British Days 2008 in Klein Flottbek

Von Dr. László Kova

Die Briten können feiern! Davon konnten sich die Hamburger und die Besucher von außerhalb Hamburgs überzeugen. Die British Days wurden am 30. und 31. August auf dem Gelände des Hamburger Polo Clubs veranstaltet. Über einige Ereignisse erzählen die nachfolgenden Fotos als Bildreport: „British Days 2008 in Klein Flottbek“ weiterlesen

Das bewegte Leben des Ex-Kommunarden Rainer Langhans hat einige Goslar-Bezüge

Von Volker Holzke
LanghansEs ist schon erstaunlich, wie viel den Ex-Kommunarden Rainer Langhans, der sich übermorgen auf Einladung der GZ in Goslar und im Hochharz im Rahmen der 68er-Serie zu seinem bewegten Leben befragen lässt, mit Goslar verbindet. Oder, besser ausgedrückt, was er mit Goslar verbindet. Erstmals im März auf der Leipziger Buchmesse bei der Vorstellung seiner Biographie „Ich bin´s – die ersten 68 Jahre“ befragt, schiebt er seitdem ein Bruchstück nach dem anderen zu seinen Verbindungen in die Kaiserstadt nach.
„Also, erst einmal wohnt meine jüngere Halbschwester Eva noch in Goslar. Wir telefonieren ab und an miteinander“, lautet der aktuelle Bezug, den Langhans herstellt. Er scheint eine beneidenswerte Ausgeglichenheit verinnerlicht zu haben. Da macht es Laune, ihn zu Dingen zu befragen, zu denen er – einer der Hauptakteure der Studentenrevolte und deshalb jetzt im Jubiläumsjahr sehr häufig in Rundfunk und Fernsehen präsent – wohl bisher auch noch nie gefragt worden ist. Jedenfalls lässt er während der Gespräche eine gewisse Freude über diese Einladung nach Goslar spüren. „Das bewegte Leben des Ex-Kommunarden Rainer Langhans hat einige Goslar-Bezüge“ weiterlesen

Eine bewegende Geschichte deutsch-italienischer Freundschaft aus Hamburg

Italienisch-deutscher Freundeskreis „PisciottAmburgo“ aus Hamburg Neugraben empfängt Atlantiksegler Pino Veneroso aus Marina di Pisciotta

Von Johanna Renate Wöhlke

Eine bewegende Geschichte deutsch-italienischer Freundschaft aus Hamburg

Italienisch-deutscher Freundeskreis „PisciottAmburgo“ aus Hamburg Neugraben empfängt Atlantiksegler Pino Veneroso aus Marina di Pisciotta

„Im Jahr 1880 überquerten drei aus dem Cilento stammende Garibaldi-Anhänger in ihrem selbst gebauten 9-Meter-Schiff den Atlantik“. Diese Aussage hat auf den ersten Blick nichts mit Hamburg Neugraben zu tun, auf den zweiten aber sehr viel! Denn dort gibt es den deutsch-italienischen Freundeskreis „PisciottAmburgo“. Dazu gehört Pino Veneroso (61) aus dem italienischen Ort Pisciotta, im Landstrich des Cilento südlich von Neapel gelegen. „Eine bewegende Geschichte deutsch-italienischer Freundschaft aus Hamburg“ weiterlesen

Momentaufnahmen

20 Jahre Gemeinsame Kommission und
Hochschulübergreifende Koordinationsstelle für Frauenstudien und Frauenforschung in Hamburg

Von Johanna Renate Wöhlke

Die erste „Leitstelle zur Gleichberechtigung der Frau“ in Deutschland wurde in Hamburg ins Leben gerufen. Das war im Jahr 1979 und die Leiterin hieß Eva Rühmkorf. Ein Modell staatlicher Frauenpolitik war geboren.

Was heute vielfach so selbstverständlich scheint, damals war es erstmals Gegenstand öffentlicher und politischer Auseinandersetzungen: Frauen in Institutionen und durch Projekte zu fördern, ihnen dabei zu helfen, einen gleichberechtigten Platz in allen Teilen der Gesellschaft zu erkämpfen und zu erhalten. Eva Rühmkorf: „Es scheint notwendig, immer wieder einmal daran zu erinnern, dass vieles, was uns heute selbstverständlich ist, in unverdrossenem, zähen Ringen gegen Widerstand und Unverstand erkämpft worden ist.“

Nun gibt es ein Buch, das sich gerade das zum Ziel gesetzt hat: zu erinnern, festzuhalten und damit auch gleichzeitig zu erneuern und den Punkt Frauenpolitik nicht von der Tagesordnung zu verlieren. Es heißt „Momentaufnahmen“ und enthält Portraits von 25 Hamburger Hochschulfrauen. „Momentaufnahmen“ weiterlesen

Scientology „seitenverkehrt“

Hamburgs Caberta „auf den Arm genommen“ ?

Ein angeblich hochrangiger Scientology-Aussteiger ist nach Informationen des Südwestdeutschen Rundfunks ein notorischer Hochstapler. Der Mann war den Medien von Hamburgs Scientology-Jägerin Ursula Caberta als langjähriges Mitglied mit geheimem Insider-wissen präsentiert worden. Dazu berichten der SWR-Redakteur Karl Laufen und Morgenpost-Redakteurin Stephanie Lamprecht:

Ist Deutschlands oberste Scientology-Jägerin Ursula Caberta einem Hochstapler aufgesessen? Der Südwestdeutsche Rundfunk (SWR) berichtet, dass der angeblich
ranghohe Scientology-Aussteiger Christian Markert (36), den Caberta derzeit betreut, in Wahrheit ein vorbestrafter Betrüger sei. „Scientology „seitenverkehrt““ weiterlesen

Rückblick

Von Harry Ostwaldt

Als ich am 09.12.1934 das elektrische Licht dieser Welt in Berlin-Moabit erblickte, war die Welt in Deutschland noch in Ordnung.
Mein Vater selig hatte Arbeit und bald konnten wir als kleine Familie eine schöne, helle 2-Zimmer-Wohnung in Berlin- Britz beziehen.Harry Ostwaldt02
Die Einschulung erfolgte, so wie es damals üblich war, mit großer Schultüte und vielen guten Ratschlägen (die ich aber nicht alle befolgte).
Im Jahre 1940 zogen wir dann nach Schlesien um, und es begann für mich eine ganz andere Zeit. Nicht nur in der Schule, auch das Leben auf dem Lande war gänzlich anders für uns Stadtpflanzen.
Aber es war eine sehr schöne Zeit, kein Fliegeralarm, kein Luftschutzkeller, leider aber auch jeden Tag Schule. Ja, bis zum Mai 1945. Da war die schöne Zeit mit einem mal vorbei.

Wir wurden vertrieben!! Zurück nach Berlin.
Die sowjetische Blockade von Berlin 1948 brachte es mit sich, dass wir Kinder von der damaligen britischen Besatzungsmacht per Flugboot nach West-Deutschland ausgeflogen wurden.
Wir landeten in Hamburg auf der Luftwerft von Blohm & Voss in Hamburg-Finkenwerder. Anfang der 50er Jahre, nach erfolgreichem Abschluss der Volksschule, Antritt der Lehre als Kupferschmied bei der Deutschen Werft AG in Hamburg- Finkenwerder. „Rückblick“ weiterlesen

Ein besonderer Finanzminister

Bernt Strenge und die Nordelbische Kirche
Von Johanna Renate Wöhlke

Bernt Strenge, Verwaltungschef des Kirchenkreises Hamburg-Harburg in der evangelischen Nordelbischen Kirche, ist ein Ostfriese und ein Christ. Der Ostfriese steht ihm ins Gesicht geschrieben. Sofort nach dem „Guten Tag“ erwartet man, zum Tee eingeladen zu werden. Aber es gibt auch Kaffee als Alternative, dazu Schokoladenkekse und einen angenehm leichten und würzigen Duft für die Nase, der sich als der Genusswelt eines Pfeifenrauchers zugehörig entpuppt.

Bernt Strenge kennt seine Kirche von innen, von ganz innen, und er liebt sie. Diese Arbeit macht er nicht nur, weil er sie gelernt hat und kann. Er macht sie auch, um, wie er sagt, „die frohe Botschaft“ zu verkünden und damit zu fördern und zu verbreiten. Da kommt der Christ ins Spiel. „Ein besonderer Finanzminister“ weiterlesen

Die Polizei hilft

Rettungshubschrauber auf dem Schulhof
Von Dr. László Kova
Aus dem Himmel drängten sich knatternde Geräusche in die Klassenzimmer. Die Kinder der Grundschule Heidacker wurden unruhig,  in Begleitung ihrer Lehrerinnen liefen sie auf den Schulhof, wo der Rettungshubschrauber der Bundespolizei mit dem Notarzt landete.

In diesem Augenblick erschienen zwei „Peterwagen“, um dem Hubschrauber die Pausenwiese der Schule zu sichern. Dazu kam es aber nicht, da die Schüler gut unterrichtet worden waren, „sie wissen wohl, wo sie sich in so einem Fall aufhalten dürfen“, äußerte sich  die Schulleiterin Frau Winter dem Eidelstedter Anzeiger gegenüber. „Die Polizei hilft“ weiterlesen

Ein wahrer Held

Von Dr. Ferenc Horvath

Gibt es Helden heutzutage? Gewiss . Obwohl einen Menschen als  Held zu bezeichnen ist nicht mehr „in“. Es gibt Alltags – Helden die in den Krankenhäusern, in den Schulen, hinter dem Lenkrad oder an eine Baustelle besonderes leisten. Es gibt aber Helden die sogar das eigene Leben nicht scheuen auf Spiel zu setzen, wenn es um eine richtige Sache geht. Von dieser Art gibt es zwar weniger und weniger, solche gibt es trotzdem immer noch. „Ein wahrer Held“ weiterlesen