Knüppelfreitag: Schlacht am Zaailand vor 70 Jahren

Foto: Piet van de Wiel/Pixabay

Am sogenannten Knüppelfreitag (Kneppelfreed), dem 16. November 1951, fand die sogenannte Schlacht am Zaailand statt. „Zaailand“ ist der inoffizielle Name eines Marktplatzes in Leeuwarden (Ljouwert). Und Leeuwarden ist der Verwaltungssitz der niederländischen Provinz Friesland (Fryslân).

Zur Schlacht am Zaailand wäre es nicht gekommen, wenn nicht an jenem Freitag in dem an den Marktplatz grenzenden Gerichtsgebäude ein Prozess gegen Fedde Schurer stattgefunden hätte. Der friesische Journalist, Schriftsteller und Politiker musste sich wegen Beleidigung eines Richters verantworten. Er hatte in einem friesischsprachigen Leitartikel der Tageszeitung „Heerenvense Koerier“, deren Chefredakteur er war, Mijnheer Wolthers’ Amtsführung als „kindisch und schikanös“ kritisiert. Er hatte seine Gründe. Wolthers war wiederholt als friesenfeindlich aufgefallen. Einmal hatte er einen Milchmann verurteilt, weil dieser Ware nur auf Friesisch ausgezeichnet hatte. Ein andermal machte er es einem wegen eines Verkehrsdelikts vor dem Kadi stehenden Tierarzt unmöglich, sich auf Friesisch zu verteidigen.

Als zusätzliche Schikane wurde es empfunden, dass für die Gerichtsverhandlung ein kleiner Saal gewählt wurde mit der fadenscheinigen Begründung, Heizöl sparen zu wollen. So sammelten sich Schurers zahlreiche Sympathisanten, die im Gerichtssaal keinen Platz bekommen hatten, vor dem Gerichtsgebäude und skandierten öffentlich: „Wir wollen Schurer sehen!“ Da gerade Markt war, der Platz entsprechend belebt und auch die Presse an dem Sprachenstreit großes Interesse zeigte, wuchs die Menge vor dem Gerichtsgebäude schnell an.

Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte damit nicht gerechnet und zeigte Nerven. Sie ließ den Platz von der Polizei mit Gewalt räumen. Knüppel kamen dabei ebenso zum Einsatz wie Wasserschläuche. Zusätzliches Öl goss die Staatsanwaltschaft ins Feuer, indem sie anschließend auf ein anonymes Protestpamphlet mit einer nächtlichen Razzia reagierte, in deren Verlauf Minderjährige aus ihren Betten gezerrt wurden.

Das löste eine Welle der Solidarität aus, nicht nur in Friesland. Die Obrigkeit sah sich gezwungen, zurückzurudern, die Regierung Schadensbegrenzung zu üben. So wurden den Friesen in den Niederlanden Zugeständnisse gemacht, die ohne den Knüppelfreitag möglicherweise nie oder erst später gemacht worden wären.

Grüner Winterurlaub im Aktiv- und Wellnesshotel Gutjahr

Stimmungsvolle Beleuchtung des Hotel Gutjahr bei Nacht (c) EPS (Hotel Gutjahr)

Das Aktiv- und Wellnesshotel Gutjahr in Abtenau im Salzburger Lammertal ist ein klimaaktiv-Partner und Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz. – Naheliegend also, auf diesem schönen Flecken Erde die sanften Seiten des Winters mit wohltuender Wellness zu verbinden.

Das EU-Eco-Label und das Umweltzeichen für Tourismus des Bundes sind nur die wichtigsten Aushängeschilder des Aktiv- und Wellnesshotels Gutjahr****S, eines klimaaktiv-Partners im ursprünglichen Salzburger Lammertal. Hier ist richtig, wer mit kleinem Fußabdruck, aber „großspurig“ durch den Winter will. Schneeschuhwanderer finden rund um den Egelsee und auf den Radochsberg herrliche Routen, ebenso auf dem Schneeschuh-Trail Dachsteinblick auf der Zwieselalm. Langläufer peilen das Lammertal und die Postalm an. Man zählt um Abtenau 130 Kilometer sonnige Loipen mit dem Salzburger Loipengütesiegel – mehr, als in einen sportlichen Urlaub passen. Die beschneite Langlaufloipe mit zwei klassischen und einer Skating-Spur am Fuße des Karkogels ist ideal für die Einsteiger, Nachtaktive kommen auf der bis 21 Uhr beleuchteten Flutlichtloipe in Fahrt. Für Tourengeher bieten sich der Abtenauer Hausberg Karkogel mit präparierter Talabfahrt an. Außerdem die Postalm – und für die Profis die „schwarzen“ Touren ins Tennengebirge und auf den Dachstein.

Vom tiefen Schnee ins seichte Wasser

Fernab vom „präparierten Massenwinter“ ist man auch im Aktiv- und Wellnesshotel Gutjahr selbst. Im großen Spa- und Wellnessbereich des Hauses gibt es viele Ruhepole, an denen Körper Seele und Geist auftanken: Die wohlig-warme Pool-Area unter dem Sternenhimmel aus Swarovski-Kristallen ist nur einer davon. Ruhe und Entspannung mit wohldosierten Wärmeeinheiten versprechen Luis-Trenker-Wärmekabine, Dampfbad, 70-Grad- und Berg­steiger-Sauna. Das Wellness- und Beauty-Team im Hotel Gutjahr versteht sich auf Hot-Stones- und Stempel-Massagen, Ayurveda, Lomi Lomi Nui, Shiatsu und die ganze Bandbreite an kosmetischen Behandlungen. Junior- und Spa-Chefin Cornelia Gutjahr als ausgebildete Masseurin und Kosmetikerin weiß, wie sich der Alltag weich kneten lässt. Dass alle Mitglieder der Hoteliersfamilie Gutjahr mitanpacken, gehört zur Philosophie des Hauses. Hauschefin Barbara und Sohn Markus sind in der Küche am Werken. Diese ist ganz auf Regionalität, Saisonalität und kurze Transportwege ausgerichtet. Seniorchef Markus Gutjahr ist der gute Geist des Hauses und Herr über die gut sortierte Vinothek mit edlen Tropfen aus Österreich und den Nachbarländern. Das stimmige Ganze schlägt sich mit ausgezeichneten Noten auf den Bewertungsplattformen nieder: Mit „ausgezeichneten“ 4,5 auf tripadvisor.at, 89 Prozent Weiterempfehlungen auf holidaycheck.at und „hervorragenden“ 9,0 Punkten auf booking.com zählt das Hotel Gutjahr zu den beliebtesten Hotels im Salzburger Land.

Hotel Gutjahr****s
A-5441 Abtenau, Markt 187
Tel.: +43/(0)6243/2434
E-Mail: hotel@gutjahr.at
www.gutjahr.at

Abstand gewinnen im mächtigen Böhmerwald: INNs HOLZ – (Er)leben inmitten purer Natur

Chalet im winterlichen Mühlviertel (INNs HOLZ Natur- & Vitalhotel und Chaletdorf Böhmerwald)

Raum und viel Platz für individuelle Erholung und Entfaltung – das wünschen sich viele in Zeiten wie diesen für ihre persönliche Auszeit. Ein glückliches Miteinander mit wertschätzendem Abstand und das gewisse Extra, das den Urlaub unbeschwert und sorgenfrei sein lässt, danach sehnen wir uns. All das finden Gäste des INNs HOLZ Natur- & Vitalhotel**** und Chaletdorf Böhmerwald. Das Naturrefugium schmiegt sich auf einer riesigen Waldlichtung im nördlichen Mühlviertel an den mächtigen Hochwald. Das Wohnkonzept kommt voll und ganz den persönlichen Vorlieben aller Erholungsuchenden entgegen: Im weitläufigen Vier-Sterne-Hotel die Seele baumeln lassen oder 100 Prozent privat im exklusiven Chalet den individuellen Rückzug auskosten. Ein großzügiges Wellness-Areal, das sowohl Hotel- als auch Chalet-Gästen zur Verfügung steht, erstreckt sich über das gesamte Resort.  

Wellness „mit Abstand“, die Körper, Geist und Seele belebt, wird im INNs HOLZ großgeschrieben. Neu sind das exklusive Poolhaus mit einem großen Indoorpool samt offenem Kamin und Waldblick-Panoramalounge und das schöne Naturspa 16+. Saunen, wie die Böhmerwald Schwitzstube, die Hochficht Softsauna und die Seesauna, fördern das gesunde Schwitzen. Spezialmassagen entspannen Körper und Geist, Gesichts- und Körperbehandlungen bringen Sie wie auch Ihn zum Strahlen. In den Genuss von Private Wellness par excellence kommt, wer sich für ein Chalet entscheidet. In jedem Chalet befinden sich eine finnische Sauna mit eigenem Frischluftbereich sowie eine Lifestyle-Badewanne mit direktem Blick auf das Feuer im Kamin und eine eigene Sonnenterrasse.

Das INNs HOLZ verwöhnt seine Gäste. Zum gewünschten Zeitpunkt serviert der Hüttenwirt im Chalet ein köstliches Gourmet-Frühstück und abends können sich die Feinschmecker in den eigenen vier Wänden leckere Hüttengerichte auf der Zunge zergehen lassen. Chalet-Gäste können zudem alle Services des angrenzenden INNs HOLZ Natur- & Vitalhotels**** in Anspruch nehmen – von der Kulinarik bis hin zu Wellness und Spa. Mit 45 Zimmern ist das Hotel INNs HOLZ ein kleines, familiengeführtes Hideaway. Bauweise und Stil wurden an die Landschaft angepasst, damit sich das Naturhotel im Böhmerwald harmonisch in die Umgebung integriert.

Adult und Family Times – Jedem seine Lieblingszeit

Das INNs HOLZ Natur- & Vitalhotel und Chaletdorf Böhmerwald bietet seit 2021 für jeden „seine Zeit“ – Zeiten für „Adults Only“, in denen das Resort den Erwachsenen vorbehalten ist, und Zeiten für bunte „Family Times“, in denen Familien mit Kindern das Naturrefugium mit all seinen Vorzügen genießen können. Ob Erwachsenen- oder Familienurlaub – alle Gäste finden mit der Auswahl der passenden Holiday Time das perfekte Urlaubserlebnis. Und das funktioniert ganz einfach: Im Februar, in der Osterwoche, im August und an Weihnachten/Silvester (bis 06.01.) geht es im INNs HOLZ durchaus munter zu, denn dann ist „Family Time“. Erlebnisse für Groß und Klein, Abenteuer, Spiel und Spaß stehen im Vordergrund. Außerhalb dieser Zeiten bleiben im INNs HOLZ die Erwachsenen unter sich und genießen Ruhe, Wellness und Entspannung vom Feinsten. In den „Adults Only“-Zeiten steht das INNs HOLZ ausschließlich Gästen mit einem Mindestalter von 16 Jahren zur Verfügung und ist damit – ausgenommen im Februar, in der Osterwoche, im August und an Weihnachten/Silvester (bis 06.01.) – ein reines Erwachsenenhotel.

INNs HOLZ Natur- & Vitalhotel****
und Chaletdorf Böhmerwald

A-4161 Ulrichsberg, Schöneben 10
Tel.: +43/(0)7288/70600
E-Mail: info@innsholz.at
www.innsholz.at

„Germanischer Bärenhund“ –  Porträt einer außergewöhnlichen Hunderasse

Als Hof-, Hirten- und Jagdhunde setzten die Germanen robuste, ausdauernde und wachsame Hunde, sogenannte Germanische Bärenhunde, ein. Diese mussten in einer harten, lebensfeindlichen Umwelt überleben und ihre Sippe verteidigen.

Im Laufe der Zeit verlor sich die Spur dieser Hunde. In den 1980er Jahren entwickelten sich aus einem Fehlwurf zwischen Bernhardiner und weißem Hirtenhund Welpen, die dem alten Germanischen Bärenhund nahekamen. 1994 wurde der moderne Germanische Bärenhund schließlich vom Deutschen Rassehunde Club anerkannt. Jörg Krämer schildert die Geschichte der Geburt dieser Hunderasse, illustriert die historischen Details mit kleinen Geschichten und Anekdoten sowie Bildern und gibt Ratschläge zu Haltung und Erziehung der kinderlieben, gutmütigen, charakterfesten Vierbeiner, die sich gut als Familienhund eignen.

Passt der Germanische Bärenhund in die Familie?

Ob die positiven Charaktereigenschaften voll zur Entfaltung kommen, hängt jedoch entscheidend von der richtigen und artgerechten Haltung ab. So ist das Buch eine wertvolle Informationsquelle, damit die Liebhaber dieser Rasse vor der Anschaffung eines solchen Hundes hinreichend überprüfen können, ob sie dem Tier und seinen Ansprüchen überhaupt gerecht werden können. Rüden können immerhin ein Gewicht bis 85 kg und eine Widerristhöhe von 85 cm erreichen, Hündinnen bis zu 70 kg bei einer Höhe bis zu 80 cm. Im Schnitt erreichen die Tiere ein Alter von zehn bis zwölf Jahren. Neben den häuslichen Gegebenheiten geht der Autor umfassend auf verschiedene Themen ein, wie z.B. die wichtigsten Grundregeln zur Ernährung und Gesundheit, empfohlene Impfungen und Wurmkuren, die kleine Hausapotheke, die Eingewöhnung und Erziehung des Welpen, Steuer und Versicherungen, was es vor dem Kauf eines Bärenhundes alles zu beachten gibt und wie man den passenden Züchter finden kann. Ein Erfahrungsbericht zum Leben mit dem Germanischen Bärenhund, Begegnungen mit Artgenossen auf Spaziergängen, mit dem Hund auf Reisen und schließlich die Begleitung des treuen Weggefährten auf seinem letzten Weg, runden das Buch ab und geben ihm eine sehr persönliche Note. Die Tipps sind alltagstauglich und auch mögliche Probleme, die sich ergeben können, werden angesprochen. Der Text ist sehr gut geschrieben und die informativen Bilder sind sehr ansprechend. Für diejenigen, die ernsthaft mit dem Gedanken spielen sich einen Germanischen Bärenhund anzuschaffen, ist das Buch ein nützliche Entscheidungshilfe vor dem Kauf. Wer sich bereits für einen Bärenhund entschieden hat, findet hier wertvolle Informationen und Tipps zum Leben mit dem sanften Riesen.

Jörg Krämer: Germanischer Bärenhund
Herausgeber: ‎ novum pro
Taschenbuch: ‎ 124 Seiten
ISBN-10: ‎ 3990266969
ISBN-13: ‎ 978-3990266960
Abmessungen: ‎ 13.49 x 0.76 x 21.49 cm
Preis: 17, 40 Euro

 

 

Website des Autors: https://www.ruhrpottstory.com/

„Writers in Prison“

Gino Leineweber / Foto: Katja Dietermann

Für die sofortige Freilassung von İlhan Sami Çomak (Biografie s. u.) organisieren Antje Stehn und Gino Leineweber vom PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland (ex Deutscher Exil -PEN), in Zusammenarbeit mit Letters with Wings–Irland sowie  Erkut Tokman und İpek Özel – Türkei, eine Online-Lesung.

Am 20. November 2021 um 20.00 Uhr per Zoom-Meeting.

Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich hier registrieren und erhält dann per E-Mail den Zugangslink

https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0uc-irrTIoHNGNGXmuowgRqWhCepSLUZly

Es werden mehrere Gedichte von İlhan Sami Çomak auf Englisch und mit Übersetzungen auf Deutsch gelesen. Bisher existieren nur Übersetzungen auf Englisch, wir finden es wichtig, diesen Poeten einem breiten deutschen Publikum zugänglich zu machen.
Die Sendung wird aufgezeichnet und kann auch später auf der Facebookseite
CULTIVATING VOICES LIVE POETRY aufgerufen werden.

İlhan Sami Çomak

Der an der Universität Istanbul Geografie studierende Ilhan Sami Çomak wurde 1994 verhaftet, und 22 Jahre in Untersuchungshaft festgehalten. 2015 verurteilte man ihn zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Nach 19 Tagen schwerer Folter unterzeichnete er ein Statement, in dem er zugeben musste, im Namen der Kurdischen Arbeiterpartei ein Feuer in einem Wald in der Nähe von Istanbul gelegt zu haben. Ilhan hat seine Unschuld immer wieder beteuert. Im Gefängnis verfasste er acht Gedichtbände, der letzte Band ‚Geldim Sana‘ (‚I came to you‘), wurde 2019 mit dem Sennur Sezer Prize for Poetry ausgezeichnet. Der norwegische PEN-Club initiierte eine globale Kampagne um Ilhans sofortige Entlassung zu fordern und verlieh ihm im Juni 2020 die Ehrenmitgliedschaft im PEN Norway.

Gino Leineweber, Mitglied der DAP
www.gino-leineweber.de
Fon +49 (0) 175 4101004

 

Veranstaltungen im Dezember 2021 – Literaturzentrum im Literaturhaus Hamburg

Liebe Literaturfreundinnen und Literaturfreunde, über ein Wiedersehen im Dezember würden wir uns freuen!

Uwe Friesel liest aus Schlemihls Erzählungen (Verlag Expeditionen)
Ein fingiertes Tagebuch

Schlemihl lebt in Salzwedel, Altmark, in einem Haus, das er für ein Apartmenthaus hält. Seine Vergangenheiten sind ebenso vielgestaltig wie die Personen, in denen er sich wiederzuerkennen glaubt. Da ist der Übersetzer Hans Neuhaus alias Giacomo Casanova, mit dem er sich auf der Parkbank trifft, und der Schweizer Autor Urs Wiefele, wohnhaft im benachbarten Wendland, aber dort nirgends registriert. Jener ist besonders schlecht auf Großkritiker zu sprechen, die überall ihre Finger im Spiel haben und mit denen sich auch Neuhaus einst angelegt hat. Das Lebensmosaik des Schlemihl / Neuhaus / Wiefele ist so uneben wie die Geschichte beider Deutschlands. Das Chaos der Vergangenheit wirkt in die Gegenwart hinein, auch jetzt noch, nach Jahrzehnten deutscher (Wieder-)Vereinigung.
Moderation: Sabine Witt
Musikalische Begleitung: Marina Savova

Foto: Literaturzentrum Hamburg

Uwe Friesel, war nach dem Studium Hörspielredakteur beim NDR, danach Dramaturg an der Freien Volksbühne (West-Berlin). Er gehört zu den Initiatoren der „Autoren-Edition“ AE bei C. Bertelsmann München. Er war Mitherausgeber der BoD-Edition „einst @ jetzt“ im Revonnah-Verlag, seit 2012 Mit-Hrsg. Verlag Expeditionen. Er veröffentlichte Romane, Hörspiele, Kinderbücher, Gedichte, Kurzgeschichten. Er übersetzte u.a. Vladimir Nabokov (Mitarbeit an Dieter E. Zimmers Gesamtausgabe), Updike, Ben Jonson u.a. Für seine literarischen Arbeiten erhielt er den Villa Massimo-Preis.

Datum: Freitag, 3.12.2021
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: 7 Euro

Ort: Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24
In Kooperation mit der HAV
Für diese Veranstaltung gilt die 3 G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Foto: (c) Faber und Faber

Herausragende Debüts
Jonathan Böhm liest aus seinem Roman „Wir sind allein unter den Bäumen“ (Faber & Faber).
Böhms Debütroman wurde nicht nur vom NDR als Hörfunksendung produziert, sondern lief auch im ARD-Radiofestival und wurde vom NDR unter die 20 besten Büches des Jahres 2021 gewählt. Eine Gruppe von Teenagern in Schwerin in den Umbruchszeiten vor und nach der Wende: Sie treffen sich regelmäßig an den Seen der Gegend, schwimmen zusammen, werden erwachsen und schütteln ihre Sorgen und Ängste ab. Dort sind sie „allein unter den Bäumen“. Knapp 20 Jahre nach der Wende treffen sie sich in ihrer Heimatstadt wieder, denn einer ihrer Freunde ist tot …

Foto: Literaturzentrum Hamburg

Böhm experimentiert mit Erzählperspektiven und Zeitebenen. Mal blickt einer von außen auf das Geschehen, taucht aber gleichzeitig in das Gefühlsleben der anderen Figuren ein. Dann gibt es Ich-Perspektiven, die nicht nur von einer Person stammen. Zudem zerfließen Vergangenheit und Gegenwart ineinander, Beschreibungen von Ereignissen in der Schulzeit gehen Hand in Hand mit denen der aktuellen Lebenswelt der Protagonist:innen.
„Dem herkömmlichen Wunsch, wissen zu wollen, woran man ist, widerspricht er diametral und entspricht dadurch einer zeitgeschichtlichen Epoche Deutschlands, die selbst nicht so genau wusste, was aus ihr werden sollte.“ (SWR2)
„Böhms Stil ist lyrisch, seine Stimme melancholisch, und er findet tiefgründige Bilder für das Lebensgefühl dieser Generation, die den Wandel im Osten durchlebt hat wie keine andere…“ (NDR)
Moderation: Patricia Paweletz

Datum: Mittwoch, 15.12.2021
Zeit: 19.30 Uhr Eintritt: 7 /5 Euro
Ort: Literaturhaus, Schwanenwik 38
Für alle Veranstaltungen muss man sich telefonisch oder per Email anmelden unter: lit@lit-hamburg.de
Es müssen die Kontaktdaten hinterlassen werden. Wir richten uns in der Regel nach der 2 G-Corona-Schutzverordnung: Einlass erhalten Geimpfte oder Genesene durch einen Statusnachweis. Wir bitten um verbindliche Zusagen, damit wir besser planen können.

YouTube-Kanal:
Bitte abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal Literaturzentrum Hamburg auf dem Sie einige unserer Lesungen sehen und hören können.
Die Videofilme sind von Jobst von Berg, Fotograf und Videokünstler.

Spenden:
Da wir in den letzten Monaten bei den Online-Formaten keine Einnahmen generieren konnten, würden wir uns über Spenden freuen:
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE 39 2005 0550 1234 1306 21

Literaturzentrum im Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
www.lit-hamburg.de
www.facebook.com/LiteraturzentrumHamburg
Fon (040) 227 92 03 /(040) 207 69 037
Fax (040) 229 15 01, mobil 0176 7222 0398
E-Mail: lit@lit-hamburg.de

 

Kuba – Ein Reiseführer auf den Spuren Ernest Hemingways

Mutti mit Cohiba

„Kuba, Hemingway, eine Cohiba + ich“ von Wolf Cropp liest sich wie ein Vademecum durch die wechselvolle Geschichte der karibischen Zuckerinsel, angereichert mit akribisch recherchierten Episoden aus der Vita des amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway. Hier ist dem Autor der perfekte Spagat zwischen Reiseführer und Biografie gelungen.

 

Cropp beginnt seine weit ausgreifende Geschichte in den Keys, dem äußersten Zipfel der Vereinigten Staaten. Zunächst in Key West gestrandet, wie er im Eingangskapitel schreibt, schaut er, ein Lager aus der Flasche trinkend, auf den Golf von Mexiko und die mit vielen kleinen Eilanden gesprenkelte Straße von Florida. Hier ließ sich Hemingway auf Empfehlung seines Schriftsteller-Freundes John Dos Passos 1928 nieder. Das Ambiente seines aus Muschelkalk im amerikanischen Kolonialstil erbauten Wohnhauses – heute Museum – hat ihn offenbar zu Höchstleistungen inspiriert. Denn hier schrieb er „Wem die Stunde schlägt“ und „Die grünen Hügel von Afrika“, die weltweit zu seinen berühmtesten Werken wurden. Zudem frönte er in Key West der Hochseefischerei, seinem liebsten Hobby neben der Jagd. Aus Gesprächen, die Cropp mit Aficionados Hemingways vor Ort führte, ist unschwer zu entnehmen, dass er nicht zu „Papas“ Bewunderern zählt. Seine Sprache sei primitiv, die Plots nicht selten langweilig, findet Cropp. Eine Einschätzung, die die Rezensentin seines Buches über Kuba und Hemingway weitgehend teilt. Hemingways ausschweifendes Leben – man denke nur an seine zahllosen Liebschaften – war hingegen hoch interessant und füllte jahrelang die Seiten einschlägiger Publikationen.

An der Fassade Camilo Cienfuegos

Endlich landet Cropp auf Kuba. Er führt den Leser durch das laute quirlige Havanna, dessen bröckelnde Fassaden entfernt an die einstige Pracht der reichsten spanischen Kolonie erinnern. Das Straßenbild wird auch heute noch von den bonbonfarbenen amerikanischen Straßenkreuzern dominiert, die die Oberschicht des korrupten Bastista-Regimes zurückließ, bevor Fidel Castro mit seinen Genossen als „El Máximo Lider“ das Ruder übernahm. Von der anfänglichen Euphorie ist nichts geblieben. Mangelwirtschaft, wohin man schaut, leere Regale in den Läden. Und – Ironie der Geschichte – selbst der Zucker wird der Bevölkerung der Zuckerinsel in fast homöopathischen Dosen zugeteilt. Umso erstaunlicher berührt die Fröhlichkeit der Kubaner, deren Leidensfähigkeit unendlich zu sein scheint.

Die tropische Pracht Kubas fasziniert

Während seiner Erkundungstour kreuz und quer über die Insel gerät der Autor in manche prekäre Lage. Während eine „patrulla de policiá“ Cropps Papiere peinlich genau in Augenschein nimmt, versuchen ein paar Insulaner – allesamt arme Teufel – ihn mit einer angeblichen Hilfeleistung beim Reifenwechsel am gemieteten Renault über den Tisch zu ziehen. 500 US-Dollar her oder… Da kann der Autor nur das Hasenpanier ergreifen und weiterfahren in Richtung Santa Clara, dem Wallfahrtsort der Verehrer des Helden aller Linken dieser Welt, Che Guevara, dem man in diesem armseligen Ort ein monumentales Denkmal errichtet hat. Obwohl an den Händen dieses Revoluzzers – seines Zeichens Humanmediziner – das Blut vieler unschuldiger Menschen klebt, wird er auch fünfzig Jahre nach seinem gewaltsamen Tod verehrt wie ein Heiliger. Das Che gewidmete Lied „Hasta siempre comandante“ – auf immer um ewig, Kommandant – hat sich zu einer Art Nationalhymne entwickelt. Der Geist Guevaras lebt weiter auf der Insel und manifestiert sich in diesem Diktum: “Man trägt die Revolution nicht auf den Lippen, um von ihr zu reden, sondern im Herzen, um mit ihr zu sterben.“ Doch die meisten Kubaner haben die Nase gestrichen voll von derart inhaltlosen Parolen und Castros ständig wiederholtem Aufruf: „Revolución o muerte.“ Die Menschen wollen nicht für eine Ideologie sterben, sondern ein besseres Leben in einem Land, das die Natur so reich beschenkt hat. Liebevoll beschreibt Cropp die tropische Pracht Kubas in all ihren Facetten und dokumentiert in jeder Zeile, wie eingehend er sich mit der Fauna und Flora der Insel beschäftigt hat.

Über Santa Ifigenia geht es heute zum berüchtigten Guantánamo, einem trostlosen Ort mit real existierenden sozialistischen Plattenbauten. „1903 besetzte die amerikanische Marine die südöstlich gelegene Bucht, seitdem gibt es Streit,“ resümiert Cropp lakonisch. Wohin der letztlich führte, wissen wir aus Beschreibungen von Folterungen in diesem von den Amerikanern betriebenen Straflager, das trotz aller Beteuerungen bis heute nicht aufgelöst ist und nur noch alte und kranke Insassen beherbergt. Verlassen wir dieses Schandmal fehlgeleiteter Politik und wenden uns der fast unberührten Natur zu, die der Autor nach seiner Exkursion in die Niederungen menschlicher Unbelehrbarkeit aufsucht. Seine Naturbetrachtungen gehören zum Lesenswertesten des Buches. Wer hatte je zuvor von dem Monte-Iberia-Fröschchen gehört, das mit seiner Größe von 10 Millimetern auf einer Fingerkuppe Platz hat? Ob Riesenspitzmaus oder seltene Vogelarten wie der Zuzun, ein kolibriartiges Vögelchen, das gerade einmal 1,8 Gramm auf die Waage bringt, Cropp hat diese kleinen Wunder der Wildnis im Visier und lässt uns an seiner Begeisterung teilhaben. Während seiner Wanderung unter 40 Meter hohen Königspalmen, Drachen- und Trompetenbäumen droht ihm keine Gefahr. Denn Giftschlangen und Vogelspinnen sind auf Kuba unbekannt.

Auf zur Schweinebucht! Wer denkt da nicht an die gescheiterte Invasion der Amerikaner im Jahre 1962. Ein Desaster für den seinerzeit amtierenden Präsidenten John F. Kennedy. Diese Episode darf in keinem Buch über Kuba fehlen. Cropp hakt sie kurz ab und begibt sich geradeswegs ans Wasser. Denn an diesem Tag ist eine Tauch- und Beobachtungstour angesagt, die zur Laguna de las Salinas führt. Hier gilt es an Deck eines Bootes Delfine und Haie zu beobachten. Die kabbelige See tut diesem Vergnügen keinen Abbruch.

Unter Krokodilen auf Sumpfsafari

Eine Sumpfsafari in einem unwegsamen Gelände, in dem sich Krokodile von stattlicher Größe tummeln, ist ein Erlebnis besonderer Art. Hier ist äußerste Vorsicht geboten, denn die Echsen sind erstaunlich gewandt und schnell. Der Legende nach haben die Taino, Kubas Ureinwohner, in den Sümpfen ihr Gold vergraben, um es vor den gierigen Konquistadoren in Sicherheit zu bringen. Ob der sagenhafte Schatz immer noch tief im Schilf unter den langen Wurzeln ewig blühender Seerosen schlummert? Die Begegnung mit den „Kroks“ verläuft ohne Zwischenfall. Und so verabschiedet sich dieser ereignisreiche Tag „mit einem grandiosen Sonnenuntergang. bei dem der Feuerball wie eine flammende Orange im Röhricht versinkt, Wasser und Himmel in mystisches Lila taucht.“ Poetischer kann man „eines langen Tages Reise in die Nacht“ nicht beschreiben.

Hemingways Wohnzimmer in Finca

Obwohl der Autor bekanntermaßen kein Fan Hemingways ist, kommt er am Ende seines Kuba-Aufenthaltes wiederum an Papa nicht vorbei. Die aufregende Fangfahrt im blauen Strom erinnert an das Opus Magnum Hemingways „Der alte Mann und das Meer“ und trägt demgemäß folgendes Zitat des Schriftstellers im Titel: „Der letzte Ort der Freiheit, den es gibt, ist das Meer.“ Cropp als ein mit den Wassern aller Meere gewaschener Fahrensmann ist kein ambitionierter Fischer, aber kann der Versuchung nicht widerstehen, auch einmal einen großen Fisch zu fangen. Bald hat er einen kapitalen Thunfisch am Haken. Nach einem langen Kampf mit diesem Meeresbewohner ist er fix und fertig und fragt sich nach dem Sinn der Übung. Was hat der Fisch ihm getan? Hat er nicht Besseres verdient als den Tod?

Versunken in voluminösen Kunststoffledersitzen eines Cadillac

Szenenwechsel. Dort, wo das Abenteuer Kuba begann, findet es auch sein Ende – in Havanna. „Gerade versinke ich in den voluminösen Kunststoffledersitzen eines Cadillac mit steilen Heckflossen. Eingequetscht zwischen einer Hausfrau mit vollen Tüten und einem Liebespaar. Der Dinosaurier ist mindestens 70 Jahre alt und nennt sich Taxi Particular.“ Wer schon einmal auf Kuba mit einem solchen Ungetüm auf den engen Straßen unterwegs war, weiß, wovon der Autor spricht. Das ist Lokalkolorit pur! Noch ein paar Tage auf der Insel und Cropp muss die Heimreise antreten. Ein Abschied, der wehmütig stimmt. Salud y adiós.

Mit „Kuba, Hemingway, eine Cohiba + ich“ hat Wolf Cropp wieder ein exzellent geschriebenes Buch vorgelegt, das jedem empfohlen wird, der Kuba besuchen oder aus der Ferne kennenlernen möchte. Bemerkenswert sind nicht nur die Beschreibungen von Land, Leuten und der einzigartigen Natur der Karibikinsel, sondern auch die geschichtlichen und ethnischen Bezüge, die ein paradiesisches Fleckchen Erde prägen, auf das vor nunmehr über fünfhundert Jahren ein Europäer zum ersten Mal seinen Fuß setzte. Mit den bekannten Folgen.

„Kuba, Hemingway, eine Cohiba + ich“ von Wolf Cropp, erschienen im Verlag Expeditionen, 304 Seiten, ISBN 978-3-947911-55-4, kostet 22 Euro

Fotos dieses Beitrags: Wolf-Ulrich Cropp

Die Skiberge Vorarlbergs und Bayerns beim Skiurlaub im Jagdhof

Außenansicht des Hotel Jagdhofs im Winter (c) Sascha Duffner (Hotel Jagdhof)

Das Hotel Jagdhof liegt in Riezlern im Kleinwalsertal – und am Tor zur Zweiländer-Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal. Von 1.100 bis auf 2.400 schneesichere Höhenmeter dreht sich das Skikarussell. Das Hotel Jagdhof liefert dazu das „grenzgeniale“ Rahmenprogramm.

Gerade einmal 200 Meter sind es vom Hotel Jagdhof**** zum ersten Einstieg ins Zweiländer-Skierlebnis Oberstdorf-Kleinwalsertal hinauf in das Top-Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand knapp unter der Zweitausendergrenze (14 Auszeichnungen auf skiresort.at). Im größten Skigebiet der Region zieht man seine Schwünge zwischen rot-weiß-rot und blau-weiß, zwischen Riezlern und Oberstdorf. Das ist aber erst eines von sechs Skigebieten und 130 Abfahrtskilometern, die sich für einen Pistencheck anbieten. Auf Fellhorn-Kanzelwand, Walmendingerhorn und Ifen rings um Riezlern finden Skifans bestens präparierte Abfahrten mit allen Schwierigkeitsgraden und sogar eine Olympiapiste. Auf den Familien-Skiberg Söllereck bei Oberstdorf fährt eine neue 10er-Kabinenbahn, ebenso auf das Nebelhorn, den Hausberg der Oberstdorfer und mit 2.224 Metern das höchste Skigebiet im Allgäu. Ein Drittel der Pisten ist schwarz und der Panoramablick über 400 Gipfel legendär. Skifahrer und Snowboarder haben also viel zu tun, auf den Skibergen in Österreich und Bayern. Den „Heimbringer-Service“ übernimmt der Gratis-Skibus fast bis vor der Haustür des Jagdhofs.

Von der Piste in die warme Jagdhof-Stube 

Das Hotel Jagdhof erreicht auf booking.com „fabelhafte“ 8,8 Punkte, auf Tripadvisor ein „Sehr gut“ und 95 Prozent Weiterempfehlungen auf HolidayCheck. Hier erfolgt täglich der gelungene Abschluss des Skitages. In der gemütlichen Jagdhof-Stube wartet schon das typisch österreichische Kuchen-Buffet. Das ist in der Jagdhof-Verwöhnpension ebenso inklusive wie Frühstücksbuffet, Mittagslunch und Dinner am Abend sowie Kaffee, Tee und heiße Schokolade den ganzen Tag über. Sind die Energiespeicher aufgefüllt, geht es ins wohlig-warme Jaghof-Spa mit Innen- und Außenpool, drei unterschiedlich temperierten Saunen, in den Ruheraum mit beheizten Keramikliegen oder auf Massagetisch und Schwebeliege. Eine Moor-, Alpenheu- oder Ziegenbutter-Packung, eine Hot-Stone- oder Kräuterstempel-Massage, zum Abschluss eine Gesichtsbehandlung mit der Pflegelinie Alpienne – und die nächste Genusseinheit kann kommen. In Form des viergängigen Wahldinners, bei dem auf regionale Produkte, Frische und Qualität höchstes Augenmerk gelegt wird. Das Kleinwalsertal ist die erste österreichische Genussregion für Wild und Rind. Mit dem Sennkäse aus dem Kleinwalsertal und den ausgezeichneten österreichischen Weinen, die im Jagdhof-Weinkeller lagern, klingt der Tag harmonisch aus. Nach einem erholsamen Schlaf dank der Kleinwalsertaler Höhenluft geht es ausgeruht in den nächsten, „grenzenlos schönen“ Skitag.

Hotel Jagdhof****
A-6991 Riezlern, Walserstraße 27
Tel.: 43/(0)5517/5603-0
E-Mail: info@jagdhof-kleinwalsertal.at
www.jagdhof-kleinwalsertal.at

Wer Wellness sagt, sagt Almesberger: Ein durchdachtes Resort für mehr Wohlbefinden und Gesundheit

Mühlviertler Schwitzstube (Hotel Almesberger)

Das Hotel Almesberger****s im oberösterreichischen Mühlviertel kommt dem Bedürfnis vieler Menschen nach nachhaltiger Erholung und wirkungsvollen Impulsen für mehr Gesundheit und Vitalität nach. Experten haben für das renommierte Haus durchdachte Konzepte rund um Wellness, Fitness, Beauty und Vitality entwickelt. Viel Privatsphäre, Raum und Platz für jeden einzelnen Gast unterstreichen das niveauvolle Angebot. Ebenso das kulinarische Genuss-Konzept, das sich ernährungsbewusste Gäste schmecken lassen. Latest news: Mit dem völlig neu gestalteten Indoorpool und Saunabereich konnte der Wohlfühlfaktor des beliebten Wellnessresorts nochmal stark erhöht werden. 

Regeneration vom Scheitel bis zur Sohle

5.000 m² ist die Wellnesslandschaft im Hotel Almesberger groß. Jeder erdenkliche Genuss für Körper und Seele wird dort geboten: In- und Outdoorpools, Whirlpools, eine unvergleichliche Saunawelt mit Dampfbädern, Laconien, Tepidarien, Eisbrunnen, Ruheräumen, Teebars und vieles mehr. Die Kosmetik- und Massagebehandlungen werden von diplomierten, erfahrenen Fachkräften durchgeführt. Das Angebot ist riesig und reicht von Spezialbädern über Wellness- und Detox-Anwendungen, Gesichts- und Körperpackungen, Bodylifting und Personal Beauty Coaching bis hin zu Behandlungen mit modernsten Hightech-Geräten für Gesicht und Körper. Das Wellness-Ambiente zeigt sich topmodern und elegant. Umgeben von beruhigenden Erdtönen, von kuscheligen Ruheinseln, die zum Relaxen einladen, und mit Blick auf das Feuer, das heimelig im großen Kamin lodert, begeben sich Hotelgäste auf ihre Reise durch die herrliche Almesberger Saunawelt. Wer seiner Haut etwas Gutes tun, sie außergewöhnlich pflegen oder wirksam entschlacken möchte, reserviert schon vor der Anreise das Rasul – vorzugsweise zu zweit. Das Zusammenspiel der vier Grundelemente Wasser, Feuer, Erde und Luft ist faszinierend und zaubert ein einzigartiges Spa-Erlebnis.

Gut bewegt, ist halb gewonnen

Das Hotel Almesberger hat sich als Wellness- und Fitnesshotel einen großen Namen gemacht. 250 m² ist das bestens ausgestattete Fitnesscenter groß. Die Almesberger Coaches sind von früh bis spät zugegen und beraten, unterstützen, motivieren, führen Fitness-Checks durch, geben hilfreiche Tipps für zuhause und erarbeiten Trainingspläne, deren korrekte Ausführung mit den Gästen vor Ort geübt wird. Sogar eine Cross Training Area kann das Hotel Almesberger sein Eigen nennen. Darüber hinaus steht täglich kostenlos ein abwechslungsreiches Aktiv-Programm zur Verfügung. „Fitness by Almesberger“ ist für jeden geeignet und spricht vom Sport-Einsteiger über den Hobby- bis zum Leistungssportler alle an.

Wellness mit Gourmetküche

„Genuss ohne Reue“ ist das kulinarische Motto im Hotel Almesberger. „Echter Genuss bedeutet in der Almesberger-Küche, unseren Gästen und deren Gesundheit Tag für Tag etwas Gutes zu tun“, so Peter Gruber jun. Dass nur beste Lebensmittel nach strengsten Qualitätsrichtlinien ihren Weg in die Almesberger-Küche finden, darauf können sich Feinschmecker verlassen. Die Almesberger-Genusspension begleitet UrlauberInnen gesund und genussvoll durch ihren Tag. Von „süß bis sauer“ über basenreich oder fettreduziert bis hin zu den gesunden Leckerbissen in der Bio-Ecke ist das Frühstück der erste kulinarische Höhepunkt des Tages. Obst, Trockenfrüchte, Nüsse und frisches Mühlviertler Quellwasser sind den ganzen Tag ein bekömmlicher Snack im Wellnessbereich. Am Nachmittag werden zwischen 14.30 und 16.30 Uhr Kaffee, Tee und hausgemachte Kuchen geboten, die allemal „eine kleine Sünde“ wert sind. Abends lassen im schönen Ambiente des Restaurants ein Sechs-Gänge-Gourmetdinner oder ein herrliches Themenbuffet die Herzen der Genießer höherschlagen. Der Sommelier wählt dazu passende Spitzenweine aus. Zudem steht jeden Tag ein vegetarisches Menü zur Wahl. Fein ist auch, dass das Dinner bereits um 18.30 Uhr startet. So kann – nach einer Fülle an Genussmomenten aus der Almesberger Küche – der bis 21.30 Uhr geöffnete Wellness- und Fitnessbereich sogar zu späterer Stunde noch in vollen Zügen genossen werden. Professionell geht die Küche auf spezielle Essensgewohnheiten oder ernährungsphysiologische Notwendigkeiten ein. Besondere Bedürfnisse brauchen Gäste lediglich bei der Reservierung bekanntzugeben.

Hotel Almesberger****s
A-4160 Aigen-Schlägl, Marktplatz 4
Tel.: +43/(0)7281/8713
E-Mail: hotel@almesberger.at
www.almesberger.at

 

Seit 2019 fördert der Georg Koppmann Preis Fotoprojekte, die Besonderheiten der Hamburger Stadtentwicklung verarbeiten. Das diesjährige Projekt „Der Raum ist der dritte Lehrer“ von Sabine Bungert und Stefan Dolfen zeigt den Wandel von Hamburger Schulbauten und ihren Lernkonzepten

Seit 2018 vergibt die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen den „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“. Der Preis, der jedes Jahr in Form eines Stipendiums in Höhe von 8.000 Euro zu Ehren des Hamburger Fotografen Georg Koppmann (1842-1909) vergeben wird, möchte fotografische Projekte fördern, die sich in künstlerisch-dokumentarischer Art mit dem Stadtbild Hamburgs und seinen Veränderungen auseinandersetzen. Koppmann hatte am Ende des 19. Jahrhunderts die Entwicklung Hamburgs zur modernen Großstadt in all ihren Facetten kontinuierlich festgehalten. Daran anknüpfend werden im Rahmen der Preisvergabe Projektideen gesucht, die eine eigenständige fotografische Perspektive auf die Stadt als Lebensraum und Wohnort beinhalten und sich mit den verschiedenen Veränderungsprozessen der heutigen Großstadt beschäftigen.

Noch bis zum 30. November 2021 läuft das Bewerbungsverfahren für das Stipendium des Jahres 2022. Sämtliche Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich unter:

https://shmh.de/de/georg-koppmann-preis-fuer-stadtfotografie

Anfang des Jahres 2022 findet in einer Jury-Sitzung die Preisvergabe für das kommende Jahr statt. Der Jury des „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“ gehören an:
Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
Anna Gripp, Chefredakteurin Photonews, Hamburg
Prof. Vincent Kohlbecher, Professor für Fotografie an der HAW Hamburg
Stefanie Grebe, Leiterin des Fotoarchivs Ruhr Museum Essen
Stefan Rahner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum der Arbeit

Stiftung Historische Museen Hamburg
Matthias Seeberg
Pressesprecher
Tel.: 040 428 131 171
matthias.seeberg@presse.shmh.de

www.shmh.de