Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Wolf-Ulrich Cropp erhält Literaturpreis

April 21, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: DAP aktuell, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge

Von Johanna R. Wöhlke

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Die Literaturtage Schleswig-Holstein des Jahres 2015 sind für das DAP – Mitglied Dr. Wolf-Ulrich Cropp sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Der Hamburger Schriftsteller ist mit dem „Publikumspreis 2015“ ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand im Ständesaal des Rathauses zu Schleswig statt. Cropp hat den Preis für seine Shortstory „Am selben Ort des anderen Ufers“ erhalten. Mit diesem Preis setzt er offensichtlich eine Erfolgsserie fort, denn schon vor zwei Jahren war er auf den Literaturtagen in Meldorf mit seiner Geschichte „Einkehr“ erfolgreich. Wir gratulieren an dieser Stelle herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Er hat sich um die Rechtsgleichheit verdient gemacht: Carl Heymann

April 17, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Politik, Redaktionelle Beiträge

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff
Vor 220 Jahren wurde Carl Heymann geboren – Der Verleger publizierte die erste Textausgabe des Bürgerlichen Gesetzbuches
Ideengeschichtlich stand vor dem Kampf der Sozialisten um soziale Gleichheit und dem der Demokraten um politische Gleichheit jener der Liberalen um Rechtsgleichheit. Von allen drei Gleichheiten ist letztgenannte die unumstrittenste. Schon Friedrich der Große machte sich für Rechtsgleichheit stark ,als an politische, geschweige denn soziale noch gar nicht zu denken war. Bis heute gilt Rechtsgleichheit als ein hohes juristisches Ideal, höher als Gerechtigkeit, denn Gerechtigkeit bedarf der politischen Interpretation durch den Gesetzgeber, Rechtsgleichheit nicht. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Man nannte ihn »Mr. Jaguar«

April 17, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Auto, Freizeit und Hobby, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Technik und Multimedia, Wirtschaft

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff

Ein kultivierter V12 klingt wie Musik.

Und wie ein Autohersteller sollte auch ein Dirigent Sinn für Ästhetik und Freude am Schönen haben. Vielleicht ist das das verbindende Element zwischen Vater und Sohn Lyons. Der am 4. September 1901 in Black­pool geborene Dirigenten- und Musikersohn William Lyons brachte eher durchschnittliche Noten nach Hause und seine beruflichen Anfänge zeugen nicht gerade von Zielstrebigkeit. Im Motorradsport war er jedoch mit seiner Harley Davidson erfolgreich und nach Erreichen der Volljährigkeit gründete er mit dem acht Jahre älteren William Walmsley und der Unterstützung der beiden Väter die Swallow Sidecar Company, um Motorradbeiwagen her­zu­stellen. Später kamen Autokarosserien hinzu. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Die Leichtigkeit des Augenblicks

April 07, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Redaktionelle Beiträge

Von Hans-Peter Kurr
Zu Dagmar Ellen Fischers Liška-Biografie
Seine Karriere begann im Alter von 14 Jahren als Eleve am Prager Konservatorium und dauert noch immer an, jetzt auf hohem – international gültigem – Niveau.

Die Rede ist von Ivan Liška, dem die Kulturjournalistin Dagmar Ellen Fischer und der Leipziger HenschelVerlag eine gründlich recherchierte Biografie mit dem poetischen Titel „Die Leichtigkeit des Augenblicks“ gewidmet haben, die zweite in dieser Verlags-Sparte bereits: Frau Fischers wundervolles Buch-Porträt eines anderen Tanz-Welt-Stars, Egon Madsen, erschien vor drei Jahren.

Das ausführliche und sehr reizvoll bebilderte Liška-Porträt zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Es weist zahlreiche autobiografische Beiträge des weltberühmten Tänzers auf, der sich offenbar mit der Autorin auf diese Spannung erzeugende Mixtur beider Textformen einigen konnte. So geschieht es, dass die 184 Seiten sich häufig lesen wie ein Dialog.
Ungewöhnlich, aber reizvoll! Lesen Sie den kompletten Beitrag →

„Dick und Doof“ in den Kammerspielen

April 07, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen

Von Hans-Peter Kurr

Michael Bogdanovs (…und seiner Darsteller)Sensationserfolg an der Hartungstrasse

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Welches Glück, daß wir diesen Mann für jeweils sechs Monates des Jahres in Hamburgs Mauern haben: Michael Bogdanov, britischer Regisseur aus dem walisischen Cardiff, ehemaliger Leiter des Londoner ‘Young-Vic-Theatres’, erfolgreicher Regisseur der berühmten ‘Royal Shakespeare Company’, vor einem Vierteljahrhundert Intendant des Deutschen Schauspielhauses, durch Mißachtung der Pfeffersäcke im hanseatischen Rathaus und des Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Eine Oase mitten in der Stadt – der Pamenhain von Elche

April 02, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Geschichte, Kunst und Kultur, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Reisen, Wirtschaft

Dieser Artikel wird am Ostersonntag, dem 5. April 2014, in Schleswig-Holstein am Sonntag (SaS) erscheinen.

Von Uta Buhr

Manolo auf der Palme

Manolo auf der Palme

Wenn Manolo an einer der hohen majestätischen Palmen im Hain von Elche hochkraxelt, halten die Umstehenden den Atem an. Mit einem Korb voller Datteln kehrt er zurück. „Die Erde hat ihn wieder“, witzelt einer aus der Gruppe und schießt schnell ein Foto von dem behänden Mann, der uns jetzt allen eine der goldbraunen Früchte anbietet.

Der „Palmeral de Elche“ bedeckt eine Fläche von 1,5 Hektar, auf der sich 200.000 prachtvolle Palmen drängen. Ein buchstäblich paradiesisches Fleckchen Erde in der südspanischen Region Valencia, das Elche (valencianisch Elx) im Jahre 2000 den begehrten Titel eines UNESCO Weltkulturerbes einbrachte. Am Palmsonntag geht es hoch her in dem Städtchen. „Dominica in Palmis passione Domini hat für uns Christen eine große Bedeutung“, erklärt ein Priester der Basilica de Santa María. „Dieser Tag erinnert an den Einzug unseres Herrn Jesus Christus in Jerusalem, als ihm das Volk mit Palmenwedeln zujubelte.“ Jedes Jahr wird dieses Ereignisses vor über tausend Jahren mit einer Heiligen Messe gedacht. Ebenso Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Fischersfrau fängt frische Fische

April 02, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Deutschland, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Wirtschaft

Dieser Artikel erschien am 21. März 2014 in der PAZ

Von Uta Buhr

Heike Winder

Heike Winder

Am Bodensee werfen auch Frauen ihre Netze aus – In Hagnau erinnert man sich dabei an einen alten Schlager.
Statt einfache Beute von Männern zu sein, macht die holde Maid selbst Jagd – auf Fische, angelt sich dann später aber selbst einen Mann. So jedenfalls in einem beliebten Heimatfilm aus den 1950er Jahren. Heute ist die Realität am Bodensee eine andere.

„Die Fischerin vom Bodensee ist eine schöne Maid juchhee.“ So begann ein Schlager, der in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Furore machte. Zum Lied gesellte sich bald ein Film gleichen Titels, der Scharen von Zuschauern in die Kinos lockte. Wenn er heute hin und wieder im Nachmittagsprogramm eines TV-Senders zu sehen ist, begeistert die einfache, in der arkadischen Landschaft des Bodensees verortete Handlung nicht nur ältere Semester. Hauptdarstellerin Marianne Hold, die weiland in ihrem weißen Kahn auf den See hinaus ruderte und ihre Netze auslegte, in die sich auch ein alter Hecht verirrt, Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Vilnius: Baltikum-Metropole mit mediterranem Flair

März 30, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen

Erschienen in den Salzburger Nachrichten

Von Lilo Hoffmann

Die Burgstraße, in der sich Geschäfte und Restaurants aneinander reihen, ist die Flaniermeile von Vilnius. Im Hintergrund ist der rote Gediminas-Turm, das Wahrzeichen der Metropole, zu sehen.

Die Burgstraße, in der sich Geschäfte und Restaurants aneinander reihen, ist die Flaniermeile von Vilnius. Im Hintergrund ist der rote Gediminas-Turm, das Wahrzeichen der Metropole, zu sehen.

Seine Behauptung klingt überzeugend: „Ich könnte mir nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu wohnen“, sagt unser Stadtführer Vidas, der seit 36 Jahren in der litauischen Metropole lebt. „Ich war im gesamten Baltikum unterwegs und habe schon Urlaub in Spanien und Portugal gemacht, aber ohne Vilnius könnte ich nicht leben.“
Das ist beim Anblick der historischen Altstadt gut zu verstehen. Hinzu kommt, dass hier das Leben pulsiert. Überall reihen sich Straßencafés, Restaurants, Biergärten und Jazz-Clubs aneinander, die an lauen Sommerabenden ein fast mediterranes Flair vermitteln. Mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen, prunkvollen Bürgerhäusern und Palästen, der ältesten Universität des Baltikums sowie mittelalterlichen Höfen, Plätzen, Befestigungsanlagen und Torbögen ist die Altstadt für jeden ein Erlebnis.
Doch die Touristen kommen vorwiegend wegen der prachtvollen Meisterwerke der Baukunst verschiedener Stile, derentwegen das Viertel zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde. Das „neue Prag“ oder das „litauische Rom“ wird die Metropole 30 Kilometer vor der weißrussischen Grenze oft genannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der rote Gediminas-Turm, der auf dem 142 Meter hohen Burgberg steht und die gesamte Altstadt überragt. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Der Mann hinter Carl Zeiss

März 26, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Kunst und Kultur, Politik, Redaktionelle Beiträge, Technik und Multimedia, Wirtschaft

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff
Vor 175 Jahren wurde der Physiker, Unternehmer und Sozialreformer Ernst Abbe als Arbeitersohn in Eisenach geboren
Ernst Abbe ist als Begründer der modernen Mikroskopie bezeichnet worden wie auch der Weltstellung der deutschen optischen Industrie. Das ist viel und richtig, aber nicht genug. Denn Abbe war außer einem Wissenschaftler und einem Unternehmer auch ein Sozialreformer von großer Bedeutung. Mit Sinn und Verstand hat man einmal „Carl Zeiss“ sein Pseudonym genannt.

Carl Zeiss steht für Hochtechnologie, für deutsche Wirtschaftskraft sowie für arbeitnehmerfreundliche Arbeitsbedingungen und sozialreformerisches Engagement. Dass wir all dieses heute gemeinhin mit dem Namen von Carl Zeiss und nicht mit dem Ernst Abbes verbinden, ist auf die Bescheidenheit von Letzterem zurückzuführen, ein Grund mehr, diesen Mann zu ehren. Lesen Sie den kompletten Beitrag →

Der Bundesadler wird 65

März 26, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Redaktionelle Beiträge

erschienen in der PAZ

Von Dr. Manuel Ruoff

Das Rentenalter ist erreicht
Der Bundesadler wird 65 – Doch schon lange vorher war der König der Lüfte Deutschlands Nationalsymbol
Das deutsche Wappen ist das älteste heute noch bestehende europäische Hoheitszeichen. Die Wurzeln des Bundesadlers reichen bis in die Antike zurück, bis zu den goldenen Adlern der römischen Caesaren. Nach dem Untergang des weströmischen Imperiums trat das Heilige Römische Reich (deutscher Nation) dessen Nachfolge an und dessen Kaiser stellten sich in die Tradition der römischen Imperatoren. Um diesen Anspruch auf Nachfolge zu bekräftigen, soll Kaiser Karl der Große auf seinem Palast zu Aachen einen metallenen, vermutlich goldenen Adler anbringen lassen haben. Lesen Sie den kompletten Beitrag →