Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Falsches Vorurteil

November 15, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge

Eine Glosse von Uta Buhr

Die Nachmittagsvorstellungen in unseren Theatern erfreuen sich bei Senioren großer Beliebtheit. Und dies besonders in der dunklen Jahreszeit.
„Ich finde das ganz toll“, freut sich Tante Irma. „Da kommt man immer noch im Hellen nach Hause.“ Weniger begeistert war sie allerdings, als vor Kurzem eine ganze Schulklasse den Rang stürmte. Und das fünf Minuten nach Beginn der Vorstellung. Die jungen Leute knisterten mit Bonbonpapier und kommentierten manche Stellen der Handlung ziemlich lautstark. „So etwas hat es zu meiner Zeit nicht gegeben“, tadelte Irma. „Damals verhielt man sich ruhig und diszipliniert an seinem Platz. Die Jugend von heute hat gar keine Manieren.“ Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Das Schwein ist auf der Autobahn

November 11, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge

eine Glosse von Johanna Renate Wöhlke
erschienen im Hamburger Abendblatt
„Das Schwein ist noch auf der Autobahn!“ Gerd sagt das mit einem lachenden Gesicht in die Runde. Das Schwein auf der Autobahn? Er meint doch nicht etwa irgendeinen Menschen, den er nun gar nicht mag und dem er diesen „Ehrentitel“ angedeihen lässt? Nein, Gerd meint ein richtiges Schwein, ein gebratenes, Teile davon.
Hier sitzen nämlich viele Gäste und warten darauf, dass die Sommerkälte dieses Nachmittags durch innere Wärme vertrieben wird – angespornt durch heiße Getränke und stärkendes, heiß dampfendes Essen. Es ist nämlich Richtfest. Ein neues Haus wächst seiner Bestimmung entgegen.

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Dreimal Hans-Peter Kurr oder: Ein halber Abschied oder: Morandi, Der Bär und Die Stühle

November 09, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge

Von Johanna Renate Wöhlke

Hans-Peter Kurr

Hans-Peter Kurr

Hans-Peter Kur (78), Schauspieler, Regisseur und Rhetoriklehrer, wird im Januar 2015 Abschied von seiner Schauspielerlaufbahn nehmen. Dies wird mit einer Reihe von Aufführungen geschehen, für die der Terminkalender des kommenden Jahres 2015 schon einmal vorsorglich gefüllt werden sollte.

Liebe Leser und Freunde dieses mit Leib und Seele Theatermannes Hans-Peter Kurr – von dem man sich gar nicht vorstellen kann, ihn nicht mehr auf der Bühne sehen: an dieser Stelle schon einmal ein terminlicher und inhaltlicher Vorgeschmack auf die zu genießenden Theaterabende mit „Hans-Peter Kurr und Freunden“.

Aber dies wird nur ein Abschied auf den „Brettern, die die Welt bedeuten”, sein, nicht als Regisseur. Ein halber Abschied also? Darüber freuen wir uns besonders, lieber Hans-Peter Kurr, denn das bedeutet: Es geht weiter – nur eben anders!

Bei den Abschiedsvorstellungen handelt sich dabei um drei Einakter, in denen Kurr eine kleine, eine mittlere und eine Solorolle spielen wird.

Es handelt sich um folgende Stücke, die alle im Mozartsaal an der Moorweidenstraße 8 in Hamburg zur Aufführung kommen werden, Beginn 20 Uhr. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Das Ende der Dänenherrschaft

November 09, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Politik, Redaktionelle Beiträge

erschienen in der PAZ, von Dr. Manuel Ruoff

Vor 150 Jahren gingen Schleswig, Holstein und Lauenburg an die beiden deutschen Großmächte über
Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 endete mit dem Frieden von Wien. In ihm trat der dänische König Christian IX. seine Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an die Herrscher Österreichs und Preußens ab.

Wegen seiner Gleichgewichtspolitik unterstützte Großbritannien in der Schleswig-Holstein-Frage das kleinere Dänemark gegen das größere Deutschland. So wurde 1852 auf einer in seiner Hauptstadt tagenden internationalen Konferenz der fünf Großmächte und der zwei skandinavischen Staaten Dänemark und Schweden das Londoner Protokoll beschlossen, dem zufolge entgegen dem Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Böses Erwachen

November 09, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Glosse, Redaktionelle Beiträge

Eine Glosse von Lilo Hoffmann

Was war das nur für ein Oktober. Reichlich Sonnenschein und öfter mal Temperaturen über 20 Grad. Ist das nun die Klimaerwärmung oder hatte Petrus einfach nur gute Laune?
In einer Zeit, in der wir in anderen Jahren schon vor Kälte bibberten, Autos vom Schnee befreiten und die alljährlich wiederkehrende Schlagzeile „Blitzeis – Tausende kamen zu spät zur Arbeit“ die Runde machte, sonnten wir uns in Parks und an der Elbe, starteten leicht bekleidet zur Radtour, bevölkerten Eiscafés und Biergärten und liefen mit hochgekrempelten Ärmeln – die Jacke über den Arm tragend – durch die Gegend.
Da war so mancher Sommer kühler und nasser als dieser Herbst. Und dann die wunderbaren ersten Novembertage, an denen die Temperaturen noch einmal in die Höhe schnellten.
Allmählich ist es etwas frischer geworden. Doch ich träume davon, dass der ganz große Kälteeinbruch auf sich warten lässt. Ich weiß, das böse Erwachen kommt bestimmt.
Irgendwann empfangen mich Sturm und Hagel, wenn ich morgens vor die Tür trete. Mein Auto springt nicht an, weil die Nacht so frostig war und auf der Titelseite der Zeitung steht: „Blitzeis – Tausende kamen zu spät zur Arbeit.“

Neues Abenteuer des Theaters „Einwirkzeit“

November 02, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen

Von Hans-Peter Kurr

Zum ersten Mal in einem Möbelhaus präsentiert: „Zuhause“

...

Es ist wirklich abenteuerlich, an welch ungewöhnlichen Orten in unserer Hansestadt Freie Gruppen zeitgenössische Schauspieltexte auf improvisierten Bühnen zum Leben erwecken. So waren jetzt erstmalig Ingrid Lausunds Gedanken zum Leben „moderner“ Menschen, umgesetzt von der Regisseurin Heike Skiba mit dem vorzüglichen Darstellerpaar Samantha Hanses ( , gebürtige Italienerin und Kosmopolitin, die wir in Hamburg bereits auf zahlreichen Bühnen vom Monsun bis zum Schauspielhaus erleben durften ) und Martin Maecker ( Dietrich Haugks „Schauspielerschmiede“ am Salzburger Mozarteum entsprossen) im Ottenser Möbelhaus „Das Königreich“ zu sehen. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Ameron Hotel in der Speicherstadt eröffnet

November 02, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Hotels, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Wirtschaft

Erschienen in der Oktober-Ausgabe von „Das Gasthaus“

Von Angelika Fischer

Denkmalgeschütztes Kaffeekontor erstrahlt im Retro-Design der 1960er Jahre

.Die Gebäude des Ameron Hotels in der Speicherstadt sind durch eine verglaste Eisenbrücke über das Brooksfleet verbunden

Die Gebäude des Ameron Hotels in der Speicherstadt sind durch eine verglaste Eisenbrücke über das Brooksfleet verbunden

In der historischen Hamburger Speicherstadt hat nach rund zwei Jahren Bauzeit das Ameron Hotel Hamburg seine Pforten geöffnet. Mit einer rauschenden Einweihungsparty im Kreise von rund 800 geladenen Gästen wurde die Eröffnung im glanzvollen Rahmen gefeiert.

Das einzige Hotel in der Hamburger Speicherstadt befindet sich in dem denkmalgeschützten Kallmorgen-Bau sowie in der traditionsreichen ehemaligen Kaffeebörse. Beide Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Schreibwerkstatt: Romantik

Oktober 28, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Aus dem Kalender, Mitgliederausstellungen, Pressemitteilungen, Redaktionelle Beiträge, Veranstaltungen

Aus dem Kalender

Schreibwerkstatt: Eine Zeitreise in die Romantik

Maren Schönfeld und Dr. phil. Christof Zierath vermitteln die literarische Epoche der Romantik. Information und Verfassen eigener Texte.
Der Kurs richtet sich an alle, die sich für Literatur interessieren und schreiben möchten.
Kursgebühr: 68 Euro
When: So November 30 09:30 - 17:30
Where: Kulturforum am Hafen, Kabinett, Hafenbrücke 1, 21614 Buxtehude

Jerry Cotton ist „back in town“

Oktober 28, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen

Von Hans-Peter Kurr

Überraschende Krimi-Inszenierung im Imperial-Theater

In der Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts ging es auf Hamburgs Kiez in manchen Nächten besonders hoch her – stets dann, wenn im Studio Hamburg wieder ein Jerry-Cotton-Film abgedreht war und die Constantin-Film zum -vorübergehenden – Abschied vom Filmteam in zahlreichen Etablissements auf der Reeperbahn zu einem rauschenden ( und wohl auch ziemlich teuren ) Farewell-Fest , zu dem geschickterweise auch zahlreiche Filmjournalisten gebeten wurden,einlud.Im Mittelpunkt dieser Nächte standen ausnahmsweise nicht attraktive Mädchen, sondern drei, schon bald international bekannte, Männer: Die Schauspieler George Nader (Rolle: Jerry), Heinz Weiss (Rolle: Phil) und – „entliehen „ aus dem Gründgens-Ensemble des Deutschen Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Bach widmete ihm Meisterwerk

Oktober 28, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Deutschland, Geschichte, Gesellschaft, Redaktionelle Beiträge

erschienen in der PAZ

von Dr. Manuel Ruoff

Der jüngste Sohn des Großen Kurfürsten, Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt
Wie die böse Stiefmutter im Märchen trachtete auch die Mutter von Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt, die zweite Ehefrau des Großen Kurfürsten Dorothea Sophie, danach, das materielle Wohl ihrer leiblichen Kinder zu mehren. Wenn ihr auch unterstellt wurde, ihren Stiefkindern nach dem Leben zu trachten, so konnte sie doch ihren eigenen Nachwuchs nicht in den Besitz eines Fürstentums bringen, aber sie konnte Vermögen anhäufen und dieses ihren Kindern vererben. Sie erwarb Schwedt und Umgebung und schuf damit die materielle Grundlage für die Lesen Sie den kompletten Beitrag →