Balatonüberquerung

Schwimmen zum rettenden Ufer

Von Dr. László Kova

Aktualisierende Bemerkungen: Diese schriftliche Aufzeichnung der Balatonüberquerung erfolgte im Jahre 2003. Dennoch ist sie aktuell, weil sie einen Prozess, einen persönlich besonders hochwertigen Vorgang der Selbstüberwindung beschreibt, in der man eine Zielsetzung durch kraftraubenden Einsatz realisiert. Jeder ähnliche Versuch bringt eine neue Selbsterfahrung und ein Erlebnis mit sich, das in jeder Zeit und in jedem Alter von äußerst wichtiger Bedeutung ist. Im persönlichen „Kampf“, in dem man das Unerreichbare zu erreichen versucht, liegt die permanente Hoffnung eines Menschen, die einem das Selbstvertrauen und das psychische, physische und mentale Potenzial stärkt, was man für immer und ewig zu pflegen benötigt. Irgendwo las ich in meinen jüngeren Jahren einen Satz, den ich nie vergaß und den mir meine Eltern – wahrscheinlich nicht bewusst – lebenslang vorlebten: Nur dann passierten große Ereignisse, wenn die Waghalsigen richtig mutig waren. Vielleicht wurde ich auch von diesen Prämissen getrieben, als ich meine Schwimmzeit 2004 im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnte. „Balatonüberquerung“ weiterlesen

Unter dem Himmel der malerischen Toskana

Von Dr. László Kova

Toskana ist Romantik, hügelige Landschaft, blauer Himmel, Wein, weite Wiesen, Zypressen, Pinien, Kultur: Boccaccio, Botticelli, Dante, Galilei, Leonardo, Machiavelli, Michelangelo, Petrarca, Puccini und noch mehr.

Von Hamburg aus landeten wir eines Nachmittags im September in Pisa. In der Nachmittagshitze fuhr ich mit meiner Frau zu der Festungsstadt Lucca weiter. Den 40 kg Koffer auf einem Wägelchen schleppend, denn wir wollten alles sportlich machen,  gingen wir zu unserem im Internet gebuchten Bed & Breackfest Hotel. Auch bei Abenddämmerung ist die Altstadt faszinierend, aus allen Ecken hörte man lautes Wortwechseln, wie man es dort nach dem Sonnenuntergang tut. Während unseres dreitägigen Aufenthalts konnten wir die Stadt gut entdecken, wir bewunderten die baulichen Errungenschaften der Florentiner Renaissance des bedeutenden Baumeisters Matteo Civitali (1436-1501), hörten in einem Konzert einige Kompositionen von dem grandiose Luigi Boccherini (1743-1805). Der „Teufelsgeiger“  Nicolò Paganini (1782-1840) machte die Stadt ebenso berühmt wie später Giacomo Puccini (1858-1924), dessen Museum leider wegen Renovierung geschlossen war.

Giacomo Puccini ist einer der berühmten Söhne der Stadt Lucca. Seine Melodien werden von Milano über Tokyo bis New York überall in der Welt gespielt. „Unter dem Himmel der malerischen Toskana“ weiterlesen

Der Charme Westungarns

Urlaub und Kur am Balaton
Die Plattenseeregion bietet Berglandschaft, Binnensee und sandiges Flachland in einem.

Von Dr. László Lova
„Man nehme das Flugzeug in Berlin und lande in Sármellék am Balaton-Airport“. Das Angebot nahmen wir an. Nach einem angenehmen Flug von einer Stunde und fünfundzwanzig Minuten waren wir am Zielort. Schon am Flughafen wurde uns die berühmte ungarische Gastfreundschaft zuteil. Wir verließen den Airport, wo uns eine zauberhafte Landschaft empfing. So entschlossen wir uns, die Gegend gleich zu erschließen. Unterwegs lernten wir die hübsche kleine Stadt Bad Zalakaros kennen. Hier besichtigen wir gleich das Granit-Heilbad. Unser Interesse richtet sich ans Naturschutzgebiet Kis-Balaton mit seiner einzigartigen Vogelwelt, die sowohl für Ornithologen als auch Urlauber ein einmaliges Erlebnis darstellt. Man kann sich ausmalen, wie diese bunte Wasserlandschaft aussieht, wenn die Zugvögel aus Norden und Süden im Frühling und Herbst  hier ihre Rast verbringen. „Der Charme Westungarns“ weiterlesen

Ferien! Ferien! Ferien!

Von Dr. László Kova

Eidelstedt Mit lachendem Gesicht blickte die Sonne am 05. Juli auf die Grundschule Heidacker in Eidelstedt, wo der feierliche Abschluss des Schuljahres stattfand. Vor der Festhalle, die ca. vor zwei Jahren eingeweiht worden war, spielten die Schüler mit Bällen, sangen lustige Lieder, trugen Fangspiele aus oder besprachen ihre geplanten Ferienprogramme miteinander. Ihre Eltern waren auch dabei, trotz der Hitze feierlich gekleidet, einige mit Kinderwagen, vielleicht um den Nachwuchs für die Schule zu präsentieren. „Ferien! Ferien! Ferien!“ weiterlesen

Sagen und Märchen auf Sand gebaut

Am Travemünder Ostseestrand findet das 4. Deutsche Sandskulpturenfestival statt – 75 Künstler »buddeln« um die Wette
Von Ruth Vollmer- Rupprecht
Die Gebrüder Grimm hätten es sich nie träumen lassen, daß ihre Märchen einmal in den Sand gesetzt werden. Im wahrsten Sinn des Wortes: Am Travemünder Ostseestrand entsteht in diesem Sommer unter dem Motto „Fabelhaft und Märchenreich“ eine Sagenwelt aus Sand im Rahmen des 4. Deutschen Sandskulpturenfestival vom 8. Juli bis 4. September. Nicht im Miniformat, sondern mit Riesenfiguren bis zu zwölf Metern Höhe wie dem größten Froschkönig der Welt. Die Prinzessin, die ihn küssen will, müßte auf eine Feuerwehrleiter steigen – aber wer will schon den Mund voll Sand haben?  Die Erbauer stört es allerdings wenig, wenn sie einen Sommer lang überall nur Sandkörner finden, in den Schuhen, in den Ohren, im Bett. 75 Sandkünstler aus aller Welt gehen voll und ganz in ihrem Hobby auf, mit dem sie eine traumhafte Skulpturenwelt schaffen, die in Deutschland einmalig ist, und die das Festival „Sand World 2005“ auf dem Travemünder Priwall zum größten Europas werden läßt. „Sagen und Märchen auf Sand gebaut“ weiterlesen

Rundflug über Eberswalde

Von Harry Ostwaldt

Durch Zufall haben wir ihn entdeckt: Den Flugplatz in FINOWFURT:
Und den größten Doppeldecker der Welt. Die ANTONOW An 2
In der Ausführung als Militärmaschine
Kalt abgestellt, wie wir Eisenbahner sagen würden
Aber in einem recht ordentlichen Zustand. Und mitfliegen ?
Nun ja, am Samstag, den 24.Mai 03 ergab sich eine Gelegenheit:
Rundflug über Eberswalde und Niederfinow.  Mit einer Maschine in Zivil-
Ausführung. Äusserlich wirkt diese Maschine als Doppeldecker recht
Groß, der Innenraum dagegen wirkt eher klein und, man  muß sagen, auch
recht primitiv. Aber was soll´s, dieser Flug ist ein Erlebnis!
Mit mächtigen Motorenlärm rollen wir auf die Startpiste, stellen uns in Positur
Und heben nach einigen 100 Metern ab.
Wir gewinnen schnell an Höhe, und da wir an diesem Tage einen wunderschönen  Sonnentag haben, ist der Rundblick einfach superb!!
Unter uns erscheint das Schiffshebewerk NIEDERFINOW, EBERSWALDE
Wird überflogen, viele kleine Dörfer, eine herrliche deutsche Landschaft.
(Über den  Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein)
Nach knapp einer halben Stunde setzten vvir wieder zur Landung an.
Schade, die Zeit vergeht viel zu schnell Ich wäre gerne weiter geflogen

Quelle: Europäische Vereinigung der Eisenbahner (A.E.C)

Sektion Deutschland e.V. Regionalverband Buchholz/Hamburg-Süd

Fiesta cubana

Karibische Lebensfreude in Fidel Castros sozialistischem Paradies
Von Uta Buhr

CUBA SÍ ! So lautete das Motto des diesjährigen Partnerlandes der Messe REISEN HAMBURG, die im Februar stattfand. Wer Kuba besucht, vergißt die gängigen Klischees Rum, Zucker und Cohibas sehr schnell und taucht ein in das pralle Leben der „Perle der Karibik“. Ansteckend ist die Fröhlichkeit vieler der 10,5 Millionen Kubaner. Auch jahrzehntelange sozialistische Miß- und Mangelwirtschaft haben ihnen ihren Optimismus nicht rauben können. Also auf nach Kuba! Es gilt, ein exotisches Inselparadies in all seiner Vielfalt an Kulturen und alten Bräuchen zu entdecken. Wie ein feuriger Ball versinkt die Sonne im Meer.  Eine würzige Brise streicht über die Bucht. Leise schwappen die Wellen gegen die Kaimauer „Fiesta cubana“ weiterlesen

Sonniges Städtchen am Wasser gebaut

Von Uta Buhr
„Willkommen in der Landeshauptstadt Schwerin“, verkündet die Lautsprecherstimme auf dem zur Zeit zweigleisigen Bahnhof. Dieser befindet sich gerade in einer aufwändigen Umbauphase, um dem Anspruch der Metropole von Mecklenburg-Vorpommern gerecht zu werden.

„Wir sind mächtig stolz, das Rennen gegen Rostock als Hauptstadt unseres Bundeslandes gemacht zu haben, obwohl unsere Rivalin über doppelt so viele Einwohner zählt“, frohlockt eine Wahl-Schwerinerin. Sie sitzt auf den Stufen vor dem Pfaffenteich und genießt den Blick über das spiegelglatte Gewässer, um das sich wie auf einer Perlenschnur aufgereiht elegante Bürgerhäuser und Stadtpalais gruppieren. „Sonniges Städtchen am Wasser gebaut“ weiterlesen

Wo die heißen Quellen sprudeln

Kururlaub in Ungarn rund um das Jahr

Von Uta Buhr

Die rheinische Frohnatur mit dem ansteckenden Lachen strahlt mit der Sonne um die Wette, die goldene Kringel auf die träge dahinfließende Donau malt. Hier im 5-Sterne-Hotel „Danubius Thermal Hotel“ auf der Margareteninsel hat sie sich nach eigenen Worten „generalüberholen“ lassen: „Neben der vitalisierenden Kur im Heilwasser habe ich mir eine Verschönerung meiner Frontzähne gegönnt. Und für ein kleines Lifting wurde es auch höchste Zeit.“ Der Schönheitschirurg sei ein Künstler, schwärmt sie weiter. Und das Beste – alles ist in Ungarn viel günstiger als daheim.

Drei Wochen hat sie inmitten der größten Parklandschaft Budapests verbracht. Die Parliamenteinundzwanzigtägige „All inclusive Heilkur“ hat sie Euro 1.596,– gekostet (im Doppelzimmer Euro 1.281,– pro Person. Die Preise gelten bis einschließlich 27.2.04). Ihr gefällt die unmittelbare Nähe zur Donaumetropole, in der sie sich fast jeden Tag nach ihren Anwendungen und sonstigen Behandlungen umgetan hat. Was für eine Stadt, in der insgesamt 123 warme Heilquellen aus dem Boden zischen und der man nachsagt, jeder Budapester habe neben seiner Stammkneipe auch noch sein Stammbad. Da ist der herrliche Badetempel in reinstem Jugendstil im Hotel Gellért in Buda sowie die palastartige Anlage des eleganten Széchenyi Heil- und Freibades. „Wo die heißen Quellen sprudeln“ weiterlesen

Ein Paradies für Skisportler: Hohe Tauern Kärnten

Von Uta Buhr

Wie ein feuriger Ball steht die Sonne über dem Großglockner und taucht die umliegenden Gipfel in blutrotes Licht. „Grandios“, freut sich ein Skiläufer und schießt ein Foto. „So eine Stimmung hat man nicht alle Tage.“ Die drei Skifexe aus Hamburg sind von Heiligenblut aus mit der Kabinenbahn zur Mittelstation Rossbach in 1752 Meter Höhe gefahren. Jetzt studieren Piste Ankogelsie erst einmal ihre Karte und legen den Plan für den Tag genau fest. Schade, meint der eine, dass sie nicht bis auf die Spitze von Österreichs höchstem Berg aufsteigen können. Der misst 3798 Meter. „Da oben wird die Luft schon ziemlich dünn“, warnt der Anführer, „und hier ist es doch auch ganz schön. Also – aufi geht’s!“
Die Skiregion Heiligenblut/Großglockner bietet jedem etwas, der gern auf  Brettln steht. Pisten aller Schwierigkeitsgrade sind minuziös in die Karten eingezeichnet. „Ist doch ganz einfach“, erklärt Skilehrer Alois. „Die Blauen sind die Leichten, die Roten die Mittelschweren und die Schwarzen nur etwas für Profis.“ Und natürlich gibt es hier auch noch Abfahrten für Anfänger, die man früher einmal „Idiotenhügel“ nannte. „Naa,“ sagt Alois. „Oaner, der g’rad  Skifahren lernt, ist doch koa Idiot. Seht’s mal den Kloanen da vorn. Der ist erst sechs und hat genau vier Stunden hinter sich. Der hat Talent.  Aus dem wird noch mal was.“ Ein kleiner Junge im poppigen Skianzug und leuchtend blauem Sturzhelm wedelt gerade elegant den Hügel hinunter, angefeuert von einem stolzen Vater, der die Abfahrt seines Sohnes mit der Videokamera festhält. „Ein Paradies für Skisportler: Hohe Tauern Kärnten“ weiterlesen