Wilhelm Reich und Otto Rank – Zwei Pioniere der Psychosomatik

Institut für pränatale Psychologie und Medizin, Heidelberg

Institut für pränatale Psychologie und Medizin, HeidelbergAn Instituten für ganzheitliche Medizin, in Heilpraktikerschulen und komplementärmedizinischen Einrichtungen gibt es heutzutage oft noch einen Wilhelm-Reich-Seminarraum. An psychoanalytisch orientierten Instituten für Psychotherapie und Psychosomatik ist dies seltener der Fall, wenn auch dort Körper und Psyche meist in ihren Zusammenhängen gesehen werden. Und auch wenn die Bedeutung der frühen Kindheit bis zurück in die Schwangerschaft mittlerweile nahezu zum Allgemeinwissen gehört, ist der Name Otto Rank zwar vielen Therapeuten und Therapeutinnen bekannt, in der interessierten Öffentlichkeit aber viel weniger als der von Wilhelm Reich.

Historie

Sowohl Reich (1897-1957) als auch Rank (1884-1939) waren Psychoanalytiker; Rank war zudem lange Jahre engster Mitarbeiter von Sigmund Freud (1856-1939). Dieser, obwohl gelernter Neurologe, stand dem Geisteswissenschaftler Rank näher als dem Arzt Reich, nicht nur aufgrund des geringeren Altersunterschieds. Freud brach letztlich mit beiden Kollegen, wobei Reichs politisches Engagement einerseits dem bürgerlichen Habitus Freuds nicht entsprach, Ranks Fokus auf Geburtsthemen andererseits ebenso dessen kühlen Kopf verschreckte. Doch haben beide, neben Freud selbst, enormen Einfluss auf die heutige Psychosomatik gehabt.

Was sind nun die zentralen Gedanken und Beobachtungen dieser Pioniere? Man kann dies mit dem Begriff der Ganzheitlichkeit beschreiben, die Körper und Seele eng zusammendenkt. Ganzheitlichkeit zeigt eine gewisse Nähe zur anthropologischen Medizin, die heute zum Teil noch im universitätsmedizinischen Fach der Psychosomatik beheimatet ist. In ihr kann für das Verstehen von Symptomatik einerseits das Unbewusste in Anspruch genommen werden, andererseits kann Symptomatik auch als direkter Ausdruck körperlich-seelischer Konflikte konzipiert werden. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung.

Wilhelm Reich

Wilhelm Reich, Foto Ludwig Gutmann, Public domain, via Wikimedia Commons

Dieser hielt zeitlebens an Freuds sogenannter erster Angsttheorie fest, dass seelische Konflikte aus dem Inneren, dem Somatischen kommen – ein Ansatz, den auch Freud selbst nie ganz aufgegeben hat. Dieser auch als Libidotheorie bekannte Ansatz geht vom Trieb und dessen libidinöser Energie aus, die im Rahmen einer Libidostauung als Überschuss an Energie Symptome unterschiedlichster Art ausbilden kann. Störung heißt bei Reich immer Aktualneurose: es entsteht eine Art Panzerung, die sowohl körperlich als auch psychisch in Erscheinung treten kann. Die darauf aufbauende Charakteranalyse [1] stellt heute noch die Grundlage für fast jede Typologie von Persönlichkeit dar.

 

Otto Rank

Otto Rank. By Becker & Maass / Marie Boehm*

Bei ihm spielt die Geburtlichkeit des Menschen die Hauptrolle, nämlich dass der Geburtsvorgang an sich traumatischen Charakter für den werdenden Menschen hat [2]. Zudem kommen vorgeburtliche Prägungen ins Spiel; Kerngedanke jedoch bleibt die Unfertigkeit des Menschen und der geburtliche Milieuwechsel vom Uterus hin zur Außenwelt. Enormen Einfluss hatte Rank auf die humanistische Psychologie von Carl Rogers, aber auch auf die Gestalttherapie, die der Psychiater Fritz Perls – als Schüler von Wilhelm Reich – entwickelte. Auch die sogenannte Terminsetzung als anvisiertes Ende der Therapie stammt von Rank; sie ist heute noch Standard, um eine gewisse Dynamik in den Therapieprozess zu bringen und diesen nicht unendlich werden zu lassen. Die Ähnlichkeit von Therapieprozess und Geburtsprozess hat später der tschechisch-amerikanische Psychiater Stanislav Grof mit seiner in den USA noch heute sehr bekannten Geburtsmatrix ausgearbeitet [3].

Sanfte Geburt

Der französische Arzt Michel Odent, Schüler von Frédérick Leboyer und wie dieser Pionier der sanften Geburt, der sich nicht nur auf Rank, sondern auch auf Reich bezieht und ebensoviel Forschung zu Sexualität und Libido vorgelegt hat, hat zuletzt ausführlich die Problematik der Kaiserschnittgeburt bearbeitet [4]. Wegweisend war die Richtung zur sanften Geburt auch durch die Wiener Geburtshelferin Marina Marcovich [5]. Die ‚Methode Marcovich‘, die Frühgeborene behutsam ins Leben begleitet, wurde in den 1990er Jahren noch heftig bekämpft – selbst „Der Spiegel“ berichtete darüber [6]. Sie ist heute Standard an Universitätskliniken weltweit. Nur wenige prominente Mediziner wie Otwin Linderkamp, Wulf Schiefenhövel oder etwa Freuds Enkel, Ernest Freud, wagten damals für sie Stellung zu beziehen und manchmal gar ihre Karrieren aufs Spiel zu setzen. Hieran kann man erkennen, dass was heute noch leichtfertig als esoterisch abgestempelt wird, morgen schon allgemeiner Standard sein kann. So hat dazu die pränatale Psychologie mittlerweile viele Forschungsbefunde vorgelegt, und auch die neuronale Vernetzung in der allerfrühesten Lebenszeit wurde eindrücklich beschrieben [7, 8, 9]. Zudem hat sich gezeigt, dass dem Träumen in Schwangerschaft und Stillzeit eine erhebliche Bedeutung zukommen kann, eine Thematik, die bislang kaum beachtet wurde [10].

Beziehungen

Wo bei Rank also die vorgeburtliche Totalität zu einem partialen Leben wird und damit die Beziehungssuche vorprogrammiert ist, ist dies unabänderlich und zudem mit Stress verbunden. Es ist eine Art Vertreibung aus dem Paradies, obwohl das vorgeburtliche Leben im Uterus nicht so paradiesisch ist, wie man es sich vielleicht vorstellen möchte. Ranks Meisterwerk „Das Trauma der Geburt“, das vorletztes Jahr 100-jähriges Jubiläum feierte, erschließt diese Zusammenhänge tiefenpsychologisch sehr profund [11]. Die gute Nachricht ist zudem, dass man auf manche psychische Störungen auch körperlich guten Zugriff hat, z.B. durch strukturierte Entspannungsverfahren [12]. Körperliches Leben heißt aber nicht monadisches Leben, nicht Inselexistenz. Entscheidend ist, dass der oder die Einzelne sozusagen nicht ohne die Anderen existiert: ein Kind existiert nicht ohne Mutter, so wie ein Kellner nicht ohne Gast existieren kann und eine Schülerin nicht ohne Lehrerin – und umgekehrt. Alles findet in Beziehung statt; der Philosoph Peter Sloterdijk hat in seiner Sphären-Trilogie ähnliche Befunde vorgelegt [13, 14]. Das heißt letztlich, Interaktion wird gesucht und muss gesucht werden. Dies wiederum hatte auch Reich erkannt, aber stärker über den Körper konzipiert.

Kultureller Hintergrund

Sowohl Reich als auch Rank kamen aus dem österreich-ungarischen Gebiet mit dessen geographisch-kulturell höchst vielfältigen Einflüssen. Diese haben einen gemeinsamen Nenner, der noch heute besteht: Beziehung und Bezogenheit, etwas, das sich aus der menschlichen Unvollständigkeit ableitet. Reich beschreibt dies eindrücklich in seinem Buch „Leidenschaft der Jugend“ [15]. Beziehung ist alles, und in jenem geographischen Gebiet ist besonders leicht zu bemerken, dass menschliche Motive immer in Beziehungen interpretiert werden, und zwar konkret-körperlich. Unter dieser existentiellen Ebene liegt sozusagen die Essenz: der Körper und der von ihm ausgehende Eros. Damit folgt man sozusagen Reichs Konzept, der in der Geschlechterbeziehung den Urgrund allen Menschseins findet, der letztlich auf eine komplementäre Beziehung zusteuert. Dazu hat auch Stanislav Grof im Bereich der LSD-Forschung Bahnbrechendes geleistet, über das heute kaum mehr gesprochen, nun allerdings im wissenschaftlichen Rahmen wieder neu diskutiert wird [16].    Dabei war experimentell zu beobachten, dass auch homosexuell lebende Männer libidinöse Energie in weiblichen Genitalien entdeckten [17, 18], etwas, das Auskunft über die polare Beziehungsdimension geben konnte, die Reich so ausführlich aufzeichnete. Reich hat zudem mit den in den 1960er Jahren stark rezipierten Schriften enormen Einfluss auf die leiblich-seelische Wahrnehmung in der Gesellschaft gehabt, so auch mit dem Konzept von Vor- und Endlust [19, 20]. Ranks Konzept des Partialen wiederum ist in der Beziehungsdimension als Vervollständigung des Unfertigen enthalten; Beziehungsvermeidung hingegen, und deren Ersetzung durch Medien oder virtuelle Welten, führt in die mögliche Destruktivität des Menschen [21, 22]. Die heutigen Befunde der Medienwelten der westlichen Industrieländer zu Beziehung und Bindung [23] können daher nichts weniger als alarmierend eingestuft werden.

Psychosomatische Anthropologie: Körper, Sinne, Triebe 

Was Sloterdijk ‚Philosophische Anthropologie‘ nennt und z.B. mit den Namen Plessner und Gehlen einhergeht, ist psychosomatische Anthropologie im Sinne eines verkörperten leiblich-seelischen Zusammenspiels. Seine Ideengeschichte der Nähe-Faszination und der Perspektivenwechsel zu einem ‚Wo sind wir‘, um das ‚Wer sind wir‘ zu erweitern, weist eine kulturwissenschaftlich-psychohistorische Dimension auf [24], die auch Eingang in die medizinisch-psychologische Lehre finden konnte [25, 26].

Körper, Sinne und Triebe, etwas das sich für viele westeuropäische Vorstellungen wieder fast fremdartig anfühlt und nun vermehrt über Gesetze geregelt werden soll, werden heute noch in Österreich, Ungarn und weiter südlichen Ländern nicht nur als Notwendigkeit, sondern als Privileg menschlichen Lebens empfunden. Damit wird der körperlosen Existenz im virtuellen Raum, die leicht in die  entsprechenden Störungen mündet [27], der Boden entzogen; ‚echte‘ Beziehung und ‚echte‘ Körper gewinnen dabei ihre Berechtigung zurück.

Hierzu wird in vielen süd-europäischen Großstädten geforscht; in Budapest ist z.B. die ungarische Gesellschaft für pränatale Psychologie und Medizin ein Nabelpunkt der psychosomatischen Gemeinschaft, ähnlich wie auch das renommierte Belgrader Institut für Sprachstörungen und Phonetik psychische und Entwicklungsstörungen in (vor-)geburtlichen und frühkindlichen Zusammenhängen untersucht. Wenn Ganzheitlichkeit nämlich auch Beziehung bedeutet, ist diese ohne Körper, Sinne und Triebe nicht denkbar. Dem innewohnend ist auch die Auffassung, dass der Mensch keine Maschine, sondern eher ein Künstler seines Lebens ist, sein muss [28]. Sowohl Reich als auch Rank haben bedeutsame Konzepte hierzu entwickelt. Die manchmal schwierige Lektüre dieser Autoren ist lohnenswert. Wer Kunst und Literatur schätzt, kann sich jedoch auch über ältere Romane der Thematik nähern. Ein Autor wie Honoré de Balzac, der den Menschen in Gesellschaft und Alltag des 19. Jahrhunderts großartig zeichnet [29], erlaubt uns ein grundlegendes Verständnis für die Zusammenhänge der menschlichen Entwicklung auszubilden; und für das 20. Jahrhundert geradezu paradigmatisch ist Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften”, von dem manche kulturwissenschaftlichen Aspekte von Lilith Jappe und Ludwig Janus vorzüglich herausgearbeitet wurden [30, 31]. Die Dimension menschlicher Geburtlichkeit kann im Sinne einer psychosomatischen Anthropologie zudem ganz konkret in Praxis und Alltag umgesetzt werden; Konzepte und Evaluationen liegen hierzu vor, mit optimistisch stimmenden Ergebnissen [32, 33].

Freud und andere Psychoanalytiker: (von links nach rechts, sitzend) Freud, Sándor Ferenczi und Hanns Sachs; (stehend) Otto Rank, Karl Abraham, Max Eitingon und Ernest Jones.
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Für nähere Informationen zur Thematik:

Institut für Pränatale Psychologie und Medizin (IPPM) – Friedhofweg 8 – 69118 Heidelberg – Leitungsgremium: Ludwig Janus, Dr. med. – Götz Egloff, Mag. – Thomas Müller-Staffelstein, Dipl.-Psych. – Axel Bischoff, Dr. (Sekretariat) www.praenatalpsychologie.de

Für Fachlektüre zur Geburtlichkeit im Rahmen von Psyche und heutigen gesellschaftlichen Bedingungen sind kostenfrei zu empfehlen:

Janus L (2024) Die psychologische Dimension von Schwangerschaft und Geburt. gyn – Praktische Gynäkologie 29(2):115-129.  Download unter: www.researchgate.net/profile/Ludwig-Janus

Janus L (2025) Die Psychodynamik des mütterlichen Über-Ichs. Y – Zschr atopisches Denken 5(8):1-17.  Download unter: https://www.y-zeitschrift.de/essays/215-janus-2025-08

Egloff G (2025) Vertrauen, Bilder, symbolische Ordnung in der Postmoderne. Deutsches Ärzteblatt PP 24(7):313-315.  Download unter: https://www.aerzteblatt.de/archiv/psychodynamische-psychotherapie-vertrauen-bilder-symbolische-ordnung-in-der-postmoderne-0d5210db-1704-49cb-abbb-d08ce3d3630f

  

Texthinweise

[1] Reich W (1933) Charakteranalyse. K&W, 1989.

[2] Rank O (1924) Das Trauma der Geburt. Psychosozial, 2007.

[3] Grof S (2021) Topographie des Unbewussten. 13. Aufl. Klett-Cotta, Stuttgart.

[4] Odent M (2014) Generation Kaiserschnitt. Kösel, Freiburg.

[5] Marcovich M (1995) Vom sanften Umgang mit Frühgeborenen. Neue Wege in der Neonatologie.

Int J Prenatal Perinatal Psychol Med 7(1): 57-71.

[6] Kampf der Mechaniker. Der Spiegel 1994; 17:222-224.

[7] Janus L (2018) Homo foetalis et sapiens. Mattes, Heidelberg.

[8] Schindler S (1998) Pränatale Psychologie als wissenschaftlicher Dialog. Int J Prenatal Perinatal Psychol Med 10(4):521-536.

[9] Egloff G, Janus L, Djordjevic D, Linderkamp O (2021) Psychosomatically oriented obstetrics and perinatal medicine. Eur Gynecol Obstetr 3(2):60-62.

[10] Barrasch E (1999) Geburt und Traum. ganzheitlich heilen 4(1):18-20.

[11] Egloff G, Janus L (2024) 100 Jahre ´Das Trauma der Geburt´. Pressemitteilung des Instituts für Pränatale Psychologie und Medizin Heidelberg (IPPM) zur Tagung „Otto Rank (1884-1939): 100 Jahre ´Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse´“, Heidelberg, 23.11.2024. www.dap-hamburg.de, Okt. 2024.

[12] Schirmohammadi A, Egloff G (2017) Entspannungstechniken in der Psychotherapie. AKOM Angew Komplementärmed 2(6):60-63.

[13] Sloterdijk P (2004) Sphären I-III. Suhrkamp, Frankfurt.

[14] Sloterdijk P (2008) Negative Gynäkologie und transindividuelle Immunität. In: Janus L, Evertz K (Hg.) Kunst als kulturelles Bewusstsein geburtlicher und vorgeburtlicher Erfahrungen. Mattes, Heidelberg, 35-48.

[15] Reich W (1922) Leidenschaft der Jugend. K&W, 1994.

[16] Bosch OG, Seifritz E (2022) Renaissance eines Sorgenkindes – Psychedelika in der Depressionsbehandlung. J Neurol Neurochir Psychiatr 23(1):16-25.

[17] Grof S (2009) LSD – Doorway to the Numinous. Park Street Publ., Rochester.

[18] Egloff G, Djordjevic D (2020) Pre- and postnatal psychosomatics in the social context. In: Egloff G, Djordjevic D (eds.) Pre- and Postnatal Psychology and Medicine. Nova Science, New York, 141-198.

[19] Reich W (1923) Zur Trieb-Energetik. In: Frühe Schriften 1920-1925. K&W, 1997, 153-167.

[20] Egloff G (2026) The best age to circumcise from a psychosomatic point of view. In: Columbus N (ed.) Advances in Psychology Research. Vol.162. Nova Science, New York, 101-122.

[21] Streeck-Fischer A (2004) Adoleszenz – Bindung – Destruktivität. Klett-Cotta, Stuttgart.

[22] Egloff G (2024) ´Der Tod kommt zweimal´ – Wie Brian De Palma die Hyperrealität vorwegnahm. www.dap-hamburg.de, Feb. 2024.

[23] Seiffge-Krenke I (2022) Partnerbeziehungen bei jungen Erwachsenen: Flucht vor der Intimität? Psychotherapeut 67(4):320-329.

[24] Sloterdijk P (1999) Zur Ideengeschichte Nähe-Faszination. Vortrag, 13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für psychohistorische Forschung (DGPF), Frankfurt, 26.3.1999.

[25] Janus L (2023) Die Erweiterung der Wahrnehmung in der Moderne. In: Reiss H, Janus L, Kurth W (Hg.) Identität in der Moderne – die Bilderwelt der Medien und der kollektiven Selbstbilder. Mattes, Heidelberg, 13-42.

[26] Evertz K (2014) Philosophische Aspekte der pränatalen Zeit am Beispiel Peter Sloterdijks. In: Evertz K, Janus L, Linder R (Hg.) Lehrbuch der pränatalen Psychologie. Mattes, Heidelberg, 636-641.

[27] Egloff G (2024) Leere statt Libido – Sexuelle Störungen im digitalen Raum. Freie Psychotherapie 24(4):28-31.

[28] Rank O (1932) Kunst und Künstler. Psychosozial, 2000.

[29] Britten U (2024) Balzacs Blick – Die Geburt des modernen Individuums und seiner psychischen Verfasstheit. Königshausen & Neumann, Würzburg.

[30] Janus L (2024) Zur Selbstkonstitution in der Moderne. Die Gestaltung der Mentalitäts-transformation im 20. Jahrhundert in Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften”. In: Boelderl AR, Neymeyr B (Hg.) Robert Musil im Spannungsfeld zwischen Psychologie und Phänomenologie. deGruyter, Berlin/Boston, 151-170.

[31] Jappe L (2024) Selbstliebe und Seele. Das andere Erleben in Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften” mit Blick auf Geburt und vorgeburtliche Welt. In: Boelderl AR, Neymeyr B (Hg.) Robert Musil im Spannungsfeld zwischen Psychologie und Phänomenologie. deGruyter, Berlin/Boston, 171-190.

[32] Linder R (2023) Ebenen der Wahrnehmung und Behandlung in der Schwangerenvorsorge. In: Reiss H, Janus L, Kurth W (Hg.) Identität in der Moderne – die Bilderwelt der Medien und der kollektiven Selbstbilder. Mattes, Heidelberg,175-191.

[33] Metz G, Hoover T, Gavris D, Olson DM, Vinturache A, Linder R (2022) The Pforzheim Study: Psychotherapy Mitigates the Impact of Transgenerational Maternal Stress and Reduces Adverse Pregnancy Outcomes. Conference Presentation, Developmental Origins of Health and Disease (DOHaD) World Congress, Vancouver, 27.-31.8.2022.

Auszüge aus diesem Beitrag sind im Deutschen Ärzteblatt PP 25(3):123-124 erschienen.

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