Yolanda Gutiérrez: Decolonycities Windhuk-Hamburg

Audio-Walk und Barkassenfahrt zur Hamburger Kolonialgeschichte
Yolanda Gutierrez, Decolonycities Windhuk Hamburg, Foto: Munimum Photography

In ihrem Projekt DECOLONYCITIES Windhuk-Hamburg begibt sich die Choreografin Yolanda Gutiérrez zusammen mit namibischen Künstlerinnen und Künstlern auf eine Spurensuche in die koloniale Vergangenheit Hamburgs, an der das Publikum in Form eines Audio-Walks und einer Barkassenfahrt teilnehmen kann. Beginnend am Museum für Hamburgische Geschichte geht es durch den Alten Elbpark vorbei am Bismarck-Denkmal zum Hafen und dann mit einer Barkasse in den Baakenhafen. Die Performerinnen und Performer aus Windhuk besetzen den öffentlichen Raum mit tänzerischen Interventionen, um verschiedene Orte durch ihre künstlerischen Interpretationen zu dekolonisieren. Die Tänzerinnen und Tänzer intervenieren mit ihren Performances an signifikanten Erinnerungsorten und möchten so eine körperlich-choreografische dekolonisierende Perspektive auf die Stadt Hamburg eröffnen.

Hamburgs Geschichte mit seinem Handel und Hafen ist bestimmt durch seine koloniale Vergangenheit. Das Deutsche Reich war von 1884 bis 1915 Kolonialmacht in Namibia und schlug zwei Volksaufstände der Herero und Nama brutal nieder. Hamburg bildete einen logistischen Knotenpunkt für den militärischen Nachschub während des Völkermordes an der namibischen Bevölkerung. Während des Rundgangs und der Barkassenfahrt hören die Teilnehmenden über Kopfhörer Statements und kritische Texte der Künstlerinnen und Künstler zur Deutung der Hamburger Kolonialgeschichte – immer bezogen auf die Wahrnehmung der ehemals Kolonisierten. Parallel zu der Performance befassen sich zwei namibische Künstlerinnen und Künstler in einem offenen Atelier mit der Repräsentation kolonialer Geschichte in der permanenten Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte.

Wann:
Freitag, 24. Juni 2022, 17.30 Uhr
Sonnabend, 25. Juni 2022, 11.30 Uhr und 17.30 Uhr
Sonntag, 26. Juni 2022, 11.30 Uhr und 17.30 Uhr

Preis: 20 Euro (erm. 9 Euro, inkl. Barkassenfahrt), in englischer Sprache
Tickets über: http://www.kampnagel.de/de/programm

Wo: Start + Kopfhörerausgabe (gegen Pfand) am Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg

DECOLONYCITIES Windhuk-Hamburg ist eine Produktion von Yolanda Gutiérrez in Kooperation mit Kampnagel und dem Museum für Hamburgische Geschichte.

Gefördert von Nationales Performance Netz – STEPPING OUT, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR und von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Mittsommer-Geschichten: Lese-Fest in Planten un Blomen

Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schriftsteller*innen Hamburg und gefördert von Neustart Kultur laden wir sehr herzlich zu unserem Lese-Fest ein. Seien Sie herzlich willkommen! Unternehmen Sie mit uns einen literarischen Spaziergang durch blühende Landschaften in „Planten un Blomen“.
Ohne Anmeldung, einfach stehenbleiben und lauschen.

Programm:

Musikpavillon
16.00-17.00 Gaby Albers
17.00-18.00 Reimer Boy Eilers
18.00-19.00 Charlotte Ueckert
19.00-20-00 Gino Leineweber

Picknickbaum am Seeufer
16.00-17.00 Christine Sterly-Paulsen
17.00-18.00 Susanne Bienwald
18.00-19.00 Margret Silvester
19.00-20.00 Hartmut Höhne

Wasserkaskaden
16.00-17.00 Ruth Frobeen
17.00-18.00 Esther Kaufmann
18.00-19.00 Birgit Rabisch
19.00-20.00 Joachim Frank

Rosengarten
16.00-17.00 Wolf-Ulrich Cropp
17.00-18.00 Jörg Krämer
18.00-19.00 Christina Oskui
19.00-20.00 László Kova

Was uns hätte blühen können

Zur historischen Dystopie „Wenn der Führer wüsste…“ von Heiger Ostertag – Mal angenommen, Hitler hätte den Krieg gewonnen und wir lebten jetzt unter der Regierung seines Enkels Adolf II., der mit vierzig Jahren nach dem Tod seines Vaters Adolf Wolf die Herrschaft übernommen hätte. Den Leuten hat man die Legende erzählt, alle Juden hätten in Madagaskar ihren eigenen Staat bekommen. Die Denkmäler stehen noch, die nationalsozialistischen Werte auch – doch es beginnt zu rumoren. Nächstes Jahr wird eine Revolution angezettelt werden, in deren Folge die Regierung gestürzt werden soll. Finden Sie das schräg? Ist es auch. Aber so gut gemacht, dass es einem bei der Lektüre des Romans kalt den Rücken runterläuft. Nach dem viel beachteten Buch „Die Welle“ von Morton Rhue, das sich mit der Frage befasst, wie so ein Regime wie Hitlers möglich werden konnte, befasst sich „Wenn der Führer wüsste…“ mit einer Möglichkeit von Realität unter einer nationalsozialistischen Herrschaft und dem Aufbegehren der unterdrückten Bevölkerung.

Studentenrevolte unter Adolf II.

Der Studentenführer Rudolf von Bracken und seine Clique sind die Hauptfiguren der Geschichte. Groß geworden mit den nationalsozialistischen Rassegesetzen, sind für ihn die polnischen und russischen Raumpflegerinnen „rassisch minderwertige Arbeitsweiber, die man zumeist nicht wahrnahm oder schlicht übersah“ (S. 15). Gerade die Selbstverständlichkeit, mit der solche Lebenswirklichkeiten der Romanfiguren erwähnt werden, offenbart die Grausamkeit dieses „Wertesystems“. In Rudolfs Realität sind er und seine Freunde die künftige Reichselite, und das – nach jahrzehntelanger Einprägung dieses Denkens – mit größter Selbstverständlichkeit. Doch während diese künftige Elite zur „neudeutschen Welle“ schwooft, braut sich unter den Studenten ein Aufruhr zusammen. Die strikte Trennung zwischen den unterschiedlichen „Rassen“ weicht auf, die Studenten sind die alten Zöpfe leid, sie wollen sich nicht mehr gängeln lassen. In dieser Aufbruchstimmung kommen Zweifel auf, was das Schicksal der Juden zuzeiten des Zweiten Weltkriegs angeht. Gerüchte kursieren, dass es geheime Akten gäbe. Rudolf und seine Freunde geraten in diese Umbruchzeit und wollen aufklären, was von der Kriegsgeneration der Nazis vertuscht wurde. Wird es ihnen gelingen und wird sich Regierung samt Wertesystem wandeln?

Gar nicht so abwegig …

Heiger Ostertags Roman überzeugt vor allem, weil die Story nicht weit hergeholt erscheint. Hinzu kommen viele kleine sarkastische Einsprengsel vor allem bei den Namen („Hagens Speer“ heißt eine Musikgruppe) oder Bezeichnungen wie „Handfon“ statt Handy. Wen Timur Vermes‘ „Er ist wieder da“ begeistert hat, wird auch an diesem Buch seine Freude und seinen Grusel haben.

Im Anhang erläutert der Autor und Historiker in einer „Historisch-kritischen Nachbetrachtung“ die Hintergründe und Inspirationsquellen, aber auch die Quellen für die eingebauten Fakten der Geschichte. Hier wird deutlich, wie nah an tatsächlichen Begebenheiten oder auch nationalsozialistischen Visionen die Geschichte entwickelt wurde. Das macht den Roman noch beklemmender und zeigt, was uns hätte blühen können, wenn der Zweite Weltkrieg anders ausgegangen wäre.

Dr. Heiger Ostertag (M.A.) gehörte der Luftwaffe an, in der er u. a. eine fliegerische Ausbildung absolvierte. In Freiburg studierte Ostertag Geschichte, Germanistik sowie Nordgermanische Philologie und promovierte mit einem historisch-germanistischen Thema zum Kaiserreich. Seit den 90er Jahren ist Heiger Ostertag als Autor und Historiker in Forschung, Bildung und Lehre sowie als Lektor im Verlagswesen tätig. Die Fachliteratur erschien bei Ullstein, Herder, Rombach und Mittler. Das belletristische Werk wird beim Südwestbuch-Verlag, Gmeiner und im Theiss Verlag/WBV verlegt. Auf der Basis exakter Recherchen und psychologischer Personenprofile entstanden in den 30 Jahren seines Schreibens kontextsituierte Geschichten und zahlreiche Romane von großer Dichte und Spannung.  Unter Pseudonym sind vom Autor weitere brisante Politthriller erschienen. Einige Romane wurden zudem als Hörbuch vertont. Aktuell arbeitet der Schriftsteller am Abschlussband seiner Junker-von-Schack Reihe mit dem Arbeitstitel „Von Austerlitz nach Waterloo“.

Website des Autors: http://www.heigerostertag.de/

Heiger Ostertag: Wenn der Führer wüsste…, Südwestbuch Verlag/SWB Media Entertainment, Calw 2021

POESÍA – mit dem Cuarteto SolTango und Leonel Capitano

Cuarteto SolTango. Foto: Andrej Grilc

Mit dem Cuarteto SolTango und dem Sänger Leonel Capitano kommt ein Ensemble der Extraklasse in den Galionsfigurensaal des Altonaer Museums:
Seit seiner Gründung im Jahr 2008 wurde das Quartett mehrfach auf bedeutende klassische Konzertpodien wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, den Oberstdorfer Musiksommer, das Grachten-Festival Amsterdam und den Heidelberger Frühling eingeladen.

Musik aus der goldenen Ära des Tangos

Das Cuarteto SolTango steht für authentischen Tango mit orchestralem Klang und kammermusikalischem Esprit. In der einzigartigen Besetzung von Violine, Violoncello, Bandoneon und Klavier schlägt es die Brücke zwischen dem argentinischen Tango der „Goldenen Ära“ und der kammermusikalischen Konzerttradition europäischer Prägung.
Am Abend im Altonaer Museum erklingen neben Tangos der Ikonen Aníbal Troilo, Juan D’Arienzo, Lucio Demare Stücke der Wegbereiter des Tango Nuevo, Horacio Salgán und Osvaldo Pugliese, in kunstvoller Instrumentierung durch den Pianisten Martin Klett.
Ein Abend voller Esprit und Emotionalität, an dem das Spiel hervorragender Musiker auf den Gesang von Leonel Capitano trifft.

Cuarteto SolTango:
Thomas Reif, Violine
Karel Bredenhorst, Violoncello
Andreas Rokseth, Bandoneon
Martin Klett, Klavier
Leonel Capitano, Gesang
Weitere Informationen zum Cuarteto SolTango unter:
https://soltango.com/de/

Wann: 18. Juni 2022, 19 Uhr
Wo: Galionsfigurensaal des Altonaer Museums, Museumstraße 23, 22765 Hamburg
Eintritt: 30 Euro / ermäßigt 20 Euro
Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel. 040 44 02 98, www.konzertkassegerdes.de

und an allen bekannten Hamburger Vorverkaufsstellen

Fantastisches Plastik: Zum neuen Album von Goetz Egloff

Cover

Goetz Egloff. Plastic Fantastic. TuneCore, New York, 2022
Audiovorstellung eines neuen Komponisten-Albums

Goetz Egloffs wieder bei TuneCore erschienenes Komponisten-Album wartet mit zehn neuen Titeln im R&B Pop-Genre auf. Dabei bietet ´Plastic Fantastic´ im Vergleich zum 2021 erschienenen ´Demos, Baddest´ vielleicht noch etwas rundere Songs – bei gleichzeitiger Vielfältigkeit  der Stile im Pop-Paradigma.

So erinnert  z.B. „Teri Teri“ charmant an den Groove von Pebbles´ US-Hit  „Givin´ You the Benefit“, das darauffolgende „I Ain´t Here No More” aber könnte auch von den Red Hot Chili Peppers sein; die Vocals haben vielleicht etwas von einem bedröhnten Kid Rock. „I Luv Luvin U“ wiederum stellt ganz klar eine Upbeat-Soul-Hymne für Howard Hewett dar, und wer das String Pad der Pet Shop Boys auf deren frühem 80er-Hit „West End Girls“ liebt, fragt sich: wieso hört man das eigentlich sonst nicht mehr?

Doch das Album hat noch anderes zu bieten: unverschämte Titel wie „C.U.C.I.M.M.“ oder „Hots“ erinnern musikalisch und textlich an Prince, Sheila E. oder auch The Family Stand. Hier und da könnte man auch sagen: Prince trifft auf Police-Drummer Stewart Copelands vertrackte Instrumentalvisionen. Aber auch simple, doch starke Popsongs wie „Chinese Love“ oder „YoDancinShooz“ sind hier anzutreffen – man kann dann das gute alte R&B-Radio bei Sommerwind im Cabrio fühlen… Letzterer Titel erinnert übrigens an Scritti Politti, aber mit einem GoGo-Beat à la Damian Dame. Dies und noch viel mehr im Plastiksound der 80er Jahre…

Nicht nur im Gefolge von ´Demos, Baddest´ gilt auch hier wieder: minimalistische Songs, aber immer in Bewegung, und keine Statik. Nachdem die im Sommer 2021 nachgeschobene Single „Mr Clinton, President“ – zum 80. Geburtstag von Funk-Großmeister George Clinton –  sich seit über 30 Wochen auf der Spotify-Playlist der Washingtoner Return Records befindet, darf ´Plastic Fantastic´ hier locker anschließen. Bleibt zu wünschen, dass es fantastisch abhebt – denn wer auch diesmal alle Regler aufzudrehen gewillt ist, wird mit feinen R&B Pop-Kompositionen belohnt.

Goetz Egloff. Plastic Fantastic. TuneCore, New York, 2022, 48 min., 8,99 $
Zugänglich und erhältlich z.B. über YouTube, Amazon, Spotify, itunes, Deezer, Pandora u.ä.

Tracklist:

  1. Sex on the Beach
  2. I Don’t Know
  3. Chinese Love
  4. Teri Teri
  5. I Ain´t Here No More
  6. Kabbazah
  7. YoDancinShooz
  8. C.U.C.I.M.M.
  9. I Luv Luvin U
  10. Hots

Link zu Chinese Love: https://www.youtube.com/watch?v=1kdt8bE2i8c

Link zu C.U.C.I.M.M.: https://www.youtube.com/watch?v=S24pDtJsq_o

Link zum Album auf Amazon:
https://www.amazon.de/music/player/albums/B0B1VDTN88?ref=sr_1_16&s=dmusic&keywords=plastic+fantastic&crid=23557HYS4JRPL&sprefix=%2Cdigital-music%2C230&qid=1654372269&sr=1-16

Federn sammeln: Über den Lyriker Ilhan Sami Comak

Bild: Krzysztof Niewolny, Pixabay

Ilhan Sami Çomak wurde 1994 im Alter von 22 Jahren festgenommen und sitzt nunmehr seit 28 Jahren im Gefängnis. Bis heute wurden von ihm neun Bücher mit Gedichten veröffentlicht. Neben Lyrik hat er auch noch viele Essays geschrieben, die in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht wurden, und seine Autobiographie, die bereits in der 4. Auflage erschienen ist.
Wenn man seine Schriften liest, kann man Zeuge seiner Liebe, Freude und seines Optimismus werden.
Ipek Özel ist Sozialarbeiterin und besucht Ilhan zweimal im Monat. Sie hat eine Veranstaltung des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und des Letters with Wings aus Irland organisiert, die am 20. November 2021 zum Day of the Imprisoned Writers stattgefunden hat. Einen Mitschnitt der mehrsprachigen Veranstaltung ist auf YouTube zu sehen (https://youtu.be/3FTvXLpgpqI).

Mit einem Gratulationsvideo zu Ilhan Sami Çomaks Geburtstag am 8. März 2022 hat Gino Leineweber, Vorstandsmitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, ein Gedicht von ihm gelesen, das hier vorgestellt wird.

Auf dem Video wird das Gedicht in Englisch vorgetragen.

Hier folgt der Text mit einer anschließenden deutschen Übersetzung.

FEATHER COLLECTING
By Ilhan Sami Çomak
Translated by Caroline Stockford

With my conscious dark I correct my writing
Why did I clap and come into this world?

Hear me

I asked the world whilst in your presence:
Why did I land?
These days my mind is seeded with flight
Not with the static stare of stone, but degree by degree
With a flight that denies the road

With the boundlessness that opens the woven cage of sky:
Frighten me
Prove me the stars’ slightest movement!
My consciousness I refresh in the darkness
Bird feathers I collect for you

At the sound of wings the pomegranate cracks
From the hoop that is love to the palm of the leaf
I came from the stratum of rain in the conscious-raising roar
I drank water
From this stairway of no sound and into the world
why did I come?

I sing songs with the distant dream of flying
my name suits well to blue, and you
Your name fits the distances
The wind blows, the wind is blowing, shadows leaning
I collect up the blowing, the footstep sounds of morning
The clear destiny of laughing to your heart’s content,
Yes, in this realm of sheer habit why did life
Come to me?

The limitless law of flight is steeping in your warmth
The lightness of embracing my awareness refreshes

What meaning has flying
I have bird feathers
I have the sky
A heartbeat that is washed by your smiles
I have that.

 

Ein Gedicht von Ilhan Sami Çomak
Aus der englischen Version von Caroline Stockford übersetzt von Gino Leineweber

Im Dunkel des Bewusstseins ändere ich meine Texte
Warum erfreute es mich in diese Welt zu kommen?
Höre!
Ich fragte die Welt als du bei mir warst:
Warum bin ich hier?
Mein Geist ist jetzt vom Fliegen berauscht
Nicht mit statischem Starren auf Mauern
sondern Stufe für Stufe
Vom Fliegen ohne Straßen zu berühren

Grenzenlosigkeit die den gewebten Himmelskäfig öffnet:
Lasse mich schaudern
Zeige mir die kleinsten Bewegungen der Sterne!

Im Dunkel erfrische ich mein Bewusstsein
Sammle für dich Vogelfedern
Vom Flügelschlag platzt der Granatapfel
Das Band der Liebe umspannt Palmenblätter
Ich kam aus den Regenwolken
im bewusstseinssteigernden Tosen
Wassertrinkend
Stillschweigend in die Welt:
Warum?

Ich träume Lieder von fernem Fliegen
Mein Name ist passend zum Blau
und deiner
Deiner zur Ferne

Der Wind bläst, weht und die Schatten neigen sich
Ich sammle das Wehen, die Trittgeräusche des Morgens,
Die heitere Fügung nach Herzenslust zu lachen
Ja und im Reich der reinen Gewohnheit die Frage:
Warum?
Warum ist das Leben zu mir gekommen?

Die grenzenlose Bestimmung des Fliegens taucht in deine Wärme ein
Die unbeschwerte Umarmung erfrischt mein Bewusstsein

Welchen Sinn hat Fliegen?
Ich habe Vogelfedern
Den Himmel
Und mein Herz ist von deinem Lächeln umspült
Das ist was ich habe

 

 

Take it easy – ein Sommertrip ins Südtiroler BOTANGO

Cocktail mit Erdbeere © Tobias Müller (Hotel Botango)

Nahe Meran boomt in dem Bed & Breakfast Hotel BOTANGO das dolce vita. Dorthin kommen Fans von smarten Design-Ideen und inspirierender Atmosphäre. Dort gehen Spaß, Genuss, Erholung und Arbeit Hand in Hand. Arbeit, weil jede Menge praktischer Workspace zur Verfügung steht und das einmalige Flair einem geradezu neue Ideen zufliegen lässt. Spaß, weil die Lage zur Stadt Meran und in die Berge viel zu bieten hat. Genuss, weil im BOTANGO die beste Pizza weit und breit (… und noch viel mehr) aus dem Ofen kommt. Mit viel Mut zu Neuem, mit viel Esprit und Ideen wurde eine Energiestation geschaffen, die all jene begeistert, die es gern unkompliziert haben. Neugierige lassen sich auf einen spannenden Mix aus Regenwald-Paradies, Community-Freiheiten, Signature-Gastronomie und New Work Plätzen ein.

Relaxen unter dem Bananenbaum

BOTANGO Gäste spüren die Sonne im Herzen und erleben die Inspiration Afrikas. Eine regenwaldähnliche Begrünung mit charakteristischen Bananenbäumen, edle Naturfarben und viel Weiß prägen das Ambiente. Ethno Look bringt Lebendigkeit ins Dasein. Die Innenhof-Terrasse mit Pool ist ein Lieblingsplatz – einfach das Luftsofa dorthin ziehen, wo es einem gefällt und einen entspannten Urlaubstag genießen. Im schlichten Design des BOTANGO-Indoor-Schwimmbads kommen Hotelgäste zur Ruhe. Von 7 bis 23 Uhr baden sie im 29 Grad warmen Wasser. Die gesamte Breite des Hallenbads ist raumhoch verglast und gibt den Blick auf den Outdoor-Pool und die Liegewiese frei. Die finnische Sauna ist neu, dazu kommen die Biosauna und das Dampfbad. Das BOTANGO bietet eine feine Auswahl an Treatments und Massagen – Afrika ist zu Gast in dem italienischen Treffpunkt für Design-Fans und Entdecker. Ein Interior Design, das sich in den Ländern der Welt mit den ältesten Kulturen umschaut, neue Impulse mit nach Hause bringt und diese in die Gewölbearchitektur integriert, ist einzigartig in Südtirol. Einheitliche Hotelzimmer waren gestern. Zwischen 18 und 60 m² sind die individuell eingerichteten Zimmer und Suiten groß.

Work better, not harder

Im BOTANGO wohnen auch Menschen, die beruflich unterwegs sind. Die neue Base für Arbeit, Genuss und Entspannung ist bestens vorbereitet: Langschläferfrühstück bis 11 Uhr, Pools und Saunen bis 23 Uhr, Pizzeria und Restaurant im Haus, dazu alles, was qualitatives Arbeiten fördert – von Highspeed WLAN bis hin zu Workplaces. Diese sind unterschiedlich groß und können für das zurückgezogene Arbeiten allein ebenso genutzt werden wie für Gespräche und Gruppenarbeiten. An der Rezeption gibt es Arbeitsmaterial kostenfrei zum Ausleihen: Notebook-Sofatablett, USB Lampe, … Für Workshops und Seminare stehen multifunktionelle Eventräume zur Verfügung. Raus aus dem Arbeitsalltag und der gewohnten Umgebung, ohne den Anschluss zu verlieren, die Perspektive wechseln und Me-Time mit Arbeiten kombinieren – das ist Lifestyle mit Freiheit à la BOTANGO.

Signature Gastronomie 

Ein schneller Cappuccino und ein Croissant – das gibt es natürlich im BOTANGO. Geliebt werden Günther und sein Team aber für das Langschläferfrühstück: Overnight-Owls, veganes Rührei und Vitamin-Shots werden ebenso täglich frisch zubereitet wie Birchermüsli, Vollkornbrot und viele Klassiker mehr. Für die Pizza in der Pizzeria SEM im BOTANGO würden manche sprichwörtlich sterben. Den Genuss erleben Pizzaliebhaber open air auf der grünen Terrasse oder im Restaurant. Im Restaurant THEDL im BOTANGO lassen sich Feinschmecker in schicker Atmosphäre Südtiroler Spezialitäten schmecken.

BOTANGO
I-39020 Partschins, Vinschgauer Straße 105
Tel. +39 0473 967128
E-Mail: info@bontango.it
www.botango.it

Das Greenfield Hotel Golf & Spa: Exklusives Wellnesscenter – direkt am Golfplatz

Das Hotel aus der Vogelperspektive (Greenfield Hotel Golf & Spa)

Bad Bük ist ein guter Platz, um sich zu erholen, das Greenfield Hotel & Spa eine neu renovierte, elegante Adresse für ein paar Tage Selfcare, Familienzeit oder Golfvergnügen. Von Österreich ist es nicht weit in das bedeutende ungarische Heilbad. Das wertvolle Thermalwasser fördert die Gesundheit. Das Klima ist herrlich mild. Die gepflegte Kleinstadt lädt ein, in idyllischer Landschaft sportlich aktiv zu sein, Sehenswürdigkeiten zu erleben, ein paar Tage durchzuatmen und sich Gutes zu tun. Zur Orientierung: Von Wien erreichen Erholungsuchende Bük in knapp zwei Stunden, von Graz ebenso.

Direkt am Golfplatz von Bük verwöhnt das Greenfield Hotel Golf & Spa mit einem faszinierenden Golf- und Spa-Angebot. In den Sommer startet das Greenfield nach einer großen Renovierung frisch und munter, im neuen Design, mit neuer Wellness- und Saunalandschaft und dem neuen VIP-Spa „Spa & Harmony“. Der Chill & Fun Club mit Bowling, Sport- und Golfsimulator, Darts, Billard und Tischfußball ist ready für die Sportskanonen. Die erneuerten Zimmer verwöhnen mit Wohnluxus. Zum Sommerstart bis 01. Juli 2022 gibt es eine Nacht Entspannung bereits ab 77,40 Euro.

Wellness XXL mit viel Stil, das dürfen Gäste des Greenfield Hotel erwarten.  Die neu gestaltete Wellnesswelt bietet Platz und Freiraum, um sich ungestört eine Auszeit für Körper und Seele zu gönnen. Im großen, beheizten Außenbecken (ab 15. Juli) und in sechs Innenbecken – vom Erlebnisbecken über ein Sportbecken und zwei Thermalwasserbecken bis hin zum Kinderbecken mit Rutsche und viel Spaß – wird nach Herzenslust gebadet und geschwommen. Die neu eröffnete Sauna-Area ist eine Welt für sich mit Finnischen Saunen, mit Bio- und Licht-sauna, mit Aromasauna, Salzraum, Eisbrunnen und vielem mehr. Loslassen und sich verwöhnen lassen: Das Massageangebot reicht von traditionell bis exotisch. Das Beautyteam pflegt und verwöhnt mit Premiumprodukten der Marke Selvert Thermal Switzerland. Den Erholungsfaktor deluxe finden Hotelgäste in dem neuen „Spa & Harmony“. Klein und fein, maximal 25 Personen kommen in dieser exklusiven Erholungswelt in den Genuss von großer Ruhe und besonderen Sauna Attraktionen (Aufpreis für das Spa & Harmony ca. 12 Euro pro Person).

Golfspieler und die, die es werden möchten, wohnen im Greenfield Hotel Golf & Spa direkt am Green. In einer herrlichen Landschaft und im pannonischen Klima lädt der 18-Loch-Championship Golfplatz zum Spiel. Hotelgäste bekommen von Montag bis Donnerstag 80 Prozent, am Wochenende 25 Prozent Greenfee-Ermäßigung. Wer die zahlreichen Radwege auskosten möchte, der leiht sich im Greenfield Hotel ein Fahrrad aus (auch Kinderräder sind vorhanden) und macht sich auf den Weg in die Natur. Bük wurde als „Nordic Walking freundliche Stadt“ ausgezeichnet. Es ist ein Leichtes, hier in Bewegung zu kommen. Das Greenfield Hotel unterstützt aktive Gäste mit einem abwechslungsreichen Sport- und Fitnessprogramm.

Alle Generationen verbringen in dem vielseitigen Hotel Tage voll Wohlgefühl und Entspannung. Golfy ist im Greenfield für die Kinder da. Während die Eltern ihre wohlverdiente Freizeit genießen, weiß Golfy, was die Kinder wünschen. Sein Ferienprogramm macht jede Menge Spaß. Im Spielzimmer und am Outdoor-Spielplatz sind die Kleinen in ihrem Element. Zum Plantschen im Spa-Bereich kommt die ganze Familie zusammen.

Greenfield Hotel Golf & Spa
H-9740 Bükfürdo, Golf Straße 4
Tel.: +36 (94) 801-600
E-Mail: info@greenfieldhotel.hu
www.greenfieldhotel.hu