Ein Herz für Kalorien!

Von Johanna Renate Wöhlke

Eigentlich wollte ich nicht darüber schreiben, aber da alle darüber reden, ist es ein unumgängliches Thema in dieser Zeit, an dem man nicht vorbei kommt: Kalorien! Ewig und immer dieses Gerede um Kalorien. Warum ist die Kalorie so wichtig im menschlichen Leben des Jahres 2009? Erwarten Sie auf so schwierige Fragen keine leichte Antwort. Leicht auch schon aus dem Grund nicht, weil ja zu viele Kalorien den Menschen schwer machen sollen, da kann es also keine leichte Antwort geben. Aber halten wir fest: Die Kalorie als solche muss schwer sein, wenn sie den Menschen schwer macht! Soviel scheint sicher. Werden wir mit diesen Überlegungen dem Thema gerecht? Leider können wir die Kalorien nicht befragen. Sie entziehen sich beharrlich einem Interview, indem sie sich in den Nahrungsmitteln verstecken – in dieser Zeit besonders in Marzipan, Haselnussschokolade, Butterplätzchen, Enten – und Gänsebraten mit knusprig braun gebratener Haut und köstlichen Saucen, Sekt, Wein, Champagner und süßem Zimtlikör. Es scheint also eine kalorienfreundliche Zeit zu sein, in der wir gerade leben, und ganz, ganz ehrlich gesagt: Zu Weihnachten sollte der Mensch doch nun wirklich freundlich sein, Toleranz und Herzlichkeit üben. Da soll man doch die armen Kalorien nicht verscheuchen. Draußen ist es kalt. Es stürmt und zieht. Wer bringt das über sein Herz? Sie etwa? Ich bin mir sicher, gerade Sie bringen das nicht über`s Herz. Da wäre doch mit den verscheuchten Kalorien die ganze weihnachtliche Botschaft auf einmal draußen vor der Tür gelandet. Nein, das darf nicht sein! Gerade neulich habe ich jemanden so richtig schön sagen hören. „Gestern hab ich diesen tollen Gänsebraten gegessen und nun sitzen alle Kalorien auf meinen Hüften!“ Sehen Sie, so soll es sein, das ist weihnachtliches Denken. Dieser Mensch hat begriffen worum es geht. Geben wir den Kalorien ein warmes Zuhause…an  Ostern ziehen sie dann sowieso von selbst wieder in das Salatbeet um…

Der Salon des Hamburger Flughafens – Die neue Airport Plaza

Von Uta Buhr, Foto: Michael Müller

Die  neue Airport Plaza setzt dem Flughafen Hamburg ein weiteres Glanzlicht auf. Das aus allen Teilen Norddeutschlands am 29. und 30. November – den Tagen der offenen Tür –  herbeigeströmte Publikum zeigte sich begeistert von dem eleganten Einkaufs- und Schlemmerparadies. Dieses erstreckt sich auf vier Ebenen über eine Fläche von 4.450 Quadratmetern und wartet mit 40 Läden und Boutiquen auf. „Das ist ein Salon“, freut sich eine Vielfliegerin, Hanseatin vom Scheitel bis zur Sohle, „der des neuen Hamburger Flughafens würdig ist. Lange genug hat es ja auch gedauert, bevor aus dem provinziellen Stubenflugplatz ein internationaler Airport wurde.“ Tempi passati! Schon der Entwurf des Architekten Meinhard von Gerkan sorgt für Furore. Die geschwungene Dachform der Terminals und der Airport Plaza ist der Wölbung einer Flugzeug-Tragfläche beim Start täuschend echt nachempfunden. Die Licht durchflutete Halle stimmt ein auf Flüge in die weite Welt. Die Ausstattung ist vom Feinsten. Böden und Treppen aus glänzendem Granit, lautlos auf und ab gleitende Fahrstühle, keine aufdringliche Musik. Hier hat der Fahrgast Ruhe und Muße, sich auf seinen Flug vorzubereiten – ob Geschäftsreise in turbulente Städte oder Urlaubstrip in exotische Breiten. Die Wege zu den Gates sind kurz, denn die  Plaza liegt am Schnittpunkt der Terminals 1 und 2. „Die Plaza verbindet die beiden Terminals miteinander, und nimmt die zentrale Sicherheitskontrolle mit insgesamt 16 Luftsicherheits-Kontrollstellen auf. In ihr werden die beiden Gepäckförderanlagen aus Terminal 1 und Terminal 2 zusammengeführt. Eine perfekte Konstruktion“, erklärt ein Mitarbeiter der Flughafenleitung. „Der Salon des Hamburger Flughafens – Die neue Airport Plaza“ weiterlesen