrangement) and to a few more unlikely of songs, some of them performed by the Bee Gees, by Diana Ross, or by other distinguished recording artists, a cursory treatment of harmony and function is to add to a view of a tiny part of the Gibb oeuvre´s specialty. As can be seen, ingenious musical skills have led to creating great pop songs to which e.g., tonal ambiguity and fluctuating tonality are key ingredients. Such have made for an outstanding musical oeuvre. – (In parts of the following, abstraction requires nomenclature: Roman numerals refer to scale degrees.) (mehr …)

Das Zeug zum Spielen

November 28, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Das Zeug zum Spielen

von Maren Schönfeld
Fotos: Jennifer Hymer und Julia Mihály

Ninon Gloger

Madama Butterfly ist der Titel für das zweite Konzert des Non-Piano/Toy Piano Festivals am 11.11.2017 in Hamburg im resonanzraum St. Pauli. Eingestellt auf einen ungewöhnlichen Abend mit ungewohnten Klängen auf Spielzeugklavieren, sprengt das Erlebte allerdings jede Vorstellungskraft. Solisten, die zwei oder gar drei Instrumente während eines Stücks spielen; das Zusammenwirken eines Flügels mit dem Toy Piano; acht Melodicas im Zusammenspiel mit Tuba und Hihat – es ist kaum in Worte zu kleiden, was die furiosen Musikerinnen und Musiker aus aller Welt auf der Bühne präsentieren.

Haben Sie jemals ein Duett aus Spielzeugklavier und Tablet gehört? Julia Mihály (Deutschland) hat in ihrer Komposition „Baby Spin to Superman Reserve Variations (UA)“ beides zusammengebracht. Sie selbst übernimmt in der Aufführung das Tablet, während Bernhard Fograscher, der sich ansonsten auch mit dem zweimanualigen Vierteltonklavier beschäftigt, das Pink Butterfly Piano bespielt – mit einer langen Unterhose bekleidet, nachdem er sich zuvor Schuhe und Straßenhose ausgezogen hat, denn er muss sich schon sehr klein zusammenkrümmen, um am Mini-Piano Platz nehmen zu können. (mehr …)

“Boeing Boeing” – the new Play at the English Theatre of Hamburg

November 25, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Englisch, Gesellschaft, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für “Boeing Boeing” – the new Play at the English Theatre of Hamburg

by Uta Buhr
Photos: Stefan Kock

Hi, come and fly with us around the world

Congratulations – what a hilarious play! “Boeing Boeing”, masterly directed by Clifford Dean, marks another “Best of” in the long line of great performances on the stage of the English Theatre of Hamburg. How come that a plot going back to the sixties of the last century is still so popular and elicits almost thunderous applause from the audience. The answer is as simple as that: humour does not know deadlines – witty plays never get stale, no matter at what time they were written. “Boeing Boeing” perfecty reflects the European lifestyle of the “swinging sixties.” Those in the audience who still remember the feeling of liberty and the winds of change after the grey and bitter post-war years will enjoy the charm and lightness of this outstanding comedy written in French by the Swiss-born author Marc Camoletti and translated into English by Beverly Cross and Francis Evans.

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„Boeing Boeing“ – das neue Stück am English Theatre of Hamburg

November 25, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Englisch, Gesellschaft, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „Boeing Boeing“ – das neue Stück am English Theatre of Hamburg

von Uta Buhr
Fotos: Stefan Kock

Wie wäre es mit einem Flug rund um die Welt?

Kompliment! Mit dieser temporeichen Komödie von Marc Camoletti hat das English Theatre sich selbst übertroffen. Und das soll angesichts des vielfältigen Spielplans dieser kleinen Bühne schon etwas heißen. Warum ist dieses leichtfüßige Stück aus den etwas spießigen sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute ein Hit – immerhin wurde es weltweit unzählige Male aufgeführt und schaffte es sogar ins Guiness Book of Records? Allein in Paris , wo die Komödie ihre Erstaufführung erlebte, lief sie neunzehn Jahre lang. Der Erfolg von „Boeing Boeing“ beruht sicherlich auch darauf, dass dieses Stück die Epoche einer „heilen Welt“ widerspiegelt, die das Publikum nach den gerade überwundenen bitteren Nachkriegsjahren an einem neckischen, höchst amüsanten Bäumchen-wechsel-dich Spiel teilnehmen lässt, das seinesgleichen an Komik sucht.

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Holländisches Idyll zwischen Treene und Eider

November 03, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Deutschland, Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Holländisches Idyll zwischen Treene und Eider

Friedrichstadt: Grachten und romantische Bogenbrücken

von Lilo Hoffmann

Auf der Westseite des Marktplatzes können Besucher neun Gebäude im Stil der niederländischen Renaissance bewundern. Fotos: Hoffmann

Gut erhaltene Treppengiebelhäuser und schnurgerade Grachten – wer zum ersten Mal nach Friedrichstadt kommt, ist überrascht, wie sehr dieses idyllische Städtchen an Holland erinnert. Und das hat seinen guten Grund. Einst holte Herzog Friedrich III von Schleswig-Gottorf holländische Remonstranten ins Land, die in ihrer Heimat wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Er versprach ihnen Glaubens- und Steuerfreiheit und führte den Gulden als Währung ein.

Das alles geschah nicht ohne Hintergedanken. Herzog Friedrich III wusste, dass die Holländer hervorragende Schiffs- und Deichbauer waren. Für eine Siedlung, die nur zwölf Kilometer von der Nordsee entfernt entstehen sollte, erschien ihm dies sinnvoll. Darüber hinaus verfolgte der Herzog ehrgeizige Pläne. Er wollte eine Handels- und Hafenstadt von Weltgeltung schaffen. Der Landstrich zwischen Treene und Eider schien hierfür ideal zu sein. Friedrichstadt wurde 1621 gegründet, doch das hochgesteckte Ziel des Herzogs konnte nicht erreicht werden. Bis ins 18. Jahrhundert hinein sprachen die Einwohner von Friedrichstadt holländisch. Und das galt nicht nur für die Amts- und Kirchensprache, sondern auch für den alltäglichen Umgang.

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Große Musik auf kleinem Klavier: Non-Piano/Toy Piano Weekend 2017

November 01, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Pressemitteilungen, Redaktionelle Beiträge, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für Große Musik auf kleinem Klavier: Non-Piano/Toy Piano Weekend 2017

von Maren Schönfeld

Foto: M A M Fabig

Ein Klavier, das man sich unter den Arm klemmen kann? Wo gibt’s denn so was?! Das in Deutschland einzigartige Event hat Jennifer Hymer in Hamburg etabliert: Konzerte auf dem Kinderklavier (Toy Piano), gepaart mit anderen ungewöhnlichen Instrumenten.
Das Kinderklavier ist kein Spielzeug, sondern ein vollwertiges Instrument. Von Mozart bis Jazz kann alles gespielt werden. Dabei verleihen der hohe Klang und die Miniaturgröße diesen Konzerten einen besonderen Charme und eine humorvolle Note.
In den 1940er Jahren eroberte das Kinderklavier vom Kinderzimmer aus die Bühne, nachdem der amerikanische Komponist John Cage eine Suite für das Toy Piano komponiert hatte.

Zum vierten Mal erlebt Hamburg das Non-Piano/Toy Piano Weekend an zwei Konzertabenden: die Programme Chinoiserie! im Meßmers Momentum und Madama Butterfly im resonanzraum (St. Pauli). (mehr …)

Faszination Porträtfotografie

Oktober 06, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Ausland, Ausstellungen, DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Faszination Porträtfotografie

Bilder aus vier Kontinenten in der Galerie IMBA

von Lilo Hoffmann

Mit Fotografie beschäftigte sich Norbert Becke schon lange Zeit. Das brachte sein Beruf als Graphik-Designer so mit sich. Selbstverständlich war auch auf all seinen Reisen die Kamera dabei. Als er vor etlichen Jahren zum ersten Mal mit seiner Frau durch Afrika reiste, faszinierten ihn die Menschen, die dort leben. Er drückte auf den Auslöser und entdeckte  seine Liebe zur Porträtfotografie.

Stets aufs Neue zog es ihn nach Afrika. Insgesamt reiste er durch 15 afrikanische Länder und fotografierte unter anderem Menschen in Tansania, Äthiopien, Namibia und Marokko. „Ich führe zunächst ein kurzes Gespräch“, erklärt Norbert Becke, „frage um Erlaubnis. Manchmal genügt aber schon ein Lächeln oder eine Geste, um das Eis zu brechen.“

Stolz auf den Schmuck: Dassanech-Mädchen aus Äthiopien. Fotos: Hoffmann

Viele der Frauen, die der Heidelberger fotografierte, sind stolz auf den `Schmuck´, den sie tragen. Der besteht allerdings oftmals aus weggeworfenen Gegenständen, die sie auf der Straße finden, wie zum Beispiel  Flaschen, Plastikperlen oder Kronkorken. Auch das Mädchen auf unserem Foto trägt Kronkorken im Haar. Es gehört zu einem Hirtenvolk, das im Grenzgebiet von Äthiopien und Kenia lebt.

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Benefizfest mit großem Erfolg

September 24, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Pressemitteilungen, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Benefizfest mit großem Erfolg

von Maren Schönfeld
Fotos: Günther von der Kammer

Christin van Talis und Maren Schönfeld (Mod.)

Gestern fand in Hamburg-Ottensen ein Benefizfest für die Künstlerin Christin van Talis statt. Die Autorinnen Susanne Bienwald, Sabine Ehresmann, Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Sibylle Hoffmann, Birgit Rabisch und Vera Rosenbusch und die Autoren Lutz Flörke, Detlev H. G. König und Volker Maaßen lasen aus ihren Werken, die Komponisten und Musiker Jörg Schrammeck (Gitarre) und Wolfgang CG Schönfeld (Bass) steuerten live eigene Kompositionen bei. Das Stück „One of these days“ hatte Jörg Schrammeck eigens für den Abend komponiert. (mehr …)

„I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT” by Peter Colley – The New Play at the English Theatre of Hamburg

September 14, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT” by Peter Colley – The New Play at the English Theatre of Hamburg

by Uta Buhr
Photos: Stefan Kock

Oh darling, please don’t be cross with me

Even if you already had the chance to see this fantastic thriller a couple of years ago, do not hesitate to enjoy Peter Colley’s play again. The English Theatre presents an entirely new version of this “spicy” plot, featuring four wonderful actors, imported from the UK.

No doubt, Alfred Hitchcock, the late “Master of Thrill” will jealously be watching – from orbit or wherever he may be – the action on the Hamburg stage, the more so as the plot will remind him of one of the best films of this genre ever – “The House of Lady Alquist”, realised as early as 1944 and featuring Ingrid Bergman und Charles Boyer. By the way, it was not Alfred who directed this chilling story, but his great American colleague George Cukor. Sorry, Hitch! (mehr …)

„I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT“ heißt das neue (alte) Stück am English Theatre in Hamburg

September 14, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Gesellschaft, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT“ heißt das neue (alte) Stück am English Theatre in Hamburg

von Uta Buhr
Fotos: Stefan Kock

Liebling, sei mir bitte nicht böse

Warum neues altes Stück? Dieser Thriller des britisch-kanadischen Autors und Theatermannes Peter Colley erfreut sich weltweit so großer Beliebtheit, dass auch die Bühne an der Mundsburg es bereits zum dritten Mal in ihr Programm aufgenommen hat – allerdings in sehr großen zeitlichen Abständen. Nach dieser langen Pause erschließt sich dem Zuschauer das Stück völlig neu, selbst wenn er noch die eine oder andere Szene im Kopf hat.

Eigentlich müsste diesem Thriller eine jener Warnungen an besonders zart besaitete Gemüter vorausgehen, wie wir sie aus dem Fernsehen kennen. Zumal in manchen Szenen scharf geschossen wird, und dies aus einer Jagdflinte, die dem Publikum bereits ins Auge sticht, sobald der Vorhang sich gehoben hat. (mehr …)