3000er-Gipfelwochen im Vinschgerhof

Almwanderung
Wer die Südtiroler Berge liebt, hat im Wanderhotel Vinschgerhof in Schlanders die besten Aussichten: Hier werden fünf Mal pro Woche gemeinsam die Wanderschuhe geschnürt. Die Marschrouten reichen von kurz bis lang und von bequem bis extrem.

Für Reinhold Messner, den berühmten Bergsteiger, Schriftsteller, Buchautor und Schlossherr, gibt es „höhere Berge, aber keine schöneren“ als Südtirols Gipfel. Der Vinschgau zieht sich 70 Kilometer lang vom Reschensee zwischen Ortler- und Texelgruppe die Etsch entlang bis Meran und liegt zwischen Latsch und Glurns im Nationalpark Stilfserjoch. Das älteste Kulturtal Südtirols ist mit über 300 Sonnentagen im Jahr auch das sonnenreichste der Provinz. Das fast unendliche Netz an Wander- und Bergrouten erschließt leicht gängige Waalwege ebenso wie anspruchsvolle Gipfel, die knapp an der 4.000er-Marke schrammen.

Fünf Wanderungen pro Woche

Der Vinschgerhof in Schlanders ist ein Wanderhotel mit vier Bergkristallen und bietet mindestens fünf geführte Wanderungen pro Woche an – für jede Neigung, Kondition und Steigung. Wer Lust auf eine Dreitausender-Gipfeltour verspürt, kann sich zwei Mal pro Woche ins Ortlermassiv führen lassen – Bergerfahrung, Kondition und Trittsicherheit vorausgesetzt. Vor allem die einsamen Spitzen im urigen Martelltal werden dabei angegangen, das bis heute von der Berglandwirtschaft geprägt ist. Hier finden sich „familienfreundliche“ Dreitausender ebenso wie hochalpine Extremtouren. Es gibt auch mehrtägige Höhentouren wie den 120 Kilometer langen Ortler Höhenweg und den 80 Kilometer langen Marmor-Rundwanderweg, die man beide in mehreren Tagesetappen auf eigene Faust bewältigen kann. Bei Groß und Klein beliebt sind die Murmeltierwanderungen, die im Nationalpark Stilfserjoch jede Woche von Wanderführern angeboten werden.

Im Vinschgau haben Wanderer „den Waal“

Eine „Etage tiefer“ sind beide Talseiten der Etsch von alten Waalwegen gesäumt. 600 Kilometer dieser künstlichen Wasserkanäle durchzogen einst den Vinschgau, damit die steppenartigen Hänge im regenärmsten Tal des Alpenraumes bewässert werden konnten. Was ursprünglich lebensnotwendig war, um die Fruchtbarkeit in den Feldern zu garantieren, eröffnet heute idyllische Wege für die Wanderer. Rings um Latsch laden heute noch der Leiten- und Bergwaal, Zaalwaal, der Kastanien-, lls- und der Neuwaal ins Schlandrauntal zur Zeitreise ein. Für leichte Höhenwanderungen bieten sich auch der Vinschger Sonnenberg und der Nörderberg auf den beiden Talseiten der Etsch an. Die Tarscher und Latscher Alm auf dem Sonnenberg kann man mit Bergbahnen leicht erreichen und oben zu Alm- und Höhenwanderungen starten. Gemäß dem Motto „rauf und runter schweben – dazwischen viel erleben“ bieten sich der Tarscher und die Koflraster Seen oder das Tarscher Joch als Ziele an, das Zwölferkreuz (2.513 m) oder das Hasenöhrl (3.256 m). Dauerwanderer schätzen hier oben auch den Vinschger Höhenweg, der sich vom Schloss Juval am Eingang des Schnalstales über 100 Kilometer bis zur Quelle der Etsch erstreckt. Der Ausblick auf Adamello-Gruppe, Dolomiten, Ötztaler Alpen und die Gipfel des Engadins ist unvergesslich.

Über den Dingen – in der Vista Wohlfühloase

Auch im Vinschgerhof stehen Wanderer „über den Dingen“ – etwa, wenn sie sich in die neue Vista Wohlfühloase im vierten Stock des Hauses begeben. Der Panoramablick von der Sauna, dem Sky Whirlpool sowie den Ruhe- und Behandlungsräumen ist außergewöhnlich. Der Alltag entschwindet durch das feine Angebot an Massagen, Körper und Gesichtsbehandlungen – mit Acqua Vinea Nobilis, Sarner Latsche, Honig oder Aromaölen. Im Indoorpool mit Glaskuppel und Liegewiese „floaten“ die Gedanken – auch in Richtung kulinarischen Tagesabschluss, den Chefkoch Peter mit seinem jungen Team in gekonnter Manier zelebriert. www.vinschgerhof.com

3000er Gipfelwochen im Wanderhotel Vinschgerhof
2 x 3000er-Gipfeltouren Touren am DI und DO (500–1.300 hm)
3 x Wandern im Wanderparadies (500–800 hm)
Termine: 26.–30.08.20 / 23.–27.09.19

Wanderhotel Vinschgerhof
Wanderhotel Vinschgerhof
Alte Vinschger Straße 1
39028 Vetzan – Schlanders
Tel.: +39 0473 742113
info@vinschgerhof.com
http://www.vinschgerhof.com

Die Sommerfrische am Achensee entdecken

Hotelansicht
Wie ein Fjord liegt der Tiroler Achensee zwischen Karwendel und Rofan. Die Sommerfrische hat hier Geschichte. Das schließt die älteste Dampf-Zahnradbahn der Welt, die Achensee-Schifffahrt und das Hotel Post am See als eines der traditionsreichsten Häuser mit ein.

Kaiser Maximilian jagte mit Vorliebe im Karwendel und Kaiser Franz Josef verbrachte die Sommerfrische gerne am Achensee. 1906 war das Hotel Post am See**** eine der ersten Sommerherbergen an Tirols größtem See, heute geführt von der Gastgeber-Familie Kobinger. Und es verbindet all das, was man von einem Refugium für verwöhnte Genießer erwarten kann. Dazu zählen mit Zirbenholzbetten ausgestattete, komfortable Powersleeping-Zimmer ebenso wie ein 1.500 m2 großes Vitarena Panorama SPA mit sensationellem See- und Bergblick, Ruhe- und Behandlungsräumen, Saunalandschaft, Whirlpool, Innen- und ganzjährig beheiztem Außenpool. Der trinkwassersaubere Achensee mit dem neuen Hotel-Seebad liegt vor der Haustüre. Zur Anlegestelle der Achenseeschifffahrt sind es nur ein paar Gehminuten. Seit 130 Jahren „durchpflügen“ die Passagierschiffe das Fjord Tirols und steuern etwa das Nordufer des Achensees an, oder die nur per Schiff oder zu Fuß erreichbare Gaisalm. Die Achensee Erlebniscard ist sieben Tage lang der unbegrenzte Türöffner für die Ausflugsschiffe, Bergbahnen und die Achensee Zahnradbahn rings um den zehn Kilometer langen Achensee.

Zahn um Zahn mit der Schmalspurbahn

Die älteste und bis heute ausschließlich mit Dampf betriebene Schmalspur-Zahnradbahn der Welt schnauft vom Inntal herauf an den Achensee. Dereinst war sie eine moderne Reisemöglichkeit – heute ist sie pure Nostalgie. Unten in Jenbach liegt das äußerst sehenswerte und weitgehend erhaltene Renaissanceschloss Tratzberg aus der Zeit Kaiser Maximilians I. Sehenswert sind aber auch die mittelalterliche Silber- und Bergbaustadt Schwaz, die Glasstadt Rattenberg, die Swarovski Kristallwelten in Wattens, die alte Münzstadt Hall und die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die alle in einem Radius von 20 bis 45 Kilometern liegen. Mit der Achensee Erlebniscard sind auch einige nahe liegendere Sehenswürdigkeiten inklusive: Die Karwendelbergbahn und die Rofanseilbahn für den Blick von oben auf den Achensee, das Steinöl Vitalberg Museum in Pertisau, das Traktormuseum und das Notburga Museum in Maurach sowie das Heimatmuseum Achental. Zum Verdauen der großartigen Panoramen und Sehenswürdigkeiten ist das Hotel Post am See immer wieder ein guter Landeplatz: Neo-Küchenchef Hannes Tinnacher trumpft mit einem Augen- und Gaumenschmaus in Form des fünfgängigen Wahl-Dinners auf, bevor der Abend bei einem guten Glas an der Seebar ausklingt. www.postamsee.at

Achensee entdecken-Paket (01.05.–26.10.19) – HOTEL POST AM SEE****
7 x HP in einer Zimmerkategorie Ihrer Wahl mit allen Post am See Benefits, Achensee Erlebniscard zur unbegrenzten Benützung von: Rofanseilbahn in Maurach, Karwendelbergbahn in Pertisau, Achensee Schifffahrt, Achensee Zahnradbahn, Traktormuseum in Maurach, Heimatmuseum Achental, Swarovski Kristallwelten in Wattens, Notburga Museum in Maurach/Eben, Steinöl Vitalberg Museum in Pertisau – Preis p. P.: ab 775 Euro

Hotel Post am See****ˢ
Hotel Post am See GmbH

Pertisau 82
6213 Pertisau am Achensee
Tel.: +43/(0)5243/5207
hotel@postamsee.at
http://www.postamsee.at

Die Arlberg-Spitzen rufen – und ein Hausgebrautes Bier

Golfplatz mit Bergblick
Modern-alpine Gemütlichkeit prägt das Hotel Gotthard in Lech am Arlberg, das seit 1931 von Familie Walch geführt wird. Vom Frühstückstisch wan-dert der Blick über die markanten Hausberge Omeshorn, Wöster, Rüfikopf oder Karhorn. Ihrem Lockruf kann sich keiner entziehen.

Wer sich im Hotel Gotthard****S von Nicole und Clemens Walch mitten in Lech am Arlberg einquartiert, ist bereits auf aussichtsreichen 1.450 Höhenmetern angelangt. Trotzdem sind die Möglichkeiten auf den Grenzbergen zwischen Vorarlberg und Tirol für Wanderer nach oben hin offen. Über 350 Kilometer markierte Wanderwege haben in Lech ihren Ausgangspunkt. Auf ihnen wandern Bergfexe in tiefgrünen Wäldern und blühenden Almwiesen, frei von Sorgen dahin und streben dem Gipfelsieg zu. Mit etwas Glück rücken unterwegs Gämsen, Steinböcke, Hirsche und auch Murmeltiere in Sichtweite. Sehens- und gehenswert sind auch die drei Lecher Themenwege: Der Lechweg, der den Lech von der Quelle am Formarinsee bis zum imposanten Lechfall in Füssen im Allgäu begleitet. Der Tannbergweg, der die Geschichte des Walserortes Lech erzählt. Und der grüne Ring, der Naturentdecker auf die Spur von Sagen und Mythen bringt. Wanderstöcke und Rucksäcke für solche Abenteuer gibt es im Hotel Gotthard zum Leihen. Regelmäßig werden von den Walchs außerdem geführte Wanderungen mit erfahrenen Bergführern organisiert. Einmal in der Woche führt die die Kräuterpädagogin Veronika zum Arzneischrank der Natur. Eine Gipfeltour mit unserem Bergführer rundet Ihre Bergferien ab. Die Lech Card (22 Euro für 2 Tage, 35 Euro für bis zu 7 Tage) ist das Freizeitticket für den Sommerurlaub mit zahlreichen Vorteilen und Ver-günstigungen in Lech. In einigen Gotthard Pauschalangeboten ist die Lech Card bereits inkludiert.

Nach dem Omeshorn ein kühles Omes

Nach dem Bergerlebnis werden die Energiereserven im Hotel Gotthard aufge-füllt. Gäste schätzen das gemütliche Ambiente in den Stuben und Zimmern ebenso wie den feinen Spa-Bereich mit Indoorpool, Sauna-, Massage-, Fit-ness-, Behandlungs- und Ruhezonen. Sie schätzen aber auch ein frisch gezapftes „Omes“. Hausherr Clemens Walch hat in der alten Backstube eine kleine „Brauerei“ gemacht und braut nun sein eigenes Bier. Seither bietet er in der „Old Bakery“ nicht nur Backkurse an, sondern auch Bierverkostungen mit Speckjause, komplett aus eigener Produktion und natürlich mit dem obligaten Schnapserl. „Himmlisch“ schläft es sich danach in den geräumigen und mo-dernen Zimmern und Suiten. Der nächste Tag startet energiegeladen mit ei-nem regionalen Langschläfer-Frühstück und frischem Bäckerbrot. www.gotthard.at

Gotthard’s ¾ Midweek Special (bis 29.09.19)
Leistungen: 5 x Ü/F (So.–Fr.), Lech Card, geführte Wanderungen und Bergtouren, Leih-Wanderstöcke und -Wanderrucksäcke, freie Benützung der Wellnessanlage. – Preis p. P.: ab 414 Euro
Wanderer Kurzpauschale (bis 29.09.2019)
Leistungen: 4 x HP, Lech Card, 1 Wanderrucksack leihweise pro Zimmer, Wanderstöcke leihweise, geführte Wanderungen mit dem Wanderführer, 2 geführte Bergtouren mit dem Bergführer. – Preis p. P.: ab 470 Euro
Wanderer Pauschale (bis 24.08.19)
Leistungen: 7 x HP, Lech Card, Wanderstöcke leihweise, geführte Wanderungen mit Wanderführer, 1 geführte Bergtour mit dem Bergführer – Preis p. P.: ab 779 Euro
Lech Card Pauschale (bis 29.09.19)
Leistungen: 3 x HP, 2 Tage Lech Card, 1 Wanderrucksack leihweise pro Zimmer, Wanderstöcke leihweise, geführte Wanderungen mit dem Wanderführer auf Anfrage. – Preis p. P.: ab 377 Euro

Hotel Gotthard
Walch Hotelbetriebs GmbH
Omesberg 119
6764 Lech am Arlberg
Tel.: +43 (0) 5583 / 35 60-0
hotel@gotthard.at
http://www.gotthard.at

Die Stadt, die niemals schläft – Hanna Malzahn stellt in Cuxhaven aus

von Jutta de Vries

„Downtown“
Foto: Hanna Malzahn

Am 7. Juli wurde um 11 Uhr die Ausstellung „Die Stadt, die niemals schläft“ mit Gemälden von der Hamburger Künstlerin Hanna Malzahn im Schloss Ritzebüttel in Cuxhaven eröffnet. Hier folgt ein Gastbeitrag der Kulturpädagogin Jutta de Vries zur Einführung in die Ausstellung. Sie hat diese Einführungsrede am 7. Juli vor Ort gehalten. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. August zu sehen.

Musik: Frank Sinatra, New York, New York

Weil alle lebenden jungen Musiker im Cuxhavener Umkreis schon ihre Sommerferien genießen, ist ein berühmter Sänger für uns heute morgen eingesprungen, wenn auch leider nur digital: Frank Sinatra mit „New York New York“, „the city that doesn’t sleep“ Ich möchte erwachen in der Stadt, die niemals schläft, und wenn ich es da schaffen kann, dann schaff ich es auch überall“ — Haben Sie den drive, die Unrast, die Gier nach Leben in der Anonymität, aber auch die Bewunderung für ein solches steinernes Riesengebilde „Weltstadt“ in der Musik gespürt?

Die Malerin, Illustratorin, Buchkünstlerin und Fotografin Hanna Malzahn aus Hamburg ist genau so fasziniert von der Stadt, die niemals schläft. Nach dem Studium Mode und Textildesign und der Pädagogik war sie als Lehrerin an Berufsschulen und am Landesinstitut für Lehrerbildung tätig. Seit ihrer Ateliergründung 2009 hat sie an vielen Orten ausgestellt. Sie ist Mitglied in den Künstlervereinigungen GEDOK und BBK, außerdem Kuratorin am Berenberg-Gossler Haus in Hamburg.

Gerade erscheint ihr erster Bildband zusammen mit Lyrik der Hamburger Literatin Maren Schönfeld. Ein Probeexemplar ist auch hier einzusehen.

Sinatras „Stadt, die niemals schläft“ geht mit der neuen Ausstellung von Hanna Malzahn eine Symbiose ein. Das titelgebende Werk hat Sie schon auf der Einladungskarte und gleich als erstes hier beim Eintritt in den Galeriesaal begrüßt. Die Künstlerin zeigt anstelle von New York ihre Stadt Hamburg, die niemals schläft, zumindest nicht auf St. Pauli, Nachtschwarz und doch glühend überlagern sich die vielen schnellen und flüchtigen Eindrücke des Vergnügens, einer ambivalenten Scheinwelt – heisst „dollhouse“ nun Puppenhaus oder verrücktes Haus? Ist die Freiheit wirklich groß? Und wo sind die Menschenmassen, die sich stets durch das Viertel wälzen? Viele Fragen, die wir uns als Betrachter*innen stellen werden.

Eine Stadt, die niemals schläft…
Schloss Ritzebüttel
Foto: Maren Schönfeld

Gleich nebenan befinden sich ja die Gedächtnisräume für den berühmtesten Herrn auf Ritzebüttel einst im 17. Jh., Amtmann Barthold Heinrich Brockes, der sah alles ganz anders. In seiner Dichtung kam die Stadt nicht vor. Wenn sich der Herr Senator, der Pflichtjahre im damals zu Hamburg gehörenden Elbe-Bollwerk Ritzebüttel ableistete, nach der damals schon riesigen Stadt Hamburg sehnte, dann nur nach seinem geliebten Garten vor dem Steintor. Gottes Schöpfung hier auf Erden in der Natur zu feiern, war ihm als Dichter das Höchste: „weil bey den Farben und Figuren so wunderschöner Kreaturen zugleich des Schöpfers Gegenwart unleugbar wird ihm vorgestellt“, so heißt es in einem Gartengedicht aus der Sammlung „Irdisches vergnügen in Gott“.

Während Brockes zu seiner Zeit der beginnenden Aufklärung ein Universum der Fülle in der Natur aufzeigt, macht Hanna Malzahn ein Universum sichtbar, das genau da ansetzt, nämlich im menschlichen Fortschrittsglauben und Erfindergeist, der mit dem barocken Gottesbild nicht mehr viel gemein hat. Es türmen sich die Fragmente der Stadtansichten, berühmte oder austauschbare, die in allen Großstädten der Welt zu finden sind; die wir zu kennen meinen, aber wir können keine so richtig finden, denn es handelt sich inhaltlich um Projektionen der Wirklichkeit auf Wunschtäume oder Horrorvisionen. Da verwandelt sich die Welt in Luftschlösser, in Wolkenkuckucksheime; es sind Fragmente einer universellen Urbanität, die um uns herum tanzen, aus dem Lot geraten, sich spiegeln oder in Nebelschwaden versinken.

Die Bodenhaftung scheint verloren, der Taumel in eine weite Vernetzung von Erinnerungswelten nimmt seinen Lauf, wie es in der Werkgruppe „Fragmente der Welt“ gut ablesbar ist. Da findet sich das St.Pauli-Theater auf dem Eiffelturm, der Topkapi Palast an den Wassern der Elbe, Shanghai und New York sind auch nicht weit, in den Hafensilhouetten erscheinen die Bibliothek von Ephesus und auch die Elphi, alles tanzt zusammen, über- mit- oder gegeneinander, so dass es scheint, als ob der Mensch hier gar keinen Platz mehr hat. er ist auch in der Tat nirgends sichtbar, nur seine Spuren, Spuren der Genialität, Spuren der Erfindungsgabe,

Spuren der Maßlosigkeit, des immer größer, höher, weiter….

Freude am Spiel, an der Farbe, an der Form bilden in Hanna Malzahns Arbeiten die Menschheit und ihr Tun und Lassen als Metapher unausgesprochen hinter den Fassaden ab. Der Bau von Behausung ist als Schutz und individueller Rückzugsraum des Menschen eine frühe Kulturleistung, die heute in immer anonymeren Megastädten ohne Rücksicht auf menschliche Bedürfnisse kumuliert.
Denn abseits der offensichtlich humorvollen, vielfach heiter wirkenden Darstellungsweisen in Hanna Malzahns Werken werfen sich Fragen auf: Wie hat sich die Welt – nicht erst seit Barthold Heinrich Brockes – gewandelt, wie steht es mit der Landflucht, warum wird so sozial unverträglich in den Städten gebaut, wer zieht die Finanz-Fäden, wo sollen Kinder spielen, sind Einkaufstempel aus Glas und Stahl vorrangig, wie gehen Ballungszentren mit der Anonymität, den Einsamkeiten des einzelnen um, wie ballt sich Kriminalität, wer bezahlt die immer höheren Mieten, wo gibt es öffentliches Grün, wie verloren fühlen sich Neuankömmlinge? Kurz gesagt: wo findet sich der Mensch geachtet als Individuum oder als soziales Wesen?

Es gibt aber auch viele positive Aspekte von Stadt, die nich ungenannt bleiben sollen: Die Angebote von Lebensvielfalt sind groß, Wahlmöglichkeiten jeder Art sind gegeben, Interaktion, Information, Bildung, Kultur, Arbeit – die Liste ließe sich weit ergänzen.

Hanna Malzahn
Foto: Maren Schönfeld

Und alles findet sich unausgesprochen in den Arbeiten von Hanna Malzahn. Wir sehen farbsatte Leinwände unterschiedlicher Formate, auch als Triptychon und Diptychon zusammengestellt, um die epischen Möglichkeiten zu intensivieren. Hannas vielfältige Darstellungsmittel reichen von grafischen Zeichen über Papier-und Materialcollage, Monotypie, Prägedruck und Hochdruck auf Seide bis zu den feinsten Farblasuren in Acryl und Öl, die Fotografie nicht zu vergessen. Alles läßt sich auf den Leinwänden zu geschlossenen Kompositionen verbinden, unverwechselbar stilbildend.
Die Künstlerin setzt ihrer surrealen Ideen gern mit den Mitteln der Collage und deren verwandten Techniken sehr subtil und mit neuen Mitteln um. Picasso und Braque, die Collage-Erfinder, und auch Hannah Höch, die Collage-Meisterin zu Beginn des 20.Jh.,hatten davon noch keine Ahnung. Mit ihrer brillanten Weiterentwicklung der Collagetechnik könnte Hanna Malzahn durchaus Hannah Höchs Enkelschülerin sein.

Giorgio Morandi, großer italienischer Maler, meint zum Thema Erfindung: „Nichts oder nur sehr wenig ist neu in dieser Welt, wichtig ist die verschiedenartige und neue Position, in der ein Künstler die Dinge der so genannten Natur und die Werke, die ihm voraus gegangen sind und ihn beschäftigt haben, auffasst oder sieht.“

Im aktuellen Werk von Hanna Malzahn wird das globale Architekturthema in ständigen Variationen weiterentwickelt. Dabei ist formal der konstruktivistische Bauhausgedanke als geometrisches Strukturpotenzial immer vorhanden, in  manchen Werken wird er zum Thema, (Bauhaustryptichon, Downtown). Auch der Kubismus ist niemals weit, das zeigt sich explizit in den gläsernen Brüchen Hamburger EinkaufsGalerien (Fenster I+II). Auf den Grundformen bauen sich dann Liniengefüge, Farbflächen und orthogonale Baukörper in schwereloser Gliederung auf, die oftmals über den Bildrand hinaus ins Weite wachsen. Sie fluten mit ihren rhythmischen vertikalen Höhenschwingungen schwebend ins eigentlich Unfaßbare. Tiefenschärfe und Bewegungsstruktur werden durch repetitive Schichtungen und reliefartige Collage-Einschübe erzielt, die das Licht auf besondere Weise brechen, alles lebt, virulente Farben mischen sich ein. Es dominieren Türkis und verwandte Blauklänge, die mit den komplementären Rot-Violetts spielen. Schwarztrübungen leuchten und werden in den neuesten Werken zum Thema.
Paul Klees Farbklavier wird von Hanna virtuos bespielt.

Die atmosphärisch heitere Palette der leuchtenden Zwischentöne findet sich auch in den neuesten Arbeiten. die speziell für Ritzebüttel entstanden sind. Hier sind kostbare Türen und Fenster der Welt vereint in einem großen Triptychon, wenn das keine Symbolkraft hat! Warum nur sind sie, in ihrer ganzen Schönheit und Farbprächtigkeit, geschlossen?

Im Werk daneben zeigen die Türen in Hamburgs durchaus problematischen Szeneviertel, Am kleinen Schäferkamp, das Kontrastprogramm, aber eine ähnliche Geschlossenheit. Verstärkt wird die Abgrenzung nach außen hin noch durch authentische Botschaften: „Parken verboten“ „Hunde nicht erlaubt“ „Kein Zutritt“. Womöglich aber zeigen die Türen ihren Betrachter*innen ja besonders ihre künstlerische Schönheit, ihre revolutionären Botschaften, was nur in geschlossenem Zustand geht? Denn eigentlich wollen wir Menschen doch nur eins nach einer langen Wanderung durch die Welt unseres Lebens: offene Türen, Fenster, offene Arme, nach Hause kommen.
Home, home, home! schreit dann auch das graffitto gleich nebenan.

Auch die Stadt, die niemals schläft, ist Heimat, hinter jeder Tür, jedem Fenster, wächst eine ganz individuelle Geschichte.

Triptychon Kleiner Schäferkamp
Foto: Hanna Malzahn

 

 

 

 

Hanna Malzahn
„Die Stadt, die niemals schläft“
7.7. bis 25.8.2019, Schloss Ritzebüttel Schlossgarten 8, 27472 Cuxhaven
www.cuxhaven.de/schloss-ritzebuettel
Tel. 04721-721 812

„Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam“ – Maren Schönfeld las aus ihrem neuesten Buch

Maren Schönfeld, Sabine Witt
Foto: Wolfgang Schönfeld

Nicht umsonst beginnt das neueste Buch von Maren Schönfeld, der preisgekrönten Lyrikerin, mit einem Gedicht: „Du hast mir den Rücken gebeugt, mir im Nacken gesessen, meine Träume aufgezehrt, mir die Zeit gestohlen…“ Schon die ersten Zeilen von „Strategie des Schmerzes“ treffen den Leser mitten ins Herz. Da schreibt eine Autorin, die es von frühester Kindheit an lernen musste, mit teilweise unerträglichen Schmerzen zu leben. Da, wie Maren Schönfeld bereits im Vorwort anmerkt, Krankheit in unserer Gesellschaft als Störfaktor wahrgenommen wird, stellt der Umgang mit einem chronischen Leiden, gegen das bis heute kein wirksames Medikament entwickelt wurde, eine fast übermenschliche Herausforderung für die Betroffenen dar. Aber das Buch der Autorin mit dem etwas sperrigen Titel „Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam“, soll all jenen Mut machen, die sich bereits in ihr Schicksal ergeben haben und resigniert meinen, man müsse das Leiden halt so hinnehmen. Dass dies nicht so ist, beweist dieses schmale Werk auf jeder seiner 148 Seiten.

Odyssee durch Arztpraxen

Die in Kapitel 1 geschilderte gesundheitliche Geschichte der Autorin beschreibt ihre schier unendliche Odyssee durch die Praxen von Orthopäden, Physiotherapeuten, Allgemeinmedizinern und Schmerztherapeuten. Verblüfft sind alle über die enorme Beweglichkeit ihrer Patientin, die zudem noch regelmäßig Yoga treibt. Doch gerade diese „Hypermobilität“, die einer der Ärzte schließlich diagnostiziert, ist Maren Schönfelds Problem. Hier liegt der Schlüssel, der der Patientin ihr Krankheitsbild in einem anderen Licht zeigt und sie nach Rücksprache mit Fachleuten darin bestätigt, dass ihre Strategien, mit den Schmerzen zu leben, die einzig richtigen sind.

Akribisch blättert Maren Schönfeld ihr Leben vor uns auf, beginnend mit ihrer Geburt im Jahre 1970. Nachdem die Großmutter feststellt, dass ihr neun Monate altes Enkelkind zwei verschieden lange Beine hat und verschiedene Ärzte sich dieses Problems annehmen, beginnt eine unendliche Leidenszeit für das kleine Mädchen. Nur ein paar Stichworte: Die diagnostizierte Hüftdysplasie und linksseitige Hüftluxation erfordern nicht nur ständiges Röntgen, sondern auch Spreizhosen und Eingipsung bis zur Taille. Schlimmer geht’s nimmer. Oder etwa doch? Der aufmerksame Leser wird auf den folgenden Seiten eines Besseren belehrt und wundert sich darüber, was ein Mensch – zumal ein so junger – alles aushalten kann.

Foto: Wolfgang Schönfeld

Maren Schönfeld protokolliert in den folgenden Kapiteln, wie sie trotz aller Widerstände und Schmerzen ihr Leben gemeistert hat. Es muss nicht betont werden, dass sie es in der Schule, wo Sport immer eine übergeordnete Rolle spielte, nicht leicht hatte. Da Maren langsam ist, wird sie nolens volens von den Mitschülern als Letzte in eine Mannschaft aufgenommen und mit Hand- und Medizinbällen attackiert, wenn sie im Tor steht. Aber Schwamm drüber, denn die Autorin hat einen wachen Verstand und kompensiert all diese Widrigkeiten mit ihrem Interesse an Literatur. Während andere laufen, springen und turnen, verschlingt sie Bücher von Erich Kästner, Christine Nöstlinger, Astrid Lindgren, Otfried Preußler und anderen Autoren. Ein gutes Beispiel dürfte Astrid Lindgren, die geistige Mutter von Pipi Langstrumpf, gewesen sein, die bekanntlich mit dem Schreiben ihrer weltweit berühmten Werke begann, als eine längere Krankheit sie ans Bett fesselte.

Zwischengedichte

Und da sind wir bereits bei einem weiteren Aspekt von „Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam“ – Maren Schönfelds wunderbaren Gedichten, die sie zwischen die Kapitel über ihre Krankheitsgeschichte eingestreut hat. Nicht immer leichte Kost, wie das folgende Gedicht „An der Angsthand“ beweist:
Gehen
kleine Schritte
die Angsthand hält
das klopfende Herz
keine Angst sagt die Angst
ich bin ja da lasse dich nicht
(S. 100)

Vom Alltag mit chronischen Schmerzen

In Kapitel 7 schildert Maren Schönfeld ihren Alltag mit „benennbarem“ und „unbenennbarem“ Schmerz. Sie weist darauf hin, dass alles Benennbare von anderen akzeptiert und mit Ratschlägen bedacht wird, während der Leidende mit dem nicht benennbaren Schmerz ganz allein ist und keine Hilfe von außen erwarten kann: „Du gehst durch tiefste Täler und stehst irgendwann wieder oben, und nebenbei lebst du dein Leben, spielst deine Rollen, und vielleicht ist das für andere Menschen das Hauptleben“, schreibt sie. Noch tiefere Einblicke in das zum Teil grausame Erleben der Betroffenen gewährt Maren Schönfelds Gedicht „Schmerz pur“ auf Seite 105.

Das vorletzte Kapitel dieses aufrüttelnden Buches beinhaltet alphabetisch geordnete „Praktische Stärkungen von A bis Z“, beginnend bei Arbeit, über Bewegung, Disziplin und Experimentieren bis W wie Wärme. Zu Z ist ihr nichts eingefallen, dafür aber zu gerade für die Damenwelt wichtigen Themen wie Kleidung, Kosmetik, Kultur und Schuhe. Letzteres dürfte jedoch ein Problem darstellen für jene Frauen, die gern auf sogenannten high heels herumstöckeln, auch wenn die Füße schmerzen. Maren Schönfelds Credo lautet: “Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir nur Schuhe tragen, in denen wir so gut wie möglich gehen können.“ Gut gebrüllt, Löwin. Aber sei’s drum.

Zu guter Letzt noch ein paar wertvolle Tipps von A bis Z im Hinblick auf mentale Stärkungen: Von Annehmen und Achtsam sein bis Zutrauen. Dem letzten Punkt, der sich eingehend mit dem Fortschritt der Medizin und besseren Behandlungs- und Heilungsmethoden als im Jahr des Heils 1970 befasst, sollte besondere Beachtung geschenkt werden. Denn hier keimt Hoffnung für alle Betroffenen auf.

Wer sich durch Maren Schönfelds Buch „durchgeackert“ hat, ist um viele Erkenntnisse reicher. Es dient auch als Anleitung für uns “Gesunde“, die nur hin und wieder eine Schmerztablette nehmen, sich in die Welt jener hinein zu versetzen, die tagtäglich mit zum Teil unerträglichen Schmerzen leben müssen. Es ist daher jedem zu empfehlen – ob Schmerzpatient oder nicht. Ein wenig Demut hat noch keinem geschadet. Dieses Buch ist nicht nur wegen seines klaren verständlichen Stils lesenswert, sondern beeindruckt besonders dadurch, dass die Autorin trotz ihres Leidensdrucks an keiner Stelle in Larmoyanz verfällt.

Die Lesung fand am 12. Juli in den Bethanien-Höfen der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde in Hamburg-Eppendorf auf Einladung der Hamburger Autorenvereinigung statt. Sabine Witt, die Vorsitzende der HAV, leitete die Veranstaltung gewohnt souverän.

Buchcover
(c) Verlag Expeditionen

„Wenn du Schmerzen hast, gehe langsam“ ist im Verlag Expeditionen erschienen, hat 148 Seiten und kostet € 6,90 als Taschenbuch und als E-Book € 3,99.
ISBN: 978-3-947911-07-3

70 Jahre Grundgesetz – Jubiläum eines Fragments der Direkten Demokratie

Direkte Demokratie durch Digitalisierung, vorgestellt
in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin Ende Juni 2019
Foto: Immo H. Wernicke

Auf zahlreichen Veranstaltungen haben der Bundespräsident Frank W. Steinmeier und die Bundeskanzlerin Angela Merkel für das vor 70 Jahren im Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als dem Garanten für die Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geworben. Historiker verweisen auf frühere deutsche Verfassungen, die bereits die wichtigsten Grundrechte enthielten. Kritiker, wie seinerzeit Bayerns Regierung oder heute der ehemalige Verfassungsrichter, Paul Kirchhof, bemängeln das Demokratiedefizit des Grundgesetzes gegenüber den Landesverfassungen und der Schweizer Verfassung. Die Digitalisierung könnte den Bürgern auch in Europa mehr politische Mitwirkung ermöglichen.

Werbung für das Grundgesetz durch Bundeskanzlerin und Bundespräsident

In ihrer Rede zum Festakt der Deutschlandstiftung Integration am 14. Mai 2019 in Berlin stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel heraus: „70 Jahre Grundgesetz – das ist in der Tat ein Anlass zu feiern“, und es ist  „immer wieder gelungen, die Werte und Rechte unserer Verfassung mit Leben zu erfüllen.“ Der Bundespräsident geht am 22. Mai 2019 in seiner Rede vor dem Bundesverfassungsgericht auf die Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes ein: „Der Parlamentarische Rat gliederte Westdeutschland wieder ein in die liberale Verfassungstradition der Aufklärung. Und er konnte (…) an deutsche Traditionen anknüpfen, an die Verfassung der Frankfurter Paulskirche und die Weimarer Reichsverfassung“, die vor 100 Jahren in Kraft getreten war. 

Alliierte der westlichen Besatzungszonen als Geburtshelfer des Grundgesetzes

Wenig enthalten die Politikerreden über die Rolle der Alliierten als damaliger „Übergangsregierung“ bei der Entstehung des Grundgesetzes. Staatsrechtler Heinrich A. Wolff  erläutert, dass die Militärgouverneure der drei Westzonen im Frankfurter Dokument  von 1948 die Länderregierungen zur Schaffung einer Verfassung unter besonderer Berücksichtigung der Grundrechte aufgefordert hatten. Historiker erinnern daran, dass zuvor im Juni 1945 die damaligen Alliierten und ihre Verbündeten die Grundrechte in Artikel 1 (3) der Charta der neugegründeten „United Nations“ von 1945 vereinbart und in der „Declaration of Human Rights of the United Nations“ von  1948 aufgelistet hatten.

Rückschau auf die Grundrechte in älteren „Deutschen Verfassungen“  

In seiner Rede hatte der Bundespräsident auch an die jüngere deutsche Verfassungsgeschichte erinnert. Herrmann-Josef  Blankes bestätigt in seinem Band „Deutsche Verfassungen“, dass bereits die Verfassung des Deutschen Reichs v. 1849 (Paulskirchenverfassung) „Die Grundrechte des deutschen Volkes“ enthielt. § 138 legte fest „Die Freiheit der Person ist unverletzlich“, und § 140 bestimmte „Die Wohnung ist unverletzlich“, § 143 sicherte die „Preßfreiheit“, und § 164 garantierte „Das Eigentum ist unverletzlich“.  Ähnlich legte die Verfassung des Deutschen Reichs von 1919, die „Weimarer Verfassung“ die „Grundrechte und Grundpflichten der Deutschen“ fest.

Wie die Alliierten 1945, übergehen Bundespolitiker gerne die Landesverfassungen und deren Grundrechtegarantie. Bereits die 200 Jahre alte Verfassungsurkunde für das Königreich Württemberg von 1819 sicherte „jedem Bürger Freiheit der Person, Gewissens- und Denkfreiheit und Freiheit des Eigentums und Auswanderungsfreiheit“. In der Verfassung des Königreichs Bayern v. 1818 wurde dem Volk von Bayern „Freyheit der Meinungen“  und „Gleichheit der Gesetze und vor dem Gesetze“ zugesichert: „Der Staat gewährt jedem Einwohner Sicherheit seiner Person, seines Eigentums und seiner Rechte“ garantiert.

Strafrechtshistoriker erinnern daran, dass die Grundrechte, auch auf „guten Leumund“, seit Jahrhunderten durch die Strafjustiz in den Einzelstaaten einschließlich der Reichsstädte (Frankfurt) und der Freien Städte (Hamburg) im „Heiligen Römischen Reich“ geschützt waren. Verfassungshistoriker Gerhard Oestrich verweist auf die früheren Reichsgerichte, die die persönliche Freiheit, das Eigentum und die Religionsfreiheit vor Übergriffen der Fürsten schützen sollten.

Legitimations- und Demokratiedefizite des Grundgesetzes?

Bundeskanzlerin und Bundespräsident übergehen in ihren Festtagsreden die Legitimations- und Demokratiedefizite des Grundgesetzes. Staatsrechtler Christoph Gröpl erläutert, dass das Grundgesetz „nicht durch eine Volksabstimmung angenommen worden war“. Der Staatsrechtler bestreitet aber ein Legitimationsdefizit des Grundgesetzes, da die Wähler seit 1949 die Parteien gewählt haben, die sich “eindeutig zur grundgesetzlichen Verfassungsordnung bekannten.“

Das Demokratiedefizit besteht nach Ansicht des ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Paul Kirchhof, insofern, als den Bürgern nur wenige konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten an politischen Entscheidungen und an der Rechtsetzung gewährt werden. Das Grundgesetz unterscheidet sich darin sowohl von den Landesverfassungen als auch von der „Weimarer Verfassung“ von 1919. Diese gewährte Mitwirkungsrechte bei der Reichsgesetzgebung bei Verfassungsänderungen durch Volksentscheide und Volksbegehren. Die an die Schweizer Verfassung angelehnten Landesverfassungen nach 1945 garantieren ebenfalls Volksentscheide, so das Land Hessen: „Das Volk handelt nach den Bestimmungen dieser Verfassung unmittelbar durch Volksabstimmung (Volkswahl, Volksbegehren und Volksentscheid), mittelbar durch die Beschlüsse der verfassungsmäßig bestellten Organe.“ Anders als das Grundgesetz wurden die Landesverfassungen durch Volksabstimmungen legitimiert. Die Schweiz ist als politisches Vorbild der Direkten Demokratie für Europa jedoch umstritten.

Grundgesetz und Lissabon-Vertrag Fragmente der Direkten Demokratie
Schweizer Botschaft ohne Absperrungen in Berlin:
Vorbild für mehr Direkte Demokratie in Europa
Foto: Immo H. Wernicke

Verfassungsrichter Paul Kirchhof würdigte in seiner 2013 gehaltenen Rede zur 60-Jahrfeier der baden-württembergischen Verfassung die politischen  Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger durch Volksentscheid, Volksbegehren und Volksinitiative. Die Direkte Demokratie ermöglicht dem „Bürger, sich mehr mit seinem Staat zu identifizieren, weil er an ihm selbst mitwirkt“, so Paul Kirchof. Er bemängelt dagegen, dass im Grundgesetz die Befugnis der Bürger zur unmittelbaren Sachentscheidung und zur Rechtsetzung fehlt, denn dies ist Parlament, Bundesregierung und Bundesrat vorbehalten. Volksentscheide sind lediglich bei Gebietsveränderungen der Bundesländer vorgesehen.

Das Reichstagsgebäude gewidmet „Dem Deutschen Volke“,
abgesperrter Sitz seiner Repräsentanten
Foto: Immo H. Wernicke

Das Grundgesetz sieht folglich weder Volksbefragungen noch Volksabstimmungen vor, auch nicht bei so einschneidenden Eingriffen in die Gesellschaftsstrukturen von Ländern und Gemeinden durch Erweiterung von Bundeskompetenzen, Steuer- und Abgabenbelastung, Verteilung von Asylbewerbern und Migranten und durch Abtretung von Souveränitätsrechten an die Europäische Union.

Auf europäischer Ebene sind mehr politische Rechte für die Bürger Fehlanzeige. So konstatiert Paul Kirchhof, dass sich die „Europäische Union im Lissabonvertrag vor direkter Demokratie scheut“. In seinem  2008 erschienen Bestseller kritisiert der ehemalige Verfassungsrichter die „Normenflut die den Rechtsstaat erdrückt“ und fordert von Politikern, Parteien  und Medien: „Gebt den Bürgern ihren Staat zurück“. Die Digitalisierung und das Internet könnten das Prinzip der Volkssouveränität des Grundgesetzes endlich „mit Leben erfüllen“.

„Quality Time“ in den Bergen: Sport und Wellness für die ganze Familie am „Wilden Kaiser“

Hotel Peternhof
Familien, die die Berge lieben, kommen in den Tiroler Kaiserwinkl. Eine bezaubernde Landschaft am Fuße des „Wilden Kaisers“ lädt zum Wandern und Radfahren, zum Mountainbiken und Golfen ein. Der glasklare Walchsee wird bis zu 24 Grad warm und erwartet die Badenixen, die Surfer, Segler und Wasserskifahrer. Unter blauem Himmel und in frischer Bergluft atmen Groß und Klein kräftig durch und genießen die Sommerfreuden. Das Hotel Peternhof****s in Kössen weiß, was Familien wünschen – spätestens seit Eröffnung der neuen Kinder- und Jugend-Erlebniswelt zählt es zu den Top-Familienhotels in Österreich.

Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche

Die Kinder- und Jugend-Area im Hotel Peternhof ist grandios. Da hält ein Kinderbereich, was er verspricht. Neben einem Aktiv-Park zum Turnen und Spielen, einem stylischen 3D-Kinderkino und einem eigenen Jugendbereich mit einer coolen Lounge und Greenbox sowie Airhockey gibt es eine Kletter- und Boulderwand im Hotel, an der sich Groß und Klein beweisen können. Die Ponys und Haflingerpferde am hoteleigenen Reiterhof freuen sich immer über Besuch von kleinen und großen Tierfreunden. In der top modernen Peternhof-Reithalle mit einer Gesamtgröße von 800 m² sind die Reiter wetterunabhängig. Golfschnuppern und Kinder-Tennis in der Tennis-Schule begeistern die kleinen „Sportskanonen“. Da der Peternhof abseits des Straßenverkehrs liegt, ist er ein wahres Draußen-Spielparadies. Kleine Naturforscher entdecken den Wald und die Pflanzen. Im Kinderschwimmbad mit Piratenschiff steigen die tollsten Wasserschlachten. Im Familiensaunabereich kommen auch die kleinen Gäste in den Genuss der entspannenden Wärme. Bis 14 Uhr können die Kinder zusammen mit ihren Eltern erste Wellnesserfahrungen in der 3.500 m² großen Wellness- und Spawelt sammeln und das Familiendasein genießen. Kinder ab drei Jahre sind im Kinderclub herzlich willkommen. Spielen, basteln, malen und vielfältige Aktivitäten im Freien mit gleichaltrigen Urlaubsfreunden machen den Kleinen jede Menge Spaß. Professionelle Betreuerinnen kümmern sich liebevoll um die jüngsten Gäste. Die Jugendlichen haben selbstverständlich auch ihr Programm. Speziell in den Sommerferien bietet der Peternhof viel Action und Spaß – zum Beispiel beim Rafting, Canyoning und vielem mehr. Zudem werden die Teenager in der Peternhof Beauty-Farm mit altersgerechten Treatments rundum verwöhnt.

Hervorragendes Wellness Resort mit Naturkulisse

Von vielfältigen Wohnwelten über ein beeindruckendes Wellness-, Spa- und Beautyangebot bis hin zu exzellenter Kulinarik und zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten ist der Peternhof im Kaiserwinkl ein Urlaubsziel für alle Generationen. Im Zentrum des Anwesens sind 3.500 m² dem Baden und Salben, dem Saunieren und Massieren, dem Ruhen und Verwöhnen gewidmet. In dem exklusiven Fit-Well-Chalet finden aktive Gäste auf zwei Ebenen modernste Fitnessgeräte. Für Yoga-Liebhaber steht ein heller Yoga-Raum samt Lounge zur Verfügung. Ein optimal eingerichteter Funktionalraum zur Verbesserung der koordinativen Fertigkeiten bereichert das Fitnessangebot am Puls der Zeit. Ein kompetentes Fitnessteam begleitet die Sportler hilfreich und motivierend. Die Badewelt bietet für jedermann das Richtige – vom Sportschwimmbecken mit 20 Metern Länge über diverse Innen- und Außenpools bis hin zum „Piratenland“ für die Kinder. Das osmanische Schwitzbad und das Solebad, die Duschzisterne und ein Rasul, Hamam und Thalasso haben ihren Platz im maurisch-osmanischen Bano Real. Nach echtem Holz, Kräutern und Tannennadeln hingegen duftet es im Tiroler Sauna-Almdorf mit Blocksauna im Freien, Brechelbad, Stubensauna u. v m. Mit einer Extraportion Entertainment zwischen „Heiß & Kalt“ kann der Eventsaunabereich aufwarten. Unbedingt besuchen: Die Finnische Kuglsauna – die formvollendete Variante des Saunierens mit 360 Grad Panoramablick.

Familienhitwochen (07.07.–08.09.19, 28.09.–03.11.19, Anreise Sa., So.)
Leistungen: 7 Übernachtungen, Kinderbetreuung ab 3 Jahre, vielseitiges Kinder- und Jugendprogramm, große Kinderwelt, Kinder-Badelandschaft, ein Entspannungsbad 25 Min., eine Vitalmassage 50 Min. – Preis p. P.: ab 871 Euro, Kinder 0 bis 4 J. Logis frei, 5 bis 7 J. 15 Euro/Tag, 8 bis 11 J. 40 Euro/Tag, 12 bis 16 J. 50 Euro/Tag

Hotel Peternhof****ˢ
Hotel Peternhof Betriebs Ges.m.b.H.
Moserbergweg 60
6345 Kössen/ Tirol
Tel.: +43/(0)5375/6285
info@peternhof.com
http://www.peternhof.com

Eis Greissler eröffnet Kulinarik-Stadl – Gemütlich speisen und feiern in Krumbach

Greissler Eis
Der Kulinarik-Stadl in der Manufaktur von Eis Greissler in Krumbach ist eröffnet. Dort, wo sich die Schleckermäuler zum Eis-Genuss treffen, gibt es jetzt auch Herzhaftes. Täglich ab 11 Uhr lädt das motivierte Greissler-Team in das gemütliche Restaurant, um sich Getränke, Suppen, Salate und regionale Hausmannskost schmecken zu lassen – und natürlich gibt es das vielgeliebte Greissler-Eis. Mit dem Kulinarik-Stadl hat Familie Blochberger zudem eine ideale Location für Firmenfeiern und private Anlässe geschaffen. Bis zu 140 Gäste finden in dem authentischen Ambiente Platz. Jetzt ist die Sonnenterrasse mit ihren urigen Holzbankgarnituren der Lieblingsplatz vieler Genießer. Dennoch laufen schon die ersten Reservierungen für Weihnachtsfeiern in dem neuen Kulinarik-Stadl ein (stadl@eis-greissler.at, 02647/42950-20). Die Eis-Macher richten im Winter stimmungsvolle Feierlichkeiten aus.

Familie Blochberger versteht viel vom Genießen. Aus frischem Obst der Region, einheimischem Gemüse, erntefrischen Kräutern, Nüssen und Gewürzen aus aller Welt produziert sie feinste Eiskreationen. Den „Ort des Geschehens“, ihren Biobauernhof in Krumbach samt der Eismanufaktur, haben sie zu einem Schaubetrieb umgewandelt. 180.000 Besucher waren 2018 bei Familie Blochberger zu Gast und die Erfolgskurve zeigt weiter nach oben. Interessierte wandeln in einer spannenden Erlebniswelt auf den Spuren des einzigartigen Eis und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Und nicht nur das: Groß und Klein verbringen erholsame Stunden: im Manufaktur-Kaffeehaus und dem lustig-coolen Outdoor-Paradies zum Toben, Staunen und Spielen. Das köstliche Greissler Eis ist auch aus Österreichs Städten nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es Eis Greissler in sechs Bundesländern. Dreimal in Wien, in Wiener Neustadt, Graz, Klagenfurt, Linz und Salzburg lassen sich Stadtbummler die kühle Köstlichkeit aus schmecken.
Eis-Greissler Manufaktur
Blochberger Eisproduktion GmbH
Königsegg 25
2851 Krumbach
Tel.: 0043 2647 / 429 50

Balance-Wochen auf der Seiser Alm – Kraftquelle Natur: Experten zeigen Wege zur Ausgeglichenheit

Finnische Sauna
Selten ist die Natur auf der Südtiroler Seiser Alm schöner und magischer als im Herbst. Von 10. September bis 26. Oktober 2019 finden auf der größten Hochalm Europas die Balance-Wochen statt. Zahlreiche Veranstaltungen und Workshops laden ein, aus der Natur Kraft zu schöpfen. Lokale Experten führen ihre Gäste an die Schönheiten der beeindruckenden Herbstlandschaft heran und garantieren authentische Entspannungs- und Genussmomente an den Kraftorten der Seiser Alm.

Dass der Wald eine schier unerschöpfliche Energiequelle darstellt, macht sich das Programm „Mentale Stärke aus Wald und Wurzeln“ zunutze. Teilnehmer lassen sich auf die Wirkung eines „Waldbades“ auf Körper, Geist und Seele ein. Die Magie des Morgens nützen Frühaufsteher, die bei aufgehender Sonne im Morgentau die Herbstnatur bewegt genießen und mit einem basischen Frühstück in den Tag starten. Bei einem stärkenden Workout am idyllischen Völser Weiher atmen Cross Fit-Anhänger an der frischen Bergluft durch. Yoga-Walking bringt Körper und Seele ins Gleichgewicht. Einer Südtiroler Kulturpflanze – dem Buchweizen – widmen sich Interessierte in dem Workshop „Buchweizen – Gerichte und Legenden“.

Die Seiser Alm stellt im Herbst die Themen Bewegung, Ausgeglichenheit und gesunde Ernährung in den Mittelpunkt. Ziel ist es, mit allen Sinnen die eigene Balance zu finden und die Natur als Rückzugsort zu erfahren. Die Paula Wiesinger Apartments & Suites in Seis am Schlern sind Partner des „Seiser Alm Balance-Programms“ und können somit die meisten Aktivitäten für ihre Gäste kostenlos anbieten. In den komfortablen Apartments finden Urlauber die Ruhe und Privatsphäre, die es braucht, um sich nachhaltig zu entspannen. Das beeindruckende Bergpanorama der Dolomiten ist ihr steter Begleiter. Natürliche Materialien wie heimische Holz- und Steinarten verleihen den modernen Räumlichkeiten Flair und Gemütlichkeit. In perfekt ausgestatteten Küchen entfalten sich die Gäste kulinarisch. Wer sich am Morgen lieber bedienen lässt: Am Frühstücksbuffet warten duftende Brötchen, Milch- und Fleischprodukte aus der Region, täglich Prosecco und frisch zubereitete Eierspeisen. In der stilvollen Vajolet Wellnesslounge runden Sauna und Dampfbad, Infrarotkabine und Salounge, Ruheraum und Massagen die „Bergwellness“ auf der Seiser Alm ab. Im Fitness- und Gymnastikraum powern die Sportlichen an modernen Geräten. Die Paula Wiesinger Apartments & Suites zählen zu den schönsten Unterkünften auf der Seiser Alm und sind das ganze Jahr der ideale Ausgangspunkt für spannende und entspannende Aktivitäten in der Natur.

Paula Wiesinger Apartments & Suites
Rosengartenstraße 6
39040 Seis am Schlern
Tel.: +39 0471 1880255
info@lapaula.info
http://www.lapaula.info

Ein Stück Italien, das auf der Zunge zergeht

Sonne, Strand und Meer und die köstliche cucina italiana – die Toskana ist jede Reise wert. Direkt an

Aussenansicht einer Lodge
einem feinsandigen Privatstrand, am glasklaren Meer, eingebettet in einen grünen Pinienhain empfängt das Paradù Tuscany Ecoresort seine Gäste. Freunde von dolce vita und Sand unter den Füßen, von Sport unter freiem Himmel und Urlaubsfreiheit, der keine Stunde schlägt, verbringen in den komfortablen Chalets und Lodge Tents einen Urlaub ganz nach ihrem Geschmack. Apropos Geschmack: Eigentlich könnte man auch „nur“ zum Essen in das Paradù kommen. Täglich, die ganze Woche hindurch, sind Gourmets eingeladen, sich bei einem Food & Wine Event verwöhnen zu lassen. Der Montag startet mit „Gran Fritto Toscana“. Am Dienstag wird der Gaumen von frischen Fisch- und Meerestierspezialitäten verwöhnt. Mit einem Toskanischen Abend, Sushi und Oriental Kitchen und vielen Highlights mehr geht es durch die Feinschmeckerwoche. Mit einem Buffetrestaurant, einer Pizzeria, einer Enoteca und einem Strandrestaurant ist das Paradù Tuscany Resort bestens auf alle Geschmäcker eingestellt. Neu ist das Non Stop Buffet Service von 7.30 Uhr bis 10.45 Uhr mit einem Frühstück, danach geht es nahtlos weiter von 10.45 Uhr bis 14 Uhr mit dem Lunch vom Buffet. Da kommen Langschläfer und Mittagesser gleichermaßen auf ihre Kosten. Schließlich soll in dem Ferienresort am Meer jeder seinen Tag so gestalten, wie es ihm am besten gefällt. Auch ein kleiner Ausflug lohnt sich für den feinen Gaumen. Die Weinstraße und die Ölstraße der „Costa degli Etruschi“ sind ein Pflichtprogramm für Liebhaber guter Küche und feiner Weine. Das klingt wie Musik in den Ohren der Weinfreunde: Ornellaia, Argentiera, Biserno, Antinori, Le Macchiole. Gäste des Paradù Resorts können Besuche und Weinverkostungen in den Weinkellereien der Umgebung buchen. Gut, dass man sich hier auch viel bewegen kann: Kanu, Segeln, Surfen, Beachvolleyball, Tennis, Fußball, Bogenschießen – die Auswahl im Paradù ist groß. Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich ein Reiterhof und ein Golfplatz. Ein abwechslungsreiches Animations- und Sportprogramm erfreut Groß und Klein (Kinderbetreuung ab 3 Jahe

PARADÙ Tuscany EcoResort
Loc. Paradù 383/B
57022 Castagneto Carducci (LI)
Tel.: +39 0565 7785
info@paraduresort.com
www.paraduresort.com