Notizen von der Küste

erschienen im Hamburger Abendblatt am 31. Mai 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Dieter ist mit seiner Frau Gertrud an der Nordsee unterwegs, denn es gefällt ihnen einfach immer wieder. Das ist nichts Ungewöhnliches für uns Nordlichter. Wir hier im Norden wissen ja, wie schön es im Norden ist! Wenn Dieter unterwegs ist, sendet er auch ab und zu auch eine Nachricht. Da steht dann zum Beispiel mit einem Augenzwinkern: Gerade sei er aufgestanden, um ans Meer zu gehen – aber das Meer war weg. So was aber auch. „Notizen von der Küste“ weiterlesen

Stadersand

erschienen im Hamburger Abendblatt am 23. Mai 2011

von Uschi Tisson

Mit Hilfe der Barkasse „Kay“ und dem „Festmoker 3“ schipperte die „Stadersand“ durch die Harburger Schleuse.

„Klar Schiff“ an und unter Deck der „Stadersand“. Doch für die Rundum-Erneuerung musste die „alte Dame“ ihren Liegeplatz im Harburger Binnenhafen verlassen. Die ehemalige Hadag-Fähre – sie ist Baujahr 1955 – besitzt keinen Motor mehr und hätte sich ohne fremde Hilfe nicht einen Meter in Richtung Elbe bewegen können. Und so nahm der fast so alte Schlepper „Kay“ den so genannten „Lieger“ an den Haken. Mit dem „Festmoker 3“ von Holger Pihl im Schlepptau – er nahm Aufgaben in der Schleuse – ging es schließlich im Konvoi vom Harburger Hauptdeich in Richtung Elbe mit dem Ziel Behrens-Werft in Finkenwerder. „Stadersand“ weiterlesen

Stuttgart – vom Winzerort zur Autometropole

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“

Von Uta Buhr

Wer heute von Stuttgart spricht, versteht nur noch Bahnhof! Stuttgart 21 ist in aller Munde. Der Bauzaun rund um den Bahnhof gleicht einer Klagemauer. Eine kunterbunte Sammlung von lässig angepinnten Zetteln, teilweise sehr drastischen Inhalts, künden vom Unmut der Bürger, den Schienenverkehr unter die Erde zu verlegen und dafür unter anderem Teile  eines großen Parks zu opfern.

„Das ist nur die Kurzform. Es gibt noch viele andere Gründe für die Volkserhebung“, erklärt mein Taxichauffeur in unverkennbarem Schwäbisch, als er mich durch die Stadt  kutschiert. Seine Empfehlung an mich  lautet allerdings, die Baustelle einfach links liegen zu lassen und das wirklich sehenswerte „Stuagaa“ auf mich wirken zu lassen. Stolz klingt mit, als er erzählt, die Stadt habe es  vom einstigen Weinort  zu Deutschlands Autostadt Nummer eins gebracht. „Stuttgart – vom Winzerort zur Autometropole“ weiterlesen

Maiausgabe „Godot“ im Internet zu lesen

Von Hans-Peter Kurr

 

 

 

 

 

 

 

Die Mai-Ausgabe des Hamburger Theatermagazins „Godot“ ist jetzt im Internet anzuschauen. KLicken Sie das Bild an, um auf die Seite zu gelangen. „Maiausgabe „Godot“ im Internet zu lesen“ weiterlesen

Der richtige Kick – für Mädchen

Von Dr. Wolf Tekook

Fußball – eine Männerangelegenheit? Das ist lange Historie. Im Jahre 1955 gab es ein offizielles Verbot des Deutschen Fußballbundes für Frauenfußball, weil „dieser Sport für Frauen nicht geeignet“ sei. 1970 wurde dieses Verbot aufgehoben, und seither ist der Zulauf der Mädchen und Frauen zu dieser Sportart ungebrochen. Vergleicht man gar auf der höchsten Ebene die Erfolge im Frauenfußball mit denen der Männer, schneiden die Frauen sehr, sehr gut ab.

Für alle jungen Damen, die sich diesem Sport nähern wollen, hat die Mittelstürmerin der Nationalmannschaft, Inka Grings, das Büchlein Fußball – Tricks und Tipps für coole Mädchen geschrieben. Auf 127 Seiten im Taschenformat und in poppiger Aufmachung werden viele Aspekte des Frauenfußballs vorgestellt: Von der geschichtlichen Entwicklung über das Regelwerk bis hin zu konkreten Übungen und Trainingsplänen – mit und ohne Ball. Erläuterungen zum Krafttraining werden ebenso erläutert wie die Grundtechniken des Spiels von der Ballannahme bis zum Torhüterinnentraining. Eine reiche Bebilderung macht das Beschriebene anschaulich. In den eingestreuten Abschnitten Inkas Trickkiste gibt die erfolgreiche Fußballerin Einblick in die Rafinesse ihrer Spielweise. „Der richtige Kick – für Mädchen“ weiterlesen

Der Wechsel macht den Erfolg – oder: Ich revolutioniere die Bundesliga!

erschienen im Hamburger Abendblatt am 30. März 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Immer wieder sehe ich, wie sehr sich die fußballbegeisterten Männer der Nation damit abquälen, den Fußball für alle Beteiligten zu einem rundum vollkommenen Vergnügen zu machen. Leider gelingt es ihnen nie. Immer verliert eine Mannschaft, die nicht verlieren will. Immer muss wieder ein Trainer den Job quittieren und zu einem anderen Verein wechseln. Ich vermute, Fußballtrainer leben nur in angemieteten möblierten Wohnungen und packen die Koffer erst gar nicht aus. „Der Wechsel macht den Erfolg – oder: Ich revolutioniere die Bundesliga!“ weiterlesen