Der unsichtbare Feind

Von Renato Diekmann
In Deutschland leben 12 Millionen Menschen zwischen 35 und 65 Jahren mit einem unsichtbaren Feind. Schlägt er zu, wird der Körper schwer geschädigt. Die Folgen: 300.000 Menschen erleiden jährlich einen Herzinfarkt, mehr als die Hälfte enden tödlich. Hinzu kommen 200.000 Schlaganfälle pro Jahr. Mangelnde Bewegung und falsche Ernährung sind der Auslöser und verursachen Adipositas, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus. Bereits Jugendliche befinden sich auf dem Weg zu Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und so ist zu befürchten, dass Deutschland dem Trend der USA folgt, wo sich der Anteil der übergewichtigen Kinder seit den sechziger Jahren mehr als verdreifacht hat. Nikotin ist das Gefäßgift schlechthin! Kommen zum Rauchen noch Bluthochdruck und Übergewicht hinzu, drohen Gefäßverkalkung und Gefäßverschluss. Herz und Kreislauf bleiben auf der Strecke.
Um Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen, muss frühzeitig vorgesorgt werden mit einem gesunden Lebensstil: „Der unsichtbare Feind“ weiterlesen

Aufatmen in Davos

Davos_im_TalDie Geiseln unserer Zeit
Der Schweizer Urlaubsort Davos steht für Luxus und Exklusivität. Aber auch Menschen wie du und ich zieht es hierher. Versteckte Allergene in Lebensmitteln, Asthma bronchiale, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) und Neurodermitis haben das Leben der Patienten schwer belastet und sogar seelische Störungen zur Folge gehabt. Nun wollen sie nur eins: Endlich wieder tief durchatmen und gesund werden. In Davos ist das möglich. Zum einen wegen des gesunden Klimas, zum anderen wegen einer anerkannt guten Fachklinik zur Behandlung von Allergien.

Die Kinder vom Zauberberg „Aufatmen in Davos“ weiterlesen

Magen-Darm-Spiegelung immer sanfter

Von Renato Diekmann
Dass die gastroenterologische Endoskopie sich derzeit in einer Phase extremer dynamischer Innovation befindet, zeigte sich Anfang Februar 2007 in Düsseldorf auf dem „9. Internationalen Symposium: Diagnostische und Therapeutische Endoskopie“. Das multimedial konzipierte Symposium bot ein Forum zur Weiterbildung und Diskussion über wissenschaftliche Erkenntnisse, Behandlungskonzepte und neueste Methoden der Endoskopie und ihrer Alternativen. Hauptthemen des Symposiums waren die Zukunft der Darmkrebsvorsorge sowie die Diagnostik und Therapie früher Krebsstadien der Speiseröhre und des Magen-Darm-Traktes. „Magen-Darm-Spiegelung immer sanfter“ weiterlesen

Medikament gegen Prostatakrebs verbessert die Lebensqualität

Von Renato Diekmann
In Deutschland erkranken jährlich 40.000 Männer an Prostatakrebs – Tendenz steigend. Prostatakrebs können Männer über 50 Jahren bekommen, meistens tritt er bei Männern aber erst nach dem 70-zigsten Lebensjahr auf – Alter ist also der größte Risikofaktor. Über die Ursachen der Erkrankung weiß man bislang noch wenig. Als begünstigende Faktoren werden vor allem hohe Spiegel des männlichen Sexualhormons Testosteron genannt sowie ein hoher Konsum tierischer Fette. Bei den früh auftretenden Krebsformen spielen auch die Gene eine wichtige Rolle. Männer mit einer gutartigen Wucherung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) haben in der Regel kein erhöhtes Risiko. Liegt ein Prostatakrebs im Frühstadium vor, finden sich im Blut des Patienten größere Mengen eines Eiweißmoleküls, dem Prostata-spezifischen Antigen (PSA). Ein erhöhter PSA-Wert alleine bedeutet aber noch keine Krebs-Diagnose. Zur Absicherung des Verdachts werden dann unter Ultraschallkontrolle Gewebeproben entnommen. Jeder Mann über 45 Jahre hat übrigens Anspruch auf eine Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchung (PSA-Test), denn bei frühzeitiger Erkennung kann am besten und erfolgreichsten behandelt werden. Bisher gibt es noch keine verbindlichen Leitlinien für die Ärzte zur Behandlung von Prostatakarzinomen. Der Grund dafür ist u.a. ein Fehlen von entsprechenden Studien, die den modernen Ansprüchen an Methodik und Auswertung genügen. Dieser Missstand wurde jetzt durch das große EPC(Early Prostata Cancer)-Programm beseitigt. Auf der kürzlich beendeten 13. Europäischen Krebskonferenz in Paris (ECCO) wurde die dritte Auswertung dieser bislang größten Studie zur Behandlung des Prostatakarzinoms vorgestellt, in der ein Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 7,5 Jahren abgedeckt wird. Den Ergebnissen der Studie zufolge kann bei Männern mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor (d.h. mit einem über den Prostatakapsel-Rand hinaus gewachsenem Krebs) durch die Einnahme des Antiandrogens Bicalutamid zusätzlich zu einer Strahlentherapie das Sterberisiko um 35% reduziert werden im Vergleich zu einer alleinigen Bestrahlung. „Medikament gegen Prostatakrebs verbessert die Lebensqualität“ weiterlesen

Hauptsache fit und gesund!

Kunststoff-Stöpsel fördert Orgasmen
Von Renato Diekmann
Was tun wir nicht alles für eine sexy Figur mit Waschbrettbauch und knackigem Hintern! Dass wir C.O.M.E  ANWENDERIN FOTO (C) WOMANdieses mit Hilfe eines trainierten Beckenbodens leichter erreichen können, ist weniger bekannt. Der Beckenboden ist sozusagen die tragende Mitte des Körpers und hat großen Einfluss auf unsere Sexualität, insbesondere bei Frauen. Nun sorgt ein elastischer Kunststoff-Stöpsel nicht nur für starke Beckenböden, sondern auch für intensive Orgasmen. Das behauptete jedenfalls das in Österreich aufgelegte Lifestylmagazin „Woman“ und untermauerte den Bericht mit den Aussagen dreier Frauen, die das Gerät getestet haben: Bei Sabine Traxler „ist der Sex jetzt besser“. Hermine Mayer „spürt seit dem Training wesentlich mehr und erlebt ihre Orgasmen viel intensiver“. Und Anneliese Pichler-Puschenjak „hat endlich wieder öfter Sex und ihr Inkontinenz-Problem unter Kontrolle“.
Der „Clinical Orgasm Muscle Exerciser“ – kurz C.O.M.E. – funktioniert nach sportmedizinischen Erkenntnissen, so der Wiener Sexualwissenschaftlers Dr. Karl Stifter, und soll laut der Wiener Gynäkologin Dr. Marion Rankine und der Berliner Urologin Dr. Elke Heßdörfer auch nach Geburten, in der Menopause und bei Inkontinenz helfen. Infos unter www.come.info „Hauptsache fit und gesund!“ weiterlesen

Bienenstich mit bösen Folgen

Von Renato Diekmann

600.000 in Deutschland lebende Insektengiftallergiker müssen von April bis Oktober besonders vorsichtig sein. Der Stich einer Biene oder Wespe kann bei den betroffenen Personen einen allergischen Schock auslösen und lebensbedrohliche Folgen haben: Atemnot, der Blutdruck fällt dramatisch, der Kreislauf kollabiert.
„Allein in Deutschland ereignen sich bis zu 20 Todesfälle durch Insektenstiche“, berichtete die Allergologin und Lungenfachärztin Dr. Cornelia Schirpke bei einem Insektengiftsymposium des auf Allergien spezialisierten Pharmaunternehmens Bencard in Radefeld bei Leipzig.
Der bedrohliche Zustand bei einer Bienen- oder Wespenstichallergie muss jedoch nicht von Dauer sein. Mit Hilfe der sogenannten Hyposensibilisierung kann fast jeder Insektengiftallergiker innerhalb von 3 Jahren seinen Obstkuchen wieder unbehelligt auf der Gartenterrasse genießen. „Bienenstich mit bösen Folgen“ weiterlesen

Gesund leben

Wie Thomas Mann in Davos Allergien optimal behandeln
Von Renato Diekmann

Allergische Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen und atopisches Ekzem haben bei uns dramatisch zugenommen. Daneben beobachten die Forscher auch eine Verschiebung im Lebensalter der Betroffenen. So sind Allergien immer mehr im mittleren und höheren Alter festzustellen und nicht mehr nur häufig im Kindesalter. Hinzu kommt eine zunehmende Komplexität und Schwere bei der Entstehung von Allergien, die verschiedene Organe betreffen, was die Zahl der Patienten mit schweren und schwierig zu behandelnden allergischen Krankheitsbildern rapide erhöht. Dies gilt nicht nur für Asthma bronchiale, sondern auch für atopische Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem). Selbst der Zusammenhang zwischen Allergien und Umwelteinflüssen wird spätestens seit der Überschreitung der Grenzwerte für Feinstaub (Rußpartikel) in mehreren deutschen Städten nicht mehr ausgeschlossen. Für Professor Heidrun Behrendt vom Zentrum Allergie und Umwelt an der TU München steht der Einfluss von Umweltfaktoren außer Zweifel. Neue Erkenntnisse ihrer Arbeitsgruppe haben gezeigt, dass Pollen in der Außenluft nicht nur Allergenträger sind, sondern auch hochaktive proinflammatorische Botenstoffe freisetzen. Je stärker die Luft mit Autoabgasen belastet ist, desto mehr solcher schädlichen Botenstoffe setzen Pollen ab. Der Chefarzt und Pneumologe Dr. Hans-Joachim Mansfeld an der Allergieklinik Davos bestätigt: „Die ultrafeinen Partikel machen uns krank“. „Gesund leben“ weiterlesen

Misteltherapie bei Krebs

Von Renato Diekmann

Die Behandlung mit Mistelextrakten ist ein fester Bestandteil der Kebstherapie. Mistelpräparate werden seit über 85 Jahren in der Krebsmedizin eingesetzt – sowohl adjuvant (unterstützend) als auch palliativ (lindernd), meist in Kombination mit konventionellen Therapieformen wie Operation, Bestrahlung, Chemo- und/oder Hormontherapie. Mistelextrakte sind nicht rezeptpflichtig und dienen in erster Linie zur Verminderung der durch Chemo- oder Strahlentherapie induzierten Nebenwirkungen.
So litten Patienten nach der Gabe von subkutan injizierten Mistelextrakten weniger häufig an krankheits- und therapiebedingten Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen, Appetitlosigkeit, Depression, Fatique oder Müdigkeit, Reizbarkeit oder Abgespanntheit, Schlafstörungen, Muskositis (Schleimhautentzündung) oder Hautreaktionen. „Misteltherapie bei Krebs“ weiterlesen

Ist Dreck gesund?

Von Renato Diekmann

Allergien im Zeitalter des Klimawandels war das Thema einer medizinischen Fachpresse-Konferenz Ende Oktober 2007 in der Hochgebirgsklinik Davos, die europaweit als Kompetenzzentrum gilt und bei der Behandlung von Allergien, Asthma bronchiale, Augen- und Hauterkrankungen viele Vorteile bringt. Die Experten, darunter die Chefärzte Menz, Mansfeld, Rothe und Steiner, waren sich einig, dass das Klima durch verschiedene Faktoren wie Erdbahnschwankungen und natürlich die Sonneeinstrahlung beeinflusst wird. Messergebnisse des Weltstrahlungszentrums in Davos haben ergeben, dass die Sonneneinstrahlung in den letzten 20 Jahren im Durchschnitt abgenommen hat, die Temperatur auf der Erde im gleichen Zeitraum aber dennoch stark anstieg. Dies, so der Physiker Dr. Julian Gröbner, lässt den Schluss zu: Nicht die Sonne, sondern der Mensch und die damit verbundene Umweltbelastung stecken hinter der derzeitigen Erderwärmung. „Ist Dreck gesund?“ weiterlesen

Schöne Zähne nur für Stars und Sternchen?

Von Günther Falbe und Renato Diekmann

Ohne makelloses Lächeln kein Erfolg – lautet das Credo von Heidi Klum. Gilt dies auch für andere? Schöne gesunde Zähne symbolisieren heutzutage Vitalität, Jugend, Gesundheit und Durchsetzungsvermögen – das jedenfalls ist die landläufige Meinung, wie auf der Pressekonferenz „Kuratorium perfekter Zahnersatz“ zu hören war, auf der Journalisten und Experten über Sinn und Unsinn in der Zahnästhetik diskutierten.

Bei der Zahnästhetik wird in den Medien nicht selten das Bild der makellosen Zähne propagiert und diese Modeerscheinung durch Verweis auf Ideale der Film- und Modeindustrie begründet. Analysiert man die vermeintlichen Vorbilder näher, muss man jedoch lange suchen, bis entsprechende Stars und Sterchen gefunden sind. Tatsächlich entpuppen sich die Zähne der vermeintlichen Ideale als keineswegs so strahlend weiß und makellos schön, wie dies gern in der Öffentlichkeit dargestellt wird. „Schöne Zähne nur für Stars und Sternchen?“ weiterlesen