Hohe Schule für Genießer

Eine Flußschiffreise an Rhein und Mosel ist ein faszinierendes Erlebnis. Grandiose Landschaften, köstliche Gerichte und spannende Riesling-Verkostungen erwarten Wein-und Gourmetliebhaber auf einer Cruise mit der „MS nickoSPIRIT“.

„Du schmeckst nicht nur, was du trinkst, sondern vor allem, was Du riechst und fühlst! sagt Weinexpertin Ingrid Toonen. Wir befinden uns nach einem Rundgang durch den historischen Weinkeller im Gutshaus Wegeler im mittelalterlichen Bernkastel an der Mosel. Es ist das vierte Weingut, das uns auf unserer Flußschiff-Kreuzfahrt mit der nickoSPIRIT des Stuttgarter Schiffsreisen-Veranstalters nicko cruises von Frankfurt Main Richtung Mittelrhein und Mosel bis zur Saarschleife auf den exzellenten Gechmack der Rieslingweine bringen soll. Wir schwenken ganz nach Vorschrift das Probierglas mit 2009er Badstube Riesling, Spätlese aus der Vintage Collection. „Der Wein muss lüften und erst dann an die Nase geführt werden,“ lernen von der ausgebildeten Sommelière. Wir sollen die würzige mineralische Verdichtung der Schiefer-Steilhangböden erstmal riechen. Die Trauben der Wegeler-Rieslinge sind auf 13 Hektar Terassenhanglage im Umland angebaut. Tom Drieseberg und Kellermeister Norbert Breit produzieren vor Ort (und im Rheingau) voller Engagement aus den großen Hanglagen kraftvolle Spitzenweine: trocken, feinherb und Auslesen. Ihre „Doctor-Rieslingweine“, auch als „Beethoven-Weine“ bekannt, finden unter Weinkennern hohe internationale Anerkennung. Großvater Wegeler verband zeitlebens eine tiefe Freundschaft mit dem berühmten Komponisten. Das Weingut Wegeler erhielt vier von fünf Fallstaff-Sternen. Der renommierte deutsche Gourmet-Weinführer hat auf dieser Kreuzfahrt in Kooperation mit nicko cruises sieben Weingüter sorgsam ausgewählt. An Bord stellen zwei Fallstaff-Experten weitere Sekt-und Winzerweinkostbarkeiten vor.

„Riechen Sie Zitrusfrucht, vollreife Papaya und Apfelschale, Melisse und Honig, Piment und Koriander?“, fragt uns die mit Wein aus dem mittelalterlichen Doppelstädtchen Bernkastel – Küs groß gewordene Sommelière. Schwer zu sagen. Vielleicht? Fest steht: Wunderschön ist die leuchtend hellgelbe Farbe. Ich rieche eine undefinierbare fruchtig-mineralische Würze. Jetzt erst sollen wir einen nicht zu kleinen Schluck in den Mund nehmen. Ich rolle ihn mit der Zunge hin und her, verteile ihn im Gaumen, bevor ich ihn langsam herunterschlucke. Jetzt schmecke ich, dass diese heimische Spätlese (Badstube Riesling für 20 Euro) nur einen Hauch von Restsüße, viel Kraft und noch mehr Eleganz hat als die beiden Wegeler 2018 und 2019er Rieslinge, die als trocken und feinherb für 13,50 Euro verkauft werden. „Unter Kennern hat dieser Wein eingeschlagen wie eine Bombe“, lernen wir. Jetzt schmecke ich auch deutlich den Honig. Selbst im „Abgang“ spüre ich noch das würzig-mineralische feine Aroma. Herrlich! Von dem edelsten Gläschen Spätlese, einem 2019er Doctor Riesling Auslese, VDP, Grosse Lage kaufe ich zur Erinnerung für 31 Euro ein halbes Fläschchen. Schon der Komponist Ludwig van Beethoven soll ihn als Heilmittel getrunken haben: Zum Abschied gibt uns Ingrid Toonen den Rat: „Wer genießen kann, trinkt keinen Wein, sondern kostet Geheimnisse.“

Wellness auf dem Sonnendeck

Wie viele von den 20 bis 30 Passagieren passionierte Weinkenner sind, kann ich nicht ausmachen. Die meisten aber waren schon an den Vortagen bei Gutsbesichtigungen in dem malerischen Weindorf Winningen, dem pittoresken Treis-Karden mit sehenswerten Fachwerkhäusern und dem 2000 Jahre alten Universitätsstädtchen Trier dabei. Für Liebhaber der Wein-Kultur ist diese entspannende Genuss-Flußkreuzfahrt im Sommer 2021 in Corona Zeiten wie gemacht. Und wer die Weinproben nicht mitmachen möchte, genießt Wellness im Liegestuhl auf dem Sonnendeck, Kulinarik, individuelle Spaziergänge und Ausflüge durch die vielen historischen Städtchen links und rechts von Rhein und Mosel von Bingen über Alken bis Trier in Nähe der Saarschleife an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg im Dreiländereck. Von dort fährt die „SPIRIT“ dann zurück mit Stopps in Remich, Bernkastel, Koblenz, Andernach, Rüdesheim, Eltville, Wiesbaden nach Frankfurt am Main.

Aperol spritz bei St. Goar

Von den 140 Passagieren sind nur vier nicht zweimal geimpft – sie müssen sich nach Ausflügen vom Schiffsarzt schnelltesten lassen. Maskenpflicht besteht nur außerhalb der Kabinen im Lift, auf Gängen, Salon- und Restaurant-Korridoren, in Treppenaufgängen, Souvenir- und Rezeptionsbereich. Alleinreisende dürfen auf dieser Gourmet-Reise die 13 qm kleinen Kabinen allein benutzen ohne Aufschlag, vollbelegt beherbergen sie 170 Passagiere. Schick ist die Einrichtung: Modern mit Beige-brauner Holzschrankverkleidung, zwei kleinen Sitzmöglichkeiten, Mini-Tisch und Nachtischchen, gläserne, schiefergrau gekachelte kleine Dusche, das Waschbecken mit Ablagemöglichkeit daneben, SAT-TV – alles neu, gepflegt sauber. Wer Frischluft mag statt Klimaanlage, kann die über die ganze Kabinenfront gehende Panoramascheibe (im Ober – und Mitteldeck) automatisch leicht öffnen. Aus den schmalen, hoch angebrachten Fenstern im preisgünstigeren Hauptdeck ist die Flussaussicht allerdings nur halb so schön. Dort, im vorderen Bereich, befindet sich ein kleiner Fitnessraum mit Sauna für zwei Personen. Wellness kann man besser am Whirlpool auf dem Sonnendeck genießen.

Für Weinliebhaber und Genussreisende sind diese mit An- und Abreise elf Tage an Bord der nickoSPIRIT wie gemacht. Fast jeden Augenblick passieren wir einen Weinberg mit klangvollem Namen. Wochenlang könnte man vermutlich damit zubringen, von Ort zu Ort in diesem größten Riesling Anbaugebiet Deutschlands zu reisen, die Nase in das Glas halten und den einzigartigen Duft der Spitzenlagen weltberühmter Weingüter riechen und probieren.

Weinberg mit Blick auf Mülheim

Unvergesslich die erste Weindegustaion: In Winningen beschert uns die Wein-Expertin vom Kröber-Gut auf einem mit sattgrünen Riesling Reben bebauten Hang von oben einen atemberaubenden Blick auf das Rheinflussbett. Dazu kredenzt sie ihren Hauswein: Ein leichter 2019er Riesling feinherb für 8 Euro. Er schmeckt vorzüglich. Spannend war auch die historische Stiftsherrenführung durch Weinkeller und Branntweinbrennerei Hambrech in Treis-Karden mit Verkostung edler Liköre und Branntweine.

An der Loreley vorbei

30 km von Koblenz bei St. Goarshausen sind alle Passagiere auf dem Sonnendeck und sichten an der engsten Rheinkurve den sagenumwobenen Schieferfelsen der Loreley. Mit ihrem betörenden Gesang soll sie die Rheinschiffer in den Tod gelockt haben. Wir genießen gerade die spektakuläre Aussicht in unseren Liegestühlen, da ertönt aus Lautsprechern das alte Heinrich Heine Volkslied „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…“. Filmreif ziehen dazu die malerischen bis zu 600 Meter hohen Weinhänge an uns vorbei. Einige von ihnen sind Jahrhunderte alt. Älter noch als die vielen mittelalterlichen Burgen, die hoch über den besten Schieferterassenlagen in und auf den Bergen thronen.

Weintank van Volxem

Zum bequemen Sonnendeck-Faulenzen bleibt für Weinliebhaber wenig Zeit. Man möchte von den 17 Ausflugsangeboten morgens, nachmittags und abends am liebsten keinen verpassen. Sehenswert sind sie alle, auch der Ausflug ins Benediktiner-Kloster Maria Laach ohne Weinverkostung bei Andernach. Im Schloss Sayn-Wittgenstein gabs auch keinen Wein, dafür aber einen faszinierenden Schmetterlingsgarten in zwei Glaspavillions. Die umfangreiche Promi-Fotoausstellung der mit 102 Jahren betagten Gräfin Marianne zu Sayn-Wittgenstein interessierte weniger. Da begeistern eher die drei köstlichen Sechs-Gang-Menüs der Gala-Abende an Bord. Die Fallstaff-Weinkarte passt zu der jeweiligen Speisenfolge vorzüglich. Am anschließenden Tanz im Salon der „SPIRIT“ haben auch Oldies nach prickelnder Verkostung der feinen Perlen der von Fallstaff-Redakteuren vorgestellten Winzersekte ihren Spaß bis Mitternacht. Zwischendurch werden Snacks gereicht, an der Bar kräftige Cocktails gemixt und „Aperol spritz“ fertiggemacht.

Diese Flussschiffreise hinterlässt bei den befragten Passagieren einen sehr zufriedenen Eindruck: Die Bordküche wird allgemein gelobt und der „Senior DJ“ am Elektroklavier im Salon bringt selbst die Youngster unter den 50plus in Schwung. Morgens bietet das Frühstück alles, was das Herz begehrt. Der erstklassige Kaffee macht munter. Und wer mal seine Maske und den Plastikhandschuh bei der großen Speisenauswahl am Büffet oder in den engen Restaurant-Gängen nicht trägt, wird nicht gleich abgestraft. Von Tag zu Tag werden mittags und abends die Viergang-Menüs der Kochbrigade kreativer. Wer mag kann achtern im Mario’s Grill aus köstlich-frischen Spezialitäten wählen. Vorn am Bug, im windgeschützten open-air „Gartenoberdeck“ werden Speisen nur in Nicht-Corona Zeiten serviert. Die rund 35 Plätze sind bei den interessanten Schleusen-und-Brücken-Passagen mit abgesenkter Kapitänszentrale beliebt: Immer dann, wenn man vom Sonnendeck – es geht über die gesamte Schiffsfläche (110 Meter lang und 11,45 breit) – vertrieben wird. Bordsprache unter der aus Ostländern stammenden 45-Personen-Crew ist Englisch. Kapitän Teunis van Dijk spricht Deutsch. Er hat in den Niederlanden beim Bau der 2020er „SPIRIT“ mitgewirkt. Ferdinand Selig ist der perfekte Kreuzfahrtleiter: In Hochdeutsch präsentiert er anschaulich die Tagesprogramme.

Kostbare Weine
Kloster Eberbach

Nach der letzten Degustation – wir besuchen gerade das sehenswerte ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach in Eltville – weiß ich, welche Weine mir am kostbarsten erscheinen: Nicht die bei Kerzenlicht im frühgotischen Klostergewölbe Eberbach genossenen eindrucksvollen Riesling-Proben. Auch nicht etwa die exzellenten, weltweit bekannten Fünf-Fallstaff-Sterne-Rieslinge des Weinguts Georg Breuer in Rüdesheim am Rhein. Für mich ist die hochmoderne Manufaktur van Volxem die Nummer eins. Sie liegt auf einer Anhöhe auf dem Wiltinger Schlossberg im Umland der Saar bei Trier. Am Hausberg wurde uns der zeitaufwändige Anbau der fragilen Saar-Reben (auf 85 Hektar Umland) in Südwestlagen erklärt: Die mühsame Hangpflege und Ernte demonstriert, die sorgsame Traubenvermostung. Die geradlinig und präzise Weinzubereitung durch die Winzervisionäre Roman Niewodniczanski und Dominik Völk, die den Geschmacks-Stil van Volxem entscheidend prägen. Bis der junge Wein in uralten Holzweinfässern und modernen Tanks in der grundsanierten Kellerei unter dem pompösen Neubau reift, vergehen Jahre. Oben, im Verkostungs-Showroom blickt man aus Panorafenstern auf markante Steillagen, in der Ferne der Altarm der Saar. Als wir die herrlich mineralischen Saar-Rieslinge verschiedener Jahrgänge probieren (2020 bis 2015 kosten 12 bis zu 42 Euro) dürfen, bin ich mir geschmacklich nicht sicher, wie erstklassig jeder Jahrgang auf seine Art ist. Vor Ort aber bin ich sehr beeindruckt von der hohen Schule der aufwändigen van Volxem-Produktion mit Weltruhm. Sie schmecken irgendwie geheimnisvoll. Am Ende unserer wunderschönen Reise lese ich im Fallstaff-Weinguide, „dass die Volxemer Fünf-Sterne-Rieslinge fast sprachlos machen“. Ich habe auf dieser Reise gelernt: Manche kostbaren Weine können emotional auch ein Gefühl von Demut hinterlassen.

Die nächste Reise findet mit der nickoSPIRIT findet vom 07.08. – 17.08.2022 statt. Kosten: Ab 1549 E; Aufschlagpaket mit 6 Fallstaff-Ausflügen 159 E; Ausflug Trier und Weinprobe van Volxem 69 E; www.nicko-cruises.de; Tel: +49 (0) 711 / 24 89 80 – 44

 

Be the first: In See eröffnet Das SeeMOUNT Active Nature Resort

Infinity-Outdoorpool mit Bergpanorama im Winter (Das SeeMOUNT)

Jetzt heißt es schnell sein, um bei den ersten Genießern dabei zu sein. Denn in See – direkt am Skigebiet – eröffnet am 25. November 2021 Das SeeMOUNT Active Nature Resort. „Feel free to explore our world“, laden die dynamischen Gastgeber und ihr junges Team ein. Das neue hochwertige und serviceorientierte Haus wird ein charmanter, kuscheliger Hafen mit 60 Zimmern inmitten einer actionreichen Natur. Der Winter im SeeMOUNT ist vor allem eines: lebensfroh, bunt und frech. Ski in-Ski out – das macht das SeeMOUNT überaus sympathisch. Nicht nur im Skigebiet See, quasi direkt vor der Haustür, sondern auch in der Umgebung erwarten die Skifahrer abwechslungsreiche Pisten auf den sonnengesegneten Bergen der Tiroler Alpen. Es geht hinaus in die weltbekannte Silvretta-Arena Ischgl, in das Skigebiet Kappl und den Silvapark Galtür, hinauf bis auf 2.500 Meter Höhe in schneesichere Regionen. Auch ein Ski-und Langlaufshuttle verkehrt regelmäßig, um den Wintersportlern alle Möglichkeiten offen zu halten, die Natur zu erleben. Gut beschilderte Winterwanderwege, tolle Langlauf- und Skatingloipen durch verschneite Winterlandschaften – ran an die Ski, Rodeln oder Schneeschuhe und hinaus in das glitzernd weiße Vergnügen. Das SeeMOUNT ist bestens vorbereitet für die Outdoor-Entdecker: Der Sportshop mit Verleih befindet sich direkt am Resort, es gibt ein resorteigenes Skidepot, der Ski Service-Point und die Skischule sind direkt neben dem SeeMOUNT Active Nature Resort.

Wie der Name schon sagt – Active Nature steht im Mittelpunkt. Und wer dann zurückkommt in das neue SeeMOUNT, der wechselt ganz easy in den Chill-Modus. Das Wohlfühlen bekommt ein dickes Plus: Warme Holzböden in den Zimmern, die geschickte Raumaufteilung, viel Licht und hochwertige Designelemente kreieren eine heimelige Atmosphäre. Loggia oder Balkon öffnen den Raum nach draußen. Die Gourmetpension Plus verdient eine Extra-Erwähnung. Vom Genießerfrühstück am Morgen bis zum 5-Gänge-Menü am Abend würzt die regionale Küche mit ihrer kreativen, modernen Note den kulinarischen Tag. Schlemmen zu jeder Zeit, vom reichhaltigen Frühstück über den frischen SeeMOUNTS Light Lunch und süße Verführungen am Nachmittag bis zur bodenlosen Kaffee- und Teetasse bis 17 Uhr und Drinks4free an der alkoholfreien Juice Bar bis 17 Uhr. Das macht den Urlaubstag flexibel und kulinarisch höchsterfreulich. Und dann gibt es noch die ErlebBAR für gemütliche Stunden im schicken Ambiente.

Im SpaMOUNT geht es hoch hinaus über die Dächer von See – mit Infinity Outdoor-Pool, HotSee Tub, dem heißen Außen-Whirlpool, großzügiger Saunawelt und Relaxbereichen mit traumhaftem Blick über die Paznauner Bergwelt. Das wird den Wellness-Fans gefallen: Täglich ist die Pool-Area bis 22 Uhr geöffnet. Bei der SpaMOUNT-Night bleibt die Wasser- und Saunawelt bis 23 Uhr offen. Familien, die sich im SeeMOUNT erholen möchten, profitieren von einer eigenen Familien-Textilsauna mit Family Relax Room sowie vom Infinity-Outdoorpool für die ganze Familie. Moderne Familiensuiten, der Happy Kids Raum und viele praktische Zusatzleistungen schon für die Kleinsten kommen dem Active Family Life sehr entgegen. Im SeeMOUNT Movie Room, dem hauseigenen Hotelkino, treffen sich die Cineasten.

Am 25. November 2021 geht es los im SeeMOUNT. Rechtzeitig zum Winter-Opening und rechtzeitig, um endlich wieder einmal „alles zu können, aber nichts zu müssen.“ Von Ski in-Ski out über die Gourmetpension plus und das SpaMOUNT bis hin zur Familienzeit begeistert das neue SeeMOUNT mit Raum und Zeit für unvergleichliche Genussmomente, Tiefenentspannung und exklusiven Wohnkomfort im magischen Panorama der Tiroler Alpen.

Das SeeMOUNT Active Nature Resort
A-6553 See, Au 170
Tel.: + 43 5441 8509
E-Mail: info@seemount.at
www.seemount.at

Jetzt ist Berg-Auszeit

Entspannung pur in der Oase der Sinne – dem edlem neuem Ruheraum (c) Renate Sykes (Vitalhotel Sonnenhof)

Die Sommerhitze macht der angenehmen Bergluft Platz, das Spätsommer-Licht taucht die Berge in ein brillantes Farbenspiel, die Natur zieht sich ihr buntes Herbstkleid über. Jetzt ist Berg-Auszeit am Wilden Kaiser. Wer Kraft tanken möchte, findet die besten Bedingungen, um aktiv Wald und Wiesen, Berggipfel und Almen zu erleben. Gastgeberfamilie Seiwald und ihr Vitalhotel Sonnenhof****s in Going haben viel zu bieten, das den Gästen die Schönheit der Wanderregion am Wilden Kaiser näherbringt. Der Chef persönlich zieht sich die Wanderschuhe an und macht sich mit den Bergbegeisterten auf den Weg. Es geht auf den Hartkaiser, wo die Wanderer ein unvergessliches Panorama erwartet. Hans begleitet aktive Natur-Beobachter in die Rehbachklamm, wo tosende Wasserfälle in die Tiefe rauschen, und zum glasklaren Astbergsee. Ein eigener Familienausflug für Groß und Klein führt in die wunderbare Kaiserwelt. Mit den Bikes erklimmen die Mountainbiker das Kitzbühler Horn. Sogar eine eigene Alm inmitten der Berge steht im Besitz der Familie Seiwald. Gemeinsam mit den Hausgästen werden geführte Wanderungen zur Almhütte angeboten. Der Golfplatz Wilder Kaiser ist bekannt für seine traumhafte Lage am Fuße der Berge, die leicht hügelige Landschaft und die angenehme Sonnenlage. Gäste des Vitalhotel Sonnenhof erhalten die gesamte Golfsaison hindurch 30 Prozent Greenfee-Ermäßigung.

Ein wunderbares Gefühl: Vollgetankt mit Sonne, Eindrücken und der Kraft der Natur in ein Verwöhnhotel zurückzukehren, in dem sich ein herzliches Team um das Wohlbefinden kümmert. Wer vom Anblick der Berge nicht genug bekommen kann, der findet in der großen „Oase der Sinne“ im Sonnenhof die Kulisse, die er sich wünscht. Eingerichtet mit naturbelassenem Altholz breitet sich ein weitläufiger Ruheraum mit einem majestätischen Ausblick aus.

Im Mittelpunkt knistert im Granitstein-Ofen das Feuer. Genießer machen es sich in einer Hängeschaukel bequem, lassen die pure Ruhe auf sich wirken und den Alltag hinter sich. Stille bedeutet Urlaub für das Gehirn und damit auch für den stressgeplagten Körper. Der Sonnenhof widmet ein ganzes Stockwerk diesem „Wellness-Gefühl“.

Das Spa-Team weiß mit wohltuenden Behandlungen, entspannenden Massagen sowie hochwertigen Kosmetikprodukten zu verwöhnen. In der Spa-Landschaft ist Zeit für „Me-Time“. Die Wellnesstherapeutinnen schenken den Gästen und ihren persönlichen Bedürfnissen größte Aufmerksamkeit. „Da hammas fein“, sagt der Tiroler: Im Saunadörfl mit seinen vielen exklusiven Saunavarianten, mit einer einzigartigen Schneesauna und dem wohltuenden Himalaya Salzraum. Milde Herbststunden verbringen Gäste des Sonnenhof an den Naturbadeteichen im idyllischen Sonnenhof-Garten. Noch einmal ein Outdoor-Bad genießen oder lieber am Indoor-Pool die Seele baumeln lassen. Die Kuschelliegen stehen für jeden Fall bereit.

Der Sonnenhof ist ein Hotel für die ganze Familie. Großzügige Adults-only-Bereiche im Spa sind den Bedürfnissen der Erwachsenen vorbehalten. Aber auch die kleinen Gäste kommen voll auf ihre Kosten. Die Kinder planschen im Kinderbecken, erobern die Kletterwand und das Spielzimmer. Ebenso den Teenies wird niemals fad im Sonnenhof. Sie powern sich im Indoor-Sport-Aktivpark aus oder „chillen“ und plaudern ganz unter sich. Direkt vor dem Hotel wartet ganz viel herrliche Natur sowie ein weitläufiger Erlebnisspielpark, wo sich Kinder jeden Alters – von früh bis spät – so richtig austoben können. Der große Spielplatz begeistert kleine Abenteurer – bewegen, spielen, Freunde kennenlernen, ist das Motto. Mit den Tretbooten am Teich haben besonders die kleinen „Seefahrer“ die wahre Freude. Umgeben ist das familienfreundliche Hotel von zahlreichen Familienwanderungen, die Groß und Klein unvergessliche Erlebnisse bescheren.

Der vierbeinige Liebling darf im Sonnenhof auch in den Urlaub mit. Eigene Restaurantbereiche stehen den Hundebesitzern zur Verfügung, wo sich Herrchen, Frauchen und Hund wohlfühlen können. Auch auf allen Liftanlagen der Bergbetriebe in das Wandergebiet ist die Mitnahme von Hunden erlaubt. In den speziellen Hundewochen (die nächste findet von 03. bis 10. Oktober 2021 statt) sind die vierbeinigen Lieblinge „Gratisgäste“ im Haus. In dieser Zeit dreht sich alles um den Urlaub mit Hund – gemeinsame Wanderungen und Spaziergänge inklusive.

Die Gastgeber im Vitalhotel Sonnenhof sind ihrer Heimat am Wilden Kaiser eng verbunden. Da liegt es nahe, dass die Köche frische und saisonale ­Produkte aus der Region zu ihren Lieblingszutaten machen. Beim Live-Cooking werden die Gäste des Hauses „Zeuge“, wie aus erlesenen Zutaten feinste Speisen gezaubert werden. Täglich gibt es auch ein gesundes, leichtes Vitalmenü – jeder schlemmt nach seinem Geschmack. Zum Abschluss eines kulinarischen Tages mit der Sonnenhof-Verwöhnpension empfiehlt der Hausherr etwas Besonderes: ein hauseigenes Vitalbier und/oder einen echten Tiroler Edelbrand.

Der Sonnenhof ist ein feiner Ort an einem Logenplatz am Wilden Kaiser. In einer imposanten Naturlandschaft erlebt der Gast die Vorzüge von familiärer Gastfreundschaft. Graue Herbsttage, die kennt man in den Bergen kaum. Vielmehr beginnt jetzt eine einmalige Zeit der Farben und des Lichts.

Vitalhotel Sonnenhof
A-6353 Going am Wilden Kaiser, Rettweg 5+10
Tel.: +43/(0)5358/2441
E-Mail: info@sonnenhof-going.at
www.sonnenhof-going.at

Die Schiffbrüchigen von Tumbatu, ein Langgedicht

Das Buch von Reimer Boy Eilers: eigenwillig, ungewöhnlich, auf jeden Fall interessant. Ausgerechnet im Ramadan segelt der Held von Sansibars Nordwestküste aus zur sechs Kilometer vorgelagerten Insel Tumbatu. Tumbatu ist ein von Saumriffen umgebenes Eiland, verwunschen, dünn besiedelt, geheimnisvoll. Kein Wunder, dass dort, Erzählungen nach, irgendwo am Ufer ein heiliger Baum wachsen soll, vor dem einst eine Dhau, beladen mit Sklaven, wahrscheinlich aus dem Kongo, havarierte. Die Überfahrt mit einer einheimischen Crew und einem mysteriösen Geistheiler an Bord, ist zwar nur von kurzer Dauer, dennoch strapaziös. Der Held, ein weißer Tourist, leidet an diesem mörderisch heißen Tag an Wahnvorstellungen infolge quälenden Durstes. Wie Trugbilder erscheinen ihm Szenen von Sklaven, die auf eine Dhau gepfercht, eigentlich auf dem größten Sklavenmarkt Afrikas verkauft werden sollen. Das Riff macht sie zu Schiffbrüchigen, die verzweifelt um ihr Leben kämpfen. Der Sklavenmarkt befindet sich auf Sansibar. Dort regiert der Sultan von Oman und Sansibar, ein unermesslich reicher Araber, der durch Sklaven, Sklavenhandel und Gewürznelken seinen Reichtum erwarb. Lieferant der Menschenfracht ist Tippu Tip, ein mächtiger Sklaven- und Elfenbeinhändler. Selbst mit dunkler Hautfarbe geboren, signalisiert er Vertrauen unter den Einheimischen Zentralafrikas. Lächelnd wickelt er seine Mitmenschen ein. Tritt der wahre, der grausame Händler hinter seiner Maske hervor, ist es zu spät. Er lässt Menschen aus dem Kongo jagen, treibt sie an die Küste, wo sie auf Schiffe verfrachtet, über den Sansibar-Kanal nach Stone Town auf den Sklavenmarkt geschleppt und verkauft werden. Sklavenschiffe kreuzten in jener Zeit überall auf den Weltmeeren. Geortet wurden sie an ihren Gestanksfahnen, die sie meilenweit hinter sich herzogen. Was es nun mit der Sklaven-Dhau, die da am Riff vor Tumbatu, in der Nähe des heiligen Baums zerschellte, auf sich hat, soll nicht verraten werden. Nur so viel: Der Autor führt uns auf eindringliche Weise die Schrecken der Sklaverei vor Augen. Nicht in Form aufrüttelnder Prosa, nein, mit einem epischen Gedicht, durch das man sich von wachsender Neugierde und Anteilnahme getrieben, durcharbeitet.

Reimer Boy Eilers: Die Schiffbrüchigen von Tumbatu, Kulturmaschinen Verlag 2020

Lieblingsplatz für Herbsttage: Die Weinberge rund um Meran

Traumhafter Ausblick (Hotel Golserhof)

Wer im Herbst die Sonne und die Natur Südtirols genießen möchte, der kommt in das Hotel Golserhof****Superior in Dorf Tirol. 600 Kilometer Wanderwege und unendliche Natur zum Staunen umgeben das über den Dächern der Stadt gelegene Genussrefugium. Die Wanderführer des Golserhofs bringen ihre Gäste zu abgelegenen Almen, urigen Hütten, Kraftplätzen, rauschenden Wassern und stillen Seen. Wer gern mit dem Bike in die Berge aufbricht, schöpft bei 200 Kilometern Mountainbikewegen sowie Mountainbike- und E-Bike-Verleih im Golserhof aus dem Vollen.

Dort, wo im Herbst die Weinlese vonstattengeht, lassen sich Gäste des Golserhofs verwöhnen. In dem kleinen, mit viel Liebe zum Detail geführten Haus, leben Körper und Seele stilvoll auf. Viel Intimität und Privatsphäre machen den Urlaub unbeschwert. Seit zwölf Generationen ist der Golserhof in Familienbesitz, über 60 Jahre Gastfreundschaft zeigen sich in allen Winkeln. Zahlreiche Details und überraschende Feinheiten garantieren dafür, dass sich die Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen. Schon das Ankommen mutet wie eine Rückkehr an. Eine Rückkehr zu sich selbst und zu vielen netten und fröhlichen Menschen. Neben den individuell gestalteten Zimmern und der innovativen Wellness- und Poolanlage lockt im Golserhof die neue Dachterrasse mit umwerfender 360-Grad-Aussicht: eine Aussichtsloge zwischen Obst- und Weingärten mit freiem Blick auf Meran und die Umgebung. Beste Qualität aus Küche und Keller verwöhnen den Gaumen. Die Südtiroler Küche und cucina italiana begegnen sich hier in der Spitzenklasse. Es wird gekocht, was rundum wächst und gedeiht. Die besten Weine Südtirols und eine schöne Auswahl italienischer Weine lagern im Weinkeller.

Hotel Golserhof****S
I-39019 Dorf Tirol/Südtirol, Aichweg 32
Tel.: +39/0473/92 32 94
E-Mail: info@golserhof.it
www.golserhof.it

Wallis, Herzogin von Windsor: Sie kostete ihren Ehemann die Krone

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wallis_Simpson_-1936.JPG

Vor 125 Jahren wurde die Gattin des britischen Königs Eduard VIII., eines Onkels Königin Elisabeths II., geboren
Nach mehr als sieben Jahrzehnten endete vor wenigen Wochen die Ehe der britischen Königin Elisabeth II. durch den viel betrauerten Tod Prinz Philips. Der Duke of Edinburgh wurde mit allen Ehren, die angesichts von Corona medizinisch vertretbar erschienen, beigesetzt. Dabei war Elisabeths Wahl anfänglich nicht unumstritten gewesen. Philip hatte kein Vermögen, war im Ausland geboren, und seine Schwestern waren mit deutschen Adligen, darunter ein SS-Oberführer, verheiratet. In dieser Situation soll Elisabeth gedroht haben, dass sie es notfalls wie ihr Onkel Eduard machen würde. Der hatte für die Liebe auf die Krone verzichtet, die Liebe zu Wallis Simpson.

Aus bescheidenen Verhältnissen

Wie Philip kam auch Bessie Wallis Warfield, so der Mädchenname, aus vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen und außerhalb des Empires zur Welt. Vor 125 Jahren, am 19. Juni 1896, wurde die US-Amerikanerin in Blue Ridge Summit im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Schon wenige Monate nach ihrer Geburt starb der Vater, und das Einzelkind war mit seiner Mutter auf die Unterstützung wohlhabender Verwandter angewiesen.

Wie bei Camilla Parker Bowles und Prinz Charles wurde auch bei Wallis und Eduard die Beziehung dadurch verkompliziert, dass die Frauen zum einen bürgerlich und zum anderen geschieden waren, Wallis sogar zwei Mal. 1920 heiratete sie zum ersten Mal, den Leutnant des Marinefliegerkorps Earl Winfried Spencer. Die Ehe mit dem Alkoholiker wurde 1925 geschieden. Sie begann eine Affäre mit dem verheirateten Teilhaber der Maklerfirma Baltic Exchange in London, Ernest Aldrich Simpson, die 1928 in eine zweite Ehe mündete.

1936 wurde zum Schicksalsjahr

1931 lernte sie den damaligen Prince of Wales Eduard kennen. Die beiden kamen sich näher. 1936 wurde für beide zum Schicksalsjahr. Im Januar wurde Eduard in der Nachfolge seines verstorbenen Vaters Georg V. König von Großbritannien. Im Oktober wurde Wallis’ zweite Ehe geschieden. Und im November teilte Eduard VIII. seinem Premier mit, dass er Wallis zu heiraten plane. Dieser Plan stieß in Politik, Kirche und Medien jedoch auf derart viel Kritik und Widerstand, dass der König sich vor die Wahl gestellt sah zwischen Wallis und dem Thron. Er entschied sich für Wallis. Insofern kostete Wallis ihn die Krone. Eine andere Frage ist, ob sie ihn auch die Krone gekostet hätte, wenn Eduard so wenig deutsch- und italienfreundlich gewesen wäre wie sein jüngerer Bruder und Nachfolger Georg VI.

Durch Eduards Abdankung vom 10. Dezember 1936 wurde aus ihm der Herzog of Windsor und durch seine Eheschließung vom 3. Juni 1937 aus Wallis die Duchess of Windsor. Zum Zeitpunkt der Eheschließung waren die beiden bereits im französischen Exil.

Die beiden waren zwar jetzt zusammen, aber ihr weiteres Leben wirkt geprägt durch eine Sinnkrise. Sie führten ein luxuriöses Leben, fanden aber anscheinend keinen Ruhepunkt, keine neue Heimat. Ihnen fehlte augenscheinlich eine sinnstiftende Aufgabe. Die Ehe blieb kinderlos, und auch beruflich fand das Paar nichts Erfüllendes. Zerbrochen ist die Beziehung daran jedoch nicht. Die Ehe endete durch den Tod Eduards am 28. Mai 1972 in Paris. Knapp eineinhalb Jahrzehnte darauf, am 24. April 1986, starb auch die Herzogin von Windsor in der französischen Hauptstadt.

Dieser Artikel erschien bereits in der PAZ Preußische Allgemeine Zeitung.

Ele Runge – ’sharp silence‘

Ausstellung im KBH Marne vom 15.August – 02. Oktober 2021

Was sich im Innern verbirgt
was hinter verschlossenen Türen bleibt
was nicht nach außen dringt, aber zum Himmel schreit
was man weiß, aber verschweigt
was man bedauert, aber ausblendet

 

 

 

Es geht um Menschen und ihre Befindlichkeiten. Es geht auch um Verlassenheit, Sprachlosigkeit und Wegsehen.

Verbunden sind diese inneren und äußeren Zustände vielfach mit Aufbegehren, das keinen Weg nach außen finden

kann oder darf. Oft ist es ein Hinnehmen dessen, was gesagt, aber nicht offen in Frage gestellt oder angeprangert wird.

Was sich in der Stille verbirgt, ist in der Ralität oftmals unterdrücktes Schreien und messerscharfe Dramatik.

Mit Foto, Video und Installation zeigt die Hamburger Fotokünstlerin Ele Runge in ihrer Ausstellung ‘sharp silence’ das, was sich im Verborgenen abspielt, sei es hinter Fassaden, in den Köpfen oder aus der Position sicherer Distanz.

KBH Marne, Schillerstraße 11, 25709 Marne
www.kbh-marne.de    info@kbh-marne.de  Tel. 04851 95969710

Öffnungszeiten: Do – So 15 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

Bad Ischl: Herbstziel für Outdoor-Enthusiasten und Genuss-Freudige

Ruhebereich im Traun-spa (Hotel Goldenes Schiff)

Wenn es „herbstelt“ im Salzkammergut, dann starten die Wanderer und Mountainbiker, die Naturgenießer und Frischluft-Sucher so richtig durch. 200 Kilometer Wanderwege rund um Bad Ischl locken nach draußen, um die Herbsttage Schritt für Schritt und in aller Ruhe zu erleben – das kann ein entspannter Spaziergang entlang der vielen Flüsse und Seen sein oder eine Wanderung durch bunte Herbstwälder bis hinauf zu den Almen und Gipfeln der umliegenden Bergwelt.

Best friend: Die Katrin

Wer den Hausberg der Ischler kennen lernen möchte, der kommt auf die „Katrin“. Seit 1959 führt eine charmante Seilbahn bequem auf eines der Lieblingsziele in Bad Ischl, wo auf 1.400 Metern Höhe ein traumhaft schönes Naturschutzgebiet liegt. Kulinarische Köstlichkeiten und eine kaiserliche Aussicht über Bad Ischl begleiten diesen Ausflug. Zudem startet auf der Katrin die magische 7-Seen-Blick-Wanderung. #besteaussicht, bleibt da nur zu sagen.

Berge und Seen, weiter als das Auge reicht

Die Mountainbiker wintern ihre Bikes noch lange nicht ein. Sie „feiern“ ein über 1.200 Kilometer langes Wegenetz, das direkt von Bad Ischl auf ihre Lieblingswege und Trails führt. Wer nicht zimperlich ist, wagt auch im Herbst noch einen Sprung in einen der vielen Salzkammergut-Seen oder – vielleicht etwas angenehmer – am Seeufer ausführlich Herbstsonne tanken und Lebensfreude aufladen. Die einzigartige Kombination aus Bergen und Seen ist es auch, was den BergeSeen Trail für Weitwanderer und den BergeSeen eTrail für E-Mountainbiker zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Postalm in Strobl, die neue Seilbahn auf das Zwölferhorn in St. Gilgen, die Zahnradbahn auf den Schafberg – alle Wege führen in die frische Bergluft, in die Weite der Berge und belohnen mit faszinierenden Ausblicken in die Berg- und Seenlandschaft. 

Aussicht auf die Traun (c) Christoph Platzer (Hotel Goldenes Schiff)

Beste Ausgangslage: Urban Lifestyle im Goldenen Schiff

Das neue Hotel Goldenes Schiff ist eine urbane Top-Adresse mitten in Bad Ischl und gleichzeitig eine coole Homebase für alle, die etwas erleben möchten. E-Bikes, E-Citybikes und E-Mopeds für Erkundungsfahrten in und rund um die Kaiserstadt können im Hotel ausgeliehen werden. Kein Stein ist in dem traditionsreichen Hotel in den letzten Monaten auf dem anderen geblieben: Das gesamte Haus zeigt sich im neuen Design und mit Top Komfort. Die neuen Zimmer sind eine Augenweide in sanften Farben. So wie es die Design-Liebhaber schätzen, die Auszeit-Nehmer lieben und die Urban-Styler wünschen. In der neuen Frühstücks-Area mit Bakery und City-Corner starten Hotelgäste mit duftendem Kaffee und vielen Köstlichkeiten in den Tag. Im Traun SPA übernehmen Ruhe und Entspannung die Regie: 200 m2 mit einem Sole- und Kräuterdampfbad, mit Blick über die plätschernde Traun, mit Innen- und Außensauna, Roof Garden, Relaxzonen und Fitnessraum werden zur Deluxe-Entspannungszone inmitten der Stadt. Im Fitnessraum powern sich sportliche Gäste aus. Das Goldene Schiff kommt dem Gast auf der ganzen Linie state of the art entgegen. Alle Zimmer sind mit Aircondition ausgestattet, in der neuen Lobby wurden Luftfilteranlagen und Brandschutzsysteme installiert. Das Hotel Goldenes Schiff ist ein besonderes Plätzchen in Bad Ischl. Bereits in der dritten Generation führt Familie Gruber ihr schönes Hotel am Flussufer, stets bedacht, die Gäste mit Top Komfort und einem stilvollen Ambiente zu verwöhnen.

Bad Ischl kann neben sportlich-aktiv auch wunderbar entspannt-gemütlich

Der Herbst steht vor der Tür und damit die prachtvollsten Wochen, um das Salzkammergut sportlich-aktiv aber auch entspannt-genüsslich zu erleben. Bad Ischl – die Europäische Kulturhauptstadt 2024 – empfängt seine Gäste mit einem faszinierenden Mix aus Tradition und Moderne. Hier ist der Zauber der Habsburgermonarchie noch auf Schritt und Tritt gegenwärtig. Um sich die imperiale Vergangenheit von Bad Ischl zu vergegenwärtigen, muss man nicht in Geschichtsbüchern blättern. Ein entspannter Spaziergang durch die Stadt bringt höchst lebendige Zeugen vergangener Tage zum Vorschein.  Allen voran die Kaiservilla, wo Kaiser Franz Joseph mehr als sechs Jahrzehnte lang jeden Sommer logierte. Einen Besuch in der ehemaligen Hofkonditorei Zauner mit ihren berühmten Mehlspeisen oder in der Kaiservilla – die Sommerresidenz von Kaiser Franz und Sisi – sollte man auf keinen Fall verpassen. Ein Bummel durch Bad Ischl kommt einer Entdeckungstour gleich. Es macht große Freude, in den inhabergeführten Läden, in Galerien, Kunstwerkstätten und Geschäften zu stöbern und den einen oder anderen Schatz mit nach Hause zu nehmen.

Hotel Goldenes Schiff
4820 Bad Ischl, Adalbert-Stifter-Kai 3
Tel.: +43 (0)6132-24241
E-Mail: hotel@goldenes-schiff.at
www.goldenes-schiff.at

My home is my chalet – Herbstferien in der Berghütte

Außenansicht eines Chalets (Chalets & Apartments Wachterhof)

In Hochzillertal, mitten in den Bergen, sind Wald und Wiesen im Herbst prachtvoll bunt, die Luft glasklar und das Wetter stabil. Da „juckt“ es den Wanderer in den Beinen, das Bike wird gesattelt, der Golfschläger nochmal ausgeführt. In den Chalets & Apartments Wachterhof wohnen Herbstaktive mittendrin im Naturterrain. In urigen, idyllisch gelegenen Berghütten und neuen Luxus-Chalets erleben Freunde, Familien und Kinder unbeschwerte Herbstferien – ein bisschen wie damals, mit dem Komfort von heute, und mit ganz viel Privatsphäre. 

Alle Chalets, Apartments und Hütten am und um den Wachterhof hüllen ihre Gäste in Behaglichkeit. Private Spa mit Zirbenholz Sauna, Outdoor-Whirlpool, Kaminknistern und ein traumhafter Panoramablick sind mit dabei. Wer die Küche lieber kalt lässt, der setzt auf den à la carte Service, morgens kommt der prall gefüllte Frühstückskorb mit regionalen Köstlichkeiten ins Haus. Stefan, der Chef des Wachterhofs, ist Bio-Landwirt. Naturbelassene „Schätze“ aus der Region finden ihren Weg in die beliebten Frühstücksarrangements.

Ganz neu im Programm am Wachterhof steht den Gästen Privatkoch Lorenzo zur Verfügung, der die Feinschmecker gerne nach deren Wünschen und Vorstellungen mit einem mehrgängigen Menü verwöhnt.

Golfen, biken, wandern, klettern, canyoning, den Hochseilgarten unterhalb des Wachterhofs bezwingen oder einfach am Chalet den Grill anheizen: Die Chalets & Apartments Wachterhof liegen in der „Ersten Ferienregion“ im Zillertal. Über 1.400 Kilometer Wanderwege und 1.200 Kilometer Rad- und Mountainbike-Routen entführen in die Weite der Berge. Familien kommen auf den Erlebnisberg Spieljoch, um gemeinsam Spaß zu haben. Der 18-Loch-Golfplatz, dazu Kletterrouten, eine Kletterhalle und der Murmeltier-Park – wer was erleben möchte, für den ist Kaltenbach eine gute Wahl. Highlights sind der NEUE Abenteuerspielplatz am Wachterhof, der von allen Gästen genutzt werden kann, sowie die Neuankömmlinge im Streichelzoo – zwei Kängurus.

Die Chalets & Apartments Wachterhof sind Kleinode der Privatsphäre, die von uriger Gemütlichkeit bis hin zu exklusivem Design alle Geschmäcker treffen. Ohne Umwege geht es von der Haustür in die Berge.

Chalets & Apartments Wachterhof
6272 Kaltenbach, Äußere Embergstraße 30
Tel.: +43/(0)660/5493700
E-Mail: info@wachterhof.at
www.wachterhof.at

OBLIGAT! Festival für Kammermusik in Hamburg

Ensemble Obligat Hamburg, Foto Christina Körte

Saisonstart 2021: Konzertabende mit dem Ensemble Obligat Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, im Altonaer Museum und im Jenisch Haus
Samstag, 14. August 2021 um 19 Uhr: open air am Jenisch Haus
Sonntag, 15. August 2021 um 19 Uhr: Galionsfigurensaal des Altonaer Museums

 

MO(D)ZART! 

Werke für Flöte, Horn, Violine, 2 Violen und Violoncello
von Wolfgang Amadeus Mozart, Olivier Messiaen, Jindrich Feld

Unter dem Motto „MO(D)ZART“ widmen sich die beiden Konzertabende voll und ganz dem 265. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit einer Werkauswahl für Flöte, Horn und Streichern präsentiert das Ensemble Obligat Hamburg ein Programm der besonderen Farben und Spiegelungen: Mozarts Horn-Quintett Es-Dur KV 407 paart sich mit dem Apell Interstellaire aus „Des Canyons aux Étoiles“ von Olivier Messiaen, und Mozarts Quartett in G-Dur KV 370 in einer anonymen historischen Bearbeitung für Flöte und Streichtrio aus dem Jahr 1801 trifft auf die „Recollection of Mozart for Magic Flute Solo“ von Jindrich Feld. Das Ganze wird elegant durchwoben vom Mozart’schen Divertimento KV 538 für Streichtrio.

Künstlerische Leitung: Prof. Imme-Jeanne Klett

Eintritt: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro

Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel. 040 44 02 98, www.konzertkassegerdes.de und an allen bekannten Hamburger Vorverkaufsstellen

Beim Besuch der Konzerte gelten die jeweils aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Es spielen Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte; Emanuel Jean-Petit-Matile, Horn; Anette Behr-König, Violine; Boris Faust, Viola; Charles-Antoine Archambault, Violoncello

Von Oktober 2021 bis in den Januar 2022 wird die Kammerkonzertreihe dann im Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte und im Galionsfigurensaal des Altonaer Museums fortgesetzt.

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Stiftung Historische Museen Hamburg
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel.: 040 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

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