Bundesverdienstkreuz für Rosemarie Fiedler- Winter

Text: Dr. László Kova

Ein Vierteljahrhundert war sie eine Kämpferin als Vorsitzende für die Hamburger Autorenvereinigung. Und das alles ehrenamtlich. Ihr konsequentes und zielorientiertes Management brachte erfolgreiche Früchte: Zahlreiche literarische Veranstaltungen, Lesungen, Buchveröffentlichungen und Auslandskontakte kennzeichnen den Weg der 25 Jahre langen Aktivität der studierten Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie sei selber die Hamburger Autorenvereinigung,  behauptete die Kultursenatorin Dr. Dana Horákova in ihrer Begrüßungsrede in der Katholischen Akademie und überreichte ihr im Namen desBundespräsidenten das Bundesversdienstkreuz.

Fiedler Rosemarie -Winter und Dr. Dana Horákova
Foto: Dr. László Kova

Siegfried Lenz                                                    Sibille Brenner
Foto: Dr. László Kova                                                Foto: Dr. Harald Brenner

Siegfried Lenz, der prominenteste Schriftsteller der Vereinigung, wertete die Person von Rosemarie Fiedler-Winter als „Glücksfall für die Hamburger Autorenvereinigung“.

Gerlind Fischer-Diehl pries die erfolgreiche Leistung der ersten Vorsitzenden. Sibille Brenner hielt einen humoristisch-satirischen Monolog über Literatur, Literaten und Leser von heute, der mit großem Beifall gewürdigt wurde.

Gino Leineweber, Dr. Dana Horákova, Rosemarie Fiedler-Winter
Foto: Dr. László Kova

Für die kontinuierliche literarische Weiterentwicklung der ersten 25 Jahre sorgt in der Zukunft Gino Leineweber (59), der neue Vorsitzende der Autorenvereinigung. Er kündigte an, dass es weiterhin auch Lesungen, literarische Salons, Buchveröffentlichungen, literarische Reisen und eine Öffnung zur Welt durch eine vereinseigene home page geben werde.

Dipl. Ing. Hartmut Pagenkopf Ehrenbürgermeister

Text und Foto: Dr. László Kova, Freier Fachjournalist

„Unter Ihrer tatkräftigen Leitung wurde in Ihrer Gemeinde Beachtliches geleistet.

Sie haben sich mit großen persönlichen Einsatz gegen die Flughafenplanung und für die Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur eingesetzt. Besonders vorzuheben sind, die Schaffung des Gemeindezentrums, wichtige Versorgungs- und Entsorgungssysteme, der Erhalt und Ausbau der Grundschule. Dank Ihrer geschickten Verhandlungsführung haben Sie für Ihre Gemeinde erhebliche finanzielle Vorteile ausgehandelt.

In überörtlichen Gremien haben Sie die Interessen Ihrer Gemeinde überzeugend vertreten.

In Anerkennung Ihrer 20jährigen erfolgreichen Tätigkeit hat die Gemeindevertretung von Bokholt-Hanredder beschlossen, Ihnen zur Verabschiedung die Ehrenbezeichnung

EHRENBÜRGERMEISTER zu verleihen.“

K.H. Rühe                                                  B. Tietjen                                         R. Sanchez(Bürgermeister)                                (1.stellv. Bürgermeister)                         (2. stellv.Bürgermeister)

Ukraine -2005-Januar

Von Dr. Ferenc Horvath
Die Prachtstrasse von Kiew, die Kreschtjatik ist immer noch blockiert. Man müsste es sich ungefähr so vorstellen, als ob in Berlin der Kurfürstendamm gesperrt wäre, und das für mehrere Wochen.  Die Autofahrer schimpfen nicht, die Mehrheit  führt mit sich sowieso eine orange Fahne mit der Aufschrift „TAK“ mit sich mit. Ob ein Mercedes ,ein Lexus oder ein Lada oder Tavrija, dort scheint das Volk heute vereint zu sein. Die Leute haben etwas Gemeinsames nach mehreren bitteren Jahren:
Eine eigene Revolution!

So wird die Massenbewegung in Kiew liebevoll genannt, die „orange Revolution“. Die Begeisterung ist allgegenwärtig und unübersehbar. Ob in den  Kiosks , ob bei den Straßenverkäufern an den Maidan – den eigentlichen Hauptplatz von Kiew,  die neue orange Relikvien werden überall zum Kauf angeboten und finden ebenfalls Abnehmer in großen Zahlen. Politische Werbeartikel aller Art, manche in minderwertiger Qualität, manche ganz ansehnlich, aber alle professionell dargeboten und vor allem; präsent. „Ukraine -2005-Januar“ weiterlesen

Wachstumsmotor Automobilindustrie Ostdeutschland

Von Renato Diekmann

Die Anfänge der ostdeutschen Automobilindustrie gehen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. In den für damalige Verhältnisse bereits hoch entwickelten Industrieregionen im Raum Berlin, Sachsen und Thüringen finden sich die Ursprünge der ostdeutschen Automobilproduktion und der damit verbundenen Zulieferindustrie. Bereits die Automobilbauer Horch, Audi, DKW und Wanderer schlossen sich 1932 zur „Auto-Union AG“ mit Sitz in Sachen zusammen. Hier wurde der erste frontgetriebene PKW der Welt produziert und kann als ein herausragendes Beispiel für die Innovations- und Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Automobilindustrie vor dem Zweiten Weltkrieg angesehen werden. „Wachstumsmotor Automobilindustrie Ostdeutschland“ weiterlesen