Geheime Tricks für mehr Gehalt

Von Johanna Renate Wöhlke
Als wenn das so einfach wäre: Einen guten Ratgeber über geheime Tricks für mehr Gehalt lesen und schon ist die Gehaltserhöhung auf dem Konto. Aber so einfach ist das nicht. So einfach macht es sich Martin Wehrle aus Jork bei Hamburg mit seinem Buch „Geheime Tricks für mehr Gehalt“ nicht und auch nicht seinen Lesern. Er nimmt sie an der Hand und macht ihnen auf 223 Seiten Lust darauf, Zusammenhänge zu verstehen und Selbstbewusstsein zu entwickeln und einzusetzen, denn ohne geht es nicht.

„Geheime Tricks für mehr Gehalt“ ist in diesem Jahr im Econ Verlag erschienen und wurde schnell erfolgreich auf Bestsellerlisten. Martin Wehrle, erst 33 Jahre alt, konnte in vielen Fernsehauftritten und Rundfunkinterviews beweisen, was hinter seinem viel versprechenden Buchtitel steckt.
Geheime Tricks - Wehrle Martin

Martin Wehrle will mit seinem Buch Arbeitnehmern bei Gehaltsverhandlungen helfen.

Foto: A.Doerenbruch

Jemandem, der so selbstbewusst aus dem Nähkästchen der Chefetagen plaudert, hören die Leser zu.  Von jemandem, der von sich sagt: „Hier schreibt ein Spion von der Front“, erhofft sich der Leser Einblicke, die für ihn zu guten Ausblicken werden können.

Diese Hoffnung ist berechtigt, denn Martin Wehrle weiß, worüber er schreibt. Er war schon früh Chef und hat Gehaltsverhandlungen vom Chefsessel aus geführt. Dabei wuchs bei ihm das Bewusstsein darüber, dass bei Gehaltsverhandlungen zwei ungleiche Partner in den Ring steigen: Der Chef, geübt in Gesprächen mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Ausserdem geschult in Seminaren über freie Rede, Verhandlungstaktik und Mitarbeiterführung. „Geheime Tricks für mehr Gehalt“ weiterlesen

Dynamischer Sportsfreund

Von Renato Diekmann. Fotos: Honda

Es gibt nur wenige Kompakt-Fahrzeuge in Deutschland, die mit originellem Design verblüffen. Anders als seine Vorgänger zeigt der Civic Mut zur Eigenständigkeit. Das Herz der Marke Honda hat an Dynamik gewonnen, die Civic Typen S und R sind die sportlichen Stars und eine echte Alternative zu Opel Astra GTC, Renault Mégane RS oder Golf GTI.Honda CivicHonda Civic
Kompakt und stark, in Silber, Schwarz und Hondarot macht der Civic auf 17 Zoll-Felgen und breiten Schlappen eine gute Figur. Die gläserne Schnauze mit Emblem und Xenon-Scheinwerfern grinst breit. Die keilförmige Linienführung, die weit in die Seiten gezogenen Blinker und die stabilen Türgriffe (beim Fünftürer in der C-Säule versteckt) unterstreichen die sportliche Note mit Italo-Touch. „Dynamischer Sportsfreund“ weiterlesen

Beiersdorf erobert die Welt

Von Renato Diekmann

Jeder Mensch verbringt täglich bis zu 25 Minuten mit der Pflege von Haut und Haar – für ein attraktives Äußeres und ein inneres Wohlbefinden. Beiersdorf bietet für Frauen und Männer eine Menge Produkte: von Nivea über Eucerin und La Prairie, ein Edelprodukt gegen (Alters)Falten. Mit den Produkten von Beiersdorf fühlen sich offensichtlich viele Menschen wohl. Überall auf der Welt. Nach einer Umfrage des Magazins „Readers Digest“ ist Nivea, die „Mutter aller Cremes“ und europaweit „hipp“. „Beiersdorf erobert die Welt“ weiterlesen

Schlank durch Palm- und Haferöl?

Von Renato Diekmann

Steht der Frühling vor der Tür, beginnt auch schon der Kampf gegen die lästigen Pfunde, die sich über den Winter angesammelt haben. Von 100 Frauen, so der Göttinger Ernährungspsychologe Professor Volker Pudel, wünschen sich 100 die Konfektionsgröße 36, aber nur 10 Prozent von ihnen passen da rein. Die restlichen 90 Prozent sind übergewichtig und frustriert. Auch viel zu viele Männer sind zu dick (ganz zu schweigen von den Kindern). Also entscheiden Mann und Frau sich für eine Diät. Mit wenig Aufwand soll sie möglichst schnell Erfolge zeigen und zudem noch gut verträglich sein. „Schlank durch Palm- und Haferöl?“ weiterlesen

Die Auto-Erlebnis-Messe

Von Renato Diekmann

Autofans freuen sich seit Monaten auf den Termin in der Sachsenmetropole. Vom 14. bis 22. April 2006 gibt es wieder die Auto Mobil International (AMI) auf dem Messegelände in Leipzig. 300.000 Besucher, 470 Aussteller aus 30 Ländern, 50 Fahrzeug-Marken und über 100 Modell-Premieren – die Zahlen sprechen für sich. Wie jedes Jahr glänzt die AMI als Mitteleuropäischer Automobilsalon mit Charme und bietet Autos zum Anfassen. Der zentrale Standort im erweiterten Europa lockt Besucher aus ganz Deutschland und den osteuropäischen Nachbarländern.
Wir erwarten im Frühjahr 2007 eine erneute Rekordbeteilung“, sagte der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin bei der Auftakt-Presseveranstaltung in der erzgebirgischen Weihnachtsstadt Seiffen (Sachsen). „Aktuell können wir bis zu 4 Prozent mehr Fläche gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt melden.“ Träger des Zuwachses sei vor allem der Bereich Transporter und leicht Nutzfahrzeuge. Hier habe man schon zu diesem frühen Zeitpunkt das Endergebnis des Vorjahres bei der vermieteten Fläche um mehr als das Doppelte übertroffen. „Die Auto-Erlebnis-Messe“ weiterlesen

»Kaiser Wilhelm lebe hoch!«

Vor 135 Jahren erhielten die Deutschen, was ihnen in der 48er Revolution verwehrt geblieben war

Von Manuel Ruoff
Wenige Wochen nachdem König Ludwig II. von Bayern König Wilhelm I. von Preußen den Kaiserbrief geschickt hatte, beschloß der Bundesrat des Norddeutschen Bundes im Einverständnis mit den Regierungen der süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen eine entsprechende Verfassungsänderung. Der erste Absatz des Artikels 11 der Bundesverfassung erhielt nun den Satz: „Das Präsidium des Bundes steht dem König von Preußen zu, welcher den Namen Deutscher Kaiser führt.“ Kaiserproklamation
Die Volksvertreter folgten dem von den Fürsten und deren Regierungen eingeschlagenem Weg. Am 10. Dezember 1870 beschloß der Norddeutsche Reichstag eine Adresse an den Preußenkönig mit der Kernaussage „Vereint mit den Fürsten Deutschlands naht der Norddeutsche Reichstag mit der Bitte, daß es Ew. Majestät gefallen möge, durch Annahme der deutschen Kaiserkrone das Einigungswerk zu weihen“.
Es ist eine Ironie des Schicksals, daß die Delegation des Norddeutschen Bundes mit Eduard von Simson vom selben Mann geleitet wurde, der seinerzeit auch die Nationalversammlungsdelegation angeführt hatte, die Wilhelms I. älteren Bruder Friedrich Wilhelm IV. die Kaiserkrone angetragen hatte. Diesmal erhielt der Mann, der in seinem Leben nacheinander Präsident der Frankfurter Nationalversammlung, des Norddeutschen Reichstages und des Deutschen Reichstages gewesen ist, jedoch keinen Korb vom preußischen König.
Ein entscheidender Grund hierfür liegt in dem Zusatz „vereint mit den Fürsten Deutschlands“. „»Kaiser Wilhelm lebe hoch!«“ weiterlesen

Wegweisender Reifen von Goodyear

Wegweisender Reifen von Goodyear

Wer in einem sportlichen Auto schnell und sicher unterwegs sein will, braucht einen optimalen Reifen. Diesen bietet Goodyear jetzt weltweit als erster. Speziell für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit kommt pünktlich zur Sommersaison ein Ultra-High-Performer auf die Straße – der Eagle F1 Asymmetric.

der Eagle F1 Asymmetric

Der Reifen ist erstaunlich sicher und stabil, denn neben der asymmetrischen Lauffläche verfügt der Neuling erstmals über eine asymmetrische Karkasse mit zusätzlichem Wulstverstärker auf der Innenseite. „Wegweisender Reifen von Goodyear“ weiterlesen

Winter-Perspektiven

Von Renato Diekmann

 Mallnitz Hohe TauernAus Drei wird Eins

Die drei höchstgelegenen Kärntner Skigebiete Heiligenblut am Großglockner, Mölltaler Gletscher und Ankogel bilden die neue „Skizone Hohe Tauern Kärnten“. Garantierte Schneesicherheit bis über 3.000 m, sonnige Lage südlich des Alpenhauptkamms, legendäre Kärntner Gastfreundschaft und abwechslungsreiche Abfahrten bringen den Traum vom Winter auf den Punkt. Auch der Blick auf den Großglockner, Österreichs höchster Berg,Mölltaler Gletscher gemütliche Hütten und die gute Erreichbarkeit aus allen Himmelsrichtungen machen die neue Skizone zum Hit inmitten von 30 mächtigen Dreitausendern. Mit HLX fliegen Winterfans zu günstigen Preisen von Köln/Bonn, Hamburg, Hannover, Berlin und Leipzig nach Klagenfurt. Von dort gibt es einen Shuttle Service – entweder in das romantische Flattach am Fuße des Mölltaler Gletschers oder in den Luft- und Schrothkurort Obervellach oder nach Mallnitz am Nationalpark Hohe Tauern. Egal für welchen Ort Sie sich entscheiden: Herrlicher Pulverschnee verwandelt die Landschaft in ein Wintermärchen. Infos: www.skizone-hohetauern.at „Winter-Perspektiven“ weiterlesen

»Getrennt marschieren, vereint schlagen«

Die Schlacht von Königgrätz am 3. Juli 1866 entschied den Deutschen Krieg und beendete den deutschen Dualismus
Von Manuel Ruoff
Der Krieg von 1866 ist nicht aus Notwehr gegen die Bedrohung der eigenen Existenz entsprungen, auch nicht hervorgerufen durch die öffentliche Meinung und die Stimmung des Volkes; es war ein im Kabinett als notwendig erkannter, längst beabsichtigter und ruhig vorbereiteter Kampf nicht für Ländererwerb, Gebietserweiterung oder materiellen Gewinn, sondern für ideelles Gut – für Machtstellung. Dem besiegten Österreich wurde kein Fußbreit seines Territoriums abgefordert, aber es mußte auf die Hegemonie in Deutschland verzichten.“
Der „große Schweiger“, Preußens Generalstabschef Helmuth von Moltke hat es auf den Punkt gebracht. Der Deutsche Krieg war kein moderner Krieg zwischen Völkern, sondern ein klassischer Kabinettskrieg (vergleiche PAZ vom 22. Mai 2004). Folgerichtig wurde in diesem Krieg im Gegensatz zum Dritten Einigungskrieg ein halbes Jahrzehnt später auch nicht das in den Befreiungskriegen gestiftete Eiserne Kreuz verliehen. Viele empfanden es sogar als einen Anachronismus, daß im Zeitalter des Nationalismus noch einmal Deutsche auf Deutsche schossen. „»Getrennt marschieren, vereint schlagen«“ weiterlesen

Vor 70 Jahren: Die Welt zu Gast in Berlin

Von Manuel Ruoff
Sieben Jahrzehnte vor der jüngsten Fußballweltmeisterschaft hat in Deutschland schon einmal ein internationales Sportfest stattgefunden, von dem das Image des Gastgebers profitierte.
Bereits 1916 hatte die Hauptstadt des Deutschen Reiches die Olympischen Sommerspiele ausrichten sollen. Doch der Krieg kam dazwischen. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte Deutschland dann ähnlich wie nach dem Zweiten erst einmal das Schicksal eines Parias zu ertragen gehabt. 1936 war es jedoch schließlich soweit. Berlin wurde Austragungsort der elften Olympischen Sommerspiele der Neuzeit. Mit 3961 Teilnehmern aus 49 Staaten dieser Welt waren es die bis dahin größten Spiele.
Mit dem Fackellauf, der heutzutage wie selbstverständlich zu den Spielen gehört, wurde damals eine Tradition begründet. Das Olympische Feuer war bereits 1928 bei den Spielen in Amsterdam eingeführt worden, aber der heute damit verbundene Pathos ist eine Erfindung der Deutschen beziehungsweise des Generalsekretärs des Organisationskomitees der Spiele, Carl Diem, der schon die ausgefallenen Spiele von 1916 geplant hatte. Nach seiner Idee wurde eine Olympische Fackel in Griechenland entzündet und in dem bis dahin größten Staffellauf von 3331 Fackelläufern über 3187 Kilometer durch sieben Länder zur Eröffnungsveranstaltung in das Berliner Olympiastadion getragen, wo der letzte Läufer mit der Flamme aus Olympia das Olympische Feuer in der Schale über dem Marathontor entzündete. „Vor 70 Jahren: Die Welt zu Gast in Berlin“ weiterlesen