Schlank durch Palm- und Haferöl?

Von Renato Diekmann

Steht der Frühling vor der Tür, beginnt auch schon der Kampf gegen die lästigen Pfunde, die sich über den Winter angesammelt haben. Von 100 Frauen, so der Göttinger Ernährungspsychologe Professor Volker Pudel, wünschen sich 100 die Konfektionsgröße 36, aber nur 10 Prozent von ihnen passen da rein. Die restlichen 90 Prozent sind übergewichtig und frustriert. Auch viel zu viele Männer sind zu dick (ganz zu schweigen von den Kindern). Also entscheiden Mann und Frau sich für eine Diät. Mit wenig Aufwand soll sie möglichst schnell Erfolge zeigen und zudem noch gut verträglich sein. „Schlank durch Palm- und Haferöl?“ weiterlesen

Die Auto-Erlebnis-Messe

Von Renato Diekmann

Autofans freuen sich seit Monaten auf den Termin in der Sachsenmetropole. Vom 14. bis 22. April 2006 gibt es wieder die Auto Mobil International (AMI) auf dem Messegelände in Leipzig. 300.000 Besucher, 470 Aussteller aus 30 Ländern, 50 Fahrzeug-Marken und über 100 Modell-Premieren – die Zahlen sprechen für sich. Wie jedes Jahr glänzt die AMI als Mitteleuropäischer Automobilsalon mit Charme und bietet Autos zum Anfassen. Der zentrale Standort im erweiterten Europa lockt Besucher aus ganz Deutschland und den osteuropäischen Nachbarländern.
Wir erwarten im Frühjahr 2007 eine erneute Rekordbeteilung“, sagte der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin bei der Auftakt-Presseveranstaltung in der erzgebirgischen Weihnachtsstadt Seiffen (Sachsen). „Aktuell können wir bis zu 4 Prozent mehr Fläche gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt melden.“ Träger des Zuwachses sei vor allem der Bereich Transporter und leicht Nutzfahrzeuge. Hier habe man schon zu diesem frühen Zeitpunkt das Endergebnis des Vorjahres bei der vermieteten Fläche um mehr als das Doppelte übertroffen. „Die Auto-Erlebnis-Messe“ weiterlesen

»Kaiser Wilhelm lebe hoch!«

Vor 135 Jahren erhielten die Deutschen, was ihnen in der 48er Revolution verwehrt geblieben war

Von Manuel Ruoff
Wenige Wochen nachdem König Ludwig II. von Bayern König Wilhelm I. von Preußen den Kaiserbrief geschickt hatte, beschloß der Bundesrat des Norddeutschen Bundes im Einverständnis mit den Regierungen der süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen eine entsprechende Verfassungsänderung. Der erste Absatz des Artikels 11 der Bundesverfassung erhielt nun den Satz: „Das Präsidium des Bundes steht dem König von Preußen zu, welcher den Namen Deutscher Kaiser führt.“ Kaiserproklamation
Die Volksvertreter folgten dem von den Fürsten und deren Regierungen eingeschlagenem Weg. Am 10. Dezember 1870 beschloß der Norddeutsche Reichstag eine Adresse an den Preußenkönig mit der Kernaussage „Vereint mit den Fürsten Deutschlands naht der Norddeutsche Reichstag mit der Bitte, daß es Ew. Majestät gefallen möge, durch Annahme der deutschen Kaiserkrone das Einigungswerk zu weihen“.
Es ist eine Ironie des Schicksals, daß die Delegation des Norddeutschen Bundes mit Eduard von Simson vom selben Mann geleitet wurde, der seinerzeit auch die Nationalversammlungsdelegation angeführt hatte, die Wilhelms I. älteren Bruder Friedrich Wilhelm IV. die Kaiserkrone angetragen hatte. Diesmal erhielt der Mann, der in seinem Leben nacheinander Präsident der Frankfurter Nationalversammlung, des Norddeutschen Reichstages und des Deutschen Reichstages gewesen ist, jedoch keinen Korb vom preußischen König.
Ein entscheidender Grund hierfür liegt in dem Zusatz „vereint mit den Fürsten Deutschlands“. „»Kaiser Wilhelm lebe hoch!«“ weiterlesen

Wegweisender Reifen von Goodyear

Wegweisender Reifen von Goodyear

Wer in einem sportlichen Auto schnell und sicher unterwegs sein will, braucht einen optimalen Reifen. Diesen bietet Goodyear jetzt weltweit als erster. Speziell für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit kommt pünktlich zur Sommersaison ein Ultra-High-Performer auf die Straße – der Eagle F1 Asymmetric.

der Eagle F1 Asymmetric

Der Reifen ist erstaunlich sicher und stabil, denn neben der asymmetrischen Lauffläche verfügt der Neuling erstmals über eine asymmetrische Karkasse mit zusätzlichem Wulstverstärker auf der Innenseite. „Wegweisender Reifen von Goodyear“ weiterlesen

Winter-Perspektiven

Von Renato Diekmann

 Mallnitz Hohe TauernAus Drei wird Eins

Die drei höchstgelegenen Kärntner Skigebiete Heiligenblut am Großglockner, Mölltaler Gletscher und Ankogel bilden die neue „Skizone Hohe Tauern Kärnten“. Garantierte Schneesicherheit bis über 3.000 m, sonnige Lage südlich des Alpenhauptkamms, legendäre Kärntner Gastfreundschaft und abwechslungsreiche Abfahrten bringen den Traum vom Winter auf den Punkt. Auch der Blick auf den Großglockner, Österreichs höchster Berg,Mölltaler Gletscher gemütliche Hütten und die gute Erreichbarkeit aus allen Himmelsrichtungen machen die neue Skizone zum Hit inmitten von 30 mächtigen Dreitausendern. Mit HLX fliegen Winterfans zu günstigen Preisen von Köln/Bonn, Hamburg, Hannover, Berlin und Leipzig nach Klagenfurt. Von dort gibt es einen Shuttle Service – entweder in das romantische Flattach am Fuße des Mölltaler Gletschers oder in den Luft- und Schrothkurort Obervellach oder nach Mallnitz am Nationalpark Hohe Tauern. Egal für welchen Ort Sie sich entscheiden: Herrlicher Pulverschnee verwandelt die Landschaft in ein Wintermärchen. Infos: www.skizone-hohetauern.at „Winter-Perspektiven“ weiterlesen

»Getrennt marschieren, vereint schlagen«

Die Schlacht von Königgrätz am 3. Juli 1866 entschied den Deutschen Krieg und beendete den deutschen Dualismus
Von Manuel Ruoff
Der Krieg von 1866 ist nicht aus Notwehr gegen die Bedrohung der eigenen Existenz entsprungen, auch nicht hervorgerufen durch die öffentliche Meinung und die Stimmung des Volkes; es war ein im Kabinett als notwendig erkannter, längst beabsichtigter und ruhig vorbereiteter Kampf nicht für Ländererwerb, Gebietserweiterung oder materiellen Gewinn, sondern für ideelles Gut – für Machtstellung. Dem besiegten Österreich wurde kein Fußbreit seines Territoriums abgefordert, aber es mußte auf die Hegemonie in Deutschland verzichten.“
Der „große Schweiger“, Preußens Generalstabschef Helmuth von Moltke hat es auf den Punkt gebracht. Der Deutsche Krieg war kein moderner Krieg zwischen Völkern, sondern ein klassischer Kabinettskrieg (vergleiche PAZ vom 22. Mai 2004). Folgerichtig wurde in diesem Krieg im Gegensatz zum Dritten Einigungskrieg ein halbes Jahrzehnt später auch nicht das in den Befreiungskriegen gestiftete Eiserne Kreuz verliehen. Viele empfanden es sogar als einen Anachronismus, daß im Zeitalter des Nationalismus noch einmal Deutsche auf Deutsche schossen. „»Getrennt marschieren, vereint schlagen«“ weiterlesen

Vor 70 Jahren: Die Welt zu Gast in Berlin

Von Manuel Ruoff
Sieben Jahrzehnte vor der jüngsten Fußballweltmeisterschaft hat in Deutschland schon einmal ein internationales Sportfest stattgefunden, von dem das Image des Gastgebers profitierte.
Bereits 1916 hatte die Hauptstadt des Deutschen Reiches die Olympischen Sommerspiele ausrichten sollen. Doch der Krieg kam dazwischen. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte Deutschland dann ähnlich wie nach dem Zweiten erst einmal das Schicksal eines Parias zu ertragen gehabt. 1936 war es jedoch schließlich soweit. Berlin wurde Austragungsort der elften Olympischen Sommerspiele der Neuzeit. Mit 3961 Teilnehmern aus 49 Staaten dieser Welt waren es die bis dahin größten Spiele.
Mit dem Fackellauf, der heutzutage wie selbstverständlich zu den Spielen gehört, wurde damals eine Tradition begründet. Das Olympische Feuer war bereits 1928 bei den Spielen in Amsterdam eingeführt worden, aber der heute damit verbundene Pathos ist eine Erfindung der Deutschen beziehungsweise des Generalsekretärs des Organisationskomitees der Spiele, Carl Diem, der schon die ausgefallenen Spiele von 1916 geplant hatte. Nach seiner Idee wurde eine Olympische Fackel in Griechenland entzündet und in dem bis dahin größten Staffellauf von 3331 Fackelläufern über 3187 Kilometer durch sieben Länder zur Eröffnungsveranstaltung in das Berliner Olympiastadion getragen, wo der letzte Läufer mit der Flamme aus Olympia das Olympische Feuer in der Schale über dem Marathontor entzündete. „Vor 70 Jahren: Die Welt zu Gast in Berlin“ weiterlesen

Zu Gast bei …

Von Manuel Ruoff

Fünf Mitglieder der Auswärtigen Presse haben die Ihnen von der Hamburger Journalistenvereinigung gebotene Möglichkeit genutzt, am 27. und 28. April als Gast des Hamburger FDP-Abgeordneten Burckhardt Müller-Sönksen an einer Gruppenreise in die Bundeshauptstadt teilzunehmen. Die Reise, an der insgesamt rund 40 Personen teilnahmen, hatte ein strammes Programm und war – wie bei solchen Veranstaltungen üblich – vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung routiniert und professionell durchorganisiert.
Die Betreuung setzte bereits am Hamburger Bahnhof Dammtor ein, denn eine Mitarbeiterin des Abgeordneten begleitete die Gruppe vom Anfang bis zum Schluß. In Berlin kam als zusätzliche Betreuerin vor Ort eine Mitarbeiterin des Bundespresseamtes hinzu.
Hervorzuheben aus der Gruppe sind drei Damen, die mit ihrem Lebensalter den Durchschnitt beträchtlich senkten. Es handelte sich um die kleine Tochter Müller-Sönksens, die mit zwei Schulkameradinnen den sogenannten Girls’ Day nutzte, um dem Vater über die Schulter zu schauen und wenigstens am ersten Teil des Besuchsprogramms teilzunehmen.
 Thomas-Dehler-HausVom Bahnhof Zoo, dem Ankunftsbahnhof in Berlin, ging es direkt mit dem der Gruppe die zwei Tage über zur Verfügung stehenden Doppeldecker zum Thomas-Dehler-Haus, einem unweit des Bundestages in einer Häuserreihe der Reinhardtstraße integrierten Altbau, der neben diversen parteieigenen Unternehmen vor allem die Bundeszentrale der FDP beherbergt. Wer die Parteizentrale der CDU oder SPD kennt, mag überrascht gewesen sein, wie vergleichsweise klein die FDP-Zentrale ist.
Durch verwinkelte, schmale Gänge ging es in einen kleinen Vortragsraum, wo ein Referent die Geschichte des Altbaus, die wichtigsten Funktionen des Namensgebers Thomas Dehler sowie last but not least die Gliederung und den organisatorischen Aufbau der Bundesgeschäftsstelle, der Spitzengremien und der Mitgliedschaft der Partei vorstellte. „Zu Gast bei …“ weiterlesen

Althoff – Der Wegbereiter der Genies

Von Manuel Ruoff

Er bestimmte in der Kaiserzeit das Bildungswesen in Preußen und darüber hinaus auch in Deutschland so nachhaltig wie kein anderer vor oder nach ihm. Ein Vierteljahrhundert nahm er auf verschiedenste Art und Weise Einfluß auf die Bildungsinhalte in den Gymnasien und Universitäten. Sein Name ist heute weitgehend vergessen: Friedrich Theodor Althoff.
Der Preuße kam am 19. Februar 1839 in Dinslaken als Sohn des Domänenrats Friedrich Theodor Althoff und dessen zweiter Ehefrau Julie von Bugenhagen zur Welt. Er besuchte in Wesel das Gymnasium, wo er im Jahre 1856 das Abitur bestand.
Nach einem Jurastudium in Bonn und Berlin sowie der Absolvierung eines Referendariats bestand er 1867 das Examen mit Prädikat. Nach der Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 wirkte er als Referent für Kirchen- und Schulangelegenheiten an der Seite des Straßburger Oberpräsidenten Eduard von Möller. Obwohl weder promoviert noch habilitiert, lehrte Althoff von 1872 an als Extraordinarius und von 1880 an sogar als Ordinarius Jurisprudenz mit Schwerpunkt auf französischem und Zivilrecht. „Althoff – Der Wegbereiter der Genies“ weiterlesen

Die Wiege von Deutschlands größtem Flughafen

Vor 70 Jahren wurde der Frankfurt Airport mit der Landung einer Junkers  Ju 52 der Deutschen Lufthansa eröffnet
Von Manuel Ruoff
Die Vorgeschichte des größten deutschen Flughafens reicht bis in die Zwischenkriegszeit zurück. Sie beginnt am 2. Juli 1924. Vor 82 Jahren schlossen sich angesehene Frankfurter Kaufleute und Firma zu einem Konsortium zusammen, um gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und der „Junkers Luftverkehrs AG“ die Vorgängerin der „Fraport AG“, die „Südwestdeutsche Luftverkehrs AG, Frankfurt am Main“ zu gründen.
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Das im Westen Frankfurts gelegene alte Hofgut Rebstock, das 1909 schon der Internationalen Luftschiffahrt-Ausstellung (ILA) als Freigelände gedient hatte und bis 1914 von der „Deutschen Luftschiffahrt Aktiengesellschaft“ (DELAG) als Heimatbasis für ihr Luftschiff betrieben worden war, wurde, erweitert durch hinzugekaufte weitere Flächen, zum Flughafen umgenutzt. Statt eines aufwendigen Neubaus von Verwaltungs- und Betriebsgebäuden entschied man sich für den Umbau des vorher landwirtschaftlich genutzten Gutsgebäudes.
Im Gründungsjahr hatte der Flugplatz Rebstock 234 Starts und Landungen mit 536 Fluggästen und 1102 Kilogramm Post. Bereits im darauffolgenden Jahr betrug die Zahl der Starts und Landungen sowie der Passagiere das Zehnfache. Bis zum Ende der Weimarer Republik wuchsen diese Kennzahlen derart, daß man bereits 1930 mit der Planung eines neuen Flughafens an einem anderen Standort begann.
Diesem Plan erging es wie so manch anderem, der in der Weimarer Zeit erstellt wurde. „Die Wiege von Deutschlands größtem Flughafen“ weiterlesen