Artikel der Kategorie ‘Gesellschaft’
September 28, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Gesellschaft, Glosse, Humor
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erschienen am 27. September im Hamburger Abendblatt
Von Johanna R. Wöhlke

Was elektrisiert einen richtigen Mann? Wer bei dieser Frage an Erotik denkt, kennt mich nicht. Das ist mir langweilig, wenn es um ernsthafte Fragen geht – und hier geht es um ernsthafte Fragen, natürlich! Also: Was elektrisiert einen richtigen Mann?
Schweigen? Ich gebe zu, es war eine etwas provozierende Frage, auf die ich nicht sofort eine Antwort erwarten kann. Heute habe ich zwar eine von einer Freundin bekommen, aber auch die war einigermaßen unzureichend. Sie berichtete davon, dass ihr Mann eine Art Elektroschocktherapie in abgemildeter Form erhalte. Die soll dazu beitragen, dass er wieder nervlich auf die Beine kommt. (weiterlesen …)
September 22, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Gesellschaft, Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge
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erschienen im Hamburger Abendblatt am 21. September 2011
von Johanna R. Wöhlke

Wenn der Mensch verliebt ist, neigt er dazu, ins Kindliche abzugleiten. Das ist normal. Zum Beispiel füttern sich verliebte Paare gegenseitig, wie Mütter ihre Kinder füttern. „Ich füttere Dich“, das bedeutet so viel wie: „Ich sorge mich um Dich, ich will Dir etwas Gutes tun. Du bist mir wichtig.“ Beim nächsten Restaurantbesuch einfach mal darauf achten. Diese Paare sind immer jung verliebt! (weiterlesen …)
September 14, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Gesellschaft, Humor, Lifestyle
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erschienen im Hamburger Abendblatt am 14. September 2011
Von Johanna R. Wöhlke

Wir sind alle lernfähig, hoffentlich! Lernen macht nämlich Spaß! Diese beiden Ausrufungszeichen zeigen schon ganz deutlich – nun muss etwas kommen, das mich in Sachen lernfähig tief beeindruckt hat. Ja, das hat es auch – und das ganz plötzlich und unerwartet und ganz ohne mein eigenes Zutun.
Das ging so: In gemütlicher Runde saßen wir zusammen. Vor uns die weite grüne und bäuerliche Wiese, hinter uns das wunderschöne Fachwerkhaus mit einem großen, liebevoll angelegten Bauerngarten. Eine Ansicht und eine Aussicht wie im Bilderbuch. Aber da waren auch noch das Bier, der Wein und das Wasser auf dem Tisch. Sommerlich war es – ja, die Sonne schien – und fröhlich und heiter war deshalb auch die Stimmung. (weiterlesen …)
August 30, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur
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Von Hartmuth Seitz
Konzert im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals

Hartmuth Seitz mit Hamburgs berühmtem ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg, Professor Hermann Rauhe, Namensgeber und Schirmherr des Festivals
Die Kooperation zwischen dem „Hermann-Rauhe-Festival“ und der „Musikschule an der Oste e.V.“ ist noch jung. Aber jung und schwungvoll haben sich diese Partner zusammen mit der Prof.-Hermann-Rauhe-Grundschule zu einem nächsten Ereignis verabredet.
Am 02. September stellen sich um 19:00 Uhr in der Pausenhalle der Prof.-Hermann-Rauhe-Schule in Wanna beide Partner einer interessierten Öffentlichkeit. Den Großteil des Programms bestreitet die Musikschule, die sich mit 3 Gruppen vorstellen wird.
Das Jazz-Ensemble und das Pop-Orchester stehen mit Stücken von Michael Jackson, Tina Turner und Supertramp sowie einigen Jazz-Klassikern für den beschwingten Teil des Abends. Das Klassik-Ensemble ehrt den Namensgeber des Festival, Prof. Hermann Rauhe mit drei Stücken aus seinem Musical „Gesang der Sterne“. (weiterlesen …)
August 20, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Gesellschaft, Glosse, Humor
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erschienen im Hamburger Abendblatt am 20./21. August 2011
Von Johanna R. Wöhlke

Irgendwann ist es soweit: Der Mann wird älter. Das scheint ein sehr glücklicher Umstand zu sein, denn das Älterwerden bedeutet ja immer auch ganz einfach und simpel: Wir sind noch da und leben! Wer wollte sich darüber nicht freuen. Der Mann also wird älter und damit automatisch irgendwie zum - Opa!
Großvater, das ist ja eigentlich ein Begriff, der sich mit einem ganz festen und sicheren Inhalt füllen lässt, denn der glücklich älter gewordene Mann bekommt dann eine „Verjüngungsspritze“ besonderer Art. Die könnte man so beschreiben: Zuerst liegt sie in der Wiege herum, dann krabbelt sie auf allen Vieren, beginnt zu gehen und zu laufen – und ist ein fester Bestandteil des neuen Großvaterlebens. Mit anderen Worten: Großväter haben Enkelkinder! (weiterlesen …)
August 13, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Geschichte, Gesellschaft
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Von Dr. Manuel Ruoff
Prinz Bernhard der Niederlande
Bernhard der Niederlande gehört mit zwei außerehelich geborenen Töchtern und einem Bestechungsskandal, der ihn die Uniform kostete, sicherlich zu den skandalträchtigsten Prinzgemahlen der Nachkriegszeit. Während seine Ehefrau Juliane als junge Prinzessin eher den Typus des reichen Mauerblümchens verkörperte, entsprach der mehr als zwei Jahre jüngere Bernhard eher dem Typ mittelloser Playboy. Aber die Niederländerin verliebte sich in den feschen Sohn eines preußischen Kavallerieoffiziers, dieser war als Prinz zur Lippe-Biesterfeld von höherem Adel, die Prinzessin mit fast 28 Jahren bei der Eheschließung nicht mehr die Jüngste, und das Geld des niederländischen Königshauses, das Juliana als einziges Kind von Königin Wilhelmina der Niederlande und Herzog Heinrich zu Mecklenburg einmal erben würde, reichte für beide. Am 7. Januar 1937 heirateten der am 29. Juni 1911 in Jena geborene Prinz und die am 30. April 1909 in Den Haag zur Welt gekommene Prinzessin in der Geburtsstadt der Braut. (weiterlesen …)
August 13, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Gesellschaft, Glosse, Wirtschaft
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ereschienen im Hamburger Abendblatt am 11. August 2011
Von Johanna R. Wöhlke
Das Leben steckt voller Kleinigkeiten. Wäre ich eine Kleinigkeit – ich stelle mir das einmal vor: Was hätte ich dann für eine Existenz? Glauben wir dem Wort Kleinigkeit, dann ist die Vermutung nicht fern, dass ich klein wäre, klein und unbedeutend, klein und unbeachtet, klein und unscheinbar, klein und zu vernachlässigen. (weiterlesen …)
August 09, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur
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Dieser Artikel erschien am 6. August 2011 in der PAZ
IN STEIN GEMEISSELTE ERINNERUNG – DER JÜDISCHE FRIEDHOF IN ALTONA
Von Uta Buhr

Es hat angefangen zu regnen. Leise fallen die Tropfen auf das dichte Laubdach der Bäume und netzen das Moos auf den alten Grabsteinen. Außer dem Gezwitscher der Vögel und dem Summen der Insekten stört kein Geräusch die Ruhe der Toten auf dem jüdischen Friedhof an der Königstraße. Bei diesem trüben Wetter haben sich nur wenige Besucher an dem „guten Ort“ eingefunden. So nannten die aus Portugal stammenden Juden jenes Areal, das sie
Im Jahre 1611 vom Grafen Ernst III. von Holstein-Schauenburg und Sterneberg erwarben, um hier ihre Toten nach sephardischem Ritus zu bestatten. Am 31. Mai wurde dieser älteste jüdische Friedhof in (weiterlesen …)
Juli 31, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Deutschland, Geschichte, Gesellschaft
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Von Dr. Manuel Ruoff
Der ehemalige Vertriebenen- und Innerdeutsche Minister Heinrich Windelen wird 90 Jahre alt
Heinrich Windelen gehört zu den wenigen noch lebenden ehemaligen Spitzenpolitikern der Bundesrepublik, die Ostdeutschland nie aufgegeben haben. Der Schlesier feierte seinen 90. Geburtstag.
Heinrich Windelen war von beiden Elternseiten her niederrheinischer Abstammung, aber er selber kam am 25. Juni 1921 im schlesischen Bolkenhain zur Welt. „Ich bin Schlesier“, hat er stets offen bekannt und blieb Schlesien treu. Der Sohn eines Lederfabrikanten besuchte in seiner Geburtsstadt die Volks- und Mittelschule sowie anschließend in Striegau die Oberschule. Dem Abitur, Arbeitsdienst und Kriegshilfsdienst folgte die Aufnahme eines Physik- und Chemiestudiums in Schlesiens Hauptstadt Breslau. (weiterlesen …)
Juli 23, 2011
Von: Wöhlke
Kategorie: Geschichte, Gesellschaft
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Von Dr. Manuel Ruoff
Wilhelm von Preußen blieb im Gegensatz zu Urgroßvater, Großvater und Vater eine Regentschaft versagt.
Wilhelm von Preußen war der älteste Sohn des letzten Deutschen Kaisers und Königs von Preußen, Wilhelm II. Vor 60 Jahren starb er nahe der Stammburg der Hohenzollern in Hechingen.
„Hätte der Kronprinz die Stelle erhalten, für die er geboren war, dem deutschen Volke wäre mit Sicherheit vieles erspart geblieben.“ Der Wahrheitsgehalt der Aussage von Wilhelms Ehefrau Cecilie ist nicht mit letzter Sicherheit zu beurteilen und damit berühren wir ein grundsätzliches Problem bei der Beurteilung des Kronprinzen. Anders als bei anderen preußischen Kronprinzen haben Zeitgenossen und Nachgeborene in diesem Falle nicht die Möglichkeit, den Thronfolger an seiner Regentschaft zu messen. (weiterlesen …)