Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Vilnius: Baltikum-Metropole mit südlichem Flair

März 30, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen

Erschienen in den Salzburger Nachrichten

Von Lilo Hoffmann

Die Burgstraße, in der sich Geschäfte und Restaurants aneinander reihen, ist die Flaniermeile von Vilnius. Im Hintergrund ist der rote Gediminas-Turm, das Wahrzeichen der Metropole, zu sehen.

Die Burgstraße, in der sich Geschäfte und Restaurants aneinander reihen, ist die Flaniermeile von Vilnius. Im Hintergrund ist der rote Gediminas-Turm, das Wahrzeichen der Metropole, zu sehen.

Seine Behauptung klingt überzeugend: „Ich könnte mir nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu wohnen“, sagt unser Stadtführer Vidas, der seit 36 Jahren in der litauischen Metropole lebt. „Ich war im gesamten Baltikum unterwegs und habe schon Urlaub in Spanien und Portugal gemacht, aber ohne Vilnius könnte ich nicht leben.“
Das ist beim Anblick der historischen Altstadt gut zu verstehen. Hinzu kommt, dass hier das Leben pulsiert. Überall reihen sich Straßencafés, Restaurants, Biergärten und Jazz-Clubs aneinander, die an lauen Sommerabenden ein fast mediterranes Flair vermitteln. Mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen, prunkvollen Bürgerhäusern und Palästen, der ältesten Universität des Baltikums sowie mittelalterlichen Höfen, Plätzen, Befestigungsanlagen und Torbögen ist die Altstadt für jeden ein Erlebnis.
Doch die Touristen kommen vorwiegend wegen der prachtvollen Meisterwerke der Baukunst verschiedener Stile, derentwegen das Viertel zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde. Das „neue Prag“ oder das „litauische Rom“ wird die Metropole 30 Kilometer vor der weißrussischen Grenze oft genannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der rote Gediminas-Turm, der auf dem 142 Meter hohen Burgberg steht und die gesamte Altstadt überragt. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Der Mann hinter Carl Zeiss

März 26, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Kunst und Kultur, Politik, Redaktionelle Beiträge, Technik und Multimedia, Wirtschaft

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff
Vor 175 Jahren wurde der Physiker, Unternehmer und Sozialreformer Ernst Abbe als Arbeitersohn in Eisenach geboren
Ernst Abbe ist als Begründer der modernen Mikroskopie bezeichnet worden wie auch der Weltstellung der deutschen optischen Industrie. Das ist viel und richtig, aber nicht genug. Denn Abbe war außer einem Wissenschaftler und einem Unternehmer auch ein Sozialreformer von großer Bedeutung. Mit Sinn und Verstand hat man einmal „Carl Zeiss“ sein Pseudonym genannt.

Carl Zeiss steht für Hochtechnologie, für deutsche Wirtschaftskraft sowie für arbeitnehmerfreundliche Arbeitsbedingungen und sozialreformerisches Engagement. Dass wir all dieses heute gemeinhin mit dem Namen von Carl Zeiss und nicht mit dem Ernst Abbes verbinden, ist auf die Bescheidenheit von Letzterem zurückzuführen, ein Grund mehr, diesen Mann zu ehren. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Der Bundesadler wird 65

März 26, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Redaktionelle Beiträge

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff

Das Rentenalter ist erreicht
Der Bundesadler wird 65 – Doch schon lange vorher war der König der Lüfte Deutschlands Nationalsymbol
Das deutsche Wappen ist das älteste heute noch bestehende europäische Hoheitszeichen. Die Wurzeln des Bundesadlers reichen bis in die Antike zurück, bis zu den goldenen Adlern der römischen Caesaren. Nach dem Untergang des weströmischen Imperiums trat das Heilige Römische Reich (deutscher Nation) dessen Nachfolge an und dessen Kaiser stellten sich in die Tradition der römischen Imperatoren. Um diesen Anspruch auf Nachfolge zu bekräftigen, soll Kaiser Karl der Große auf seinem Palast zu Aachen einen metallenen, vermutlich goldenen Adler anbringen lassen haben. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Der vergängliche Ruhm von Seite 1

März 24, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen

Von Hans-Peter Kurr
Uraufführung eines rasanten Monodrams in den Kammerspielen/
Mit dem tollen Ingolf Lück

Ingolf Lück

Ingolf Lück

Es gibt Schauspieler, beiderlei Geschlechtes, denen man nach allzu reichlichem TV- Verschleiss keine wirkliche Bühnenpräsenz mehr zutrauen mag. Und deren Zahl ist tatsächlich Legion. Nicht zu jenen zählt der grossartige Ingolf Lück, der in den Kammerspielen die Uraufführung von Johannes Krams’ „Stück für einen Mann und ein Smartphone“ ,SEITE EINS ,souverän präsentierte. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Das Boot auf dem Trockenen

März 18, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen

Von Hans-Peter Kurr
Notizen zu Hartmut Uhlemanns kluger Inszenierung im Ernst Deutsch Theater

Im Ausguck

Im Ausguck

Die Inszenierung selbst eines so klugen, umsichtigen und erfahrenen Schauspielregisseurs wie Hartmut Uhlemann muss – so schien es in den ersten zwanzig Minuten des Premierenabends im Ernst Deutsch Theater – an einer so groben Adaption des Buchheim-Romans „Das Boot“ wie sie Manfred Langners Stuttgarter Fassung darstellt, der seine eigene Inszenierung im Jahr 2013 denn auch kräftig „ gegen die Wand fuhr“, scheitern. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Ein Leben für die Musik und seine Wurzeln: Professor Hermann Rauhe zum 85. Geburtstag

März 10, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge

Von Johanna Renate Wöhlke

Dieser Artikel erschien 1996 im Rahmen einer Serie für das Hamburger Abendblatt zum Thema: “Womit haben Sie als Kind gespielt?” Damals war Rauhe noch Präsident der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg

Professor Hermann Rauhe, womit haben Sie als Kind gespielt?

Die Spielzeugeisenbahn stand im Büro

Die Spielzeugeisenbahn stand im Büro

Erwartungsvoll, neugierig und gespannt fahre ich an diesem Morgen zum verabredeten Interviewtermin mit dem Präsidenten der Hochschule für Musik und darstellende Kunst am Harvestehuder Weg, Professor Hermann Rauhe. Denn schon auf dem Anrufbeantworter und später am Telefon hat er spontan und begeistert auf das Thema reagiert und dadurch in mir einen Erwartungszustand wachgerufen, Neugier auf das Gespräch, die Situation, das Zusammentreffen mit einer Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Österreichs Wanderdörfer: Intensive Begegnungen mit der Natur

März 10, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Redaktionelle Beiträge, Reisen

Von  Angelika Fischer

Österreichs Wanderdörfer präsentieren sich mit neuem Auftritt

1.Zu „magischen Momenten“ lädt die gedeckte „Alm Tafel“ am Granattor auf dem Millstätter See Höhensteig ein

Zu „magischen Momenten“ lädt die gedeckte „Alm Tafel“ am Granattor auf dem Millstätter See Höhensteig ein

Die Natur mit allen Sinnen erleben: Österreichs Wanderdörfer sind ideale Ausgangspunkte für einen individuell gestalteten Wanderurlaub ganz nach Laune, Lust und Ausdauer. Im Jahr 2015 präsentiert sich der Verein mit seinen 44 Mitgliedsregionen mit neuem Auftritt: Drei druckfrische, unterschiedlich ausgerichtete Wanderkataloge bieten ein umfassendes Angebot an Wanderrouten unterschiedlicher Dauer und Schwierigkeitsgrade, die allesamt gut markiert, aber ansonsten völlig naturbelassen sind und den Wanderer entlang an Wiesen und Almen, Wildbächen und Bergseen zu Aussichtspunkten, Hütten und Rastplätzen führen. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Leipziger Buchmesse 2015

März 04, 2015 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Aus dem Kalender, DAP aktuell, Deutschland, Literarisches, Lyrik, Redaktionelle Beiträge, Veranstaltungen

von Maren Schönfeld

Buchcover

Buchcover

In diesem Jahr findet die Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März statt. Längst ist diese bibliophil ausgerichtete Messe, die auch Selfpublishern und Autoren kleiner Verlage sowie den kleinen Verlagen selbst Präsentationsmöglichkeiten bietet, kein Geheimtipp mehr. Wer gesehen werden will, fährt nach Frankfurt – wer fein erstellte, literarisch hochwertige Bücher auch jenseits des Mainstreams ansehen und mit anderen Literaturschaffenden in Verbindung kommen möchte, fährt nach Leipzig.

Donnerstag und Freitag sind die Fachbesuchertage (Tagesticket € 11,50), am Freitag ist auch der Tag der Schulklassen. Sonnabend und Sonntag ist die Messe für alle geöffnet (Tagesticket ab € 14,50). Auch die Antiquariatsmesse ist sehr sehenswert. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

“Zürserhof” in Zürs am Arlberg: Einkehrschwung bis Mai im Schnee mit Wellness

März 02, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Hotels, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Restaurants

Von Marita Weber-Hagel

In Ski-Total-Ort Zürs am Arlberg kann man bis Mai mitten im Schnee mit Wellness den Frische-Kick verlängern. Zürserhof: Einkehrschwung ins Aureus-Spa

Die Außenansicht

Die Außenansicht

Refugien wie der Zürserhof am Arlberg wirken schon an sich gesundheitsfördernd: Der Einzug in die holzgetäfelte Lobby, in den eleganten Zimmern frische Blumen und hausgemachtes Konfekt zur Begrüßung. Weiße Leinenbettwäsche und luxuriöse Marmorbäder mit flauschigen Handtüchern – dies alles steigert das Wohlgefühl. Und ist die beste Einstimmung auf das neue Aureus Spa – seit ein paar Wochen zweifellos die exklusivste Wellness-Oase in ganz Österreich. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Bismarcks Partner im Zweibund

Februar 26, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Redaktionelle Beiträge

Von Dr. Manuel Ruoff

erschienen in der PAZ
Gyula Andrássy brachte es vom in effigie hingerichteten Revolutionär bis zum Außenminister einer Großmacht
Wer bei der „Sissi“-Trilogie beim zweiten Teil „Sissi – Die junge Kaiserin“ oder aber im Geschichtsunterricht beim Thema Berliner Kongress aufgepasst hat, kennt
Gyula Andrássy. Vor 125 Jahren ist der ungarische Graf gestorben.

Gyula Graf Andrássy von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka stand seinem Herrscherhaus, den Habsburgern, ambivalent, hingegen den Preußen gleich in doppelter Hinsicht positiv gegenüber. Beides resultierte aus seinem ungarischen Nationalismus, den er mit vielen anderen Angehörigen der ungarischen Oberschicht seiner Zeit teilte. Lesen Sie den kompletten Beitrag →