Mit dem Rollstuhl nach Rom…

Joachim Friedrich erzählt von seiner Reise im Rollstuhl nach Rom! Das Interview wurde von Gunda Seeliger auf der Messe „Du und Deine Welt“ geführt.

Gunda Seeliger befragt Joachim Friedrich nach dem Reiseverlauf „mit dem Rollstuhl nach Rom“.

Herr Friedrich – Betroffener und Initiator der Deutschen Muskelschwundhilfe-  will mit seiner Reise im Rollstuhl nach Rom auf den Pflegenotstand in Deutschland aufmerksam machen.

Wo die “Scholle” noch “Butt” heißt

Eine Liebeserklärung an Hamburg

Von Hans- Peter Kurr
Er hieß Ludwig, der Fromme, war Karls des Großen Nachfolger und ließ im 9. Jahrhundert nach Christi Geburt eine Befestigungsanlage nahe der Elbe, Hammaburg genannt, zum Wohnsitz christlicher Missionare ausbauen, die den Menschen im europäischen Norden die neue Heilslehre verkünden sollten.

Diese Hammaburg, genannt nach dem nahe gelegenen Dörfchen Hamm, war die Keimzelle derjenigen deutschen Stadt, die viele Menschen unserer Tage für die schönste der Bundesrepublik halten: Hamburg – bereits einhundert Jahre nach Ludwig dem Frommen von Erzbischof Adalbert als die „Gesegnete Mutter aller Völker des Nordens“ bezeichnet und bis heute als stolze Hansestadt mit dem Status eines eigenen Bundeslandes von annähernd zwei Millionen Bewohnern dergestalt geliebt, wie es bereits der berühmte Kritiker Alfred Kerr um 1920 gelobt hatte:

„Die Stadt ist von einer aufrecht schmuckvollen Schönheit. Wer im August über die Alster gen Winterhude fährt, wenn die Blumen alle blühen, in den Gärten von den Häuschen an der Flut, der weiß, dass Hamburg die schönste Großstadt in Deutschland ist. So schön zu sein, muss eine Stadt am Wasser liegen….. Man suche sich eine deutsche Riesenstadt gleichen Ranges mit gleicher Herrlichkeit wie das verdämmernde Alsterbecken an einem Nebelabend.“ „Wo die “Scholle” noch “Butt” heißt“ weiterlesen

Alles für die Bohne

Jetzt hat Hamburg auch ein Kaffeemuseum
Seminare über den Göttertrank für Fans und Profis
Von Ruth Vollmer- Rupprecht
Eigentlich braucht man nur der Nase nach zu gehen, wenn man in die stille Seitenstraße in Hamburg-Lokstedt einbiegt. Ein feiner Kaffeeduft ist es, der dem Besucher den Weg zu dem jüngsten Museum der Hansestadt Hamburg weist, und der Duft bestätigt es, sobald man das unscheinbare Gebäude im Hinterhof der Münsterstraße 23-25 betreten hat: Es ist ein Kaffee-Museum. Genauer eine Museums-Kaffee-Rösterei, denn hier wird vor Besucheraugen geröstet, und Zunge und Gaumen können anschließend das wundervolle Aroma aufnehmen, das der frisch gebrühte Kaffee verströmt. Er ist himmelweit von dem entfernt, was man gewöhnlich als Kaffee vorgesetzt bekommt und verdient wirklich die Bezeichnung „Göttertrank“, wie er früher besungen wurde. „Alles für die Bohne“ weiterlesen