Luvos-Heilerde bei Magen-Darm-Beschwerden: Klinische Forschung bestätigt die Erfahrungsheilkunde

Symposium zu den neuen Arzneimitteln – effektive Linderung
bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden und Durchfall

BAD SOBERNHEIM – Das 4. Nationale Advisory Symposium der Heilerde-Gesellschaft Luvos mit rund 30 Ärzten aus dem Bereich Gastroenterologie und Naturheilmedizin zeigte, dass die klinische Forschung mit aktuellen Studien die Wirksamkeit und Verträglichkeit von natürlicher Luvos® Heilerde bestätigt. Die einzigartige mineralische Zusammensetzung dieser Heilerde begründet, warum sie vielfältig innerlich und äußerlich angewendet werden kann. Das pharmazeutische Unternehmen Heilerde-Gesellschaft Luvos folgt mit seinen drei neuen Arzneimitteln der Tradition des Naturheilkundlers Adolf Just, der die medizinische Wirkung der Heilerde vor über 100 Jahren wiederentdeckte. Heute stellt Luvos nach modernen, zertifizierten Methoden zugelassene Arzneimittel im Einklang mit der Natur her. Die drei neuen Naturarzneimittel zeigen auf der Packung deutlich die zugelassenen Indikationen: akute säurebedingte Magenbeschwerden, akutes Sodbrennen sowie Durchfall.

Die rund 30 Wissenschaftler sowie Mediziner aus den Bereichen Gastroenterologie und Naturheilverfahren bestätigten und begründeten die zuverlässige Wirksamkeit von Luvos-Heilerde bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden, Durchfall, Reizdarm und Histamin-Intoleranz. Im Fokus standen aktuell laufende, plazebokontrollierte Studien, die das Potenzial des Naturheilmittels bei neuen und bereits etablierten Einsatzgebieten untersuchen.

Drei besondere Eigenschaften der Luvos-Heilerde begründen ihre Mehrfachwirkung

Die naturreine Luvos-Heilerde weist dank ihrer einzigartigen, natürlichen Zusammensetzung aus wertvollen Mineralien und Spurenelementen besondere therapeutische Eigenschaften auf:

Das Naturarzneimittel kann Säuren (z. B. Magensäure) neutralisieren. Dr. Jochen Kalbe, Leichlingen, wies zudem auf die große Oberfläche der Heilerde-Partikel hin, die über eine sehr große Bindungsfähigkeit (Ad-/Absorptionskapazität z. B. Cholesterin und Gallensäuren) verfügt. Die Schichtsilikate wirken als Austauschmatrix, die Schwermetallionen ebenso wie biogene Amine (z. B. Histamin) binden können.

Naturarzneimittel wirkt bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden

Die naturreine Luvos-Heilerde bindet natürlich überschüssige Magensäure in Sekundenschnelle und kann Stoffe ad- und absorbieren. Das erklärt ihre Wirksamkeit bei säurebedingten Magenbeschwerden wie Völlegefühl, Übelkeit und Magenschmerzen. So befreit sie von Magendruck und saurem Aufstoßen.

Auch bei Sodbrennen wird das Naturarzneimittel Luvos-Heilerde seit Langem aufgrund der schnellen und anhaltenden Wirkung genutzt. Sie bindet herausragend überschüssige Magensäure. Damit lindert sie Beschwerden wie brennende Schmerzen hinter dem Brustbein.

Die gute Wirksamkeit der Luvos-Heilerde bei Sodbrennen entspricht den Anforderungen der neuen, 2023 veröffentlichten ärztlichen Leitlinie* zur Behandlung von Refluxbeschwerden wie Sodbrennen. Diese empfiehlt allgemeine Maßnahmen und Arzneimittel, die die Beschwerden lindern. Dies bedeutet, wie Prof. Dr. med. Joachim Labenz, Siegen, als Mitautor der neuen Leitlinie betonte, einen Paradigmenwechsel in der Therapie der Refluxkrankheit. So wäre es auch möglich, eine Übertherapie durch Medikamente wie Protonenpumpen­hemmer (PPI) zu vermeiden, was die neue Leitlinie fordert. Diese sollen nur noch genutzt werden, wenn es zwingend erforderlich ist.

Neuer Nachweis: Heilerde als Schutzschicht für die Speiseröhre

Untersuchungen der Wissenschaftler um Professor Dr. med. Alexander Meining, Universitätsklinikum Würzburg, bestätigten, dass sich Luvos-Heilerde wie eine Schutzschicht über die Schleimhaut der Speiseröhre legt. Auch dies kann ein hilfreicher Schutzeffekt der Heilerde sein, denn die Säure, die bei Patienten mit Sodbrennen aus dem Magen zurückfließt, kann die Schleimhaut der Speiseröhre angreifen und nachhaltig schädigen. Das Forschungsteam ist einem weiteren protektiven Effekt von Luvos-Heilerde vor solchen Schäden auf der Spur: Es untersuchte im Labor die Wirkung der Heilerde auf Schleimhautzellen des Verdauungstraktes. Erste Hinweise zeigten einen Schutzeffekt bei Schädigungen durch Säure und damit eine Verbesserung der Barrierefunktion im Vergleich zu unbehandelten Proben.

Hilft bei Reizdarm-Syndrom und bindet Histamin

Wie Prof. Dr. med. Jost Langhorst, Bamberg, berichtete, eignet sich die Heilerde zudem als Alternative zur Schulmedizin bei der Behandlung des Reizdarm-Syndroms (RDS), da sie die Magen-Darm-Tätigkeit normalisiert. Bei der Entstehung des RDS kann das Leaky-Gut-Syndrom, also eine krankhaft durchlässige Darmbarriere, eine Rolle spielen. Auch hier gibt es, wie Prof. Dr. Dr. med. Manfred Gross vom Internistischen Klinikum München Süd ausführte, Anwendungsmöglichkeiten für Luvos-Heilerde.

Prof. Dr. Martin Raithel, Erlangen, erläuterte, welche Rolle Histamin bei der Entstehung von Reizdarm-Attacken spielt. Auch bei diesem Krankheitsbild kann Luvos-Heilerde helfen, denn sie bindet Histamin und biogene Amine gut und schnell.

Auch nach 100 Jahren neue Studienergebnisse: Darm-Mikrobiom bleibt stabil

Professor Dr. med. Dr. h. c. mult. Peter Malfertheiner, Ludwig-Maximilians-Universität München, stellte Ergebnisse einer Studie vor, die zeigt, dass das Mikrobiom unter der Behandlung von Luvos-Heilerde stabil bleibt. Dagegen können manche Medikamente die Darmflora beeinflussen und das Risiko für resistente Keime erhöhen. Untersucht wurde die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms bei Gesunden und bei Patienten mit Reizdarm-Syndrom, bei denen Durchfall im Vordergrund stand. Dabei wurde der Mikrobiom-Zustand vor, während und nach der Behandlung mit Luvos-Heilerde verglichen. Das Ergebnis ist deswegen so bedeutend, weil sich der Mikrobiom-Schutz positiv auf die Barrierefunktion der Darmwand auswirkt, was viele bekannte Therapieeffekte von Luvos-Heilerde erklären könnte.

Bei Durchfall verschiedener Ursache ist Luvos-Heilerde ein bewährtes Arzneimittel, da sie Krankheitserreger und ihre Gifte wie ein Schwamm binden kann. Betroffen sind häufig auch Urlauber in südlichen Ländern; man spricht von „Montezumas Rache“. Wie Prof. Dr. med. Peter Gündling, Bad Camberg, betonte, sei Luvos-Heilerde deswegen ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke, um die unangenehmen Beschwerden effektiv lindern zu können.

Fazit Professor Malfertheiner: „Luvos-Heilerde ist wirksam und sehr gut verträglich“

Das laufende Forschungsprogramm zur klinischen Wirksamkeit von Luvos-Heilerde umfasst sechs kontrollierte Studien auf höchstem wissenschaftlichem Niveau mit ersten vielversprechenden Ergebnissen. Prof. Malfertheiner, wissenschaftlicher Leiter des Symposiums, fasste den therapeutischen Stellenwert der Heilerde zusammen: „Das Naturprodukt Luvos-Heilerde bewährt sich in der klinischen Praxis seit vielen Jahren. Dank reger Forschungstätigkeit konnten weitere fundierte Erkenntnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit bei verschiedenen Krankheitsbildern im Magen-Darm-Trakt gewonnen werden.“

Nationales Advisory Symposium, 13.-14. Juli 2023, Bad Sobernheim; Vorsitzender: Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Peter Malfertheiner, München. Veranstalter: Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co KG Friedrichsdorf.

* S2k-Leitlinie zur Gastroösophagealen Refluxkrankheit, www.dgvs.de, 2023

Was ist Luvos® Heilerde?

Das Naturarzneimittel Luvos-Heilerde wird mit einem speziellen pharmazeutischen, behördlich geprüften Verfahren schonend hergestellt. Heilerde ist ein eiszeitliches Gesteinspulver aus Lössvorkommen. Der Löss wird bei 130 Grad erhitzt, so werden eventuell enthaltene Keime abgetötet. Danach wird die Heilerde fein vermahlen und gesiebt, um die therapeutische Wirksamkeit zu erzielen. Basis für die therapeutischen Effekte sind die besondere Zusammensetzung der in der Heilerde vorkommenden Mineralien ohne chemische Zusätze wie Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe und der Feinheitsgrad der Heilerde. Aufgrund dieser Zusammensetzung hat Luvos-Heilerde eine sehr hohe Säurebindungskapazität. Das Besondere der Heilerde ist zudem die große Oberfläche mit der Eigenschaft, Stoffe zu ad- und absorbieren. Außerdem wirken die Schichtsilikate der Heilerde als Austauschmatrix. Diese bindet Schwermetallionen ebenso wie biogene Amine (z. B. Histamin).

Lyrikpreis-Ausschreibung der Gruppe 48

Themenpreis der Gruppe 48 „Umwelt und Natur“
Wir können uns nicht länger hinter fadenscheinigen Ausreden verstecken: Die Umweltproblematik mit Klimaerwärmung, Extremwetterlagen, Ressourcenverknappung oder -vergiftung und Artensterben betrifft uns alle, und Umweltkatastrophen sind immer zugleich soziale Katastrophen. Verantwortliches politisches Handeln tut not. Aber ebenso wichtig ist es, sich als Einzelne/Einzelner zu positionieren – das gilt auch für Autoren/Autorinnen, Lyriker/Lyrikerinnen.
Gesucht werden poetische Texte, die sich mit dem Themenkomplex „Umwelt und Natur“ auseinandersetzen. Bitte keine Idyllen und keine „Programm-Lyrik“ im Sinne von Einfach-Rezepten, sondern Gedichte, die innerlich ergreifen und zugleich zur Reflexion und zur Auseinandersetzung auch mit Widersprüchen anregen.

Teilnahmebedingungen

1) Die Ausschreibung steht allen Autoren/Autorinnen ab dem Alter von 15 Jahren offen, darüber hinaus gibt es keine Altersbegrenzung. An der Ausschreibung können auch diejenigen Autoren/Autorinnen teilnehmen, die sich an unseren Wettbewerben „Preis der Gruppe 48“ und „Förderpreis der Gruppe 48“ beteiligt haben oder künftig beteiligen werden.

2) Bitte beachten Sie zu Form und Inhalt der Einreichung die folgenden Absätze 2-6, damit wir Ihren Beitrag berücksichtigen können. Danke! Bei Nichtbeachtung der Formvorgaben wird der Textbeitrag nicht berücksichtigt und die bereits gezahlte Teilnahmegebühr von € 10,00 als Aufwandsentschädigung einbehalten. Eine Mitteilung darüber erfolgt nicht. Der Autor/die Autorin versichert durch seine/ihre Einsendung zum Wettbewerb, dass er/sie der alleinige Verfasser der eingereichten Gedichte ist und die Rechte an ihnen besitzt. Eine Vita ist nicht beizufügen. Für den eingereichten Text bleiben die Rechte bei dem Autor/der Autorin.

3) Je Autor/Autorin sind mindestens 3, maximal 6 Lyrikbeiträge einzureichen. Alle Gedichte sind in einer einzigen Datei zusammenzufassen. Dabei beginnt jedes Gedicht auf einer neuen Seite und zwei der Gedichte dürfen maximal je zwei Seiten einnehmen. Gedichte mit menschenverachtendem Inhalt werden aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Bei allen Gedichten sind nur weiche Zeilenumbrüche erlaubt, das heißt Umbruch mit den Tasten [Shift] + [Enter]. Hinsichtlich der Sprache und des Inhalts der Einsendungen gelten die Qualitätskriterien der „Gruppe 48“: https://www.die-gruppe-48.net/Zweck-und-Ziel

4) Bitte alle Texte wie folgt formatieren: Schriftart Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,25. Alle Gedichte sind in einer einzigen doc- oder docx-Datei einzureichen. Die Datei ist unverschlüsselt, d.h. nicht schreibgeschützt oder mit Passwort gesichert. PDF-Dateien werden nicht akzeptiert. Jede Seite ist im Kopf- oder Fußbereich mit fortlaufender Seitennummer und einem selbst zu wählenden Kennwort zu versehen, das aus max. drei Wörtern besteht. Der Name der Textdatei ist das Kennwort – und nur dieses, ohne jeden Zusatz. Der Name des Autors/der Autorin darf innerhalb der Datei nicht auftauchen. Das gilt auch für über das Internet nachvollziehbare Synonyme oder Titel. Zur Anonymisierung einer Worddatei finden Sie hier direkt eine Anleitung: Leitfaden Anonymisierung eines Word-Dokuments.pdf

5) Der Wettbewerbsbeitrag ist unter wettbewerbgruppe48@gmail.com einzureichen. Das Mail-Anschreiben darf als Betreff nur das Kennwort enthalten – und zwar nur dieses. Beim Kennwort ist auf Einheitlichkeit der Schreibweise (z.B. Groß- oder Kleinschreibung, Getrennt- oder Zusammenschreibung, Binde- oder Unterstiche) zu achten. Im Mail-Anschreiben ist der Name des Autors/der Autorin, die Postadresse und der Preis (Themenpreis), um den man sich bewirbt, unbedingt anzugeben. Evtl. Pseudonyme erfragen wir später, falls der Beitrag in die Auswahl gekommen ist. Für sonstige Korrespondenz ist die E-Mail-Adresse info@die-gruppe-48.net anzuwenden.

6) Für die Teilnahme an der Ausschreibung ist eine Teilnahmegebühr von € 10,00 zu entrichten, die für die Durchführung der finalen Wettbewerbsveranstaltung verwendet wird. Bei der Banküberweisung ist als Verwendungszweck unbedingt das Kennwort anzugeben. Nach Eingang der Teilnahmegebühr erhält der Einsender eine Teilnahmebestätigung für den Wettbewerb. Die automatische Eingangsbestätigung bei der Textzusendung steht nicht in dieser Funktion. Für die Teilnahmegebühr werden keine Spendenquittungen ausgestellt.
Der Betrag ist parallel zur Text-Einreichung auf das folgende Konto einzuzahlen:

Kontoinhaber: Die Gruppe 48 e. V.
IBAN: DE25 3706 2600 1304 9880 17
BIC : GENODED1PAF

Die Vereinsmitglieder der Gruppe 48 sind von der Teilnahmegebühr befreit. Wird sie von unseren Mitgliedern dennoch überwiesen, betrachten wir sie als Spende.

Für Autoren/Autorinnen, insbes. außerhalb der Eurozone, ist alternativ die Zusendung der Teilnahmegebühr per Post möglich. Der Text-Beitrag ist nach den Vorgaben und per E-Mail einzusenden. Als Teilnahmegebühr auf dem Postweg ist dem Briefumschlag eine Banknote in Höhe von € 10,00 und das Kennwort beizufügen. Die Banknote bitte in einen Papierbogen einschlagen, da die Gefahr besteht, dass sie sonst aus dem Kuvert gestohlen wird, wie es wiederholt geschehen ist.

Die Gruppe 48 e.V.
c/o Dr. Hannelore Furch
In den Lachen 3
51503 Rösrath
Deutschland

Wenn die Teilnahmegebühr innerhalb von zwei Wochen nach Einreichung des Beitrags nicht entrichtet ist, wird der Beitrag annulliert. Diese Frist von vierzehn Tagen gilt innerhalb der Ausschreibungsfrist (01.04.2023 bis 31.7.2023). Nach Ende der Ausschreibungsfrist gilt eine Frist von 7 Tagen zur Bezahlung der Teilnahmegebühr, bevor der Beitrag annulliert wird. Wenn eine Teilnahmegebühr überwiesen und ein dazugehöriger Text nicht eingereicht wird, verbuchen wir die Teilnahmegebühr als Aufwandsentschädigung. In den drei genannten Fällen versenden wir keine Mitteilung an den Autor/die Autorin.

7) Die Jury-Mitglieder dieses Wettbewerbs und die Preiträgerinnen des „Themenpreis der Gruppe 48“ für das Jahr 2023 nehmen mit ihren Texten nicht an dem Wettbewerb teil. Die Nominierungspreisträgerinnen sind von diesem Ausschluss nicht betroffen. Ebenfalls vom Ausschluss nicht betroffen sind die Preis- und Nominierungspreisträger/Nominierungspreisträgerinnen unserer anderen beiden Wettbewerbe („Preis der Gruppe 48“ und „Förderpreis der Gruppe 48“).

8) Es werden folgende Preise im Gesamtwert von 5.000 € vergeben:

„Themenpreis der Gruppe 48“, dotiert mit 2.000 €
drei Nominierungspreise, dotiert mit je 1.000 €.

Die Preisgelder der Haupt- und Nominierungspreise werden bereitgestellt von der Initiatorin dieses Wettbewerbs, Frau Cleo A. Wiertz, Lalaye (Frankreich), und der Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, Rösrath. Die finale Wettbewerbsveranstaltung findet am Sonntag, den 21.01.2024 in 51503 Rösrath (Schloss Eulenbroich, Bergischer Saal) statt.

9) Eine Auslese der zum Wettbewerb eingereichten Beiträge wird in einer Anthologie zum Wettberwerb veröffentlicht. Mit Ihrer Einsendung erklären sich die Autoren/Autorinnen mit dem Abdruck ihres Beitrags in der Anthologie einverstanden. Lesen Sie zum Thema Anthologie, zur finalen Wettbewerbsveranstaltung und zur Preisvergabe auch die auf unserer Homepageseite unter den Teilnahmebedingungen aufgeführten „Ergänzende Informationen ….“ (insbes. Pkt. 6-8) zu unserem Wettbewerb. Diese „Ergänzende Informationen ….“ sind Bestandteil dieser Ausschreibung:
https://www.die-gruppe-48.net/Themenpreis-Umwelt-und-Natur

10) Einsendeschluss ist der 31.07.2023, 24.00 Uhr.

11) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Informationen zu unserer Jury finden Sie auf unseren Homepageseiten:
https://www.die-gruppe-48.net/Vorstand-und-Gremien
https://www.die-gruppe-48.net/Das-sind-wir

Die Mitglieder, Jury und Sponsoren der „Gruppe 48 e. V.“ wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg!

Manifest der deutschsprachigen Ikigai-Lyrik

Laotse, chin. Philosoph
Foto: Gontran Peer

Unsere Gegenwart ist die Zeit der geistig-seelischen Wende, für jeden von uns daher auch lebensentscheidend. Die Spiritualität findet im Alltag und im Leben jedes einzelnen Menschen jene Aufmerksamkeit, die diese Welt ins Positive verändern wird.

Das wahre Leben kennt nur Gegenwart, Harmonie, Licht, Liebe, Glückseligkeit, Wahrheit und Unschuld. Das wissen wir Menschen – egal, wo wir uns auf diesem Planeten befinden. Wir Menschen haben all das sogar in unseren Seelen gespeichert, wollen es allerdings nicht immer oder nur teilweise wahrnehmen und wahrhaben und vor allem nicht in die Tat umsetzen.

Deshalb sollte es wieder zur prioritären Aufgabe aller Kunstbereiche werden, Hilfe zu leisten und die Menschen auf die spirituellen Werte des Lebens hinzuweisen. Demzufolge spricht sich jetzt der Urheber dieses Manifests ganz klar für das Ikigai als Ziel eines kollektiven Glücks aus.

Eine japanische Lebensphilosophie

Das Ikigai ist eine japanische Lebensphilosophie, und Ziel des Autors dieses Manifests ist es, auch für die deutschsprachige Lyrik den japanischen Namen IKIGAI zu übernehmen.

Ikigai ist ein japanisches Wort und bedeutet auf Deutsch so viel wie Lebenssinn, Freude oder Wert des Lebens. “Iki” bedeutet Leben und “gai” Wert. Ikigai ist auch bewusste Wahrnehmung sowie Selbstfindung und Selbstverwirklichung jenes Wesens, das man selbst ist.

Im Wort Ikigai ist schon alles enthalten, wonach der Mensch streben und auch suchen sollte: das eigene und das kollektive Glück.

Die Suche nach dem Ikigai ist ein Prozess innerhalb einer Vielfalt von Existenzen.

Die Ikigai Lebensphilosophie will sich jetzt ganz sicher nicht zufällig im deutschen Sprachraum verbreiten, sondern aus der bereits genannten spirituellen Notwendigkeit des einundzwanzigsten Jahrhunderts heraus.

Das Ikigai will sich als literarische, aber noch mehr als spirituelle Strömung der japa- nischen Kurzlyrik in deutscher Sprache durchsetzen. Es ist deshalb also nicht nur eine lyrische Gattung oder Form, sondern eine Lebenseinstellung, ein Lebensweg und ein Lebensauftrag, welche sich einiger japanischen Kurzlyrikformen und Kurzlyrikgattungen bedienen.

Das Ikigai bezieht sich vor allem auf die japanischen Lyrikformen und Gattungen wie Haiku, Senryu, Haibun, Haiga und Tanka, die im deutschen Sprachraum seit dem zwanzigsten Jahrhundert – sei es in japanischer Sprache als Original, als auch in deutscher Sprache als Übersetzung oder als Neuschaffung – in Erscheinung treten.

Ikigai ist nichts Geringeres als das allumfassende essenzielle Thema, um welches sich das ganze Leben dreht.

Ikigai ist also ein Sammelbegriff. Alle in diesem literarischen Manifest genannten japanischen Lyrikgattungen und Formen in deutscher Sprache dienen dem Ziel des kollektiven Glücks und werden hier deshalb als Ikigai bezeichnet.

Alles ist und hat Ikigai

Der Verfasser des Manifests will sogar von der grundlegenden Erkenntnis ausgehen: Alles ist und hat Ikigai, und jeder ist und hat Ikigai.

Die deutschsprachige Ikigai Kurzlyrik nach japanischem Vorbild will nach dem Wert des Lebens, also nach dem kollektiven Glück suchen und in diesem Zusammenhang und Kontext an die japanische literarische Blütezeit in der Edo-Periode anknüpfen.

Religionen, Philosophien und Denkweisen wie Shintoismus, Taoismus, Konfuzismus, Buddhismus und vor allem Zen-Buddhismus sollen das deutschsprachige Ikigai unterstützen.

Die deutschsprachigen lyrischen Ikigai Dichtungen nach japanischem Vorbild sind einerseits ausgesprochen der japanischen Tradition verpflichtet, andererseits aber auch der japanischen Moderne.

Da für jeden Ikigai-Dichter der Ausgangspunkt seiner Lyrik seine gegenwärtig geistig-seelische Ebene ist und das Ikigai sein sich gesetztes Ziel, darf die deutsch-sprachige Ikigai Dichtung nicht als spirituell vollkommenes Werk verstanden werden.

Der Frosch ist in Japan ein Glücksbringer.
Foto: Gontran Peer

Dem Ikigai-Dichter muss es darum gehen, dass die Natur, die Umwelt sowie die Mitmenschen an seinem Alltag sowie an seinem inneren Leben vollkommen teilhaben können – um zu erreichen, dass er in einem immer umfassenderen Bewusstseinzustand die Freiheit des Geistes, also das Glück schrittweise für sich findet und es dann anderen Menschen weitergeben kann.

Der verantwortungsvolle Auftrag sowie die besondere, große Aufgabe des Ikigai-Dichters besteht darin, seine Leser sowie Zuhörer durch seine Lyrik schrittweise zum geistig-seelischen Glück zu verhelfen.

Das ist die Gegenwart, das ist die Wende. Es lebe hoch die Gegenwart – und hoch lebe die Wende!

Ebenda im einundzwanzigsten Jahr des einundzwanzigsten Jahrhunderts