Pomellato, Italienische Luxusschmuck-Boutique am Neuen Wall in Hamburg

Von Monika Landsky

Gestern am 9. September 2010 war das lang ersehnte „grand opening“der italienischen Pomellato Schmuck Boutique. Die Marke steht für ausdrucksstarken sehr tragbaren Schmuck. Seit 1967  fertigt die Firma wunderschönen Schmuck und hat sich schnell auf dem internationalen Markt ganz vorn behauptet.Der Pomellato Schmuck-Charakter ist unverkennbar und demzufolge sehr begehrt!Von Anfang an engagiert sich die Firma für den WWF Italien. So wird von jedem verkauften Stück der Linie „Dodo“ ein bestimmter Prozentsatz gespendet. Die Natur und deren Erhaltung liegt der Familie sehr am Herzen. „Pomellato, Italienische Luxusschmuck-Boutique am Neuen Wall in Hamburg“ weiterlesen

120 Jahre Hoffmann, exklusive Mode in Hamburg

Von Monika Landsky

Dieses feine, exclusive Modegeschäft wird seit Jahren von Frau Feldmann,rechts im Bild mit Coctailkleid, mit großem Erfolg geführt. Das zeigte auch das Interesse an der Modenschau, zu der man eigentlich Modenshow sagen sollte.Sie fand im Grand Elysee statt. Frau Feldmann, Inhaberin Hoffmann excl.Mode und Frau Kubsch, die langjährige Geschäftsführerin der Schmuck- firma Wempe, haben sich mal wieder selbst übertroffen.

Die Megamodels, wunderschön, von Ted Linow zuständig für die Choregraphy, führten ausgesprochen gekonnt Tages-und Abendmode vor.Jeder findet etwas für seinen Bedarf und Geschmack. Mode mit dem besonderen Schick, ohne unangenehm auffällig zu sein. So wie die Damen von heute es lieben. Sehr tragbare Tagesmode und pelzverbrämte Mäntel und Jacken. Wunderschöne Coctail-und Abendmode. „120 Jahre Hoffmann, exklusive Mode in Hamburg“ weiterlesen

Ein anspruchsvoller HiFi-Laden mit dem besonderen Service

Von Monika Landsky

Thomas Electronic, Hamburg in der Osdorfer Landstr.168, legt den Blick auf das Wesentliche. Die Mannschaft konzentriert sich auf das Wichtigste, nämlich den Kunden. Nicht nur deshalb gibt es diesen Betrieb seit ca. 35 Jahren. (Ich bin seit ca. 30 Jahren Kundin dort) Sämtliche guten Top-Marken und Designer, führende Markenprodukte in hervorragender Qualität auf dem TV und Hifi Bereich sind dort vertreten. Diese werden auf 2 Etagen sehr übersichtlich offeriert.
Man wird dort sehr gut und ausführlich beraten, so wie man es sich wünscht als Kunde aber ganz selten noch erlebt. „Ein anspruchsvoller HiFi-Laden mit dem besonderen Service“ weiterlesen

Word Art

Von Dr. Wolf Tekook

Seit den Zeiten der Scholastik zählt  die kunstvolle Gestaltung von Geschriebenem zur hohen Schule der Buch- und Briefgestaltung. Hingebungsvoll verzierten die Mönche des Mittelalters die von ihnen gefertigten Bibelabschriften: Stehende oder hängende Einzüge der Kapitelanfänge, penibel dekorierte und stark vergrößerte Buchstaben wurden in monatelanger Arbeit mit Tusche auf das Papier aufgebracht, allegorische Figuren umrahmten die heiligen Texte.

Valerius Maximus, gedruckt in Mainz von Peter Schöffer, 18. Juli 1471 (aus Wikipedia)

Mit der Erfindung des Buchdrucks (nahezu zeitgleich, aber unabhängig voneinander durch Aldus Manutius und Gutenberg) wurden die Verzierungen standardisierter, aber blieben dennoch vielfältig. Unter Sammlern hochgeschätzt sind die Inkunabeln (Wiegedruck) des ausgehenden 15. Jahrhunderts, bei denen die von den Mönchen entwickelten Techniken mit Hilfe von Lettern nachgeahmt wurden – siehe das nebenstehende Bildbeispiel. Noch bis die Anfänge des 20. Jahrhunderts – genannt sei die Art Deco- Periode – wurde viel Wert auf eine aufwändige Gestaltung gedruckter Texte gelegt.

Die darauf folgende Sachlichkeit setzte auf Aussage statt auf Dekoration; der immer weiter perfektionierte und mechanisierte Buchdruck favorisierte Schnelligkeit und Kostengünstigkeit vor Schönheit und Dekoration. Als die ersten Taschenbücher aufkamen, wurde nochmals zugunsten günstiger Preise gespart: Kleinere, schmucklose Schriften, enge Zeilenabstände. „Word Art“ weiterlesen

Internationaler Tag des Kusses!

Von Johanna R.Wöhlke

Am 6. Juli ist der internationale Tag des Kusses! Ein Tag also, an dem wir alle uns wahrscheinlich daran erinnern sollen, welche Poesie und Freude so ein Kuss zu transportieren und zu vermitteln in der Lage ist. Wer hat das nicht schon einmal erfahren? Wer hat das nicht schon einmal genossen? Wer konnte dem Zauber eines liebevollen Kusses widerstehen? Stellen wir uns diese Frage und freuen wir uns mit allen, die darauf ganz eindeutige und zweifelsfreie Antworten zu geben in der Lage sind!

In diesem Sinne also einen schönen 6. Juli 2010, liebe Kolleginnen und Kollegen. Vielleicht bringt der Tag ja den einen oder anderen sehr persönlichen Beitrag zu diesem weltumspannenden, friedlichen Thema. Auch das ist in unserer Welt der Freude wert!


Die kleine Sünde muss ziehen

erschienen im Hamburger Abendblatt/Harburg am 4. Juni 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Tee – das ist eine Philosophie! Man frage einen eingefleischten Teetrinker –ich frage mich jetzt, was ein eingefleischter Teetrinker sein könnte und würde gerne ein Smiley in den Text einfügen – ich frage mich also danach, was so ein richtiger, informierter, geübter und erfahrener Teetrinker so alles wissen muss über den Tee! Das ist eine schwierige Frage, die sich über weitaus mehr als nur die Aussage erstreckt: Kurz ziehen wirkt anregend, lang ziehen wirkt beruhigend! Tee ist Glaubenssache, das kann ich belegen! Teegeschmack ist ebenfalls Glaubenssache im Sinne von: Man kann nicht darüber diskutieren, weil Geschmacksempfindungen nicht wirklich zu vermitteln und zu erklären sind. „Die kleine Sünde muss ziehen“ weiterlesen

Haarige Angelegenheiten

erschienen im Hamburger Abendblatt/Harburg am 1. Juni 2010

Haarige Angelegenheiten

Von Johanna Renate Wöhlke

Mit den Haaren ist das so eine Sache – mit Schnitt und Farbe. Wer einmal erfahren hat, dass er sich selbst die Haare verschnitten hat, weil er das Geld für den Friseur sparen wollte, oder weil gar beim Friseur ein ganz anderes Ergebnis als gedacht mit dem neu gestalteten Haarschopf zu akzeptieren war – ja, der weiß, dass Haare eine „haarige“ Angelegenheit sein können.

Eine neue Frisur macht aus uns einen neuen Menschen. Wir werden plötzlich nicht mehr wieder erkannt, denn: Eben noch waren wir blond und nun sind wir schwarz! Das muss erst einmal verkraftet werden…Eben noch hatten wir lange Haare, plötzlich sind sie streichholzkurz! Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, das ich hatte, als meine Zöpfe fielen. Es war der Schritt vom Kind zum jungen Mädchen. „Haarige Angelegenheiten“ weiterlesen

„Prinsessan“ in Hamburg

Ein Paradies für Leckermäulchen – Die Desserterie „Prinsessan“ in Hamburg

Von Uta Buhr
„Für welchen Hauptgang haben Sie sich entschieden“, fragt Sibylle, die freundliche Bedienung des „Prinsessan“, „Den Die  Terrasse des "Prinsessan", flüssigen Schokoladenkuchen mit karamellisierten Bananen und Curryeis kann ich sehr empfehlen. Aber auch die Kaffee-Kardamon-Mousse ist sehr lecker.“ Manchen Gästen, die sich in dem kleinen, aber feinen Restaurant am Hofweg 63 niederlassen, um einen Happen zu essen, erscheint dieses Speisenangebot zunächst etwas seltsam. Doch sie befinden sich hier in der einzigen Desserterie Deutschlands, in der sich alles um den Nachtisch dreht. Sechs Drei-Gang-Menüs stehen jeweils zur Auswahl. Der erste Gang wechselt täglich. Heute gibt es ein leichtes „Amuse Bouche“ – einen Appetitanreger – aus Apfel mit Safran. Als Hauptgang wählen wir die Variationen der gebrannten Crème mit Erdbeer-Litchi-Sorbet, Nougat , Campari und Orangensorbet. Den Abschluss bilden drei hausgemachte Petits Fours, die auf der Zunge zergehen. Der Dessertwein – ein  2006 Muskat Ottonel Auslese aus dem Burgenland – rundet das einzigartige Menü ab. Da die Anordnung dieser Abfolge süßer Sünden eine Augenweide ist, bekommt man fast ein schlechtes Gewissen bei der Zerstörung der Kunstwerke. „„Prinsessan“ in Hamburg“ weiterlesen

Internationale Mode für den Sommer 2005 vorgestellt

Vertreter aus der ganzen Welt treffen sich bei der Lucia AG in Lüneburg
Von Johanna Renate Wöhlke

Großes Modeevent in Lüneburg: Die Lucia-Gruppe hatte eingeladen zur Präsentation ihrer neuen Kollektionen für den Sommer 2005. Eine Woche lang konnten Vertreter aus der ganzen Welt –  von Kanada bis Hongkong, von Dänemark bis Südafrika – die Arbeit des Hauses begutachten. In drei großen Modenschauen zeigten die drei neuen  „Säulen“ des Konzerns ihre Ergebnisse: Die „clasen GmbH“ die Kollektion der Eleganz; die „Lecomte GmbH“ junge Mode und die nunmehr umfirmierte „Lucia AG“ ihre weltbekannte Mode in moderner klassischer Eleganz und klassischer Freizeitmode in Strick und Konfektion in Hunderten von Modellen. Wolfgang Prigge, seit einem dreiviertel Jahr Generalbevollmächtigter des Konzerns, empfing seine Gäste auf dem roten Teppich unter einem großen weißen Segel. Nomen est omen für den Manager, der mit dem Konzern, nachdem sich die Firmengründer Hans und Lucia Pfohe aus dem Geschäft zurück gezogen haben, beständig in erfolgreichen Gewässern segeln will. „Das geht nur mit einem motivierten und guten Team“, betont er immer wieder und stellt bei der Gelegenheit den Neuen im Team vor: Stardesigner Peter Schmidt, der schon bei Joop, Jil Sander und Boss die Marketing Aktivitäten erfolgreich gelenkt hat. Die Lucia-Gruppe macht 70 Prozent ihres Umsatzes im Ausland und 30 Prozent im Inland. „Internationale Mode für den Sommer 2005 vorgestellt“ weiterlesen

Sie steht für Luxus pur

Die Hamburger Designerin Susann Eschenfelder

Von Uta Buhr

Auf den ersten Blick erinnert mich  das Ambiente dieses Ateliers – oder besser –  dieses herrschaftlichen Salons an ein Schillersches Gedicht, das ich als Pennälerin  noch auswendig lernen musste. „Der Sänger“ sieht sich in einem „Saal voll Pracht und Herrlichkeit“ um und ist geblendet. Dann fällt ihm spontan ein, daß er singen und nicht seine optischen Sinne ergötzen soll. Ähnlich geht es mir in diesem Raum – gefühlte 200 qm – der mit einer Fülle erlesener Gegenstände ausgestattet ist. Antike chinesische Stühle, mit langstieligen Orchideen geschmückte Designertische,  prachtvolle Spiegel,  funkelnde Kristallprismen an den Decken und farbenprächtige Teppiche fesseln das Auge.  Ich bin zu einem Interviewtermin mit der Susann EschenfelderHamburger Designerin                                                         Susann Eschenfelder geladen, die entspannt auf einem Barocksessel mit vergoldeten Lehnen sitzt und über ihre Arbeit plaudert. Sie ist kaum geschminkt. Zu einer schicken lila Samthose        trägt sie einen einfachen schwarzen Cashmerepulli. Vor ihr hockt Nelly, eine Jack-Russel-Hündin, die jeden Besucher mit lautem Bellen ankündigt. „Meine Grundausbildung in Modedesign absolvierte ich in Trier“, erzählt die zierliche Frau. Doch es hielt sie nicht lange in der Stadt an der Mosel. Sie ging nach Hamburg, wo sie sechs Jahre bei Wolfgang Joop und zwei Jahre im Atelier von Jill Sander tätig war. „Sie steht für Luxus pur“ weiterlesen