Hans Christian Andersen

PORTRAIT H. C. ANDERSEN021805-1875
Von Dr. László Kova
Im Altonaer Museum läuft bis zum 12. Juni 2005 eine besonders sehenswerte Ausstellung, die die Reisewege von H.C. Andersen zeigt. Als Untertitel kann man lesen: Märchen eines Lebens – mit Hans Christian Andersen durch das malerische Europa.

Dabei ist in Deutschland wenig bekannt, dass Andersen nicht nur der geniale Märchendichter war, als den wir ihn heute noch lieben. Er sah sich selbst eher als Poet, Dramatiker, Romancier und als Chronisten seiner Zeit. „Hans Christian Andersen“ weiterlesen

Arno Surminski

Von Dr. László Kova
Arno Surminski wurde mit Romanen über Ostpreußen populär. Im Februar 2004 ehrte ihn die Hansestadt Hamburg mit der Biermann-Ratjen-Medaille.

Er wurde 1934 in Jäglack in Ostpreußen geboren. Sein Lebensweg ist lang und bunt. Zehn Jahre alt war er, als die Rote Armee in sein Dorf kam. Der Krieg zerstörte die Idylle und seine Kindheit. Seine Eltern wurden nach Russland deportiert und kehrten nie zurück. 1947 wurde er von entfernten Verwandten in Trittau (bei Hamburg) aufgenommen. „Arno Surminski“ weiterlesen

Die Sängerin Alexandra

Porträt AlexandraVon Manuela Rosenthal- Kappi
Kurzbiographie Alexandras: Die Sängerin wurde am 19. Mai 1942 in Heydekrug / Memelland geboren, 1944 Flucht aus Ostpreußen und Ankunft in Kiel. 1960 / 1961 Ausbildung zur Grafikerin, 1962 Heirat mit dem 30 Jahre älteren Russen Nikolaj Nefedov, 1963 Geburt des Sohnes Alexander, 1964 Scheidung, Ausbildung zur Schauspielerin in Hamburg.
1966 Entdeckung durch Produzent Fred Weyrich, Plattenvertrag. 1967 Rußland-Tournee mit Hazy Osterwald, Bädertournee durch Norddeutschland, Auftritte in Fernsehshows, Ende 1967 Tournee mit Adamo. 1968 weitere Plattenaufnahmen, Modenschau in Paris, TV-Auftritte, Teilnahme an Festivals in Bulgarien und Brasilien, Planung für die TV-Produktion, “Porträt in Musik” mit Truck Branss. 1969 private Rückschläge: Tod des Vaters, Verlobung mit einem Heiratsschwindler, Trennung. Erholung in Davos, Auftritt im holländischen Fernsehen, Erscheinen der dritten LP. 31. Juli 1969: Besuch der Schallplattenfirma Phonogram in Hamburg, Weiterfahrt Richtung Sylt, tödlicher Unfall in Tellingstedt.

Unter die Haut gegangen „Die Sängerin Alexandra“ weiterlesen

Ein Tisch im Rapsfeld

Von Manuela Rosenthal- Kappi
Sie leuchten im Frühling von weitem mit ihrem satten Gelb, verbreiten einen Duft nach Honig in der Luft. Pünktlich zur Vollblüte der Pflanze lud die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft GmbH zum Fototermin mit gedecktem Tisch im blühenden Rapsfeld ein.
Rapsfelder sind nicht nur schön anzusehen, die Pflanzen sind vielseitig nutzbare Gewächse. Seit Jahrhunderten wird das rosenähnliche Kreuzblütengewächs in Deutschland angebaut. Wurde es zunächst vorwiegend als Speise- und Lampenöl genutzt, entdeckte man bald die vielfältige Nutzbarkeit von Rapsöl. Es wurde zur Herstellung von Margarine verwendet, als Schmierstoff, für Reinigungsmittel und als Bestandteil von Kosmetika, für Dieselmotoren
In Zeiten knapper werdender Ressourcen wird aus Raps als nachwachsendem Energielieferanten auch Biodiesel hergestellt, mit dem Hybridautos angetrieben werden können. Zur Zeit ist diese Kraftstoffart jedoch noch nicht weit verbreitet. „Ein Tisch im Rapsfeld“ weiterlesen

Vulkaninsel am Ende der Welt: Jan Mayen

MS Multanovskiy
Bei strahlendem Sonnenschein und einer steifen Brise aus nordöstlicher Richtung verlässt die „MS Multanovskiy“ den Hafen von Kevlavik. Die vierundvierzig Passagiere haben die obligatorischen Rettungsübungen unter der strengen Aufsicht des Ersten Offiziers hinter sich gebracht. Jetzt stehen sie an Deck und beobachten die faszinierende Landschaft der vorbeiziehenden isländischen Inseln, von denen ein Konzert aus vieltausend Vogelkehlen herübertönt. Vögel sind die einzigen Bewohner dieser Eilande. Sie bauen ihre Nester in die zerklüfteten bemoosten Felsen und nähren sich aus den reichen Fischgründen des Atlantischen Ozeans.

Heute steht das Thermometer auf 11 Grad Celsius. „Richtig warm für einen Tag Ende Mai in der Nähe des Polarkreises“, findet Kapitän Yuri Babkin aus St. Petersburg. Am Bug des Schiffes spielen Delphine. Ebenso schnell wie sie aufgetaucht sind, verschwinden sie wieder. „Vulkaninsel am Ende der Welt: Jan Mayen“ weiterlesen

Wie kommt die Ginsengwurzel in die Lüneburger Heide?

Von Uta Buhr
Ein Scherz? Mitten in der Lüneburger Heide soll es eine Ginseng-Farm geben, wo die mystische Wurzel aus Fernost kultiviert wird! Neugierig geworden, machen wir uns nach Bockhorn auf, einem etwas verschlafenen 260-Seelen-Dorf in der Nähe von Walsrode. Unser Weg führt durch Wälder, vorbei an Wiesen und Knicks. Ein kleiner Schlenker, und vor uns liegt ein schmuckes niedersächsisisches Fachwerkhaus, Zentrum und Empfangsbereich der FloraFarm. Rechts vom Eingang ein riesiger quittegelber Plastik-Ginseng. „Das Ding sieht aus wie eine Alraune-Wurzel“, finden wir. „Die ist noch menschenähnlicher als unser Ginseng“, werden wir freundlich von einem jungen Mann in Arbeitskleidung belehrt, der uns in den hinteren Teil des Geländes führt.

Und da liegen sie, die wohl behüteten, mit perforierten Folien überdachten Beete mit den grünen Blattpflanzen, die aus der Ferne ein wenig an Tabak erinnern. Auf den ersten Blick wirklich nichts Besonderes. Bis Gesine Wischmann, die Farm-Chefin, auf den Plan tritt und einen faszinierenden Vortrag über die magische Wurzel hält. Bei diesen Gewächsen handelt es sich um korea- nischen Ginseng, den qualitativ besten seiner Art. Im Reich der Mitte einst von den chinesischen Kaisern mit Gold aufgewogen. Man sprach – und tut das in Asien auch heute noch – dem Ginseng übernatürliche Kräfte zu, allem voran die Stärkung der Manneskraft. Die Botanik betrachtet die Wurzel etwas nüchterner: Ginseng (chinesisch für Menschenwurzel) ist die Bezeichnung für zwei Araliengewächse, aus deren rübenförmigem Wurzelstock ein allgemein anre- gendes Mittel gewonnen wird – Panax ginseng (panax griechisch gleich Allheilmittel), eine bis 50 cm hohe Staude, die wild nur noch selten in der Mandschurai und in Korea vorkommt, mit gefingerten Blättern und grünweißen Blüten. „Die echte Ginsengwurzel der ersten Art ist seit etwa 2000 Jahren in Ostasien ein geschätztes Allheilmittel, dessen Anwendung mit mystischen Vorstellungen verbunden ist“, heißt es in einer wissenschaftlichen Abhandlung. „Wie kommt die Ginsengwurzel in die Lüneburger Heide?“ weiterlesen

Auf Mozarts Spuren

Das Genie wird 250 Jahre alt

Von Uta Buhr
Salzburg
Theresa verläßt leicht irritiert das Haus in der Getreidegasse 9 zu Salzburg. Hier wurde   am 27. Januar 1776  Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart geboren. Die Musikerin hatte gehofft, das sattsam bekannte Bild des Genies als ewiges Kind  würde zu seinem 250. Geburtstag endlich korrigiert: „Der Wolfgang war schon früh erwachsen. Er hat bereits  in sehr jungen Mozart live Wunderkind -WienJahren die ganze Familie ernährt!“ Und nun sieht sie sich mit kitschig bemalten Decken, einem Kinderbettchen mit herziger Wolferl-Puppe und ähnlich infantilem Schnickschnack konfrontiert. Konzipiert wurde die Installation von Robert Wilson. „Aber die Kids haben Spaß daran“, verteidigt ein Lehrer den exentrischen Theatermann aus Texas. „Und sie interessieren sich brennend für die Instrumente, auf denen der Bub‘ selbst gespielt hat.“ Aus seiner Sicht ist dies ein guter Zugang zu Mozart und seiner Musik.
Es „mozartet“ sehr  an der Salzach, und die Stadt zeigt sich zu Beginn des Jubeljahres von ihrer besten Seite. Kein Schnürlregen trübt heute die Festfreude. Die Luft ist klar, und die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel. Touristenschwärme  drängen sich durch die engen Gassen und stehen geduldig Schlange vor dem Tanzmeisterhaus am Makartplatz. Hier verbrachte das Wunderkind, das sich im Alter von fünf Jahren selbst das Geigenspielen lehrte und mit leichter Hand unsterbliche Melodien schuf, einen Teil seiner Jugend. In der Neuen Residenz  am  Mozart-Platz 1 lässt man den „Auf Mozarts Spuren“ weiterlesen

Jedem sein Citroën

Von Renato Diekmann

Dass Citroën richtig Gas gibt, zeigen die formschönen Modelle und konkrete Zahlen. Danach stiegen im ersten Halbjahr 2006 die Neuzulassen in Deutschland um 13 Prozent. Hatte Citroën bereits im vergangenen Jahr mit fast 80.000 Zulassen einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt, so konnte sich die Marke mit dem Doppelwinkel im ersten Halbjahr 2006 noch einmal steigern. Bis Ende Juni wurden 42.5000 Pkw in Deutschland zugelassen, was einem Marktanteil von knapp 2,5 Prozent entspricht. Spitzenreiter bei den Pkw-Modellen ist mit 7.400 Zulassungen der Citroën C4. CC4_HDi110FAP 102CC4_HDi110FAP 202
Den gibt es jetzt aktuell in der Dieselversion HDi 110 FAB mit einem neuen Elektronisch Gesteuertem Sechsganggetriebe (EGS6), das butterweiche und trotzdem schnelle Gangwechsel ermöglicht und den Citroën C4 HDi 110 FAB noch sportlicher macht. Für den Aufpreis von 800 € gegenüber der Version mit Fünfgang-Handschaltung erhält der Kunde nun eine zusätzliche Gangstufe und die Wahl zwischen Handschaltung und Automatikbetrieb. Er muss nun nicht mehr selbst kuppeln und kann angesichts geringerer Normverbräuche (4,5 l/100 km nach EU-Norm bei der EGS6-Version) auch noch Kraftstoff sparen. Dabei kommt sogar Fahrspaß auf. Denn jetzt hat der Fahrer die Wahl zwischen einem reinen Automatic-Modus oder einem manuellen Gangwechsel mittels Tiptronic oder der modifizierten Schaltwippen am Lenkrad. „Jedem sein Citroën“ weiterlesen

Wo ist das Paradies?

Von Johanna Renate Wöhlke

Die Menschen sind unterschiedlich. Der eine fährt im Urlaub in die Tropen, der andere mit dem Schiff im Winter an den Polarkreis. Aber etwas ist dabei allen gemeinsam: Sie suchen das Paradies-Erlebnis, einen Ort auf der Welt, der Unvergessliches, noch nie Erlebtes verspricht. Ich dagegen bleibe auch gerne Zuhause. Warum? Die Erklärung ist einfach geliefert: In Japan, Kalifornien, im nahen Osten und noch an vielen Stellen mehr bebt die Erde. Irgendwo auf der Welt gehen immer irgendwelche Schlammlawinen oder Schneelawinen runter. In Baden-Baden müssen die Menschen gerade im Überschwemmungswasser “baden“. Anderswo schöpfen sie ihre Keller frei und entsorgen Schlammberge. Ja, liebe Leute, da lobe ich mir doch meine Neugrabener Ruhe und Zufriedenheit und diese wunderbare Abwesenheit echter Katastrophen! Auch wenige Meter über dem Meeresspiegel funkeln die nächtlichen Sterne und zwitschern die Vögel. Rotwein und Käse schmecken auch vor dem Kamin und auf der Terrasse. Meine Bücher in greifbarer Nähe. Ein Glas Wasser, eine Dusche und ein Klo immer verfügbar- welch ein Luxus! Meinen Schatz bei mir, meine Freunde in der Nähe. Sie halten das für langweilig? Aber nein: Das ist das Paradies!

Automesse in Leipzig bleibt Besucher-Magnet

Von Renato Diekmann

Vom 1. bis 9. April 2006 zieht es die Menschen aus Ost und West wieder nach Leipzig. Neben den mehr als 300.000 erwarteten Besuchern werden 450 Aussteller aus 30 Ländern und über 100 Modell-Premieren die Hauptdarsteller in der Sachsenmetropole sein.

AMI Gäste

Im April präsentiert sich die AMI (Auto Mobil Internatonal) erneut als Mitteleuropäischer Automobilsalon mit Charme und Autos zum Anfassen. Der zentrale Standort im erweiterten Europa lockt Besucher aus ganz Deutschland sowie den osteuropäischen Nachbarländern. „Automesse in Leipzig bleibt Besucher-Magnet“ weiterlesen