Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Bewegter Herbst in der Aktivregion Schladming-Dachstein – Toptipp: Der Schwaigerhof in Rohrmoos

September 15, 2014 Von: Falbe Kategorie: Pressemitteilungen, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Bewegter Herbst in der Aktivregion Schladming-Dachstein – Toptipp: Der Schwaigerhof in Rohrmoos

Wandern

Wandern

Ein schönes Fleckerl für entspannende Herbsttage: Wenn in der Wanderregion Schladming-Dachstein der Herbst gefeiert wird, stehen auch im Hotel Schwaigerhof alle Zeichen auf Genuss. Der Schwaigerhof ist das einzige Viersternesuperiorhotel in Rohrmoos und zählt zu den Top 15 Hotels der Steiermark. Der einstige Bauernhof verwöhnt in einer Traumlage für Aktivurlauber mit hochwertigen Zimmern und Suiten, einem modernen Spa und hervorragender Küche. 1.000 Kilometer Wanderwege, 500 Kilometer (mehr …)

The „Vertical Village“ – Radikale Architekturvisionen im Hamburg Museum

Juni 21, 2013 Von: Falbe Kategorie: Pressemitteilungen Kommentare deaktiviert für The „Vertical Village“ – Radikale Architekturvisionen im Hamburg Museum

Vertical Village-Skulptur © MVRDV

Hamburg, im Juni 2013 – Weltweit entstehen Megastädte. Bilder gigantischer Wolkenkratzer und anonymer Hochausblöcke, gerade aus dem südostasiatischen Raum, sind jedem bekannt. Die Anziehungskraft der Großstädte und die zunehmende Wohnraumknappheit veranlassen Architekten zu immer neueren Planungen. Doch Architekten und Bewohner stehen vor großen Herausforderungen. Welche Architektur ist jenseits dieser standarisierten Wohnblöcke denkbar? Welche Perspektiven brauchen Menschen, um sich in ihren Häusern und Quartieren wohlzufühlen? Die große Sonderausstellung „The Vertical Village“, die vom 1. August bis 29. September im Hamburg Museum zum ersten Mal in Europa gezeigt wird, bietet fantasievolle und spannende Alternativen zum monotonen Städtebau und den Besuchern die Möglichkeit, ihr eigenes vertikales Dorf zu gestalten. Das niederländische Architekturbüro MVRDV aus Rotterdam präsentiert in der Ausstellung Architekturvisionen urbaner Verdichtung, die eine radikale Alternative zur bestehenden anonymen, standardisierten Wohnblockarchitektur sind. „In `The Vertical Village` werden Architekturentwürfe präsentiert, die persönliche Freiheit und Individualität, Flexibilität, nachbarschaftliches Wohnen und erschwinglichen Wohnraum berücksichtigen“, betont Museumsdirektorin Prof. Dr. Lisa Kosok. „Gemeinsam laden wir alle Besucher ein, sich eine Vorstellung von den Potenzialen eines `Vertikalen Dorfes`- einer dreidimensionalen Gemeinschaft – zu machen. Hierbei geht es um die Frage, ob und wie sich Traditionen des Zusammenlebens, wie zum Beispiel in dörflichen Gemeinschaften, in modernen Baustrukturen fortführen lassen.“

Mini House © MVRDV

Die Ausstellung, die zuvor 2011/2012 in Taipeh gezeigt wurde und im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in das Hamburg Museum kommt, versammelt begehbare Modelle, Animationen, Filme, interaktive Terminals, Illustrationen und Fotografien. Besonders sehenswert und zum Mitmachen entworfen ist die Vertical Village-Skulptur im überdachten Innenhof.

 

Veröffentlicht von Günther Falbe

Monsun-Theater Ein Winter unter´m Tisch Komödie von Roland Topor als Hamburger Erstaufführung

Februar 19, 2013 Von: Falbe Kategorie: Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Monsun-Theater Ein Winter unter´m Tisch Komödie von Roland Topor als Hamburger Erstaufführung

Rebecca Büttner als Florence Michalon
Lars Lorenzen als Dragomir

Fotos Jennifer Rettenberger

Julian Spenke rechts als Gritzka

Als Hans-Peter Kurr in einem kleinen Pariser Privattheater die Aufführung in der französichen Originalfassung „L´hiver sous la table“ erlebte, wusste er sofort: Das Stück hole ich nach Hamburg! Der Autor, das polnische Allround-Genie Roland Topor, hatte es als komödiantische Studie geschrieben. Der Karikaturist, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler, als Sohn einer polnisch-jüdischen Emigrantenfamilie in Paris geboren, war allerdings schon im Jahre 1997 verstorben. Der international agierende Künstler hatte mit großen Regisseuren wie Federico Fellini oder Roman Polanski, der Topors Roman „Der Mieter“ verfilmte, und auch mit deutschen Filmemachern wie Werner Herzog und Volker Schlöndorff zusammen gearbeitet. Unmöglich Topors gesamtes künstlerisches Schaffen auch nur annähernd zu umreißen. Fokussieren wir uns auf seine Theaterstücke, zu denen „L´hiver sous la table“ gehört. Der originelle Titel wurde wörtlich für die deutsche Übersetzung (mehr …)

„Musikzentrum Augarten“: Neues Musikzentrum der Wiener Sängerknaben

März 22, 2012 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Redaktionelle Beiträge 1 Kommentar →

Die Wiener Sängerknaben in Aktion.

Die Wiener Sängerknaben singen ab Jänner 2013 in einem neuen Konzertsaal in Wien. Noch ist das Musikzentrum Augarten im 2. Wiener Gemeindebezirk eine Großbaustelle, doch in einem Jahr hält die Musik Einzug in den ältesten Barockpark Wiens. Nicht nur, dass der wohl berühmteste Chor der Welt einen topmodernen Konzertsaal mit wunderbarer Akustik bekommt – das Musikzentrum Augarten wird ein Musik- und Theaterzentrum für Kinder und Jugendliche sowie ein österreichweites Kompetenzzentrum für Gesang, Musikpädagogik und Nachwuchsförderung. In ihrem neuen Domizil verfolgt die Institution der Wiener Sängerknaben ein primäres Ziel:  Die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus den sozialen Brennpunkten Wiens. Ihnen eine Teilnahme an der Musik zu ermöglichen, dadurch neue Perspektiven und Dimensionen zu eröffnen, ist der stete und nachhaltige (mehr …)

Korczak und die Kinder Jugendtheater in Hamburg

Dezember 17, 2011 Von: Falbe Kategorie: DAP aktuell, Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Korczak und die Kinder Jugendtheater in Hamburg

 Von Günther Falbe                        Fotos von Tobias Gloger

Es gehört zu den meistgespielten deutschen Nachkriegsstücken, das Schauspiel „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus, das eines der schlimmsten Verbrechen des Naziregimes, den Tod von 200 jüdischen Waisenkindern aus dem Warschauer Ghetto in den Gaskammern des Vernichtungslagers Treblinka behandelt. Mit ihnen starb der Mann, der sie bis zum letzten Atemzug beschützt hatte, der polnische Arzt, Schriftsteller und Pädagoge mit Leib und Seele, Janusz Korczak.

Die Auseinandersetzung

Unter diesem Autorennamen schrieb sich der als Henryk Goldszmit in Warschau geborene Sohn einer jüdischen Anwaltsfamilie in die polnische Literatur des frühen 20.Jahrhunderts ein, weniger ein Pseudonym als ein Synonym für eine tiefe Liebe zu den hilfslosesten in der menschlichen Gemeinschaft, den Waisenkindern. Mit seinem Namen wird immer der singende Zug der Kinder aus dem Waisenhaus Dom Sierot in Warschau, das der Kinderarzt jahrzehntelang geleitet hatte, in das Lager Treblinka verbunden bleiben. Dieses Kapitel des Holokaust erschüttert die Menschen, wo und wie sie sich mit ihm auseinandersetzen.

 

So wie zur Zeit in Hamburg, wo das „TheaterSehnSucht“ das Schauspiel von Erwin Sylvanus in sein Programm aufgenommen hat,

Die Nachricht

das vor allem junge Zuschauer bewegen soll, Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Geschichte in die Gegenwart zu transferieren und sie mit den gravierenden Problemen unserer Zeit zu verbinden. Ein Jugendtheater, das das junge Publikum nicht nur als Zuschauer sieht sondern es mit einbindet in das Thema des Stückes und seine Interpretation mit anschließender Diskussion oder Workshop.

 

Dass diesem Schauspiel Erwin Sylvanus, das den Autor berühmt gemacht hat, in Hamburg eine besondere Bedeutung zukommt, liegt an der bedrückenden Duplizität der authentischen Vorlage: Auch in Hamburg kamen jüdische Kinder ums Leben, die Schule am Bullenhausener Damm trägt deshalb heute den Namen von Janusz Korczak. So bekommt das Stück eine bewegende Nähe, die bei der Erstaufführung in der Jugendkirche, Bei der Flottbeker Mühle, schon zu spüren war. Nicht nur bei den älteren Zuschauern – der „Erlebnisgeneration“ – sondern auch oder gerade bei den Jugendlichen, der eigentlichen Zielgruppe dieses Jugendtheaters. Was dieses Stück ihnen verdeutlichen will und soll, ist Eigenverantwortung, die in die Gesellschaft einzubringen ist, um überhaupt als solche bestehen zu können.

Ist Das zu verantworten

Keine leichte Aufgabe für die Protagonisten, denn es wurde die Form des Sprechtheaters gewählt, weil man mit diesem Stück auch kleine Räume bespielen will wie Klassenzimmer, um so nahe wie möglich an das junge Publikum heran zu kommen und es mit einbeziehen zu können. So muss vor allem die Sprache die Handlung tragen, die im Warschauer Ghetto spielt, in dem Waisenhaus, das Janusz Korczak leitet, und das nun geräumt werden soll, weil die Kinder nach Treblinka gebracht werden sollen. Zwischen dem SS-Führer mit dem Räumungsbefehl und dem Arzt beginnt ein in emotional geführten Dialogen ausgetragener Kampf um die Vollziehung dieses – wie Korczak weiß – tödlichen Vorhabens. Der Arzt will die vier Schwestern retten, sie von der Begleitung befreien. Er selber will die Kinder in das Lager führen, alle Versuche zu seiner Rettung, die an ihn herangetragen werden, lehnt er ab.

 

Das Jugendtheater hat bei der Besetzung des fünf Personen-Stückes eine glückliche Hand gehabt. Ohne aufwendige Ausstattung, vor nur mit wenigen Symbolen versehener Bühne erfüllen die Schauspieler allein mit ihrer Präsenz die Aufgabe, die der Autor mit seiner großartigen Sprache vorgegeben hat – kein Wunder, dass Erwin Sylvanus mit diesem Stück Weltruhm erlangte. Bewusst hat man verzichtet, Kinder auf die Bühne zu bringen. Sie sind gegenwärtig in den beiden Frauengestalten, denen Kerstin Otto und Katharina Herzberg von Rauch Leben gibt.

Zwiesprache

Gösta Liptow bringt als Sprecher die verbindenden Elemente in die Handlung ein, die in ihren entscheidenden Elementen von Thomas Fischer als Offizier und Hans-Peter Kurr als Korczak getragen wird und die ihren Höhepunkt in einem bewegenden Monolog findet, in dem Hans-Peter Kurr alle Register seines Könnens zieht. Der Arzt ringt dem Befehlenden das Leben der vier Schwestern des Waisenhauses ab und tritt dann der Weg in das Dunkel an, aus dem es keine Wiederkehr gibt. Kurr i s t Korczak in Mimik und Sprache, mit der er fast den Raum zu sprengen droht und die Zuschauer, gleich welchen Alters, in seinen Bann zwingt. Großes Sprechtheater unter der Regie von Fred Buchalski, musikalisch begleitet mit eigenen Kompositionen von Kinga Heymann.

Das Ensemble

Es ist zu wünschen, dass „Korczak und die Kinder“ als erstes Stück des dreiteiligen Theaterprogramms, das dieses von der Hamburger Kulturbehörde geförderte Jugendtheater vorlegt, in vielen Schulen und Institutionen zur Aufführung kommt. ( TheaterSehnSucht, Seewartenstraße 10 in 20459 Hamburg, Tel: 040 / 52015701, Mail: jugend@theatersehnsucht.de )

 

Fotos: Tobias Gloger

Suche nach dem Gold der Templer

August 11, 2011 Von: Falbe Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Suche nach dem Gold der Templer

Erschienen am 23. Juli in der   Preussischen  Allgemeinen  Zeitung

von Günther Falbe

Handlung der Störtebeker-Festspiele nach Schottland verlegt − Schauspiel vor faszinierender Kulisse

Irgendwo soll er liegen, der legendäre Schatz der Templer. Wo hat man ihn nicht schon vermutet, sogar in Schottland, und dass dies durchaus möglich ist, wollen die diesjährigen Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen beweisen Der berühmt-berüchtigte Freibeuter der nordischen Meere, Klaus Störtebeker, ist ihm auf der Spur, samt seinen Vitalienbrüdern, und dass es dabei zum Hauen und Stechen kommt, gehört nun einmal zu dem rauen Spiel auf der Ralswieker Naturbühne am Großen Jasmunder Bodden. Und wie immer sind Sage und Historie auf solch wirksame Weise verwoben, dass man schon glauben könnte, dass Störtebecker tatsächlich das Gold der Templer gefunden hätte. Na ja, jedenfalls einen Teil davon. Und der genügt den Zuschauern auf den über 8800 blauen Sitzschalen, die allabendlich – außer sonntags – begeistert dem Spektakel folgen, das sich auf der einmalig schönen Freilichtbühne entfaltet, die sich diesmal in eine schottische Felsenküste verwandelt hat. (mehr …)

Ehrenpräsident Günther Falbe geehrt

Mai 07, 2010 Von: Woehlke Kategorie: Ehrungen Kommentare deaktiviert für Ehrenpräsident Günther Falbe geehrt

Günther Falbe

Unser Ehrenpräsident Günther Falbe ist für sein Engagement im LIONS-CLUB mit dem höchsten Orden geehrt worden, den LIONS zu vergeben hat, dem Melvin-Jones-Orden. Die Auszeichnung wurde ihm im Rahmen einer Feierstunde zum 25jährigen Jubiläum des LIONS CLUB Hamburg-Altona verliehen, dessen Gründungsmitglied er ist.
Vize-District Governorin Hanne Krantz ehrte Günther Falbe mit den Worten: „Er setzt sich dort ein, wo Hilfe erforderlich ist…hat stets zwei offene Ohren, wenn es vor allem um finanzielle Unterstützung geht. Er versucht einfach, das Unmögliche möglich zu machen, denn die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen liegt ihm sehr am Herzen. Nur mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein können die richtigen Entscheidungen getroffen und dem Gruppendruck standgehalten werden.“  Grußworte hochrangiger LIONS-Vertreter und Partnerclubs begleiteten die Veranstaltung und Ehrung.
Günther Falbe ist nicht nur Gründungsmitglied der Altonaer LIONS, er war auch zweimal ihr Präsident und ist der langjährige Quest-Beauftragte der LIONS, eines Hilfsprogrammes in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Schulen.
http://lionsaltona.wordpress.com/aktuell/

Wir gratulieren unserem Ehrenpräsidenten herzlich, mit Respekt und Zuneigung, mit Verehrung und Achtung!

Im Namen des Vorstandes
Johanna Renate Wöhlke
Präsidentin

Fotos. Dr.Wolf Tekook

Das Vermächtnis

Juni 26, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Das Vermächtnis

Diesmal geht es um den Templer-Schatz
Störtebeker Festspiele auf Rügen
Von Günther Falbe, Fotos: Renato Diekmann
Abellin der BaladensängerSie gelten als Deutschlands erfolgreichste Freilichtinszenierung, die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen, und sie können das auch mit der gerade über die Ralswieker Naturbühne gegangenen 1000ste Vorstellung belegen. Und mit mehr als über 4,4 Millionen Besuchern, die in 17 Jahren an den Großen Jasmunder Bodden kamen, um ein grandioses Spektakulum über den legendären Freibeuter der nordischen Meere zu erleben. Klaus Störtebeker und seine Vitalienbrüder sind immer für eine Reise auf die schöne Insel gut, das großartige Naturpanorama tut ein übriges, und so ist es kein Wunder, daß in diesem Jahr bereits die Vorreservierung mit einem Rekordergebnis aufwarten konnte: sie erbrachte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von fast 25 % Sie liegen also trotz der Weltwirtschaftskrise gut im Wind, die Vitalienbrüder, die diesmal weit gen Westen segeln bis an die normannische Küste, wo sie dem Gold der Templer nachjagen. „Das Vermächtnis“, wie die diesjährige Inszenierung betitelt ist, ist der erste Teil der Triologie „Störtebekers Gold“, die auch in den nächsten beiden Festspielsommern mit einer spektakulären Schatzsuche Akteure und Zuschauer auf dieser einzigartigen Naturbühne in Atem halten wird. (mehr …)

Entern, rauben und brandschatzen!

Juli 17, 2008 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Entern, rauben und brandschatzen!

Schwesternkrieg und ein Seewolf – Die Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf Rügen

Von Günther Falbe, Fotos: Renato Diekmann

Sie entern wieder, rauben und brandschatzen. Nicht am Horn von Afrika oder wo im Augenblick die Piraten unserer Zeit die Weltmeere unsicher machen – nein, direkt vor unserer Haustür an der deutschen Ostseeküste. Und das höchst legal "Ein Hauen und Stechen: Die Festspiele haben viele spannende  Kampfszenen in der Aufführungund dazu noch honoriert, nicht nur was die Gage betrifft, sondern auch mit dem nicht enden wollenden Beifall der allabendlich bis zu 8000 Zuschauer in dem Freilichttheater am Großen Jasmunder Bodden, das zu den reizvollsten Naturbühnen Deutschlands gehört. Hier in Ralswiek auf der Insel Rügen stehen bis zum 6. September die diesjährigen Störtebeker Festspiele unter dem Titel „Der Seewolf“ auf dem Programm, und schon die ersten Vorstellungen versprechen, daß Deutschlands erfolgreichstes Freiluft-Theater wieder einen Rekord einfahren wird. Wenn das Wetter mitspielt, aber das war ja schon den Veranstaltern beim Vorverkauf gewogen, der mit über 150000 verkauften und reservierten Karten eine Steigerung von fast 18 Prozent erbrachte. Daß durch die neue Rügen-Brücke über den Strelasund der gefürchtete Engpaß für die motorisierten Besucher behoben wurde, dürfte auch eine Rolle spielen. Rügen kann auf einen erfolgreichen Festpielsommer hoffen, der die Insel wieder in ein (mehr …)

Im „Heider Marktfrieden“ lebt die alte Bauernrepublik Dithmarschen weiter

Juli 17, 2008 Von: Woehlke Kategorie: Deutschland, Geschichte Kommentare deaktiviert für Im „Heider Marktfrieden“ lebt die alte Bauernrepublik Dithmarschen weiter

Von Günther Falbe

BauernhochzeitHistorienfeste sind beliebt. Das geschichtsträchtige Deutschland bietet für solche Veranstaltungen eine reiche Pfründe, und sie werden auch genutzt, nicht zuletzt, weil sie den Fremdenverkehr beleben. Manche beruhen auf jahrhundertealter Tradition, andere sind erst in den letzten Jahrzehnten – im Besinnen auf die durch Kriege und Notjahre bewahrten Werte, – entstanden und in kürzester Zeit zum festen Bestandteil des deutschen Festspielkalenders geworden. Dazu gehört der „Heider Marktfrieden“ , der nicht, wie Unwissende glauben könnten, in einer Heideregion stattfindet, sondern in der Stadt Heide in Schleswig-Holstein.  Die einst freie und unabhängige Bauernrepublik Dithmarschen bietet mit ihrer bis in das 13.Jahrhundert zurück reichenden Geschichte ein so weites Feld an spektakulären Vorgängen, daß es auf der Hand lag, diese in ein „Historial“ umzusetzen. Man tat es vor zehn Jahren, und weil dies wohldurchdacht und historisch fundiert geschah, mit ständig wachsenden Erfolg, der in diesen Julitagen im 10.“Heider Marktfrieden“ gipfelte.

Auf dem Heider Marktplatz herrscht nach dem Frieden wieder Friede, das heißt, auf diesem größten deutschen Marktplatz – früher war dies der riesige Marktplatz im ostpreußischen Treuburg – ist wieder der reale Alltag eingekehrt. Denn so friedlich ging es bei dem  Volksfest, das traditionell in der zweiten Juliwoche stattfand, nun auch wieder nicht zu, weil der Marktplatz sich in eine Freilichtbühne verwandelt hatte, und das Theaterstück „Sag dem König Gute Nacht“ viel spektakulärer verlief wie der Titel vermuten läßt. (mehr …)