Diabetiker brauchen Herzschutz

Von Achim Simon

Roter Naturreis
Roter Naturreis

Mehr als 7 Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes und müssen ein Leben lang besonders bewusst ihren Lebensalltag bewältigen. Die Zuckerkrankheit zwingt die Menschen dazu, sich aufgrund ihrer meist auch zu hohen Cholesterinwerte ausgewogener zu ernähren und moderat zu bewegen sowie  ihren Insulinstoffwechsel so gut es geht mit Medikamenten zu steuern. Doch hier können Probleme lauern: Viele Medikamente- insbesondere die sogenannten Statine, die weltweit am meisten bei zu hohen Blufettwerten eingesetzt werden, haben zum Teil schwere Nebenwirkungen. Doch es gibt Alternativen, hohes Cholesterin auf natürliche Weise senken.

Zuviel frei zirkulierender Zucker im Blut, der von den Körperzellen nicht mehr aufgenommen werden kann, führt mittelfristig zu weiteren gesundheitlichen Problemen, die vor allem das Herz betreffen. Denn der Zucker im Blut schädigt auch die Herzkranzgefäße ähnlich wie zuviel
Cholesterin. Leider haben viele Diabetiker auch hohe Cholesterinwerte, insbesondere die Werte
für das LDL-Cholesterin und die Triglyceride sind zu hoch. Viele Diabetiker sind aber unsicher, ob sie einen natürlichen Cholesterinsenker  begleitend zu ihren anderen nötigen Medikamenten nehmen können. Hier kann die Ernährungswissenschaftlerin Claudia Hitzelsberger aus München Entwarnung geben:

„Auch ein Diabetiker kann Mittel zur Cholesterinsenkung einsetzen. Es ist natürlich immer abzuschätzen, wie sehen seine Werte aus. Generell muss man sagen, wenn nur der Tri-
glyceridwert und nur dieser massiv erhöht ist, dann ist rotes Reismehl nicht das Mittel der Wahl. Aber bei allen Diabetikern, die  erhöhte LDL -und erhöhte Tryglyceridwerte haben, ist gerade rotes Reismehl sehr erfolgreich, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Insulinsensi-tivität mit verbessert wird.“

Eine höhere Insulinsensitivität bedeutet , dass insbesondere Leber, Muskel- und Fettgewebe
empfindlicher auf das Hormon Insulin reagieren, d.h. Insulin wird von den Körperzellen in einer geringeren Dosis benötigt. Im gegenteiligen Fall spricht man von einer Insulinresistenz.
In Studien konnte zudem festgestellt werden, dass auch die Blutviskosität, also die Fließ-
eigenschaften des Blutes verbessert wird.

Doch, was steckt hinter dem natürlichem Cholesterinsenker aus rotem Reismehl, das in China schon seit Jahrhunderten in der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Verwendung findet? In einem speziellem Fermentationsprozess wird aus dem ursprünglichen weißen Reis ein rot eingefärbtes Reismehl-Präparat, das sehr gut die Blutfettwerte reguliert und so  für ein gesundes Herz sorgt.
Dies bestätigen auch amerikanisch-chinesische Untersuchungen an über 5.000 Infarktpatienten über einen Zeitraum von fünf Jahren. Demnach war das Risiko für einen weiteren Herzinfarkt bei denjenigen Patienten, die rotes Reismehl erhielten, gegenüber der Placebogruppe deutlich gesunken. Insbesondere die in Monachol enthaltenen  Substanzen Monacholin – daher der Name – und die Mevinolinsäure senken den LDL-Cholesterinwert  und heben den positiven HDL-Cholesterinwert an.

Zwar lässt sich die Insulinsensitivität und die Blutviskosität auch durch regelmässige Ausdauerbewegung wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking sowie vor allem durch eine Gewichtsabnahme verbessern, doch unterstützend mit dem Naturprodukt rotes Reismehl lässt sich das Ziel, sein Herz vor einem Infarkt zu schützen, schneller erreichen.

Warum aber ein rotes Reismehl-Präparat statt einem synthetischem Medikament zur Cholesterin-senkung? Auch hier ist die Antwort relativ einfach. Der Körper kann  natürliche Substanzen besser verwerten und er muss keine Nebenwirkungen wie bei den synthetisch hergestellten Statinen befürchten betont die Ernährungswissenschaftlerin:

„Es ist einfach so, dass wenn  unser Organismus mit einem Stoff konfrontiert wird, der natürlich ist, dann ist er unserem Organismus bekannt und er kann anders damit umgehen
als wenn er einen isolierten, synthetisch hergestellten Stoff bekommt.
Das Problem der Statine ist, dass Muskelschmerzen auftreten können oder Magen-Darm-Probleme. Und dann weiß man auch, dass die Statine zwar das Risiko absenken, an einem
Herzinfarkt zu sterben, aber es wird beispielsweise in Kauf genommen, dass es zu mehr Veränderungen am Herzen kommt wie etwa Atrophien oder die Herzinsuffizienz. “

Fazit: Diabetiker schützen daher ihr Herz am besten mit einer natürlichen Cholesterinsenkung durch
Bewegung, mediterrane Kost und begleitend mit einem Mittel aus rotem Reismehl.

Weitere Informationen unter:

www.herzstiftung.de
www.monasan.de
www.lipid-liga.de

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