„Die ENG“ am Ahornboden ist neueröffnet: Ein Naturerlebnis, das seinesgleichen sucht

Ansicht des Hotels mitten im Grünen (Die ENG)

Die Kenner schwärmen. Für sie zählt der Ahornboden im Naturpark Karwendel zu den schönsten Plätzen in den Alpen. Direkt am Großen Ahornboden, dort wo mehr als 2.000 uralte Ahornbäume wachsen, hat „Die ENG“ neueröffnet. In dem Naturhotel sind auf drei Etagen neue Ahornzimmer entstanden. Gemütlich, traditionell, dabei modern mit klarem Design. Viel Holz, natürliche Materialien, kuschlige Decken und Kissen schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Das Restaurant hat einen neuen Anstrich bekommen. Im Vitalbereich warten größere Ruhebereiche auf die Wellnessgenießer. Auch die E-Tankstelle am Haus ist neu. In der ENG geht es ganz viel ums Wandern und Biken. Dreimal in der Woche marschieren die Bergwanderführerinnen mit den Gästen in die Berge.

Die Gastgeberinnen in der ENG sind echte Bergfexe. Mitten im Karwendel bieten sie geführte Wander- und Bergtouren an, abgestimmt auf die Kondition der Gäste. Da kann es schon mal acht Stunden hoch hinaus gehen, aber es darf auch eine gemütliche Genusswanderung über Wiesen und durch Wälder sein. Wandern im Engergrund, Gämsen beobachten, dem Pfiff der Murmeltiere nachsteigen, sich stolz am Gipfelkreuz „Berg Heil“ wünschen, das ist höchster Naturgenuss. Der Ahornboden ist ein Naturdenkmal. Die Hochebene liegt auf 1.200 Metern Höhe. Grüne Almwiesen, die hohen Bergahorne und graue Felsen bilden eine malerische Kulisse. Wer in der ENG wohnt, der erlebt ein umfangreiches Bewegungsprogramm in der Natur: Walking am Morgen, Themenwanderungen mit Erlebnishöhepunkten, Mountainbiken, Yoga-Wochenenden u. v. m. Der Bergurlaub ist perfekt organisiert – von der Wanderausrüstung zum Ausleihen bis zum Sportlerfrühstück. Für Hotelgäste gibt es kostenlos Mountainbikes und Kinderfahrräder zum Ausleihen. Für 18 Euro pro Person und Tag kann man sich die KTM E-Bikes ausleihen. Dazu stehen zwei neue E-Bikes mit Tube Akkus um 35 Euro pro Tag bereit.

Im Vitalbereich regenerieren die Wanderer und Biker. In der neuen Sauna, in der Dampfgrotte mit Entspannungs-Whirlwanne und im Panorama-Ruheraum klingen ENG-Tage herrlich aus. Erfrischung ist hier die natürlichste Sache der Welt: Einfach in den klaren Rissbach springen, der an der ENG vorbeifließt. Ein unbeschreibliches Gefühl. Auch der schöne Sylvensteinsee ist nur 20 Minuten entfernt. Die Liegen auf der Sommerwiese stehen für ein Schläfchen unter freiem Himmel bereit.

„Die ENG tut gut“, ist zu lesen. Und das stimmt. Der Natur kann man wohl kaum näher sein. Melanie und Carina, die beiden Gastgeberinnen, verstehen es, an diesem magischen Platz einen Ort der Begegnung und der Freundschaft zu schaffen, der erfrischender nicht sein könnte.

Die Eng
Alpengasthof & Naturhotel
Melanie Schwarzenberger
Carina Pfurtscheller-Kofler
A-6215 Hinterriss, Straße Eng 1+2
Tel.: +43/(0)5245/231
E-Mail: info@eng.at
www.eng.at

Manifest der deutschsprachigen Ikigai-Lyrik

Laotse, chin. Philosoph
Foto: Gontran Peer

Unsere Gegenwart ist die Zeit der geistig-seelischen Wende, für jeden von uns daher auch lebensentscheidend. Die Spiritualität findet im Alltag und im Leben jedes einzelnen Menschen jene Aufmerksamkeit, die diese Welt ins Positive verändern wird.

Das wahre Leben kennt nur Gegenwart, Harmonie, Licht, Liebe, Glückseligkeit, Wahrheit und Unschuld. Das wissen wir Menschen – egal, wo wir uns auf diesem Planeten befinden. Wir Menschen haben all das sogar in unseren Seelen gespeichert, wollen es allerdings nicht immer oder nur teilweise wahrnehmen und wahrhaben und vor allem nicht in die Tat umsetzen.

Deshalb sollte es wieder zur prioritären Aufgabe aller Kunstbereiche werden, Hilfe zu leisten und die Menschen auf die spirituellen Werte des Lebens hinzuweisen. Demzufolge spricht sich jetzt der Urheber dieses Manifests ganz klar für das Ikigai als Ziel eines kollektiven Glücks aus.

Eine japanische Lebensphilosophie

Das Ikigai ist eine japanische Lebensphilosophie, und Ziel des Autors dieses Manifests ist es, auch für die deutschsprachige Lyrik den japanischen Namen IKIGAI zu übernehmen.

Ikigai ist ein japanisches Wort und bedeutet auf Deutsch so viel wie Lebenssinn, Freude oder Wert des Lebens. “Iki” bedeutet Leben und “gai” Wert. Ikigai ist auch bewusste Wahrnehmung sowie Selbstfindung und Selbstverwirklichung jenes Wesens, das man selbst ist.

Im Wort Ikigai ist schon alles enthalten, wonach der Mensch streben und auch suchen sollte: das eigene und das kollektive Glück.

Die Suche nach dem Ikigai ist ein Prozess innerhalb einer Vielfalt von Existenzen.

Die Ikigai Lebensphilosophie will sich jetzt ganz sicher nicht zufällig im deutschen Sprachraum verbreiten, sondern aus der bereits genannten spirituellen Notwendigkeit des einundzwanzigsten Jahrhunderts heraus.

Das Ikigai will sich als literarische, aber noch mehr als spirituelle Strömung der japa- nischen Kurzlyrik in deutscher Sprache durchsetzen. Es ist deshalb also nicht nur eine lyrische Gattung oder Form, sondern eine Lebenseinstellung, ein Lebensweg und ein Lebensauftrag, welche sich einiger japanischen Kurzlyrikformen und Kurzlyrikgattungen bedienen.

Das Ikigai bezieht sich vor allem auf die japanischen Lyrikformen und Gattungen wie Haiku, Senryu, Haibun, Haiga und Tanka, die im deutschen Sprachraum seit dem zwanzigsten Jahrhundert – sei es in japanischer Sprache als Original, als auch in deutscher Sprache als Übersetzung oder als Neuschaffung – in Erscheinung treten.

Ikigai ist nichts Geringeres als das allumfassende essenzielle Thema, um welches sich das ganze Leben dreht.

Ikigai ist also ein Sammelbegriff. Alle in diesem literarischen Manifest genannten japanischen Lyrikgattungen und Formen in deutscher Sprache dienen dem Ziel des kollektiven Glücks und werden hier deshalb als Ikigai bezeichnet.

Alles ist und hat Ikigai

Der Verfasser des Manifests will sogar von der grundlegenden Erkenntnis ausgehen: Alles ist und hat Ikigai, und jeder ist und hat Ikigai.

Die deutschsprachige Ikigai Kurzlyrik nach japanischem Vorbild will nach dem Wert des Lebens, also nach dem kollektiven Glück suchen und in diesem Zusammenhang und Kontext an die japanische literarische Blütezeit in der Edo-Periode anknüpfen.

Religionen, Philosophien und Denkweisen wie Shintoismus, Taoismus, Konfuzismus, Buddhismus und vor allem Zen-Buddhismus sollen das deutschsprachige Ikigai unterstützen.

Die deutschsprachigen lyrischen Ikigai Dichtungen nach japanischem Vorbild sind einerseits ausgesprochen der japanischen Tradition verpflichtet, andererseits aber auch der japanischen Moderne.

Da für jeden Ikigai-Dichter der Ausgangspunkt seiner Lyrik seine gegenwärtig geistig-seelische Ebene ist und das Ikigai sein sich gesetztes Ziel, darf die deutsch-sprachige Ikigai Dichtung nicht als spirituell vollkommenes Werk verstanden werden.

Der Frosch ist in Japan ein Glücksbringer.
Foto: Gontran Peer

Dem Ikigai-Dichter muss es darum gehen, dass die Natur, die Umwelt sowie die Mitmenschen an seinem Alltag sowie an seinem inneren Leben vollkommen teilhaben können – um zu erreichen, dass er in einem immer umfassenderen Bewusstseinzustand die Freiheit des Geistes, also das Glück schrittweise für sich findet und es dann anderen Menschen weitergeben kann.

Der verantwortungsvolle Auftrag sowie die besondere, große Aufgabe des Ikigai-Dichters besteht darin, seine Leser sowie Zuhörer durch seine Lyrik schrittweise zum geistig-seelischen Glück zu verhelfen.

Das ist die Gegenwart, das ist die Wende. Es lebe hoch die Gegenwart – und hoch lebe die Wende!

Ebenda im einundzwanzigsten Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunderts