Alles dreht sich um den Almzauber im Bergdorf Prechtlgut

Gondel mit Bergausblick

Das neu eröffnete Bergdorf Prechtlgut in Wagrain dreht das Rad der Zeit zurück. Das Motto „Urlaub wie damals – mit dem Luxus von heute“ lässt aber erahnen, dass Gäste hier etwas ganz Besonderes erwartet. Das Pongauer Bergpanorama ringsum spornt die Radler zum Aufsatteln an.

Uphill auf den Grafenberg, downhill im Bikepark Wagrain. Ob sportlich mit Mountainbike oder Rennrad – oder im „Schongang“ mit E-Bike und den Kindern: Die Räder rollen in der ersten Sommersaison der Prechtlgut-Chalets in Wagrain. Die 85 bis 150 m² großen Chalets bringen bis zu acht Personen unter und zählen zu den renommierten Hideaway-Hotels. Die hochwertige, natürliche Ausstattung mit Loden, Naturstein, Altholz und Zirbenholz schaffen einen behaglichen Wohnkomfort – und einen wohltuenden Ausgleich zum „Hamsterrad“ unseres Alltags. Jedes Chalet hat eine Wellnesszone mit Sauna-Dampfkabine und Infrarot, Rainforest-Dusche und Ruheraum sowie Hot Tub auf der Terrasse. Digital TV, W-Lan und ein Tiefgaragenplatz sind ebenso Standard.

In Wagrain läuft’s für Profi- und Genussradler

Mountainbiker finden ihre Herausforderungen gleich vor der Chalettüre, wie etwa eine Überquerung ins Großarltal, den Höllenstein und den Grafenberg, eine E-Bike-Etappe zum Jägersee, ein Radrennen auf den Großglockner. Oder wie wär‘s mit einer Tour über das Weberlandl, gurgelnden Bächen entlang und durch kühle Wälder hinauf zu malerischen Gebirgsseen und romantischen Sommerweiden wie der Edelweißalm? In Summe können 19 MTB-Routen von Wagrain und dem Kleinarltal aus befahren werden. Der Bikepark Wagrain an der Flying Mozart zählt bei den Downhillern zum „Best of Austria“ und ist in fünf Minuten erreicht. Die Gondel hievt Biker und Bike auf den Gipfel und schon geht’s ab durch den Wald. Rasante Kurven und aufregende Sprünge sorgen für den Kick. Rennradler, die eine ehrgeizige Tagesetappe planen, schlagen bei St. Johann den Tauernradweg ein und machen sich auf Richtung Tennengebirgsrunde oder Großglockner Hochalpenstraße. Zum grün-schillernden Jägersee oder ins Moadörfl treten die E-Biker ganz entspannt in die Pedale. Verleih- und Ladestationen gibt es im gesamten Wagrain- und Kleinarltal. Wer ein paar Trainingsstunden braucht, bucht einen Bike-Guide oder ein Bike-Camp dazu. Hochwertige Bikes und Zubehör gibt es bei den Wagrainer Sporthändlern.

Auftanken im eigenen Altholz-Chalet

Nach dem Absatteln im Prechtlgut-Chalet dreht sich alles um die Gemütlichkeit: Gemeinsam kochen in der bestens ausgestatteten Chalet-Küche oder doch dem Restaurant Prechtlstadl einen Besuch abstatten? Dort wird österreichisch aufgekocht. Dazu gibt es natürlich die passende Weinempfehlung, oder auf Vorbestellung das traditionelle Hut-Essen und ein Fondue. Sowie immer Feines aus der Mehlspeisenküche wie Topfen- oder Apfelstrudel und hausgemachtes Schokosoufflée. Auch so entdecken Groß und Klein die vielen Seiten des ursprünglichen Urlaubsgenusses im Bergdorf Prechtlgut. www.prechtlgut.at

Prechtlgut Familientage (16.04.–26.11.19)
Leistungen: 4 / 7 Übernachtungen im Chalet inkl. aller Prechtlgut Wohlfühlleistungen, tägl. Almfrühstückskorb, 1 x Hut-Essen im Prechtlstadl, 1 x Abendessen im Prechtlstadl, 2 x Berg und Talfahrt zu Wagraini’s Kinderwelt, Benützung des eigenen Schwimmteiches, tägl. freier Eintritt in die Wasserwelt Wagrain
Preise p. P. inkl. 1 Kind bis 14 Jahre: 4 Nächte je 1.175 Euro / 7 Nächte je 1.990 Euro

BERGDORF PRECHTLGUT
Vermietungen Aster GmbH
Markt 55
5602 Wagrain
Tel.: Tel.: +43 (0)664 / 456 34 86
info@prechtlgut.at
www.prechtlgut.at

Abenteuer eines Weltenverstehers

Wolf-Ulrich Cropp las aus seinen neuesten Werken

An diesem Abend des 11. April schwieg die Orgel. Wo sonst Präludien von Bach und Buxtehude erklingen, erfüllten afrikanische Dschembé-Rhythmen die Kirche der Evangelisch-methodistischen Gemeinde in Hamburg-Eppendorf. Die Hamburger Autorenvereinigung hatte zu einer Lesung aus den neuesten Werken Ihres Mitglieds Wolf-Ulrich Cropp geladen.

In seinem Buch „Im Schatten des Löwen“ entführt uns der Autor in den Süden Afrikas – nach Simbabwe, Botswana und Namibia. Als der Mann mit der kecken weißen Mütze auf dem Kopf zu lesen beginnt, kann man eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Die Reise ins Reich des Robert Mugabe, sozusagen in die „Höhle des Löwen“, erfordert schon eine gehörige Portion Mut. Die völlig irrationalen Vorschriften in diesem Land versteht kein Europäer. Man kann völlig grundlos von der Polizei festgenommen und eingekerkert werden, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Wie das folgende Beispiel zeigt:
„In den Morgenstunden meiner Verhaftung, Arrestierung …. bin ich einfach zu spät aufgewacht“, schreibt Cropp. Dass nun ausgerechnet ein Marabu, ein Unheil verkündender Vogel, der sich von Aas ernährt, vor der Zelle hockt und ihn beäugt, verheißt nichts Gutes. Wie soll der „Delinquent“ nur dieser Hölle entkommen? Aber der Autor kennt seine Tricks. Gerade wenn es spannend wird, blockt er ab. Honi soit qui mal y pense. Wer Näheres wissen will, soll halt das Buch erwerben und lesen, wie er sich schließlich aus dieser misslichen Lage befreite.

Abenteuer auf dem Schwarzen Kontinent

Eine kleine Indiskretion sei an dieser Stelle erlaubt. Auch im sozialistischen Paradies des Herrn Mugabe wirkt Bakschisch wie ein Sesam öffne dich. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war Cropps Weg frei für veritable Abenteuer auf dem Schwarzen Kontinent. Manche unter ihnen ließen dem Zuhörer das Blut in den Adern erstarren. Selbst jenes aus zweiter Hand wie das Schicksal der Reptilienforschers Dr. Jonas Hamilton, der nach Einbruch der Nacht im Sambesi von einem etwa fünf Meter langen Krokodil angegriffen wurde und in dessen mit Knochen, Fell und Kot übersäten Höhle landete. Nur mit Mühe konnte er sich trotz einer schweren Verletzung ans Ufer schleppen, wo ihn helfende Hände fanden und ins nächste Hospital schafften. Während eines Aufenthaltes in der Psychiatrie erhängte sich der schwer traumatisierte Mann später. Hat Wolf Cropp sich etwa durch diese Horrorgeschichte von seinen gefährlichen Abenteuern zu Lande und auf dem Wasser abhalten lassen? Mitnichten. Ganz im Gegenteil, denn bereits am nächsten Tag ruderte er mit seinen Begleitern „ins Inselgewirr vor den (Victoria) Fällen; vorbei an Princess Christian Island, Princess Victoria Island schließlich Livingstone Island“. Und dies trotz aller Gefahren, die in der Tiefe des Flussbettes lauerten. Denn noch gefährlicher als Krokodile sind die Flusspferde – Hippopotamus, im Plural kurz Hippos – die gern einmal mit ihren massigen Körpern unter die Boote tauchen und sie zum Kentern bringen. Wer einmal das aufgerissene Maul eines solchen Ungeheuers gesehen hat (im Buch zu besichtigen auf Seite 78), erkennt, welch tödliche Verwundungen dessen riesige Hauer anrichten können. Dennoch, die Flussfahrt geriet zu einem wunderbaren Ausflug, der im Victoria Falls Hotel mit einem festlichen Dinner gekrönt wurde. Als Hauptgericht wurden Steaks vom Krokodil gereicht. Nach Auskunft des Autors eine Delikatesse, zart wie Geflügel, nur ungleich würziger. Den Nachtisch an diesem Abend servierten die beiden leidenschaftlichen Musikerinnen der Gruppe Toubaba in Form einer getrommelten Eigenkomposition. Hinreißend!

Jenseits der Westwelt – Wasser – Wüste – Eis

Der zweite Teil der ebenso kurzweiligen wie spannenden Lesung war Ausschnitten aus „Jenseits der Westwelt– Wasser – Wüste – Eis“ gewidmet. Wiederum ein erstaunliches Buch, das den Leser auf die Reisen – oder besser – Expeditionen des Autors in die unterschiedlichsten Klimazonen dieser Welt mitnimmt. Hier hatte Cropp das Kapitel über Sitten und Gebräuche der Mursi im Süden Äthiopiens ausgewählt. In diesem riesigen Gebiet mit seinen Savannen und hohen Bergen gelten Frauen als besonders begehrenswert, wenn sie Tellerlippen haben, deren „Besitz“ eine langwierige und schmerzhafte Prozedur voraussetzt. Wer also schön sein will. muss leiden. Wolf Cropp schildert diese barbarische (Un)sitte in seinem Buch sehr detailliert. Jungen Mädchen am Ende der Pubertät wird die Haut unter der Unterlippe ausgeschnitten, zwei untere Schneidezähne werden gezogen, und die erste kleine Scheibe wird eingesetzt. Diese Scheiben – wahlweise aus Ton oder Holz – werden über einen längeren Zeitraum immer größer, wobei auch die Unterlippe ausgedehnt wird, bis sie die Größe eines Tellers erreicht hat. Gott sei Dank schwindet dieser Brauch, der, wie die Mursi sagen, nur das Erwachsen- und Älterwerden symbolisiert, immer mehr aus dem Alltag der Menschen. Junge Mädchen verweigern sich heute dieser grausamen Prozedur, die ihre Mütter und Großmütter noch klaglos ertragen mussten.

Fazit: Ein sehr gelungener Abend mit einem Autor, der die seltene Gabe besitzt, seine eigenen Werke flüssig ohne übertriebenes Pathos zu lesen und der das Publikum vom ersten Augenblick in seinen Bann schlägt. Wolf-Ulrich Cropp ist Schriftsteller und Forscher in Personalunion und steht ganz in der Tradition eines Alexander von Humboldt, der gleich ihm die Welt bereiste, um sie zu erkunden und die verschiedenen Ethnien zu verstehen, ohne die Menschen anderer Kulturkreise zu bevormunden oder ihnen unsere westliche Zivilisation überstülpen zu wollen. Wolf Cropp beeindruckt durch seine Art, jedem, den er auf seinen ausgedehnten Reisen trifft, freundlich und einfühlsam zu begegnen.

Es liegt ihm fern, Sitten und Gebräuche zu kritisieren – selbst wenn sie ihm noch so befremdlich erscheinen. Sicherlich ist das auch einer der Gründe, warum er von seinen waghalsigen Abenteuern kreuz und quer durch alle sechs Kontinente stets unversehrt zurückgekehrt ist. Wolf Cropps Fangemeinde wünscht sich noch viele weitere spannende Bücher, die allerdings einen Nachteil haben. Nämlich den, dass es sie (noch) nicht als Hörbücher gibt. Über dieses Thema sollten seine Verlage einmal gründlich nachdenken.

„Im Schatten des Löwen“, erschienen bei DuMont, kostet Euro 14.99
„Jenseits der Westwelt“, erschienen bei Kadera, kostet Euro 26,–

Die hohe Kunst des Genießens: Wellness, Gourmet, Zeit und Ruhe

Bewegung

Oberhalb von Sankt Englmar im Bayerischen Wald, auf erfrischenden 900 Metern Höhe, lassen es sich Urlauber im Angerhof****s Sport- und Wellnesshotel gut gehen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der Angerhof zu den besten Wellnessadressen Deutschlands zählt. Auf 2.000 m² indoor und in einem 30.000 m² großen Naturpark im Grünen wird facettenreiche Wellness geboten, wie man sie selten findet. So wie Familie Wagnermayr eine Spürnase für Wellnesstrends bewies und beweist, hat der Angerhof auch in Sachen Kulinarik die Nase vorn. Dass auf Frische und Qualität höchster Wert gelegt wird ist Ehrensache. Beachtlich ist, was der „Schlemmerfahrplan“ aufweist. Wöchentlich wechseln die Spezialitätenabende und Themenbuffets. Gourmets reisen im Angerhof Abend für Abend durch die bayerische, regionale und internationale Küche. Mit dem Langschläferfrühstück bis 11.30 Uhr kommt die Küche den Bedürfnissen vieler Gäste entgegen. Das ist echte Urlaubsfreiheit: Wer z.B. an einem Sommerabend noch länger in der Natur bleiben möchte oder andere Pläne hat, bestellt kurzerhand die Halbpension ab und bekommt das Abendessen rückvergütet. Zudem besteht die Möglichkeit, nach den persönlichen Bedürfnissen à la carte zu speisen. Es kommt schon mal vor, dass man von der Sonnenliege aus beobachtet, wie die Köche die duftenden Kräuter aus dem hoteleigenen Kräutergarten holen. Das macht Lust auf die Köstlichkeiten aus der Gourmetküche. Die Forellen kommen fangfrisch aus dem hoteleigenen Teich. Die Gourmets werden verwöhnt: Ausgezeichnete Küche und herzlicher Service, Vinothek, Bar und Kaminlobby sind die Passion der Eigentümer. Beste Weine lagern im Weinkeller, im Humidor liegen edelste Zigarren. Das Restaurant erstrahlt in neuem Glanz.

Champagner Romantiktage
Leistungen: 2 ÜN inkl. Verwöhnpension, 1 Fl. Champagner, ein romantisches Kaiserbad mit Rosenblütenöl zu zweit und 1 Glas Champagner, ein Wasserbett-Klangerlebnis in der Phantasie-Oase, eine Ziegenbutter-Cremepackung pro Person in der Softpack-Schwebeliege – Preis p. P.: ab 296 Euro
Beste Freundinnen
Leistungen: 2 ÜN inkl. Verwöhnpension u. Spätabreise bis 19 Uhr, 1 Glas Angerhof-Sekt zur Begrüßung, eine Beauty-Gesichtspflege (50 Min.) oder 1 Rücken-Relaxmassage (50 Min.), eine Ziegenbutter-Cremepackung in der Softpack-Schwebeliege (30 Min.), eine Zeitreise im Litusorium – Preis p. P.: ab 299 Euro

Sport- & Wellnesshotel Angerhof****ˢ
Inh. Franz Wagnermayr
Am Anger 38
94379 St. Englmar/Bayerischer Wald
Tel.: +49 09965186-74
hotel@angerhof.de
www.angerhof.de

 

Aufatmen in g´sunder Bergluft

Diese Lage ist ein Geschenk: Die Frühlingssonne leuchtet auf die frischgrünen Bergwiesen. Die warmen Tage laden zum Wandern ein: duftende Alpenblumen, imposante Berge und rauschende Wälder. Auf einem der schönsten Sonnenplateaus in Südtirol, auf 1.500 Metern Höhe inmitten des Landschaftsschutzgebiets Rittner Horn, ist das Hotel Tann ein idyllischer Ort für Menschen, die die Natur lieben und die Ruhe genießen. Während die einen in der Außen-Waldsauna entspannen, lassen die anderen ein gesundes „Waldbad“ auf sich wirken. Direkt beim Hotel starten die Wanderer und Biker zu ihren aussichtsreichen Bergluft-Touren. Die Schönheiten der Dolomiten liegen sprichwörtlich auf dem „Präsentierteller“. Würzige Kräuter, Latschenkiefer und wertvolle Früchte aus dem Tann Wald veredelt Barbara in ihrer Waldküche. Ihr alpines „Superfood“ ist köstlich und ein spannender Waldspaziergang für den Gaumen.

Mitten auf einer Waldlichtung machen Genießer im Hotel Tann eine Pause vom Alltag. Leidenschaftliche Gastgeber haben einen Kraftplatz geschaffen, den man so schnell kein zweites Mal findet. Damit sich Leib und Seele wohlfühlen, wählt Barbara, die Chefin im Tann, die Zutaten für die Küche selbst sorgfältig aus. Alles hausgemacht, selbst angebaut, aus heimischer Zucht oder von ausgesuchten Bauern und Lieferanten der Region – Barbara bringt die ehrliche Südtiroler Küche auf die Teller. Was der Wald zu Tage bringt, findet im Tann auch seinen Weg in die hauseigene Pflegelinie. Wacholder, Klettenwurzeln, Beinwell Thymian und junge Brombeerblätter, Ringelblumen, Hagebutten und viele Schätze mehr entfalten ihre Wirkung in Bodylotion, Haarshampoo und Duschpflege. Wellness im Tann ist natürlich: Genießer erwartet ein traditionelles Brotbad, einzigartig in Südtirol und Italien. Dabei wird die Restwärme des Backofens nach dem Brotbacken genutzt.

Waldküche m Hotel

Die milde, trockene Wärme und der wunderbare Duft von frisch gebackenem Brot wirken anregend und heilsam, wie schon die Menschen im Mittelalter wussten. Im Brechelbad entfalten unzählige Tannenzweige ihre natürlichen Aromen und Wirkstoffe. Im Zirbenstüberl werden bei 90 Grad die Inhaltsstoffe des Urbaumes Zirbelkiefer aktiviert. Keine künstlichen Aromen verblenden das naturnahe Wohlgefühl. Im beheizten Panoramapool mit Solewasser atmen Wellnessgäste an der frischen Bergluft durch. Eine Tann Massage mit Johanniskraut oder Murmel-Massageöl wird zum hautnahen Naturerlebnis. Im Tann gibt es vieles auszuprobieren, das tief nachwirkt.

Vor der Hoteltür erwachen die Sinne und der Bewegungsdrang. 400 Kilometer Wanderwege führen in die Berge. Neu ist der Themenweg auf die Saltner Hütte. Ein überwältigendes Panorama breitet sich am Panoramaweg Rittner Horn vor den Augen des Wanderers aus. Ein Naturwunder bieten die einzigartigen Rittner Erdpyramiden. Viele schöne Wege durch den Tannwald machen Laufen und Nordic Walking zum Fitness-Erlebnis. Der Frühling hält auch dort neue Highlights bereit. Im UNESCO Welterbe Dolomiten lebt die Biker-Seele auf. In unmittelbarer Nähe vom Tann befindet sich ein Reiterhof. Dieser bietet Ausritte durch die weite Wald- und Wiesenlandschaft auf dem Ritten an.

Tann-Kurzurlaub (12.05.–04.07.19), 4 Nächte wohnen, 3 Nächte bezahlen
Leistungen:
4 Nächte Frühlings-Auszeit auf 1.500 Metern von Sonntag bis Donnerstag
Preis p. P.: ab 336 Euro

Aufatmen in g´sunder Bergluft (11.05.–30.06.19)
Leistungen:
7 Nächte in g´sunder Bergluft inkl. Genießer-HP, Südtirol Balance Erlebnisse, RittenCard – Preis p. P.: ab 651 Euro

Hotel Tann ****
ges. Vertreter: TANN KG des Markus Untermarzoner & Co.
Tannstraße 22
39054 Klobenstein
Tel.: +39 0471 356 264
info@tann.it
http://www.tann.it

Klavierstücke von Bach u. a. mit Krisztina Gyöpös

Klavierabend in der Epiphanienkirche, Großheidestr. 44, am 14. April um 18 Uhr

Als Pianistin ist Krisztina Gyöpös seit 2017 im „Metamorphosen Ensemble“ aktiv. Weitere Auftritte hatte sie mit dem Damenkammerorchester Bratislava, dem Franz Schmidt Kammerorchester in Wien, der Sinfonietta dell‘Arte, dem Slowakischen Radiosinfonieorchester und der Jenaer Philharmonie, um nur einige zu nennen. Ihre Mitwirkung bei Konzerten und Musikfestivals führte sie u. a. nach Tschechien, Ungarn, Kroatien und in die Schweiz. Sie hatte TV-Auftritte im In- und Ausland und wirkte bei Hörfunkaufnahmen mit. In Hamburg tritt sie in renommierten Konzertsälen wie Kampnagel und der Staatsoper auf.

Immer wieder ist sie auch als Korrepetitorin tätig: zunächst am Konservatorium in Bratislava (2010-2011), danach an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Querflötenklasse von Prof. Imme-Jeanne Klett (2013-2015) und aktuell an der Dresdner Kammeroper.

2015 wurde sie Künstlerische Leiterin für ausländische Konzerte und Veranstaltungen der Franz-Schubert-Gesellschaft in der Slowakei. 2018 organisierte sie ein internationales Musikfestival zum 240. Jubiläum von Johann Nepomuk Hummel, das in drei Ländern (Slowakei, Österreich und Deutschland) stattfand. Auf diesem Festival traten nicht nur international renommierte Künstler auf: Es war Krisztina Gyöpös auch wichtig, Kinder und Jugendliche daran zu beteiligen. Bei der Vorbereitung der Veranstaltung arbeitete sie mit der Musikschule Ján Albrecht in Bratislava zusammen. So konnten die Schüler beispielsweise an einem Klavier-Meisterkurs teilnehmen, bei dem sie die Möglichkeit hatten, auf einem historischen Érard-Flügel zu spielen.

(Quelle: http://www.musikschule-ungefucht.de/hamburg/klavierlehrer/gyoepoes-krisztina)

Frühling 2019: Jungfern-Schlafen in Südtirol

Zeige mir, wie du wohnst

Bergpanorama

Der Weinmesser wird noch schöner und noch komfortabler. Das Weinhotel schlüpft in ein grünes Kleid: Auf den ersten Blick wird die „lebendige Fassade“, eine ansprechende Begrünung der Hotelfassade, ein Eyecatcher. Auf den zweiten Blick wird die Einrichtung die Weinmesser-Gäste begeistern und für ein ganzheitliches Wohlbefinden sorgen. Die Natur kommt ins Haus. 16 neue Zimmer, ausgestattet mit Naturholzböden und Naturleuchten, entstehen. Alle neuen Zimmer werden mit Klimaanlagen ausgestattet. So viel sei schon verraten: Die Zimmer „Juniorsuite Secret Garden“, „Juniorsuite Vista“, Double Room “Nature” und “Family Suite Deluxe” werden die neuen Highlight-Zimmer im Hotel Der Weinmesser. Was wird noch neu: Die Lounge-Wiese mit schicken Pergolen zum ungestörten Entspannen unter der Südtiroler Sonne, die Poolbar für den coolen Drink zwischendurch, die Außen-Wald-Sauna mitten im Grünen, die Terrasse zum Genießen der Köstlichkeiten aus Küche und Keller, das Buffet und die Hotelbar sowie das Panorama-Restaurant mit einer Smoker-Lounge. Dazu kommen noch ein neuer Seminarraum, eine Fahrrad-Werkstatt für die Radfahrer und ein Tiefgaragenstellplatz für jedes Zimmer.

Lebe, wie du es willst

MY WAY ist das neue Genussmotto im Hotel Der Weinmesser. Denn, wer in dem neu eröffneten Vier-Sterne-Superior-Hotel wohnt, soll seine Urlaubstage frei und ungezwungen, ganz nach seinem persönlichen Rhythmus gestalten können. Der Tag beginnt entweder „all´italiano“ ab 7 Uhr an der Bar mit einem starken Espresso und köstlichen Croissants und Süßigkeiten oder beim ausgiebigen Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten. Zur Wahl stehen leichte Antipasti, köstliche Suppen oder gesunde Drinks, raffinierte warme Vorspeisen und köstliche Hauptgerichte aus einer schmackhaften Cross-Over-Küche und süße oder fruchtig-frische Desserts. Sollte einem der Sinn nach besonders Exklusivem stehen, erfüllt das À la Carte-Menu Gourmetwünsche (gegen Aufpreis). Am Nachmittag stillt die „Easy-Lunch-Karte“ den kleinen Hunger zwischendurch.

Als erstes Weinhotel in Südtirol und Mitbegründer der Hotelgruppe „Vinum Hotels Südtirol“ bietet Der Weinmesser ein authentisches Weinerlebnis. Verkostungen, Kellereiführungen, Weinseminare, besondere Wein-Events in der Natur und nicht zuletzt eine Auswahl von über 700 Weinen sind ein Erlebnis. Bis 26. April 2019 nimmt sich Familie Kohlgruber Zeit, den Weinmesser weiter zu entwickeln und sanft zu erweitern. Das Vinumhotel zählt längst zu den führenden Häusern in Südtirol. Doch es wären nicht Doris und Christian Kohlgruber, wären sie nicht stets bemüht, ihre Gäste zu überraschen und neu zu begeistern. „Groß umbauen“ – das definieren die Kohlgrubers nicht über mehr Betten, vielmehr über mehr Service und Qualität. Die Angebote zur Neu-Eröffnung im Frühling sind verlockend: Jungfern-Schlafen von 27. bis 30. April und Opening-Special von 27. April bis 29. Mai 2019. Perfekt, denn der Frühling startet in Südtirol schon früher als anderswo. Schenna ist gesegnet mit 300 Sonnentagen im Jahr. Die mediterran-alpine Naturlandschaft lädt zu unzähligen Wander- und Sportmöglichkeiten im Grünen.

Jungfern-Schlafen (27.–30.04.19)
Seien Sie die Ersten, die in den neuen Zimmern und Suiten logieren!
Leistungen: Übernachtung in der Suite Secret Garden oder in den Double Rooms Vista, Passion oder Nature, eine Flasche Champagner im Zimmer – Preis p. P.: ab 154 Euro/Nacht
Opening Special (27.04.–29.05.19)
– 10 % ab 3 Übernachtungen
Ab einer Buchung von 3 Nächten erhalten Sie 10 % Ermäßigung auf den Preis der neuen Halbpension „My Way“. Das Angebot gilt nur in den neuen Zimmerkategorien Juniorsuite Secret Garden, Double Room Nature, Double Room Passion, Juniorsuite V

DER WEINMESSER – passion for wine & nature****s Hotel
DER WEINMESSER
Schennastraße 41
I-39017 Schenna (BZ)

ista, Family Suite Deluxe

Frühlingstrip in die Mozartstadt – Festspiele, Lebensfreude und ein Schloss zum Verlieben

DieSeele baumeln lassen

Der Frühling in Salzburg ist bunt wie die Ostereier. Schnee liegt nur noch in den Bergen, in den Gassen und auf den Plätzen der Stadt erwacht ein fröhliches Treiben. Farbenfrohe Blumen versprühen auf den Märkten wahre Lebensfreude. Die Sonnenanbeter genießen den ersten Kaffee im Freien. Gäste aus der ganzen Welt entdecken die frühlinghafte Mozartstadt und ihre Traditionen. Kunst- und Kulturliebhaber kommen alljährlich zu den beliebten Osterfestspielen (13.–22.04.19). Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ ist das zentrale Werk im Programm der Osterfestspiele Salzburg 2019. Von 07. bis 10. Juni 2019 folgen die Pfingstfestspiele. Salzburg ist und bleibt Kultur pur. Wer sein Salzburg-Erlebnis mit einem wahrlich außergewöhnlichen Hotel krönen möchte, der wohnt über den Dächern der Stadt im HOTEL SCHLOSS MÖNCHSTEIN*****s. In einem gepflegten Schlossgarten, in Ruhelage und dennoch nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, empfängt ein kleines Schlösschen den Gast. Hinter seinen Toren verbirgt sich historisch-moderner Hotelluxus auf höchstem Niveau. Die 24 exklusiven Suiten und Zimmer sind first class. Viel Liebe zum Detail, hochqualitative Handarbeit, hochwertige Materialien und luxuriöse Accessoires sowie alle Annehmlichkeiten der modernen Spitzenhotellerie verwöhnen den Gast. Das hochwertige Schlossambiente findet im 300 m² großen Mönchstein-Spa seine Fortsetzung. Erstklassige Beautybehandlungen, therapeutische Anwendungen und Massagen sind Teil des edlen Spa-Bereichs. Im 20 Meter langen Außen-Infinity-Pool mit Blick auf die Stadt eröffnen Hotelgäste ab Ostern die Badesaison. Vom beheizten Outdoor-Whirlpool ist die Aussicht ebenso magisch. Das Drei-Hauben-Restaurant THE GLASS GARDEN ist von einer spektakulären Glaskuppel überzogen. „Salzburg von oben“ bildet den Rahmen für kulinarische Hochgenüsse. An der goldschimmernden Apollo Bar lassen Hotelgäste Salzburg-Tage voll Kultur und Geschichte, voll Sightseeing und Shopping, voll Genuss und Entspannung ausklingen. Ein Tipp für den Frühling: Ein Waldspaziergang am Mönchsberg wird von zahlreichen zauberhaften Fotomotiven begleitet. Das Museum der Moderne befindet sich in Nachbarschaft des HOTEL SCHLOSS MÖNCHSTEIN*****s. Von dort führt auch der Mönchsbergaufzug direkt in die malerischen Altstadtgassen.

Hotel Schloss Mönchstein*****s
Hotel Schloss Mönchstein*****superior Docis GmbH. & Co. KG
Mönchsberg Park 26
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 84 85 55-0
salzburg@monchstein.at

Allgäu: Pure Wanderlust in den Alpen – Deutschlands schönste Blumenberge

Das Allgäu ist ein wahres Paradies für alle, die die Natur lieben. Satte Bergwiesen wechseln mit dichten Wäldern und majestätischen Gipfeln. In allen Höhenlagen sind die Wanderer unterwegs. Gipfelstürmer erklimmen die höchsten Berge der Region. Hochvogel, Großer Krottenkopf oder Mädelegabel sind klingende Namen. Abenteurer durchwandern die Starzlachklamm. Beschaulich genießen die gemütlichen Wanderer auf den sonnigen Höhen der Region die Landschaft. Eines haben alle gemeinsam: Sie erleben unberührte Natur, kristallklare Wasser und reine Bergluft. Auf dem Bolsterlanger Horn und dem Oberschwanger Horn liegen Deutschlands schönste Blumenberge. Ab Juni sind die Berghänge mit einem rosafarbenen Blumenmeer von Alpenrosen überzogen. Gäste des Parkhotels Burgmühle****s im Naturdorf Fischen starten direkt beim Hotel in das Naturerlebnis. Sie erhalten von Mai bis November das Sommer-Bergbahnticket der Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Bergbahnen als Zusatzleistung.

Das Parkhotel Burgmühle ist eines der führenden Hotels in der Region. Idyllisch und ruhig liegt das Gourmet & Spa Hotel direkt an einem Park und doch zentral in dem beschaulichen Fischen. Hier sind leidenschaftliche Gastgeber am Werk. Was Familie Reinheimer und ihr Team anpacken, steckt voll Liebe zum Detail. Experten sind begeistert von der Gourmetküche. Der Luxury & Spa Hotel Guide „Wellness Heaven“ hat in seinem unabhängigen Test der Küche in der Burgmühle „hohes und höchstes Niveau“ attestiert und berichtet von einem Abendmenü „voller kulinarischer Glanzpunkte“. Die Auszeichnung „2 Kochlöffel“ des Schlemmer Atlas belegt die Qualität und vielfältige Zubereitung sowie den guten Service. Der Küchenchef kocht feine Spezialitäten mit einer regionalen, Allgäuer Note (auf Wunsch auch gluten- und laktosefrei oder vegetarisch). In einem exklusiven Wellnessbereich (2.000 m²) mit Außen- und Innenpool, mit acht Saunen, Kosmetik und Massagen, mit Sole, Dampfbad und vielem mehr gestaltet jeder seine „Wellness à la carte“ und lässt den Alltag hinter sich. Die neue Ruheinsel im Schwimmbad ist eine Oase der Entspannung.

Wer sich in den Bergen lieber auf einen Wanderführer verlässt, schließt sich im Parkhotel Burgmühle einer der zahlreichen geführten Wanderungen an. Für die Radfahrer gilt: Egal ob Fahrrad oder E-Bike, Mountainbike oder Rennrad – Rad- und Bikestrecken gibt es für alle Ansprüche.

Sommer nach Wahl (23.06.–01.09.19)
Leistungen: 7 Nächte mit Wellnesspension, wahlweise mit 10 % Ermäßigung ohne Wellnessgutschein oder 5 % Ermäßigung mit Wellnessgutschein im Wert von 40 Euro, 2.000 m² Spa-Bereich, PKW Abstellplatz in der Tiefgarage, Bergbahnen Kleinwalsertal & Oberstdorf von Mai bis November, Bus- & Bahn-Ticket für das Oberallgäu und Kleinwalsertal, Allgäu-Walser-Card mit vielen Freizeitaktivitäten – Preis p. P.: ab 895 Euro

Parkhotel Burgmühle****ˢ
Familie Reinheimer
Auf der Insel 2-4
87538 Fischen im Allgäu
Tel.: +49 8326 9950
info@parkhotel-burgmuehle.de

Out of office – out of control?

Banksy continued his month long New York residency with his latest piece of street art, a robot spray painting a bar code on the wall of a disused building on the corner of Neptune Avenue and Stillwell Avenue in Coney Island (c) picture-alliance-Photoshot

Irgendetwas zwischen Code und einem Roboter, der selbst handeln kann. Zwischen dem, was meine Vernunft mir sagt und was Science-Fiction-Filme mir eingetrichtert haben, weil sich dadurch so wunderbare Schauermärchen erzeugen lassen. So habe ich mir künstliche Intelligenz bisher vorgestellt. Humanoide, mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter wie „Sophia“, die in Saudi Arabien sogar die Staatsbürgerschaft angeboten bekam, lassen diese Märchen Gestalt annehmen und der Respekt oder sogar die Angst, die dadurch aufkommt, entstehen aus unserem Unwissen. Oder aus dem, was wir glauben zu wissen, nämlich: KI ist gefährlich, weil sie uns ersetzbar macht. Aber ist dem wirklich so? Dass lästige, kleinschrittliche Arbeit durch künstliche Intelligenz übernommen, uns abgenommen werden kann, ist klar und gut. Wenn sich die Wirtschaft und somit die Gesellschaft wandeln, gibt es einen Bereich, der unangetastet bleibt? Gibt es etwas, das dem Menschen allein vorbehalten ist? „Geh‘ in den kreativen Bereich“, hört man immer wieder, wenn man nach sicheren, nicht von durch künstlicher Intelligenz herbeigeführtem Wandel betroffenen Sparten fragt. Dies zu hinterfragen hat sich das Museum der Arbeit in Barmbek zur Aufgabe gemacht und eine umfassende Ausstellung arrangiert, deren Ziel es ist, den Besucher an verschiedenen Stationen interaktiv entscheiden zu lassen, wie viel „Roboter“ er in sein persönliches Zukunftsbild zu integrieren bereit ist, und zu zeigen, an welchen Ecken und Enden wir – oft unwissentlich – KI bereits nutzen. Die begleitende Podiumsdiskussion am 25. Februar 2019 bot weitere Einblicke in die Arbeit solcher Künstler, die KI auch in ihre kreativen Prozesse einbinden. Vor einem relativ kleinen Publikum, circa fünfzig bis siebzig Leute stark, stellten vier unterschiedliche Künstler und ein Kunsthistoriker ihre Arbeit und ihre Erfahrungen vor. Das Publikum, ebenso ich, wurde in seinem erwartungsvollen, wie der Kunsthistoriker Dr. Klaus Siebenhaar es ausdrückte, „Schwanken zwischen einer naiven Heilserwartung oder einer genauso naiven apokalyptischen Erwartung“ aufgefangen und mit Methoden vertraut gemacht, wie man sie sonst nur bei Galileo Big Pictures sieht. Denn trotz fehlendem Ich- Bewusstsein, was, wie sich die Diskutierenden auf der Bühne einig sind, hingegen das Alleinstellungsmerkmal der menschlichen Spezies ist, arbeitet beispielsweise Liat Grayver mit Robotern, denen sie die Aufgabe gibt, ein Selbstportrait zu malen. Ja, richtig vermutet, von dem Roboter und nicht von Frau Grayver.

Am Anfang steht der Mensch

Doch egal, wie viele Aufgaben die KI schon alleine ausführen kann, am Anfang steht der Mensch, da stimmen alle zu. Der Mensch braucht die Idee und er ist auch derjenige, der evaluieren muss. Das kennt Eric Eitel nur allzu gut. Er ist Musikproduzent und nutzt unter anderem künstliche Intelligenz, um Beats zu generieren. Diese nimmt ihm somit einige Arbeit ab, dennoch benötigt er das Wissen, welche Musik auf welchem Markt erfolgversprechend ist. Doch kommt an diesem Punkt der Diskussion ein neuer Streitpunkt auf: Wer ist der Urheber? Schon beim „Portrait of Edmond de Belamy“ des Pariser Künstlerkollektivs „Obvious“, welches mit einem intelligenten Algorithmus erstellt und vom Auktionshaus „Christie’s“ für über 400.000 Dollar verkauft wurde, traten Streitigkeiten wegen des Urheberrechts auf. Aber wie will man solche Fälle auch lösen, in denen es noch keine geregelten Gesetzmäßigkeiten gibt? Und wie sollte man diese überhaupt erstellen? Nähme man Rücksicht auf die Künstler, deren Werke als Daten in den Algorithmus eingespeist wurden? Wäre der Urheber der Programmierer, der den Code schrieb, mit dem das alles erst möglich wurde? Vielleicht wäre es aber auch die Person, die aus unzähligen Resultaten das eine als Kunst befunden und ausgewählt hat? Oder sogar der Roboter selbst? Bei dieser Frage wurden sich auch die Streitenden auf der Bühne nicht einig.

Was ist überhaupt Kunst?

Auch diese Frage, die man so oft gehört und nie beantwortet hat, tauchte auf. Etwas ironisch, dass auch keiner der Künstler auf der Bühne eine Antwort parat hatte. Dr. Siebenhaar half mit einer historischen Definition aus: „Creatio ex nihilo“ sei ein Ansatz, der die Kunst und zugleich den Unterschied zwischen KI und Mensch erklären könne. Der Roboter brauche Input, könne aus dem Nichts nichts schaffen, der Mensch jedoch sei dazu in der Lage. „Aber ist die Voraussetzung für das Schaffen des Menschen nicht auch der Einfluss seiner Umgebung, seiner Zeit, seiner Emotion?“ fragte ein Gast am Ende, bei der Diskussion mit dem Publikum. ,,Doch“ war die Antwort, aber auch die Experten auf der Bühne waren mittlerweile nicht mehr gewillt, einen Streit vom Zaun zu brechen.

Diese Experten sind eben auch, wie wir, nur Menschen, die sich an neue technologische Bereiche herantasten, als Vorreiter versuchen, sie in ihr Leben und Schaffen zu integrieren und eine neue und einzigartige Form der Kunst zu schaffen. Egal ob aus dem Nichts, mithilfe der Technologie oder der Natur, das Schaffen, das Kreieren kann der Mensch in Zusammenarbeit mit der künstlichen Intelligenz. Er kann sie nutzen und entdecken. Wer darauf nicht mehr warten möchte, kann im Museum der Arbeit schon einmal einen Ausflug in die Zukunft machen.

 

 

Die Bauernlandzwerge „bearbeiten“ das Ahrntal

Die richtige Yogatechnik

Im Wasserpark Klausberg die Wogen hoch gehen lassen, am „Sunnsat“ die Hexen aufstöbern, mit den Bauernland-Zwergen auf Burg Taufers eine nächtliche Geisterstunde erleben: Familien haben im Südtiroler Ahrntal bis hoch oben auf dem 1.600 Meter hohen Klausberg viel vor sich.

Die Bauernlandzwerge schminken sich einmal schön und einmal furchterregend, kommen in St. Jakob Bergindianern auf die Fährte, schlüpfen auf Burg Taufers in die Rolle von Burgfräulein und Rittern: Das Ahrntaler Kinder-Erlebnisprogramm im Juli und August bringt Kinder von sechs bis zwölf Jahren auf Touren. Es motiviert dazu, Berge, Wald, Wasser und Tiere zu entdecken, weit zurück in die Geschichte zu reisen und auf jeden Fall gemeinsame Sache zu machen. Das ist schließlich Indianer-Ehrenwort. Voller Energie dabei sind die Kleinen auch beim Brotbacken und Marmelade-Einkochen auf dem Bauernhof sowie beim Märchen erzählen im Moarhaus-Waldile in Luttach.

Abkühlung am Klausberg

Das Ahrntal mit seinen 80 Dreitausendern und Gehöften, die wie die Schwalbennester an den steilen Bergflanken „kleben“, zählt zu den schönsten Tälern Südtirols. Steil heißt aber auf keinen Fall, dass hier Familien nichts zum Wandern finden. Für sie bestens geeignet ist der leicht begehbare Höhenweg „Sunnsat“, der sich zwischen 1.000 und 1.450 Metern von Luttach bis St. Peter über 30 Kilometer auf der Sonnenseite der Zillertaler Alpen entlangzieht. Abschnitte wie der Hexensteig beim Berggasthof Platterhof sind besonders beliebt. Auch der Klausberg ist ein echter Familienberg – und per Bergbahn noch dazu ganz leicht erreichbar. Oben vor dem malerischen Dreitausender-Panorama gibt es einen Dino-Wander-Erlebnisweg, einen Balanceparcours und Wasserpark. Das Spielparadies auf 1.600 Höhenmetern ist eine willkommene Abkühlung an warmen Sommertagen: Es gibt Rinnsale, einen Klausi-Teich, Sand- und Schlammbecken, Brücken und Kneipbecken für die Großen – und natürlich eine Hütte zum Einkehren.

Wandern von einer Talseite zur andern

Zum Runterkommen nehmen viele den 1.800 Meter langen Klausberg-Flitzer samt Looping. Das nächste „Flugabenteuer“ wartet nur rund 20 Kilometer talauswärts hoch über den tosenden Reinbach-Wasserfällen: Mit der FlyLine fliegt man tatsächlich wie ein Vogel zwischen den Bäumen und in einer Schleife über den schäumenden Reinbach talwärts. Den nächsten Wasserstopp haben Familien gleich nebenan in Kematen am Fischteich Thara mit seiner großzügigen Entspannungszone für Groß und Klein und einer Lounge. Zum tatsächlichen Untertauchen lädt die Cascade in Sand in Taufers mit Indoor-Pools, Schwimmteich und großer Liegewiese. Im Ahrntal und ganz Südtirol macht der Holidaypass die Gäste für die Dauer ihres Aufenthalts mit allen Linien- und Citybussen sowie Regionalzügen kostenlos mobil. Wer den Pass zückt, erhält bei vielen Eintritten zehn bis 20 Prozent Rabatt. www.ahrntal.com

Tourismusverein AHRNTAL
Tourismusverein AHRNTAL
Ahrner Straße 22
39030 Luttach/Ahrntal