Gedenkveranstaltung zum 200. Todestag von E. T. A. Hoffmann

(c) E.T.A-Hoffmann-Archiv/Staatsbibliothek Bamberg u. Staatsbibliothek Berlin/Preußischer Kulturbesitz

Die Phantasie kommt Hoffmann zum Trost

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, der ‚Gespenster-Hoffmann‘, fühlte sich als Komponist, Kapellmeister, Maler, Zeichner und ist schließlich als Schriftsteller bekannt geworden und bis heute geblieben. Er hat es bis in den Kanon der Schullektüre gebracht. Hoffmann ist von Haus aus Jurist, hat diese Tätigkeit, die er sehr gewissenhaft und ‚modern denkend‘ ausübte (er war z. B. der Ansicht, dass Gesinnungen, die nicht Tat geworden sind, strafrechtlich nicht verfolgt werden dürfen), als notwendigen Broterwerb empfunden. Seine Leidenschaft gehörte der Kunst. Über sein wechselvolles Leben ist seinen heutigen Lesern sehr wenig bekannt.
Das möchte dieser Vortrag ändern.

(c) E.T.A-Hoffmann-Archiv/Staatsbibliothek Bamberg u. Staatsbibliothek Berlin/Preußischer Kulturbesitz

Rainer Lewandowski, langjähriger Intendant des E.T.A.-Hoffmann-Theaters in Bamberg, Autor und Verfasser mehrerer Werke über Hoffmann, ausgezeichnet mit der E.T.A.-Hoffmann-Medaille, Mitglied der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft, lebt seit kurzem in Schenefeld bei Hamburg.
Lewandowski schildert, begleitet von vielen Illustrationen und ausgewählten Beispielen Hoffmannscher Kompositionen, den tragischen Lebens- und Leidensweg des Künstlers von Königsberg über Glogau, Posen, Plock, Warschau, Berlin, Bamberg, Dresden, Leipzig und wieder Berlin bis hin zu seinem von schwerer Krankheit gezeichneten Tod.
Dabei gibt es erstaunliche Lebens-Verknüpfungen auch mit Hamburg.

Erleben Sie E.T.A. Hoffmann – das Lebens- und Liebesschicksal eines anti-bürgerlichen Künstlers und Phantasten.
Am Piano: Marina Savova

Wann: Donnerstag, 23.6. 2022, 19 Uhr
Wo: Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg
Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Mitglieder der Hamburger Autorenvereinigung haben freien Eintrit.
Weitere Informationen unter: www.hh-av.de.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien.

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