Sabine Witt zur Vorsitzenden der Hamburger Autorenvereinigung gewählt

Von Johanna Renate Wöhlke

Sabine Witt
Sabine Witt

Die Literaturwissenschaftlerin Sabine Witt (54) hat am 18. Februar 2015 die Leitung der Hamburger Autorenvereinigung übernommen. Sie tritt damit die Nachfolge von Gino Leineweber an, der 12 Jahre lang Vorsitzender des Vereins war.
Sabine Witt ist Romanistin und Germanistin, hat lange an den Universitäten Bremen und Hamburg italienische Literatur gelehrt und zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich der Literaturwissenschaft vorzuweisen. So machte sie zum Beispiel 2008 mit einer Monographie über Curzio Malaparte auf sich aufmerksam. Sie arbeitet außerdem als Lektorin und Übersetzerin und ist nebenbei als Stadtführerin für Hamburg tätig.

2.Der neue Vorstand ( von links)  Peter Schmidt (Schriftführer) Antje Thietz-Bartram (Schatzmeisterin) Wolf-Ulrich Cropp (Stellvertretender Vorsitzender) Sabine Witt ( Vorsitzende) Wolfgang Müller-Michaelis (Beisitzer) Rüdiger Stüwe (Beisitzer) Karsten Lieberam-Schmidt (Beisitzer)
Der neue Vorstand ( von links)
Peter Schmidt (Schriftführer)
Antje Thietz-Bartram (Schatzmeisterin)
Wolf-Ulrich Cropp (Stellvertretender Vorsitzender)
Sabine Witt ( Vorsitzende)
Wolfgang Müller-Michaelis (Beisitzer)
Rüdiger Stüwe (Beisitzer)
Karsten Lieberam-Schmidt (Beisitzer)

 

Sabine Witt wird die Arbeit der Autorenvereinigung, die im letzten Jahr ihr Mitglied Siegfried Lenz und ihr Ehrenmitglied Ralph Giordano verloren hat, im Sinne ihrer Vorgänger Rosemarie Fiedler-Winter – die der Vereinigung 26 Jahre vorstand – und Gino Leineweber fortführen und dafür Sorge tragen, die Literatur weiterhin als wichtigen Teil der Hamburger Kulturlandschaft zu etablieren. Autoren und Leser zusammenbringen, so lautet das Motto der Vereinigung.
Highlights in diesem Jahr werden die Vorstellung der neuen Anthologie der Autorenvereinigung “Spuk in Hamburg“ am 4. Juli im Rahmen der altonale, die Verleihung des Walter Kempowski Literaturpreises im Herbst und eine Lesung der Trägerin des Literaturnobelpreises und Hannelore-Greve-Literaturpreises Herta Müller sein.

Fotos: Wöhlke