Empfehlung: Heider Marktfrieden 2010

Sag dem König Gute Nacht

Noch bis Sonntag, den 18. Juli 2010

Liebe Kollegen und Kolleginnen!

Gestern war auf Deutschlands größtem Marktplatz, dem Marktplatz in Heide, Premierentag für „Sag dem König Gute Nacht“. Dieses großartige Freilicht-Festspiel hat unser Mitglied Dagmar Kurr- Mensing inszeniert und Regie dabei geführt. Unser Mitglied Hans-Peter Kurr zeichnete in den Jahren davor für dieses Festspiel verantwortlich. Wir freuen uns, Ihnen diese beiden Mitglieder durch ihre künstlerische Arbeit noch einmal aktuell vorstellen zu können. Continue reading „Empfehlung: Heider Marktfrieden 2010“

Es hat sich gewaschen!

erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Juli 2010

Von Johanna R.Wöhlke

Was ist das für ein dummes Gewäsch, was ist das für ein leeres Gewäsch! So sagen wir manchmal. Allerdings müssen wir nun umdenken, denn Forscher bieten uns interessante Ergebnisse rund um das Waschen an, genauer gesagt, um das Händewaschen – kein leeres Gewäsch also. Continue reading „Es hat sich gewaschen!“

Früher war alles besser

Von Uta Buhr

„Das Wetter ist auch nicht mehr das, was es einmal war“, seufzt der weißhaarige Herr und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Die gebeugte alte Dame neben ihm auf der Parkbank nickt zustimmend: „Ja, früher, als ich noch jung war, da waren doch die Sommer noch ganz anders. Viel gemäßigter. Und auch die Winter waren viel angenehmer als heute.“ „Nun seien Sie doch endlich mal zufrieden“, wirft  ein junger Jogger ein, der sich  schwer atmend neben den beiden Nörglern niederlässt. „Immer dieses Gemecker über das Wetter. Ist der Sommer kalt und regnerisch, schimpfen die Leute. Und jetzt, wo es endlich sommerlich warm ist, gefällt es vielen auch nicht.“ Continue reading „Früher war alles besser“

Unser Körper als Heizquelle

Von Johanna R. Wöhlke

erschienen im Hamburger Abendblatt am 12. Juli 2010

Es ist Sommer. Es ist warm. Es ist sehr warm! Wer denkt da schon an kalte Tage, an denen die Wohnung geheizt werden muss und die warmen Wollsocken parat liegen müssen. Die Kleider vom Leib, abkühlen – schwitzen ist schrecklich! Wer sich von Berufs wegen mit Wärme und Energie beschäftigt, denkt da anders. Der sieht wahrscheinlich in jedem schwitzenden und Wärme abgebenden Menschen etwas ganz anderes als ein sich nach Kühle sehnendes Wesen: Er sieht darin eine Heizquelle, ja, eine Heizquelle! Continue reading „Unser Körper als Heizquelle“

Von Römern und Reben

Von Uta Buhr

Kunstvolles Zunftzeichen

Vinum mosellanum est omni tempore sanum!” Die Römer wussten Gutes zu schätzen. Und so exportieren sie den ebenso süffigen wie gesunden Moselwein in großen Mengen an ihren kaiserlichen Hof in Rom. Heute zählt die Region rund um den Strom, der sich über Hunderte von Kilometern in unzähligen Schleifen durch eine einzigartig schöne Landschaft windet, zu den beliebtesten Urlaubsgebieten Deutschlands.

Wer hier radelt, wandert oder elegisch mit dem Schiff die Gegend erkundet, entdeckt neben Burgen und alt-ehrwürdigen Städten viele zauberhafte Winzerdörfer, in denen er liebevoll bewirtet und stets mit einem guten Tropfen empfangen wird. Denn laut dem großen Gelehrten der Renaissance Nikolaus von Kues hat „der liebe Gott nicht gewollt, dass edler Wein verderben sollt. Drum hat er uns nicht nur die Reben, nein, auch den nöt’gen Durst gegeben!“ Aber eins nach dem anderen.

Continue reading „Von Römern und Reben“

Helgoland sucht einen neuen Bürgermeister

Von Johanna R.Wöhlke

Im Landeanflug auf Helgoland

Helgoland sucht einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin.

Das ist eine Nachricht unter vielen – und doch eine Nachricht, die mich nicht kalt lässt. Ich habe liebe Freunde, die Helgoland lieben, die dort geboren sind, dort Ferienwohnungen haben, die immer wieder diese kleine Insel in der Nordsee besuchen, weil sie sie lieben. Continue reading „Helgoland sucht einen neuen Bürgermeister“

Schlacht, Krieg und Zukunft verloren

Von Dr. Manuel Ruoff

Vor 600 Jahren erlitt der Deutsche Orden bei Tannenberg seine folgenschwerste Niederlage

Am 15. Juli 1410 unterlagen die Ritter des Deutschen Ordens ihrem polnisch-litauischen Gegner in der kriegsentscheidenden Schlacht bei Tannenberg. Im anschließenden Ersten Thorner Frieden wurden dem Verlierer Kontributionen auferlegt, die mit den Kosten und Zerstörungen des Kriegs den Anfang vom Ende des Deutschordensstaates einläuteten.

Der Deutschordensstaat erhielt seinen menschlichen Nachschub primär aus dem Westen, aus dem Reich. Das gilt für die Siedler, aber auch für die Führungskräfte des Ordens. Diese Bindung an das Reich ließ den Orden eine Landverbindung zum Reich suchen. Damit geriet er in einen Interessenskonflikt mit Polen, das einen Zugang zur Ostsee erstrebte. Wer denkt da nicht an die deutsch-polnische „Korridor“-Problematik zwischen den beiden Weltkriegen?

Doch anders als das Ostpreußen der Zwischenkriegszeit hatte der Deutschordensstaat das Problem der Verbindung nicht nur in Richtung Westen. Ab 1237 war der Deutsche Orden nämlich mit dem Schwertbrüderorden in Livland vereinigt und strebte deshalb nach einer Landverbindung mit Livland. Dieses Streben konkurrierte nun wieder mit dem Interesse Litauens an einem Ostseezugang. Continue reading „Schlacht, Krieg und Zukunft verloren“

Entzauberter Ehemann

Von Uta Buhr

Rita hatte gestern Geburtstag. Über ihr Alter schweigt sie sich aus. Nur soviel verrät sie: „Ich bin jenseits der Lottozahlen. Noch weitere Fragen?“ Der Umtrunk auf ihrer Terrasse, die an einen der hängenden Gärten der legendären Königin Semiramis aus dem Zweistromland

erinnert, verlief sehr heiter. Auch Hilde, die es sonst immer so eilig hat, nach Hause zu kommen, zeigte sich äußerst entspannt. Ihr Mann sei mit den Spielen der WM zurzeit voll ausgelastet, erklärte sie. Der vermisse sie absolut nicht und sei im Augenblick sogar in der Lage, sein Bier eigenhändig aus dem Kühlschrank zu holen. Wie erstaunt war die Damenrunde daher, als der in Winterhude vermutete Fußballfan auf einmal in Ritas Wohnung auftauchte und sich mit einem Glas Sekt in der Hand zu uns gesellte. Continue reading „Entzauberter Ehemann“

Von Cannabis bis Alkohol

Neue Zahlen über Drogenmissbrauch liegen vor

Von Hans-Peter Kurr

Drogenmissbrauch ist seit  Mitte des 19. Jahrhunderts Bestandteil unserer westlichen „Kultur“, hat sogar in der Literatur vielfältig Niederschlag gefunden, galt Jahrzehnte lang als Zeichen des Nonkonformismus und der Abspaltung von der bourgeoisen Gesellschaft wie später die Jeanshosen, deren Zielsetzung sich ins Paradoxe verkehrte und zur weltweiten Uniformierung führte. Continue reading „Von Cannabis bis Alkohol“

Etwas Zeit muss sein

Von Uta Buhr

Von Stationsvorstehern auf U- und S-Bahnhöfen sind viele von uns Kummer gewohnt.

Setzt man zum Endspurt an, um die Bahn noch zu erreichen, wird just in diesem Augenblick das Zeichen zum Weiterfahren gegeben. Und das, obwohl der Mann auf dem Podest den eiligen Fahrgast  genau gesehen hat. Es hätte den Mann ein Lächeln gekostet, die Abfahrt lediglich einen Augenblick hinauszuzögern, um den Sprinter noch zusteigen zu lassen.

Aber nein, manchem dieser Herren in Uniform scheint es großes Vergnügen zu bereiten, den mit hängender Zunge Heraneilenden in letzter Sekunde noch auf dem Bahnhof zurück zu lassen. Der schmählich Ausgesperrte bleibt atemlos, einen Fluch auf den Lippen Continue reading „Etwas Zeit muss sein“

Internationaler Tag des Kusses!

Von Johanna R.Wöhlke

Am 6. Juli ist der internationale Tag des Kusses! Ein Tag also, an dem wir alle uns wahrscheinlich daran erinnern sollen, welche Poesie und Freude so ein Kuss zu transportieren und zu vermitteln in der Lage ist. Wer hat das nicht schon einmal erfahren? Wer hat das nicht schon einmal genossen? Wer konnte dem Zauber eines liebevollen Kusses widerstehen? Stellen wir uns diese Frage und freuen wir uns mit allen, die darauf ganz eindeutige und zweifelsfreie Antworten zu geben in der Lage sind!

In diesem Sinne also einen schönen 6. Juli 2010, liebe Kolleginnen und Kollegen. Vielleicht bringt der Tag ja den einen oder anderen sehr persönlichen Beitrag zu diesem weltumspannenden, friedlichen Thema. Auch das ist in unserer Welt der Freude wert!


Jugendmedientage fördern guten Journalismus

Von Johanna R. Wöhlke

Anmeldung ab heute!

Vom 14. bis 17 Oktober 2010 bringen die Jugendpresse Deutschland und die Junge Presse Bayern 500 Nachwuchsjourna-listen im Alter von 16 bis 25 Jahren auf den Jugendmedientagen zusammen, um gemeinsam rund um das Thema „Mehr als 140 Zeichen – Medien und Ökonomie“ zu diskutieren, die Medienmacher von morgen mit den Profis von heute zu vernetzen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Münchens Medienlandschaft zu entdecken. Continue reading „Jugendmedientage fördern guten Journalismus“

Tierliebe per Fremdsprache

erschienen im Hamburger Abendblatt/Harburg am 1. Juli 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Anne liebt Tiere. Wer jemals mit Anne zusammen in der Welt unterwegs war, der weiß das ganz genau. Liebevoll erzählt sie ihre Geschichte mit ihrer vor einigen Wochen verstorbenen Katze, mit der sie viele Jahre ihres Lebens geteilt hat. Das waren schöne Zeiten, die nun vorüber sind, und jede fremde Katze erinnert sie an ihre verstorbene Katze.

In fremden Ländern zum Beispiel, in denen viele streunende Katzen unterwegs sind, denen man ansehen kann, dass ihr Futternapf nicht reich gesegnet ist, da kauft Anne Futter ein und füttert fremde Katzen. Ja, das macht sie! Da kann es schon einmal zu komischen Situationen kommen, denn schließlich spricht Anne nicht immer die Landessprache und nicht alle sprechen englisch. Da hilft nichts anderes – Hände, Füße und Laute müssen her. Continue reading „Tierliebe per Fremdsprache“

Vom „guten“ Benehmen

Von Johanna R. Wöhlke

„Nun benimm dich mal ordentlich!“ Mit dieser Aufforderung, nein, dieser tadelnden Kritik, sind wir alle aufgewachsen. Regeln wie: „Wenn du denkst, du bis allene, mach dir deine Nägel rene“ , kennen wir wohl alle. Ja, das Benehmen –  vielfach gefordert und doch offensichtlich so schwer richtig zu praktizieren, dass meterweise Bücher darüber geschrieben worden sind. Wir kennen sie alle und jeder hat schon mal was vom Knigge gehört. Ja, wir wollen natürlich alles richtig machen und einen guten Eindruck hinterlassen – wenn es darauf ankommt! Ansonsten neigen wir schon mal dazu, uns gehen zu lassen. Continue reading „Vom „guten“ Benehmen“

Schrille Töne

Von Uta Buhr

Die flinken dunklen Augen des Mannes in der schon malerisch verschlissenen Kleidung taxieren die Anzahl der Fahrgäste in der einlaufenden U-Bahn. Als er in einen gut besetzten Wagen steigt, fällt die fröhliche Miene wie eine Maske von seinem Gesicht. Mit vergrämtem Ausdruck und Trauer in der Stimme wendet er sich an das Publikum: „Meine Härrschaften, ick bien ein Flichtling und brauchen Geld für fünf Kiender und teire Miete. Deshalb ich was spielen von Franzi Schubert.“ Damit setzt er eine weiße Flöte an die Lippen und intoniert eine Melodie, die man mit einigem guten Willen für ein Stück aus dem Forellenquintett halten kann. Continue reading „Schrille Töne“

Sommer Barbecue – bitte anmelden!

Liebe Kollegen und Kolleginnen!

Der Tag unseres Sommerfestes rückt näher und ich benötige nun bald alle verbindlichen Anmeldungen. Sie können gerne als Kommentar zu diesem Artikel geschrieben werden.

Der Vorstand freut sich, möglichst viele von uns in Finkenwerder an der Elbe begrüßen zu können!

Im Namen des Vorstandes

Johanna Renate Wöhlke

Hier ist die genaue Beschreibung