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Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Artikel der Kategorie Oktober, 2010

„Freiheit, die ich meine…“ und „Urheberrecht“

Oktober 31, 2010 Von: Wöhlke Kategorie: Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für „Freiheit, die ich meine…“ und „Urheberrecht“

Eine kleine Nachlese unserer Veranstaltungen in Bildern…

Fotos: Dr. Wolf Tekook

Nähere Informationen über diese beiden Veranstaltungen auf den DAP- intern Seiten.

  • „Freiheit, die ich meine…“ Der zweite Vortrag im Rahmen unserer Vortrags- und Diskussionsreihe, diesmal im Zusammenhang mit der Finissage „Wilde Striche“ in der Helmspark-Galerie. Der überzeugende Referent des Abends: DAP- Mitglied Hans- Peter Kurr.
  • Kulturhaus Eppendorf: Seminar um Urheberrechtsfragen mit Dr. Reimer Eilers, Vorsitzender des VS in ver.di in Hamburg.
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Hermann-Rauhe-Festival

Oktober 31, 2010 Von: Wöhlke Kategorie: Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für Hermann-Rauhe-Festival

Cuxhaven

Hartmuth Seitz und Professor Hermann Rauhe

Durch die maßgebliche Mitarbeit unseres Mitgliedes  Hartmuth Seitz ( wir berichteten) ist ein Hermann-Rauhe- Festival ins Leben gerufen worden, dessen Veranstaltungen in Wanna und Cuxhaven angesiedelt sind. Gerne weisen wir deshalb auf diese Veranstaltung im Rahmen des Festivals hin:

Jan-Hendrik-Ehlers-Trio, ergänzt um Tina Andres

mit dem neuen Konzert

Swinging Fifties

Zu diesem swingenden Abend am 11.11.2011 um 19:30 Uhr laden wir ein
in das Autohaus Köster, Cuxhaven, Abschnede 195

http://hermann-rauhe-festival.jimdo.com/

Liebe in der Zeit der Zwiebel

Oktober 29, 2010 Von: Wöhlke Kategorie: Glosse 1 Kommentar →

erschienen im Hamburger Abendblatt am 29. Oktober 2010

von Johanna Renate Wöhlke

Die Frage „ ja oder nein“ ist natürlich auf vieles im Leben anwendbar. Hier aber soll es sich um einen ganz besonderen Fall handeln, der nicht anders als prekär zu nennen ist. Es geht um zwei lebenswichtige Lebensmittel: um Zwiebeln und Knoblauch! Zwiebeln und Knoblauch, meinetwegen auch Zwiebeln oder Knoblauch – ja oder nein?

Ein eng mit einer Frau verbandelter junger Mann schüttete mir diesbezüglich sein Herz aus. Ja, so meinte er sehr überzeugend, er liebe seine Freundin sehr. Ja, so fügte er genauso überzeugend hinzu, er liebe eigentlich auch Zwiebeln und Knoblauch in vielen Kombinationen, allein oder gemeinsam. Die Reihe an Lebensmitteln, die er aufzählte, war nicht kurz. (mehr …)

VERSPROCHEN!

Oktober 28, 2010 Von: Knoke Kategorie: Glosse 3 Kommentare →

Von Josef-Wilhelm Knoke

Ach wie gern lachen wir doch einmal über kuriose Wortschöpfungen, vor allem, wenn es sich dabei um solche von prominenten Personen handelt, und besonders, wenn es dabei zu Wortschöpfungen kommt, die ansonsten eher nicht zum bürgerlichen Sprachgebrauch gehören.  Paradebeispiele der vergangenen Wochen lieferten uns zwei französische Politiker. Die frühere Justizministerin Rachida Dati, der man wegen ihrer turbulenten Privatsphäre schon vieles unterstellt hat, verdrehte in einem Interview zwei Begriffe. Anstatt von „inflation“ sprach sie von „fellation“. Ganz Paris lachte. Als einige Tage später der Innenminister Brice Hortefeux, ebenfalls in einem Interview, ein neues Kunstwort  schuf, indem er von „empreintes génitales“ sprach, also genitalen Fingerabdrücken anstelle der wohl gemeinten „empreintes digitales“, lachte ganz Frankreich.

Häufig hört man dann den Kommentar: „Freud´scher Versprecher“. Dies ist aber in den seltensten Fällen zutreffend. Denn so bezeichnet man die Aussprache eines unbewussten Gedankens, der eigentlich unterdrückt werden sollte, und das will den beiden Genannten dann doch wohl niemand unterstellen. An solches konnte man allerdings denken bei den grandiosen Versprechern von Andrea Ypsilanti, die von sich sagte, sie sei  „in Rüsselsheim als Sohn eines Opel Arbeiters geboren“, oder bei Angela Merkel, als sie von „Roland Kotz“ sprach. Auch Helmut Kohl  war mit seiner Aussage „wir haben ein gutes Koalitionsklima, in dem wir pfleglich miteinander untergehen“  wohl dieser Kategorie zuzurechnen, als er anlässlich einer Koalitionskrise über die weitere Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und FDP sprach. (mehr …)

Achtung! Sichern Sie Ihre Homepages!

Oktober 28, 2010 Von: Wöhlke Kategorie: Service und Tipps Kommentare deaktiviert für Achtung! Sichern Sie Ihre Homepages!

Von Johanna Renate Wöhlke

Nachdem gestern meine Kunstseite www.eggart.eu nicht mehr zu erreichen war und ich die Gewissheit hatte, dass sie von einem Hacker ausgehebelt worden war, möchte ich an dieser Stelle mitteilen: Sichern Sie Ihre priaten Homepages durch regelmäßigen Datenbackup. Meine Homepage ist mit wordpress erstellt. Mein Provider teilte mit, dass zur Zeit Hackerattacken auf wordpress laufen. Also Achtung und Daten sichern!

Zum Glück konnte unser Webmaster, Dr. Wolf Tekook, meine Seite retten! Ich bin ihm zu großem Dank verpflichtet und tue das an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich und sehr gerne!

Johanna Renate Wöhlke

Heute schon gespielt?

Oktober 27, 2010 Von: Tekook Kategorie: DAP intern Kommentare deaktiviert für Heute schon gespielt?

Von Dr. Wolf Tekook

Die DAP- Seite auf arabisch

Gemäß dem Selbstverständnis der Auswärtigen Presse e.V. sind wir eine internationale Journalistenvereinigung. Da man davon ausgehen muss, dass die deutsche Sprache zwar schön und blumenreich ist, aber nicht überall auf der Welt verstanden wird, gibt es in der linken Menüleiste die Möglichkeit, die komplette Webseite in einer Vielzahl von Sprachen anzeigen zu lassen – von Afrikaans bis Yiddisch.

Natürlich erlaubt es das DAP- Budget nicht, einen vielköpfigen Stab von Dolmetschern zu beschäftigen; deshalb greift die Programmfunktion der Webseite auf die Google- Übersetzung zurück. Manches erscheint deshalb in anderen Sprachen skurril, weil automatische Übersetzungen vor idiomatischen Ausdrücken einer Sprache kapitulieren müssen; davon ist die deutsche Sprache bekanntlich besonders reich. Dennoch sollte diese Rohübersetzung ausreichen, um die Inhalte zu verstehen. (mehr …)

Theater in Hamburg mit „Godot“ – das neue Theatermagazin

Oktober 24, 2010 Von: Wöhlke Kategorie: Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur 2 Kommentare →

Von Johanna Renate Wöhlke

Wenn der Vorhang aufgeht, wird die Bühne zur Welt. Wenn der Vorhang aufgeht, wird aber auch die Welt zur Bühne – beides ineinander verflochten und miteinander verwoben wie in einem guten Bild, einem Kunstwerk. Leben und Welt ohne das? Unvorstellbar. Sicherlich denken die Macher des neuen Theatermagazins in Hamburg, „Godot“, ähnlich, dessen Erstausgabe zur Theaternacht am 11. September 2010 in Hamburg erschienen ist ( wir berichteten). Die inzwischen zweite Ausgabe gibt es unter: http://www.hamburgertheatermagazin.de/

Als mir die Chefredakteurin des neuen Magazins, Dagmar Ellen Fischer, zusammen mit dem „Redaktionsdoyen“ Hans-Peter Kurr gegenüber sitzen, spüre ich in jedem ihrer Worte die Liebe zum Theater. Eine Idee, die vor drei Jahren geboren wurde, hat nun das Licht der Welt erblickt – ein lange ausgetragenes „Baby“ –  getragen von dieser Liebe und dem damit verknüpften Enthusiasmus, Ergebnis persönlichen Einsatzes von Zeit und Können, Kraft und Geld.

Dagmar Ellen Fischer

Wäre es Blasphemie, sie die zwölf „ Apostel“ zu nennen?  Denn zur Zeit sind es zwölf im Team zusammen mit Dagmar Ellen Fischer: Aurel Crisafulli, Angela Dietz, Christian Hanke, Sören Ingwersen, Hans-Peter Kurr, Tilla Lingenberg, Birgit Schmalmack, Stephanie Schiller,  Oliver Törner, Sabine Walter und Annette von Keudell. Alles ist noch im Fluss, entsteht, ist dabei, Gesicht und Gestalt zu gewinnen.

Was ist angedacht? Vorberichte, Premierenankündigungen, Kritiken, Interviews, Portraits, Glossen und mehr. Erscheinen soll das neue Magazin monatlich als Printausgabe, ansonsten soll es sich permanent aktutalisiert im Internet finden: www.hamburgertheatermagazin.de

(mehr …)

Die eugenische Bewegung in den USA

Oktober 24, 2010 Von: Knoke Kategorie: Geschichte 4 Kommentare →

Von Josef Wilhelm Knoke

Die vieldiskutierten Thesen Sarrazins haben zu einer breiten Diskussion der von ihm aufgeworfenen Fragen in der deutschen Bevölkerung geführt. Vor allem der von ihm geäußerte Aspekt einer graduellen Degeneration der Bevölkerung auf lange Sicht wird von heutigen Wissenschaftlern als nicht haltbar angesehen. Dabei ist diese Diskussion absolut nicht neu. Vor allem im angelsächsischen Raum war dies eine weit verbreitete These zu Beginn des 20. Jahrhunderts, lange bevor der Nationalsozialismus mit seinen kruden Philosophien in Deutschland etabliert war. Wie kam es gerade im angelsächsischen Raum dazu?

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu zahlreichen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Entdeckungen im Bereich der Vererbungslehre. In diesem Zusammenhang sind vor allem die grundlegenden Erkenntnisse Charles Darwins zur menschlichen Evolution zu nennen, die Formulierung der Keimplasmatheorie durch August Weismann in den 1880er Jahren und die Wiederentdeckung der Mendelschen Vererbungsregeln im Jahr 1900. Aber auch soziologische und kriminalanthropologische Erkenntnisse spielten eine Rolle bei der Formung einer neuen Lehre, deren Namen durch Francis Galton geprägt wurde. Diese Lehre übertrug die gewonnenen Erkenntnisse über die Vererbung aus Pflanzen und Tierzucht auf den Menschen, und strebte durch gezielte Eingriffe eine qualitative Verbesserung des menschlichen Geschlechts an. Galton nannte die neue Disziplin Eugenik, abgeleitet von dem griechischen Wort εύγενής = edelgeboren, von guter Art. (mehr …)

Die Ohnmacht des Bürgers

Oktober 24, 2010 Von: Tekook Kategorie: Kunst und Kultur, Wirtschaft 1 Kommentar →

Kunst macht aufmerksam Von Dr. Wolf Tekook

WolfTek: "Peanuts", 2008

Ja! Wir haben die Weltwirtschaftskrise überlebt – wieder einmal! Nach dem Bankencrash in den USA 1929, nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes im Jahre 2002 schulterte unsere Republik auch die Immobilienkrise des Jahres 2008. Ende 2010 stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel stolz vor die Mikrofone der Presse und verkündete ein überraschend starkes neues Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr. Als die Krise begann, sorgte ein schnell  verabschiedetes und augenscheinlich erfolgreiches Konjunkturpaket dafür, dass die Bundesbürger nur zwei Jahre darben mussten. Hier ein paar Milliarden als natürlich umweltschützende Abwrackprämie für Altautos und  zur Förderung des Straßenbaus, dort ein paar Billiönchen, um verbrannte Papiere aus fehlgeschlagenen US- Immobiliengeschäften in eine bad bank auszulagern, und schon brummt der Laden wieder. Der Bundesbürger vernimmt die Nachrichten in der Tagesschau und lehnt sich bequem zurück, um die erfolgreiche Rettungsaktion zu genießen. Weiß der Nachrichtenkonsument, über welche Summen geredet wird? Legt man eine Million Euro in 500€ – Scheinen auf einen Stapel, so ragt die Million 15 Zentimeter hoch auf dem Schreibtisch. Eine Milliarde Euro ergibt ein Türmchen von 150 Metern Höhe.  Klettert man an einem 500€- Geldstapel im Gegenwert von einer Billion Euro in die Höhe, erreicht man in 15 Kilometern das Ende und genießt die Aussicht auf die Erdkugel, so man für ausreichend Sauerstoff und Kälteschutz gesorgt hat. Da erinnert man sich an den Vorstandssprecher der Deutschen Bank Hilmar Kopper, der 1994 auf einer Pressekonferenz im Zusammenhang mit der Pleite des Immobilienmagnaten Jürgen Schneider die seiner Bank entstandene Schadenssumme von 50 Millionen DM als peanuts bezeichnete – und beginnt zu grübeln. Ist der Bürger wirklich ohnmächtig gegenüber weltweiten Finanzaktionen?

In Würzburg zeigen Künstler ihre Gedanken zur Wirtschaft und anderen Bereichen des menschlichen Lebens in einer Doppelausstellung. Neben den zeitkritischen Bildern werden auch sinnliche Arbeiten zu sehen sein. Im Kunstforum und im Café Perspektive sind vom 25. November 2010 bis zum 15. Januar 2011 die auf Papier oder Leinwand gebannten Ideen unter dem verbindenden Titel Mensch im Focus zu sehen.

Initiatoren sind Atelier Kunstforum, artAttac und die Zeitbank Würzburg; die teilnehmenden Künstler: Alexander Dunduro (aus Mosambique), Martina Jäger, Guenther Flierl, Klaus Vollmuth (Würzburg), Bernd Müller (Köln), und WolfTek (Krefeld).

Die Ohnmacht des Bürgers

Kunst macht aufmerksam

Ja! Wir haben die Weltwirtschaftskrise überlebt – wieder einmal! Nach dem Bankencrash in den USA 1929, nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes im Jahre 2002 schulterte unsere Republik auch die Immobilienkrise des Jahres 2008. Ende 2010 stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel stolz vor die Mikrofone der Presse und verkündete ein überraschend starkes neues Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr.

Als die Krise begann, sorgte ein schnell verabschiedetes und augenscheinlich erfolgreiches Konjunkturpaket dafür, dass die Bundesbürger nur zwei Jahre darben mussten. Hier ein paar Milliarden als natürlich umweltschützende Abwrackprämie für Altautos und zur Förderung des Straßenbaus, dort ein paar Billiönchen, um verbrannte Papiere aus fehlgeschlagenen US- Immobiliengeschäften in eine bad bank auszulagern, und schon brummt der Laden wieder. Der Bundesbürger vernimmt die Nachrichten in der Tagesschau und lehnt sich bequem zurück, um die erfolgreiche Rettungsaktion zu genießen.

Weiß der Nachrichtenkonsument, über welche Summen geredet wird? Legt man eine Million Euro in 500€ – Scheinen auf einen Stapel, so ragt die Million 15 Zentimeter hoch auf dem Schreibtisch. Eine Milliarde Euro ergibt ein Türmchen von 150 Metern Höhe. Klettert man an einem 500€- Geldstapel im Gegenwert von einer Billion Euro in die Höhe, erreicht man in 15 Kilometern das Ende und genießt die Aussicht auf die Erdkugel, so man für ausreichend Sauerstoff und Kälteschutz gesorgt hat.

Da erinnert man sich an den Vorstandssprecher der Deutschen Bank Hilmar Kopper, der 1994 auf einer Pressekonferenz im Zusammenhang mit der Pleite des Immobilienmagnaten Jürgen Schneider die seiner

Die Ohnmacht des Bürgers

Kunst macht aufmerksam

Ja! Wir haben die Weltwirtschaftskrise überlebt – wieder einmal! Nach dem Bankencrash in den USA 1929, nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes im Jahre 2002 schulterte unsere Republik auch die Immobilienkrise des Jahres 2008. Ende 2010 stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel stolz vor die Mikrofone der Presse und verkündete ein überraschend starkes neues Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr. Als die Krise begann, sorgte ein schnell  verabschiedetes und augenscheinlich erfolgreiches Konjunkturpaket dafür, dass die Bundesbürger nur zwei Jahre darben mussten. Hier ein paar Milliarden als natürlich umweltschützende Abwrackprämie für Altautos und  zur Förderung des Straßenbaus, dort ein paar Billiönchen, um verbrannte Papiere aus fehlgeschlagenen US- Immobiliengeschäften in eine bad bank auszulagern, und schon brummt der Laden wieder. Der Bundesbürger vernimmt die Nachrichten in der Tagesschau und lehnt sich bequem zurück, um die erfolgreiche Rettungsaktion zu genießen. Weiß der Nachrichtenkonsument, über welche Summen geredet wird? Legt man eine Million Euro in 500€ – Scheinen auf einen Stapel, so ragt die Million 15 Zentimeter hoch auf dem Schreibtisch. Eine Milliarde Euro ergibt ein Türmchen von 150 Metern Höhe.  Klettert man an einem 500€- Geldstapel im Gegenwert von einer Billion Euro in die Höhe, erreicht man in 15 Kilometern das Ende und genießt die Aussicht auf die Erdkugel, so man für ausreichend Sauerstoff und Kälteschutz gesorgt hat. Da erinnert man sich an den Vorstandssprecher der Deutschen Bank Hilmar Kopper, der 1994 auf einer Pressekonferenz im Zusammenhang mit der Pleite des Immobilienmagnaten Jürgen Schneider die seiner Bank entstandene Schadenssumme von 50 Millionen DM als peanuts bezeichnete – und beginnt zu grübeln. Ist der Bürger wirklich ohnmächtig gegenüber weltweiten Finanzaktionen? In Würzburg zeigen Künstler ihre Gedanken zur Wirtschaft und anderen Bereichen des menschlichen Lebens in einer Doppelausstellung. Im Kunstforum und im Café Perspektive sind vom 15. November 2010 bis zum 15. Januar 2011 die auf Papier oder Leinwand gebannten Ideen unter dem verbindenden Titel Mensch im Focus zu sehen. Initiatoren sind Kunstforum, artAttac und die Zeitbank Würzburg; die teilnehmenden Künstler: Martina Jäger, Alexander Dunduro (aus Mosambique), Guenther Flierl, Bernd Müller, Klaus Vollmuth und WolfTek.

Bank entstandene Schadenssumme von 50 Millionen DM als peanuts bezeichnete – und beginnt zu grübeln. Ist der Bürger wirklich ohnmächtig gegenüber weltweiten Finanzaktionen?

In Würzburg zeigen Künstler ihre Gedanken zur Wirtschaft und anderen Bereichen des menschlichen Lebens in einer Doppelausstellung. Im Kunstforum und im Café Perspektive sind vom 15. November 2010 bis zum 15. Januar 2011 die auf Papier oder Leinwand gebannten Ideen unter dem verbindenden Titel Mensch im Focus zu sehen. Initiatoren sind Kunstforum, artAttac und die Zeitbank Würzburg; die teilnehmenden Künstler: Martina Jäger, Alexander Dunduro (aus Mosambique), Guenther Flierl, Bernd Müller, Klaus Vollmuth und WolfTek.

Abschied von Loki Schmidt

Oktober 21, 2010 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Hamburg im Fokus, Redaktionelle Beiträge 2 Kommentare →

Von Johanna Renate Wöhlke

Präsidentin der DAP

Loki Schmidt hat uns ihre Kindheitsgeschichte erzählt – seither haben wir eine Geschichte mit Loki Schmidt und sie ist Teil unserer Geschichte geworden – wie sie Teil so vieler menschlicher Geschichten geworden ist in ihrem so reichen Leben – nicht nur als Gattin eines Bundeskanzlers, sondern als eigene, auf ihren Feldern engagierte Persönlichkeit.

Josef-Wilhelm Knoke, Dr. Wolf Tekook und ich haben Loki Schmidt vor einem Jahr Zuhause in Hamburg besucht. Mit ihrer Kindheitsgeschichte, die Teil eines Buches werden wird, hat sie uns ein Geschenk gemacht, das wir nie vergessen und für unsere Leser bewahren werden.

Wir waren ihre Gäste, haben ihren Kaffee getrunken und mit ihr zusammen auf dem Sofa im Wohnzimmer gesessen, auf dem schon so viele bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte Platz genommen haben. „Wo Sie jetzt sitzen, da hat Giscard d`Estaing gesessen“ sagte sie mir beim ersten Interview vor fünfzehn Jahren. (mehr …)