Der Akt in der Kunst

 Rückenakt gebückt

Eröffnungsrede der Ausstellung „Moonlicht Bodys“ in der Rudolf Steiner Schule Altona  am 22.02.2010
Von Dr. László Kova
Hört man das Wort Akt, erscheinen in unserem Gehirn erotische Bilder, in unserer Psyche angenehme Schwingungen. Hatte der Schöpfer ähnliche Gefühle etwa vor 25.000 v. Chr., als er aus Kalkstein die nur 11 cm große Venus von Willendorf herausarbeitete? Dieses Fruchtbarkeitssymbol hat schwere Brüste, runden Bauch, ein überproportioniertes Gesäß und dicke Schenkel. Sogar ihre Schamlippen sind detailliert dargestellt. War er der erste Künstler in der Geschichte, der eine Aktdarstellung schaffte? Wurde er für seine künstlerische Arbeit von seinen steinzeitlichen Zeitgenossen bewundert oder musste er sich dafür schämen? „Der Akt in der Kunst“ weiterlesen

Freiheit in der Kunst

Am 19. Februar 2010 trafen sich in der Helmspark- Galerie in Seevetal Philosophie- und Kunstbegeisterte zum  ersten diesjährigen Helmspark- Gespräch. Nach einleitenden Referaten des Theologen Egge de Wall zum  Thema Freiheit in der Religion und DAP- Mitglied Dr. Wolf Tekook zu Freiheit in der Kunst wurde intensiv diskutiert. Nachfolgend das Referat von Dr. Wolf Tekook.


DAP- Ehrenpräsident Günther Falbe begrüßt die Referenten Egge de   Wall und Dr. Wolf Tekook
Die Welt der Kunst wird von Außenstehenden oft als ein Reservat der Freiheit angesehen. Kreative Freude anstelle von geregeltem Acht- Stunden- Job, das ungehemmte Verwirklichen von Ideen, das (farbenfrohe) Ausleben von Gefühlen:

DAP- Ehrenpräsident Günther Falbe begrüßt die Referenten Egge de Wall und Dr. Wolf Tekook

Die aktive Beschäftigung mit der Kunst erscheint denen, die von außen in diese Welt hineinlugen, als eine sehr begehrenswerte Lebensform.
Doch wie sieht es mit dieser Freiheit aus?
Konnte und kann der Künstler wirklich in Freiheit seinen Intuitionen nachgehen? Oder ist auch er eingebunden in die vielfältigen Zwänge eines sozialen Miteinanders?
Lassen sie uns dies untersuchen! „Freiheit in der Kunst“ weiterlesen

Journalistenreise nach Pakistan

Liebe Mitglieder der DAP!
Wir reichen eine Information über eine Reise weiter, die uns erreicht hat.

Sehr geehrte Kollege und Kollegin,

wir planen mit der Deutsche Presse Verband (DPV) eine Journalistenreise nach Pakistan, danach Indien und Afghanistan. Jeder Journalist der daran interesse hat, kann sich unter www.dpv.org sich anmelden, man muss nicht unbedingt Mitglied der DPV sein.
Mit freundlichen Grüßen

Shams Ul-Haq

Tel.: 0162 612 4422

www.s-haq.com

Eine Reise in die Stadt der Liebe – Asghabat

Von Dr. Ferenc Horvath
Strahlende Sonne begleitet uns über Georgien. Wir fliegen parallel zum Kaukasus Gebirge, das eine majestätische Kulisse darbietet. Das Flugzeug nach Baku ist voll. In der Hauptstadt von Azerbaijan wird später umgestiegen auf die Maschine nach Asgabat ( übersetzt : die Stadt der Liebe). „Eine Reise in die Stadt der Liebe – Asghabat“ weiterlesen

Wie gefährlich ist der Beipackzettel?

Arzneimittel-Information kann Patienten verunsichern

Von Dr. Wolf Tekook

„An Nebenwirkungen sind bekannt geworden: Zahnverfall von frühester Kindheit an, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen. Bei längerer Einnahme können sich Übergewicht, Bluthochdruck und Zuckerkrankheit einstellen. In diesem Zusammenhang kann die Einnahme zu Bewusstlosigkeit, Schlaganfall, Herzinfarkt, Nervenlähmungen, Nierenversagen, Erblindung, hohem Fieber und  Amputationen von Gliedma8en führen. Bei Diabetikern kann ein Koma ausgelöst werden; bei Anzeichen von Schläfrigkeit, Mattigkeit oder verwaschener Sprache ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen, da es binnen kurzem zu Lebensgefahr und bleibenden Hirnschädigungen kommen kann. Bei Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere der Inhaltsstoffe können auch bei erstmaliger Einnahme kleiner Mengen schwere Schockzustände auftreten. Nach Schweißausbrüchen und Schwindel kann es zum plötzlichen Kreislaufzusammenbruch und Bewusstseinsverlust kommen. Eine sofortige Infusion von Volumenersatzstoffen sowie die Gabe kreislaufwirksamer Medikamente ist angezeigt; stationäre Überwachung unter Intensivbedingung ist notwendig bis zur Schockstabilisierung. Zu beachten ist die Wirkungsverstärkung bei gleichzeitiger Einnahme saccharosehaltiger Produkte.“ „Wie gefährlich ist der Beipackzettel?“ weiterlesen

Computer und Fotografie

Informationen unseres neuen Mitgliedes Dr. Wolf Tekook:

Ich freue mich, Ihnen als neues Mitglied meine Hilfe und Rat auf den Gebieten Computer und Fotografie anbieten zu können. Auf meinem kostenfreien Internetportal http://www.berat.-ung-info.de habe ich ein immer breites Angebot an qualifizierten Tipps für diese beiden Begriffswelten und bin sicher, dass der eine oder andere auch für Sie nützlich sein wird. Ich empfehle Ihnen mein Beratungsportal http://www.berat.-ung-info.de . Klicken Sie in der Seitenleiste die Begriffe “Computer“ und „Fotografie“ an.

Es grüßt Sie aus Krefeld Ihr Wolf Tekook

Subsummarium der im Thalia-Theater zuende gegangenen Lessing-Wochen

Von Hans- Peter Kurr
Mit der Verleihung des Lessing-Preises der Stadt Hamburg an den Publizisten Klaus Harpprecht (und die damit verbundene Ehrung durch ein Stipendium ,vergeben an den Lyriker Ian Wagner ) endeten die vom neuen Intendanten des Thalia-Theaters, Jochim Lux, initiierten „Lessing-Tage“. Selten ist es in der deutschen Kulturlandschaft – ausserhalb von internationalen Grossveranstalten wie den Berliner Festwochen und ähnlichen kulturtragenden Unternehmungen – zu erleben, wie eine solche „Massierung“ von Spitzenqualität im Programmangebot ein Haus wie das Thalia-Theater (, dem grössten deutschen Sprechtheater, dem Schauspielhaus an der Kirchenallee, von Anbeginn bis heute – ausser während der Gründgens-Zeit – ein „Dorn im Auge“), volstümlich formuliert, „aus den Nähten platzen“ lässt. „Subsummarium der im Thalia-Theater zuende gegangenen Lessing-Wochen“ weiterlesen

Vision trifft Wirklichkeit

Vision trifft Wirklichkeit

Das Auditorium
Das Auditorium

Von Johanna Renate Wöhlke
Ausbildungsplätze für Hauptschulabsolventen
Preisverleihung Stiftung Hamburger Hauptschulmodell  2010

Reden gehören dazu, wenn Preise verliehen werden. Reden werden erwartet, wenn Preise verliehen werden. Preise sind es wert, dass man über sie redet? Dieser Preis war und ist es wert, dass man über ihn redet, und zwar nicht nur redet mit den Worten der Wirtschaft, sondern auch redet mit den Worten des Herzens. Es geht um Jugendliche und ihre Zukunft beim „Hamburger Hauptschulmodell“. Es geht darum, jungen Menschen den Boden unter den Füßen zu vermitteln, zu stärken und zu entwickeln, den sie benötigen, um Tritt im Leben zu fassen, sich einzurichten in ihrer Zukunft. „Vision trifft Wirklichkeit“ weiterlesen

Lessing als Maßstabgeber

Höhepunkte im Programm des Hamburger Thalia-Theaters

Von Hans- Peter Kurr

Wenn Lessings Denkweise dergestalt nachempfunden werden sollte, dass für das von Direktor Schröder geleitete Deutsche Nationaltheater des 18.und beginnenden 19. Jahrhunderts das Beste gerade gut genug sei, dann lässt es einen verstehen, woher die neue Leitung des Thalia-Theaters unserer Zeit unter „Direktor“ Lux die Motivation bezieht, in das Programm seiner Lessing-Tage einige der besten deutschsprachigen Schauspielproduktionen, die gegenwärtig verfügbar sind,als Gastspiele aufzunehmen. „Lessing als Maßstabgeber“ weiterlesen

Der Mann und sein Hemd

Von Johanna Renate Wöhlke

Wie ist das mit den Männern und ihren Hemden eigentlich wirklich? Anders formuliert: Kann man wirklich einen Mann dafür verantwortlich machen, dass der berühmte Knopf über dem Bauch das Hemd nicht so salopp und perfekt schließt, wie man es von einem gut sitzenden Hemd erwarten kann? Schließlich ist nicht der Mann der Diener des Hemdes, sondern das Hemd der Diener des Mannes. Da müssen sich doch die Hemdenfabrikanten sehr ernsthaft fragen lassen, warum sie den Mann als Hemdträger immer noch vorrangig über seine Kragenweite definieren. Das alleine scheint aber nicht der Stein des Weisen zu sein, einem Mann und seiner Figur gerecht zu werden! Es gibt nämlich auch bei Männern die unterschiedlichsten „Exemplare“ mit einer großen Variationsbreite. Es ist also durchaus immer wieder an der Tagesordnung, dass ein Mann mit einer kleinen Kragenweite einen im Verhältnis dazu großen Bauch hat. Andererseits sind Figuren durchaus denkbar, die einen kleinen Bauch und eine große Kragenweite haben. Diese zweite Variante ist natürlich ungerechterweise nicht davon betroffen, dass das Hemd über dem Bauch spannt – denn wo nichts ist, kann auch nichts spannen! Sie merken ganz deutlich: Das ist die reine und pure Wissenschaft des männlichen Hemdes. Sie kann kompliziert sein – und gerade deshalb den Mann trösten, denn wie schon gesagt: Am Bauch liegt es nie, es liegt immer nur daran, dass das Hemd nicht passt, weil es nicht die richtige Größe hat. Was sich alles so beim Mann zwischen Kragen und Bauchmitte abspielt, scheint eben auch ein Geheimnis zu sein, das sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Männer, bewahrt eure Geheimnisse…