„Riabige“ Winterzeit im Allgäu

Private Sauna im Komfort Chalet

„Riabige Zitt“, so beschreiben die Allgäuer den Winter. „Ruhige Zeit“ ist damit gemeint. Genau dieses Gefühl des Innehaltens, des Entschleunigens und Seins erleben Gäste der Alpzitt Chalets. Im Oberallgäu, in einem idyllischen Bergdorf am Fuße des Grünten, liegt das gemütliche Refugium mit seinen heimeligen Chalets – ein bisschen wie damals mit dem Luxus von heute.

Neu: Maximale kulinarische Freiheit

Soviel Freiheit wie nur möglich können Gäste der Alpzitt Chalets an ihren freien Tagen auskosten. Wenn die eigene Chalet-Küche kalt bleiben soll, dann kommt das neue stilvoll-gemütliche „Genusswerk“ gerade recht. Abends wird im schönen Ambiente à la carte Köstliches serviert. Wer lieber in seinen eigenen vier Wänden speist, der lässt sich Wohlschmeckendes und Duftendes aus der Genusswerk-Küche in das Chalet bringen. Nach Lust und Laune, täglich neu und anders, wie es die Tagesplanung zulässt, entscheidet man sich in den Alpzitt Chalets für die gewünschte Kulinarik – im Genusswerk, im Chalet oder vielleicht passt es auch einmal besser, unterwegs einzukehren. Auch der liebevoll gefüllte Frühstückskorb wird auf Wunsch in das Chalet geliefert.

Neu: Privat-Massagen im Chalet

Wellness in den Alpzitt-Chalets ist Privatsache. Jedes Chalet ist mit einer eigenen Sauna ausgestattet. Im „B´sundren“ kommt ein 30 m² großes Private Spa dazu. Direkt vor jedem Chalet schenkt ein Badezuber Entschleunigung zu jeder Jahreszeit. Echtes Holz beheizt den naturbelassenen Badespaß unter freiem Himmel. Nun kommen auch die MasseurInnen ins Haus. Harmonische Massagen mit hochwertigen Ölen bereichern eine individuelle Auszeit.

Leger, naturnah, heimelig und echt – das sind die Alpzitt Chalets. Naturbelassenes Holz schafft in der Kombination mit Naturelementen und schönen Stoffen ein behagliches Ambiente. Jedes Chalet ist mit einem KachelofenZirbenbetten und vielen liebevollen Details ausgestattet. Im exklusiven Kuschel-Chalet „S´gmietlenè“ finden zwei, die auf Zeit aus dem Alltag aussteigen möchten, 60 m² Luxus mit Hüttenflair. Im Chalet „S´kommodè lassen zwei bis vier Personen auf 90 m² die Welt Welt sein. „S´bsundrè“ ist das Premium-Chalet im Bunde mit großem Private Spa und Platz für bis zu fünf Personen.

„Auszeiteln“ im winterlichen Bergdorf

Wenn sich Körper und Geist nach Ruhe sehnen, wirken Wintertage in den Allgäuer Alpzitt Chalets Wunder. Gastgeberfamilie Gilb macht es vergangenen Tagen gleich: Der Winter ist die Jahreszeit, in der man sich Zeit für sich und seine Liebsten nimmt. Da kommt es nicht ungelegen, dass die gemütlichen Häuschen in einem idyllischen Bergdorf stehen, umgeben von einer Winterlandschaft zum Spazieren, Wandern und Langlaufen. LanglaufloipenSchneeschuh- und Winterwanderwege bieten sich direkt vor Ort an. Skigebiete in allen Schwierigkeitsgraden, von groß bis klein, sind in maximal einer halben Autostunde erreichbar, viele auch schon in zehn Minuten. So mancher hat vielleicht schon vergessen, wie gut es tun kann, nach einem schönen Outdoortag – zu Fuß, mit Schneeschuhen oder Ski – gemütlich am knisternden Kamin zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. Wo einst eine Säge- und Getreidemühle stand, führt Familie Gilb heute mit den Alpzitt Chalets die jahrhundertalte Geschichte ihre Familienanwesens weiter – mit Tradition und Werten, mit dem Luxus der Natur und dem winterlichen Zauber der Stille.

Alpzitt Chalets
Familie Albert Gilb
An der Sägemühle 2
87545 Burgberg
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genuss aus den Salzburger Bergen im Castello Königsleiten

Brettljausen bei tollem Ausblick

Das Castello Königsleiten ist ein Allergikerhotel mit bio-zertifizierter Küche und allen Möglichkeiten, die Natur in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zu entdecken. Ganz neu ist der Genuss-Urlaub auf Spuren von regionalem Superfood wie Kräutern, Pilzen, Beeren oder Äpfeln.

„Natur kann man schmecken“ ist sich der Hausherr Christian Eder vom Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten**** sicher. Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist Europas erste Bio-Musterregion und hat den höchsten Anteil an Biobauern in ganz Österreich. Im Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten kommen zum überwiegenden Teil wertvolle Lebensmittel aus der Region auf den Teller. FrühstückseierBauernbrotKäse und Honig stammen von Höfen im Umkreis, der Apfelsaft aus dem eigenen Obstgarten und die Tees aus dem Hotel-Kräutergarten. Seit 2016 ist das Hotel ein zertifiziertes Mitglied von Bio Paradies SalzburgerLand.

Superfood aus dem Nationalpark

Bei geführten Genusswanderungen und E-Bike-Genusstouren im größten Schutzgebiet der Alpen lernen die Gäste des Castello Königsleiten die Produzenten und die traditionelle Almwirtschaft in der Region Nationalpark Hohe Tauern kennen: Etwa den Almbauer der Bergeralm, die Bäuerinnen auf der Bacheralm im Nadernachtal und auf der Trisslalm im Wildgerlostal oder den Senner Alexander von der Bärschlagalm. Unterwegs werden die Früchte der Saison für das Abendessen oder das Frühstück am nächsten Tag selbst gepflückt: Im Frühling sind es frische Wildkräuter, im Sommer PilzeMoosbeeren und die seltenen Zirbenzapfen, im Herbst Preiselbeeren und Äpfel. Zwischendurch erfrischt das kristallklare Wasser aus einem der vielen Bäche oder – hochprozentiger – ein Stamperl „Selbstgebrannter“ von der Alm. In der Genusswerkstatt werden danach die selbst gesuchten Zutaten gemeinsam im Rahmen eines Fünf-Elemente-Kochkurses zu köstlichen Gerichten verkocht und verkostet. Dabei spürt man, welchen Einfluss natürliche Lebensmittel auf Körper und Geist haben. www.castello-koenigsleiten.at

Genuss-Urlaub im Salzburger Land
Leistungen:
 7 x Ü/F im Biohotel Castello, SPA-Bereich mit Saunen, Dampfbad, Infrarotkabine, Bio-Kräutergarten mit Liegewiese, Kneippbrunnen und Massageangeboten (gegen Gebühr), Genusswanderung Genuss-E-Biketour, 5-Elemente-Kochkurs oder Genusswerkstatt, selbst hergestelltes Produkt zum Mitnehmen, geführte Kräuterwanderung im Hollersbacher Kräutergarten. Zusatzleistungen: 1 Wochenkarte für die Gerlos Alpenstraße, 10-Euro-Massagegutschein zB für die Massage „Duft der Almen“ mit Arnika-Öl, Gutschein für E-Bike-Verleih – Preis p. P.: 7 Ü ab 419 Euro

Den Kräutern auf der Spur
Leistungen:
 3–7 x Ü/F im Bio-Kräuterhotel Castello, SPA-Bereich mit Saunen, Dampfbad, Infrarotkabine, Bio-Kräutergarten mit Liegewiese, Kneippbrunnen und Massageangeboten (gegen Gebühr), Kräuterkissen für gesunden Schlaf, Kräuterwanderung rund um Königsleiten, Zubereitung von Gerichten in der Genusswerkstatt, selbst hergestelltes Kräuterprodukt zum Mitnehmen, geführte Kräuterwanderung im Hollersbacher Kräutergarten. Bei 7 Ü zusätzlich: 1 Wochenkarte für die Gerlos Alpenstraße, 10-Euro-Massagegutschein zB für die Massage „Duft der Almen“ mit dem Öl der Arnikablume, Gutschein für E-Bike Verleih – Preis p. P.: 3 Ü ab 189 Euro / 7 Ü ab 385 Euro

Angebote auch für Superfood Waldheidelbeere, Schwammerl und Waldpilze, Superfood Preiselbeere und Pinzgauer Äpfel auf www.castello-koenigsleiten.at

Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten
Eder Gastro GmbH & Co KG
Königsleiten 24
5742 Wald im Pinzgau

 

 

 

 

 

 

 

Kultur und Psyche

Buchcover

Goetz Egloff. Culture and Psyche: Lecture Notes for the Liberal Arts. Lambert Publ., Beau Bassin, 2020

Buchvorstellung

Der englischsprachige Band umfasst gedankliche Aufbereitungen sowohl zur neueren amerikanischen Literaturgeschichte als auch zu kulturellen und klinischen Phänomenen, die der informierten Öffentlichkeit wohlbekannt sind. Deren Zusammenhänge werden Schritt für Schritt erschlossen. Beginnend mit Werken von Maria Cummins und William Faulkner, über J.D. Salinger und John Updike, hin zu John Barth und Don DeLillo, zeigt sich eine Entwicklung, die zuläuft auf die postmoderne Konfiguration der westlichen Welt zur Jahrtausendwende. Deren klinische Aspekte werden augenfällig in Bereichen von Beziehung und Sexualität oder finden im bulimischen Syndrom postmoderner Unverdaulichkeit ihren Ausdruck.

Subjektivitätsbildung in den gegebenen Gesellschaftsstrukturen weist zum Epochenwechsel von Moderne zu Postmoderne, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einsetzt, hin auf eine Herauslösung des Ichs aus dem kulturellen Gefüge, „from a culture-based toward a psyche-based view of man“. Nur scheinbar gegenläufig verbleibt das auf einen Sockel gestellte Ich umso mehr unter dem Einfluss von Ökonomie und Verlust von Repräsentation, was zu neuen Formen existentiellen Unbehagens führt. Paradigmatisch wird diese Konstellation in DonDeLillos Roman White Noise, in dem die Referenzsysteme menschlichen Gelingens nahezu zusammenbrechen.

Weitere Themenbereiche des Bandes umfassen die Psychosomatik von Haut und Hormonen, des Beschneidungszeitpunkts im männlichen Entwicklungsverlauf, der vorgeburtlichen und der nachgeburtlichen kindlichen Entwicklung sowie der gesellschaftlichen Strukturen; dies  jeweils in Verbindung mit Aspekten von Ritual, Gedächtnis und Zeit. Der Band versteht sich als Hintergrundfolie zur Kulturhistorie von Körper, Psyche und Gesellschaft im  jüdisch-christlich-muslimischen Kulturraum, auf der zukünftige Konzeptionen entworfen werden können. Ein Anhang mit Auszügen aus Interviews in der spanisch- und deutschsprachigen yellow press zu Schwangerschaft, Geburt und kindlicher Entwicklung ergänzt den Band.

Goetz Egloff. Culture and Psyche: Lecture Notes for the Liberal Arts. Lambert Publ., Beau Bassin, 2020, 308 S., 53,90 Euro

„Snake in the Grass“ by Alan Ayckbourn. The New Play at the English Theatre of Hamburg

„Listen girls, I want 100.000 pounds – cash down.“

The good news of the day: The English Theatre is back after a long absence due to the corona pandemic. Rejoice dear aficionados of the TET! What’s more, we are presenting a new play by the most prolific of all living British play writers Alan Ayckbourn. This time the author has concocted a thriller spiced with loads of black humour and a number of shocking scenes that make your blood freeze in the veins.

“Snake in the Grass” is a very “twisty” play. Whenever you think you know who of the three women on the stage could be the scheming person, so to speak the snake lingering in the grass, you find out that you are entirely wrong. Ayckbourn is a master of twists. In this play one twist is followed by another one. By the way, do not be afraid of a real snake, an aggressive cobra or viper hiding in the lawn and trying to attack the ladies on the stage. Joke! It is merely an expression which describes “a treacherous deceitful person.” Just have a look into the Oxford English Dictionary.

The setting is idyllic. A run-down cottage, most probably in the outskirts of London, surrounded by a lush though neglected garden. There is an overgrown tennis court and an old well in front of the house. The sun is shining, the sky of the deepest blue imaginable. The home of the Chester family looks deserted. All of a sudden a woman appears on the scene. Anabel, Mr. Chester’s elder daughter, has just arrived from Australia, her home for the last thirty-five years. Being the heir of all the riches Mr. Chester has left, including cottage and garden, she has been called back to England. In spite of her heritage, the successful business woman from one of the big cities on the Fifth Continent looks quite unhappy. When Miriam, her younger sister, turns up and moans over her lost youth in her father’s “care” an old family conflict erupts. While Anabel still resents her father’s forcing her into an exhausting tennis training day after day over a couple of years, Miriam accuses the old man of abusing her during her childhood. Once she broke out and went to a disco he dragged her back home. The first impression of a perfect world proves entirely wrong. The play turns out to be a trip on a ghost train. But this is no means the end of the horror. The next intruder is on her way.

„Don’t be afraid, Anabel, it’s only a bird in the trees.“

Alice Moody, the former nurse of the deceased Mr. Chester, shocks the two sisters with her message that Miriam deliberately killed the old man by administering a deadly dose of his medicine to him. Her silence is worth the gigantic sum of 100.000 pounds. Is she trying to take revenge for having recently been sacked by Miriam? Alice makes it very clear: “If you do not pay me the 100.000 pounds, I’ll have to report to the police right away.” She even produces a letter by her former employer in which Mr. Chester claims that Miriam intended to kill him. Anabel and Miriam are under shock. They do not have that much money to silence Alice. Really, the best way to get rid of that greedy woman is to “neutralise” her. In both sisters’ opinion, this would be the most elegant way to solve the problem. Since it is not our intention to spoil your appetite for the rest of this thrilling play, we are stopping here and leave it to you to find out who in the end turns out to be the snake in the grass. Or are there several reptiles in the garden? Knowing the author and his tricks you can never be sure…

What a play! No wonder that the press reviews are full of praise. While The Sunday Times writes: “A creepily, scarily, eerily enjoyable evening”, “Plays International” comment: “Alan Ayckbourn feels the urge to make people jump.” We fully agree.

„Sorry, Miriam. You really had a bad time with father.“

“Snake in Grass” is Alan Ayckbourn’s masterpiece combining thrilling and humorous elements in a remarkably balanced way. There are mysterious things going on in the backyard, the twitter of a bird hidden in the leaves of a big tree calling a name, and a chair on the porch rocking to and fro. There is also “gaslighting” in the air. What’s more: Alice the nurse is back from the dead, dirty from head to toe, but alive and in high spirits. What the hell is going on in Mr. Chester’s garden? The last act is shocking and will paralyse you with sheer horror. Don’t ask us why. Our lips are sealed. Just buy a ticket and enjoy the thrill while sitting comfortably in the theatre.

Thumbs up for three superb actrices: Debbie Radcliffe as ladylike Anabel, Jan Hirst playing a self conscious Miriam and Joanne Hidon in the role of scheming Alice Moody who is speaking a Yorkshire accent so thick that you could cut it with a knife. Hilarious!
Many thanks to Robert Rumpf who directed the play.

Last but not least a few words about Alan Ayckbourn. He was born in London in 1939 and has been writing and directing for the theatre for over 60 years. Being an extremely prolific author he has written a good many comedies which have become box office successes all over the world. Just think of comedies such as “Relatively Speaking,” Season’s Greetings” and “Communicating Doors,” to mention only three of Ackbourn’s highly amusing plays.

Final performance of “Snake in the Grass” on October 31, 2020

Tickets under phone number 040 – 227 70 89, or online under www.englishtheatre.de

Next premiere: “Shirley Valentine” by Willy Russell on November 12, 2020

Attention: Due to the corona pandemic, you are requested to wear a mask covering your mouth and nose during your stay in the theatre.

(Photos: Stefan Kock)

„Snake in the Grass“ von Alan Ayckbourn – das neue Stück am English Theatre of Hamburg

„Hört gut zu, Mädels. Ich will 100.000 Pfund. Sofort!“

Die gute Botschaft vorab: Das English Theatre hat gerade wieder seine Pforten geöffnet, und dies mit einem Stück, das so recht nach dem Herzen all jener sein dürfte, die das Theater regelmäßig besuchen. Mit „Snake in the Grass“ – Die Schlange im Gras – setzt der berühmte britische Autor Alan Ayckbourn seine erfolgreiche Serie von Theaterstücken fort, die seit langem auf vielen Bühnen der Welt vor einem begeisterten Publikum gespielt werden. Neu ist, dass sich der Schreiber tiefgründiger Komödien diesmal an einem anderen Genre versucht, dem Thriller, der reichlich mit dem für Ayckbourn typischen schwarzen Humor gewürzt ist. Aber in medias res. Vorhang auf für „Snake in the Grass.“

Über dem üppig blühenden Garten vor dem Haus der Familie Chester wölbt sich ein azurblauer Himmel. Eine Postkartenidylle. Dennoch liegt etwas Unheimliches, fast Bedrohliches in der Luft. Als nacheinander drei Frauen die Bühne betreten, verstärkt sich der Eindruck, dass hier etwas „im Busch“ ist. Anabel und Miriam, die beiden Töchter des erst kürzlich verstorbenen Mr. Chester, geraten im Handumdrehen in eine heftige Auseinandersetzung mit Alice Moody, einer Krankenschwester, die den alten Herrn lange gepflegt hatte und nach eigenen Worten grundlos von Miriam entlassen wurde. Der Streit eskaliert, als Alice behauptet, Miriam habe ihren Vater heimtückisch mit einer Überdosis seiner Medizin ermordet. Es gibt sogar einen Brief des alten Mannes an die Pflegerin, aus dem die Tötungsabsicht seiner jüngeren Tochter hervorgeht. Ist Miriam eine skrupellose Mörderin oder lügt Alice? Will sie sich für die aus ihrer Sicht unberechtigte Kündigung rächen? Der scheinbar friedliche Garten verwandelt sich unter den Augen des Zuschauers im Handumdrehen in eine Schlangengrube, in der drei Vipern in Menschengestalt ihr Unwesen treiben. Doch gemach, es ist ja nur von einer Schlange die Rede, die sich im Gras versteckt. Welche von den Dreien mag das wohl sein, lautet die Frage. Ist es die verhuschte Miriam, ihre ältere gestrenge Schwester Anabel oder gar die ungebildete Alice, die dreist ein Schweigegeld von – man höre und staune – 100.000 Pfund erpressen will? Bei Nichtzahlung droht sie, Miriam wegen Mordes an ihrem Vater bei der Polizei anzuzeigen. Woher soviel Geld nehmen und nicht stehlen! Das Beste wird sein, sich dieser unangenehmen Person zu entledigen. Aber wie? Um dem Publikum nicht die Spannung an diesem wendungsreichen Stück zu nehmen, überspringen wir diesen Punkt und wenden uns dem corpus delicti des Plots zu, dem toten Mr. Chester.

„Keine Angst, Anabel, es ist nur ein Vogel in den Bäumen.“

Es stellt sich heraus, dass dieser Mann seinen Töchtern kein guter Vater war. Nach dem Tode der Mutter der beiden führte er ein unerbittliches Regime und quälte beide Mädchen bis aufs Blut. Anabel wurde mit täglichen Tennisstunden auf dem kleinen Parcours hinter dem Haus drangsaliert, während ihre Schwester Demütigungen und ständige Bevormundungen ertragen musste. In uns keimt ein böser Gedanke auf: Hatte dieser Widerling nicht den Tod mehr als verdient? Aber zurück zur Handlung. Während Anabel erklärt, warum sie vor nunmehr 35 Jahren nach Australien auswanderte, klagt Miriam, dass sie ganz allein mit diesem Unhold von Vater in England zurückbleiben musste. Jetzt, da der Alte tot ist, könnte Anabel, die Erbin des väterlichen Vermögens, das Haus verkaufen und mit Miriam dorthin ziehen, wo beide an ihre schreckliche Kindheit nicht mehr erinnert werden. Der Plan scheint aufzugehen, denn die Erpresserin Alice ist wie vom Erdboden verschluckt und nirgendwo auffindbar. Alles scheint paletti, und die beiden Schwestern Chester können sich zufrieden zurücklehnen. Wer das denkt, kennt Alan Ayckbourn, den Meister der Tricks, Irrungen und Wirrungen schlecht. Denn ab jetzt dreht sich das Karussell der Ereignisse immer schneller. Aus dem Dunkel des Gartens dringen unheimliche Laute. Wurde da nicht ein Name geflüstert. „Keine Angst, Anabel“, beruhigt Miriam ihre Schwester, „das war nur ein Nachtvogel in einem der großen Bäume.“ Mag sein. Aber wer bedient jene Kanone, die den Platz mit Dutzenden gelber Tennisbälle flutet? Diese und ähnliche mysteriöse Vorfälle sind zuviel für Anabels schwaches Herz. Die bricht auf einer der Gartenbänke zusammen. Ist sie tot oder simuliert sie nur? Wie Kai aus der Kiste springt die tot geglaubte Alice quicklebendig mitten hinein ins Geschehen. Zwar mit rußgeschwärztem Gesicht, aber einem spöttischen Lächeln auf den Lippen. Sie scheint sich sicher zu sein, dass das Haus der Chesters nun ihr gehört und reißt die Haustür mit einem Schwung auf… Miriam lächelt indes versonnen in sich hinein und öffnet ihren Mantel, unter dem ein Glitzerkleid hervorlugt. Es hat den Anschein, als wolle sie den von ihrem Vater streng verbotenen Discobesuch nun endlich nachholen. Doch das Lächeln gefriert auf ihrem Gesicht, als sie sieht, dass Mr. Chesters Schaukelstuhl vor dem Haus sich auf einmal rhythmisch hin und her bewegt. Ist der Alte von den Toten wieder auferstanden, ist er gar nicht tot oder treibt er jetzt als böser Geist sein Unwesen? Wir verabschieden uns mit einem leicht abgewandelten Zitat von Bertold Brecht: „Und damit ziehen wir betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen…“

„Es tut mir leid, Miriam, die Zeit mit Vater muss schlimm gewesen sein.“

So endet der von Alan Ayckbourn raffiniert in Szene gesetzte Thriller. Ja, wer ist denn nun die Schlange, welche den Autor zu seinem Titel inspirierte? Wir, die das Privileg besaßen, zur Premiere geladen zu werden, verraten natürlich nichts. Unsere Lippen bleiben versiegelt. Lieber Fan des English Theatre, beeile Dich mit dem Kauf eines Tickets, damit Du die Auflösung dieses diabolischen Rätsels selbst erleben kannst. Zurzeit können coronabedingt nicht alle Plätze des Theaters besetzt werden. Dennoch ist der Genuss am Stück mindestens ebenso groß wie in einem voll besetzten Haus.

Die Rezensentin hat diesen Krimi über die Maßen genossen, zumal die spannende Handlung mit vielen humorvollen Ingredienzien gewürzt ist. Wohl dosiert und dadurch besonders effektvoll. Als ehemalige Florettfechterin hat sie die eingebauten Finten des Autors goutiert: Wenn du denkst, der Gegner sticht frontal zu, trifft er dich in der Flanke. Wer da nicht aufpasst, verliert im Kampfsport nur Punkte. In früheren Zeiten konnte eine Sekunde Unaufmerksamkeit den Fechter allerdings das Leben kosten.

Last but not least: Alle Daumen hoch für das fantastische Trio auf den Brettern des English Theatre.: Debbie Radcliffe als damenhafte Anabel, Jan Hirst in der Rolle der verhuschten Miriam und Joanne Hildon als Alice, das hinreißende „blonde Gift“ mit Yorkshire Zungenschlag. Regie: Altmeister Robert Rumpf.

Ganz zum Schluss noch ein paar Takte über Alan Ayckbourn, den vielleicht „fruchtbarsten“ lebenden britischen Stückeschreiber. 1939 in London geboren, blickt er auf über sechzig Jahre Theaterpraxis zurück, als Autor und Spielleiter gleichermaßen. Also eine echte „Rampensau“, wie man dermaßen verdiente Künstler im etwas hemdsärmeligen Theaterjargon zu nennen pflegt. Eigentlich gilt dies nur für die Akteure auf der Bühne. Doch Alan Ayckbourn verleihen wir diesen Titel aufgrund seiner Verdienste um die Bretter, die die Welt bedeuten. Erinnern wir uns doch an die größten Erfolge des Mannes mit dem verschmitzten Lächeln: „Relatively Speaking“, „A Small Family Business“, „Communicating Doors“ und „Season’s Greetings“ zählen zu seinen erfolgreichsten Stücken, die es auf viele Bühnen der Welt geschafft haben. Auch auf deutsche. Hoffen wir, dass uns der Autor noch recht lange erhalten bleibt, um uns mit weiteren witzig-ironischen Stücken zum Lachen und Nachdenken zu bringen.

 

„Snake in the Grass“ läuft bis einschließlich 31. Oktober 2020

Tickets unter der Telefonnummer 040-227 70 89 oder online unter www.englishtheatre.de

Nächste Premiere: „Shirley Valentine“ von Willy Russell am 12. November 2020

Hinweis: Leider müssen sich die Besucher des TET auf Weisung der Regierung während ihres Aufenthaltes im Theater maskieren. Dem Kunstgenuss tut diese Einschränkung keinerlei Abbruch.

(Fotos: Stefan Kock)

Urlaub im neuen Designhotel – der Hund darf mit

Das beleuchtete design Hotel im Winter

Im Dezember 2020 geht es los. Dann haben Wintergenießer eine neue Adresse, in der sich die Welt um niveauvolle Wellness und kulinarischen Genuss dreht. Das Wohnerlebnis in dem Vier-Sterne-Design-Hotel inmitten des Skikarussell Dolomiti Superski wird ein völlig Neues sein. Der Hund darf in das Bonfanti Design Hotel am Südtiroler Kronplatz mit.

Die alpine Umgebung des neuen Designhotels im Pustertal – Wälder, weite Wiesen und endlose (Winter-)Wanderwege – ist ideal für alle, die ihren vierbeinigen Liebling in den Urlaub mitbringen möchten. Mit geräumigen Zimmern und einem durchdachten Service für Hundefreunde kommt das Bonfanti Design Hotel Gästen mit tierischer Begleitung entgegen. In ganz Südtirol ist es erlaubt, Hunde in Bussen und Bahnen sowie in die meisten Seilbahnen mitzunehmen, sofern diese an der Leine sind und einen Maulkorb tragen.

Hier relaxen Herrchen und Frauchen: Eine abwechslungsreiche und stylische Wellness-Area für entspannende Stunden ist das neue Herzstück des Bonfanti Design Hotels. Ein ganzjährig beheizter, 25 x 8 Meter großer Oudoorpool und ein großzügiger Indoor-Schwimmbereich, ein Schneeraum zum Abkühlen nach dem Saunaaufguss, neue Saunavarianten, ein idyllischer Badeteich, ein belebender Kneipp-ParcoursIn- und Outdoor-WhirlpoolsFitness mit Aussicht und noch viel mehr sind nagelneu und am letzten Stand der Dinge. So wie das neue Design im gesamten Haus dem Auge schmeichelt, so verführt die Bonfanti-Gourmetküche die Gaumen. Küchenchef Maurizio Lauriola versteht es wie kaum ein anderer, die frischen und ursprünglichen Zutaten der Region zu raffiniert Köstlichem auf dem Teller zu verbinden. Zwei neue Genussräume bereichern die kulinarische Bonfanti-Welt: Ein exklusives Bistro und eine Lounge-Bar mit offenem Kamin.

Das Bonfanti Design Hotel hat sich neu ausgerichtet. Ein eleganter und essentieller Stil hat Einzug gehalten. Originelle Details, ein exzellenter Service und eine Gourmetküche auf höchstem Niveau sind das Versprechen in dem neueröffneten Haus. Für Skibegeisterte ist die neue Hoteladresse an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten. Die Kronplatz-Region wartet mit drei Skigebieten auf. Bestens präparierte Pisten von „brettleben“ bis „höllenfahrtsverdächtig“ verteilen sich auf Kronplatz, Speikboden und Klausberg. Zudem ist das familienfreundliche Skigebiet Gitschberg von Kiens aus leicht erreichbar. Dolomiti SuperskiSella RondaGrande Guerra – das sind die Namen, die passionierte Skifahrer kennen. Luxuriöse Mercedes Shuttlebusse stehen kostenlos für den kurzen Weg zur Piste bereit.

Opening Special (01.–23.12.20)
Leistungen:
 Übernachtung im exklusiven Designzimmer inkl. ¾-Pension, Shuttle zum Kronplatz, Wellnessbereich mit Pool und Saunen, kostenloses WLAN, großzügiger Parkplatz – Preis p. P./Nacht: ab 95 Euro

Skiurlaub am Kronplatz (06.–17.12.20)
Leistungen:
 Übernachtung im exklusiven Designzimmer inkl. ¾-Pension, Shuttle zum Kronplatz – Preis p. P./Nacht: ab 100 Euro

Das Bonfanti Design Hotel hat sich neu ausgerichtet. Ein eleganter und essentieller Stil hat Einzug gehalten. Originelle Details, ein exzellenter Service und eine Gourmetküche auf höchstem Niveau sind das Versprechen in dem neueröffneten Haus. Für Skibegeisterte ist die neue Hoteladresse an Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten. Die Kronplatz-Region wartet mit drei Skigebieten auf. Bestens präparierte Pisten von „brettleben“ bis „höllenfahrtsverdächtig“ verteilen sich auf Kronplatz, Speikboden und Klausberg. Zudem ist das familienfreundliche Skigebiet Gitschberg von Kiens aus leicht erreichbar. Dolomiti SuperskiSella RondaGrande Guerra – das sind die Namen, die passionierte Skifahrer kennen. Luxuriöse Mercedes Shuttlebusse stehen kostenlos für den kurzen Weg zur Piste bereit.

Opening Special (01.–23.12.20)
Leistungen:
 Übernachtung im exklusiven Designzimmer inkl. ¾-Pension, Shuttle zum Kronplatz, Wellnessbereich mit Pool und Saunen, kostenloses WLAN, großzügiger Parkplatz – Preis p. P./Nacht: ab 95 Euro

Skiurlaub am Kronplatz (06.–17.12.20)
Leistungen:
 Übernachtung im exklusiven Designzimmer inkl. ¾-Pension, Shuttle zum Kronplatz – Preis p. P./Nacht: ab 100 Euro

Die umfangreichen Inklusivleistungen im Bonfanti Design Hotel

BONFANTI DESIGN HOTEL
BONFANTI DESIGN HOTEL
Pustertalerstr. 12
39030 St. Sigmund/Kiens

Willkommen zurück: Die Viermastbark PEKING

Der Viermaster PEKING vor der Elbphilharmonie

„Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn,
to my hoodah, to my hoodah!
De Masten so scheef as den Schipper sien Been.
to my hoodah, hooda, ho!
Blow, boys, blow for Californio …“

So schallte es von den Planken der CAP SAN DIEGO herüber und über Elbe und Hafen. An den Ufern, an Kaimauern, an der Überseebrücke drängten sich viele Tausend Schaulustige.

Was war los an diesem Nachmittag des 7. September 2020?

Der Großsegler im Fontänenvorhang

Na, das war doch nicht zu übersehen! Zwei Schlepper bugsierten einen Großsegler in den Hamburger Hafen. Nicht irgendein Segelschiff. Es war die PEKING. Der Stolz von einstmals neun Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz. Nach ihrer Reise um die halbe Welt ist die PEKING nach 88 Jahren zurück nach Hamburg gekommen. Dorthin, wo sie 1911 auf der Werft Blohm + Voss vom Stapel gelaufen war.

Dazwischen liegt bewegende Seegeschichte: 1914 wurde der Frachtensegler in Chile an die Kette gelegt. 1918 kam er nach London. Dann, 1921 nach Italien und wurde schließlich 1923 von Laeisz wieder erworben, um auf der Hamburg – Chile – Route hauptsächlich Salpeter zu befördern. Salpeter, der der Stadt mit dem Reeder wirtschaftlichen Aufschwung bereitete.

Gebührender Empfang

Also Grund genug, den Veermaster, die einst so bedeutende und seinerzeit schnellste Bark PEKING gebührend zu empfangen!Barkassen, Jachten, ein Pulk von Traditionsschiffen, wie die SCHAARHÖRN oder TOLKIN und viele andere mehr, begleiteten die Attraktion in den Hafen. Auf der MS HAMBURG waren wir dabei. Und an den Ufern  staunten die Enthusiasten. Mathias Kahl, Vorsitzender des Vereins „Freunde der Viermastbark PEKING e. V.“ hatte die Begleitfahrt organisiert und mit anderen Hamburgern für das Tall Ship gekämpft. Es lag nämlich rund 20 Jahre als Museumsschiff in New York am East River, gleich neben der Brooklyn Bridge, wo es wegen Geldmangel allmählich verfiel. Nach langjährigen und zähen Verhandlungen wurde die PEKING vor der Verschrottung gerettet, dann per Dockschiff 2017 zur Peters Werft verbracht, wo sie in  Wewelsfleth an der Stör von Grund auf liebevoll und detailgetreu restauriert wurde. Ein finanzieller und technischer Kraftakt, der drei Jahre dauerte.

Gemälde von Angelika Kahl

„Hat ‚nen Haufen Geld gekostet“, meinte Kapitän i. R., Heinz Hinrichsen, „aber, verdammt noch mal, der Aufwand hat sich gelohnt. Die PEKING wird ein weiteres Wahrzeichen der Hansestadt!“
Mathias Kahl blickte versonnen hinüber zum Viermaster: „Es ist ein großes emotionales Gefühl, das Schiff wieder in Hamburg zu haben!“ Für ihn ist die Rückkehr besonders eindrucksvoll, weil sein Vater Ende der 1920er Jahre auf der PEKING zur See fuhr.

Kap Hoorn – Ruhe vor dem Sturm

Laut dröhnten die Typhone, Schiffshupen, zum Empfang. Löschschiffe schossen Wasserfontänen in den Himmel. Die Sonne lugte jetzt aus Haufenwolken – und durch Regenbogen und Wasservorhängen schob sich die PEKING ihrem Liegeplatz entgegen. Nicht nur Wasserratten, Teernacken und Salzbuckel wurden da von ganz starken Gefühlen übermannt. Nun mal ehrlich, mir ging es auch so. Vierunddreißig mal hatte der Großsegler Kap Hoorn umrundet. Wie es unten vor der Südspitze Südamerikas zu geht, kann nur jemand beurteilen, der „Kap Hoorn rund“ jäh gemacht hat. Ich hatte das „Vergnügen“ 1997 auf dem Dreimast-Vollschiff  KHERSONES die Hoorn zu umrunden – ein bleibendes Erlebnis!

„Tscha,“ sagte der alte Kaptain und schob die Mütze aus der Stirn, „dieser P-Liner war schon was Besonderes: Unter vollem Zeug brachte er es auf 17 Knoten, also 31 Kilometer pro Stunde, damit war er schneller als die damaligen Dampfschiffe von denen sich keines um die Hoorn wagte. Die Länge der PEKING über alles beträgt 115 Meter, die Breite 14,40 Meter, ihr Tiefgang ist 7,24 Meter. Sie besaß 34 Segel mit einer Fläche von 4100 Quadratmetern. Die Masthöhe über Kiel bringt 62 Meter. Vier Kilometer stehendes Gut, das sind die Stahlseile, befinden sich auf dem Schiff. Die Baukosten betrugen 680 000 Goldmark, umgerechnet wären das 3,8 Millionen Euro. Und befahren wurde der Großsegler mit 31 Mann und 43 Offiziersanwärtern.“

„Und wie ging’s mit der PEKING in den 1930er Jahren weiter?“ wollte ich wissen.

„Sie wurde 1932 nach England verkauft, wo sie mit dem Namen ARETHUSA als stationäres Schulschiff für Kadetten vor Anker ging. 1997 verhökerte man sie, wieder als PEKING an die USA. Wo sie dann in New York regelrecht vergammelte. – Kein Wunder, die Amis hatten keine Beziehung zu dem Schiff. Nie hatte die PEKING den Hafen angelaufen.“

Nun zogen wir im mords Geschwader am Michel vorbei und stießen vor die Elphie, deren Fassade in der Sonne wie geputztes Silber glänzte.

„Von den einst neun Flying P-Linern gibt’s nur noch vier“, erklärte Hinrichsen,“ die PASSAT als Museumsschiff in Travemünde, die POMMERN auf Aland in Finnland, und die PADUA. Mit dem Namen KRUZENSHTERN pflügt die PADUA noch als einzige unter Segeln den blauen Acker. Und zwar als russisches Schulschiff.“

„Die PAMIR ist ja im Orkan 1957 in einem Hurrikan, der südwestlich der Azoren tobte, gesunken,“ ergänzte ich.

„Genau. – Und die PEKING wird nun in den Hansahafen, an den Bremer Kai verholt. Besucher können sie ab Sommer 2021 besichtigen. Ihren endgültigen Liegeplatz im Hafenbecken des Kleinen Grasbrook bekommt sie erst später, wo sie dann auch der „Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) offiziell übergeben wird.“

„Wird die Bark jemals wieder in See stechen?“

„Nee, nee, das ist vorbei. Zwar fehlen ihr nur die Segel und die Gordinge. Schon könnte sie auf Fahrt gehen. Doch der Aufwand wäre immens, die Sicherheitsbestimmungen extrem hoch und irre teuer. Schade, aber so ist das man mit all den ollen, schönen Pötten!“

Die PEKING wurde gerade weiter in Richtung Hansahafen geschleppt, nur noch ihre gewaltig hohen Masten waren zu sehen. Die Begrüßungshörner verstummten, Wasserfontänen erloschen und vom Capstan Shanty „De Hamborger Veermaster“ war nichts mehr zu hören. Durchdrungen von melancholischen Gefühlen aus der Zeit der großen Windjammer verließen wir unser Begleitschiff MS HAMBURG in der Gewissheit, Hamburg hat sie wieder, die PEKING.

Eines der besten Skihotels Europas liegt in den Paznauner Bergen – Luxus und Freiraum für unbeschwerte Wintertage

Outdoor Pool im Wellnessbereich im Winter

Hier überschlagen sich die Superlative: An den Pisten der legendären Silvrettagruppe zwischen dem Tiroler Ischgl und dem Schweizer Samnaun, dort wo beinahe alle Skiabfahrten auf einer Höhe über 2.000 Metern durch eine beeindruckende alpine Landschaft führen, steht eines der besten Skihotels Europas: Das mit 5 Sternen Superior, 7 Hauben und 2 Lilien ausgezeichnete Gourmet & Relax Resort Trofana Royal.

Einen Tribut an die heimische Handwerkskunst sowie ein bewusstes Statement für den gemütlichen Lifestyle setzt der alpine Stil des Trofana Royal. Zugleich begeistert das Gourmet- & Relax Resort mit zeitloser Eleganz, mondänem Flair und modernstem Komfort auf allen Ebenen. Zimmer und Suiten in außergewöhnlichen Dimensionen empfangen die Gäste mit maßgefertigtem Interieur, edlen Naturmaterialien und royalen Akzenten. Spitzenkoch Martin Sieberer macht dieses ganz besondere Haus zu einer der exzellentesten Feinschmeckeradressen des Landes. Die „Paznauner Stube“ ist mit 4 Gault Millau Hauben gekrönt, die „Heimatbühne“ mit 3 Hauben. Selbst weitgereiste Gourmets stimmen in Lobeshymnen über das einmalige kulinarische Aufgebot des Trofana Royal ein. Exzellenter Service und eine Weinauswahl von außergewöhnlichem Ausmaß bieten Gourmets ein vollendetes Erlebnis. Das „Royal Spa“ krönt dieses besondere Haus mit befreiender Größe und privaten Hideaways auf 2.500 m² reiner Wohlfühlfläche. In den „Royal Pools“ schwimmen Wellnessgäste in einem großzügigen Indoor-Erlebnispool (28°C), in einem Outdoor Sole-Whirlpool (36°C) oder einem 20 Meter langen Outdoorpool (32°C) mit Blick auf die umliegenden 3000er Gipfel. In wärmenden Saunas und bei exklusiven Beauty-Treatments von Sisley Paris dreht sich alles um Wohlbefinden auf höchstem Niveau.

Eingebettet ist das exquisite Resort in ein unvergleichliches Berg- und Naturerlebnis. Auf 239 Pistenkilometern zwischen Berggipfeln und Panoramaausblicken sind die Skifahrer unterwegs. Die Top-Lage des Hauses ermöglicht den Gästen ein unkompliziertes Skivergnügen in nur wenigen Minuten. Durch modernste Liftanlagen in der gesamten Skiregion gibt es minimale Wartezeiten und somit unbeschwerten Skigenuss vom ersten bis zum letzten Moment. Platz gibt es in Hülle und Fülle – im Trofana Royal ebenso wie auf den Pisten – zum Pulvern im Tiefschnee oder zum Jumpen im Snowpark. Nur wenige Schritte sind es von der Luxus-Unterkunft bis zur Silvrettabahn, die Talabfahrt endet ebenso direkt vor der Hoteltür beim Trofana Royal. Abseits der Pisten ziehen Skitourengeher ihre Spuren in die unberührte Winterlandschaft. Die Langläufer finden in dem 70 Kilometer langen Loipennetz ihr Glück – sowohl klassisch als auch auf präparierten Skatingloipen, die zwischen Ischgl und Galtür bis zur Silvretta hinauf auf mehr als 2.000 Meter Seehöhe reichen. Schneeschuh- und Winterwanderungen auf präparierten Wanderwegen oder Mondscheinrodeln auf der sieben Kilometer langen Piste, die sich von der Idalp aus über knapp 1.000 Höhenmeter ins Tal schlängelt – Wow-Momente muss man nicht lange suchen.

Seit 1996 zelebriert das Trofana Royal*****SUPERIOR den luxuriösen alpinen Lifestyle – als Pionier der gehobenen Gastgeberkultur und vielfach ausgezeichnete Legende.

Royal TOP Ski Jänner (09.01.2129.01.21)
Leistungen:
 7 Tage Wohnen inklusive Gourmet Halbpension und 6 Tages-VIP Skipass für Ischgl-Samnaun –
Preis p. P.: ab 2.490 Euro

Royal TOP Ski Magic (30.01.21.–09.04.21)
Leistungen:
 7 Tage Wohnen inklusive Gourmet Halbpension und 6 Tages-VIP Skipass für Ischgl-Samnaun –
Preis p. P.: ab 3.075 Euro

Hotel Trofana Royal***** Superior
Hotel Trofana Royal GmbH
Dorfstraße 95
6561 Ischgl
Tel.: +43/(0)5444/600
office@trofana.at
www.trofana.at
Hotel Trofana Royal***** Superior
Hotel Trofana Royal GmbH
Dorfstraße 95
6561 Ischgl
Tel.: +43/(0)5444/600
office@trofana.at
www.trofana.at

Wellnesstage lassen die Seele tanzen

Sky Whirlpool im Winter

AMONTI & LUNARIS ist Wellness für Genießer, die das Besondere suchen. Mit ausdrucksstarker Architektur und innovativem Design belebt das 5-Sterne-Wellnessresort wohltuend die Szene. Dreh- und Angelpunkt ist eine Spa-Lodge mit über 5.000 m² traumhaftem Spa- & Wellnessbereich. Der anspruchsvolle Gast spielt die Hauptrolle in einem erlesenen Ambiente voller Highlights, die den gewissen Unterschied machen.  

Der wahre Genießer steht über den Dingen. Die Panorama Sky Lounge im A&L ist ein Wellness-Highlight und Lieblingsplatz. Klare Linien und modernes Design, ein spektakulärer Ausblick, die Erlebnis-Aufgusssauna, das Ice-Cube-Tauchbecken, der Sky Pool mit Whirlliegen, die Sky Relax Ruheoasen, die einmalige Sonnenterrasse – Vorhang auf für ein exklusives Spa-Erlebnis „for adults only“. Im Sunset Sky Pool hält die Sonne etwas länger ihr Gastspiel. Ein geschmackvolles und formvollendetes Ambiente packt das Wellbeing in Watte. Weil es so schön ist im Ahrntal, behalten auch die Bar-Besucher den Ausblick im Auge. Am Rooftop des AMONTI & LUNARIS ist die Sky Bar ein aussichtsreicher Platz, um bei einem guten Drink den Blick schweifen zu lassen. 5.000 m² sind der Wellness mit Höhenflügen gewidmet. Eintauchen mit Bergblick in die ganzjährig beheizten In- und Outdoor-PoolsThemensaunen, die die Sinne berühren, eine eigene Wellnesswelt für Kids, Sport und Fitness holen die Natur ins Innere, Yoga und Bewegung, wohltuende Behandlungen, entspannende Massagen, feinste Naturprodukte, Ruhepole für Glücksmomente schließen sich an Zeit und Raum zum Durchatmen.

Design und Interior im stilistischen Zeitgeist

Penthouse-Suiten mit Whirlpool auf der Dachterrasse, kuschelige Chalet-Suiten für Familien, Private Spa mit Infrarotkabine oder finnischer Sauna und Fireplace für besondere Stunden – das A&L Feeling ist einzigartig, nicht so leicht zu beschreiben, umso schöner live zu erleben. Holz, Naturfarben, Loden und Leinen gehen Hand in Hand mit individuellem, erlesenem Design. Wohnwelten laden ein zum Einigeln und Kuscheln, zum Träumen und Gutfühlen, zum Freisein und Privatisieren. Auch, wer das öffentliche Hotelbankett betritt, taucht ein in Lieblingsorte und Kraftplätze, in ein traditionell verwurzeltes Ambiente, das modern designed zum Augenschmaus und zur Herzenssache wird.

Beste Kritik von Gault Millau und Feinschmecker

Das Küchenteam ist ein Meister seines Faches, das AMONTI & LUNARIS ein Gourmethotel. Traditionelle Südtiroler Gerichte interpretieren die Küchenchefs neu und raffiniert. Dies ergänzen sie mit leichter, mediterraner Vital-Küche und zeigen so, wie breit ihr Spektrum ist. In der hauseigenen Vinothek lädt der Sommelier zu Verkostungen feinster Weine aus Südtirol und anderen Teilen der Welt ein.

Highlights im AMONTI & LUNARIS Wellnessresort    
Panorama Sky Lounge (Adults only)
Aufguss-Panoramasauna, Infrarot-Sauna, Aroma-Dampfbad, Eisbecken, Rooftop-Pool, Sonnenterrasse, Panorama-Ruheräume
Familien-Wasserwelt
Kinder-Erlebnis-Pool
40 m Röhrenrutsche
Breitrutsche, Babyrutsche
Kuscheloasen für Eltern und Kinder
Beauty-Vital & Fitnessbereich
Treatment Behandlungsräume
Fitnessraum
Bewegungsraum im Sport-Fitness-Center
Living de luxe
Großzügige Doppelzimmer mit Panoramadaybed
Luxus-Suiten mit Whirlpool/Sauna
Familien-Suiten mit separatem Kinderzimmer
Verwöhn-Genussbereich
Hotelbar mit Loungebereich
Exklusiver Restaurantbereich
Buffetlandschaft mit Showküche
Begehbarer Weinschrank

Romantic You & Me (13.03.11.04.21)
Leistungen:
 7 Übernachtungen inkl. Premium All Inclusive-Pension, prickelnder Willkommensgruß, Obstkorb und Blumen im Zimmer, 1 Kuschelfrühstück im Bett, fruchtiger Cocktailgenuss für zwei, 1 Belvita Romantic YOU & ME Spa-Treatment, Wellness- und Spa Genuss auf über 5.000 m² geführte Schneeschuhwanderungen, tägliches Fit- & Entspannungsprogramm in & outdoor – Preis p. P.: ab 1.268 Euro

Wellnessresort AMONTI & LUNARIS
AMONTI Wellnessresort
Klausbergstraße 55
39030 Steinhaus im Ahrntal/Südtirol
Tel.: +39 0474 651010 oder +39 0474 652190
info@wellnessresort.it
https://www.wellnessresort.it/

Ruhpolding: Ein Stück Heimat für alle Genießer

Pferdeschlittenfahrt durch die Winterlandschaft

Ruhpolding im südöstlichen Feriendreieck Deutschlands ist ein besonderes Stück Bayern. Zwischen ChiemseeAlpenvorland und Chiemgauer Alpen breitet die Natur ihre ganze Vielfalt aus. Die ursprüngliche, bayerische Volkskultur gibt den Gästen ein echtes Heimatgefühl.

Im Norden der Chiemsee, ringsum die Gipfel der Chiemgauer Alpen – dazwischen das Miesenbacher Tal, durch welche die weiße Traun plätschert, und das Drei-Seen-Naturschutzgebiet „Klein-Kanada“. Mitten drin in dieser Idylle liegt das 7.000-Seelen-Dorf Ruhpolding mit der mächtigen barocken Kirche und Lüftlmalerei an den schmucken BürgerhäusernRuhpolding ist ein bekannter Tourismusort – und ein Genuss-Tipp für alle Jahreszeiten. In dem Bilderbuchdorf auf rund 650 Metern im oberbayerischen Landkreis Traunstein gibt es immer noch viele familiengeführte Betriebe, kleine Pensionen und Ferienwohnungen.

Leben in der Natur, vom Frühling bis in den Winter

Die Gäste, die in Summe rund 600.000 Übernachtungen pro Jahr in Ruhpolding buchen, haben von allem etwas: Malerische Seen und das Erlebnisbad Vita Alpina zum Baden und Abtauchen vom Alltag. Einen der schönsten 18-Loch-Golfplätze Bayerns inmitten von blumenreichen Naturwiesen. Die sanft-grünen Berge der Chiemgauer Alpen zum Wandern und Biken. Die Urlauber schätzen die vielen Möglichkeiten, die Natur zu erkunden. Zwischen dem Chiemsee (518 m) und dem Sonntagshorn (1.961 m) können sie 240 Kilometer Wege beschreiten. Sonnige Pfade schlängeln sich an Gebirgsbächen entlang hinauf zu den vielen Almen, auf denen das Jungvieh die Sommermonate verbringt. Köstlicher AlmkäseSpeck oder ein „Obatzter“ mit Bauernbrot stehen hier überall auf der Karte. Und über den Tellerrand hinaus blickt man weit ins Land hinein.

Am Rauschberg und am Unternberg heben Bergbahnen das Glücksgefühl auf etwa 1.500 Meter Höhe. Im Winter kommen hier auch die Skifahrer und auf den Bergen ringsum auch die Tourengeher auf ihre Kosten. Eine besonders lange Tradition hat Ruhpolding im Langlauf. Bereits vor 50 Jahren zog man Spuren für die ersten Anhänger der nordischen Skitechnik in den Schnee. Heute erstrecken sich 130 Kilometer Loipen durch die Landschaft des Miesenbacher Tals Und Ruhpolding ist zudem Olympia- und DSV-Bundesstützpunkt für Biathlon und Ski Nordisch und schon seit 1979 alljährlicher Fixstarter im Biathlon-Weltcup.

Zwei Trachtenvereine für echtes bayerisches Brauchtum

Ruhpolding ist aber nicht nur sportlich aktiv. Das ganze Jahr über prägen Traditionen und Brauchtum das Leben in der bayerischen Gemeinde. Das beginnt mit den schönen Osterbräuchen, die ebenso mit einer Selbstverständlichkeit hochgehalten werden wie MaibaumfesteKirtage, Dorffeste und am Jahresende der Lichteradvent, der Rauhnachtsmarkt und die über die Grenzen hinaus bekannte, alle drei Jahre stattfindende Ruhpoldinger Waldweihnacht. Hinter der kulturellen Vielfalt in Ruhpolding stecken vor allem zwei Namen: D’Miesenbacher und D’Rauschberger-Zell. Sie zählen zu den größten Trachtenvereinen ganz Bayerns und halten die Gebirgstracht, die Volkstänze, das „Plattln“ und das alte Liedgut hoch.

Märchenhaftes aus dem Wald und auf dem Tisch

Tradition hat in Ruhpolding auch die Holzwirtschaft. Bis vor 100 Jahren trifteten Ruhpoldinger Holzknechte Baumstämme aus den Bergwäldern auf der Weißen Traun bis Traunstein. Im Holzknechtmuseum in der Laubau kann man der Geschichte der Holzarbeiter nachgehen. Bekannt ist Ruhpolding außerdem für seinen Freizeitpark, der vor über 50 Jahren als Märchen-Sägemühle gegründet wurde und heute mit über 60 Attraktionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene verzaubert. In aller Munde ist auch die typische Ruhpoldinger Küche. Von der einstigen Sonntags-Holzknecht-Mahlzeit Butternudeln über traditionelle Bayerische Küche bis zu köstlichen Windbeuteln kommt in Ruhpolding die ganze Vielfalt der Region auf den Tisch. www.ruhpolding.de

Ruhpolding
Tourist Info Ruhpolding
Bahnhofstraße 8
83324 Ruhpolding
Tel.: +49/(0)8663/8806-0
tourismus@ruhpolding.de
www.ruhpolding.de