Fremdgehen erlaubt – Neues Kulinarik-Konzept im Hotel Al Plan

Leckere Köstlichkeiten (Hotel Al Plan)

B&B&B heißt ab Ostern das neue Kulinarik-Konzept im Hotel Al Plan am Südtiroler Kronplatz. Beste Betten, berauschendes Frühstück, begeisternder Genuss ist die Devise von noch mehr kulinarischen Highlights. Nicht mehrgängige Abendessen zu fixen Essenszeiten, sondern ausgewählte Genusshighlights „in & out“ machen den Urlaub kulinarisch höchst flexibel. Dem Hotel treu bleiben oder genüsslich fremdgehen – der Gast hat die Wahl. 

Ohne Blick auf die Uhr den Urlaubstag auf sich zukommen lassen. Jeden Augenblick machen, worauf man Lust hat. Mal mittags deftig auf der Alm zugreifen und abends eine Kleinigkeit im Al Plan essen, mal tagsüber leicht bleiben und abends ausschwirren. Im Umkreis von wenigen hundert Metern rund um das Hotel befinden sich Steakhouse und Restaurant, Trattoria, Osteria und Pizzeria. In rund 30 Autominuten liegen zwei Michel-Sterne-Restaurants.

Im Hotel Al Plan sollen Gäste wieder auf ihre innere Uhr hören können. Freisein von Wecker, To do und jeder Verpflichtung, das ist Urlaub. Morgens serviert das Al Plan ein „Frühstück mit Verlängerung“ von 7.30 bis 10.30 Uhr. Tagsüber gibt es jederzeit frisches Obst und Säfte, Naturwasser und Mineralwasser aus den Dolomiten, Tee und Obst im Wellnessbereich und am Rooftop. Von 15 bis 18 Uhr snacken Hungrige am Buffet „dolce & salato“ – alles inklusive.

Darüber hinaus gibt es im Al Plan noch allerlei Köstliches gegen Bezahlung. Wer möchte, bucht im Sommer einmal wöchentlich einen Grillabend auf der Almhütte des Al Plan dazu. Köstliches Fleisch kommt auf den Grill, dazu knackige Salate und alles, was ein herrliches BBQ ausmacht. Die „Kleine Karte“ ist immer zur Stelle für den Extra-Genuss mit Südtiroler Marende, mit Almkäse, Bauerntoast, Tramezzini und vielem mehr. Für das „kulinarische Fremdgehen“ hat das Al Plan viele gute Tipps.

“Bei uns ziehen Sie die Handbremse, Sie verlangsamen Ihre Gedanken, halten die Zeit an und stellen den Alltag hinten an“, so beschreibt Maurizio das „Al Plan-Feeling“. Am Roof Top entspannen seine Gäste im neuen 17×3,5 Meter großen, ganzjährig beheizten Panorama-Infinity-Outdoor-Pool. Im Sommer gibt es das Sonnendeck „La Spiaggeta delle Dolomiti“ – einen Strand mit feinem Meeressand und Strandliegen zum Genießen. Finnische Sauna und Infrarotkabine, Whirlpool und Ruheraum, Massagen und Kosmetik ebnen den Weg zur inneren Mitte. Theodora und Maurizio lieben die Ruhe der Natur und die Stille in sich. Von ihrer Zufriedenheit und Gelassenheit nimmt man gerne ein Stück mit nach Hause. Vielleicht findet die Idee, sich dann und wann „Offline-Time“ zu gönnen, auch Einzug in den Alltag. Denn in den Zimmern des Al Plan gibt es zwischen 23 und 6 Uhr kein WLAN, der Erholung zuliebe (24 Stunden WLAN in der Lobby).

Vom Al Plan aus locken gemütliche Spaziergänge im Tal, Almwanderungen zu bewirtschafteten Hütten, Bergerlebnisse, Wanderfreuden auf dem Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 und Gipfelstürme auf Klettersteigen. Naturbegeisterte tauchen in die Sagenwelt der Fanes ein, blicken auf die majestätischen Dolomitengipfel und sind der Natur ganz nah. Wer gerne radelt, schwingt sich aufs Bike. Mit dem Citybike geht es nach Pederü und zur Spiaggetta, auf dem Mountainbike strampeln Radfahrer auf die Almen in den Naturparks oder auf der Downhillstrecke am Kronplatz bergab. Die genialen Dolomitenpässe erobert man am besten mit dem Rennrad.

Hotel Al Plan
I-39030 St. Vigil in Enneberg, Ciasè Straße 11
Tel.: +39 0474 501025
E-Mail: info@alplan.at
www.alplan.it

Manifest der deutschsprachigen Ikigai-Lyrik

Laotse, chin. Philosoph
Foto: Gontran Peer

Unsere Gegenwart ist die Zeit der geistig-seelischen Wende, für jeden von uns daher auch lebensentscheidend. Die Spiritualität findet im Alltag und im Leben jedes einzelnen Menschen jene Aufmerksamkeit, die diese Welt ins Positive verändern wird.

Das wahre Leben kennt nur Gegenwart, Harmonie, Licht, Liebe, Glückseligkeit, Wahrheit und Unschuld. Das wissen wir Menschen – egal, wo wir uns auf diesem Planeten befinden. Wir Menschen haben all das sogar in unseren Seelen gespeichert, wollen es allerdings nicht immer oder nur teilweise wahrnehmen und wahrhaben und vor allem nicht in die Tat umsetzen.

Deshalb sollte es wieder zur prioritären Aufgabe aller Kunstbereiche werden, Hilfe zu leisten und die Menschen auf die spirituellen Werte des Lebens hinzuweisen. Demzufolge spricht sich jetzt der Urheber dieses Manifests ganz klar für das Ikigai als Ziel eines kollektiven Glücks aus.

Eine japanische Lebensphilosophie

Das Ikigai ist eine japanische Lebensphilosophie, und Ziel des Autors dieses Manifests ist es, auch für die deutschsprachige Lyrik den japanischen Namen IKIGAI zu übernehmen.

Ikigai ist ein japanisches Wort und bedeutet auf Deutsch so viel wie Lebenssinn, Freude oder Wert des Lebens. “Iki” bedeutet Leben und “gai” Wert. Ikigai ist auch bewusste Wahrnehmung sowie Selbstfindung und Selbstverwirklichung jenes Wesens, das man selbst ist.

Im Wort Ikigai ist schon alles enthalten, wonach der Mensch streben und auch suchen sollte: das eigene und das kollektive Glück.

Die Suche nach dem Ikigai ist ein Prozess innerhalb einer Vielfalt von Existenzen.

Die Ikigai Lebensphilosophie will sich jetzt ganz sicher nicht zufällig im deutschen Sprachraum verbreiten, sondern aus der bereits genannten spirituellen Notwendigkeit des einundzwanzigsten Jahrhunderts heraus.

Das Ikigai will sich als literarische, aber noch mehr als spirituelle Strömung der japa- nischen Kurzlyrik in deutscher Sprache durchsetzen. Es ist deshalb also nicht nur eine lyrische Gattung oder Form, sondern eine Lebenseinstellung, ein Lebensweg und ein Lebensauftrag, welche sich einiger japanischen Kurzlyrikformen und Kurzlyrikgattungen bedienen.

Das Ikigai bezieht sich vor allem auf die japanischen Lyrikformen und Gattungen wie Haiku, Senryu, Haibun, Haiga und Tanka, die im deutschen Sprachraum seit dem zwanzigsten Jahrhundert – sei es in japanischer Sprache als Original, als auch in deutscher Sprache als Übersetzung oder als Neuschaffung – in Erscheinung treten.

Ikigai ist nichts Geringeres als das allumfassende essenzielle Thema, um welches sich das ganze Leben dreht.

Ikigai ist also ein Sammelbegriff. Alle in diesem literarischen Manifest genannten japanischen Lyrikgattungen und Formen in deutscher Sprache dienen dem Ziel des kollektiven Glücks und werden hier deshalb als Ikigai bezeichnet.

Alles ist und hat Ikigai

Der Verfasser des Manifests will sogar von der grundlegenden Erkenntnis ausgehen: Alles ist und hat Ikigai, und jeder ist und hat Ikigai.

Die deutschsprachige Ikigai Kurzlyrik nach japanischem Vorbild will nach dem Wert des Lebens, also nach dem kollektiven Glück suchen und in diesem Zusammenhang und Kontext an die japanische literarische Blütezeit in der Edo-Periode anknüpfen.

Religionen, Philosophien und Denkweisen wie Shintoismus, Taoismus, Konfuzismus, Buddhismus und vor allem Zen-Buddhismus sollen das deutschsprachige Ikigai unterstützen.

Die deutschsprachigen lyrischen Ikigai Dichtungen nach japanischem Vorbild sind einerseits ausgesprochen der japanischen Tradition verpflichtet, andererseits aber auch der japanischen Moderne.

Da für jeden Ikigai-Dichter der Ausgangspunkt seiner Lyrik seine gegenwärtig geistig-seelische Ebene ist und das Ikigai sein sich gesetztes Ziel, darf die deutsch-sprachige Ikigai Dichtung nicht als spirituell vollkommenes Werk verstanden werden.

Der Frosch ist in Japan ein Glücksbringer.
Foto: Gontran Peer

Dem Ikigai-Dichter muss es darum gehen, dass die Natur, die Umwelt sowie die Mitmenschen an seinem Alltag sowie an seinem inneren Leben vollkommen teilhaben können – um zu erreichen, dass er in einem immer umfassenderen Bewusstseinzustand die Freiheit des Geistes, also das Glück schrittweise für sich findet und es dann anderen Menschen weitergeben kann.

Der verantwortungsvolle Auftrag sowie die besondere, große Aufgabe des Ikigai-Dichters besteht darin, seine Leser sowie Zuhörer durch seine Lyrik schrittweise zum geistig-seelischen Glück zu verhelfen.

Das ist die Gegenwart, das ist die Wende. Es lebe hoch die Gegenwart – und hoch lebe die Wende!

Ebenda im einundzwanzigsten Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunderts