Markus Lanz und Arved Fuchs beim HORIZONTA-Festival in der Hamburger Laeiszhalle.

Horizonta Festival. Veranstalter: Amap e. V..

Ein kulturelles Happening zum Schutz des brasilianischen Regenwalds.

Am Samstag, dem 15. Oktober präsentiert die Naturschutzorganisation AMAP e. V. das HORIZONTA-Festival Hamburg im großen Saal der Laeiszhalle mit dem Unterwasserfotografen TOBIAS FRIEDRICH, dem Polarforscher ARVED FUCHS sowie dem Star-Moderator MARKUS LANZ.
Drei Live-Reportagen mit jeweils zwei Stunden spannungsgeladener und live erzählter Abenteuergeschichten, begleitet von packenden Fotografien und Filmsequenzen auf Großleinwand mit Musik.

Programm am Sa. 15.10.22 in der Hamburger Laeiszhalle:
11 Uhr – Tobias Friedrich: Below Surface – Leben im Ozean
15 Uhr – Arved Fuchs: Ocean Change – Die Arktis – eine Welt im Wandel
19 Uhr – Markus Lanz: Grönland – meine Reisen ans Ende der Welt

Tickets unter: www.horizonta-amap.de
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Veranstalter ist die gemeinnützige Naturschutzorganisation AMAP e. V.
Das Festival wird ehrenamtlich veranstaltet und sämtliche Erlöse der HORIZONTA fließen in die Wald- und Klimaschutzprojekte des Veranstalters AMAP e. V. (Almada Mata Atlântica Project).
Mehr unter:
https://horizonta-amap.de/
www.amap-brazil.org

Gespräch und Lesung: Der Star Irène Némirovsky

Kalligraphie zum Buch „Ida, Der Rausch des Weins“ / (c) Ralf Plenz, Input Verlag

„Ida“ ist der Star, seit Jahrzehnten die erfolgreichste Revuetänzerin in Paris. Doch wie lange kann sie sich noch die Konkurrenz vom Leibe halten? 
In der zweiten Erzählung dieses Buchs aus der Reihe „Perlen der Literatur“, „Im Rausch des Weins“, erlebt -Hjalmar, der bäuerliche Milizsoldat, in einer einsamen Villa mit Aïno, der schüchternen, hochmütigen  Bürgerfrau, den Beginn einer erotisch-zärtlichen Nacht. Die Situation, wirklichkeitsnah und behutsam erzählt, ergreift uns Leser, wir möchten den Verliebten Glück wünschen.
Die französischsprachige Autorin Irène Némirovsky aus Kiew verstarb 1942 im KZ. Ihr bekanntester Roman „Suite française“ wurde erst in den späten 1990er Jahren entdeckt.
Das Original von Irène Némirovskys „Films parlés“ von 1934, aus dem diese beiden Erzählungen stammen, entdeckte Ralf Plenz nach längerer Suche in Antiquariaten. Cordula Scheel übersetzte beide Texte einfühlsam neu und schrieb das Vorwort.

Cordula Scheel
Foto: privat

Geboren 1935 waren erste Lebensstationen Cordula Scheels Mecklenburg, Stettin und die Uckermark. Als Flüchtlingskind 1945 Schleswig Holstein, später Hamburg bis zum Abitur. Es folgten ab Mitte der fünfziger Jahre ein Jura- und Sprachenstudium im Ausland, in Tübingen und Hamburg mit Abschluss des ersten juristischen Staatsexamens. Gemeinsam mit ihrem Mann schloss sich eine langjährige selbständige Tätigkeit mit Schwerpunkten im See- und Transportrecht an.
Cordula Scheel hat sechs Lyrikbände veröffentlicht. 2019 erhielt sie den Lyrikpreis der Hamburger Autorenvereinigung. Sie ist Ehrenmitglied der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren (IGdA) und des Istituto Italiano, Hamburg.

 

Ralf Plenz
Foto: Privat

Ralf Plenz,
Jahrgang 1955. Studium Medienpädagogik in Bonn, Umzug nach Hamburg 1979. Danach acht Jahre Gründer und Leiter einer Druckerei in Ottensen, dann 12 Jahre Berater und Referent für die Verlagsbranche. Anschließend hat er 20 Jahre als Oberstudienrat im Medienbereich an einer Hamburger Berufsschule gelehrt. Er ist Verleger des Input-Verlags und gibt die Buchreihe „Perlen der Literatur“ heraus.

 

 

Zu der Buchreihe: https://input-verlag.de/category/input-verlag/ 

Die DAP berichtete bereits über die Buchreihe: https://die-auswaertige-presse.de/2021/09/eine-perlenkette-fuers-buecherregal/

Lesung und Gespräch mit Cordula Scheel und Ralf Plenz

am 6. September 2022 um 19 Uhr
Ort: Teehaus in den Großen Wallanlagen, neben der Rollschuh- und Eisbahn, schräg gegenüber der Handwerkskammer.
Erreichbar über U-Bahn St. Pauli (U3, oder Bus 16, Fußweg 10 Minuten) oder mit Bus 112 bis „Handwerkskammer“ (Fußweg 3 Minuten).
Eintritt: Abendkasse 6 Euro. Wenn Sie eine Reservierung wünschen: unter Angabe der -Veranstaltungsnummer ST4555 -direkt bei der AWO: per Mail an
sabine.witt@awo-hamburg.de oder telefonisch unter 040-414 023 786 und 0176-14140086.
Abendkasse 6 Euro, gilt auch für Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung.

Download der Einladung: 06_09_2022_Lesung_Irene_Nemirovsky

Jubiläumsfest „100 Jahre Museum für Hamburgische Geschichte“

Außenansicht des Museums für Hamburgische Geschichte, Foto SHMH Sinje Hasheider

Am kommenden Sonntag, dem 28. August 2022 möchte das Museum mit allen Hamburgerinnen und Hamburgern seinen 100. Geburtstag gebührend feiern. Beim eintrittsfreien Museumsfest erwarten die Gäste besondere Einblicke in die umfangreiche Dauerausstellung, spezielle Angebote für Kinder und Familien und Führungen zu einzelnen Themen aus der Hamburger Stadtgeschichte.

Unter dem Motto „Ein Blick hinter die Kulissen – was bleibt, was kommt?“ informieren die Kuratorinnen und Kuratoren des Museums in Form von halbstündigen Führungen durch ausgewählte Ausstellungsbereiche über inhaltliche Schwerpunkte ihrer Arbeit. Im Sonderausstellungsraum ist anhand von 100 besonderen Objekten eine Revue durch die vielfältige Sammlung des Hauses geplant, in der die Gäste zu Gesprächen und Diskussionen eingeladen sind. Für Kinder und Familien gibt es dort das Angebot, in einer Druckwerkstatt eigene Glückwunschkarten zu gestalten. Im atmosphärisch einmaligen Innenhof des Museums wird ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für eine beschwingte Geburtstagsatmosphäre sorgen – mit dabei ist auf jeden Fall die HipHop Academy Hamburg, nach deren Tanzperformance die Künstlerinnen und Künstler für Fragen und Gespräche bereit stehen. Ein Live-Musik-Programm mit unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern sorgt für die passende akustische Unterhaltung und am Abend findet im Rahmen des Sommernachtskinos eine Filmvorführung mit Musikbegleitung statt. In der beliebten Modelleisenbahnanlage, die zu einer der umfangreichsten und ältesten ihrer Art in ganz Europa zählt, werden zahlreiche Vorführungen angeboten.

Im Rahmen des Museumsfestes ist auch der umfangreiche Jubiläumsband „100 Jahre Museum für Hamburgische Geschichte“ erhältlich, in dem das traditionsreiche Haus in Wort und Bild auf seine eigene facettenreiche Historie zurückblickt und bereits anhand einzelner Aspekte einen Blick in die Zukunft geworfen wird.

(c) Museum für Hamburgische Geschichte
Das Programm im Überblick:

Eröffnung und Begrüßung

11.30 Uhr: mit Prof. Bettina Probst, Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte und Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg

Live-Musik und Bühnenprogramm im Innenhof des Museums

12 Uhr: Felix Jedeck – klassische Cello-Werke mit Jazz-Standards und Elektronik
14 Uhr: Sebastian Pöhlmann – jazzig-balladige und romantisch-klassische Stücke am Klavier
15 Uhr: Jewish Chamber Orchestra Hamburg – Ein „musikalischer Stolperstein“ aus dem 20. Jahrhundert, Kompositionen ukrainischer Komponisten sowie ein klassisches Werk von Mozart
16 Uhr: Hip Hop Academy Hamburg – Tanzperformances und Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern

Ein Blick hinter die Kulissen – Was bleibt, was kommt?

10 bis 18 Uhr: Gespräche und Informationen im Sonderausstellungsraum
10 bis 18 Uhr: Live-Speaker für persönliche Gespräche in der Dauerausstellung
10.30 bis 17.30 Uhr: halbstündige Führungen mit den Kuratorinnen und Kuratoren durch das Museum

Ein Blick in die Zukunft

15 bis 16 Uhr: Gespräch zur Modernisierung mit Museumsdirektorin Prof. Bettina Probst und Verwaltungsleiter Boris Ziegler

Für Kinder und Familien

11 bis 17 Uhr: Druckwerkstatt für Glückwunschkarten, Wunsch-Objekte und Sommer-Grüße für kleine und große Museumsbesucherinnen und –besucher
10 bis 18 Uhr: Modelleisenbahn im 1. Obergeschoss – Die Spur 1 selber fahren lassen.
12 bis 17 Uhr: Modelleisenbahn im 2. Obergeschoss – Live-Vorführungen

 Sommernachtskino

Ab 21 Uhr: Dieser Programmpunkt ist nicht kostenlos. Nähere Informationen zum Programm und zu den Tickets unter: www.shmh.de

 

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Stiftung Historische Museen Hamburg
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel.: 040 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de

 

Vernissage zum 25-jährigen Jubiläum

c) Berenberg-Gossler-Haus

Das Stadtteilzentrum im 1913 erbauten Berenberg-Gossler-Haus in Hamburg-Niendorf feiert sein 25 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet eine große Ausstellung „25 Jahre Kunst im Berenberg-Gossler-Haus“ statt.

Die Arbeiten von 72 Künstlerinnen und Künstlern  – 72 Handschriften, Botschaften und Positionen – finden sich zu einer großen Retrospektive von 1998 bis 2022 zusammen.

Die Vernissage findet am 19. August um 19.00 Uhr statt.

Mit Arbeiten von  Peter Bangert   Susann Behnken   Andrea Berndt   Michaela Berning-Tournier   Hans-Joachim Bialke   Helga Brockmann  John Cretien   Andrea Cziesso   Ursula Daneke-Overbeck   Uschi Dechow   Ankica Dolenec   Bärbel Fleischer   Kathrin Flöge   Peter Gartz   Anna Goldmund   Günther Grotherr   Uta Gumm  Petra  Kathrin Hagedorn   Wolfgang Hertwig   Rotraut Hesse   Ariane Hessenius   Hans van Hezik  Jorgen Hinke   Thomas Hytrek   Ingrid Jacobi   Christa Jürs   Hans-Joachim Jürs   Uwe Knuth   Witka Kova   Andrea Kretschmer   Ingrid LaPlante   Sabine Larek   Reinhardt Lau   Ane Ludwig   Hanna Malzahn   Uwe Michaels   Susanne Mieling   Carlos Montúfar   Anne-Marie Moritz   Günther Moritz   Barbara Nelle   Edelgard Nowak   Renate Prien   Thomas Radbruch   Bastian Raiss  Gerda-Maria Raschke   Meinhard Raschke   Norbert Rath   Helena Rauova   Ele Runge   Christa Schaumann   Roman Schernego  Lulu Schmidt   Silke Schröder   Manfred Schulze-Alex   Regina Schween   Britta Seipt   Hella Seith  Rolf Sellmann   Elke Siegel  David Sorgenfrei   Joachim Spaarschuh   Heide Staack   Heidemaria Thiele   Alexandre von Treuenfels   Waltraud Trute   Wiltraut Uckert   Brigitte Uhlendorf   Annelie Wohlers   Mona Wolfs

Begrüßung   Hanna Malzahn    Kuratorin

Musik           Jean Panajotoff   Pianist und Musikproduzent

 

Berenberg-Gossler-Haus
Bürgerhaus für Niendorf e.V.
Niendorfer Kirchenweg 17
22459 Hamburg

Homepage

 

 

Yolanda Gutiérrez: Decolonycities Windhuk-Hamburg

Audio-Walk und Barkassenfahrt zur Hamburger Kolonialgeschichte
Yolanda Gutierrez, Decolonycities Windhuk Hamburg, Foto: Munimum Photography

In ihrem Projekt DECOLONYCITIES Windhuk-Hamburg begibt sich die Choreografin Yolanda Gutiérrez zusammen mit namibischen Künstlerinnen und Künstlern auf eine Spurensuche in die koloniale Vergangenheit Hamburgs, an der das Publikum in Form eines Audio-Walks und einer Barkassenfahrt teilnehmen kann. Beginnend am Museum für Hamburgische Geschichte geht es durch den Alten Elbpark vorbei am Bismarck-Denkmal zum Hafen und dann mit einer Barkasse in den Baakenhafen. Die Performerinnen und Performer aus Windhuk besetzen den öffentlichen Raum mit tänzerischen Interventionen, um verschiedene Orte durch ihre künstlerischen Interpretationen zu dekolonisieren. Die Tänzerinnen und Tänzer intervenieren mit ihren Performances an signifikanten Erinnerungsorten und möchten so eine körperlich-choreografische dekolonisierende Perspektive auf die Stadt Hamburg eröffnen.

Hamburgs Geschichte mit seinem Handel und Hafen ist bestimmt durch seine koloniale Vergangenheit. Das Deutsche Reich war von 1884 bis 1915 Kolonialmacht in Namibia und schlug zwei Volksaufstände der Herero und Nama brutal nieder. Hamburg bildete einen logistischen Knotenpunkt für den militärischen Nachschub während des Völkermordes an der namibischen Bevölkerung. Während des Rundgangs und der Barkassenfahrt hören die Teilnehmenden über Kopfhörer Statements und kritische Texte der Künstlerinnen und Künstler zur Deutung der Hamburger Kolonialgeschichte – immer bezogen auf die Wahrnehmung der ehemals Kolonisierten. Parallel zu der Performance befassen sich zwei namibische Künstlerinnen und Künstler in einem offenen Atelier mit der Repräsentation kolonialer Geschichte in der permanenten Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte.

Wann:
Freitag, 24. Juni 2022, 17.30 Uhr
Sonnabend, 25. Juni 2022, 11.30 Uhr und 17.30 Uhr
Sonntag, 26. Juni 2022, 11.30 Uhr und 17.30 Uhr

Preis: 20 Euro (erm. 9 Euro, inkl. Barkassenfahrt), in englischer Sprache
Tickets über: http://www.kampnagel.de/de/programm

Wo: Start + Kopfhörerausgabe (gegen Pfand) am Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg

DECOLONYCITIES Windhuk-Hamburg ist eine Produktion von Yolanda Gutiérrez in Kooperation mit Kampnagel und dem Museum für Hamburgische Geschichte.

Gefördert von Nationales Performance Netz – STEPPING OUT, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR und von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

POESÍA – mit dem Cuarteto SolTango und Leonel Capitano

Cuarteto SolTango. Foto: Andrej Grilc

Mit dem Cuarteto SolTango und dem Sänger Leonel Capitano kommt ein Ensemble der Extraklasse in den Galionsfigurensaal des Altonaer Museums:
Seit seiner Gründung im Jahr 2008 wurde das Quartett mehrfach auf bedeutende klassische Konzertpodien wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, den Oberstdorfer Musiksommer, das Grachten-Festival Amsterdam und den Heidelberger Frühling eingeladen.

Musik aus der goldenen Ära des Tangos

Das Cuarteto SolTango steht für authentischen Tango mit orchestralem Klang und kammermusikalischem Esprit. In der einzigartigen Besetzung von Violine, Violoncello, Bandoneon und Klavier schlägt es die Brücke zwischen dem argentinischen Tango der „Goldenen Ära“ und der kammermusikalischen Konzerttradition europäischer Prägung.
Am Abend im Altonaer Museum erklingen neben Tangos der Ikonen Aníbal Troilo, Juan D’Arienzo, Lucio Demare Stücke der Wegbereiter des Tango Nuevo, Horacio Salgán und Osvaldo Pugliese, in kunstvoller Instrumentierung durch den Pianisten Martin Klett.
Ein Abend voller Esprit und Emotionalität, an dem das Spiel hervorragender Musiker auf den Gesang von Leonel Capitano trifft.

Cuarteto SolTango:
Thomas Reif, Violine
Karel Bredenhorst, Violoncello
Andreas Rokseth, Bandoneon
Martin Klett, Klavier
Leonel Capitano, Gesang
Weitere Informationen zum Cuarteto SolTango unter:
https://soltango.com/de/

Wann: 18. Juni 2022, 19 Uhr
Wo: Galionsfigurensaal des Altonaer Museums, Museumstraße 23, 22765 Hamburg
Eintritt: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro
Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel. 040 44 02 98, www.konzertkassegerdes.de

und an allen bekannten Hamburger Vorverkaufsstellen

Gedenkveranstaltung zum 200. Todestag von E. T. A. Hoffmann

(c) E.T.A-Hoffmann-Archiv/Staatsbibliothek Bamberg u. Staatsbibliothek Berlin/Preußischer Kulturbesitz

Die Phantasie kommt Hoffmann zum Trost

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, der ‚Gespenster-Hoffmann‘, fühlte sich als Komponist, Kapellmeister, Maler, Zeichner und ist schließlich als Schriftsteller bekannt geworden und bis heute geblieben. Er hat es bis in den Kanon der Schullektüre gebracht. Hoffmann ist von Haus aus Jurist, hat diese Tätigkeit, die er sehr gewissenhaft und ‚modern denkend‘ ausübte (er war z. B. der Ansicht, dass Gesinnungen, die nicht Tat geworden sind, strafrechtlich nicht verfolgt werden dürfen), als notwendigen Broterwerb empfunden. Seine Leidenschaft gehörte der Kunst. Über sein wechselvolles Leben ist seinen heutigen Lesern sehr wenig bekannt.
Das möchte dieser Vortrag ändern.

(c) E.T.A-Hoffmann-Archiv/Staatsbibliothek Bamberg u. Staatsbibliothek Berlin/Preußischer Kulturbesitz

Rainer Lewandowski, langjähriger Intendant des E.T.A.-Hoffmann-Theaters in Bamberg, Autor und Verfasser mehrerer Werke über Hoffmann, ausgezeichnet mit der E.T.A.-Hoffmann-Medaille, Mitglied der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft, lebt seit kurzem in Schenefeld bei Hamburg.
Lewandowski schildert, begleitet von vielen Illustrationen und ausgewählten Beispielen Hoffmannscher Kompositionen, den tragischen Lebens- und Leidensweg des Künstlers von Königsberg über Glogau, Posen, Plock, Warschau, Berlin, Bamberg, Dresden, Leipzig und wieder Berlin bis hin zu seinem von schwerer Krankheit gezeichneten Tod.
Dabei gibt es erstaunliche Lebens-Verknüpfungen auch mit Hamburg.

Erleben Sie E.T.A. Hoffmann – das Lebens- und Liebesschicksal eines anti-bürgerlichen Künstlers und Phantasten.
Am Piano: Marina Savova

Wann: Donnerstag, 23.6. 2022, 19 Uhr
Wo: Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung haben freien Eintrit.
Weitere Informationen unter: www.hh-av.de.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Una serata italiana

Foto: Sabine Witt

Ein deutsch-italienischer Lyrik-Abend mit Claudia Piccinno, Antje Stehn, Emina Kamber, Gino Leineweber, Charlotte Ueckert und Sabine Witt
Musikalische Begleitung: Marina Savova

Am 2. Juni wird in Italien die „Festa della Repubblica“ gefeiert. Wir feiern mit und laden herzlich ein.
Alle Gedichte werden auf Deutsch und Italienisch vorgetragen.


Wann: Donnerstag, 2. Juni 2022, 19 Uhr

Wo: Alfred Schnittke Akademie International,
Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg

Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung haben freien Eintritt.
Weitere Informationen gibt es unter: www.hh-av.de.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Die Welt ist lauter Stille, nur mein Gedanke wacht.

Susanne Bienwald. Foto: Andrea Truernit

Ein musikalisch-literarisches Konzerterlebnis zu Kompositionen von Gustav Jenner
Klavier: Carl-Martin Buttgereit (Freiburg),
Bariton: Ulf Bästlein (Graz),
Literatur: Susanne Bienwald (Hamburg)

Die Liedkompositionen des einst hochgeschätzten Gustav Jenners – einziger Schüler von Johannes Brahms – gerieten hierzulande weitgehend in Vergessenheit. Darunter viele Werke nach Gedichten von Theodor Storm und Klaus Groth.

Carl-Martin Buttgereit (Piano). Foto: privat

Ulf Bästlein, international renommierter Bassbariton und auch Germanist, widmete sich in einer langen Forschungstätigkeit der Wiederbelebung dieser musikgeschichtlich bedeutsamen Kompositionen. In einem kammermusikalischen Programm trägt er diese gemeinsam mit dem Pianisten und Initiator des zukünftigen Gustav-Jenner-Festivals, Carl-Martin Buttgereit, vor.

Die bekannte Autorin Susanne Bienwald wird mit eigens zu diesem Anlass verfassten Texten die geistesgeschichtlich bemerkenswerte Konstellation „Storm-Groth-Brahms-Jenner“ poetisch beleuchten.

Ulf Bästlein, Graz (Bariton). Foto: Privat

Wann: Sonntag, 8. Mai 2022, 17 UHR
Wo: Lichtwarksaal, Neanderstrasse 22, 20459 Hamburg

Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung haben freien Eintritt.

Teilnahmebedingungen gemäß den aktuellen Corona-Maßnahmen.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

 

International Poetry Reading, Part 4

SPRING’S BLUE RIBBON, edited by poet Gino Leineweber, is the fourth international poetry anthology published by Verlag Expeditionen, Germany. The publishing house presents an extraordinary project in which worldwide poets have participated. The poetry collection contains poems from 61 poets from 20 countries on five continents. With its different cultural and personal imprints, the range of poetry is unique and provides a profound insight into contemporary, lyrical work. Each poem is printed in mother-tongue and English and is likewise performed in the reading series. Anyone who has heard such multilingual readings knows how special it is to listen to a poem recited in a foreign language, even if you don’t understand it; the sound and rhythm of the language is always an experience.

The recitals of the poets will be framed by the moderation of the poet Antje Stehn and music videos of the musicians Ulrike Gaate and Thomas Styhn from Germany.

The readings will be broadcast via Facebook and recorded to be made available later on YouTube and on the publisher’s website.

The fourth out of five readings from the international poetry anthology SPRING’S BLUE RIBBON will take place on

April 9, 2022, 1 pm EDT, 7 pm CEST

SPRING’S BLUE RIBBON, edited by poet Gino Leineweber is the fourth international poetry anthology published by Verlag Expeditionen, Germany. The poetry collection contains 61 poets from 20 countries on five continents.

For the whole program, you will find here:

http://www.weblesung.de/

Every reading will be broadcast on FB-page „Cultivating Voices.“

If you want to join on the Zoom platform, you need to register in advance here (unless you are already registered for a former reading; then this access link is still valid):

https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIsfu2pqDkrE9av_ZG-PNShbmPuqsmqCZXt

After registration, you will get an email with an access link.

Reading Poets on April 9 are:

Yin Xiaoyuan, China
Muberra Karamanoglu, Turkey
Simon Fletcher, United Kingdom
Juan C. Tajes, Uruguay/The Netherlands
Varsha Das, India
Raed Al Jishi, Saudi-Arabia
Uwe Friesel, Germany
Albrecht Classen, USA/Germany 

Moderation: Antje Stehn, Germany

Music Videos: Ulrike Gaate & Thomas Styhn Germany

Internet Technic: Don Krieger, USA