Monatsprogramm Januar 2019 Museum für Hamburgische Geschichte

Heinrich Laufenberg und Wilhelm Heise – Vorsitzende des Arbeiter- und Soldatenrats 1918. Foto: Staatsarchiv Hamburg

Revolution! Revolution? Hamburg 1918-1919.

Eine Ausstellung im Rahmen des Themenjahres der Stadt Hamburg „Hamburg 1918.19 – Aufbruch in die Demokratie“
bis 25. Februar 2019
Im November 2018 jähren sich zum 100. Mal zentrale Ereignisse der Geschichte des 20. Jahrhunderts: An den Fronten des Ersten Weltkriegs schwiegen die Waffen, der Kaiser und die deutschen Bundesfürsten dankten ab. Soldaten und Arbeiter erzwangen den Beginn der ersten demokratischen Republik in Deutschland. In Hamburg kam es zu Demonstrationen, Straßenkämpfen und heftigen politischen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern des Umbruchs, die auch 1919 anhielten. Zugleich lebten viele Menschen in größter Not. Sie hofften auf eine bessere Zukunft in dieser Zeit des Epochenwechsels. Mit der Ausstellung „Revolution! Revolution? Hamburg 1918/19“ liefert das Museum für Hamburgische Geschichte erstmals einen umfassenden Beitrag zur Kenntnis und zur Bedeutung dieser komplexen Zeit in Hamburg, die durch Krieg, Hunger, politische Umbrüche und den Aufbruch in die erste demokratische Stadtverfassung gekennzeichnet ist.
Revolution online
Im Rahmen des Themenjahres finden Sie unter www.hamburg-18-19.de oder #hamburg18_19 alle Termine, Führungen und Vorträge zur Ausstellung sowie weitere Angebote der Landes-zentrale für politische Bildung, der Universität Hamburg, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte und weiteren Partnern.
Führungen: jeden Sa + So, 15 Uhr
Kuratorenführung: Mi, 09.01., 14 Uhr
30-Minütige Kurzführungen: Mi, 16.01., 31,01., 12 Uhr

REVOLUTION!?
EIN SCHAUSPIEL ZU DEN POLITISCHEN UMBRÜCHEN IN DEUTSCHLAND 1918/19
So., 20.01., 19 Uhr, 18 €, ermäßigt 10 €
Im Rahmen der Ausstellung präsentiert das Hamburger Theater AXENSPRUNG ein Schauspiel, das sich mit den historischen Ereignissen von Oktober 1918 bis Sommer 1919 auseinandersetzt. Im Mittelpunkt des Stücks „Revolution!?“ stehen fünf Protagonisten: Ein Kieler Matrose, eine Hamburger Fabrikarbeiterin, ein Freikorpsmann, Reichswehrminister Noske und der Hamburger Bürgermeister Werner von Melle. Anhand dieser Figuren führt der Erzählstrang von der Meuterei der Kieler Matrosen im Herbst 1918 über die Rätebewegung in Hamburg bis zu den Auswirkungen der sogenannten „Sülzeunruhen“ im Juni 1919 und der
gesamtdeutschen Zerschlagung der verbliebenen basisdemokratischen Bewegungen.
Tickets unter: 040 428 13 10 oder www.museumsdiensthamburg.de

Preisverleihung Hamburg Memory. Revolution, Aufstand, Protest – Demokratie in Hamburg 1918 – 2018
Digitaler Geschichtswettbewerb für Kinder und Jugendliche
Sa., 19.01., 16 Uhr,

„Gedanken und Szenen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht“?
Mit Dr. Rita Bake, Historikerin, und Herma Koehn, Schauspielerin
Am 19. Januar 1919 durften sich erstmalig Frauen an der Wahl der Deutschen
Nationalversammlung beteiligen. 100 Jahre später lassen Dr. Rita Bake (Historikerin) und Herma Koehn (Schauspielerin) durch szenische Darbietungen verschiedene Frauen zu Wort kommen: damalige und heutige Zeitgenossinnen zum Thema Gleichberechtigung, dazu damalige und heutige Musikeinspielungen zum Thema Gleichberechtigung für Frauen. Diese szenischen Darbietungen bilden den Auftakt für die Preisverleihung an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des digitalen Geschichtswettbewerbs Hamburg Memory. In dessen Rahmen
haben sich Jugendliche unter dem Motto „Revolution, Aufstand, Protest – Demokratie in Hamburg 1918-2018“ auf kreative und historische Spurensuchen begeben. Die Rechte der Frau werden dabei ebenso thematisiert wie Fragen der Vernichtung und Unterdrückung Andersdenkender oder –gläubiger in Deutschland während der NS-Zeit. Die gelungensten Beiträge werden an diesem Nachmittag in Anwesenheit der Autorinnen und Autoren präsentiert und ausgezeichnet.
www.hamburg-memory.de

Unwillige Vollstrecker?
Hamburgs Regierung in revolutionärer Hand.
So., 27.01., 11.30 Uhr, Museumseintritt
Inszenierte Spuren-Lese zu Bürgermeister Werner von Melle von und mit Myriam Isabell Richter, Katinka Springborn und Korinna Hennig
Zwischen November 1918 und März 1919 geschah im aufgewühlten Hamburg etwas im doppelten Sinne Revolutionäres: Akteure des Arbeiter- und Soldatenrats (= neue Inhaber der politischen Macht) und Mitglieder des alten Senats (= mit dem verwaltungspraktischen Knowhow) wurden zu Kollaborateuren wider Willen. Zu den einflussnehmenden Unterhändlern und verwaltenden Mitgestaltern des komplexen Geschehens gehörte Bürgermeister Werner von Melle. Seiner wohlkalkulierten Gratwanderung vom energischen Gegen- zum strategisch flexiblen Mitspieler der Revolutionäre folgen die drei Spuren-Leserinnen anhand von Augenzeugenberichten, Protokollen und einer neuen Biographie durch die brisante Zeit bis zur ersten demokratischen Wahl zu einer Bürgerschaft, die überraschenderweise den konservativen Politprofi und Verwaltungsexperten in seinem Amt bestätigte und endlich auch sein Herzensprojekt ins Leben rief: eine Hamburgische Universität.

Von Raten und Räten
Das Kneipenquiz zur Novemberrevolution
Do., 31.01., 18.30 Uhr, 10 €, ermäßigt 7 €
Moderation: Darren Grundorf und Tom Zimmermann
Sie erinnern sich an die Jahre 1918/1919, als wäre es gestern gewesen? Nein? Sie sind mit dem Handwerkszeug eines Revolutionärs ebenso perfekt vertraut wie mit Stift und Papier? Auch nicht? Sie halten Demokratie für nichts grundlegend Falsches und interessieren sich dafür, wie sich diese hier in Hamburg entwickelt hat? Perfekt, dann sind Sie hier genau richtig!

Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung „Andocken 17“
09.01. Die Revolution im Großraum Hamburg
18 Uhr Vortrag: Dr. Ortwin Pelc, MHG – Kurator der Ausstellung
16.01. Furchtbare Katastrophe“ – Kirche und Revolution
18 Uhr Referent: Prof. Dr. Dr. Rainer Hering, Universität Hamburg, Fakultät für
Geisteswissenschaften, Fachbereich Geschichte
23.01. Psychopathie und Revolution: Die psychiatrische Begutachtung
18 Uhr „revolutionärer Führer“ nach der Novemberrevolution durch Hamburger
Psychiater
Referent: Dr. Kai Sammet, UKE Institut für geschichte und Ethik der Medizin,
Stellvertretender Direktor
30.01. Das Ende des Reichs in der Familie des Reichsgründers.
18 Uhr Wahrnehmungen von Revolution und Republik bei den Bismarcks in
Friedrichsruh
Referent: Dr. Ulf Morgenstern, Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Die Elbphilharmonie zu Gast im Museum für Hamburgische Geschichte:
Das Modul der Elbphilharmonie zum Anschauen und Ausprobieren
10. Januar bis 18. Februar 2019
Vor zwei Jahren, am 11. Januar 2017 war es soweit: Die Elbphilharmonie, als neues
Wahrzeichen der Stadt und „Kulturdenkmal für alle“ lange angekündigt und erwartet, wurde mit festlichen Konzerten und einem dreitägigen Festival eröffnet. Um schon vorab einen Eindruck von diesem Bauwerk und seiner einzigartigen Ausstattung zu vermitteln, wurde 2016 im Rahmen der Marketingkampagne zur Eröffnung der Elbphilharmonie von der Hamburg Marketing GmbH bei der Agentur Jung von Matt ein Modul in Auftrag gegeben, das durch ganz Europa unterwegs war und unter anderem in Amsterdam, St. Petersburg und Barcelona ausgestellt wurde. Es bildet die Gestalt und die Fassade der Elbphilharmonie nach und bietet über integrierte, zum Teil interaktiv zu nutzende Medienstationen einen Überblick
über das Innere und Äußere des Gebäudes sowie das zu erwartende Musikprogramm. Für gut einen Monat ist diese etwa 4 m hohe und 5 m lange Modul zur Elbphilharmonie nun im Museum für Hamburgische Geschichte zu Gast und kann von den Besuchern individuell erkundet werden.

Kaleidoskop – Angebote für Menschen mit Demenz
Mittwoch, 23.01., 15-16.30 Uhr
6 € Museumseintritt (Begleitpersonen haben freien Eintritt)
Kaleidoskop ist eine gemeinsame Initiative des Museumsdienst Hamburg und der Hamburger Museen, gefördert durch die Körber-Stiftung und die Stiftung Kulturglück. Immer mehr Kultureinrichtungen wenden sich mit Angeboten gezielt an Menschen mit dementiellen Erkrankungen. Kultur an öffentlichen Orten kann den betroffenen Menschen einen anregenden Rahmen bieten, um eine schöne Zeit zu verbringen, in der die Krankheit in den Hintergrund tritt. In Kooperation z.B. mit Seniorenheimen, der DRK-Schwesternschaft sowie der Alzheimergesellschaft e.V. haben Museen Programme entwickelt, die die besonderen Bedürfnisse dieser Besucher*innen in den Blick nehmen.

Welcome to Hamburg!
Angebote für geflohene Menschen und BegleiterInnen
Dates (always 3 – 4:30 p.m.)
Sa 19.01.2018
Language: German/English and Arabic
10 Dinge, die Sie über Hamburg wissen sollten / 10 things you should know about Hamburg
Ein Gespräch in Deutsch/Englisch und Arabisch mit Führung zur Geschichte der Stadt.
Get-together for refugees and people from Hamburg with a short guided tour through the Hamburg Museum.
Admission free! Sign up/Anmeldung
Please let us know, if you want to come and sign up for one of the dates at
Museumsdienst Hamburg: Tel. 040 – 428 131 0; info@museumsdienst-hamburg.de
Book your own Guided Tour*
Not the right time for you? Book a Guided Tour for a group of refugees in English or German at
Museumsdienst Hamburg. For conditions and dates:
Tel. 040 – 428 131 0; info@museumsdienst-hamburg.de
*Ein Willkommens-Gespräch „10 Dinge, die Sie über Hamburg wissen sollten“ kann man auch in Deutsch buchen über den Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 – 428 1310
info@museumsdienst-hamburg.de
Kosten und Termine auf Anfrage
Hamburgische Universität.

FÜHRUNGEN
Kennen Sie Hamburg? Führung in der Dauerausstellung
Jeden Sa + So, 14 – 15 Uhr
Sa, 05. + So, 06. 01. Hamburg in der Hansezeit
Sa, 12. + So, 13. 01. Piraterie und Schmuggel – früher und heute
Sa, 19. + So, 20. 01. Der Große Brand 1842 – Katastrophe und Chance
Sa,. 26 + So, 27. 01. Von Mastenwäldern zur Hafencity, Stadtentwicklung im Zeichen
des Hafens
VORRFÜHRUNGEN
Die Modelleisenbahn
Auf Hamburgs größter verkehrshistorischer Modellbahnanlage in Spur 1 (1:32) fahren auch Güterzüge über die Gleise der Hamburger Hafenbahn, gezogen von Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven. Die Mitglieder und Freunde des vor nunmehr 85 Jahren gegründeten ältesten Deutschen Modellbahnvereins „Modelleisenbahn Hamburg e. V.“ sorgen noch heute dafür, dass auf den Gleisen der Modellbahnhöfe Hamburg-Harburg, Hamburg-Hauptgüterbahnhof und auf den Hafenbahngleisen historische und moderne Züge über die Anlage rollen und so einen Teil Hamburgs Eisenbahngeschichte anschaulich darstellen und erklären.
Tägliche Vorführungen:
Mo, Mi – Sa, 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr
Sonntag, 12, 14, 15, 16 und 17 Uhr
Mehr Informationen: www.mehev.de, Tel. 040 31 44 35

Vorführung der Hamburger Bilderuhr
So, 06.01 ., 16 Uhr
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein einzigartiges Museumsobjekt: die Hamburger Bilderuhr mit beweglichem Alsterpanorama. Durch die Auslösung einer komplexen Mechanik gerät das Bild in Bewegung und fängt an zu klingen. Drei Uhrwerke bewegen Uhren, Menschen beim Ballspielen oder Angeln, Fuhrwerke auf der Lombardsbrücke und Boote auf der Außenalster. Dabei bringt eine Spieluhr mehrere Melodien zum Klingen. Das äußerst wertvolle Liebhaberstück und seltene Meisterwerk wird von Uhrmachermeister Helmut Tüxen und Dario Barcalay nur zu ausgewählten Terminen vorgeführt. Lassen Sie sich also nicht eine dieser seltenen Gelegenheiten entgehen!

HÖR MAL!
MUSIK IM MUSEUM. MUSIKALISCHER SALON MIT MICHAEL FUERST
Hamburg war in der Barockzeit ein bedeutendes Zentrum der Musikwelt und Hochburg des Orgelbaus. Das Museum für Hamburgische Geschichte widmet sich der Rolle Hamburgs als Musikstadt anhand verschiedener Objekte der Dauerausstellung, aber auch im Rahmen von musikalischen Veranstaltungen, und macht diese Zeit auf anschauliche Art erlebbar. Vor allem im 18. Jahrhundert wurden in der Stadt hochwertige Tasteninstrumente wie Cembali und Clavichorde – darunter das einzigartige Cembalo von Carl Conrad Fleischer von 1716 – hergestellt. Der Cembalist Michael Fuerst, Dozent für Alte Musik an den Musikhochschulen in
Bremen und Lübeck, lässt diese Instrumente aus der Sammlung des Museums jeden Monat erklingen. In seinen musikalischen Führungen verbindet er die Originalklänge des Fleischer-Cembalos mit Erläuterungen zu den Exponaten und neuesten Erkenntnissen der Musikgeschichte. Die musikalischen Salons sind eine wunderbare Gelegenheit für Interessierte und Kenner, für einen Nachmittag lang in die Musikwelt des Barock einzutauchen, mit Auge und Ohr zu genießen oder Nachfragen mit Michael Fuerst zu diskutieren.
Thema im Januar:
Arp Schnitger †1719
So, 13.01., 15 Uhr
Der berühmteste norddeutsche Orgelbauer ist am 28. Juli 1719 in Neuenfelde begraben worden. 2019 wird er in Hamburg mit einem Orgeljahr geehrt. Von ihm, Orgelbauern, Cembalobauern und Tastenkomponisten handelt diese Führung mit Musikbeispielen an dem Clavichord von Hieronymus Albrecht Hass (1742).
Familienführung jeden Sa + So, 13 – 14 Uhr
Spannende und erkenntnisreiche Themen, die wöchentlich wechseln!
Sa, 05. + So, 06.01. Wikinger, Kaufleute und Kontore – Hamburg in der Hansezeit
Sa, 12. + So, 13.01. Störtebeker und Konsorten – Wissenswertes aus dem Piratenleben
Sa, 19. + So, 20.01. Füer, Füer in de Diekstraat! Der Große Brand 1842
Sa, 26. + So, 27.01. Hamburg und die Elbe: Vom Dorf um die Hammaburg zur
Welthafenstadt

Sonntagskinder
Jeden, So, 14 – 17 Uhr
Ein offenes Mal- und Bastelangebot für Kinder ab 5 Jahren
Eltern können ihre Kinder beim Basteln begleiten oder sich währenddessen in aller Ruhe das Museum ansehen. Es wird ein Materialgeld von 2 Euro erhoben, ohne Anmeldung.
So, 06.01. Zu Besuch beim Kaufmann in seinem Kontor – Miniaturmodelle im
Karton selbst bauen
So, 13.01. Schön Gefährlich – Piratenzubehör selbstgemacht
So, 20.01. Flinke Feuerwehrmänner und rasante Löschwagen – gefaltet,
gemalt und mit Zeitungspapier geklebt
So, 27.01. Unterwasserwelten in der Elbe – Fische, Quallen, Schätze und
andere Fundstücke

Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg
Öffnungszeiten
Mo, Mi – Sa 10 – 17 Uhr / Sa, So und Feiertage 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise
9,50 € / 6 €
Gruppenkarte (ab 10 Pers.): 7 € pro Person
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Das Jahres-Ticket der Historischen Museen Hamburg: 48 €
(freier Eintritt in alle 9 Häuser der Stiftung innerhalb eines Jahres)
Tel. 040 42 81 32 100, info@mhg.shmh.de, shmh.de

Kramer-Witwen-Wohnung
Krayenkamp 10
20459 Hamburg
In der Innenstadt, unmittelbar am Großen Michel gelegen, befindet sich das letzte erhaltene Beispiel für eine typisch hamburgische Wohnhofsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Die Wohnungen, die so genannten Krameramtsstuben, wurden für die Witwen der Mitglieder des Krameramts erbaut. Eine dieser Wohnungen wurde vom Hamburg Museum im Stil des 19. Jahrhunderts ausgestattet und kann besichtigt werden.

Öffnungszeiten
April – Oktober: Mo, Mi – So 10 – 17 Uhr
November – März: Sa + So 10 – 17 Uhr
Eintrittspreise
2,50 € / 1,70 €
Gruppenkarte (ab 10 Pers.): 1,70 € pro Person
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Tel. 040 375 019 88

shmh.de
Millerntorwache – Museum für Hamburgische Geschichtchen
Millerntorplatz
20355 Hamburg
Seit Oktober 2013 können Hamburger und Nicht-Hamburger bei einer Tasse Kaffee auf dem grünen Sofa in der 24m² großen Millerntorwache Platz nehmen und ihre ganz persönliche, hamburgische Geschichte erzählen. Ideengeber des Erzählmuseums und betraut mit seiner Realisierung ist die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Mehr als 200 Erzählungen wurden in den ersten beiden Jahren bereits aufgezeichnet und archiviert. Darunter finden sich Berichte von prominenten Hamburger Persönlichkeiten, von Zeitzeugen, von Menschen, die aus ihrem
Leben erzählen – Lustiges, Trauriges, Hoffnungsvolles, aus Beruf und Familie.
Öffnungszeiten
Mo, Mi, 10 – 14 Uhr
Weitere Termine können Dienstag von 10 – 14 Uhr vor Ort oder telefonisch vereinbart werden.
Kontakt und Anmeldung
Ricarda Luthe
Tel. 040 33 402 16
luthe@toepfer-fvs.de
Weitere Informationen unter www.millerntorwache.org

Autor: Maren Schönfeld

Maren Schönfeld *1970, lebt in Hamburg und schreibt seit 1992 Lyrik, Prosa und Sachtexte. Veröffentlichung von Gedichtbänden und Sachbüchern. Mitglied der GEDOK Hamburg , der Hamburger Autorenvereinigung, der Deutschen Haikugesellschaft und der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Leipzig.

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