Fünf Kristalle für den Familiensommer in der Wildkogel-Arena

Ein traumhafter Ausblick

Das Wanderhotel Gassner in Neukirchen am Großvenediger zählt mit fünf Bergkristallen zur Premiumliga der Wanderhotels und auch zu den Top-5-Hotels im SalzburgerLand auf HolidayCheck. Das schafft die ideale Ausgangsbasis für Natur-Abenteuer im Nationalpark Hohe Tauern.

Familien, die „wild“ sind auf neue Bergerlebnisse, sind im Wanderhotel Gasser**** in der Wildkogel-Arena richtig. Jede Woche werden fünf bis sieben Wanderungen in Begleitung erfahrener Guides angeboten. Da sind auch familientaugliche Touren dabei: etwa der Venedigerweg zur Berndlalm mit einer 60-Meter-Hängebrücke und Kinderalmen zum Rasten, oder der Smaragdwanderweg ins „steinreiche“ Habachtal. Berauschend schön ist der Untersulzbach-Wasserfall an der 80 Meter tiefen Schlucht am Eingang des Untersulzbachtales. Wer den Weg weitergeht, gelangt zum Geolehrweg „Blick ins Tauernfenster“ und zum Schaubergwerk Hochfeld. Auch das WildkogelAktiv-Programm packt Abenteuer, Naturschätze und „Wildheiten“ in den Familiensommer. Zum Einkehren in urige Almhütten lädt eine kulinarische Hüttenroas. Die Wanderung führt durch Wald und Wiesen und einer Käseverkostung auf der Baumgartenalm im sonnigen Mühlbachtal. Für Gäste der Wildkogel-Arena sind die geführten Wandertouren sowie Leih-Buggys, -Kindertragen und -Bergschuhe kostenlos.

Abfahren auf den Wildkogel-Sommer

Die Nationalpark Sommercard ist mit ihren vielen Inklusivleistungen und Ermäßigungen ein echter Urlaubsjoker. Täglich ist auch eine Berg- und Talfahrt mit einer der beiden Kabinenbahnen auf den Wildkogel inklusive. mit der Wildkogelbahn in Neukirchen schweben Familien ins Höhenwandergebiet auf 2.000 Metern. Direkt neben der Wildkogel-Bergstation liegt die Abenteuer-Arena Kogel-Mogel mit Spielstationen vom Adlerhorst bis zur Goliath-Schaukel. Ein Renner für Familien ist der neue Panoramaweg zur Mittelstation. Dort startet der neue Rutschenweg mit zehn Edelstahlrutschen zwischen 22 und 53 Metern Länge. Vom Endpunkt beim Gasthof Stockenbaum gelangt man in rund 50 Minuten über einen gemütlichen Wanderweg bis nach Neukirchen. Auch die Smaragdbahn in Bramberg bringt das Naturabenteuer in Fahrt: Zwischen der Berg- und Mittelstation liegt die rasante, kurvenreiche rund vier Kilometer lange Mountaincart-Strecke. Auf ihr gelangt man mit geländegängigen, dreirädrigen Carts bis zur Mittelstation. Radler schwören auf den neuen Biketrail, der vom Tal über die Talstation Gensbichl bis zur Bergstation der Wildkogelbahn führt. Der Rundtrail ermöglicht durchgängiges Bike-Vergnügen von Neukirchen und Bramberg auf den Wildkogel und wieder retour.

Familienabenteuer mit schwimmen, wandern und Natur entdecken

Mit der Expedition „Familienabenteuer“ holt das Wanderhotel Gassner kleine und große Bergfexe raus in die Natur. Bei Spiel, Spaß und Erholung in den Bergen sowie geführten Wanderungen geht die ganze Familie „aus sich heraus“. Auch am Kinderspielplatz und in der Kinder-Alm im Hotel sind die kleinen Energiebündel in ihrem Element. Mit wöchentlich fünf bis sieben geführten Wandertouren erleben auch die Eltern die reine Berglust. Wer nach dem Wandererlebnis Abkühlung sucht, findet sie im Naturbadeteich Neukirchen, im Kristallbad in Wald und an den Badeseen von Hollersbach und Uttendorf. Wohlig warm ist es auf jeden Fall im 500 m² großen „Cyrstal SPA“ mit Farblichthallenbad des Wanderhotels Gassner. Auch aus der Küche kommen wärmste Empfehlungen. Der Hotelchef setzt auf bodenständige, regionale Küche mit Zutaten aus der eigenen Landwirtschaft und der eigenen Jagd. Kleine Bergfexe erhalten täglich ein frisch gekochtes Kindermenü und können am Eisbuffet nach Herzenslust den Tag beschließen. Ganz unter sich sind Familien in den heimeligen Wohlfühlzimmern, Wohn- und Familienstudios oder in einer der 40 bis 50 m2 großen Suiten. www.hotel-gassner.at

 

Expedition „Familienabenteuer“ (25.05. bis 13.10.2019) – Wanderhotel Gassner****
Leistungen: 7 Ü inkl. Genusspension All-inklusive Verpflegung (plus ganztägig alkoholfreie Getränke, Wanderjause oder Mittagssnack) 5-7 geführte Wanderungen (Mo.– Fr.), familienfreundliche Wanderungen im Rahmen des Wildkogel Aktivprogramms, Wander-Verleihservice mit Rucksack, Wanderstöcken und Wanderkarte, tägl. Wanderjause vom Frühstücksbuffet, Kindertragenverleih, Gratis-Wanderstempelbuch, Kinderspielraum & Kinder-Alm im Haus, Spielbereich im Freien, Nationalpark Sommercard (gratis Bergbahnen, Wandertaxis, Bus/Zug, Eintritte in Museen, Großglockner, etc.) – Preise: ab 1.526 Euro für 2 Erw. + 1 Ki. unter 6 J. / ab 938 Euro für Single + 1 Ki. unter 6 J.

WANDERHOTEL GASSNER****
Hotel Gassner GmbH & Co KG
Hadergasse 167
5741 Neukirchen a. Gr./Ven.

Konrad Singer liest aus „Salomon ruft“ im Lit-Zentrum

Sonntag, 2.6.2019 – zur Teatime 17 Uhr – Literaturhaus Hamburg
Konrad Singer, Foto privat

Konrad Singer war in der Buchbranche bekannt als „Handlungsreisender“ in Sachen Literatur. Jetzt hat er sein erstes Buch veröffentlicht: Salomon ruft. Es handelt von sechs Schülern in den bewegten 60er Jahren, die von der 68er Revolte nachhaltig geprägt wurden. Alle blieben wach, fragen nach der Wahrheit und engagieren sich bis heute. Konrad Singer erzählt von Widerstandsgeschichten, die sich von 1938 bis in die Gegenwart erstrecken.

Konrad Singer, Hamburg. Drei Jahrzehnte arbeitete er als freier Verlagsvertreter für unabhängige Verlage. Er schreibt Lyrik und Prosa.

Datum:  Sonntag, 2.6.2019  Zeit: 17.00 Uhr
Eintritt: € 7,-/ 5,-
Ort:   Literaturhaus Hamburg

Wir empfehlen, Karten zu reservieren unter Telefon: 040/2279203 und 040-20769037, Fax: 040/2291501 oder E-mail: lit@lit-hamburg.de  
Internet: www.lit-hamburg.de www.facebook.com/LiteraturzentrumHamburg

Die Arbeit des Literaturzentrums wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien und der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg.

Das GUT EDERMANN – ein Individualist in der Wellness-Szene: Basenfasten 2.0 und Mindfulness im bayerischen Landgut

Anstossen im Rosenblütenbad

In einem idyllischen bayerischen Dörfchen, ganz nahe der Grenze zu Salzburg, thront auf einer kleinen Anhöhe mit freiem Blick über die Wiesen und in die Berge das GUT EDERMANN. Es ist einer der Ruhepole, die man sich im Alltag oft herbeiwünscht. Wellness-Adressen gibt es viele. Das GUT EDERMANN ist anders. Sein Geheimnis liegt in Programmen abseits des Mainstreams. Aktuell arbeitet das besondere Wellness- und SpaHotel mit Vily Bergen zusammen. Die international erfahrene Mindfulness Meditationstrainerin eröffnet Gästen des GUT EDERMANN neue Wege, den Herausforderungen des modernen Alltags gerecht zu werden.

Mit Vily Bergen konnte das GUT EDERMANN eine Yoga und Mindfulness Meditations Trainerin mit langjähriger Erfahrung gewinnen. Vilys Vision ist es, über ihre Arbeit andere Menschen liebevoll und achtsam auf die zahlreichen Vorteile eines bewussten Lebensstils hinzuführen. Mindfulness führt zu mehr Kraft und Ruhe. „Von führenden CEOs in Silicon Valley bis zur gesamten Belegschaft von Youtube, jungen urbanen Millenials oder Größen der Unterhaltungsindustrie – Mindfulness wird als tägliches Ritual eingesetzt, um zu innerer Stabilität zu gelangen“, erklärt Vily Bergen. Das GUT EDERMANN lädt ein, in seinem exklusiven AlpenSpa und mit Vily Bergen-Meditation Kraft zu tanken, loszulassen und sich neu auszurichten. In einem dreitätigen Body & Soul Retreat (03.-05.10.19) lernen Teilnehmer die Grundlagen der Mindfulness und Heartfulness Meditation sowie Methoden, diese im Alltag einfach anzuwenden. Die Meditationen mit Vily Bergen sind sowohl für Anfänger als auch für Erfahrene geeignet.

Basenfasten 2.0

Mit Basenfasten 2.0 bietet das GUT EDERMANN ein modernes Detoxprogramm für Body & Mind vom 21.02.-01.03.2020. Das basenfasten nach der Wacker-Methode® wird von Mindfulnesstrainerin Vily Bergen begleitet. Zehn Tage lang widmen sich Körperbewusste der Entschlackung von Körper und Geist. basenfasten, die von Sabine Wacker entwickelte Methode, ist EssGenuss mit Lebensmitteln, die im Körper basisch verstoffwechselt werden. Das große Plus: Wer nach Wacker fastet, darf essen, satt werden und wundervoll genießen. Mit Hunger hat basenfasten nichts zu tun. Wer zum basenfasten in das GUT EDERMANN kommt, wird vom Küchenteam um Ronny Völkel mit Basen bildenden Lebensmitteln wie frischem Obst, knackigen Salaten, frischen Kräutern und Keimlingen sowie leckeren Gemüsegerichten verwöhnt. Der Fasten-Speiseplan besteht aus drei Hauptmahlzeiten – und, wenn nötig, aus zwei Zwischenmahlzeiten. Der positive Nebeneffekt: Die Pfunde purzeln und ein vitales, leistungsfähiges Lebensgefühl stellt sich ein. Sicher nimmt der eine oder andere zudem eine gute Idee für den persönlichen Speiseplan aus dem GUT EDERMANN mit nach Hause – nach dem Motto: „Ich bleibe wacker“. Tägliche Mindfulness Übungen runden die Entschlackungstage perfekt ab. Vily Bergen steht zudem während der gesamten Basenfastenwoche für individuell buchbare Einzelstunden zur Verfügung.

Das GUT EDERMANN ist ein liebevoll geführtes Aktiv- und SpaHotel, in dem Körper, Geist und Seele in Balance kommen. Als einer der schönsten Plätze im Sommer bietet sich der Naturbadeteich vor der blühenden Sommerwiese an, die Berge im Blick. In seinem Inneren vereint das AlpenSpa einen Indoorpool, eine vielseitige Saunalandschaft und zwei Private Spas mit eigener Sauna, Aussichtsterrasse und daybed. Im WohlfühlArt-Areal locken u. a. medizinische Genussbäder in Rosenblüten, Johanniskraut- oder Zirbenölen, Wasseranwendungen nach Pfarrer Kneipp, eine Schwebeliege und allerlei genussvolle Massage- und Beautybehandlungen. Mit Almyurveda hat das GUT EDERMANN eine weitere „Spezialität des Hauses“ im Programm. Das exklusive Gesundheitskonzept vereint die Tradition des indischen Ayurveda und das Urwissen der Bauern aus dem Berchtesgadener Land. Im Mittelpunkt stehen Kräuter und Pflanzen aus der alpinen Natur. Die Küche des Hauses zieren Auszeichnungen und Lob (fünf Pfannen von Gusto, zwei Goldene Gabeln von falstaff) sowie eine Bio-Zertifizierung von der Bio-Kontrollstelle ÖkoP. Das Berchtesgadener Land, das Salzburger Land und der Chiemgau mit unendlich vielen Wandermöglichkeiten, Radrouten und Ausflugsmöglichkeiten umgeben das GUT EDERMANN.

3 Tage Reboot für Body & Soul (03.-05.10.19)
Leistungen:
3 Tage/2 Nächte im Designzimmer, Verwöhnfrühstück vom Buffet, 4-Gänge-GenussMenü am Abend, 2 x Abendmeditation (45 Min.), 2 x Morgenyoga in der Gruppe (90 Min.), 2 theoretische Einheiten (45 Min.), individuelle Meditationsstunden mit Vily Bergen zubuchbar – Preis p. P.: 370 Euro

Basenfasten 2.0 (21.02.-01.03.2020)
Leistungen:
10 Tage/9 Nächte im Designzimmer, Betreuungsgespräche 1 x Basenfasten Begrüßungsset, Basenfasten Verpflegung nach der Wacker-Methode® (basische Vollpension mit Frühstück, mittags und abends 2-Gänge-Menü, Mandeln und Nüsse, Trockenfrüchte nach Bedarf, Wasser und Tees den ganzen Tag), 1 x individuelle Massage ca. 50 Min., 4 x Leberwickel ca. 25 Min., 3 x Basenfußbad ca. 25 Min., 1 x Basenbad ca. 20 Min., 4 x Kneippanwendungen, tägl. Mindfulness Programm inkl. 5 x morgendliche Übungen für Body & Mind, 4 x Yoga-ähnliche Morgensessions (60 Min.), 5 x Abendmeditation (45 Min.), tägl. Mindful-Eating-Einheiten während den Mahlzeiten, Tipps und Übungen für den Alltag, Vily Bergen steht während der gesamten Basenfastenwoche für individuell buchbare Einzelstunden zur Verfügung – Preis p. P.: 1.733 Euro

Gut Edermann
Gut Edermann e. K.
Holzhausen 2
83317 Teisendorf

Vor 150 Jahren wurde die Luxemburgkrise gelöst –

Bild von Adam Derewecki auf Pixabay

der durch sie bewirkte Bruch zwischen Napoleon III. und Bismarck aber blieb: Vor 150 Jahren brachte die Luxemburgkrise Europa an den Rand eines Krieges. Sie zerrüttete das Verhältnis zwischen Frankreich und Preußen, die kein halbes Jahrzehnt später gegeneinander Krieg führen sollten, und bescherte Luxemburg eine „immerwährende Neutralität“.

Napoleon III., Kaiser der Franzosen, stützte seine Herrschaft wie sein noch berühmterer Onkel weniger auf das Gottesgnadentum als auf die Zustimmung der Nation. Dieser Zustimmung glaubte der Kaiser sich durch regelmäßige außenpolitische Erfolge vergewissern zu müssen. Das führte zu einer aktiven, offensiven, aggressiven, expansiven, interventionistischen und imperialistischen Außenpolitik. Wenn Napoleon III. auch wie sein Oheim ein Kind der Revolution war, so strebte er doch in klassisch französischer Manier an den Rhein, getreu dem französischen Anspruch, dass es sich bei ihm nicht um „Deutschlands Fluss“, sondern wie die Pyrenäen um Frankreichs „natürliche Grenze“ handele. Folglich hatte Napoleon bereits vor dem Deutschen Krieg von 1866 am 12. Juni jenes Jahres mit Österreich einen Geheimvertrag geschlossen, der für den Fall einer Neuordnung Deutschlands nach dem erwarteten österreichischen Sieg im absehbar bevorstehenden Krieg gegen Preußen die Umwandlung der preußischen Rheinlande in einen de jure „unabhängigen“ französischen Satellitenstaat vorsah.

Nun kam es zwar tatsächlich zu dem erwarteten preußisch-österreichischen Krieg, aber wider Erwarten gewann ihn nicht Österreich, sondern Preußen, und es war deshalb primär Preußen, mit dem Frankreich nun die deutsche Nachkriegsordnung zu verhandeln hatte. Naheliegenderweise konnte Frankreich schwerlich vom siegreichen Preußen die Abtretung seiner Rheinlande verlangen. Doch auch die zu den Verlierern des Deutschen Krieges gehörenden vormaligen Verbündeten Österreichs Bayern und Hessen-Darmstadt besaßen linksrheinisches Gebiet. Hieran äußerte Frankreich gegenüber Preußen in schriftlicher Form Interesse. Doch Preußens Ministerpräsident Otto von Bismarck war nicht bereit, der preußisch-französischen Freundschaft linksrheinisches Deutschland zu opfern. Statt der schriftlichen französischen Interessensbekundung nachzukommen, setzte er die Süddeutschen darüber in Kenntnis, die schockiert Schutz vor dem französischen Imperialismus in den von Preußen ihnen angebotenen Schutz- und Trutzbündnissen suchten.

Um der Verständigung mit Frankreich willen stellte Bismarck sich dem französischen Drang an den Rhein jedoch nicht grundsätzlich entgegen. Vielmehr versuchte er, diesen auf Gebiet abzulenken, das er zum französischen Kulturkreis zählte. Die Franzosen waren damit grundsätzlich einverstanden.

Der Erwerb belgischen Territoriums war für Frankreich nicht so einfach. Großbritannien legte nämlich großen Wert darauf, dass die der Themsemündung gegenüberliegende Küste des europäischen Kontinents nicht in die Hände einer seefahrenden Großmacht fiel, die mit ihrer Flotte die Themsemündung hätte kontrollieren und schlimmstenfalls blockieren können. Deshalb hatte das Vereinigte Königreich nach der Belgischen Revolution von 1830 gleich in zwei Londoner Konferenzen die Neutralität und Unabhängigkeit Belgiens durch die europäischen Großmächte garantieren lassen.

Luxemburg war hingegen unproblematischer. Es handelte sich um einen Binnenstaat, bei dem weder die Neutralität noch die Unabhängigkeit international garantiert war. „Einmal in Luxemburg, sind wir auf der Straße nach Brüssel“, frohlockte Vincent Graf Benedetti, Frankreichs Botschafter in Berlin. Der luxemburgische Großherzog Wilhelm III., in Personalunion König der Niederlande, befand sich in Geldnot und war bereit, sein Großherzogtum an die Franzosen zu verkaufen. Die niederländische Regierung stand der in Aussicht genommenen Beendigung der niederländisch-luxemburgischen Personalunion ebenfalls positiv gegenüber, stand ihr doch die Verwicklung Dänemarks in den Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 durch die Personalunion des Königreiches mit den Elbherzogtümern mahnend vor Augen.

Auch Bismarck war mit einem französischen Luxemburg einverstanden, denn für ihn war das Großherzogtum hinsichtlich „Nationalität und Sprache“ eher französisch als deutsch. Dem Politiker war jedoch durchaus bewusst, dass die deutsche Nationalbewegung das anders sah, und er forderte deshalb die französische Seite auf, diskret mit Wilhelm III. handelseinig zu werden und dann die Öffentlichkeit und scheinbar auch ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die Franzosen folgten Bismarcks Rat.

Wenige Tage, nachdem die Verhandlungen Napoleons III. mit Wilhelm III. begonnen hatten, am 19. März 1867, veröffentlichte der „Preußische Staatsanzeiger“ die preußischen Schutz- und Trotzbündnisse mit den süddeutschen Staaten. Bismarcks Motive waren innerdeutsche, doch Wilhelm III. missverstand diese Veröffentlichung als außenpolitische Drohgebärde. Der Deutsche Bund, dessen Bundesfestung Luxemburg gewesen war, war zwar bereits 1866 im Deutschen Krieg untergegangen, aber aus jener Zeit standen immer noch preußische Truppen in der Festung, und Wilhelm scheute es, den großen Nachbarn im Osten mit einem Fait accompli zu konfrontieren. Entgegen dem französischen Rat setzte er am 26. März 1867 auf offiziellem diplomatischen Wege den preußischen König über die Verhandlungen in Kenntnis und versicherte diesem, dass er in der Angelegenheit nichts ohne dessen Kenntnis und Einverständnis unternehmen werde.

Damit war genau das eingetreten, was Bismarck hatte verhindern wollen: Preußen musste Farbe bekennen zu einem Zeitpunkt, als von seiner Stellungnahme das Gelingen des Projekts abhing. Bismarck befand sich in der Zwickmühle, entweder mit Napoleon III. oder der deutschen Nationalbewegung zu brechen. Bismarck war die Nationalbewegung wichtiger. Am 3. April 1867 beantwortete er die Mitteilung Wilhelms III. telegrafisch mit dem dringenden Rat, von einem Verkauf abzusehen, da „der Krieg nach der Aufregung der öffentlichen Meinung kaum zu verhüten sein würde, wenn die Sache vor sich ginge“. Wilhelm III. befolgte den Rat.

Napoleon III. empfand Bismarcks offizielles Nein nach dem vorherigen inoffiziellen Ja als Verrat. Das Vertrauen zwischen den beiden war nachhaltig gestört. Ein Sprung Preußens über den Main und eine kleindeutsche Lösung der deutschen Frage unter preußischer Führung ohne französischen Widerstand war damit ausgeschlossen.

Damals, im Frühjahr 1867, kam es jedoch noch nicht zum Krieg. Vom Scheitern der französischen Intervention in Mexiko mussten sich das Kaiserreich und seine Armee erst einmal erholen. Zudem sollte die am 1. April eröffnete prestigeträchtige Pariser Weltausstellung, in der die Grande Nation die Welt zu Gast hatte, nicht durch einen Krieg mit dem Nachbarn überschattet werden. Und Bismarck wollte den Norddeutschen Bund sowie die Schutz- und Trutzbündnisse mit den süddeutschen Staaten nicht schon gleich zu Beginn einer derartigen Belastungsprobe aussetzen. In einer derartigen Situation bietet sich eine internationale Konferenz an. Nach der Belgischen Revolution hatten die Großmächte in London eine Lösung für die Zukunft des Landes gefunden; da lag es nahe, bei Luxemburg analog zu verfahren. Die Anregung kam vom Gastgeberland Großbritannien, die Ehre einzuladen, wurde Wilhelm III. gewährt, ging es doch um sein Großherzogtum.

Vom 7. bis 11. Mai tagte die Londoner Konferenz bezüglich Luxemburg. Wieder waren alle europäischen Großmächte dabei. Diesmal gehörte aber neben den klassischen fünf Großmächten der Pentarchie auch der sechs Jahre zuvor gegründete italienische Nationalstaat dazu. Des Weiteren waren Luxemburg, um das es ging, und dessen Nachbar Belgien vertreten.

Hauptergebnis der Konferenz war, dass es zu dem von Napoleon III. angestrebten Kauf Luxemburgs nicht kam, vielmehr der niederländische König weiterhin Großherzog von Luxemburg blieb. Auch blieb der Staat Mitglied des Deutschen Zollvereins. Dafür zog Preußen seine Garnison aus der Festung ab und die Festungswerke wurden geschleift. Nach belgischem Vorbild wurde Luxemburg für neutral und unabhängig erklärt sowie die Wahrung sowohl der „immerwährenden Neutralität“ als auch der Unabhängigkeit von Frankreich, Großbritannien, Preußen, Österreich und Russland garantiert.

Anders als im Falle Belgiens wenige Jahrzehnte zuvor hatte diesmal vor allem Preußen auf eine international garantierte Neutralität und Unabhängigkeit Wert gelegt. Nach der Verschlechterung der preußisch-französischen Beziehungen infolge der Luxemburger Krise wollte Bismarck ein französisches Luxemburg in unmittelbarer Nachbarschaft verständlicherweise verhindert wissen. Ohne preußische Truppen und mit geschleifter Festung wäre der Kleinstaat dem französischen Nachbarn jedoch ohne internationale Garantien ziemlich hilflos ausgeliefert gewesen.

Großbritannien hingegen zeigte anders als seinerzeit im Falle Belgiens wenig Engagement. Da die luxemburgische im Gegensatz zur belgischen Frage nicht die kontinentale Gegenküste der Themsemündung betraf, zeigte London wenig Bereitschaft, sich deswegen in einen Krieg ziehen zu lassen. Zudem verfolgte die damalige britische Regierung eine eher isolationistische als interventionistische Politik. Mit dem Reform Act von 1867, einer Wahlrechtsreform, welche die Zahl der Wahlberechtigten glatt verdoppelte, hatte sie im eigenen Land genug zu tun.

Die Briten sorgten deshalb für einen bemerkenswerten Unterschied zwischen den Garantieerklärungen für Belgien und Luxemburg. Während im Falle des Küstenstaates jede einzelne der fünf Großmächte Neutralität und Unabhängigkeit garantiert hatte, handelte es sich im Falle des Binnenstaates nur um eine Kollektivgarantie. Von britischer Seite wurde das in der Weise interpretiert, dass ihr Land nur als Bestandteil des Kollektivs zur Verteidigung von Luxemburgs Neutralität und Unabhängigkeit tätig zu werden brauche. Da aber zu erwarten war, dass eine Verletzung der Neutralität oder Unabhängigkeit Luxemburgs entweder im Interesse Preußens oder Frankreichs lag, war nicht anzunehmen, dass das Kollektiv der Garantiemächte in seiner Gesamtheit sich auf Gegenmaßnahmen würde verständigen können. Der britische Premier Edward Geoffrey Smith-Stanley zog daraus die Schlussfolgerung, dass aufgrund der Kollektivgarantie sein Land bei einer Verletzung der luxemburgischen Unabhängigkeit oder Neutralität zweifellos das Recht habe, Krieg zu führen – aber nicht notwendigerweise die Pflicht. An 14. Juni 1867 erklärte er im Unterhaus: „It would, no doubt, give a right to make war, but not necessarily impose the obligation.“ Mehrmals wurde Bismarck wegen derartiger offizieller Relativierung der Kollektivgarantie zu einem Nichts bei den Briten vorstellig – doch ohne Erfolg.

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass es 1914 ausgerechnet das von Bismarck gegründete Deutsche Reich war, das mit seinem Einmarsch den Londoner Vertrag von 1867 massiv verletzte, und das es das Vereinigte Königreich war, das sich darüber bis hin zum Kriegseintritt echauffierte.

Nachdem der deutsche Nachbar auch im Zweiten Weltkrieg die Neutralität und Unabhängigkeit Luxemburgs ignoriert hatte, wurde 1948 formell die ab 1867 bestehende „immerwährende Neutralität“ aufgehoben. Damit war der Weg in die Nato frei.

„Quality Time“ in den Bergen: Sport und Wellness für die ganze Familie am „Wilden Kaiser“

Dampfbad mit Salzstein

Familien, die die Berge lieben, kommen in den Tiroler Kaiserwinkl. Eine bezaubernde Landschaft am Fuße des „Wilden Kaisers“ lädt zum Wandern und Radfahren, zum Mountainbiken und Golfen ein. Der glasklare Walchsee wird bis zu 24 Grad warm und erwartet die Badenixen, die Surfer, Segler und Wasserskifahrer. Unter blauem Himmel und in frischer Bergluft atmen Groß und Klein kräftig durch und genießen die Sommerfreuden. Das Hotel Peternhof****s in Kössen weiß, was Familien wünschen – spätestens seit Eröffnung der neuen Kinder- und Jugend-Erlebniswelt zählt es zu den Top-Familienhotels in Österreich.

Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche

Die Kinder- und Jugend-Area im Hotel Peternhof ist grandios. Da hält ein Kinderbereich, was er verspricht. Neben einem Aktiv-Park zum Turnen und Spielen, einem stylischen 3D-Kinderkino und einem eigenen Jugendbereich mit einer coolen Lounge und Greenbox sowie Airhockey gibt es eine Kletter- und Boulderwand im Hotel, an der sich Groß und Klein beweisen können. Die Ponys und Haflingerpferde am hoteleigenen Reiterhof freuen sich immer über Besuch von kleinen und großen Tierfreunden. In der top modernen Peternhof-Reithalle mit einer Gesamtgröße von 800 m² sind die Reiter wetterunabhängig. Golfschnuppern und Kinder-Tennis in der Tennis-Schule begeistern die kleinen „Sportskanonen“. Da der Peternhof abseits des Straßenverkehrs liegt, ist er ein wahres Draußen-Spielparadies. Kleine Naturforscher entdecken den Wald und die Pflanzen. Im Kinderschwimmbad mit Piratenschiff steigen die tollsten Wasserschlachten. Im Familiensaunabereich kommen auch die kleinen Gäste in den Genuss der entspannenden Wärme. Bis 14 Uhr können die Kinder zusammen mit ihren Eltern erste Wellnesserfahrungen in der 3.500 m² großen Wellness- und Spawelt sammeln und das Familiendasein genießen. Kinder ab drei Jahre sind im Kinderclub herzlich willkommen. Spielen, basteln, malen und vielfältige Aktivitäten im Freien mit gleichaltrigen Urlaubsfreunden machen den Kleinen jede Menge Spaß. Professionelle Betreuerinnen kümmern sich liebevoll um die jüngsten Gäste. Die Jugendlichen haben selbstverständlich auch ihr Programm. Speziell in den Sommerferien bietet der Peternhof viel Action und Spaß – zum Beispiel beim Rafting, Canyoning und vielem mehr. Zudem werden die Teenager in der Peternhof Beauty-Farm mit altersgerechten Treatments rundum verwöhnt.

Hervorragendes Wellness Resort mit Naturkulisse

Von vielfältigen Wohnwelten über ein beeindruckendes Wellness-, Spa- und Beautyangebot bis hin zu exzellenter Kulinarik und zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten ist der Peternhof im Kaiserwinkl ein Urlaubsziel für alle Generationen. Im Zentrum des Anwesens sind 3.500 m² dem Baden und Salben, dem Saunieren und Massieren, dem Ruhen und Verwöhnen gewidmet. In dem exklusiven Fit-Well-Chalet finden aktive Gäste auf zwei Ebenen modernste Fitnessgeräte. Für Yoga-Liebhaber steht ein heller Yoga-Raum samt Lounge zur Verfügung. Ein optimal eingerichteter Funktionalraum zur Verbesserung der koordinativen Fertigkeiten bereichert das Fitnessangebot am Puls der Zeit. Ein kompetentes Fitnessteam begleitet die Sportler hilfreich und motivierend. Die Badewelt bietet für jedermann das Richtige – vom Sportschwimmbecken mit 20 Metern Länge über diverse Innen- und Außenpools bis hin zum „Piratenland“ für die Kinder. Das osmanische Schwitzbad und das Solebad, die Duschzisterne und ein Rasul, Hamam und Thalasso haben ihren Platz im maurisch-osmanischen Bano Real. Nach echtem Holz, Kräutern und Tannennadeln hingegen duftet es im Tiroler Sauna-Almdorf mit Blocksauna im Freien, Brechelbad, Stubensauna u. v m. Mit einer Extraportion Entertainment zwischen „Heiß & Kalt“ kann der Eventsaunabereich aufwarten. Unbedingt besuchen: Die Finnische Kuglsauna – die formvollendete Variante des Saunierens mit 360 Grad Panoramablick.

Familienhitwochen (07.07.–08.09.19, 28.09.–03.11.19, Anreise Sa., So.)
Leistungen: 7 Übernachtungen, Kinderbetreuung ab 3 Jahre, vielseitiges Kinder- und Jugendprogramm, große Kinderwelt, Kinder-Badelandschaft, ein Entspannungsbad 25 Min., eine Vitalmassage 50 Min. – Preis p. P.: ab 871 Euro, Kinder 0 bis 4 J. Logis frei, 5 bis 7 J. 15 Euro/Tag, 8 bis 11 J. 40 Euro/Tag, 12 bis 16 J. 50 Euro/Tag

Hotel Peternhof****ˢ
Hotel Peternhof Betriebs Ges.m.b.H.
Moserbergweg 60
6345 Kössen/ Tirol

Laue Sommerabende und Gasslfieber in Klausen

Frisch gebackenes Marktbrot

An den Langen Donnerstagen und den „Gasslfieber-Freitagen“ geht in der Künstlerstadt Klausen der Genuss in die Verlängerung. Dann dreht sich alles um typische Eisacktaler Spezialitäten aus Küche und Keller – und im Herbst auch um Köstliches aus Zwetschken und „Birmehl“.

Die vielen kleinen Geschäfte, Gastrostände und Gastgärten der Klausner Altstadt bleiben an den Langen Donnertagen bis spät abends geöffnet. An den „Gasslfieber-Freitagen“ bieten die Gastwirte besondere Aktionen sowie Musik in den mittelalterlichen Gassen der Stadt Klausen. Man trifft sich zum Flanieren, Ausprobieren und Degustieren unter den Erkern, Laubenbögen und Zunftschildern der mittelalterlichen Stadt. Dort italienische Designermode, Schuhe und maritime Delikatessen – da Stände mit Südtiroler Speck, Eisacktaler Weinraritäten, Schüttelbrot oder Rippelen vom Grill. Und auf den Plätzen Live-Musik, die zum Mitsingen und -swingen animiert. Bei der Weinverkostung „In Vino Veritas“ (16.08.18) am Tinneplatz werden die besten Eisacktaler Weine aus dem Keller geholt und unter Kennern beurteilt. Beliebte Treffpunkte für Feinschmecker und Weinkenner sind auch die vielen Traditions- und Genussfeste in Barbian, Feldthurns und Villanders, bei denen es Kostproben aus der bäuerlichen Küche und zünftige Blasmusik gibt.

Herbstgenuss mit Zwetschken und „Kloazen“

Ähnlich gut wie die Trauben wachsen im Südlichen Eisacktal auch die Zwetschken. In aller Munde sind Wein und Grappa, aber auch der „Zweschpeler“. Zu den Barbianer Zwetschken-Wochen prostet man sich mit dem Zwetschken-Schnaps zu und in den Gasthöfen stehen Zwetschkenknödel und -strudel, Kompott, Powidl und das typische Zwetschkenbrot auf den Speisekarten. Es gibt eine Zwetschken-Meile, Exkursionen „ins Blaue“ und ein kerniges Fest zum Abschluss. Den Sommerausklang bestreitet das Künstlerstädtchen Klausen mit dem traditionellen „Gassltörggelen“ (21.09.+28.09.+05.10.19), bei dem die Stadt selbst zur großen Freiluft Törggele Stube wird und das beste aus der traditionellen Südtiroler Törggele Küche und dem Weinkeller geboten wird. Mit Birnen starten Verdings und Pardell in den „Birmehlherbst“ (29.09.19): Früher wurden getrocknete Birnen (Kloazen) aufwändig zu Birmehl vermahlen, als Ersatz für den unerschwinglichen Zucker. Das altbäuerliche Süßmittel ist heute noch die Grundlage für köstliche Rezepte. Die Gastwirte und Vereine laden am eigens dafür eingerichteten Birmehlweg zwischen Verdings und Pardell zum Obstsorten verkosten, Schaukochen und herzhaft Zulangen bei Birmehlnocken, -rouladen und Äpflküchl. www.klausen.it

Sommerfeste in Klausen, Barbian, Feldthruns und Villanders
26.-28.07.19: Feldthurner Dorffest – Feldthurns
08.08.19: Gemeinschaftskonzert – Klausen
16.08.19: In Vino Veritas – Klausen
16.08.19: Dörflfest Latzfons – Klausen/Latzfons
09.–16.08.19: Summergaudi Feldthurns – Feldthurns
31.08.–15.09.19: Zwetschkenwochen Barbian – Barbian
31.08.19: Zwetschkenmeile Barbian – Barbian
08.09.19: Zwetschkenfest Barbian – Barbian
29.09.19: Birmehlherbst Verdings (Sonntag) – Klausen/Verdings
21.09.–28.09.–05.10.19: Gassltörggelen Klausen – Klausen
18.–19.07., 25.–26.07., 01.–02.08., 08.–09.08.19: Lange Abende in Klausen & Gasslfieber – Klausen
Juli/August 2019: Artists in Residence – Klausen Vollpension – Klausen
Juli/August 2019: Sommerkonzerte 4 Musikkapellen – Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders

Tourismusverein Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders
Tourismusverein Klausen Barbian Feldthurns Villanders
Marktplatz 1
39043 Klausen
Tel.: +39/0472/847 424,
info@klausen.it
www.klausen.it

 

 

„Christina von Schweden: Ich fürchte mich nicht – Leben und Lieben einer Unbeugsamen“

Lesung mit Charlotte Ueckert

Christina von Schweden (1626-1689), die Tochter Gustav Adolfs, war 10 Jahre Königin, lebte 30 Jahre in Rom und dazwischen insgesamt 4 Jahre in Hamburg, immer bemüht um die ihr vertraglich zugesicherten schwedischen Finanzen. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass der Westfälische Friede 1648 den 30-jährigen Krieg beendete. Nach ihrer Abdankung konvertierte sie zum Katholizismus, führte ein rastloses Leben auf Reisen durch Europa, versuchte Papstwahlen zu beeinflussen und bewarb sich sogar um neue Königsämter. Dabei brachte ihr ein befohlener Mord die Ächtung der europäischen Königshäuser ein. Alles saß sie eigensinnig aus. Berühmt wurde sie als Kunstmäzenin.
Dieses farbige Leben einer Frau, die „keines Mannes Acker“ sein wollte, stellt Charlotte Ueckert in ihrem Buch dar.

Kurzprosa und Gedichte

Außerdem wird Charlotte Ueckert Kurzprosa und Gedichte vortragen aus ihren Büchern Nach Italien und Die Fremde aus Deutschland.

Charlotte Ueckert studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Kunstgeschichte, war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in den Bereichen Exil- und Nachkriegsliteratur, freiberufliche Lektorin und Dozentin und ist jetzt freie Autorin. Sie lebt in Hamburg und veröffentlichte mehrere Lyrikbände, Reiseessays und Biografien, u. a. Paula Modersohn-Becker, Rowohlt 2007.

Im Pop-Verlag erschienen Erzählungen, wie Nach Italien, 2012, auch Gedichtbände, wie Einstimmen, 2015, oder Die Fremde aus Deutschland, 2017, und ein neuer Band 2019. Ihre Gedichte sind ins Persische, Polnische, Rumänische und Spanische übersetzt worden.

Sie ist u. a. Mitglied beim PEN-Zentrum Deutschland und Ehrenmitglied in der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge.

Montag, 27. Mai 2019, 19.30 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, Bauhüttensaal (Raum 204), Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Eintritt 6 €, Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung frei.
Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich, Karten nur an der Abendkasse.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Website der Hamburger Autorenvereinigung: www.hh-av.de

Alles im grünen Bereich

Dampfbad mit Sandstein

„Waldfriede“ ist genau das, was Urlauber im Hotel Waldfriede**** im Tiroler Zillertal – genau gesagt in der waldreichen Gebirgslandschaft von Fügenberg – erleben. Klare Bergluft, eine wunderschöne Aussicht über das Tal und zahlreiche Wander- und Bikemöglichkeiten direkt vor der Hoteltür sind der erfrischende Mix von Urlaubstagen im höchstgelegenen Ort der ersten Ferienregion Fügen-Kaltenbach. Die Gastgeberfamilie Erlebach hat sich den Logenplatz im Zillertal ausgesucht. Sie verwöhnt ihre Gäste mit exklusiver Wellness, einer Feinschmeckerküche und einer belebenden Mischung aus Aktivurlaub und traumhafter Entspannung. Fügenberg ist ein Geheimtipp für Ruhesuchende und Naturfreunde. Jeden Freitag von Juni bis September findet auf der Panoramaterrasse vom Hotel Waldfriede das Grillen über den Dächern von Fügen mit Live-Musik statt. Die Hotelbar in der gemütlichen Lounge lädt zu einem munteren Abend ein.

Zu schön, um nicht hinauszugehen

Saftige Bergwiesen mit duftenden Kräutern, atemberaubende Gipfelblicke und glasklare Bäche prägen die Landschaft rund um das Hotel Waldfriede. Da hält es keinen Wanderer und keinen Biker – sie starten beim Hotel hinaus in die Natur, um die Schönheit dieser einzigartigen Region zu entdecken. Auf unzähligen Wanderwegen und Bikestrecken in allen Schwierigkeitsgraden sind die Sommersportler unterwegs. 1.200 Kilometer Bikestrecken lassen vom gemütlichen Familienradler bis hin zum Profibiker alle Radfahrerherzen höherschlagen. Das Wanderwegenetz umfasst 1.400 Kilometer und 150 urige Hütten und Jausenstationen säumen die Wege der Bergaktiven. Mit den neun Zillertaler Sommerbergbahnen geht es bequem hinauf in aussichtsreiche Höhen. Das Hotel Waldfriede liegt direkt an der Spieljochbahn. Vier Kilometer vom Hotel entfernt genießen die Golfer am Golfplatz Uderns ihr Spiel vor einem beeindruckenden Bergpanorama. Der 18-Loch-Meisterschaftsplatz ist ein Highlight unter den österreichischen Golfplätzen. Neben modernsten Unterrichtseinrichtungen bietet die Golfschule mit professionellen Lehrern für Anfänger sowie für Profis Golfunterricht auf höchstem Niveau. Das Hotel Waldfriede ist ein Partnerhotel des GC-Zillertal/Uderns. Gäste erhalten ermäßigte Kurspreise und haben weitere Vorteile. Die Zillertal Aktivcard ist der ideale Begleiter für alle, die das Zillertal von vorne bis hinten genießen möchten. Sie ist Ticket für Bergbahn, Bahn und Bus sowie Eintritts- und Ermäßigungskarte zu vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zugleich und im Hotel Waldfriede gegen Gebühr erhältlich.

Entspannen und nichts tun

Für beste Erholung ist gesorgt in der einzigartigen Panorama-Wellnessoase mit Hallenbad, Kräuter-Zirben-Sauna, Finnischer Sauna, Infrarotkabine und Dampfbad. Bei einer wohltuenden Massage oder Beautybehandlung lassen sich Gäste des Hotels Waldfriede von Kopf bis Fuß verwöhnen.

Hotel Waldfriede
Hotel Waldfriede**** Ernst Erlebach GmbH & Co KG
Waldfriedenweg 4
A-6264 Fügenberg

Imposante Bergerlebnisse am Arlberg – Auf der Spur großer und kleiner Natursensationen

Sauna mit Ausblick

Der Arlberg hat immer Saison: Sommer wie Winter kommen Erholungsuchende in die weltberühmte Bergregion, um sich in imposanten Naturlandschaften zu erholen, zu bewegen und frei durchzuatmen. Sportbegeisterte Urlauber schätzen die einzigartige Aktivregion ebenso wie Familien und gemütliche Outdoor-Genießer. Die Wanderer schöpfen in allen Höhenlagen aus dem Vollen. Dank der Bergbahnen, die auch im Sommer in Betrieb sind, ist es ein Leichtes, aussichtsreiche Höhen zu erobern. St. Anton ist ein perfektes Revier für Rennradfahrer, Mountainbiker und E-Biker. Unter den Kletterern genießt der Arlberg einen hervorragenden Ruf. Selbst die Golfer frönen inmitten der Berge ihrem Sport. In prominenter Lage verwöhnt das Hotel Kösslerhof**** in St. Anton die Gäste. Das kleine, feine Wohlfühlhotel mit viel Tiroler Charme ist eine moderne, gemütliche „Homebase“ für einen unvergesslichen Bergsommer. 15 Zimmer und eine Juniorsuite bieten jeden erdenklichen Komfort – und noch eine Portion Luxus dazu: eine Panorama-Saunalandschaft mit einem herrlichen Blick in die Bergwelt, ein Restaurant für Feinschmecker, eine coole Hotel-Bar und eine aussichtsreiche Sonnenterrasse.

Gemacht für Genießer des Arlberger Bergsommers

Der Kösslerhof verspricht Wohnkomfort am letzten Stand der Dinge. Die Juniorsuite ist 36 m² groß. Ebenso großzügig wurden die Doppelzimmer mit fast 30 m² und die Einzelzimmer mit 16 m² gestaltet. Traumhaft schön fangen alle Zimmer den Blick auf die imposante Arlberger Bergwelt ein. Hochwertige Boxspringbetten zählen ebenso zur exklusiven Ausstattung wie Gesundheitskissen auf Wunsch. Alle Zimmer sind im ländlich modernen Stil eingerichtet und versprühen angenehme Wärme und Wohlbefinden. Vom Verwöhnfrühstück über pikante und süße Köstlichkeiten am Nachmittag bis zum Fünf-Gänge-Wahl-Menü aus regionalen, saisonalen und frischen Produkten werden die Feinschmecker kulinarisch verwöhnt. Erlebnisreiche Tage klingen bei einem Drink und guter Stimmung an der Hotelbar aus. Wellness ist im Saunabereich Programm. Von der Finnischen Sauna schauen Genießer hinaus ins Stanzertal, von der Tee- und Saftbar schweift der Blick ins Verwalltal. Auch der Ruheraum hat die Berge im Visier. Die Biosauna hüllt das Saunaerlebnis in bunte Farben. Dazu kommen Infrarotkabine, Erlebnisduschen und eine Dachterrasse, die einem die Welt zu Füßen legt. Auf Anfrage können wohltuende Massagen gebucht werden.

Der Kösslerhof ist ein Vorreiter in Sachen grüne Energie. Das gesamte Hotel wurde mit einer Infrarotheizanlage ausgestattet. Den dafür benötigten Strom liefert umweltfreundlich das St. Antoner Wasserkraftwerk – lokal und ökonomisch. Das Warmwasser wird im Kösslerhof ebenfalls mit Ökostrom aufbereitet. Den Gästen steht eine Ladestation für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

Genießer setzen alles auf eine Karte

Von der ersten bis zur letzten Urlaubsminute sind für Gäste des Kösslerhofs viele Arlberg-Highlights inklusive. Die kostenlose Sommerkarte berechtigt beispielsweise, einen Tag lang die Bergbahnen frei zu nutzen, gewährt einmal freien Eintritt ins Schwimmbad, öffnet Tür und Tor zu geführten Wanderungen und E-Bike-Touren, zu Bogenschießen und Yoga, zu Greenfee und Fackelwanderungen, zu Kinderprogramm, den Bussen zwischen Landeck und St. Christoph u. v. m. Ein geringer Aufpreis macht aus der Sommerkarte die Premiumkarte für drei, fünf oder sieben Tage mit noch mehr Leistungen.

Top-Termine

Wer im Kösslerhof wohnt, genießt die Ruhe der Berge, ohne die Top Events der Region zu versäumen: 27. Juli 2019 Arlberger Jakobilauf (Halbmarathon), 28. bis 31. August 2019 Bergfilmfest „Berge, Menschen, Abenteuer“, 05. bis 08. September 2019 Yoga Festival St. Anton u.v.m. www.koessler-hof.com.

Ausstattung im Kösslerhof
15 liebevoll eingerichtete Komfort-Zimmer und 1 Juniorsuite
Safe, Fön, Badeschlappen, Hotelkosmetik
Leihbadetasche mit Leihbademantel und Saunatücher
Kissenmenü und Allergiker Bettwäsche auf Wunsch
Panorama-Saunalandschaft
Dachterrasse mit Sonnenliegen
Restaurant inkl. gemütlichem Barbereich
Umkleide mit Dusche + Kofferraum bei Check-in und Check-out-Tagen
Sonnenliegen auf der Hotelterrasse
Hotellift bis zur Panorama-Saunalandschaft
Gratis Parkplätze direkt beim Haus
Ladestation für E-Fahrzeuge
Waschstation für Motorräder und Fahrräder
WLA

KÖSSLERHOF ****
Kösslerhof GmbH
Mooserweg 1
6580 St. Anton am Arlberg

Leicht wandern auf Rauriser Themenwegen und Almen

Beim Trailrunning

Altes Goldgräbertal und Juwel im Nationalpark Hohe Tauern: Das 30 Kilometer lange Salzburger Raurisertal mit seinen fünf Seitentälern zählt zu den ursprünglichsten Hochtälern in den Alpen. Wasser, Gold und Greifvögel prägen seine Welt bis heute.

Rauris ist die größte Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern – und eine voller Schätze: Die Kitzlochklamm am Taleingang zählt zu den gewaltigsten Schluchten in den österreichischen Alpen. Die fünf Rauriser Seitentäler bergen ursprüngliche Almenlandschaften, Mineralien des Tauernfensters und Gletscher. Das Seidlwinkltal war einst Hauptroute für den Saumhandel über die Alpen. Im Krumltal sind Steinadler, Bart- und Gänsegeier in freier Wildbahn anzutreffen. Im Talschluss Kolm Saigurn liegt der Rauriser Urwald mit seinen über 80 dunklen Moortümpeln, Sturzfichten, Zirben, saftig grünen Moosen und romantischen Lichtungen. Im Hüttwinkltal taucht man in die Zeit der Goldgräber ein. Und am Sonnblick (3.106 m) im Talschluss thront Europas höchstes ganzjährig betriebenes Observatorium.

Alles plätschert im Tal der Quellen

300 natürliche Quellen, 60 Brunnen und -tröge, Kneipp- und Wasserspielplätze gibt es im Raurisertal. Wo man auch unterwegs ist, fast überall wird man vom Glucksen, Plätschern, Prasseln und Tosen begleitet. Im Seidlwinkltal gibt es einen eigenen Wasserinformationsweg, auf dem es um die „klare Sache“ geht. Im Sommer werden regelmäßig (jeden Montag) geführte Exkursionen mit Nationalpark-Rangern in den Rauriser Urwald organisiert. Besonders sehenswert sind das Biotop „Rauriser Urquell“ und das „Waldgeheimnis“. Dahinter verbirgt sich ein kleiner Waldsee, der von einem Tag auf den anderen – auf geheimnisvolle Art – einfach verschwindet und wiederkommt. Berauschend schön ist der Wasserfallweg in Kolm Saigurn. Vom Naturfreundehaus führt ein leichter, 2,8 km langer Rundwanderweg an insgesamt 5 imposanten Wasserfällen vorbei. Mit nur 200 Höhenmetern ist der Rundwanderweg perfekt geeignet für die ganze Familie. Am Goldwaschplatz Bodenhaus und an den Natur-Kneippanlagen umspielt das kalte Gebirgswasser die Beine. Seine geballte Kraft entwickelt es in der Kitzlochklamm bei Taxenbach. Knapp vor der Mündung in die Salzach, gräbt sich die Rauriser Ache seit Jahrtausenden in den schimmernden Kalkschieferstein ein und hat eine der schönsten Schluchten in den österreichischen Alpen geschaffen. Von Mai bis in den Oktober kann man die Kitzlochklamm bis zur Embacher Wallfahrtskirche Maria Elend durchwandern. Dort angekommen, hat man noch immer das Tosen in den Ohren, welches das Wasser beim Durchströmen der Felsengen erzeugt.

Auf der Suche nach dem Tauerngold

Über 1.000 Jahre lang wurde in Kolm Saigurn am Fuße des Hohen Sonnblicks nach Tauerngold geschürft. Das Tauerngold begründete so wie das Salz lange Zeit den Reichtum und die Macht der Salzburger Erzbischöfe. Zur Blütezeit des Bergbaues im Raurisertal kamen zehn Prozent des weltweiten Goldvorkommens aus den Goldbergen zwischen dem Gasteiner- und dem Raurisertal. Die Goldgräber-Ära endete erst 1929 und hinterließ bis heute Spuren: Gewerkenhäuser im Markt, Knappenhäuser, Stollen und Ruinen des Bremser- und Radhauses in Kolm Saigurn. Im Talmuseum wurde dem letzten Gewerken im Raurisertal ein eigener Platz eingeräumt: Ignaz Rojacher (1844–1891) war ein Pionier, der elektrisches Licht, Telefon und die ersten Skier ins Tal brachte – und das Wetterobservatorium auf den Hohen Sonnblick. Heute sollen laut Schätzungen noch rund 120 Tonnen des edlen Metalls in der Goldberggruppe lagern. Dieses Wissen spornt kleine und große Schatzsucher an, das Edelmetall unter fachkundiger Anleitung an zwei Goldwaschplätzen herauszufiltern: beim Original Goldwaschplatz Bodenhaus können kleine und große Schatzsucher feine Goldflitter aus der Hüttwinklache waschen. Die Goldwaschanlage Heimalm, mit 2 Meter hohem Wasserrad und Mineralienwelt, ist an der Mittelstation der Rauriser Hochalmbahn angelegt.

Im Krumltal sammeln sich die Geier

In Europa waren sie bereits ausgestorben, als man sich 1986 entschloss, die Bartgeier im Raurisertal wieder anzusiedeln: Die majestätische Tiere werden bis zu 1,25 Meter lang und haben bis 2,9 Meter Flügelspannweite. Damit zählen sie zu den größten Greifvögeln Europas und zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Ihr Gefieder ist von weiß über rostrot bis grauschwarz, an der Kehle sitzt der namensgebende Bart. Wer eines der prächtigen Exemplare erspäht hat, vergisst es so rasch nicht wieder. Die Chance darauf hat man im Rauriser Krumltal. Dort finden sich alljährlich im Sommer bis zu 30 Bartgeier ein. Die Moosenwand und die Rotwand zählen zu den wenigen Plätzen in den Hohen Tauern, in denen die Geier noch ihre Schlafplätze haben. Interessierte wandern mit einem Nationalpark Ranger auf dem Lehrweg „Könige der Lüfte“ jeden Mittwoch ins Tal der Geier und lassen sich die Plätze zeigen. Dabei können immer wieder auch Gänsegeier und Steinadler beobachtet werden. Viel über die Lebensgewohnheiten der Greifvögel erfahren Interessierte in der interaktiven Museumsausstellung „Könige der Lüfte“ in Wörth. Noch näher ran an die Könige der Lüfte, an Adler, Eulen und Falken kommen Besucher an der Greifvogelwarte auf der Hochalm. Zu den spektakulären Flugvorführungen gelangt man ganz einfach mit den Rauriser Hochalmbahnen.

Nationalpark Rangerwanderungen – kostenlos mit der Rauriser Gästekarte (Juli und August)
Mo:
Wanderung durch den Rauriser Urwald
Mi: Wanderung ins Tal der Geier

Tourismusverband Rauris
Sportstrasse 2
5661 Rauris