Funny about love – Das neue Stück im English Theatre Of Hamburg

 Von Uta Buhr

 „FUNNY ABOUT LOVE“ – DIE LIEBE IST EIN SELTSAMES SPIEL…

Funny about love

 

Ist dies nicht ein Novum in der Welt der Komödie? In dem turbulenten Stück geht es nicht um die berühmt-berüchtigte „ménage à trois“, sondern um die Quadratur einer Beziehung. Einer Beziehung aus vier Personen, die in Bildung und Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist zunächst die von ihrem in der Midlife Crisis befindlichen Gatten Piers gehörnte Ehefrau Rosie, eine Dame von Welt und bester Erziehung, geistreich und ironisch, die selbst die delikatesten Situationen mit der legendären  „stiff upper lip“ meistert. Eine Meisterleistung von Debbie Radcliffe, der gestandenen britischen Aktrice, die dem Publikum des English Theatre bereits aus verschiedenen anderen Rollen bekannt ist. „Funny about love – Das neue Stück im English Theatre Of Hamburg“ weiterlesen

Mein Buchtipp als Geschenk für Weihnachten: Handbuch für Songtexter

Von Johanna Renate Wöhlke

Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten

Edith Jeske und Tobias Reitz

„Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet werden können und informieren umfassend über alles, was ergänzend dazu an Wissen für die Branchenpraxis benötigt wird wie zum Beispiel Urheberrecht, Werkschutz oder Verlagsverträge.

Geschrieben haben das Buch Edith Jeske und Tobias Reitz: Edith Jeske ist langjährige Dozentin für Textdichten und Coach, unter anderem im Popkurs Hamburg an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg. Tobias Reitz ist Germanist und Textdichter, Jahrgang 1979 und der jüngste hauptberufliche Textdichter Deutschlands. Gemeinsam leiten sie die „Celler Schule“, die einzige deutsche Masterclass für Textdichter, gefördert von der GEMA-Stiftung. Sie wurde 1996 von Edith Jeske ins Leben gerufen. „Mein Buchtipp als Geschenk für Weihnachten: Handbuch für Songtexter“ weiterlesen

Zwei Partner – ein Konzert

Von Hartmuth Seitz

Konzert im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals

Hartmuth Seitz mit Hamburgs berühmtem ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg, Professor Hermann Rauhe, Namensgeber und Schirmherr des Festivals

Die Kooperation zwischen dem „Hermann-Rauhe-Festival“ und der „Musikschule an der Oste e.V.“ ist noch jung. Aber jung und schwungvoll haben sich diese Partner zusammen mit der Prof.-Hermann-Rauhe-Grundschule zu einem nächsten Ereignis verabredet.

Am 02. September stellen sich um 19:00 Uhr in der Pausenhalle der Prof.-Hermann-Rauhe-Schule  in Wanna beide Partner einer interessierten  Öffentlichkeit. Den Großteil des Programms bestreitet die Musikschule, die sich mit 3 Gruppen vorstellen wird.

Das Jazz-Ensemble und das Pop-Orchester stehen mit Stücken von Michael Jackson, Tina Turner und Supertramp sowie einigen Jazz-Klassikern für den beschwingten Teil des Abends. Das Klassik-Ensemble ehrt den Namensgeber des Festival,  Prof. Hermann Rauhe mit drei Stücken aus seinem Musical „Gesang der Sterne“. „Zwei Partner – ein Konzert“ weiterlesen

„Moebis“ Theaterschiff wird stolze 100 Jahre alt!

Vom Schietgänger zum Theaterdirektor

Von Hans-Peter Kurr

Nach dem Zusammenbruch des “Grossdeutschen Reiches“, nach dem Ende des Zweiten Welkrieges, nach dem Verlust aller Kunst in deutschen Landen, nach den schrecklichen, lebenvernichtenden Bomberangriffen, die Hamburg in einem Umfang skelettierten wie mehr als ein Jahrhundert früher der Brand von 1842 und, nachdem er das Stadttheater Wernigerode, dem er seit 1945 angehörte, verlassen und in die „BRD“ übergesiedelt war, verdiente ein junger Mann im Hafen sein Geld als Schietgänger. So nennt man - heute noch - Männer die, nach dem Löschen derselben, durch deren einzige Öffnung in riesige Behältnisse klettern, um sie von den Resten ihrer – zumeist –flüssigen und klebrigen Fracht zu reinigen. Die Rede ist von Eberhard Moebius, der sich seit 1958 erst langsam in Hamburgs Theaterszene als Gastregisseur hineinarbeiten musste, ehe er, gemeinsam mit seiner Ehefrau Christa, d i e I d e e seines Lebens hatte: Ein schrottreifes Schiff zu kaufen, es restaurieren zu lassen, es am Nicolaifleet zu vertäuen und ein Theater darauf zu installieren.

Das war 1975. Da war der Pott schon 63 Jahre alt. In unseren Tagen hat er stolze einhundert Jahre unter der Flagge, ist noch immer seetüchtig, gilt immer noch als Europas berühmtestes Theaterschiff, steht inzwischen , in der Nachfolge des Moebius-Ehepaares, unter der Leitung von Anke und Gerd Schlesselmann und darf sich „ seit Ewigkeiten“ als „Jeden Abend ausverkauft“ präsentieren! Kein stählerner Epigone, schaukle er nun auf dem Wasser in Wedel, in Bremen oder andernorts, hat ihm das je nachgemacht.Und die berühmten Namen derer, die für diesen beneidenswerten Zustand sorgten, zählen zu den besten , die deutsches Theater und deutscher Film bis heute aufwiesen: Gert Fröbe zeigte hier seine berühmte Torhüter-Nummer, dem in diesen Tagen verstorbenen „Heini“ Reincke wurde zu Joachim Ringelnatz, Richard Münch sprach seinen gepflegten Goethe und andere hochrangige Literatur, bevor er, der in jenen Jahren noch unter Flugangst litt, sich in den Schlafwagenzug nach Zürich begab, um am nächsten Morgen mit seiner Frau, Ella Büchi , in Küsnacht frühstücken zu können . Und das sind nur drei Beispiele aus den vielen Jahren.

Aber nicht nur die Abende wurden hier gestaltet, auch am Tage tat sich macherlei Ergötzliches. So feierte der damalige Chefdramaturg des Ernst Deutsch Theaters, der Autor dieser Zeilen, die Konfirmation seiner ältesten Tochter auf dem Schiff mit Christa, während Moebi an der Mundsburg die köstliche Gilbricht-Komödie „Der Erbe seiner selbst“ mit dem unvergessenen Schauspieler-Komiker-Paar Friedrich Schütter und Günter Jerschke inszenierte.*Nun also wird das Theaterschiff 100. Claudia Schrader, die Presse-Referentin, hat Spannendes dazu zu berichten:Wer je auf Hamburgs schwimmender Bühne für beste Unterhaltung war, wird von seiner einmaligen Atmosphäre schwärmen. „Das Schiff“ liegt mitten in Hamburg, in einer seiner geschichtsträchtigsten Ecken: in direkter Nachbarschaft wurde der Hafen gegründet, und die historische Deichstraße verbindet noch heute das Zentrum mit Speicherstadt und moderner Hafen-City.

Auf Europas einzigem hochseetüchtigem Theaterschiff sitzt kein Zuschauer weiter als sieben Meter von der Bühne entfernt. Diese einmalige Nähe zum Publikum ist es, die Künstler und Besucher besonders schätzen.

Doch bevor es zum Theater wurde, hatte DAS SCHIFF schon eine bewegte Geschichte hinter sich:
Sommer 1912. Die Zeit der schweren hölzernen Segelschiffe für die Frachtfahrt ging zu Ende, als sich herausstellte, um wie viel billiger stählerne Schiffe zu nieten waren. Auch die Werft van Diepen in Waterhuizen/Provinz Groningen baute solche Stahlschiffe in Fließbandserie.
Die Baunummer 366 – ein 20,19 Meter langer, elegant-schneeweißer Besan-Ewer – erhielt den stolzen Namen „Seemöve“. Die beiden Masten konnten geklappt werden, damit niedrige Kanalbrücken passierbar wurden und mächtige Seitenschwerter aus Holz, ein typischen Merkmal der Zeit, stabilisierten das Schiff beim Segeln über Watt und See.

Jürgen Schröder aus Borstel im Alten Land musste für das Schiff 14500 Gold-Mark hinblättern, der erste Schiffsbrief vom königlichen Amtsgericht in Harburg stammt vom 19.Juni 1912. Eine Woche dauerte die Reise von Hamburg nach Dänemark mit Mais und Dünger. Durch den Nord-Ostsee-Kanal wurden die Segler an einem Tag geschleppt. Windstille oder zu starke See verhinderten oftmals das pünktliche Abliefern der Fracht und so entschloss sich Schröder 1923 eine erste Hilfsmaschine einzubauen. Augenzeugen berichteten, dass Kapitän Schröder in Ohnmacht fiel, als sein 35-PS-Glühkopfbrenner mit Funken und Getöse zum ersten Mal ansprang. 1929 kaufte Kapitän Wilhelm Raap aus Krautsand die „Seemöve“, 1934 ließ er eine 100-PS-Maschine einbauen. Einer der Masten fiel, der Klüverbaum wurde gekappt, und es blieb nur noch eine Hilfsbesegelung.

Im Zweiten Weltkrieg sank die „Seemöve“ in einer Bombennacht im Hamburger Hafen. Doch Raap gab nicht auf. Das Schiff wurde gehoben und repariert. Bis 1955 wuchs die „Seemöve“ auf eine Gesamtlänge von 34,50 Meter und ein Volumen von 251 Ladetonnen. Aus dem eleganten Segler war ein Küstenmotorschiff geworden, das kostendeckend auch weitere Reisen unternehmen konnte.
Zehn Jahre später wurde aus der betagten „Seemöve“ eine „MS Rita Funck“, doch auch für dieses Schiff kam bald die Zeit, wo es dem neuen Eigner Horst Funck für die Frachten zu klein wurde. Er wollte verkaufen.

Und so erstanden 1974 Christa und Eberhard Möbius den für die Schifffahrt unwirtschaftlichen Dampfer, die „MS Rita Funck“, und ließen ihn auf der kleinen Familien-Werft Garbers in Rothenburgsort zum Theaterschiff umbauen. Am 13. Oktober 1975 hatte „Das Schiff“ an seinem Liegeplatz im Nikolaifleet Premiere.
Reisen des Schiffes führten und führen bis heute zur Kieler Woche, nach Bremerhaven, Helgoland und zu Häfen rings um Hamburg.

Fotos: © Stagephotographers. Das Schiff

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Ohnsorg-Theater Hamburg: Klappsitz-Paten gesucht

Eine Bildergalerie über den Umzug des Ohnsorg-Theaters

Von Hans-Peter Kurr

Aus dem „geordneten Chaos“, das sich dem geneigten Leser in dieser Bildergalerie von der Baustelle im Hamburger Bieberhaus präsentiert, wird sich Ende August 2011 das neue Ohnsorg-Theater in einer Kombination von Schönheit und Funktionalität erheben, sobald am 28. jenes Monats um 20.00 Uhr  der Hauptvorhang der neuen Bühne aufschwingt über Michael Bogdanov’s Inszenierung einer plattdeutschen Fassung des Shakespeare’ schen Komödien-Klassikers „Ein Sommernachtstraum“.

Es muß ein – zumindest – ungewöhnliches Erlebnis sein für den weltbekannten britischen Regisseur, in einem komplett neuen Theater eine mundartliche Fassung seines großen englischen Landsmannes zu inszenieren, an einer Stätte also, die dem Deutschen Schauspielhaus an der Kirchenallee direkt gegenüberliegt, dessen Intendant Bogdanov vor über zwanzig Jahren war….wie Schirmer und viele andere von Teilen der Hamburger Kulturpresse ebenso zermürbt wie von den Pfeffersäcken im Rathaus…. „Ohnsorg-Theater Hamburg: Klappsitz-Paten gesucht“ weiterlesen

Im Wald, da sind die Räuber…Abenteuer und Kultur im Spessart

Dieser Artikel erschien am 26. Juni 2010 im Reiseteil von „Schleswig-Holstein am Sonntag“

Von Uta Buhr

Ausgelassen durchstreifen wir den Wald. Durch das dichte Blätterwerk der mächtigen Bäume schimmern die letzten Sonnenstrahlen. Ein Bach murmelt im Gras, in der Ferne hämmert ein Specht. „Wie unheimlich!“ Eine aus der Gruppe schüttelt sich in gespieltem Entsetzen. „Ja, im Wald das sind die Räuber, halli, hallo, die Räu…“ Weiter kommen wir nicht. Denn ein Schuss zerreißt die Stille, Vögel flattern kreischend auf. Und eine Schar abenteuerlicher, in  Lumpen gehüllter Gestalten bricht aus dem Unterholz und stürzt sich auf uns. Der Anführer, ein stattlicher Mann mit Schlapphut und Vorderlader, erklärt uns zu Gefangenen. Und nun beginnt für alle Beteiligten ein Ulk mit Fesselung, Verhören und versöhnlichem Umtrunk am Schluss dieser Räuberpistole. Derlei Überfälle auf Bestellung erfreuen sich als Spessart-Folklore großer Beliebtheit. Pate stand „Das Wirtshaus im Spessart“ von Wilhelm Hauff, der das herrliche Waldgebiet im Elsavatal zwischen Aschaffenburg und Rohrbrunn zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereiste. Das aus bitterer Armut der Spessart-Bewohner geborene Räuberwesen gab es tatsächlich bis 1812. In jenem Jahr wurden die letzten Banditen öffentlich hingerichtet. „Im Wald, da sind die Räuber…Abenteuer und Kultur im Spessart“ weiterlesen

Der Traum von der eigenen Insel

erschienen im Hamburger Abendblatt am 1. Juli 2011

Von Johanna R. Wöhlke

Mir ist da eine exklusive Möglichkeit ins Haus geflattert, eine richtig exklusive. Man bietet mir an, eine Insel zu kaufen, eine richtige kleine tropische Insel und das alles steuerfrei. Meine Gedanken beginnen zu kreisen.

Welch ein wunderbarer Gedanke, eine eigene Insel zu haben. Robinson zu spielen, wann immer man möchte und das alles steuerfrei. Unter einer Palme am Strand zu liegen – ohne Kokosnüsse natürlich, die auf den Kopf fallen könnten – ein erfrischendes Getränk in der Nähe und das alles steuerfrei. Allerdings liegt diese Insel so weit weg, dass die Reise dorthin alles andere als paradiesisch zu nennen wäre und damit wohl auch die steuerlich günstige Variante ihren Reiz verlöre. „Der Traum von der eigenen Insel“ weiterlesen

„WeltentdeckerCamp“ für Kinder in der HafenCity Hamburg

von Johanna R. Wöhlke

Das Internationale Maritime Museum Hamburg im Mittelpunkt einer Ferienaktion für Kinder im Sommer 2011

Manchmal bleiben von Pressekonferenzen mehr Eindrücke zurück als Informationen über Daten und Fakten. In diesem Fall ist es der eine Satz: „Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden“ und das Zitat von Antoine de Saint-Exupery: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

(von links) Ingo Sobisch (action-family e.V.), Petra Ostarhild (action-family e.V., Sylvia Canel (MdB-FDP), Professor Peter Tamm, Annette Moritz (Museumspädagogin IMM), Holger Freiherr von Neuhoff ( Leiter ÖA des IMM)

„„WeltentdeckerCamp“ für Kinder in der HafenCity Hamburg“ weiterlesen

Professor-Hermann- Rauhe Tag 2011

Von Hartmuth Seitz

Jedem Landwirt ist bewusst, dass seine Ernte nicht alleine von der Saat abhängig ist, sondern auch vom Zusammenspiel vieler Faktoren. Genau deswegen ist der Zeitraum von den Saatvorbereitungen bis zur Ernte immer wieder spannend.  Somit ist es kein Wunder, wenn vom Säen bis zum Ernten durch aus mehr als ein Jahr vergehen kann. Wenn zwischen Saat und Ernte auch noch eine Hofübernahme eingebettet ist, blicken Altbauer und Jungbäuerin mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Zukunft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im April des Jahres 2010 entstand im Rahmen der Vorbereitungen für die Namensgebung der jetzigen Prof.- Hermann-Rauhe-Schule in Wanna die Idee eines regelmäßig wiederkehrenden Hermann-Rauhe-Tages. Gesät – getan. Pardon: Gesagt – getan. Doch dann kamen die Unwegbarkeiten der Wachtstumszeiten dazu.  Eine einfache Serie von Windpocken verhinderte den Start im April. „Professor-Hermann- Rauhe Tag 2011“ weiterlesen

Wo das Einhorn auf den Teddy trifft: das Steiff-Museum

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“ sowie am 4. Juni 2011 in der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung)

von Uta Buhr

Auf einem Besuch im Steiff-Museum in der Teddybärklinik begegnet man Kinderträumen

Uta Buhr kam begeistert von ihrer Reportage zurück!

Es ist früh am Morgen, und die Bürgersteige in Giengen, der kleinen Stadt an der Brenz, sind noch hochgeklappt. Vom Bahnhof kommend, schlagen wir den Weg ins Städtchen ein. Links und rechts der Hauptstraße gepflegte Fachwerkhäuser, Blumenschmuck auf Fensterbänken und in Hauseingängen. Eine fast biedermeierliche Idylle, der die auf langen Stangen befestigten Teddybären in bunten Fantasiekostümen etwas Verwegenes verleihen. Ein verlockender Duft nach frischem Brot und Kaffee empfängt uns in der Bäckerei am Platze.

„Das Steiff-Museum öffnet erst um 10 Uhr“, sagt die freundliche Bäckersfrau und serviert uns eine Tasse dampfender Schokolade. Auch der Postbote ist schon auf den Beinen, hält hier und da ein kleines Schwätzchen mit den Bürgern der Stadt und schiebt dann sein gelbes Fahrrad in Richtung Rathaus. Ein Déjà-vu! Wir identifizieren auf Anhieb das Umfeld, in dem die berühmteste Bärenmutter der Welt ihr ganzes Leben verbrachte. Margarete Steiff erblickte 1847 in Giengen das Licht der Welt und starb hier 1909 im Alter von nur zweiundsechzig Jahren.  Erinnerungen an den anrührenden Film mit Heike Makatsch in der Hauptrolle werden wach. „Wo das Einhorn auf den Teddy trifft: das Steiff-Museum“ weiterlesen