Von Meeren und Wüsten. Die HAV tagte in den Bethanienhöfen

Gemälde von Angelika Kahl

Sie kamen im Doppelpack: Zwei Fahrensleute im besten Mannesalter, de wat to vertellen hebt. Wolf Cropp eröffnete die Lesung im wohl klingenden Bariton mit dem Shanty „Ick heff mol en hamborger Veermaster sehn, to my hoodah. to my hoodah, de Masten so scheef as den Schipper sien Been…“

Ein passender Einstieg in einen Törn mit der Viermastbark „Peking“, die der agile Autor im September letzten Jahres unternahm, als er die Verholung der aufwendig restaurierten Bark von Glücksburg nach Hamburg begleitete. Wolf ist Mitglied der „Freunde der Viermasterbark Peking e.V.“ und Experte bezüglich der Entstehungs- und Erfolgsgeschichte dieses ehrwürdigen Windjammers. Die „Peking“ ist einer der vier noch erhaltenen legendären Flying P-Liner der Hamburger Reederei Laeisz, die am 25. Februar 1911 zum ersten Mal auslief. Inzwischen ist das prachtvolle Segelschiff in die Jahre gekommen und reif fürs Museum. Sein künftiger Liegeplatz wird vermutlich bis zur Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums der Kleine Grasbrook sein. Da klingelt doch etwas. Wurde nicht im Jahre des Herrn 1401 direkt nebenan der berühmt-berüchtigte Seeräuber Klaus Störtebeker hingerichtet, den romantische Seelen zum Robin Hood der Meere verklärten?

Wolf-Ulrich Cropp

Doch zurück zur “Peking“, über deren abenteuerliche Reisen auf den Weltmeeren Wolf Cropp so anschaulich berichtet, dass man meint, dabei gewesen zu sein. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er drei Mal um Kap Hoorn“, zitiert der Autor einen alten Seemannsspruch und schlägt mit seinen abenteuerlichen Erzählungen über Cap Horniers und deren gefährliche Unternehmungen das Publikum in seinen Bann.

Exkursion in die Sahara

Szenenwechsel. Nahtlos tauchen wir ein in geheimnisvolle Wüstenlandschaften, in die selten ein Europäer den Fuß setzt. In einer der fünfzehn Kurzgeschichten in „Jenseits der Westwelt“ beschreibt Cropp seine Erfahrungen während einer Exkursion in die Sahara. Nach einem Besuch bei den Tuareg findet er sich plötzlich mutterseelenallein in der Wüste wieder. Denn während er die Gegend erkundete, hatte der Stamm seine Zelte abgebrochen und sich auf den Weg zum nächsten Rastplatz gemacht. Rund um den Fremdling nur Sanddünen und eine atemlose Stille, wie er sie noch nie erlebt hatte. Was bei den meisten Panikanfälle ausgelöst hätte, führt Cropp zu Frieden und tiefer innerer Einsicht. Eine Erzählung, die tief bewegt und zum Nachdenken anregt.

Das Meer und Helgoland
Reimer Boy Eilers

Reimer Boy Eilers ist aus ähnlichem Holz geschnitzt wie Wolf Cropp. Auch er ist ein weit gereister Mann, der das Meer über alles liebt. Besonders die Nordsee. So lautet auch der schmale Band „Mehr Nordsee“, aus dem der Autor ein Gedicht zum Besten gab, bevor er zu seinem 570 Seiten starken Opus Magnum „Das Helgoland. der Höllensturz: Oder wie ein Esquimeaux das Glück auf der Roten Klippe findet“ überging. Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein äußerst kniffliger Kriminalfall, der sich Anfang des 16. Jahrhunderts auf Helgoland abspielte oder sich abgespielt haben soll. Ein Kapitän aus Amsterdam, der Station auf dem Roten Felsen macht, stürzt die Treppe zum Oberland hinunter. Er stirbt – horribile dictu – ohne die Sakramente der Heiligen Kirche empfangen zu haben, und wird von den Insulanern auf dem Friedhof der Wasserleichen und Namenlosen hoch oben in den Dünen verscharrt. Ist der Mann durch einen Unfall zu Tode gekommen oder war es Mord? Das ist die Frage, die den Autor bewegt. Die Ermittlungen werden von einem Mann namens Pay Edel Edlefsen und seinem Freund und Jagdgefährten Equimeaux Quivitoq, genannt Menschenkind, geführt. Und das gegen den Willen des Fischerhauptmanns, Pays Vater Boje Edlef. Hat der Hauptmann etwas zu verbergen? Bevor der Fall geklärt ist, wartet die Nordsee mit einer Reihe höllenartiger Stürme und anderer Unbill auf.

Der verscherbelte Kalkfelsen

Autor Eilers las einem andächtig lauschenden Publikum mehrere Kapitel seines Thrillers vor und erklärte nebenbei allerhand Wissenswertes über das rote Kliff, Deutschlands einzige Hochseeinsel. Wer wusste zum Beispiel, dass Helgoland einst neben der Langen Anna noch ein weiteres Wahrzeichen hatte? Der schneeweiße Kalkfelsen, von dem die Rede ist, existiert seit langem nicht mehr. Er wurde vom Landesherrn gegen klingende Münze verscherbelt, ohne dass er die Insulaner zuvor um ihre Zustimmung gebeten hatte. Profit stand eben seinerzeit schon an erster Stelle. Was interessierte schon die vox populi? Auch über die strengen Sitten und Gebräuche von anno dunnemals auf der Insel weiß der Autor anschaulich zu berichten. Ein durch und durch ebenso lesenswertes wie spannendes Buch. Eine ausführliche Besprechung von „Das Helgoland, der Höllensturz. Oder: Wie ein Esquimeaux das Glück auf der Roten Klippe findet“ wird in unserem DAP Online-Magazin erscheinen, sobald die Rezensentin den dicken Wälzer von weit über fünfhundert Seiten vollständig gelesen hat.

Vom Cap Horn zum Cap Hornisse

Die Lesung fand in einer sehr entspannten Atmosphäre statt. Frei von Genderei und „Gedöns.“ Ohne Zweifel wird es inzwischen auch weibliche „Cap Horniers“ geben, die die gefährliche Umrundung des Kaps mit Bravour meistern. Aber wie sollen wir die im Zeitalter des nahezu militanten Feminismus nennen? Ich habe da einen Vorschlag zur Güte: Wie wäre es mit „Cap Hornisse?“ Klingt gut und hat etwas unverkennbar Martialisches.

Wem eine bessere Lösung für dieses weltbewegende Problem einfällt, möge sich melden. Ach ja, und Esquimeaux oder Eskimo geht natürlich gar nicht, lieber Reimer Boy Eilers. Das soll ja Fleischfresser bedeuten und ist daher in Zeiten von Veggitum und Veganismus total verpönt. Immer dran denken: Heute ist Inuit angesagt. Man möge es den Helgoländern verzeihen, dass sie diese Sprachregelung im 16. Jahrhundert noch nicht kannten!

Sabine Witt

Die Zuhörer applaudierten den beiden Autoren und freuten sich über diesen gelungenen Abend in den Bethanien-Höfen. Ein herzliches Dankeschön geht an Sabine Witt, die Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, die die Lesung gewohnt charmant moderierte.

 

 

 

Wolf-Ulrich Cropp: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/cropp-wolf-ulrich-dr/

Reimer Boy Eilers: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/eilers-dr-reimer-boy/

Sabine Witt: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/witt-sabine/

Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam – Buchvorstellung

Buchcover
(c) Verlag Expeditionen

Zahlreiche Ratgeber versprechen Heilung von chronischen Schmerzen bei bestimmten Verhaltensweisen. Aber was, wenn die Schmerzen trotzdem nicht mehr weggehen? Positiv und optimistisch zu bleiben und das eigene Leben bestmöglich zu gestalten, sind die Ziele der Schriftstellerin Maren Schönfeld, die aufgrund zweier Gendefekte seit ihrem achten Lebensjahr mit chronischen Schmerzen lebt.

Wer ein solches Problem hat, weiß: Die Schmerzen sind immer dabei, vom Aufwachen bis zum Einschlafen. Der Schmerz als ständiger Begleiter begrenzt und erschwert das Leben. Maren Schönfeld stellt ihr Buch vor, berichtet aus ihren Erfahrungen mit dem Krankheitsmanagement, gibt praktische Tipps und beantwortet Fragen. Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Bericht, ergänzt von einigen Gedichten, da die Autorin auch Dichterin ist. Aus ihrem soeben in erweiterter Neuauflage erschienene Gedichtband „Der Boden des Dunkels“ (Verlag Expeditionen) wird sie einige zum Thema passende Gedichte lesen.

Sie zeigt in der multimedialen Lesung einige ihrer Zeichnungen, die entstanden sind, wenn ihr die Worte ausgingen, sowie Fotos von erbaulichen Orten in Hamburg und im Hamburger Umland, an denen sie Kraft schöpft.

Ulrike Gaate

Klangcollagen aus instrumentaler Klaviermusik, gespielt und improvisiert von der Pianistin Ulrike Gaate, runden das Programm ab. Sabine Witt, Literaturwissenschaftlerin und Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung, stimmt in einer kurzen Einführung auf das Thema ein.

 

Multimedia-Lesung mit Bildergalerie und Musikfilmen
Donnerstag, 21.10.2021 um 18:30 Uhr 
Online über Zoom, nur mit Anmeldung:

https://www.vhs-hamburg.de/kurs/buchvorstellung-diskussion-wenn-du-schmerzen-hast-gehe-langsam/332088

 

Maren Schönfeld, Präsidentin der DAP
Foto: Ele Runge

 

BOTANGO-Auszeit im Advent

Sonnenuntergänge in der Winterlandschaft genießen (c) IDM-Hannes Niederkofler (Hotel Botango)

Im ersten Easy-Going-Hotel in Südtirol, dem Hotel BOTANGO nahe Meran, weiß man, was gestresste Seelen in der Vorweihnachtszeit brauchen: ausschlafen, im SPA chillen, gut essen, sich verwöhnen lassen. Gut, dass sich das außergewöhnliche Hotel auf einen lockeren, lässigen Lifestyle spezialisiert hat. Ein B&B Hotel, um nach Lust und Laune zu genießen, so wie es gefällt: zwei Pools und ein Spa für die „Wellnessistas“, ein Langschläferfrühstück bis 11 Uhr, ein spannendes Interieur aus Alt und Neu, Alpin und Regenwald für die Design-Verliebten. Von 7 bis 23 Uhr sind die Pools geöffnet. Im großen Indoor-Pool ist es immer lauschig warm, das Wasser hat 29°C. Dort gibt es eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein kleines, feines Verwöhnprogramm mit Massagen und Beauty Treatments. Morgens starten Eilige mit einem schnellen Cappuccino und einem Croissant. Wer den Tag chillig angeht, der greift bei Overnight-Oats, Pancakes und Vitamin-Shots, Birchermüsli, Vollkornbrot, Obst, Eierspeisen und vielen Frühstücksklassikern zu. In der Pizzeria SEM im BOTANGO kommt die wohl beste Pizza weit und breit aus dem Steinofen. Pizza-Fans kosten sich durch Klassiker und spannende Varianten wie Schinken-Feige-Rucola oder Pflaume-Walnuss-Käse – Italien auf der Zunge. Zum Fine Dining geht’s ins Restaurant THEDL, ebenfalls direkt im BOTANGO. In lässig-eleganter Atmosphäre lassen sich Feinschmecker Schlutzkrapfen, Schüttelbrotbandnudeln, Knödel-Tris, Steak vom Laugenrind aus dem Ultental – viel Feines aus der Südtiroler Küche – schmecken. Der Advent hat viel zu bieten: Die Weihnachtsmärkte in der Umgebung. Das Auto bleibt dank Buscard stehen und müde Weihnachtsbummelbeine macht das BOTANGO SPA munter. Die Skifahrer kommen auf den Pisten von Meran2000 in Schwung. Genussskifahrer, Rodler und Snowboarder, Freestyler, Langläufer, Paragleiter, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer erleben dort ihr ganz persönliches Winterglück. Das BOTANGO begrüßt den Winter auf seine Art: Eben noch im SPA entspannt und schon am Workplace Wichtiges erledigen, eben noch am Weihnachtsmarkt Süßes genascht, dann neue Leute an der Bar kennenlernen, eben noch eine Massage genossen, dann zum gemütlichen Abend in der Pizzeria, lecker schmausen, Batterien aufladen.

BOTANGO
I-39020 Partschins, Vinschgauer Straße 105
Tel. +39 0473 967128
E-Mail: info@bontango.it
www.botango.it

VULKAN – Weimar zwischen Glanz und Gosse

„Vulkan – Weimar zwischen Glanz und Gosse“, die aktuelle Produktion des Axensprung Theaters erzählt von den enormen Widersprüchen und der Zerbrechlichkeit der Freiheit in den vielzitierten Goldenen Zwanzigern, die allerdings nicht für alle wirklich golden waren. Um die Wirnisse dieser Zeit möglichst unmittelbar nacherlebar zu machen, werden im Stück die Handlungsstränge der fiktiven Protagonistinnen und Protagonisten mit realen historischen Persönlichkeiten und Geschehnissen verwoben. Die Figuren erleben hautnah, wie Deutschlands Weg in den Völkerbund von nationalen Kräften verhindert werden soll und auf welch dünnem Eis die erste deutsche Demokratie schon wenige Jahre nach ihrer Gründung steht. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher spüren, wie Menschen in Zeiten rasender Veränderung träumen, hoffen und handeln und erinnern auf diese Weise auch an mahnende Ähnlichkeiten zwischen gestern und heute.

VULKAN – Weimar zwischen Glanz und Gosse
Eine Produktion von AXENSPRUNG THEATER
im Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte
Termine:

Donnerstag, 14. Oktober 2021
Freitag, 15. Oktober 2021
Samstag, 16. Oktober 2021
Sonntag, 17. Oktober 2021
Beginn jeweils 19 Uhr

Tickets: 30 Euro / erm. 20 Euro
Reservierung erforderlich über:
https://shmh.de/de/vulkan

Für den Besuch ist der Nachweis der Genesung, der vollständigen Impfung oder ein aktueller negativer Corona-Test erforderlich.
Darüber hinaus gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Darsteller: Oliver Hermann, Angelina Kamp, Mignon Remé, Erik Schäffler, Markus Voigt
Text und Regie: Erik Schäffler
Liedtext und Musik: Markus Voigt
Illustration: Andreas Kramers
Produktionsleitung: Oliver Hermann
Kostüm: Frauke Volkmann
Weitere Informationen zum Stück auf:
www.axensprung-vulkan.de

Vortragsreihe zur Ausstellung „Der Fotograf Max Halberstadt“

Museum für Hamburgische Geschichte

Max Halberstadt (1882-1940) galt in den 1920er Jahren als einer der bekanntesten Porträtfotografen Hamburgs. Bereits 1912 konnte Halberstadt wegen seines Erfolges ein eigenes Atelier in der Hamburger Innenstadt betreiben. Seine wachsende Popularität in den Weimarer Jahren verdankte sich nicht zuletzt den ikonischen Porträtaufnahmen seines Schwiegervaters Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse.

Trotzdem ist der Name Max Halberstadt und sein vielfältiges fotografisches Oeuvre heute leider fast vergessen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und deren antisemitischer Ausgrenzungspolitik konnte Halberstadt in Hamburg bald nicht mehr arbeiten. 1936 floh er nach Südafrika ins Exil, wo er mit nur 58 Jahren in Johannesburg starb.

Die von dem Hamburger Publizisten Wilfried Weinke kuratierte Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte will dem Fotografen die gebührende Würdigung und den verdienten Platz in der Fotogeschichte Hamburgs verschaffen. Das Leben und Werk Max Halberstadts steht dabei beispielhaft für die Zwangslage jüdischer Bürger im Nationalsozialismus, in ihrer Heimat nicht mehr leben zu können und sich nur durch die Emigration Bedrohung Verfolgung und Vernichtung entziehen zu können.

In der Ausstellung sind neben Porträts von Hamburger Künstlern und Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde berührende Kinderfotos, aber auch atmosphärische Einblicke in das Stadtleben Hamburgs der 1920er Jahre zu sehen. Auf der Website des Museums ist unter folgenden Link ein einführender Film mit dem Kurator Wilfried Weinke zu finden:
https://shmh.de/de/max-halberstadt

Von September bis November 2021 findet begleitend zur Ausstellung eine Vortragsreihe statt, in der sich immer donnerstags um 18 Uhr Soziologen, Kunsthistorikerinnen sowie Expertinnen und Experten zur Fotografie in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen mit besonderen Aspekten des Ausstellungsthemas auseinandersetzen.

Eintritt: 10 Euro, erm. 7 Euro – inkl. Besuch der Ausstellung am Veranstaltungstag ab 16 Uhr
Platzreservierung über:
www.shmh.de

Für den Besuch der Vorträge ist der Nachweis der Genesung, der vollständigen Impfung oder ein aktueller negativer Corona-Test erforderlich. Darüber hinaus gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Vortragsprogramm zur Ausstellung „Der Fotograf Max Halberstadt“:

Donnerstag, 28.Oktober 2021 um 18 Uhr
Rolf Sachsse: „Handwerk, Gestaltung, Kunst – Dokument oder Propaganda?“ Spannungsfelder der deutschen Fotografie zwischen den Weltkriegen.

Rolf Sachsse, Jg. 1949, Fotografenlehre, Arbeit als Architektur-, Industrie- und Dokumentationsfotograf, Studium der Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung und Literaturwissenschaft, Promotion. 2004-2017 Professor für Designgeschichte und Designtheorie in Saarbrücken, diverse Veröffentlichungen, u.a. „Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat“ (2003)

Donnerstag, 4. November 2021 um 18 Uhr
Kristina Lemke: „Nicht mehr lesen, sehen!“ Fotografie in der Zwischenkriegszeit.

Kristina Lemke, Jg. 1987, Studium der Kunstgeschichte und Germanistik, Dissertation über das fotografische Werk von Paul Wolff, Kuratorin für Fotografie am Städel in Frankfurt am Main. Herausgeberin des Katalogbuches zur Ausstellung „Neu Sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahren“, die bis Oktober 2021 im Städel Museum in Frankfurt am Main gezeigt wird

Donnerstag, 11. November 2021 um 18 Uhr
Wilfried Weinke: Aus den Augen, aus dem Sinn? Wie der Fotograf Max Halberstadt ins Museum kam.

Wilfried Weinke, Jg. 1955, Literaturwissenschaftler, Publizist und Kurator zeitgeschichtlicher Ausstellungen. Promotion über den Schriftsteller und Journalisten Heinz Liepman. Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte Hamburgs, zur Exilliteratur und Fotografie im Exil, u.a. „Wo man Bücher verbrennt… Verbrannte Bücher, verbannte und ermordete Autoren Hamburgs“ (2017). Wilfried Weinke ist Kurator der Ausstellung „Der Fotograf Max Halberstadt. … eine künstlerisch begabte Persönlichkeit“ im Museum für Hamburgische Geschichte.

Vinschger Herbst am Sonnenberg und unter dem Stilfserjoch

Wanderparadies Vinschgau (Wanderhotel Vinschgerhof)

Im Herbst bekennt der Vinschgau Farbe – von Lärchengelb über Weinrot bis zum tiefsten Himmelblau. Der erste Schnee auf den Dreitausendern bildet dazu den reizvollen Kontrast. Gemeinsam mit den Gastgebern vom Vinschgerhof geht es hinauf zu aussichtsreichen Gipfeln ringsum.

Der Vinschgerhof zählt zu den besten Südtiroler Wanderhotels mit vier Bergkristallen. Er  liegt in Schlanders, in der Mitte des 70 Kilometer langen Südtiroler Vinschgaus, und stellt seinen Gästen fünf geführte Wanderungen pro Woche in Aussicht. Es gibt eine Wanderbibliothek und Tourenkarten im Haus, ebenso Leih-Rucksäcke und Teleskopstöcke, um auch auf eigene Faust losstarten zu können. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr zählt das Tal zwischen Reschensee und Meran zu den sonnenreichsten Regionen im Alpenraum. Dazwischen spannt sich ein dichtes Netz an Wander- und Bergwegen vom Tal über die die leicht gängigen Waalwege an den Hängen bis zu den anspruchsvollen Gipfeln im Nationalpark Stilfserjoch knapp an der 4.000er-Marke.

Wandern unter der milden Herbstsonne

Am Vinschger Sonnenberg und am Nörderberg nördlich und südlich der Etsch gibt es unzählige leichte Höhenwanderungen, die mit traumhaften Aussichten auf die Adamello-Gruppe, die Dolomiten, die Ötztaler Alpen und die Gipfel des Engadins punkten. Gemeinsam mit Marilena und Ueli vom Vinschgerhof wird das Wandern am Vinschger Sonnenberg (bis 01.11.21) zum geselligen Naturerlebnis. Ziele sind die Tarscher und die Latscher Alm, zu denen man sich mit den Bergbahnen einige Höhenmeter sparen kann. Oder zum Vinschger Höhenweg, der sich über 100 Kilometer am Sonnenberg entlang vom Schloss Juval am Eingang des Schnalstales bis zur Quelle der Etsch erstreckt.

Auftanken in der Vista Wohlfühloase

Heimgekehrt ins Hotel werden zuerst einmal die Füße hochgelagert – und zwar im vierten Stock des Hauses. Dort liegt die Vista Wohlfühloase, in der man bei einem Saunagang, im Sky Whirlpool, in den Ruhe- und Behandlungsräumen den Blick über die Vinschger Berge schweifen lassen kann. Der Panoramablick ist einfach überwältigend. Eine Sportmassage, eine Beinpackung mit Latschenkiefer macht danach fit für den nächsten Tag in den Bergen. Auch bei ein paar Runden im Indoor-Pool unter der Glaskuppel floatet der Muskelkater einfach davon. Der „Schwebezustand“ lässt sich verlängern, wenn man das Restaurant des Vinschgerhofs aufsucht. Dort sorgen Chefkoch Peter und sein junges Team für kulinarische Hochgefühle. Nach einem erlebnis- und genussreichen  Tag schläft man wunderbar in den schlicht-modernen Comfort-Zimmern und Junior-Suiten, die mit viel Holz und gedämpften Farben für ein wohliges Raumklima sorgen.

Wanderhotel Vinschgerhof
I-39028 Vetzan – Schlanders, Alte Vinschger Straße 1
Tel. +39 0473 742113
E-Mai: info@vinschgerhof.com
www.vinschgerhof.com

High in the sky: Freischwebend im Hot Spot der Influencer

Blick auf den einzigartigen Infinitypool (c) Kottersteger (Alpin Panorama Hotel Hubertus)

Der Sky Pool im Alpin Panorama Hotel Hubertus ist ein Erlebnis für sich: Zwischen Himmel und Erde schwebt das architektonische Wunderwerk, das die Schwerkraft zu überwinden scheint und dem Schwimmer ein grenzenloses Gefühl der Freiheit verleiht. 

Nahtlos geht die Wasseroberfläche des atemberaubenden Pools, der sich „freischwebend“ von der Hotelfassade abhebt, in die umliegende Landschaft über: Sichtbare Grenzen gibt es nicht. Mit fünf Metern Breite, 25 Metern Länge und 1,30 Metern Tiefe ist der Sky Pool des Hotel Hubertus ein Unikat in der Wellnesswelt. In einer Höhe von zwölf Metern hat der Schwimmer das Gefühl, über dem Gelände zu schweben und schwerelos zu gleiten. Dieser Eindruck wird durch die Glasfront und ein verglastes Fenster im Boden des Pools noch verstärkt. Der spektakuläre Sky Pool erinnert metaphorisch an einen Bergsee, eingebettet in die beeindruckende Bergwelt der umliegenden Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes Dolomiten. Auch im Winter ist das Wasser 30 Grad warm. Mit dem Blick auf die glitzernden verschneiten Berge bietet sich ein erhebendes, extravagantes Schwimm-Erlebnis. Das Alpin Panorama Hotel Hubertus – ein Belvita Leading Wellness Hotel – ist bekannt für seine einzigartige Wellnesswelt. In unmittelbarer Nähe zum Kronplatz, Südtirols Skiberg Nummer Eins, erwarten den Genießer in- und outdoor eine sagenhafte Pool- und Saunalandschaft sowie Behandlungen aus der ganzen Welt.

Unvergleichlich – ein Badeparadies im Schnee 

5.000 m² ist der Alpenreych Park groß. Dort, wo sich im Sommer die Sonnenanbeter an den zahlreichen Pools verwöhnen lassen, wird im Winter den Wellnessgästen warm ums Herz. Sechs beheizte Pools bilden ein Badeparadies inmitten der verschneiten Landschaft. Erholungsuchende tauchen in die dampfenden Outdoorpools ein, atmen frische Winterluft und lassen das angenehm warme Wasser auf sich wirken. Im Dolomiten-Höhlen-Dampfbad im Park mit seinen alpinen Felsen hat es heiße 42 Grad. Das einmalige Dampferlebnis bietet puren Genuss für alle Sinne und Regeneration für Körper und Geist. Die Panorama-Außensauna gibt den Blick in den Schnee frei. In der Blockhaussauna werden professionelle Saunaaufgüsse durchgeführt. Die Outdoor-Feuerstelle im Nacktbereich untermalt das einmalige Ambiente des winterlichen Alpenreych Parks. Auch das Indoor-Erlebnisbad des Alpin Panorama Hotel Hubertus ist ein wohltuender Relax-Platz für kalte Wintertage. Im Vitalzentrum tanken Urlauber in der Kräutersauna, im Dampfbad, in der Infrarotkabine und in den exklusiven Relaxoasen Kraft und Energie. Alpine, ayurvedische und traditionelle Entspannungsbehandlungen entfalten im Alpenreych SPA ihre Wirkung. Im Reich der Lujanta „schweben“ Wellnessgäste nach den Wohlfühlbehandlungen bei einer köstlichen Tasse Tee der vollkommenen Entspannung entgegen.

Alpin Panorama Hotel Hubertus
I-39030 Olang, Furkelstraße 5, Geiselsberg
Tel.: +39 0474 592 104
E-Mail: info@hotel-hubertus.com
www.hotel-hubertus.com

Ein Erlebnis für sich: Fischbacher World in Flachau

Skifahren mit Freunden (Flachau Tourismus)

Flachau ist einer der angesagtesten Wintersportorte in Österreich, die Fischbacher World die Kulinarik-, Erholung- und Genusswelt mitten in dem weitläufigen Snow Space im Salzburger Land. Vier familiär geführte Betriebe – Hotels und Gastronomie – haben sich in der Fischbacher World zusammengeschlossen, um ihre Gäste gemeinsam zu begeistern. Das design & wellness Hotel Alpenhof****s, das Lifestyle Hotel MATTEO, das Restaurant-Cafe-Bar Paularei und die kult-bar Alterneuwirt bringen Salzburger Gastfreundschaft, sorglosen Urlaub und erlebnisreiche Tage in den Bergen auf den Punkt. Vor der Haustür: Das Skizentrum Flachau mit einem facettenreichen Ski- und Snowboardangebot für jedes Können. Die Verbindungsbahn Panorama Link verbindet Flachau mit Wagrain, Flachauwinkl und Kleinarl. Langlauf-Fans kommen in Flachau voll auf ihre Kosten. In der gesamten Region Salzburger Sportwelt stehen 220 Kilometer bestens präparierte Loipen zur Verfügung. Und weil Flachau umgeben ist von Bergen, Natur und nochmal Natur sind die Schneeschuh- und Winterwanderer in ihrem Element. Ganz für sich allein, in aller Ruhe lassen sie sich auf die Faszination Winternatur ein. Für die Verwöhnmomente vor, nach oder auch gerne einmal statt dem Schneevergnügen wurde die Fischbacher World ins Leben gerufen – vier spannende und entspannende Adressen von Ursprünglichkeit, Tradition und Design bis hin zu smart und trendy.

Bergkristall deluxe Suite Wohnbereich (c)Silvia Weiss (Hotel Alpenhof)

Hotel Alpenhof****s – the design & wellness Hotel

Das design & wellness Hotel Alpenhof****s (part of Fischbacher World) in Flachau verbindet Tradition und Weitblick, vor allem aber Ursprünglichkeit und moderne Architektur auf ganz besondere Art und Weise: große Flächen aus Naturstein, hochwertig verarbeitetes Holz aus der Region, dazu weitläufige Glasfronten, ein perfektes Zusammenspiel aus sanften, warmen Farben, stilvollen Möbeln und edlen Materialien. 49 Design Studios und Suiten, ein mehrfach ausgezeichneter Wellness-Bereich und eine Gourmetküche auf Haubenniveau machen den Alpenhof zu einem Gesamterlebnis für anspruchsvolle Genießer. In der Outdoor Kristallsauna, im Saunarium, in der Infrarotkabine oder in dem beheizten Innen- und Außenpool mit Blick auf die Flachauer Bergwelt ist Wellbeeing angesagt. Es lohnt sich, die Angebote zu checken (www.alpenhof.info). Ob am Wochenende oder unter der Woche, ob mit Freunden oder mit dem(r) Partner(in), es gibt immer verlockende Specials für eine Auszeit in Flachau.

Lifestyle Hotel MATTEO – be smart, stay clever

Das MATTEO ist der junge, smarte part of Fischbacher World. Dort dreht sich alles um preiswerten und unkomplizierten Lifestyle, ohne auf Komfort zu verzichten. Für welches Zimmer der Gast sich auch entscheidet, eines ist sicher: Design und Ausstattung begeistern. Nachhaltige Bauweise und Materialien sprechen für sich, high Speed WLAN im gesamten Hotel ist Standard. In jedem Zimmer garantieren Boxspringbetten Schlafkomfort wie im Luxushotel. Die Langlaufloipe, der Skilift, die Wanderwege, die Radwege und Laufstrecken sind zu Fuß erreichbar. Wenn der Hunger ruft, gleich nebenan wird in der Paularei von früh bis spät köstlich gekocht.

Cooles Interieur (c)Silvia Weiss (Paularei)

Für Foodies gemacht: Die Paularei

Köstlich und ehrlich – das sind die beiden Attribute, die das kulinarische Angebot der Paularei am besten beschreiben. Umgeben von einer heimeligen Wohlfühlatmosphäre in aktuellem Vintage-Design kann man hier von früh bis spät nach Herzenslust genießen. Die Speisekarte begeistert mit Local & Tasty Signature Dishes. Ein echtes Highlight in der Paularei ist das einzigartige Raumkonzept, bei dem flexible Bereiche und verschiedene Höhen in perfekter Weise harmonieren und mit sanften Kontrasten faszinieren. Abgerundet mit Graffiti und Fotografie-Kunst auf höchstem Niveau, ergibt sich eine überzeugende Einheit aus großzügigen Esstischen, der Stube, den gemütlichen Kaminbereichen und der markanten Bar. Bei Sonnenschein geht es hinaus auf die Terrasse.

Alterneuwirt – die Kultbar in Flachau

Auch der beliebte Alterneuwirt ist part of Fischbacher World. Dieses Haus wurde erstmals 1586 urkundlich erwähnt und ist damit nachweislich über 400 Jahre alt. Solange man zurückdenken kann, war der Alterneuwirt ein Traditionsbetrieb. Barkultur, Qualität und angenehme Atmosphäre sind dort zu Hause.

Fischbacher World
A-5542 Flachau, Flachauerstraße 98
Tel.: +43 6457 2205
E-Mail: info@fischbacher.world
www.fischbacher.world

Ein Abend mit Büchern und Musik

Foto: Hermann Traub, Pixabay

Einmal im Jahr stellen Autorinnen und Autoren der Hamburger Autorenvereinigung ihre Bücher vor. Dabei gibt es keine thematischen Vorgaben, sodass die Bandbreite von Gedichten über Erzählungen bis zu Kriminalromanen reicht. Neben den Kurzlesungen gibt es Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen.

Aus ihren Büchern lesen:
  • Jörgen Bracker
  • Reimer Boy Eilers*
  • Lutz Flörke
  • Peter García
  • Sibylle Hallberg
  • Sibylle Hoffmann
  • Klaus Landahl
  • Nikola Anne Mehlhorn
  • Birgit Rabisch
  • Heidrun Schaller
  • Gundula Thors
  • Ingrid Weißmann

Musikalische Begleitung: Marina Savova (Pianistin)

*Reimer Boy Eilers ist zugleich Mitglied der DAP: https://die-auswaertige-presse.de/mitglieder-1/eilers-dr-reimer-boy/

Die Lesung findet statt am 14.10.2021 in der Alfred Schnittke Akademie International, Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg.
Beginn um 19:00 Uhr.

Der Eintritt beträgt € 7, für Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung frei.

Weitere Informationen gibt es unter www.hh-av.de.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

Glücksmomente sammeln … wenn man auf dem Gipfel steht und in die Ferne blickt

Sky Lounge mit Blick auf die verschneite Winterlandschaft (Wellnessresort Amonti & Lunaris)

Skiworld Ahrntal – da sind die Skifahrer zu Hause. Im Nordosten Südtirols geht es hoch hinaus. 83 Dreitausender bilden die Kulisse in einer weißen Postkartenlandschaft. 74 Pistenkilometer, 21 Liftanlagen, 18 Skihütten, drei Skischulen, drei Funparks – das Angebot in einem der höchstgelegenen und schneesichersten Skigebiete ist groß. Auf bis zu über 2.500 Meter Höhe sind die Wintersportler auf einmaligen Pisten unterwegs. Highlights gibt es viele: Von der Übernachtung in einem echten Iglu über Gourmeterlebnisse in top Skihütten bis hin zur längsten Alpen-Achterbahn Italiens stecken die Ahrntaler Berge voll Abenteuer. Das AMONTI & LUNARIS Wellnessresort***** liegt als einziges Hotel im Ahrntal direkt an der Talstation der Skiworld und ermöglicht so Skifahren direkt ab dem Hotel. Skiverleih, Skischule, Rodelbahn und Skikindergarten sind lediglich 50 Meter entfernt. Besonders happy macht der Mittwochmorgen: Dann ziehen Frühaufsteher vor allen anderen Skifahrern ihre erste Spur in den Schnee der Skiworld Ahrntal.

…  wenn der Geist zur Ruhe kommt 

Das AMONTI & LUNARIS Wellnessresort krönt den Südtiroler Winter mit Wellness und Spa im gehobenen Luxussegment. Das gesamte Rooftop wurde zur Wohlfühl-Area erklärt. Architektur, Design und die Natur gehen Hand in Hand. Panorama-Ruheräume und Sonnenterrassen schließen sich an Saunen und Pools, an Living Room und Dampfbad, an Sunset Sky Pool und Sky Bar. Einziger Zaungast in der „adults only“ area hoch über den Dingen: Die Berge. Im neuen Family Spa „Blue Planet“ landen die Wasserraketen und Rutschenabenteurer. Was in einer ästhetischen Welt für Wellnessenthusiasten seinen Anfang nimmt, findet in den exklusiven Zimmern und Suiten seine Fortsetzung. Erlesene Details und zeitgenössisches Design ergänzen sich zu stilvollen Wohlfühlräumen. Penthouse-Suiten mit Whirlpool auf der Dachterrasse, Chalet-Suiten für Familien, Wohnwelten mit Privat Spa und Fireplace definieren Hotelkomfort neu.

… und der Schnee im Winterwald von den Bäumen rieselt

Fünfmal in der Woche lädt das AMONTI & LUNARIS Wellnessresort seine Gäste zu einem Bergerlebnis, das Herz und Seele berührt. Auf Schneeschuhen ziehen Naturbegeisterte durch unberührte Winterlandschaften, umgeben von erhabener Ruhe und begleitet von wunderschönen Aussichten und Eindrücken. Einmalige Panoramarouten führen Schritt für Schritt durch den Schnee.

Amonti & Lunaris Wellnessresort
I-39030 Steinhaus im Ahrntal
Tel. Amonti: +39 0474 651 010
E-Mail: amonti@wellnessresort.it

Tel. Lunaris: +39 0474 652 190
E-Mail: lunaris@wellnessresort.it

www.wellnessresort.it