Veranstaltungsreihe „Architektur für die Großstadt: Jüdische Architekten in Hamburg“ ab 28. Mai 2015 im Hamburg Museum

Stadtbildprägend – und doch vergessen?

Chilehaus Sprinkenhof 1937  Foto H. Hartz
Chilehaus Sprinkenhof 1937 Foto H. Hartz

Jüdische Architekten aus Hamburg setzten in den 1920er- und 1930er-Jahren weit über die Stadt hinaus Maßstäbe. Die Veranstaltungsreihe „Architektur für die Großstadt: Jüdische Architekten in Hamburg“ im Hamburg Museum stellt einige der bedeutenden jüdischen Hamburger Architekten vor.

Zum Auftakt am 28. Mai 2015 lädt das Hamburg Museum von 18.00 bis 21.00 Uhr zur Einführung und zum Stadtgang „Auf den Spuren jüdischer Architekten durch die Hamburger City“ mit Sandra Wachtel ein. Der Weg führt vom Deutschlandhaus am Stephansplatz bis zum Sprinkenhof im Kontorhausviertel. Der Abend klingt dort mit einem Gespräch mit der Referentin bei einem Glas Wein aus. Der Eintritt beträgt 15 Euro inklusive Freigetränk.

Um Anmeldung unter helge.prosch@hamburgmuseum.de wird gebeten.

Am 4. Juni 2015, von 18.00 bis 20.00 Uhr, stehen die Brüder Hans und Oskar Gerson im Mittelpunkt des Abends. Sie waren nicht nur beruflich, sondern auch privat ein erfolgreiches Team. Sie lebten und arbeiteten gemeinsam, entwarfen imposante Privat- und Landhäuser für das Hamburger Bürgertum, beteiligten sich am sozialen Wohnungsbau und schufen mit dem Ballinhaus, dem heutigen Meßberghof, ihr wohl bedeutendstes Werk in Hamburg.

Und am 11. Juni 2015, von 18.00 bis 20.00 Uhr lädt das Hamburg Museum zum Vortrag „Semmy Engel, Fritz Block und Ernst Hochfeld“. Semmy Engel gehörte bis zu seinem Berufsverbot im Jahr 1936 zu den meistbeschäftigten Architekten in Hamburg und entwarf unter anderem die ehemalige Synagoge am Bornplatz. Fritz Block beteiligte sich intensiv an der Diskussion um den so genannten Kleinwohnungsbau, unter anderem in der Jarrestadt, und gestaltete gemeinsam mit seinem Büropartner Ernst Hochfeld das Deutschlandhaus, das erste moderne Geschäftshaus in der Stadt.

Der Eintritt zu den Vorträgen mit Dr. Stephanie Kowitz-Harms beträgt jeweils 4 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bettina Beermann

PR und Marketing

Stiftung Historische Museen Hamburg

Hamburg Museum

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