Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Schöne weiße Steuben

Mai 23, 2007 Von: Woehlke Kategorie: Geschichte Noch keine Kommentare →

Ein Schiffsschicksal mit tragischem Ende
Von Dr. Jan Heitmann
Wracktaucher entdeckt in der Ostsee die “schöne weiße Steuben”
Sie gehört zu den größten Schiffskatastrophen, die sich je in der Welt ereigneten, doch seit mehr als einem halben Jahrhundert gilt sie als die vergessene Katastrophe: die Versenkung des Flüchtlings- und Verwundetentransporters “Steuben” am 10. Februar 1945. Das Schiff fiel dem sowjetischen U-Boot S-13 zum Opfer, dessen Torpedos zehn Tage zuvor bereits die “Wilhelm Gustloff” auf den Grund der Ostsee geschickt hatten. So wurde die “Steuben” für über 3.600 Menschen zur letzten Ruhestätte. Doch während der Untergang der “Wilhelm Gustloff” immer wieder in Büchern, Berichten und Filmen geschildert wurde, legte sich über das Schicksal der “Steuben” und ihrer hilflosen Passagiere der Schleier des Vergessens.

Jetzt hat der Wracktaucher Ulrich Restemeyer (44) aus Paderborn die Tragödie dem Vergessen entrissen. In der Ostsee, 16 Seemeilen querab von Stolp, entdeckte er in nur 23 Meter Tiefe das Wrack der “Steuben”. Drei Jahre lang hatte der gelernte Versicherungskaufmann Restemeyer nach dem Wrack gesucht. (weiterlesen …)

Marschrichtung Hindukusch

Mai 23, 2007 Von: Woehlke Kategorie: Politik Noch keine Kommentare →

Die Bundeswehr wandelt sich zur Interventionsarmee
Von Dr. Jan Heitmann
„Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“. Diese Äußerung ihres Ministers können die Soldaten der Bundeswehr von nun an wörtlich nehmen. Denn Bundesverteidigungsminister Peter Struck hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Die Bundeswehr wird eine Interventionsarmee. Das ist die Kernaussage der neuen verteidigungspolitischen Richtlinien, die Bundesverteidigungsminister Peter Struck jetzt vorgestellt hat. Danach wird die Hauptaufgabe der Bundeswehr zukünftig die internationale Konfliktverhütung und -bewältigung sowie der Kampf gegen den Terrorismus im In- und Ausland sein.

Das bedeutet die endgültige Abkehr von der Landesverteidigung. Struck begründet diesen einschneidenden Schritt damit, dass die Gefährdung des deutschen Territoriums durch einen Angriff mit konventionellen Mitteln auf absehbare Zeit nicht mehr gegeben sei. Deshalb sei es ausreichend, die Wiederherstellung der Befähigung zur Landesverteidigung „innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes“ sicherzustellen. Auch wenn eine militärische Bedrohung in der Mitte Europas in der Tat derzeit nicht in Sicht ist, gibt es unter den Militärs durchaus Stimmen, die eine so konsequente Aufgabe der Landesverteidigung für einen Fehler halten. (weiterlesen …)