Ein Haus, fünf Welten und 600 Jahre Geschichte: Hinter alten Mauern in Kufstein beginnt eine Reise für Genießer

Mit der Festung im Rücken, dem Grünen Inn zu Füßen und den Bergen vor Augen liegt das Auracher Löchl an einem der markantesten Orte Kufsteins. In der kleinsten Altstadt Österreichs treffen hier seit Jahrhunderten Geschichte, Gastfreundschaft und Genuss aufeinander. Was einst als Einkehr für Reisende begann, präsentiert sich heute als außergewöhnliches Ensemble aus Boutique Hotel, Restaurant & Weinhaus, Stollen 1930 – Gin Gallery, Panorama 1830 – Sky Bar, Eventlocation sowie einem Café. Ein lebendiger Platz zum Genießen, vielfältig und tief in der Stadt verwurzelt.

Ein Ort mit gewachsener Atmosphäre

Seit über sechs Jahrhunderten ist das Auracher Löchl Teil der Kufsteiner Stadtgeschichte. Die historische Römerhofgasse, die unmittelbare Nähe zur Festung Kufstein und die Lage am Inn prägen den Charakter des Hauses. Tradition und Gegenwart greifen hier ineinander. Besonders sichtbar wird das in den behutsam restaurierten Räumen. In der Südtirolerstube, einst Kaminstube, wurden historische Wandmalereien freigelegt und in das heutige Ambiente eingebunden. Entstanden ist ein Raum, der Wärme ausstrahlt und zum Zusammensitzen einlädt. Mit der Erweiterung im Jahr 2021 wurde das Auracher Löchl weitergedacht. Neue Zimmer und Suiten, ein Relaxbereich sowie eine fein abgestimmte gastronomische Weiterentwicklung verbinden historische Substanz mit zeitgemäßem Komfort. Heute gilt das Auracher Löchl als Must See in Kufstein.

Zeitlos gute Küche, ehrlich und pur

Hier wird mit großer Hingabe, hoher Qualität und großem Respekt vor der Tradition gekocht. Die Küche steht für klassische Tiroler und österreichische Wirtshauskultur, die von den Köchen gekonnt mit hochwertigen internationalen Einflüssen veredelt wird. Regionale und saisonale Produkte bilden das Fundament, kreativ interpretierte Klassiker sorgen für Vielfalt und zeitlosen Genuss. Das Angebot wird durch Steaks vom KSF Argentina Grill ergänzt. Begleitet werden die Gerichte von einer erlesenen Auswahl an Weinen aus dem hauseigenen Weinkeller, der wahre Raritäten bereithält und das kulinarische Angebot stimmig ergänzt.

Ein Tisch für zwei hoch über der Altstadt

Hoch über der historischen Römerhofgasse verbirgt sich ein weltweit einzigartiges Erlebnis: das kleinste Brückenrestaurant der Welt. Zwei Plätze, Kerzenschein und ein exklusives Fünf-Gänge-Gourmetmenü laden in dem Séparée zu romantischer Zweisamkeit und besonderen Momenten ein. Das beliebte Brückendinner wird ebenso in den historischen Stuben serviert und eignet sich perfekt für Freunde, Familien oder Geschäftspartner.

Schlafen mit Geschichten im Gepäck

Das Boutique Hotel Auracher Löchl lädt zu entspannten Reisen durch die Welt und durch die Zeit ein. 43 individuell gestaltete Zimmer und Suiten verbinden Tiroler Altholz, edle Textilien und modernen Komfort mit der Atmosphäre historischer Mauern. Balkone und Fenster aus Kaisers Zeiten verleihen ein besonderes Flair. Jedes Zimmer erzählt seine eigene Geschichte, inspiriert von Weltmetropolen, faszinierenden Ländern oder der Kufsteiner Stadtmauer. Abgerundet wird der Aufenthalt durch den neuen Relaxbereich mit traumhafter Aussicht auf den Inn und die Berge.

Frühstücken am Grünen Inn

Der Tag beginnt im Café Franz Josef am Grünen Inn. Das vielseitige Frühstücksbuffet steht Hotelgästen ebenso wie externen Gästen offen und begeistert mit regionalen Produkten, großer Auswahl und liebevoller Präsentation. Täglich von 7 bis 11 Uhr wird Frühstück hier zu einem genussvollen Start in den Tag.

Die größte Gin Gallery Europas

Die Stollen 1930 – Gin Gallery liegt 90 Meter tief im Festungsberg und gilt mit über 1.300 Gin Sorten als größte Gin Gallery Europas. Die elegante Speakeasy Bar begeistert mit Kristalllustern, Samt, Leder und erstklassigem Service sowie mit Fancy Drinks und Signature Cocktails. Bei Tastings und den monatlichen Gin Dinners führen erfahrene Kenner durch die Welt des Gins. Verkostet werden vier sorgfältig ausgewählte Gin Tonic Kreationen, begleitet von Hintergrundwissen und kulinarisch fein abgestimmt durch die Küche.

Genießen in der Panorama 1830 – Sky Bar

Die vollklimatisierte Panorama 1830 – Sky Bar ist ein stilvoller Treffpunkt über den Dächern von Kufstein. Bei spektakulären Ausblicken über den Inn bis zum Pendling trifft entspanntes Barleben auf zeitgemäße Barkultur. Mit ihren Signature Cocktails, klassischen Drinks und ausgewählten Weinen ist die Sky Bar der ideale Ort für Sundowner, Afterwork-Treffen oder einen besonderen Abend in ungezwungener Atmosphäre.

Ein Haus, viele Möglichkeiten zum Feiern

Privater Anlass oder Firmenfeier, im Auracher Löchl wird in Räumen mit Charakter und besonderem Flair gefeiert. Von der Panorama 1830 – Sky Bar mit Blick über die Stadt bis zur Stollen 1930 – Gin Gallery tief im Festungsberg, von der Weinstube bis zur Südtiroler Stube und weiteren Bereichen steht eine breite Auswahl an Räumlichkeiten zur Verfügung. Jede Feier findet hier ihren passenden Rahmen und lässt sich individuell gestalten. Begleitet von Küche, Weinkeller und persönlichem Service entstehen Anlässe, die Eindruck hinterlassen.

Mittendrin im Stadt- und Naturerlebnis

Die zentrale Lage macht das Auracher Löchl zum idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt und ihrer Umgebung. Der Bahnhof Kufstein ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und ermöglicht eine komfortable Anreise mit dem Zug. Radfahrer profitieren von der direkten Lage am Innradweg. Sie finden hier einen perfekten Zwischenstopp oder Ausgangspunkt für genussvolle Tage in Kufstein.

Genießen mit gutem Gefühl

Nachhaltigkeit ist im Auracher Löchl ein bewusst gelebter Prozess. Das Boutique Hotel sowie alle Bereiche des Hauses befinden sich aktuell in der Umweltzertifizierungsphase, mit dem Ziel, ökologische Standards weiter zu erhöhen und nachhaltige Betriebskonzepte konsequent umzusetzen. Das Auracher Löchl ist ein lebendiger Ort voller Geschichte, Genuss und Emotionen, für Einheimische ebenso wie für Gäste aus aller Welt. Ganz gleich, wie man seinen Tag gestaltet, es bietet Raum für besondere Genussmomente.

Auracher Löchl
A-6330 Kufstein, Römerhofgasse 4
Tel.: +43 (0) 5372 62138
E-Mail: hallo@auracher-loechl.at
www.auracher-loechl.at

Festlicher Champagner-Empfang

Mit ihren offiziellen Ehrenketten waren Madame le Bailli Bettina Schliephake-Burchardt (2. von links) und die Mitglieder des Regionalen Rates beim Jahresempfang: Volker Schwarz, Beate Rabanus, Hagen Hoppenstedt und Marc Schumann (von links). (c) Chaîne des Rôtisseurs

Chaîne des Rôtisseurs lud ins Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten

Küche, Kochkunst und Tafelkultur – diesen harmonischen Dreiklang hat sich die „Chaîne des Rôtisseurs“ weltweit auf ihre Fahnen geschrieben. Gegründet im Jahre 1248 in Frankreich als Berufsgilde der „Bratenmeister“, französisch „Rôtisseurs“, ist die Vereinigung heute eine internationale Bruderschaft, in der sowohl Gastronomie-Profis, als auch Amateure, sprich Gäste, gemeinsam dazu beitragen, gehobene Kochkunst und gepflegte Gastlichkeit zu zelebrieren.

Die 1950 gegründete deutsche Abteilung innerhalb der internationalen Gemeinschaft ist die „Bailliage National d‘Allemagne“, die örtliche Sektion heißt „Bailliage de Hambourg“. Auch in diesem noch jungen Jahr 2026 hatte die Bailliage de Hambourg durch ihre Vorsitzende, „Madame le Bailli“ Bettina Schliephake-Burchardt wieder zum traditionellen Jahersempfang in die Räume des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten eingeladen. Sie ist außerdem bekannt als Präsidentin der Deutschen Konditorenbundes sowie als Jurorin in der TV-Sendung „Das große Backen“. Bei ihrer Arbeit für die Bailliage de Hambourg wird sie unterstützt durch die Mitglieder des „Regionalen Rates“. Beim Jahresempfang im Vier Jahreszeiten genossen rund 80 Gäste  Champagner mit exquisiten kalten und warmen Snacks, die in Form eines „Flying Buffets“ gereicht wurden. Die kulinarischen Köstlichkeiten wurden kreiert und zubereitet von Drei-Sterne-Koch Christoph Rüffer mit der weißen Brigade des hauseigenen Gourmet-Restaurants „Haerlin“. „Ein vollendeter Reigen exquisiter kulinarischer Genüsse auf höchstem Sterne-Niveau“, so das einhellige Urteil aller Gäste.

Übrigens: Vor ein paar Jahren wurde speziell für jüngere Interessenten an der Chaîne-Idee  die Abteilung „Jeune Chaîne“ gegründet, in der Chaîne-Mitglieder im Alter bis zu 35 Jahren mit reduziertem Beitrag Zugang zu den Veranstaltungen und Kontakt zu Altersgenossen in der Chaîne finden. Mehr Infos über die Bailliage des Hambourg gibt es im Internet auf Facebook und unter www.chaine-hh.de, eine Kontaktaufnahme ist möglich unter info(at)chaine-hh.de.

 

Foto: Mit ihren offiziellen Ehrenketten waren Madame le Bailli Bettina Schliephake-Burchardt (2. von links) und die Mitglieder des Regionalen Rates beim Jahresempfang: Volker Schwarz, Beate Rabanus, Hagen Hoppenstedt und Marc Schumann (von links)

Copyright: Chaîne des Rôtisseurs

 

Kriege verstehen – und was man gegen sie tun kann

Steht der „Albtraum der Geschichte“ mit der ungeheuerlichen Gewalt in den gesellschaftlichen Strukturen und der Aufeinanderfolge von Kriegen in einer Wechselwirkung mit den ebenso ungeheuerlichen Gewaltaspekten in den Eltern-Kind-Beziehungen im Verlaufe der Geschichte, also dem „Albtraum der Geschichte der Kindheit“, wie er im Rahmen der Psychohistorie in den letzten Jahrzehnten erforscht worden ist? Die Antwort der Psychohistorie, der Erforschung der psychologischen Aspekte im geschichtlichen Geschehen, ist ein eindeutiges „Ja“, wie es im Buch „Das emotionale Leben der Nationen“ vom Begründer der modernen Psychohistorie Lloyd deMause und ebenso in den Tagungsbänden der „Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie“ in Deutschland zusammenfassend dargestellt wurde.

Durch die Zusammenführung verschiedener Forschungsfelder, wie insbesondere der Erforschung der lebensgeschichtlichen Entwicklung des menschlichen Gehirns und der damit in Wechselwirkung stehenden seelischen Entwicklung können wir heute diese dunklen Schattenseiten des in seiner Art so erfolgreichen kulturschaffenden Primaten Homo sapiens besser verstehen.

Galt in der Geschichte der Krieg sogar als kulturelle Institution, dann später als schicksalhaft hinzunehmende Heimsuchung und in den letzten Jahren immer offener als gesellschaftliches Verbrechen, so verbindet sich damit ein zunehmendes Verständnis, dass Kriege von einzelnen Personen und gesellschaftlichen Gruppen in einer heute verstehbaren Konfliktdynamik initiiert werden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei, dass durch die Geburt in einem Zustand der neurologischen Unreife und die damit verbundene Abhängigkeit von den Sozialisationsbedingungen früheste beeinträchtigende Traumatisierungen eine große Rolle spielen und die emotionale Persönlichkeitsreife von Einzelnen und auch von ganzen gesellschaftlichen Gruppen zutiefst beeinträchtigen können. Diese Traumatisierungen führen dazu, dass Konflikte sehr rasch nur durch Gewalt lösbar erscheinen, was auf der gesellschaftlichen Ebene dann Krieg bedeutet. Dieses neue und erweiterte Verständnis der Psycho- und Soziodynamik von Kriegen wird auf der Tagung in einzelnen Schritten dargestellt und erläutert.

GESELLSCHAFT FÜR PSYCHOHISTORIE UND POLITISCHE PSYCHOLOGIE (GPPP)
 40. Jahrestagung 27. – 28. Juni 2026 ONLINE

Kriege verstehen – und was man gegen sie tun kann

Das Tagungsprogramm finden Sie auf der Website der Gesellschaft unter www.psychohistorie.de/tagungen/

Information und Organisation:
Dr. Axel Bischoff
 / GPPP
Friedhofweg 8
69118 Heidelberg
Tel.: 06221 892729
tagung@psychohistorie.de

Teilnahmegebühren

Gesamte Tagung
Nichtmitglieder  240 €  (bis 20.05.26),  280 € (ab 21.05.26)
Mitglieder (GPPP) 190 €  (bis 20.05.26), 230 € (ab 21.05.26)
Ermäßigte / Studierende 90 € (bis 20.05.26), 120 € (ab 21.05.26)

 

Frühbucherrabatt bis zum 30.4.2026:

Nichtmitglieder 160 €
Mitglieder (GPPP) 130 €
Ermäßigte / Studierende 50,– €

Anmeldung

per E-Mail an tagung@psychohistorie.de und durch Überweisung der Tagungsgebühr bis spätestens 23.6.2026 auf das Konto „Deutsche Gesellschaft für Psychohistorische Forschung” – Sparkasse Heidelberg, IBAN: DE22 6725 0020 0004 2525 78, BIC:SOLADES1HDB, Kennwort: Psychohistorietagung 2026. Die Tagung findet online als ZOOM-Meeting statt.

für die GPPP: Ludwig Janus / Heinrich Reiss / Götz Egloff

Ein neues Kapitel der Familienhotellerie Cavallino Bianco kommt ans Meer

Mit dem Cavallino Bianco Caorle – Venezia entsteht ein Projekt, das unternehmerische Vision mit zukunftsorientierter Tourismusentwicklung verbindet – mit 101 luxuriösen Suiten und rund 180 neuen Arbeitsplätzen.

Zwischen Pinienhain und Meer beginnt in Caorle ein neues Kapitel italienischer Gastfreundschaft. Nach dem internationalen Erfolg in St. Ulrich erhält das renommierte Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel – vielfach ausgezeichnet als eines der besten Luxus-Familienhotels weltweit – stilvollen Zuwachs an der venezianischen Küste. In bislang einzigartiger Form vereint das neue Haus exklusive Familienferien mit regional verwurzeltem Qualitätsanspruch und schafft dabei nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch starke Impulse für die touristische Entwicklung der Region – mit Weitblick, Wertschätzung und unverwechselbarem Stil.

Die Bauarbeiten für das Cavallino Bianco Caorle – Venezia schreiten zügig voran. Die Eröffnung ist für Mai 2026 geplant. Ziel des Luxury Family Beach Resort ist es, das preisgekrönte Konzept aus Gröden auch ans Meer zu bringen: herausragende Gastlichkeit für Familien, ein Design, das bis ins Detail durchdacht ist, maßgeschneiderte Services und eine Philosophie, die das ganzheitliche Wohlbefinden aller Familienmitglieder in den Mittelpunkt stellt – vom ersten Moment an.

In privilegierter Lage – direkt am feinsandigen Strand von Caorle – entsteht ein Resort, das neue Maßstäbe im Familienurlaub setzt.

Das künftige Cavallino Bianco wird 101 großzügige Suiten zwischen 48 und 118 m² bieten – lichtdurchflutet, stilvoll designt und perfekt auf die Bedürfnisse moderner Familien abgestimmt. Jede Suite wurde mit dem Ziel entworfen, Familien maximalen Komfort, Privatsphäre und Bewegungsfreiheit zu schenken – ohne Kompromisse. Getrennte Schlafbereiche, zwei Bäder (eines davon kindgerecht), eine Pantryküche und eine private Terrasse mit Blick auf die Adria sind Standard. Komfort trifft Rückzugsort – mit Design und Atmosphäre.

Der Spa- und Wellnessbereich bietet nicht nur hochwertige Ausstattung, sondern auch angenehme Atmosphäre: beheizte Pools, verschiedene Themen-Saunen, eine Beauty-Farm mit individuell abgestimmten Behandlungen sowie ein Infinity Sky Pool auf der Dachterrasse mit weitem Blick über das Meer laden dazu ein, sich selbst wieder näherzukommen – in Momenten der Achtsamkeit und Regeneration.

Ergänzt wird das Angebot durch eine erlesene Restaurantwelt sowie eine fantasievoll gestaltete Kinderspiellandschaft mit viel Raum zum Entdecken, Spielen und Toben.

Im Mittelpunkt steht dabei stets ein Ziel: Familien höchsten Komfort, unbeschwerte Lebensfreude und bleibende Urlaubserinnerungen zu schenken – in einer Umgebung, die ebenso entspannt wie außergewöhnlich ist. Getragen wird das gesamte Projekt von der Vision und Leidenschaft von Ralph A. Riffeser, CEO des Cavallino Bianco in St. Ulrich. Sein Anspruch: Auch am Meer einen Ort zu schaffen, an dem Familienzeit als echter Luxus erlebbar wird. „Das Cavallino Bianco Caorle – Venezia ist weit mehr als ein Hotel – es ist ein Ort echter Verbindung zwischen Eltern und Kindern. Gemeinsame Zeit – ob als Elternpaar, als Familie oder unter Kindern – ist der wahre Luxus unserer Zeit. Mit diesem Projekt möchten wir Familien einen Rückzugsort schenken, an dem sie Harmonie und echte Emotionen wiederentdecken“, so Ralph A. Riffeser.

Die Architektur des Luxury Family Beach Resorts ist inspiriert von der zeitlosen Eleganz venezianischer Paläste und fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Besonders eindrucksvoll ist die private Strandlandschaft: Eine 50.000 m² große Fläche mit Cabanas, King-Size-Liegen, Kühlschränken und Spielzonen – exklusiv für Hotelgäste. Ein Stück Freiheit unter der Sonne Italiens, in dem Familien ihren eigenen Rhythmus leben dürfen.

Schon jetzt gilt das Projekt als Meilenstein für die touristische Entwicklung der Region – mit dem Anspruch, neue Maßstäbe für Qualität und Familienfreundlichkeit entlang der gesamten Adriaküste zu setzen. Service auf höchstem Niveau, architektonische Sensibilität und ein tief verankerter Bezug zur Küste verschmelzen zu einem Resort-Erlebnis, das inspiriert – und bleibt. Das Cavallino Bianco Caorle – Venezia empfängt seine Gäste bis zu zehn Monate im Jahr – eine außergewöhnliche Gelegenheit für Familien, ihren Urlaub am Meer auch außerhalb der klassischen Sommermonate zu genießen.

Cavallino Bianco Caorle – Venezia
https://caorle.cavallino-bianco.com/

Auszeichnung für Mirko Bonné

Tilman Krause, Sabine Witt, Mirko Bonné, Eva-Maria Greve, Peter Tschentscher (v.l.n.r.)

Der Schriftsteller und Übersetzer Mirko Bonné wurde mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis ausgezeichnet. Die  Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, Literaturwissenschaftlerin Sabine Witt, sagte:

Ihnen, lieber Herr Bonné werden wir heute den 11. Hannelore-Greve-Literaturpreis überreichen. Nach Juli Zeh, Klaus Modick, Ulla Hahn, Hanns-Josef Ortheil, Herta Müller, Gerhard Henschel, Lea Singer, Arno Surminski, Hans Pleschinski und unserem ersten Preisträger im Jahre 2004 Siegfried Lenz. Sie sind also in allerbester Gesellschaft! Und können sich nicht nur über diese Ehre, sondern auch darüber freuen, dass die Hannelore und Helmut Greve Stiftung in diesem Jahr das Preisgeld von 25.000 auf 40.000 Euro erhöht hat!

Auch in diesem Jahr war es mir eine Freude, an den wieder sehr anregenden Jurysitzungen teilzunehmen und danke den Kolleginnen und Kollegen Eva-Maria Greve, Nicole Christiansen, Tilman Krause, Wolfgang Müller-Michaelis, Peter Schmidt und Annemarie Stoltenberg für die konstruktive Zusammenarbeit.

Mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis ehren wir Persönlichkeiten, die unserer literarischen Gegenwart belangvolle Impulse geben und würdigen mit Mirko Bonné einen Autor, dessen Werk seit Jahren leise und zugleich kraftvoll die deutsche Literatur bereichert. Einen Schriftsteller und Poeten, der mit präziser Beobachtungsgabe und großer menschlicher Tiefe erzählt

Mirko Bonné ist auch Übersetzer: Diese Doppelrolle als Erzähler und Vermittler, als Gestalter eigener Bilder und Bewahrer fremder Texte, macht sein literarisches Wirken besonders wertvoll. Der Hannelore-Greve-Literaturpreis zeichnet nicht die lautesten Werke aus, sondern jene, die bleiben. Mirko Bonnés Literatur bleibt.

Fotos: Ralf Plenz

„Bleiben ist nirgends“: Rilke zum 150. Geburtstag

Lyrik von Rainer Maria Rilke und Maren Schönfeld
Klassische Musik für Klarinette und Fagott von Beethoven, Mozart u.a.

Am 4. Dezember 1875, vor 150 Jahren, wurde der Dichter Rainer Maria Rilke geboren, dessen Gedichte nach der Weimarer Klassik und Hölderlin als letzter Höhepunkt der deutsch-sprachigen Lyrik gelten. Aber auch seine Briefe und seine Übersetzungen französischer Dich-ter haben ihn als Schriftsteller bekannt gemacht. Mit einer Auswahl seiner Werke werden wir an diesen bedeutenden Lyriker erinnern. Auf der Suche nach der Aktualität des Dichters werden den Texten von Rilke inspirierte Gedichte aus unserer Zeit gegenübergestellt, die aus der Feder der Lyrikerin Maren Schönfeld stammen, die u.a. 2017 mit dem Lyrikpreis der Hamburger Autorenvereinigung ausgezeichnet wurde.

Vortrag/Lesung:   Rahel Rabea Holtz-Maihold  und Maren Schönfeld
Musik:  Harald Maihold (Klarinette | Bassetthorn) und Amy Isard (Fagott)

Ort: Teehaus in den Wallanlagen Planten un Blomen (neben der Eisbahn)

Zeit: Dienstag, 2. Dezember 2025, 19 Uhr

Veranstalter: AWO Landesverband Hamburg, in Kooperation mit der Hamburger Autorenvereinigung
Eintritt: 6 Euro, auch für HAV-Mitglieder
Kartenvorbestellung per E-Mail an sabine.witt@awo-hamburg.de

Das Haus Hannover ABGEDANKT? Premiere auf Schloss Blankenburg

Heinrich Prinz von Hannover, Foto: privat

Heinrich Prinz von Hannover (als Autor und Verleger) stellt sein neues Buch vor. Er vermittelt darin Hintergrundinformationen und ungewohnte Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt von Vertretern des Welfenhauses aus drei Generationen – in Form eines Interviews (postum) mit dem Urgroßvater Ernst August, dem letzten Kronprinzen von Hannover, ab 1878 Herzog von Cumberland (1845-1923), der für seine Verbindlichkeit bekannt war und im Exil nur im begrenzten Umfang politischen Ehrgeiz erkennen ließ; mit dem Großvater Ernst August, Herzog von Braunschweig (1887-1953) dessen Regierungszeit nur von 1913 bis zur Revolution 1918 währte und der nach Exil in Österreich mit seiner Familie lange Zeit in Blankenburg lebte; mit dem Vater Ernst August Prinz von Hannover, ehemaliger Erbprinz von Braunschweig (1914-1987), er war ab 1953 Oberhaupt der Familie

Das Haus Hannover, Buchcover MatrixMedia

Ebenso wie sein Vater König Georg V., so hielt auch Hannovers letzter Kronprinz Ernst August (1845-1923) zeit seines Lebens den Anspruch auf Hannover aufrecht. Der exilierte ehemalige Kronprinz von Hannover galt als leutselig, nachgiebig und verbindlich. Jedenfalls ließ er im Exil in politischen Fragen augenscheinlich nur geringen Ehrgeiz erkennen. Die Herrschaft, die sein Sohn Ernst August (1887-1953) im Herzogtum Braunschweig 1913 antreten konnte, ging bereits nach fünf Jahren mit der Revolution von 1918 zu Ende. Dessen Sohn Ernst August Prinz von Hannover (1914-1987) wurde in Braunschweig noch als Erbprinz geboren. Am 14. November 2023 gedachte die Familie der Welfen des 100. Todestags des letzten Kronprinzen von Hannover. Heinrich Prinz von Hannover (geb. 1961), einem seiner Urenkel, kam anlässlich des Todestages die Idee in den Sinn, sich mit diesem Vorfahren und dessen beiden Nachkommen Herzog Ernst August von Braunschweig (1887-1953) sowie seinem Vater Ernst August Prinz von Hannover (1914-1987), dem ehemaligen Erbprinzen von Braunschweig, über ihr Leben postum zu unterhalten und sie nacheinander zu befragen.

Samstag, 11. Oktober 2025,  16:00 – 17:00 Uhr
Premiere auf Schloss Blankenburg, Großes Schloss 1, 38889 Blankenburg (Harz)
Der Eintritt ist frei. Einlass ab 15.30 Uhr
Spenden sind willkommen, diese werden zum Erhalt des Großen Schlosses verwendet.

Die Zufahrt zum Schloss erfolgt über die Schleinitzstraße-Schieferberg-Friederike-Caroline-Neuber-Straße (ehemals Herzogsweg). Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten nutzen Sie bitte alternativen Parkflächen, wie z. B. den Parkplatz am Kleinen Schloss, Schnappelberg oder in der Theaterstraße.

Verein Rettung Schloss Blankenburg e.V.

Der Verein Rettung Schloss Blankenburg e. V. wurde 11. Februar 2005 gegründet.

Satzungsgemäßer Zweck des Vereins ist die Sicherung und der Erhalt des Blankenburger Schlosses als Einzeldenkmal, wichtigem Kulturgut mit überregionaler und nationaler Bedeutung und als Wahrzeichen der Stadt Blankenburg mit zentraler historischer Bedeutung.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Mit Beginn 2025 zählt der Verein über 460 Mitglieder. https://www.rettung-schloss-blankenburg.de/verein/

Georg Schroeter & Marc Breitfelder – Deutschlands erfolgreichstes Blues-Duo gastiert mit Band live am 11.10.2025 um 20:00 im Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg

Virtuos, gefühlvoll und improvisationsstark – Henstedt-Ulzburg darf sich auf ein musikalisches Highlight freuen: Die mehrfach preisgekrönten Musiker Georg Schroeter (Piano, Gesang) & Marc Breitfelder (Mundharmonika) präsentieren gemeinsam mit Tim Engel (Schlagzeug) und Kalle Reuter (Gitarre) ein Programm voller Blues, Boogie, Rock und Rock’n’Roll.

Mit insgesamt 21 nationalen und internationalen Auszeichnungen im Gepäck erreichten Georg Schroeter und Marc Breitfelder 2011 bei der „International Blues Challenge“ in Memphis, Tennessee – dem bedeutendsten Blues-Wettbewerb der Welt – den 1. Platz in der Kategorie Solo/Duo. Bis heute ist das keinem anderen europäischen Act gelungen.
Marc Breitfelder wurde 2016 als bester Mundharmonika-Spieler Deutschlands ausgezeichnet, Georg Schroeter erhielt 2019 den „German Blues Award“ als bester Blues-Pianist.

Seit ihren Anfängen in den 1980er Jahren haben die beiden Musiker über 3500 Konzerte in 14 europäischen Ländern, 15 US-Bundesstaaten sowie in British Columbia und Ontario, Kanada gespielt und begeistern weltweit mit gefühlvollem Klavierspiel, unverwechselbarer Bluesstimme und einzigartiger Mundharmonikatechnik.

Eigenkompositionen reihen sich mühelos an Bearbeitungen von Rock- und Blues-Titeln aus den Federn bekannter Namen wie Muddy Waters, den Rolling Stones oder J. J. Cale. Doch jedes Stück erscheint in einer eigenen Version und wird dank der ausgeprägten Freude an der Improvisation jeden Abend immer wieder anders interpretiert. So wird jeder Konzertabend zu einem einzigartigen Erlebnis.

Datum: 11. 10. 2025
Beginn: 20:00
Einlass: 19:00
Ort:
Bürgerhaus am Beckersberg
Beckersbergstraße 34
24558 Henstedt-Ulzburg

Die Karten kosten 25 Euro.
Erhältlich an der Abendkasse, im Vorverkauf oder zum Download über folgende Webseite:

https://kulturpur-hu.de/eventtickets/georg-schroeter-marc-breitfelder/

Mehr Infos zu den Künstlern unter:

https://www.gs-mb.com

Foto: Michael Ermel

Literarische Zeitreise ins Jahr 2104 – Kostenlose Lesung in Hamburgs Hauptkirche St. Katharinen

Die Erdkugel Gaia in der Hauptkirche Sankt Katharinen, Foto: Sankt Katharinen

Wie könnte eine nachhaltige Welt der Zukunft aussehen? Hamburger Sustainability Week lädt zur Diskussion über Utopien ein

Am Donnerstag, 5. Juni 2025, um 16:00 Uhr lädt die Hauptkirche St. Katharinen zu einer besonderen Veranstaltung im Rahmen der Hamburg Sustainability Week ein: Der Autor Christian Buske stellt seinen Roman „Anninarra – Die Zukunft als Möglichkeit“ vor und diskutiert mit dem Publikum über eine mögliche Zukunft im Jahr 2104.

Der Roman entwirft eine Welt, wie sie sein könnte: friedlich, gerecht und nachhaltig bewirtschaftet. In der australischen Stadt Anninarra verwalten die Protagonisten Julia und Pathein die letzten Waffenbestände der Welt – ein Symbol für eine Gesellschaft, die Konflikte überwunden hat. Doch Buske verschweigt nicht die Herausforderungen: Menschen bleiben unvernünftig, Ideale prallen auf die Realität.

„Anninarra ist bewusst als Hoffnungsträger konzipiert“, erklärt Buske. „Ich wollte zeigen, dass Utopien nicht naiv sein müssen, sondern als Orientierung für unser heutiges Handeln dienen können.“

Die Veranstaltung findet unter der Installation GAIA als Teil der Reihe „Planetary Talk & Sound“ statt. Moderiert wird das Gespräch von Stephan Engel. Nach einer Leseprobe und der Diskussion über Entstehung und Gesellschaftsbild des Romans sind Fragen aus dem Publikum ausdrücklich erwünscht.

Praktische Informationen

• Datum: Donnerstag, 5. Juni 2025, 16:00–17:30 Uhr
• Ort: Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg
• Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich
• Teil der Hamburg Sustainability Week (1.–6. Juni 2025)

Die Hamburg Sustainability Week begleitet die Hamburg Sustainability Conference 2025 mit etwa 100 Veranstaltungen zu Zukunftsthemen, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel.

Kontakt für Rückfragen

Christian Buske

Fleethörn 7
24103 Kiel
christian.buske@anninarra.de
Tel. 0155 10164187
https://anninarra.de/

Von der Utopie zur Dystopie: Kafka, Orwell und andere

Ralf Plenz (Foto: Maren Schönfeld)

LESUNG UND VORTRAG mit Ralf Plenz

Die Galerie Pure Photography lädt zur zweiten Lesung und Vortrag mit Ralf Plenz am 12. Juni 2025 in die Marktstraße 133 ein.
Diesmal geht es um zwei Werke aus den „Perlen der Literatur“: um Kafka und Orwell. Der Verleger Ralf Plenz war Druckerei-Inhaber, Unternehmensberater und Berufschullehrer für Gestaltung.
In seiner Buchreihe „Perlen der Literatur“ bietet er europäische Highlights und Klassiker mit besonderer Ausstattung: Hardcover, Leineneinband, Banderole und Silberprägung.

Sein kurzweiliger und kenntnisreicher Vortrag beschäftigt sich unter anderen mit den Fragen:
Wie kam er zu Franz Kafka, George Orwell und Agnes Heller? Wie werden hochwertige Bücher heutzutage hergestellt? Mit Lesungen aus Kafka und Orwell steigt er tiefer in das Thema ein und lässt die Zuschauer an diesen Werken teilhaben.

Der Eintritt kostet 5 €. Der Besuch der Ausstellung in der Galerie vorab oder nach der Lesung ist kostenfrei. Hier können Sie vorab Tickets für die Veranstaltung kaufen: TICKETS

Donnerstag, 12. Juni 2025, 18:00 Uhr
Galerie Pure Photography und popstreet.shop, Marktstraße 133, 20357 Hamburg

Alte Bücher neu entdeckt

Die Reihe „Perlen der Literatur“ begann 2021 mit dem ersten Band „Proserpina“ von Elisabeth Langgässer. In der Buchreihe werden nur Titel wiederveröffentlicht, die bereits im 19. oder 20. Jahrhundert in Europa erschienen sind und zeitweise sehr erfolgreich waren oder sprachliche Besonderheiten aufweisen und auf jeden Fall richtungsweisend wirkten. Oft waren diese Bücher über viele Jahre nicht lieferbar. Daher: wiederentdeckte Perlen.

Die bislang erschienenen 34 Bände (Foto: Input Verlag)

Zur Auswahl befragt der Verlag Germanisten, Anglisten und Romanisten, Buchhändler, Bibliothekare, Psychologen und Vielleser. In einem kleinen Beirat werden die in Frage kommenden Titel gesichtet und bewertet. Der Verlag arbeitet gern mit Lese- und Literaturkreisen zusammen und will allen Lesern das Bestmögliche bieten:

  • Bibliophile Ausstattung mit Fadenheftung und Leineneinband
  • Jeder Band in einer anderen Typographie mit von einem Designer gestaltetem Vorsatzpapier
  • Kalligraphische Elemente als Leseanreiz
  • Einheitlich günstiger Ladenpreis trotz eines Buchumfangs zwischen 160 und 400 Seiten: Je nur 18–25 €.
  • Die gefaltete Bauchbinde dient dem Leser als Lesezeichen und enthält auf der Innenseite weitere Informationen zur Reihe Perlen der Literatur
Auf der Website des Input-Verlags sind die einzelnen Titel aufgeführt. Jedes Jahr kommen neue hinzu. Der Inhaber und Büchermacher Ralf Plenz ist Mitglied in der Auswärtigen Presse.

Lange Nacht der Museen Hamburg am 26. April 2025 von 18:00 – 1:00 Uhr in 51 Hamburger Museen

Hamburger Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkorte öffnen wieder ihre Türen zur Langen Nacht der Museen.
Kulturinteressierte können sich auf eine besondere NACHTWANDERUNG durch Kunst, Geschichte, Natur und Technik begeben.

Die Lange Nacht der Museen 2025 bietet unter dem Motto „Nachtwanderung“ beiderseits der Elbe einzigartige Programmpunkte an und lädt dazu ein, vertraute Orte neu wahrzunehmen und bisher Unbekanntes zu entdecken. Zum ersten Mal ist das Achilles-Stiftung Glasmuseum dabei.

Besucherinnen und Besucher können ganz nach ihren Interessen ihre individuelle Entdeckungsroute gestalten und aus über 500 Veranstaltungen ihr Programm zusammenstellen.
Geboten werden Führungen von Kuratorinnen und Kuratoren, Mitmachaktionen, Workshops, Lesungen, Technikvorführungen, Vorträge, Tanz, Film und vieles mehr.
Ergänzt wird das Angebot durch interaktive Programme für Familien, Führungen für Menschen mit und ohne Sehbehinderung, Führungen in Deutscher Gebärdensprache und Veranstaltungen auf Englisch und in weiteren Sprachen.

Eine Nacht, vielfältige Routen

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Harburg-Streifzug? Im Archäologischen Museum entstehen in nur fünf Minuten humorvolle Porträts der Besucher und Besucherinnen.
Im electrum – Das Museum der Elektrizität treffen elektrische Technik und Kulinarik aufeinander, wenn in der Heinzelkoch-Küche Toast Hawaii zubereitet wird. Der Kunstverein Harburger Bahnhof erkundet in „What Remains of Light“ die Verbindung von Licht und Erinnerung. In der Sammlung Falckenberg eröffnet die Jubiläumsausstellung „HOW’S MY PAINTING?“ neue Perspektiven auf die Malerei.

Bergedorf bei Nacht hält regionale Entdeckungen bereit: Im Astronomiepark Hamburger Sternwarte können Interessierte den Nachthimmel durch Teleskope beobachten, mit dem Nachtwächter des Bergedorf Museums durch den Stadtteil streifen, in der Bergedorfer Mühle Korn mahlen oder im Deutschen Maler- und Lackierer-Museum Farben mit historischen Techniken anrühren.

Hamburgs Wilder Westen entführt im Jenisch Park in die Welt der Kunst und Kultur. Die drei Museen, das Bargheer Museum, das Ernst Barlach Haus und das Jenisch Haus, laden beim Botanic Bingo zur Suche nach Pflanzen in der Kunst ein. Das Bargheer Museum bringt mit seiner Ausstellung die Sonne Ischias nach Hamburg und begleitet den Abend mit Live-Jazz. Im Ernst Barlach Haus entfaltet sich die schillernde Kunstwelt der 1920er – von Varietés bis Zirkus.

Auf der „Nie wieder ist jetzt“-Route wird die Erinnerung wachgehalten. Im Altonaer Museum gewährt die Sonderausstellung „Altona – Theresienstadt“ einen bewegenden Einblick in die Lebenswege von Leon Daniel Cohen und Käthe Starke-Goldschmidt. Das Universitätsmuseum Hamburg beleuchtet bei einer Führung die Geschichte vertriebener Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen während der NS-Zeit und zeigt die Auswirkungen des erzwungenen Exils.

1 Ticket, 51 Museen

Ticketpreise:
17,00 Euro; ermäßigt 12,00 Euro; Junge Nacht für 13 – 7-jährige 4,00 Euro; Kinder bis 12 Jahre kostenfrei

Ab sofort erhältlich in allen teilnehmenden Museen, an vielen Vorverkaufskassen in Hamburg und Umgebung sowie im Online-Ticketshop unter: https://shop.langenachtdermuseen-hamburg.de/

Das Ticket berechtigt zur Nutzung des hvv (Ringe A-F) am Veranstaltungstag ab 16:00 Uhr – 6:00 Uhr am Folgetag und des LANGE NACHT-Bus-Shuttles.
Außerdem ist die Nutzung der Historischen S-Bahn zwischen Altona und Barmbek sowie des Barkassen-Shuttles vom Anleger Sandtorhöft zum Anleger Deutsches Hafenmuseum / Stiftung Hamburg Maritim enthalten.

Veranstaltungswebseite: www.langenachtdermuseen-hamburg.de

 

Ein Tag des Buches in Hamburg-Altona

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Für Leser und Buchliebhaber: zwei Veranstaltungen an einem Tag, beide in Hamburg Altona in der
Schnittke-Akademie Max-Brauer-Allee 24, rund 400 Meter vom Bahnhof Altona entfernt

Donnerstag, 1. Mai, 15:30 bis 17:30 Uhr
Hamburger Autorenvereinigung
Tiefgründige und humorvolle „Perlen der Literatur“
Fünf neue Bücher aus dem Input-Verlag (Wilhelm Busch, Christof Stählin, Cécile de Jong, Guy de Maupassant, Thomas Mann) mit Charlotte Ueckert, Maren Schönfeld und Ralf Plenz.
Musikalische Begleitung mit Stählin-Liedern: Holger Saarmann, Gitarre
Eintritt: frei

Donnerstag, 1. Mai, 11 bis 15 Uhr (inkl. Pause)
Bücherliebhaber und Bibliophile inklusive Büchertauschbörse
jeder Besucher bringt maximal 7 Bücher mit und tauscht kostenlos maximal 7 Bücher ein
Ausstellung und Podiumsgespräche (Verleger, Journalisten, Büchermacher/Buchkünstler)
„Pirckheimer im Norden“
Eintritt: frei

Alfred Schnittke-Akademie im Hochparterre, Max-Brauer-Allee 24, rund 400 Meter vom Bahnhof Hamburg-Altona


c/o Sabine Witt, Friedensallee 100c, 22763 Hamburg
E-Mail: witt@hh-av.de

Veranstalter:
Mit Unterstützung der Pirckheimer Gesellschaft e.V.: Ralf Plenz www.input-verlag.de
Schmarjestr. 42 · 22767 Hamburg    mobil: 0178 8666302

Literatur trifft Gemeinschaft: …fair geht vor! Buchmesse Himmelpforten 2025 lädt ein

Am 12. und 13. April 2025, jeweils von 10 bis 17 Uhr öffnet die Eulsetehalle in Himmelpforten ihre Türen für alle Bücherliebhaber – und das bei freiem Eintritt! Die von der Initiative „…fair geht vor!“ organisierte Buchmesse verspricht ein abwechslungsreiches Programm, das Menschen aller Altersgruppen begeistert.

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Corinna Lange, Landtagsabgeordnete (SPD), und Kai Seefried, Landrat des Landkreises Stade (CDU), die mit ihrem Engagement die Bedeutung von Literatur und sozialem Miteinander betonen. Corinna Lange wird die Buchmesse am Samstag eröffnen.

Zu den Ausstellern gehören unter anderem Ann-Kathrin Karschnick, der Chronistenturm, Marley Alexis Owen und viele weitere spannende Akteure der Buchwelt, die die Messe mit ihrer literarischen Vielfalt bereichern. Erleben Sie diese Vielfalt der Literatur mit Ausstellern und Autoren aus den unterschiedlichsten Genres – von packenden Romanen und spannenden Krimis, bis hin zu inspirierenden Sachbüchern.

Gäste einer Lesung auf der Buchmesse

Freuen Sie sich auf Lesungen, bei denen Autoren ihre Werke präsentieren und Einblicke in ihre Geschichten geben. Hier einige Highlights aus dem Programm:

– Samstag, 12. April, 11:00 Uhr: Olympiasiegerin Heike Henkel.

– Samstag, 12. April, 16:25 Uhr: Nadine Most.

– Sonntag, 13. April, 15:35 Uhr: Lovemoon-Verlag.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Die Olympiasiegerin Heike Henkel wird ihr neues Buch vorstellen und am Stand des Sibost-Verlags für Gespräche und Begegnungen mit ihren Lesern zur Verfügung stehen.

Mit der Unterstützung durch Standgebühren und Cafeteria-Verkäufe wird es möglich, nach Abzug der notwendigen Kosten auch soziale Zwecke zu fördern und die Gemeinschaft aktiv zu unterstützen.

„Diese Buchmesse ist nicht nur ein Treffpunkt für Literatur – sie ist ein Statement für Gemeinschaft, Inspiration und soziales Engagement. Lassen Sie sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen und werden Sie Teil eines Wochenendes, das Köpfe bewegt und Herzen verbindet!“

 

 

 

 

Text und Bilder: https://fairgehtvor.org/

 

BuchDruckKunst 2025: Herzblut und Werkschwarz -Museum der Arbeit

Die BuchDruckKunst feiert 2025 ihr 20. Jubiläum und lädt vom 4. bis 6. April erneut ins Museum der Arbeit ein. Die Messe für Erlesenes auf Papier bringt Liebhaberinnen und Freunde von feiner Buchkunst, künstlerischer Grafik und zeitgenössischem Druckhandwerk zusammen. Unter dem Motto „Herzblut und Werkschwarz“ präsentieren rund 60 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Arbeiten, die von handwerklicher Präzision, gestalterischer Leidenschaft und dem Experimentieren mit klassischen Drucktechniken geprägt sind. „Werkschwarz“, die tiefschwarze Druckfarbe aus Ruß und Leinöl, steht in diesem Jahr symbolisch für das traditionsreiche Buchdruckhandwerk. Historische Maschinen und Techniken wie der Bleisatz, die Holzletter-Fräsen und der Druck auf Tiegel- und Schnellpressen werden während der Messe live vorgeführt.

Zu den Ausstellenden gehört etwa Daniel Klotz, der in seiner Berliner Manufaktur DIE LETTERTYPEN historische Maschinen und Handwerk mit digitalen Technologien, wie laserbelichteten Polymerklischees, verbindet. Dirk Lange widmet sich der traditionellen Papierkunst und fertigt in aufwendiger Handarbeit außergewöhnliches Handmarmorpapier mit einzigartigen Mustern. Gleichzeitig geben innovative Gestalter wie Martin Schneider und Dominik Schmitz mit ihrem OPEN PRESS PROJECT Einblicke in neue Wege der Druckkunst. Dabei entwickelte Schneider eine 3D-druckbare Mini-Radierpresse, die weltweit Anklang findet und traditionellen Tiefdrucktechniken eine neue Zugänglichkeit verleiht.

Das diesjährige Messemotiv stammt von Klaus Raasch, der die BuchDruckKunst seit ihrer Gründung 1997 als Gestalter geprägt hat und sie seit 2016 organisiert. Mit der Verwendung seines Motivs verabschiedet er sich von der Messe, die er über Jahrzehnte mit seinem Engagement für Druckkunst und Typografie bereicherte. Die von ihm gestaltete Typografik steht sinnbildlich für die BuchDruckKunst und spiegelt das zentrale Anliegen der Messe wider: die Verbindung von Tradition und Innovation. Auch in diesem Jahr wird die BuchDruckKunst wieder zu einem lebendigen Forum, bei dem das Publikum vor Ort mit Buchkünstlerinnen, Druckern und Typografie-Experten in Kontakt treten kann.

Tickets sind buchbar unter: www.shmh.de/veranstaltungen/buchdruckkunst

Freitag, 4. April 2025 von 17 bis 21 Uhr, Eintritt 9 Euro
Samstag, 5. April 2025 von 10 bis 18 Uhr, Eintritt 12 Euro / erm. 9 Euro
Sonntag, 6. April 2025 von 10 bis 17 Uhr, Eintritt 12 Euro / erm. 9 Euro

Im Eintrittspreis ist ein bebildertes Ausstellerverzeichnis enthalten.

 

Aus der Hölle – ein letzter Brief

Foto: Cropp-Archiv

Lesung mit Wolf-Ulrich Cropp zum 80. Jahres-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Die Hauptkirche St. Michaelis und die Hamburger Autorenvereinigung e.V. laden zu einer besonderen Veranstaltung ein. Auf Ansprachen der Vorsitzenden der Hamburger Autorenvereinigung, Sabine Witt, sowie des Hauptpastors der St. Michaelis-Kirche, Alexander Röder, folgt ein literarisch-musikalischer Abend mit dem Hamburger Schriftsteller Wolf-Ulrich Cropp. Er wird musikalisch von Sven Forsberg (Violoncello) und Enno Gröhm (Orgel) begleitet.

„Nie wieder Krieg!“, schworen die Menschen nach dem 2. Weltkrieg. Und – was ist daraus geworden? Krieg in der Ukraine, Krieg im Nahen Osten. Blutige Konflikte im Sudan und Süd-Sudan, in Äthiopien, Somalia, der Demokratischen Republik Kongo. Afghanistan, Haiti, Myanmar, Drogenkrieg in Mexiko … Die Aufzählung grausamer Auseinandersetzungen mit unzähligen Toten, Verwundeten, Fliehenden und Heimatlosen ließe sich fortsetzen.

Wolf-Ulrich Cropp

Dazu der Schriftsteller Wolf-Ulrich Cropp: „Als Kind erinnere ich mich an Bombenalarm, Beschuss und Zerstörung. Auf Reisen in die Länder Afghanistan, den Jemen, Süd-Sudan, Konog und weitere Krisengebiete, zuletzt in die Ukraine, habe ich viel Leid erlebt. Auch im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten versuchte ich zu helfen. Daraus ist die Geschichte ‚Aus der Hölle, ein letzter Brief‘ entstanden. Mit dem Apell eines Vaters an seinen kleinen Sohn, wachsam zu sein. Sich später mit ganzer Kraft für Frieden und Freiheit einzusetzen, dafür zu kämpfen, um zu verhindern, was einst im Namen Nazi-Deutschlands an Schrecklichem geschah. Ist das nicht wichtiger denn je?“

80 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 wird in der Hauptkirche St. Michaelis der Opfer des Holocausts mit einer Lesung gedacht. 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar als Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus ausgerufen. Und seit 1997 findet jährlich an diesem Tag im Michel eine Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung statt.

Am diesjährigen 80. Gedenktag wird der weitgereiste Hamburger Schriftsteller Wolf-Ulrich Cropp, der stellvertretende Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, den bewegenden Text „Aus der Hölle, ein letzter Brief“ aus seinem Buch „Zwischen Hamburg und der Ferne“ lesen. Die Geschichte erinnert an die Bombardierung Hamburgs 1943, der ein beschwörender Brief eines Frontsoldaten an Frau und kleinen Sohn als letzte verzweifelte Mahnung folgt.

 

Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1, 20459 Hamburg
Montag, 27. Januar 2025, 19 Uhr
Eintritt frei
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien
Mitveranstalter: Hamburger Autorenvereinigung e.V., Friedensallee 100 c, 22763 Hamburg

Lesen Sie zum Thema auch den aktuellen Beitrag von Wolf-Ulrich Cropp über seine Reise ins Kriegsgebiet in unserem redaktionellen Teil: https://die-auswaertige-presse.de/unterwegs-auf-heissen-pfaden-ukraine/

Vom Hamburger Wolf-Ulrich Cropp erschienen bisher – auch unter Pseudonym – 28 Bücher und viele Kurzgeschichten, darunter „Alaska-Fieber“ (Bestseller bei Piper/Malik/National Geographic); „Goldrausch in der Karibik“ (Delius Klasing); „Im Schatten des Löwen“ (DUMONT); oder „Fangtage“ (Arena-Verlag). Er erhielt Literaturpreise, ist stv. Vorsitzender der Hamburger Autorenvereinigung e.V., Mitglied des VS, der DAP e.V. und in der Jury namhafter Literaturwettbewerbe.

Buchcover

42 heiße Storys: Ein funkelndes Kaleidoskop von Erlebnissen, Beobachtungen und Abenteuern. Der Schriftsteller spannt einen weiten Bogen von Hamburg bis in die Ferne der sechs Erdteile, um schließlich mit einem Showdown in seine Heimatstadt zurückzukehren. Da werden Geschichten erzählt, die neugierig und nachdenklich machen, erheitern oder wehtun, weil sie an die Grenze gehen: Hamburg im Krieg, ein Mönch auf Abwegen, Seenot, Liebesrausch in Coronazeiten, eine Seemannsbraut, Gedanken im Herzen der Sahara …

Wolf-Ulrich Cropp: Zwischen Hamburg und der Ferne, 492 Seiten, Verlag Expeditionen, Hamburg 2022

Im Buchhandel erhältlich

Schöne Bescherung! Vorweihnachtliche Lesung mit musikalischer Begleitung

Foto: Petra Matthieszen-Eitze.

Mit Geschichten, Gedichten und Musik stimmen die Autorin Sibylle Hallberg und Katharina Fast mit Gitarre und Gesang auf die kommende Adventszeit ein. Ein Reigen von weihnachtlichen Texten und Liedern spannt den Bogen von humorvoll bis besinnlich und lässt im Grau des Novembers die Gedanken frei zum Fest im Lichterglanz.

Zeit: Freitag, 29. November 2024, 18 Uhr
Ort: KULTORHAUS
Ahrensburger Str. 14
22041 Hamburg
HVV-Bus 9, Stopp Eichtalstraße

Eintritt frei – Spende gern.
Kostenbeitrag für Getränke und Beiwerk.

Sibylle Hallberg hat sich mit jeweils drei Lyrik- und Erzählbänden, literarischen Veranstaltungen sowie als langjährige Vorsitzende des Fördervereins Landdrostei Pinneberg e. V. einen Namen gemacht. Sie ist Mitglied in verschiedenen Literaturvereinen Hamburgs und Schleswig-Holsteins.
Mehr unter: https://nord-buch.info/?s=Hallberg

Katharina Fast begeistert mit ihrer schönen Stimme zur Gitarre, die der Lesung den besonderen Rahmen gibt. Mit ihren Chansons, Volksliedern oder eigenen
Stücken bis hin zu kabarettistischen Einlagen trifft sie jeweils den richtigen Ton.
Mehr unter: http://www.katharinafast.de/

Seit zehn Jahren sind die beiden Künstlerinnen mit ihren musikalischen Lesungen rund um Hamburg erfolgreich.
Nun sind sie gespannt auf ein interessiertes Publikum in Wandsbek – willkommen bei uns!

Foto: Elvira Fast.

 

Workshop: Auftritts- und Vortragstraining

Kornelia Kirwald im TIDE-Studio. Foto: Maren Schönfeld

Immer wieder stehen Schreibende vor der Situation, sich im Rahmen einer Lesung oder eines Vortrags vor Publikum zu präsentieren. Ob es uns liegt oder nicht – es gibt diverse Tricks und Hilfestellungen, um mit oder ohne Lampenfieber gut „rüberzukommen“. Nicht jede/r von uns hat schauspielerische Fähigkeiten, aber wer könnte besser aus der Trickkiste plaudern als eine professionelle Schauspielerin?

Wir haben deshalb Kornelia Kirwald engagiert, um mit uns einen Workshop zu gestalten. Die Schauspielerin und Sprecherin vermittelt die Grundlagen für eindrucksvolle Lesungen bzw. Vorträge Ihrer Texte. Probleme und Lösungen werden an konkreten Beispielen demonstriert und trainiert; und ein paar Schauspielertricks sind auch dabei. Das Besondere: Sie arbeiten in dem Workshop mit einem eigenen Text, und Kornelia Kirwald geht auf Ihre individuelle Situation ein. Wir beschäftigen uns damit, wie man einen Auftritt vorbereitet, eine Beziehung zum Publikum herstellt und mit Lampenfieber umgeht. Stimme, Mimik und Gestik sind ebenso Thema wie Tempo, Lautstärke und Tonhöhe. Abschließend befassen wir uns noch mit Sprechtechnik mit dem Mikrofon.

Dies alles geschieht in freundlicher und konstruktiver Atmosphäre. Um den Workshop in einem realitätsnahen Auftrittsambiente durchführen zu können, haben wir den Kirchsaal der ev.-meth. Kirche Bethanien für den Veranstaltungstag von 11 bis 16 Uhr gemietet. Wir laden Sie deshalb ein, am

Sonnabend, 30. November 2024, von 10:30 bis 15:30 Uhr
in den Bethanienhöfen, Martinistr. 47-49, 20251 Hamburg,

an unserem Workshop teilzunehmen. Die Kosten betragen für Mitglieder der Auswärtigen Presse oder der Hamburger Autorenvereinigung € 20 pro Person und für externe Teilnehmer € 50 pro Person.

Bitte melden Sie sich bis zum 15.11.2024 unter info@die-auswaertige-presse.de verbindlich an und reichen Sie Ihre Textprobe im Umfang von zwei Seiten Prosa/Sachtext oder drei Gedichten mit ein. Nachdem Sie sich angemeldet haben, geben wir Ihnen die Kontoverbindung für die Zahlung der Teilnahmegebühr auf. Ihre Anmeldung wird nach Eingang der Teilnahmegebühr wirksam.

Die gebürtige Dortmunderin Kornelia Kirwald beschäftigte sich schon in Schule und Studium mit Theater. Ihre Ausbildung begann sie in Hamburg bei Margot Höpfner; an der Stage School, der Hamburg Media School und im Camera Acting Centrum Köln kamen Musical, Radio und Film/TV dazu. Sie spricht Synchron bei Studio Hamburg und NDR und spielt Fernseh- und Kurzfilmrollen, 2022/23 in Abschlußfilmen der FH Dortmund und zuletzt im ZDF. Engagements im Freien Theater und Tournéen führten sie durch Nord- und Westdeutschland: Sie gastierte mit Musical- und Chanson-Programmen; im Hamburger Engelsaal spielte und sang sie zahlreiche Haupt- und Nebenrollen, u.a. in „My Fair Lady“, „Loriot’s Dramatische Werke“, „Caruso!“ und in der „Großen Heinz-Erhardt-Show“. Als Chorsängerin unter der professionellen Leitung von Katharina Vogel bringt sie ihre Mezzosopran-Stimme in live-Konzerten ein. Mit ihrem Rezitationsprogramm LITERATUR – LIVE gastiert sie im Raum Hamburg; mit eigenen Sendereihen bei TIDE.radio und TIDE.tv hat sie für ihre Liebe zur Literatur seit 2005 ein professionelles Medienforum gefunden; ausgewählte Produktionen sind auf Vimeo und Instagram zu sehen und auf SoundCloud zu hören.

(Quelle: https://www.theapolis.de/de/profil/kornelia-kirwald)

Homepage: https://kirwaldhamburg.de/

Altonaer Museum: Deutschland um 1980 – Fotografien aus einem fernen Land

Werbekampagne für Lee Cooper Jeans um 1982. Foto: Ingolf Thiel.

Die gerade eröffnete Ausstellung im Altonaer Museum in Hamburg zeigt Fotografien, die zwischen 1975 und 1985 ‚hüben und drüben‘ im geteilten Deutschland entstanden sind. Einige auch hier in Hamburg. Es sind fotografische Dokumente, die vielen Besuchern sehr vertraut vorkommen werden, die zeitlich gesehen dennoch weit weg und fast wie aus einer anderen Welt zu sein scheinen.

Doch halt! Ist das, was wir da sehen, wirklich so weit entfernt? Entdecken wir da nicht Menschen auf Bäumen bei dem Versuch, das Roden eines Waldes zu verhindern, so wie wir es auch heute von Berichten aus dem Hambacher Forst kennen? Damals ging es um AKWs, heute darum, RWE daran zu hindern, noch mehr Wald und Land für den Kohleabbau zu vereinnahmen. Wir finden auch Bilder von rechtsextremen Horden in aufgeheizter Stimmung, massive Polizeieinsätze bei Demonstrationen und – hatten wir das bereits vergessen? – offene Ablehnung gegenüber Migranten. Schon damals wurden Viele von der Angst umgetrieben, die ‚Fremden‘ könnten ihnen etwas wegnehmen von dem sie glaubten, dass es nur ihnen zustehe: Arbeit, Geld, Wohnraum.

Chaostage, Hannover 1984. Foto: Martin Langer.

Ursprünglich als dringend benötigte Arbeitskräfte ins Land geholt, steigerte sich sukzessive der Fremdenhass gegenüber den sogenannten Gastarbeitern. Es kam zunehmend zu tätlichen Angriffen bis hin zum Mord. Integration: schwierig. Das Fremdsein thematisierte die türkische Lyrikerin Semra Ertan, die 1971 ihren Eltern nach Deutschland folgte, in ihren Gedichten. Mein Name ist Ausländer / Benim adım yabancı, stammt aus 1981. Mehr über sie, ihre Gedichte und ihre Selbstverbrennung 1982 aus Protest, erfährt man in der Ausstellung.

DEUTSCHLAND UM 1980 – Fotografien aus einem fernen Land zeigt Bilder zehn deutscher Fotografen und deren sehr unterschiedliche Blickwinkel auf die 80iger. Die Ausstellung erinnert nicht nur an die politische Seite dieser Epoche. Vielmehr ist sie ein ausgewogenes und sehr sehenswertes Nebeneinander von Ernst und Schmunzeln. Viele werden sich an Frisuren und Mode dieser Zeit erinnern und an die ersten Pilates Videos mit hautengen Glanztrikots und Stirnband. Die Punks erschienen auf der Bildfläche, hier wie auch in der DDR und die Neue Deutsche Welle eroberte sich einen Platz in der Musikwelt der Jugend. Feminismus und der Beginn homosexueller Emanzipation nahmen zunehmend Raum ein.

Gleich zu Beginn des Rundgangs wird man von einem sehr farbenfrohen Medley aus Werbespots, Haushaltstipps und Musikclips empfangen. Serien à la ‚Denver-Clan‘ oder Samstagabend-Shows wie ‚Wetten, dass…?‘ wurden die neuen Renner in der damals noch überschaubaren Menge der Fernsehsender. Und wie war das noch mit den Menschenmengen vor den Kaufhaustüren kurz vor dem Sturm auf die Grabbeltische beim Schlussverkauf? Der erste Macintosh-Computer, noch riesengroß und raumgreifend, kam auf den Markt und mit ihm die Bildung zweier Lager, die bis heute bestehen: Apple-User versus Windows-Nutzer.

Und natürlich fehlt in der Riege der Bilder auch nicht der berühmte ‚Bruderkuss‘ zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker, den die Fotografin Barbara Klemm am 7. Oktober 1979 anlässlich des 30. Jahrestages der DDR ablichtete. Ein Foto, das um die Welt ging.
Auch Teil der Ausstellung ist die Variante der künstlerisch performativen Fotografie als Teil der künstlerischen Avantgarde, wie die Bilder von Ingolf Thiel.

Kemal-Altun-Platz, Hamburg 1982. Foto: Asmus Henkel.

Die Ausstellung wurde konzipiert in Kooperation des LVR-Landesmuseums Bonn mit der Deutschen Fotothek Dresden und der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg und 2022 in Bonn erstmals öffentlich präsentiert. Auf ihrer Reise ist sie nun in Hamburg angekommen, im Gepäck zehn sehr individuelle fotografische Positionen, darunter auch die dreier Hamburger Fotografen, die Kurator Fabian Ludovico in die Ausstellung integriert hat: Christian von Alversleben, Wilfried Bauer und Asmus Henkel. Weiterhin die Arbeiten von Angela Neuke, Barbara Klemm, Martin Langer, Ingolf Thiel, Mahmoud Dabdoub, Gerd Danigel, Hans-Martin Küsters. Die fotografische Vielfalt wird ergänzt durch Fernsehbilder und Filme um 1980, von Toneinspielungen und Objekten.

Das Altonaer Museum zeigt die Ausstellung bis zum 03.03.2025.
Museumsstraße 23
22765 Hamburg

Montag, Mittwoch – Freitag: 10 -17 Uhr
Samstag, Sonntag: 10-19 Uhr
Dienstags geschlossen